Einzelbild herunterladen
 
  

Die Bauemmagd auf dem Zarentbron.

Zum zweihundertjährigen Jubiläum von Petersburg.

fr

ÄL. Petersburg begeht jetzt das 200jährige Jubiläum seiner Gründung, und in allen Kirchen des großen russi­schen Reiches wallt der Weihrauch und schallen Hymneri zu Ehren oes Begründers der neuen Hauptstadt des mos- kowitischen Reiches und seiner Weltstellung, des großer : Zaren Peter. Begann doch mit ihm erst die Sonne west- ncher Zivilisation über die russischen Ebenen zu leuchten, die bis dahin in finsteres Dunkel wilder Barbarei gehüllt waren. Der Zar brach mit einem Schlage die Vorurteile des Adels und des Volkes gegen das Abendland. Wenn seine Reformen heute in Rußland fast überschwenglich ge- priestn werden, so darf man aber nicht der treuen Ge­hilfin vergessen, deren emsige Mitarbeit an seinen Plä­nen diesen oft erst die Reife und Lebensfähigkeit gab. Wo Peters Namen genannt wird, darf man den Katharinas nicht verschweigen, seiner Gattin, die er aus niederem Stande auf Rußlands Thron erhoben hatte.

Wie Katharina zum Zarenthron gelanate, klingt fast wie ein Märchen.. Sie nannte sich eigentlich Martha und war die Tochter eines Sklaven der bekannten Fürsten-

samilie Sapieha, mit Namen Skawronsky, dem sie am 16. April 1686 zu Dorpat geboren wurde. Nach dem Tode ihrer Eltern erlebte die Waise bunte Abenteuer, bis sie im Hause eines evangelischen Pfarrers während einer Pestepioemie als einzig Ueberlebenoe von dem Propst der livländischen Festung Marienburg aufgesunden und als Magd angenommen wurde. Als sie hier zur Jungfrau herangeblüht war, erregte sie durch ihre berauschende Schönheit und das ihr angeborene vornehme Wesen die Eifersucht der Töchter des Hauses und wurde deshalb schleunigst an einen schwedischen Dragoner verheiratet. Aber schon drei Tage nach der Hochzeit mußte der junge Gatte in den Krieg, und Martha blieb im Hause des Propstes bis zum Tage der Einnahme Marienburgs durch die Russen. Da erregte die junge Magd das Wohlgefallen des Oberkommandierenden Scheremetjefs, der sie zu seiner Leibsklavin machte.

Scheremetjefs erfreute sich aber nur wenige Monate ihres Besitzes. Mentschikofs löste ihn im Kommando ab und übernahm auch die. schöne Sklavin. Der neue Herr war ein eifersüchtiger Liebhaber und verbarg seinen Schatz sorgsam vor den Augen aller. Als aber eines Tages, im April 1703, der Zar bei ihm zu Gaste weilte, da löste der Branntwein iym die Zunge, und er rühmte sich, daß die Schönste aller Frauen sein Eigentum sei. Man wollte das Wundermädchen sehen, doch Mentschikofs bereute das vorschnelle Geständnis und weigerte sich, sein Liebstes herzuzeigen. Da befahl ihm der Zar, die Sklavin heroei- zuschafsen, und Mentschikofs gehorchte; Martha kam, der Kar sah sie, und ihr märchenhaftes Schicksal war in Erfüllung gegangen.

Aber nicht ihrer Schönheit allein verdankte die Skla­vin Martha, die bald zum orthodoxen Glauben übertrat und den Namen Katharina erhielt, ihre Karriere; aus der Bauernstube brachte sie in den Zarenpalast auch Talente mit, die für den Reformkaiser unendlichen Nutzen stif­

teten. Sie war von einer seltenen Energie in den schwie- ciasten Momenten und besaß eine Klugheit, die dem za- cischen Geliebten und Gemahl die gefährlichsten Rätsel ju lösen verstand. Gewiß hatte diese Wundergestalt auch näßliche Flecken, denn Katharina war nur ein mensch­liches Wesen, ein Weib, das durch die Abgründe deS Le­bens geschleift wurde, ehe es auf die lichtumflossene Höhe gelangte.

Bis dahin lebten die ft sperrt hinter den Gittern bi

rauen am Zarenhofe einge

esTerem", des Frauenge­maches. Sabjelin, der russische Geschichtsschreiber des häus­lichen Lebens des russischen Volkes, erzählt in seinem kürz­lich erschienenen Teile über das Leben der Zarinnen jener Zeiten: Als nach der Thronbesteigung des Zaren Alexej (des Vaters Peters des Großen) eine polnische Gesanot-

schaft am Hofe zu Moskau erschien, um dem russischen Herrscher und der Herrscherin Geschenke zu überbringen, da ward es den Gesandten nicht erlaubt, die Zarin von Air­gesicht zu Angesicht zu begrüßen. Da man sich aber schämte, den wahren Grund, die Eifersucht, einzugestehen, so ent­schuldigte man sich mit der traditionellen höfischen Aus­rede, daß die Zarin krank sei, und der Zar nahm auch die für sie bestimmten Geschenke entgegen. Ebenso wie die Frauen des Zarenhauses waren die Frauen der Ade­ligen, der Bürger und selbst der Bauern von jedem Ver­kehr mit dem männlichen Geschlecht abgeschlossen. Sie bürsten das Haus ihres Herrn und Gebieters nur verlassen, wenn sie die Kirche oder das Bad besuchten. Und dann hüllten sie sich in dichte Schleier und unförmliche Gewän­der, uno die Vornehmen gingen nie zu Fuß, sondern legten den kleinsten Weg im festverschlossenen Wagen oder Schlitten $urüct.

Kaum hatte jedoch der Zar Katharina zu sich erhoben, da ward der Frauen Los ein anderes. Der Zar befahl dem Adel und den Bürgern, für die Frauen europäische Trach­ten anzuschaffen, und dekretierte: daß die neumodisch Ge­kleideten die Freiheit erhalten, die altmodisch Gekleideten aber Sklavinnen bleiben sollten; die Neumodischen wurden zum Range der Vornehmen erhoben, die Altmodischen, mochten sie auch den höchsten Kreisen angehören, wurden zurückgesetzt. Den Neumodischen öffnete der Zar den Hof, und freudig folgten die beseligten Frauen dem zarischen Rufe zu Bällen und Festlichkeiten; und waren ihre Ehe­männer darob erzürnt, so genossen die Frauen kaiser­lichen Schutz, und manche Gemahlin eines konservativen Gatten wurde unter polizeilicher Bewachung aus ihrem Haus abgeholt und wieder heimgeleitet.

Sicherlich hat Katharina an dieser Emanzipation der russischen Frauen ihren Anteil. Sie selbst, obwohl nie. drigsten Ursprungs, war eine Frau von hohen Fähigkeiten und voll Verständnis für den Pulsschlag der Zeit. Sic war nur eine Magd, aber sie verstand es, auf den Thron erhoben, königlich zu denken. Und deshalb werden auck ihrem Andenken in diesen Tagen die Herzen der Russen und vor allem die der russischen Frauen warm entgegen. Wagen.

Nab und fern.

Die Hauptversammlung des Deutschen Fischerei. Vereins findet zur Zeit, wie alljährlich, in Berlin statt. Den Vorsitz in der ersten Sitzung führte Fürst von Hatz- feldt. Es sind Abordnungen von 23 angeschlossenen Ver­

einen aus allen Teilen d^s Reiches, unser ihnen die Lei­ter der bedeutenderen biologischen Versuchsstationen, Zucht­anstalten und Teichwirtschaften Deutschlands erschienen. Die Versammlung beschäftigte sich mit Fragen betreffend Preisaufgaben, Lachszucht, die biologische Station Plön, Nachweisung von Sachverständigen für Anlage von Karp­fenteichen, Verleihung von Auszeichnungen und der Not­wendigkeit, auf Staatskosten Brutanstalten zu erbauen. Zu gleicher Zeit veranstaltet der Fischereiverein der Mark Brandenburg aus Veranlassung seines 25jährigen Beste­hens eine Fischereiausstellung, die vom Kronprinzen er­öffnet wurde.

(::) Brand im kaiserl. Neuen Palais. Im südlichen Flügel des Neuen Palais zu Potsdam, und zwar im Wohnzimmer des Kronprinzen, wo ein Probeheizen des Lfens stattfand, brach Feuer aus. Die Palais-Feuerwache trat sofort in Aktion, und es gelang ihr, in Gemeinschaft mit der städtischen Feuerwehr, nach etwa dreiviertelstündi­ger Arbeit das Feuer zu löschen unb jede Gefahr zu besei­tigen. Seidene Wandteppiche, Draperien und ein Teil der Möbel sind teils angebrannt, teils verbrannt.

)( DasGoldene Rad". Eines der größten deutschen Radrennen ist auf der Friedenauer Fahrbahn entschieden worden, dasgoldene Rad" um die Weltmeisterschaft. Wie im Vorjahre, blieb auch diesmal der Preis in den Händen des Münchener Meisterfahrers Robl, der 100 Kilometer in 1 Std. 27 Min. 48,2 Sek. zurücklegte. Mit ihm strit­ten um das Rennen der Deutsche Görnemann, der Eng­länder Michael und der Franzose Bouhours.

)( Eine schwere Eisenbahnkatastrophe hat sich in Schön­born (L-chlesien) ereignet. Ein von Breslau nach Kamenz abgelassener Extrazug, mit welchem der Breslauer Eisen­bahnarbeiterverein einen Ausflug nach Landeck machen wollte, entgleiste infolge falscher Weichenstellung kurz vor der Station Schönborn. Fünf Wagen stürzten um. Nach den bisherigen Feststellungen wurden zwei Personen schwer und neun leichter verletzt. Ter Durchgangsverkehr war drei Stunden gesperrt und wurde durch Umsteigen auf­recht erhalten.

P Opfer des Segelsports wurden auf dem Müggelsee bei Berlin vier Personen, drei Herren und eine Dame, die sich die dort veranstaltete Regatta ansehen wollten. Trotz des stürmischen Wetters hatten sie sich hinausgewagt, trotz­dem sie in der Bootsführung nicht ordentlich erfahren waren. Augenzeugen berichten, daß das Boot mehr als ungeschickt gesteuert wurde. Aber auch berufsmäßige Segler werden nur zu leicht eine Beute der Wellen. Bei Donnsnaes (Kurland) begab sich ein Fischerboot mit neun Mann Besatzung ins Meer, um zu dem gestrandeten Schiss Segler" zu gelangen. Das Boot kenterte und acht Manu ertranken.

Bunte Chronik. Der Berliner Docnchor wird unter Leitung seines Dirigenten, des kgl. Musikdirektors Prützer auch im Laufe dieses Sommers mit Genehmigung des Kai­sers in verschiedenen deutschen Städten und Badeorten Konzerte veranstalten. So findet u. a. am 10. Juli im Kahlbera bei Elling ein Konzert statt, welchem wahrschein­lich die Kaiserin gelegentlich ihres Aufenthaltes in Kadinen beiwohnen wird.

Wie aus Gleiwitz gemeldet wird, wurde aus dem Labander Exerzierpla^ bei den Uebungen des Ulanenregi­ments der Unteroffizier Regner von seinem Hintermann durch einen Lanzenstich schwer verletzt. Tie Wunbe ist sechs Zentimeter tief.

In Siegen explodierte ein Hochofen der Siegener Hütte. Ein Mann wurde getötet, ein anderer verletzt.

In Bridgeport (Connecticut) fanden Straßenkämpst infolge des Streikes der Straßenbahnarbeiter statt. 2( Personen wurden durch Steinwürfe verletzt.

Der vom Oberkriegsgericht zu Wilhelmshaven zum Tode verurteilte Matrose Kohler, der Mörder des Un- teroffiziers Biedritzki von derLoreley", hat gegen das Urteil Berufung eingelegt.

Nab und fern.

H Die Prägung von 20 Millionen Fünfmarkstückeri ist für dieses Jahr beschlossen worden. 10 Millionen werden in ben nächsten Wochen in Umlauf gesetzt. Die Maßregel erwies sich als notwendig, da die Taler be­kanntlich eingezogen werden und schon jetzt ein Mangel an dieser Münzsorte sich fühlbar macht.

** Das große Los der preußischen Klaffenlotterie das, wie wir meldeten, aus die Nr. 9421 gezogen wurde, ist, wie mir erfahren, in eine Kollekte zu Neus (Rheinland) gefallen. Dem Vernehmen nach sind an den Riesengewinn von 500,000 Mark mehrere kleinere Leute auch vom Platten Lande, beteiligt, so daß die Göttin For- tuna ihr Glückshorn diesmal an der richtigen Stelle aus« geschüttet hat.

: An der schönen blauen Donau feierte die Stadt Budapest ein grandioses Fest, dem auch der Kaiser Franz Josef und viele Erzherzöge und Erzherzoginnen an­wohnten. Das Fest begann abends um 9 Uhr unter dem Donner der Geschütze zweier Kanonenboote. Im Mittel­punkte des Programms stand eine Illumination und ein Feuerwerk, von Künstlerhand vorbereitet, wie sie so voll- eudet wohl selten nur erblickt worden sind. In den Fenstern aller Paläste und Häuser an den Ufern glänz­ten farbige Flammen und Glüblämpchen. Die Silhouet­ten der monumentalen Gebäuoe, der Kirchen, Basteien und Türme zeichneten sich in hellem Feuerglanze vom Dunkel der Nacht ab und die Bogen der Brücken wa­ren von Flammen, die den aneinandergereihten Perlen eines Rosenkranzes glichen, eingesäumt; speziell die Ket­tenbrücke trug tausende vielfarbiger Glühkörper. Aber auch der Donaustrom selbst trug Hunderttausende von Flammen in das strahlende Panorama. Eine Flotte illuminierter Schiffe schwamm auf seinem breiten Rücken dahin; zahlreiche Glühlämpchen zeigten die Konturen der Schiffskörper und Maste. Das Feuerwerk umfaßte 61 Nummern; eine unvergleichliche Piece war ein Schau­stück, das eben nur in Budapest veranstaltet werden konnte, weil nur diese Stadt über einen sich in der Mitte des Häuserkomplexes erhebenden großen Hügel, den Blocksberg, verfügt. Der Blocksberg wurde durch die Kunst der Pyrotechniker in einen feuerspeienden Berg verwandelt; unter ungeheurem Dröhnen und umsäumt von gigantischen Rauchwolken stiegen Hunderte von me­terhohen Feuersäulen aus dem Berge empor. Feuer- hombeu. wurden, aus deinKrater" in die Luft aeschlem-

verr uno^avaströme" stürzten die Abhänge hinab. Zum Schluß des Feuerwerks wurden 1200 Raketen auf einmal abgebrannt.

(rr) Ein anferstandener Toter bildet augenblicklich eine große Sorge für die Richter des Staates Alabama. Vor einigen Wochen wurde ein wegen Mordes verurteilter Neger nach allen Regeln der .Kunst aufgeknüpft. Der Ge­richtshof konstatierte den Tod des Hingerichteten, und wurde über die Hinrichtung ein amtliches Protokoll ausge­nommen. Man hatte sich aber gründlich getäuscht. Als man nämlich den Neger beerdigen wollte, gab er noch deutliche Lebenszeichen, und schließlich erholte er sich sc gut, daß er jetzt wieder ganz munter ist. Es läßt sich nun nicht in Abrede stellen, daß der Schuldige die ihm auferlegte Strafe erlitten hat und nach dem amtlichen Pro­tokoll gesetzlich tot ist. Marc fragt sich nun, ob man un­ter solchen Umständen das Recht hat, den widerspenstigen Leichnam noch einmal aufzuknüpsen. Wie gesagt, die Rich­ter sind in arger Verlegenheit!

löt

-: Die Rewyorter Höllenmaschine ist nach Ermittelun­gen der Kriminalpolizei von einem Anarchisten Rossow fabriziert worben, ber 1886 in Chicago bei den dortigen Aufständen eine Rolle als Bombenwerfer gespielt hat. Mit der Affäre in Zusammenhang gebracht wird die Ver- haftung einer Dome und eines Arbeiters, die auf einem französischen Ueberseedampfer verhaftet wurden, und ge­fährliche Anarchisten sein sollen.

** Wahrung des Steuergeheimnisses. Für die Mit- glieder der Steuereinschätzungs- und -Berufungskommissio­nen von Wichtigkeit ist ein Urteil der Strafkammer zu Han­nover. Der Gemeindevorsteher Hartmann aus Wennig­sen hatte gelegentlich einer Wahlversammlung das Steuer­verhältnis eines Hegemeisters, von dem er in seiner Eigen­schaft als Mitglied der Steuer - Einschätzungskommission Kenntnis hatte, öffentlich mitgeteilt. Der Hegemeister stellte daraufhin Strafantrag gegen das redselige Gemein­deoberhaupt, und die Strafkammer zu Hannover verur­teilte letzteres wegen seiner amtswidriaen Handlung zu 100 Mark Geldstrafe rek 10 Tagen Gesängnis, wobei ge- rade diese Handlung als verwerflich bezeichnet wurde.

** Bis zu welcher Stunde sind die Treppen und Flur, zu beleuchten? Diese Frage gibt häufig zu Zwistigkeiten zwischen Mietern und Hauswirt Veranlassung. Das Prem " ßische Kammergericht hat nun kürzlich dazu grundle- gende Stellung genommen. Es handelte sich dabei um einen Fall aus Liegnitz. Dort bestimmte eine Polizei- Verordnung, daß die Beleuchtung der Flure und Treppen ohne Rücksicht auf die Jahreszeit bis mindestens 10 Uhr abends zu geschehen habe.. Nun hatte in einem Prozeß eine Liegnitzer Hausbesitzerin die Gültigkeit der Verord­nung angefochten mit der Behauptung, sie schließe schon um 9 Uhr das Haus; da damit der öffentliche Verkehr in ihrem Hause aufhöre, so brauche sie von 9 Uhr ab nicht mehr zu beleuchten. Das Kammergericbt hat den Rechtssatz, daß mit dem Hausschluß auch die Beleuchtung aufhören dürfe, als richtig anerkannt und ausgeführt- Da eine Polizeiverordnung wirksame Vorschriften nur aufstellen kann zum Schutze des Publikums und einzelner Mitglieder desselben, da zu dem Publikum in diesem Sinne die Hausbewohner nicht gehören und ebensowenig diejenigen einzelner Nichthausbewohner, die ausnahms- meist noch nach dem Hausschlusse das Haus betreten oder verlassen, so kann die Verordnung, insoweit sie die Beleuchtung auch nach dem Hausschlusse vorschreibt, nicht als gültig anerkannt werben."

»r "",, Don

nM^ T ^M! ^ &^ $ Ä W «.ringet-

MM^ einet Mf1* 8 Fer

Ä

MS ; I* N-'der wm ; tei damit der Ta

' N |inb H1 Nitional-TWler Lb« auf d'°> s d-r maß maa M ms eine Mk ; r1( sich M*/ »u die m W »Ädaaer unb «m ^wift, W leinet gerade M

Die Mona Nitsit-ag bet M alKzuivâhlm unl Pnüei der Tradit ilw, von der Pa sjk den Kampf um ' dii Sorge um die gießen sind also

Bei Kommu' Clvzialen ihre po wefen/ daß es . zu erobern, ein 4 bi® Sozialdemokra

Am

* * *

** Preußische Klassenlotterie. Nach einer Anordnung her General-Lotteriedirektion der Königlich preußischen Klassenlotterie können die kleineren 235 und 500 Marl betragenden Gewinne der jetzt beendigten Ziehung schon von heute ab abgehoben werden, allerdings unter dem Vorbehalt, daß die am 26. d. Mts. erscheinende amt­liche Gewinnliste die Gewinne bestätigt. Die Einlösung der Lose zur 1. Klasse der 209. Königlich preußischen Klassenlotterie hat ebenfalls heute ihren Anfang genom­men und dauert bis zum 2. Juni. Freilose sind zwar in großer Menge käuflich zu haben, doch dürften die Zehntelanteile bald gänzlich vergriffen sein.

::: ^Napoleon in der rnssischen Sage.f Ein russischer Schriftsteller hat aus dem Mund russischer Bauern eine Geschichte über Napoleon I. oder, wie er dort ge­nannt wurde,Napoleonder" erfahren und der Oeffent- lichkeit übergeben. Nach der russischen Bauernweisbeil war Napoleon vom Teufel geschaffen, und von Gott dazu bestimmt, eine Geißel für die Völker der Erde zu werden. Das Geheimnis seiner Macht hätte darin ge­legen, daß er kein Mitleid empfand, und sein Sturz wurde dadurch erreicht, daß er diesem Gefühl später Raum gegeben und dadurch seine übernatürliche Kraft eingebüßt habe. Seine toten Soldaten stiegen, wenn er den RufBonaparty" erschallen ließ, aus ihren Grä­bern hervor und sammelten sich aufs neue unter seinen Fahnen. Eines Tages aber fragte ein junger russischer Soldat, der eine tödliche Wunde erhalten hatte, den Eroberer:Sage mir, warum hast du mich getötet?" Diese Frage soll nach der russischen Sage in dem Her­zen Napoleons ein Gefühl des Mitleids geweckt und da­durch seinen eisernen Willen gebrochen haben. Durch alte epische Gesänge beeinflußt ist die Angabe, daß Napoleon zuerst das ganze mohammedanische Reich verwüstet habe, ehe er sich gegen ein christliches Land, das heilige Rußland wandte.

Das Beste ans den Witzblättern. Vorsichtig.Jo für was halten Sie mich denn eigentlich?"Na, na! So kriegen S' mich nicht d'ran zu einer Injurien­klage !"

Vergaloppiert. Professor:Huber, Sie sind ein ganz gewissenloser, fauler Mensch; dazu arrogant und bodenlos dumm! Wenn ich Ihren Vater sehe, werb

\ Der G r Mechaniker Ernst zm Mechaniker ft lirit der Lande

V ®ne| Vt mMeralen Pa flMwiiW t(i>fanÄtftt a MM Politiker , VDerLa ^erhessen d llOM^M ^! ® ^ AüeryM

Alsseld Liederbc Eudorf Elbenro

Romrod Rikder-E Oberin Strebend r

Schelins Ermmll Zeilbach Klein-â Groh-F Windha

Ehringj Adernde «^^ttb« büch

(Fl. Bl.)

ich ihm dasselbe sagen!"

Verlorene LiebesmüIf. Sträfling:Jetzt habe ich durch monatelanges Fasten endlich meinen Körper so weit gehabt, daß ich ihn durch die Gitterstäbe hätte hindurchzwängen können, und nun wird mir heute der Rest der Strafe erlassen!"

Modern. Er:Sag, Emmy, sollen wir bog dem dem Gelde, das uns übrig geblieben ist, Benzin für un­ser Automobil kaufen oder sollen wir der Köchin den rückständigen Lohn auszahlen?" (Megg. H. Bl.)

'b^

Sfe. »*£&