Einzelbild herunterladen
 

usgave

eit

mtsgerichtshe; rl Hungen -^f

lUM

Ih?^ kss^y I ER M^ki

Ml ^96

Donnerstag, den 17 Dezember 1903

Bt*ne***WrtW: t*et*n, abetb»U mtmitlich bO ^fg., ^^^ ® _

“*<ut ^'- ^ M<&^* âD KD MDDè MDH^ : KrÄnÄ^iÄ» vj Hr öwr #HP^ Stttl«b«»7sâ F^ Ge1f-»Ll«s-« (w-chentlich). |

Dc« Blatt «rschrtttt M eint Berttag»* «ach»it»«-.

12. Iabrqana.

3«1crH»*«Hrt( #t Die ctn^alDte UrkiiHU fir «i^en »v Miu Oberdeffsn, die Kreise ffi^r und «aâ, 1€ Wl- sE 16 W; ÄrfUMex die Henkle W ref». 40 M-

Postzeitungsliste No. 3Ht

H**ÉtUn unb Exvedittsn : ®testen NeuinWe, »S S<r*i|iTr*«*f*l*i Bt, •••-

v t

Neueste Nachrichten

«Mt#e*#r U«GeStatt)

NnakyâuHig« V*et#jdf**<

Ute Betroffen und di- «seife Marburg und Wetzlar; Lokalauzeiger für Stetten ** IM*»» tiflitt eg« amtliche» Bekanntmachungen bet Großh. Bürgermeisterei Gießen unb anderer Behörden hm OderhuK**

2 2 2"!

2 - -! > '

Rückblick auf die Statsdebatten.

W Li ei ii jeher haben die EtatSMatten einen Ueberblid

ZÄ«2^ ~ 0 - “ C

Huh uuvui viuivm uiiui’ii cuivU neue raun ^r.ü .M d e herrsch 'nbe Velkssiimmung und gwar über dieß 111 ? über die öffentliche Meinung und politische Inter rD; ! teil (ic 'wen, die diesmalige erste Lesung aber hat ei was mehr v eine Mlärmig der inneren Lage und, wenn man

Hilf auch eine gewisse Äufshelluug der auswärtigen Polilik. -v-uj^ O' eiluiiidsirage, die noch die vorige Session entsclW

[ ='2.&^ = sssH’^H»!. berr ’khle, nuirde fast gar nicht berührt, weil auch im Cy^k.y!i^r?-’bcii die beliebenden Bestellungen in einem Teil dem gleichen. Diejenigen politischen Ehen sind bü r^5o^2.~k r’'^ üb 'r irehbe am welligsten gesprochen wird. Ueber <y£R hit’eii die Auslassungen im italienischen Parlamente ge ^âß die Ertiatouren der Mittelmeerstaaten die fried £ des Dreibundes eher stärken als stören.

'2^H^2^Ü "'^ -h 'nalu'rung Italiens an Frankreich stellt unser gutes 2 ?'§ 0 v'"^ WW ins zu Rußland als Pendant- und GewichtsanSgleill'

10 -mii spuck' der europäischen Interessen vollwertig gegenüber MM stille und ungeschriebene Pakt ist, wie sich bei den »” o^ ß’^Sö: SÄ^abcner Kaisertagen zeigte und wie auch Der starke Bw

A Z.vâ 2 "^ st!M zu Iden Aeußerungen im Reichstage offenbarte, als letztes Z-2^ Z^^.'^tâülitnis des großen Kaisers in Deutschland außerordeio ^.^uA^^s l!H yol kstümlich. In der Darlegung seiner äußeren Poli ^s^2^"!-i ’^ öni der Reichskanzler jedenfalls den ungeteilten Beifall »Stf^ö^ Vsrgroßen Mehrheit im Polke

ro ro 7 *S "^?

C<tyc/

B6§^

„ ß " „:

rj r! K 5 "'C ff

P -P -

2 Sc/

- pn der inneren Politik hat aber die Reichsregiernna eInso, trotzdem dies von der äußersten Linken ebenso wie nOM äußersten Rechten bestritten wird, die Führung ge . iftiiiinrn. Von rechts her möchte man die Regierung zu i Glien gesetzgeberischen Maßnahrnen gegen die Sozialdeino f mlic drängen und die Linke entfaltet gegen ihre Wirt s Wsnolitik eine ungemein lebhafte Agitation. Der Reichs Fairer Graf Bülow hat es indes verstanden, das Steuer t ickiw't von rechts und links, geradeaus auf das Ziel einen ÄMöhmung der Staude und einer Ueberwindung bei McUgegenfätztz zu halten. Seine Kritik an der Sozial LWiokcatie hatte die ausgesprochene Tendenz, die Hebertroi hlmgeiii des sozialdemokratischen Programms in ihrem Hr k Äl über die Gesellschaft so rdu uug und der Parteiagitation die herrschenden Autoritäten abznwehreu. Sie war LsMüM persönlich aggressiv gegen die Vertreter dieser Poli t i:l, aber iu' ihrem Schluß ziel doch friedlich und auch trieb sm. Denn jede gewaltsame Bekämpfung der Sozialdemo- k!me soll unterbleiben, und die Wiederaufnahme der sozial' kritischen Gesetzgebung hat den 3mcct und wir möchten . 1 auch wünschen, vielleicht auch einmal die Wirkung, dic -Wll'erung zu dem Glauben au die Mistzlichkeit eines Iu- ^MssMausgleichs durch eine geeignete Staaksfürsorge für i )Hi änneren und schivächeren Volksklassen zu gewinnen

. Sio schwebt über den letzten Debatten als ideales Mo- I ir.h’iit bic Tendenz einer Stärkung unserer nationalen Kraft i S Abwehr der Vorurteile uud Versöhnung der Klassen ! iriiiii Schichten.

die Sympathien bewahren, welche Eure Majestät so gnädig waren, m i r w ä h r e n d m eine s Exil s bewiesen zn haben. Das würde für mein Volk eine starke Garantie füi dessen Glück sein. Ich bitte Gott, Eure Majestät fär dic 5 a h Hof e n W ohltat e n zu segnen, und hege nur der einen Wunsch, daß ich lang genug leben möge, um Eurer Majestät zu beweisen, daß m e i ii e D a n f b a r k e i 1 c in i g w ä h r t. Belgrad, L/17. Inli 1903. Eurer Maje­stät fe h r ergebener Diener P e ter, König vor, Serbien."

Gerade die aus diesem Schreiben sprechende Überschwang liebe Dankbarkeit Peters war es, wie sich jetzt herausstellt die dem Zaren höchst unbequem war. Sie bewies, daß Ruß land hinter dem Rücken der Obrenowitsch die Karageorgie witsch heimlich unterstützt hatte. Hub dabei hatte Graj Lambsdorff anläßlich seines Besuches beim König Alexander im vergangenen Jahre im Namen des Zaren die feierliche Versicherung abgegeben, daß dieser jedwede antidynastischc Agitation in Serbien entschieden verdamme und dem Mönk Alexander und feiner Dynastie nach wie vor gewogen bleibe Da König Peter auch noch den Fehler beging, das Schreiber vor der lleberreichung veröffentlichen zn lassen, war Ruß lands Doppelspiel in Serbien aller Welt enthüllt. Daher der Merger des Zaren über den ungeschickten Peter, daher Rußlands plötzliche Abkehr von dem zuerst ohne weiteres anerkannten Karageorgiewitsch. Indessen wird Rußland be' der ersten besten Gelegenheit wohl wieder seinen Frieder mit Peter machen. Einfluß in Serbien zu haben, ist für Rußland so wichtig, daß es nicht lange den Grollenden spielet kann.

W Gegenüber einer Meldung des „Reichsb.", das Zentrum plane eine Reform des preußischen Laudtagswahlrechts, ins besondere die Ersetzung der öffentlichen Stimmabgabe durch geheime Wahl, erklärt die „Germania", im Zentrum sei von solchen Plänen nichts bekannt.

cf Zwischen der deutschen nnd der belgischen Regierung

werden neuerdings neutralen Gebiets

Verhandlungen wegen Anftcilnng des

von Mores not geführt.

Seite wird unter der Einwohnerschaft

Von belgischer Territoriums

Propaganda gegen Preußen gewacht; die Belgier möchten nämlich am liebsten das ganze Gebiet in die eigene Tasche stecken.

4« Erfreulicherweise lassen die deutschen Behörden in Süd afrika sich die Förderung der Bürcucinwanderung nach

cntsch-Svdlvcstafrita sehr angelegen sein.

gegen

rt ,Z)

2'2 2.^ p:(pS

S-- 5 5'8 &

Wz

Russlands Doppelspiel in Serbien.

Die poiuiR,

4= Die Beschlußfassung des Bundesrats über den ihm vorliegenden GesetzenUvn. ' betr. die kaufmännischen Schiedsgerichte wird wahrscheinlich noch vor Weihnachten spätestens aber in der ersten Bundesra-SM’-i'.g nach Neu iahr, erfolgen. Die Einbringung der Vorlage im Reichs tage dürfte dann nicht mehr lange auf sich warten lassen.

A Die Mittelkanalvorlage befindet sich, wie der Abg. Eugen Richter in ^iu^ Platte mitteilt, bereits im Druck, sie wird dem preußischen Laudtage bereits in der bevor- stehenden L a n d t â g s s e s s i o n zugehen. Wie unser Berliner ^.-Mitarbeiter dazu erfährt, wird die Vorlage gegen die frühere wesentliche Aenderungen enthalten. Gegen­wärtig verhandelt die Regierung mit den Führern der fünfer- nativen Partei, um zu ermitteln, auf welches Entgegen kommen für die neue Vorlage sie dort rechnen kann.

G Angesichts der häufigen Meitiakeiten zwischen Aerz len und Krankenkassen ist jetzt für den 25. Januar ein allgemeiner deutscher Krankcnkasscn-Kongreß ein berufen worden, nw die Stellung der KTankeukassen zu den Forde­rungen der Aerzteschaft festzulegen. Der Kongreß soll in Mitteldeutschland abgehalten werden.

# In einer Verfügung des preußischen Rliiusters ^dcs Ju nern wird den Landräten dic Befugnis zur Schulaufsicht 3ir

wärtig in Brüssel weilende Burengeneral van 3 n 1, der ehemalige Adjutant des Burengenerals D e l a r c y , er klärte, daß neben dein deutschen Geuerallonsul in .Kapstadt auch der deutsche Konsul in Pretoria für eine B n r c n - E i n w a n d e r ii n g in die noch unkultivierten Gebiete von Deut s ch - D a in a r a land Propaganda wache. Die Einwanderung von Buren, die mit den WirtschaftSV erhält nissen Südafrikas vertraut sind, kann nur zum Vorteil für unsere Kolonien und ihre Erschließung ausschlagen.

Oesterreich-Ungarn»

^ Kaiser Franz Josef empfing gestern in Wien die Tags zuvor zusammen getretene ö ft e r r c i ch i s ch e D e l e g a - 1 i o u. Er richtete an sie eine Ansprache, die nicht ohne all gemeine politische Bedeutung ist. Unter anderem sagte er: „Durch die iw vorigen Jahre erfolgte. Erneuerung des D r e i b u n d c s ist die b e w ä h r t e G r u n d l a g e unserer Politik, welche wir auch fortab a u i r e ch t z,u erhalten entschlossen sind, neuerdings für die Zukunft

Wtgelegt worden.

r Kaiser sprach weiter davon, Das

das „enge Eiuvernebmen mit dem rnssiscben Reiche Hinsicht lieh der Vorgänge auf der Balkanbalbinsel von der öfter reichischen Regierung unausgesetzt gepflegt werde und der friedlichen Lösung der dort auftauchenden Fragen zu gute komme Oesterreich nnd Rußland seien, jeder eigennützigen Tendenz bar und nur das im Interesse ganz Europas ge­legene Friedenswerk im Auge behaltend, gemeinsam be­müht, die Türkei w den nötigen Res armen an und das Fürstentum Bulgarien von jedweder Förderung des Auf­standes abzuhalten." Weiter ermähnte der. Kaiser die jüng ften Besuche Kaiser Wilhelms, des Zaren und König Ed wards als einer erfreulichen Förderung der vertrauensvollen Bezielumgen Oesterreichs zu den übrigen Mächten. Dann fuhr er fort: „In Serbien hat durch eine Untat, welche jeden gesitteten' Meuschen mit Entsetzen erfüllen mußte, ein Dynastiewechsel ftattgefimben. Es steht zu hoffen, daß dieses Laud unter seinem neuen Her rüber seiner moralischen Wiedergeburt und einer gedeihlichen Zukunft zugeführt wer­den wird." Schließlich kündigte er die Einführung einer neuen Schnellfeuer-FÄdkanone an, die im nächsten Jahre beginnen soll.

'ft.

5,5

' 5

Balkan-Staaten,

□ Die Ministerkrise in Serbien ist gelöst. Gruitsch bat neben dem Präsidium einstweilen auch das Portefeuille der Finanzen übernommen. - In Belgrad verlautet, daß bk A p am age von 360 000 Francs, die König Milan genoß, auf den Bruder des Königs und den Thronfolger verteilt werden wird.

^tzt wird auch die Ursache bekannt, wèshsalb Rußland, ? Im birie erste Macht war, die König Peter von Serbien an- 'âi rite, nachträglich dem Könige seine Gunst entzogen hat. ; mist lediglich der Umftanb, daß König Peter, ohne es zu i idein, das Doppelspiel enthüllt hat, das Rußland j IRÜ Jahren in Serbien getrieben hat. König Peter hatte i Willich, als seine bis dahin in Rußland erzogenen Kinder Hindi Serbien übersiedelten, ein Handschreiben an den Zaren i Mihttet, das Peters Sekretär und Neffe, Nenadowitsch, dem 'jMeii überbringen sollte. Als bann bem Zaren die bevor W'Ièide Entsendung Neuadowitsw uukgeteill wurde, ver bMis er, König Peter solle das Schreiben erst der russischen

1 w ’ üPtsdiaft in Belgrad vorlegen. Nachdem diese an den >k über den Inhalt des Briefes berichtet hatte, ließ ■ Wuiii£ II dem inzwischen nach Petersburg abgereisten ^miwwitsch' bedeuten, keine offizielle Persönlichkeit werde fe eiinpfangen, und der Zar selbst werde das Haudichreiben Mâii aunellmeu. König Peter war darüber nicht tumber fekifft als Herr Nenadowitsch. Er konnte stich nicht cr- Äin was dem Zaren an Dem Schreiben mißfallen hatte. I iwr Tat ist das Sd)rcibcn so höflich und ergebeuhetts

daß man zunächst nicht begreift, warum der Zar es i^Hll|tte. Es lautet in deutscher Ueberwtzuug:

I Sire’ Erlaubeu Eure Aègjestät, daß ich, bevor metm »er Rußland verlassen, Eurer Majestät für die u u - - Tiik a c s e 131 c Güte, die Eure Majestät denselben be- % â'ii haben, meinen Dank ausspreche. Dank dem g r 0- " mc n Wohlwollen Eurer Majestät haben sie in Peter.

ihre Erziehung beginnen können, die sie mut im Later siM^ das mir die Vorsehung wiedergegeben bat, rortschen tabuen Wenn ich einen B 1 i d auf die letzten .3 man

Wahrem erfe, Sire, so kann ich in meinem Leven Ikren schweren Mug e n b 1 i. d . w a h rnebme 11 im dâ die Hand Eure r 9N a j e ft a t 0 d e r h r c s

Q b e 11 c u Vaters m i r n i ch t geholfen oder ) nicht unter ftüpt hätte.

2 M Pflichten, welche nur obliegen, wirb nur JeiMn Sire, wenn Eure Wkiicltät dem Ko nm von

-^ Li

"S0-

SÄ p2’ st

6 x-

Die Erfüllung der

erbten

gesprochen. Es heißt in der Verfügung u. a.: „Die Land rate werden angewiesen, insoweit ihre sonstigen Dienst Geschäfte es Anlassen, namentlich bei Gelegenheit ihrer Dienst­reisen, die ländlichen Eleweutarschu len zu i ns p i z i e r e n , um sowohl von den äußeren Verhält nissen der Schulen, als auch von dem Staude des Unter richtswesens und

Schüler Kenntnis dabei zn v e r in

k r3 i e h u n g Heiken zu

von den Leistungen der

Lehrer im

Zu

eiben und

nehmen. Selbstredend werden fi

c r ö r t e r n

h a ben, f a ch m änni s ch c II n t c r richtsangel e a e n = oder darauf bezügliche A n

0 r d n 11 n g e n zu treffen. Vielmehr werben Wahrnehmungen nach Bedürfuis zur KeuuOn

sie alle des be

treffenden SchukrevisoH zu bringen oder mW' Befinden die Eutschejduug der Regierung darüber einzuholen haben." Die Verfügung schließt mit dem Ausdruck der Erwartung, die Lehrer würden hierin eine wohlwollende Fürsorge der Staatsbehörden erkennen, und die Mtwirkung der Land rate werde wesentlich dazu beitragen, die Lehrer in ihrer dem Vaterlande gewidmeten Berufstätigkeit zu ermuntern und zu uuterstützeu.

• Die vou der sächsischen Regierung in Aussicht gestellte sächsische Wahlrechtsreform bezweckt, wie jetzt bekannt wird die Eiuteilung des'Königreichs in iechzebn Wahlfrei Die Einteilung der Wähler nach Klassen soll dieselbe bleibt wie bisher. Jeder Wahlkreis soll drei A b g e o r b n c t e rir sede Klasse einen. Wählern Für die Wahl von 35 VI's geordneten soll ein P l ural w a ll 1 r e ch t eiligesii6rt wer den; 15 von ihnen sollen ausschließlich gewählt werden vor zum Landeskutturrat WaMerechtigten, ' 10 ' von den 3111 Handelskammer und zur Gewerbekammer Wahlberechtigter^ 10 von Selllttändigen. die mindestens einen Arbeiter llezchäs tigen. Die Wahlen sind b i r e F1. Im übrigen enrsvrewei die Voraussetzungen für die Wahlberechtigung den bisheriger Bestimmungen. Diese Wahlreform erscheint ziemlich iom pikiert. Indenen wird man allwarten müssen, wie sie k:

satls sie die Genen rigung der Kammern erhält, Praxis bewährt.

Türkei.

(!) Die gestern mitgeteilten Besorgnisse der türkischen Be- Völkerugg vor neuen mazedonischen Greueltaten scheinen keineswegs unbegründet. Neuerdings wird bekannt: Eine Räuberbande überfiel in der Nähe von Monastir den Griechen Athanas, der von feinem Sohn und seinem Neffen be­gleitet Würbe, und ermordete alle drei. Auf die Brust des Athanas wurde ein Tobèurteil des mazedonischen Komitees geheftet, worin erklärt wiirde, daß Athanas samt seiner Fa­milie nusgerottet werde, weil sie sich weigerten, sich den mazedonischen Aufständischen anzuschließen.

Afrika.

1" Nach englischen, auf die Erwhlniigen von Ueberläufern gestützten Berichten, greift im Lager des „tollcn Mullah" die Men scheu frefserei um sich." Ein Somali, namens Hugeli, war auf Befehl des Mullah hingerichtel worden, ulid die Troß- fnechte des Mullab aßeu die Leiche des Hingerichteten. ' Der Mullali v erfülln ^ie Greuellat ^a^u^^^ zu bestrafen und aus die Meuscheinrü r abschreckend M wirken, daß er verschiedene Weiber, die fiJ bei der Menstyenfrefserei besonders hervor­getan hatten, ergreifen und köpfen ließ. Dies wirkte aber keineswegs abschreckend, sondern die Troßkitechte kochten Diese Weiber und verzew nu ü ? ebenfalls. Anscheinend äerrschi danach im Lager des üAullab furchtbarer LebeuWittHlmangel.

Hmertka.

Ö Nette Zeitaeuosten sind die neuen Herren Minister bei Niggerrepublik Santo Domingo. Das gesamte Kabinett häl kürzlich in aller llwh-rfr« renheii den Plan erörtert, der amerikanischen 6kicn Powell der dem neuen KabineÜ sehr im Wege ist zu - r in o r d e n. Der Posttniinstèr allen opponierte, deshalb wurde der Plan nicht ausaefübrt.

^ -^ ^;