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Nr 14 Erstes Blatt.

Samstag, den 17. Januar 1903.

12. Jahrgang

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ioftsritungéliftr No 3269.

3«ferttoejrprti S, Die nnfpattige Pni^ttle für Gießen wie ganz Cberbessen, die ÄrrHe Wetzlar und Marburg 10 Vig sonst lo Psg.: Rtklkweu die Petitzeüe 30 resp. 40 Vig

Redaktion unb Expedition: Gießen Neuenweg 9r<FKfprfd>»wfdifnfc Nr. 302.

Aboaaem^atSprrt- : m Gießen, adgehoN monatlich 50 Pfg„ In’é HauS gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen vienel- jährlich Mk. 1.50.

GrattSbeUage« : Qberhesfifche FamMeazeituaq ttâglich) LberheMcht Zeitschrift für Laadwirtschaft, Lbft- »eb «arteNbau, sowie dir Gieheaer reifeablase« (wöchentlich).

Das Blatt nid mit an allem Werktagen nachmittags.

(AieSener Hageötatt)

Htnat'hängijze Iagcsjeitung

(«»iekcner Peitirttg)

für Cberiwffcn unb die .Kreise Marburg luld Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und iiuuicbnni. Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen

Kronprinz ( ildelm am Zarenhofe

Vâter

FW? ' Der deutsche Kronprinz ip am Freirag Vormittag zu brr.- lö Uhr auf dem Za! s've^Szeloer Bahnhof in Peters- bürg ringen offm. Am Bahnhof erwartete ihn als Ver-

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MH!?- rM W, II ^..niH^ ^»fatt a^ ^’^ttW 63 S«* -r w ,E ck« JMansarde und auf 1. April 1903 ’^tetOL Ahm- !L^- Binunetd5. ?« am noch eine scbönt ta«9 ni ^n steten, btöaWéft! mmeswohn' ^Eurtmtr 2g.

Irrtet des pari erkälteten unb ans Zimmer gefesselten Zaren der Großfürst Michael Atexandrowiy'ch und sämt­liche in Pc ervburg anwesenden Großfürsten, die in den Uniformen ihrer preußischen Regimenter erschi.nen wa­ren, nebst großen, Gefolge. Tor deutsche Botschoster war dem Kronprinzen bereits bis Gattschina cntgegengcfahren. Die, übrigen Mitglieder der Botschaft erwarteten ihn auf dem Bahnhöfe. Die Herren vom russischen Ehrendienst und der deutsche Militär-Attachee Freiherr von Lütt­witz hatten sich dein Kronprinzen bereits an der Grenze an geschlossen. Beim Einlaufen des Z uges stimmte die Kapelle des Preobraschenskischen Leibgarde-Regiments bk. deutsche Nationalhymne an. Der Kronprinz, in der Unk form des Petersburger Leibgarde-Regiments Wnig Frie< drich Wilheltt, III. staub am Fenster des Wagens und salutierte. Als der Zug hielt, eilte der Kronprinz auf den ihm entgegen k ommen eu Großfürstcn-Thronsotger zu. Sie begrüßten .sich auf das herzlichste und stellten, nachdem sie die Froiil der vom PreooraschenSkischen Leibgarde-Re­giment mit der Fahii^ gestellten Ehrenwache abgZ'chritten und den Voibeimarstß abgenommen litten, einander die Herren her s iderseiLigen Gefolgt vor. Bei der Abfahrt vom Bahnhöfe und in den Straßen wurden der Kron-

zielbewußten Heimatspolitik. Der Abg. Gothccn rr«r zunächst als Verteidiger des Handelsvertragsvereins auf, der durchaus nicht durch goldene Ketten, sondern burd> seine Ueberzeugung für die Interessen des Handlls ge­wonnen sei. Er ist der Ansicht, daß offene oder versteckte Prämien der gefährlichste Punkt des Handelsverkehrs seien und daß die sogenannte Karlellklausel die Haupt- bedingung künftiger Handelsverträge bilden werde. Der Äbg. Fürst Bismarck verweist auf die verschiedenen Tifferenuerungen deutscher Waren durch Amerika und meint, daß eine Kündigung des deutsch-amerikanischen Handelsvertrags, wenn sie auch nicht sofort zu erfolgen brauche, doch in Aussicht genommen werden müsse. Nach weiteren Beinerkungen der Abgg. Frhr. v. Heyl nun Bernstein zog Frhr. v. Heyl seinen Antrag auf grund­sätzliche Einführung von Gegenseitigleitsverträgeu zu gan ftcii des Antrags Speck auf Kündigung des deutsch- amerikanischen Handelsvertrags zurück. Nach einer Ge­schäftsordnungsdebatte und einigen persönlichen Bemer­kungen wurde die Resolution Speck angenommen.

Eine dann zur Erörterung kommende Resolution Al­brecht und Genossen verlangt ein gesetzliches Verbot, daß die in Straf-, Versorgungs und Beschästigungsanstalten gearbeiteten gew üblichen Erzeugnisse für einen anderen als ben Bedarf des Staates oder der Kommune verwandt oder zu einem anderen als dem Marktpreise vertäust raerben. Nach längerer Debatte wird die Resolution a b g r l c b n t. Tarauf vertagt sich das Haus auf Sonnabend 1 Uhr.

vrinj und brr Grogfürst-Thron folger von der zahlreich "evsammelien Vtenge lebhaft begrüßt. Petersburg l^Wst

Die Politik

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[düL ert das Wolffsche Bureau den Empfayg des deutfchci Kronprinzen in der Hauptstadt des bo- freundeten sk‘ ch bar reiches. Und sicherlich ist bit Herzlich­keit, . mil bv* der herein ftige Träger der deutschen Kai­serkrone an der Newa willkommen geheißen wird, nicht ne, äußerlich und gemacht: In den letzten Jahren haben

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sich bis von jeher engen verwandtschaftlichen Bczichuu-- ge.l zwischen den Dynastien Hohenzotleru und 3-hnuv nuiv noch intimer gestaltet, da,nk der getvinnendell Per- föi.licht'"! unseres Kaisers, der Einpfänglichkeit des Za- rcit für die eigenartige Individualität seines Kaiserlichen Vreundes nub dank des Mangels irgendwelcher politvscher ^cgenfä^c zwischen beiden Reichen. Dem Besuch; des Kronprinzen anl^Zarenhof loirb man — umsomehr, als oe Kronprinz kurz vor seiner Abreise noch eine ^Ve- ^prechung mit bem Grafen Bütow hatte — wahrscheinlich irgend welche politische Nebenbedeutung bmit/oen, und cs ist aticf) lllöglich, ^daß sie ihm innelvohnt. In dem palsc nämlich, daß der Besuch des Kronprinzen, wie viel- lach- semunkeli wirb, einer engeren Verbindung zwischen Den beiden Herrscherhäusern gilt. Bisher hat noch feine rassische Großfürstin auf dem Throne Preußens ge- [essen, unb es ist ein öffentliches Geheimnis, daß man im Zaren patast großen Wert darauf legt, eine russische Prinzessin die deutsche Kaiserkrone tragen zu sehen. Mö­gen auch die Fanlilieubeziehungen der Tbuafthm nicht mehr bestimmend für die politischen BeziLhungeu bet Lotter sein, ganz ohne Einfluß daraus sind sie nicht, unb am wer igsten in Ländern wie Deutschland unv Ruß­land, lvo der Herrscher nicht nur herrscht, sondern auch regiert. Aber rvenn ein solcher Zlveck mit der Reise des Kronprinzen nicht verbunden ist, jedensaltS ist sie ein Beweis für die ungetrübte Herzlichkeit der Froulldsckmft Wischen den b. iden mächtigsten Monarchen Europas, die das fre nnb na ringeltdje Verhältnis der beiden Völker glück

liest

befirgvll.

Deutscher Reichstag.

— Nock) eine Resolution Heyt-Speck. —

239. Sitzung.

CK Berlin, 16. Januar.

? 10

^andlM'

bettete re.

Auch die heurige Sitzung wurde durch die Diskussion über die Resolutionen der Abgeordneten Frhr. v. H^yt und Specl ausgefüttt. Als erster nimmt Abg. Heyl v. Hern s h e i m das Wort, um seine Resolution noch- Ulals zu empfehlen. Er rech ne re mit den Volks- und Regiemngsvertretern ab, die gestern gegen seine Resolu­tion gesprochen hatten. Den Abg. Dr. Semler und den Grafen Posadowsty tat er mit dem furzen Nachweis ab, daß sie ihn migiterstauben hätten, sodann ivandte . er sich gegen den sozialistischen Abg. Bernstein, dem er Wupbsächlich die Aussührungeu der Genossen Kairoer und des bekannten Herrn Ulrich vor hielt. Dem Abg. Dr. Pachnicke gegenüber, der die Behauptung aufgestellt Hütte, die jetzige Regierung schreite mit Kürassiersti^ fein über die Handelsinteressen hinweg, bemerkte er, daß ihm in diesem F^lle die Kürassierstiefel lieber seien, als die goldenen Ketten, mit denen die Haute Fi uance den HandelSvertragsverein an ihre Unteres seit fessele. Die Debatte verlor fidi dann in eine rein private und persönliche linierhaltung. Der landbündlerische Abg. Lu<ke faßte seinen etaubpunft dahin zusam v n die Rl'Allünou Hept sei der klarste Ausdruck einer.

Zur sächsischen Eisenbahnreform^

Der sächsische Eisenbahnrat hat die von der säch­sischen Regierung geplante Reform der Personentarise bi? auf einen Punkt angenommen: Nur bezüglich des Zu schlagcs für Schnellzüge wurde auf Antrag her Dresd ner Handelskaminer ein Beschluß gefaßt, wonach der Zu-chla in der ersten ^affe 1,25 Pfennig, in der Reiten 1 ^cji i unb in der dritten 0,75 Pfennig betragen soll. Der Bv schlag der Regicrurrg sah für alle drei Klassen gleichmäßig 1 ^seimig Zuschlag vor. Ein von der Handelslann ueé ^heiunitz angeregtes einheitliches Vorgehen mit Preufun und ben Nachbarländern mürbe abgelehnt.

Der österreichisch-ungarische Zolltarif

ist vollständig nach dem Muster des deulscheu gearbeitet, u. a. sieht er für Agrarprodukte ebenfalls einen Loppel- tarif vor, nämlich für Weizen einen MM iumlta i saß von 7,5 Kronen, einen Minimatsah von 6,30 Kronen, für Korn 7 bezw. 5,80 Kronen, für Gerste und Mais 4 be'zrv 2/0 tonen, für Hafer 6 bezw. 4,80 Kronen. Aicch der Zoll auf andere Agrarvrodukte und Tiere ist stark erhöht, so für Pferde von 23 auf 100 Kvonen. Stark erhöht sind auch die Jinportzölle auf Eiseutonstruktionen, Maschinen, Lederwaren, Seide, Lupuspapier und Juwelen.

Radauszenen im österreichischen Parlament.

£ Kaum ist das Wiener Abgeordnetenhaus wieder zu- mmniengetreten, so geht es flugs mit nächtlichen Sitzungen und haltbaren Obftruktions-Dauerreden ins Zeug. Na­türlich waren es wieder bte tschechisch-deutschen Gegen sâtze, die in der Donnersta^-Freitaa-Sitzung des Wiener Abgeordnetenhauses den Anstoß zu diesem Mißbrauch der parlamentarischen Institutionen gaben. Die Tscheche,! tvollten mit aller Gewalt ihre Sprachanträge erörtern und die Erledigung der auf der Tagesordnung stehenden Zuckervorlage hinausschieben, überhaupt das Parlament zu positiver Arbeit unfähig machen. Ganze neun Tschechen terrorisierten in dieser Tag- und Nachtsitzung die übrigen Abgeordneten: eine Obstruktion vor der sich die der deut­schen Zollgegner verstecken kann. Nachdem zwei tschechische Redner die ganze Dounerstagssitzung, die von mittags bis 6y4 Uhr abends dauerte, mit ihrem Gerede ausgefüllt hatten, begann abends um 10 Uhr eine Nachtsitzung, die erst Freitag früh 6 Uhr ihr Ende fand. Die Altdeutschen vertrieben sich die Zeit mit Tarokspiel, einige von ihnen und der größte Teil der anderen deutschen Abgeordneten ärgerten den tschechischen Redner durch fast ununterbroche­nes Johlen und Klappen mit den Pultdeckeln. Mit groben Schimpfworteu wurde natürlich nicht gerade haushälterisch umgegangen. Alle tschechischen Anträge wurden abgelehnt. Der wüste Lärm mit den Pultdeckeln, das Gejohle, das Kartenspiel auf den Bänken der Volksvertreter — man muß gestehen: Wie Unerfreuliches wir auch in den letzten Wochen im deutschen Reichstage erleben mußten, die Oesterreicher sind uns doch über!

Kurze politische Nachrichten.

* Die konservative Reichstagsfraktion hat fi^y nochnlals mit Der Stellung zum Bunde der Landwirte beschäftigt. Nach einer neuen Erklärung des engeren Vor­standes des Bundes der Landwirte wurde eine entgegen kommende Resolution angenommen.

* Nachricbren aus Tanger vecichreu von kleiner Schannützeln mü ben Aufständischen vor den Toren ber Stadt, bei denen die Aufständischen angeblich / fragen wurden. Für die Europäer wird die Lage n > jebem

Tage bedrohlicher. Aus Marrakesch haben die Deutschen aus Anordnung des Gesandten Hals über Kopf vir Küste flüchten müssen. Die Truppen des Sultans sind nosolut , unzuperlässig. sie verlangen dreifachen Sold und geraten mit einander in Streitigkeiten.

JNab und fern.

I I Zum Dresdener Cheta nslill verlautet, daß die Un­terhandlungen zivischell ben Rechtsbeistanden des sächsi schen Kronprinzenpaares zu einer endgiltigen Verstäudi gung bisher noch nicht gesübel haben. Der Kronprinz stimmt der von der Kronpriu efiiu verlangten Scheidung zu, nicht aber der König. Der „Newyork Herold" ivill wissen, die Prinzessin Luise habe sich mit Dr. Körner, dem Vertreter des Kronprinzen. darüber geeinigt, daß ihr vom sächsischen Ho fe eine Jahresrente von 30 000 Mark gesichert merbe. Man hatte ihr ein Kapital ange boten, aber sie zog die Rente vor. Was die Kinder betrifft, so sollte sie die Erlaubnis erhalten, dieselben zu sehen, aber nur, wenn sie Giron nicht heirate und sich von ihm trenne. Sie soll tumbem die Absicht haben, kurz nach der Scheidung, die am 28. Januar in Dresden ausge sprachen werden soll, sich mit Giron standesamtlich trauen zu lassen. Ans tos konischen Hofkreisen wird bem „Fränk. Kurier" mhgeteilt, daß der Großherzog von Toskana aus seine Tochter einzuwirten versucht habe uub ihr schließ lief), als sie aus nichts hören wollte, auch mit „Kloster und Irrenhaus" gedroht habe. Giron sei es gewesen, der bte Kronprinzessin gegen ihren Mann, den Mönig Georg und geg^n ihre Eltern aufzttbringetl gewilßt habe. Sonst wäre es sicher nicht so weit gefommen. Giron sei sein Idealist, sondern ein durch uub durch berechnender, eitler und wenig amnutenber Charakter.

: Der Desraudnnt Neßler, der s. Zt. der Naironal baut für Deutschland 700 000 Mark unterschlug, ist nun mehr von der schweizerischen Bundesregierung an die deutschen Behörden ausgeliesert und inzwischen in sicherer Begleitung dem Moabiter llntersuchungsgefäng nis in Berlin zugeführt worden. Der Defraudant machte einen niedergeschlagenen Eindruck; im allgemeinen giebt er die ihm vir £aP gelegten Straftaten zu, so daß die Verhandlung gegen ihn wegen der von ihm verübten Unterschlagungen in Höhe von etwa 700 000 Mark vor­aussichtlich schon im Laufe des Februar statkfinden dürfte.

)—( Selbstmord oder Verbreche« Die Leiche eines er­schossenen jungen Mädchens wurde bei Berlin in der Jungsernheide unweit des Restaurants „Watdlater" am Tegeler See aufgesiiubeit. Ob ein Verbrechen ober ein Selbstmord vorliegt, ist noch nicht aufgeklärt. Man ver­mutet, daß es sich um den blutigen Abschluß einer Liebes- tragödie handelt, und bringt ben Tod des bisher nicht rekognoszierten Mädchens mit bem Selbstmordversuch eines Kausmann Necker aus Lichtenberg in Verbindung.

.* Graf Lonyay geht ernstlich gegen die Urheber des Gerüchts von ei: em Ehezerwürfnis z rischen i m und seiner Gattin Stefanie vor Aus Budapest wird gemeldet: Die Redaktion der „Oesterreichischen Volkszeitung" hat dem hiesigen Vertreter des Grafen unb der Gräfin Lonyay, Dr. Koloman Feierpasach, eine schriftliche Erklärung aus­gestellt, daß sie die Veröffentlichung der Nachricht von dem Ehezerwürfnis auf das lebhafteste bedauert. Die Redaktion erklärt, eine Genugtuung schuldig zu sein, macht jedoch daraus aufmerksam, daß der Urheber der Mit­teilung eine so unbedeutende gesellschaftliche Stellung ein* nehme, daß es unter der Wurde des gräflichen Paares sei, von benifeibeu Genugtuung zu fordern. Der Ver­treter Lonyays nahm die Erklärung mit bem Bemerken an, daß das weitere Verfahren b.m dem Enchhmß des Grafen abhänge.

Bunte Chronik. In Ohligs erschoß auf offener Straße der Kaufmann v. b. Schulenburg seine Ehefrau. Der Gattenmörder ergriff die Flucht und fuhr mit der Bahn bis Vohwinkel, wo er aber auf dem Bahnhof von dem Stationsbeamten erkannt und sestg<uommen wurde.

— Zwischen einem Offizier der Schutztruppe und einem Leutnant fand im Grunewald bet Berlin ein Pistolen- duell statt. Ersterer wurde durch einen "Schuß in die Brust schwer verwundet.

— In einem Kölner Holet wurden gelegentlich -ines Umbaues vier Skelette gefunden, von denen zwei Schüße wunden aufweisen. Nach Annahme der Sraatsanumlt-. schast handelt es sich um Verbrechen, die 25 Jahve zurMr liegen. ' 11

— 17 Arbeiter, die mit den Tunnelarbeiten in der Nähr von Ferrol (Spanien) beschäftigt waren, sind durch einen Erdrutsch verschüttet worden. < 3

— In Kolumbien, der Hauptstadt von Süd Lira lina^ hat der stellvertretende Gouverneur Tillman den Jour­nalisten Gonzales, der ihn in Artikeln und ösfentl'.chen Reden scharf angegriffen hatte, auf offener Straße in b*w Unterleib geschossen und schwer verwundet.

— Couragiert. „Jelle« Erich, hast du dir 'ne große Frau geheivat^, da hätt ich Ängsd" — „Sei unbesorgt, ich werd' sie schon klein stiegen!" Megg. H Vt.)