A. 242
Donnerstag, den 15. Oktober 1903
12. Jahrgang
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KLs»«eme«tS-ret-: in Gießen, abgehylt monatlich 50-^fg., tn's Hâus aebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen vierteljährlich Mk. 1.60.
»rattSbeilage«: Oberhesfische Familienzettx^ tzäglich) Oberhèsfische Zeitschrift für L««dtvirtschast, Okst «<d 6terte*ba#, sowie die Gietzemer Leife«blase« (wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmitags.
Gießener
3«fertto»8»rd »i Die einspaltige P«tit,eU- für Sichen wie ganz Oberhesfen, bic Kreise Wetzlar und Mawurg 10 Psg. sonst 15 Pfg.; Reklame« die Petitzeile 30 rèsp. 40 Psg-
Postzeitungsliste No. 3869.
Redaktion und Expedition: Gießen Ne von weg 28.
Fer«sprechâ<schl»h Rr, 50.
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Neueste Aachrichien
(Gießener HngeSkatt)
Mnaöyâugige Tageszeitung
(Gießener Ieitn«M
für Overhessen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalameiger für Wetzen und Umgebung GM-lt eöe amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessm.
Der fall Dippold und die Volksmeinung.
CB. Die Szenen, die sich bei dem Eintreffen des verurteilten Mordgesellen Dippold auf dem Bamberger Bahnhöfe abspielten, mögen jedem unerfreulich dünken, der in der amerikanischen Lynchjustiz kein erstrebenswertes Ziel sieht. Aber trotz der Maßlosigkeit der Volkskundgebungen gegen den Ruchlosen ist ihr Untergrund doch ein gesundes Rechtsempfinden des Volkes, ein Rechtsgefühl, um dessentwillen man die Ungehörigkeit, die die Menge beging, immer hin-
nehmen kann.
Man kann wohl sagen, daß betartige Vorgänge wie in Bamberg sich kaum jemals bei der Ueberführung eines Verbrechers in die Strafhaft ereignet haben. Nachdem ös schon auf den Bahnhöfen ist Bayreuth und Kulmbach zu lebhaften Kundgebungen gegen Dippold gekoMtten war, ersuchte der Transportführer die Bamberger Behörden telegraphisch, polizeiliche Bedeckungsmannschaft und einen geschlossenen Wagen dm Bahnhöfe bereit zu halten. Daß das nicht überflüssig war, bewies die ganz kolossale Mènfchen- ânsammlung in und um den Bamberger Bahnhof, die be- tetts eine halbe Stunde vor Ankunft des Zuges erjolgte. Raute Verwünschungen ünd teilweise auch Drohungen ausstoßend, harrte die Menge, der das Eintreffen Dippolds durch Extrabläkter her Zeitungen angekündigt war, des Morechebs. Obwohl von den Transporteuren — um eine Erkennung des feit der Verhandlung gänzlich entstellten Verbrechers hintanzuhalten — nicht das gewöhnliche Ver- brecherkupee benützt worden war, wurde Dippold beim Verlassen des Zuges sofort erkannt, und im wilden Haufen stürmten Äänstek/ FrâuèN üNd. Kinder unter wildem Geschrei dem frei neben den beiden Gendarmen laufenden Dippold nach. Viele übersprangen die Perronsperre,- um sticht zukückbleiben zu müssen. ^Es erhob sich manche geballte Faust gegen ihn, und Rufe, wie: ,/Mörder", „Lump", „gemeiner Kerl", .wurden in Menge gegen ihn laut. Als die Don der Polizei besorgte Droschke nicht sofort zur Stelle war, weil man an einem Seitenausgäng den Transport erwartete, iodr die Lage für Dippold und seine Transporteure geradezll gesahrdrohend. Ein Radfahrer stieß ihn mit seinem Rade auf den Rücken; dann wlirde der ganze Li '" einen .Laternenpfahl gedrängt, umringt von bié_„ ...... wütenden Menschen. Beinahe wäre der Verbrecher gelyncht worden. Im letzten Augenblick. Anfang es. den Beamten, die Droschke zu erreichen, und in eiliger Fähkt ging es durch die Menge, die anfänglich den Kutscher vom Fahren abzuhaltest suchte, nach dem Gefängnis. Unterwegs gelang es einigen Leuten, dem Verbrecher einige leichte Schläge zu versetzen. Dem Wagen wurden verschiedene Gegenstäilde nachgeworfen. Das Landgerichtsgefängnis war ebenfalls Dott Hunderten umlagert, die die Ankunft Dippolds mit SchMährufeN 6k- wükieteüi ,r ; ,
Gewiß, das sind ungehörige Vorgänge. Abet sind entschuldbar, weil das Gefühl, dem sie entsprangen, ein sittlich durchaus berechtigtes ist. Erfreulicherweise herrscht dieses Rechtsempfinden nicht nur in bcn unteren Volksschichten. allst £reist HËs Volkes sind in ihrem Urteil über den Ver- brecher und die Schwere seist et Untat einig. Ein Münchener Blatt veröffentlicht èinige charakteristisäst Zuschriften aus véfcl’FlTU durchgängig beschweren sich diese. Züschklften über die verhältnismWg müde Ahndung der Dippoldschen Bestialitäten; und es ist kennzeichnestd für die Hohe der allgemeineil Entrüstung, daß es vor allem Frauen find, du Dippolds. Buße als zu Milde ansehen. Eine Frau schreibt:
Ein Meß sch, bet ist der Hitze, ünd Leldenschafi mordet, erhält die Todesstrafe, die allerdings selbst für einen fob dien Schurken zu gelinde wäre! Jetzt zeigt f$'§ wieder, wie notwendig es wäre, die Prügelstrafe in Anwendung zu bringen, um Vergeltung walten zu. lassen! ^ippolo sollte dieselben Leiden durchmachen, die er den armen Kindern angetan hat."
^h Münchener Universitätsprofistor spricht sich mit bitterem Hohn dagegen aus, daß der Staatsanwalt die Bewil- ligmig mildernder Umstände für Dippold beantragt und sie damit begründet hatte, daß der Verbrecher noch jung und Noch nicht vorbestraft war! Er sagt u a.: ,.
„Dem nicht im juristischen ^-orinelwesen Aufgewachst- ticn ist es unverständlich, wie ein Verbrechen, das an Scheußlichkeit nicht mehr 311 überbieten ist b^ beurteilt werden soll, weil der hundertfache Mörder vorher nicht zufällig auch gestohlen hat!"
Andere Zuschriften geben dem Befremden darüber druck, daß weder Staatsanwalt noch,, Gericht bic sittlichen Verfehlungen Dipoplds gegen seine Zoglurgie bei der ^tras- abmessung in Betracht gezogen wurden. Die größte - achttlng aber verdient ein kerniges, mannhaftes Wort elne^ bayerischen Pädagogen, der sich gegen die Gl^chgultigke und Untätigkeit derjenigen richtet, die Zeugen der Dippoldschen Scheußlichkeiten waren. Er sagt:
„Möchte der schaudererregende Fall Dippold jebern aufs neue klar machen, daß das Leben Falle bringen kann in Ferien ein rechter Mensch nicht bloß den Kopf ^tUt wie ein altes Weib, nicht erst Briefe ichreibt, und Berichte macht wie ein angestellter Sklave, auch nicht erst lang zum Bürgermeister läuft und gottergeben auf die hohe
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Polizei wartet, sondenr mit einer frischen, fröhlichen Tat auf eigene Verantwortung dreinfährt wie Gottes Zorn, um Recht zu schaffen und Unrecht zu verhüten."
Möge der Dippoldprozeß in diesem Sinne zur Erziehung unseres Volkes beitragen! Dann wäre aus der verruchten Saat des Schurken, dier jetzt für acht Jahre unschädlich gemacht ist, doch noch wenigstens eine gute Frucht entsprungen!
Italienische festtage an der Seine.
ch- Paris, 14. Oktober.
Seit Tagen scholl flattern die italienischen Farben gri'm- weiß-rot gemeinsam mit der Trikolore der^Republik auf ben Boulevards und aus, den Fenstern bet Häufir. Auf den Straßen verkaufeii die Händler an gros die Ansichtskarten mit den Bildnissen von Simile, wie die Pariser kosend ihreii Präsidenten Emile. Loubet nenn eit, und Viktor Emanuel, umschlungen von einem gewaltigen Seil aus —- Mac caront Nicht zu vergessen die verschiedenartigsten Ausnahmen der „schönen Helena", wie der, Pariser, Volkswitz in bewußter AstfihNung an die Offenbachsche Heldin die italienische Königin betitelt. Denn Witze reißen muß der Pariser auch dort, wo er anbetet. Und die Tochter der Schwarzen Berge, die die wildromanttsche Grazie ihrer heimatticheii Mitschwestern mit echt Pariser Eh arme unikleidet, trifft hier auf begeisterte Anbeter aus allen Volksklckssen. Allerdings inag ihr die Hymne, mit der man siN schon seit Tagen feiert, nicht gerade weihevoll ins kleine Ohr schlagen: Viens, Helène, viens, wie rrtan es nach der Pankowek Karlinekeii- 9Mobie in allen Tonarten seit Tagen zu hören bekommt, ist alles andere, als einladend. Aber gut gemeint ist's doch.
Das wird sich die junge Königin heute Nachmittag mich gefaat haben, als sie in Paris einzog, an der Seite von Frau Loubet, die heute zum erstenmal, seit es eine französisch Republik gibt als Präsidentin offiziell beim Empfange von Souveränen mitwirkt. Sie scheilit sich auch der historischen Wichtigkeit des Moments wohl bewußt zu sein. Jedenfalls macht sie einen weit imponierenderen Eindruck, als der Herr- Gemahl, der Viktor Emanuel HL die Honneurs macht, ^er gute Mimile ist und bleibt der behäbige Bourgois und -- das sei lobend erwähnt — will auch schließlich weiter
^Dèk Straßenzug, durch den die königlichen Gäste von dem Präsidentenpäät geleitet wurden, ist ungefähr derselbe, durch den vor kurzem König Eduards von England fuhr. Den Mittelpunkt unb die Krone der Dekoration bildet bie Avenue de l'OpW. An ihren Endpunkten erheben sich vier mächtige Säulen aus imitiertem Marmor, von denen Wei goldene Löwen von Sankt Marco, zwvi andere römische Wölfe tragen. Ueberall verschwenderischer Fahnenschmuck. Sogar von den Kirchen wehen langflatternde Banner. Der altersgraust Dom von Notte-Dame prangt in wahrhaft blendendem Gewände, find in den festlich geschmückten Straßen drängt sich und wogt eine Flut geputzter Menschen.
Der Empfang, den die Menge den Gästen bereitete, war enthusiastisch. Auf dem gälten Wege vom Bahnhof bis zum Quai d'Orsay, wo das italienische Königspaar im Palast des Auswärtigen Amtes Wohnung nimmt, tönten die Hochrufe in nie endendem Echo. Ueber dem Auswärtigen Amt weht zwischen den Bannern Italiens und der französischen Republik die Standarte des Hauses Savoyen. Wahrhaft königliche Gemächer sind es, die die Republik ihren Gästen zur Verfügung stellt. Eine Flucht von Prachtsälen, zu deren Ausschmückung der ganze Schatz des französischen Staates an Möbeln, Teppichen und Wandtapeten hat herha'tten müssen. Wo die Füße des Königs und der Königin hm- treten, wandeln sie auf den Spuren einer großen Vergangenheit. Dies Bett gehörte Napoleon I., dieser Teppich schmückte das Zimmer der Kaiserin Marie Luise, dieser Rundspiegel strahlte das Bild Marie Antoinettes bet ihrer Morgentoilette zurück. Ob allerdings der Eindruck, den diese Zeugen einer sturmbewegten Zeit auf das Königspaar machen werden, ein ungemischt freudiger sein wird, mag dahingestellt bleiben. — Um so angenehmer werden Viktor Emanuel und Helene sicher durch die huldigenden Arttkel der Presse berührt werden. Zwar sind nicht alle von überschwänglichen Hoffnungen erfüllt Die Nattonalisten befürchten, daß ein Flirt mit Italien den russischen Alliierten gerade jetzt nach dem unterbliebenen Zarenbesuch in Rom verschnupfen konnte, aber auch sie begrüßen die Gäste in warmen Worten^ Und in den Spalten aller übrigen Blätter findet man eitel ^ubel und Wonne: Vive l’Italie und die frankoitalische Verbrüderung!
Der mazedonische Bandenkrieg.
Nicht wie die Buren, die für ihre Freiheit Wen, nicht wie din spanischen Guerilla-Krieger, die glerche ideale hoch- K S wie die Briganten der Abrr.zzen ^uben d Komitâtschis ihr Handwerk. Der umbrechender -"âlhe' verlassen sie ihre Schlupfwinkel im dichten Walde de^ He ristcrigebirqes und lauern an Strassen und Wegen auf vor- überziehend- Kaufleute, auf die Post und die seltenen Pa- trouillen. Unweit des Karakals von Pisoder. wo die ^.and-
straße von Florina nach Westen durch ein ausgedehntes Waldgstbiet führt, wurden vor wenigen Tagen erst wieder vier bulgarische Kaufleute von Freischärlern überfallen und völlig ausgeraubt. Die Not muß groß sein, wenn sich die Aufständischen selbst an ihren eigenen Landsleuten vergreifen. Ein paar Tage vorher wurde etwas südlicher, auf derselben Straße, ein nach Kastoria gehender Zug von Pferdetreibern überfallen. Die .Komitatschis erwiesen sich hier als verhältnismäßig großmütig, denn sie raubten nur einige Ballen Leder und Sackleinwand, die zur Verfertigung von Bundschuhen und Kleidungsstücken dienen.
Ein Zug der Abenteuerlichkeit umweht diese Gestalten. Klingt es nicht wie ein Räuber-roman von Rinaldo Ninal- dini, wenn man die Geschichte dieser Leute tieft dieses Jovan beispielsweise, der so oft schon tot gesagt und doch immer wieder lebendig wurde? Auch jetzt «erst wieder ist Jovan, der durch seine Verwegenheit schon viel Aufsehen erregt hat und laut Angaben der Türken im letzten Treffen am Amatowo-See getötet worden sein sollte, plötzlich Heil und gesund an der Spitze einer ungefähr 200 Mann starken Bande im Gümendscha-Balkan wieder aufgetaucht. Wer und was ist Jovan, dvr überall und nirgends zu finden ist? Er war früher Eisenbahnarbeiter, der bei Beginn der mazedonischen Bewegung seinen Dienst verließ und an der Spitze einer kleinen Bande die Gegend von Bojemitza und Gumendscha, sowie am Amatowosee unsicher machte. Ueber ganz genaue Lokalkenntnisse verfügend, jeden Räuberpfad, jeden Schlupfwinkel kennend, hat er den türkischen Truppen schon manches Schnippchen geschlagen und die Türken selbst sind über seine Tollkühnheit und seinen an Wahnwitz grenzenden Mut erstaunt. Seine gegenwärtige Bande soll mehrere bulgarische Offiziere als strategische Ratgeber in ihren Reihen zählen und nur an§ tüchtigen waffenkundigen Leuten bestehen. Zu biefen zählt auch ein ehemaliger bulgarischer Dorfschullehrer namens Arghiri, der aus der Schule der französischen Jesuitenpater von Seytinlik bei Salonik hervor- gegangen ist. Nach den letzten Versuchen, die Sumpfschttlpf- Winkel der Seen von Amatowo und Ardzan von Insurgenten zu reinigen, welche bekanntlich recht kläglich endeten, wurden die Truppen wieder aus dieser sehr fieberischen Gegend zurückgezogen. Nun verblieben daselbst nur stärkere Wachdetachements zum Schutze der Bahnlinie, welche in kurzen Abständen, man möchte sagen in Gehörweite, ihre Zelte aufgeschlagen haben und zur Zeit aus albanesischen Redifs bestehen. Jovan hat diesen Zeitpunkt abgewartet und seine Jnsurgentenschar inzwischen frisch verproviantiert und mit Munition und Dynamit versehen. Dieser Tage schrieb er eigenhändig einen Brief an den Militärkommandanten von Gümendscha, in welchem er sein „Auftreten" anzeigte und dvn Kommandanten aufforderte, ihn zu „holen". Dieses Vorgehen Jovans hat selbst die Türken verblüfft und der Kaimakam von Gevgheli (nächste Kreisstadt) ließ sogleich den Befehl zur energischsten Verfolgung der Bande Jovans ergehen. Im Laufe des nächsten Tages gingen von verschiedenen Seiten ungefähr zwei Bataillone gegen die Jnsurgentvn vor, welche in d!er Richtung nach Pardevitza mit den Truppen in einen Kampf verwickelt wurden. Der Kampf dauerte bis zum Einbrüche der Nacht, man hörte fortwährend Gewehrfeuer und die dröhnenden Schläge explodierender Dynamitbomben. Die Offiziere selbst zweifeln daran, daß es gelingen werde, die Bande zu fassen, da fte sich im Gebirge zu leicht fortbewegen kann, während die Türken fürchten müssen, in einen Hinterhall gelockt zu werden.
♦
Der Zwischenfall von Karaivanitza, der ernsten Charakter anzunehmen drohte, scheilit durch das Entgegenkommen der Türkei rasch beigelegt werden zu sollen. Bulgarien hatte Genugtuung für den von türkischen Truppen auf den bulgarischen Grenzposten Karaivanitza unternommenen Angriff verlangt und sich geweigert, in Verhandlungen über die Abrüstung einzutreten, bevor diese Genugtuung gewährt sei. Nun hat das türkische Kriegsmimstermm den Obersten Narp-Bey entsandt, um eine Untersuchung über den Vorfall anzustellen. Falls die Schuld des türkischen Kommandanten erwiesen werden sollte, wird derselbe vor- anssichtlich streng bestraft werden. Damit wäre dann du unliebsame Geschichte aus der Welt geschafft.
Die Politik.
vT Zur selben Zeit, da der österreichische Mimsterpräsident Tr v. Koerber auf die Frage, wie es mit dem Plane er Errichtung einer italienischen Universität ^he, me Antwor gab, daß man die ernste Absicht habe, eine italieml“je *>od)- schule in Oesterreich zu errichten: ob in Triest oder;""&^ sei noch nicht entschieden; jedenfalls ^S^
Art, in der von gewisser Seite die Universität verlangt we e, dem Zwecke nur, — zur selben Zeit kündigt der Verein der Welschtiroler Studenten in Innsbruck 'taliemsche Umverl - tätskurse an, die im lltoveniber al» „grcip Ualumsche Universität" ins Leben treten sollen. Die ganze Ait der ,,P klamation" ist eine Deinonstration und e» durfte dieses Nicht Wunder nebmen roeiui die Regierung den jungen Leuün, bie als Dozenten erste italienische Gelehrtennamen aus- spielen, kkwas unsanft da^ Haudwock legte.