A. 87
Zweites Blatt.
Mittwoch, den 15. April 1903.
12. Jahrgang.
M Haus gebracht
Vr «ti-betlEge«: Qberhesfisâ Oierhesfische Zeitschrift für ^«rteuba», sowie die Gießeue
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N»»Shängigt Tageszeitung
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für Oberhessen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzelgtr für Gießen nnd Umgebimg.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachunacn der Großh. Bürgermeisterei Giegen und anderer Behörden von Oberhessen.
} Verkauf— ohne Zugabe 'festsetzeu wie folgt: Malzbier ständige Mbftincn Morin. Auf Gehalt er in
OlfaTCD oder tern r pro Liter 15 Ma , Weiß unb Bilterbier 15 Via , Braun- Anspruch und verlangt nichts mehr als e
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In Berlin wurde ein zwölf, ach igcr ünabe zu einer gnisstrafe von vier Jahren nerurtütt, meil er sei« Stiefvater dessen ganze Ersparnisse gestohlen hatte hub dann, um seine Täterschaft zu verdecken, seinen Eltern jh Wohnung über dem uopi augezündet hatte, damit j 'urch Ersticken umS Leben kämen. Ter Junge hatte
»sich abends mit seinen besten Sachen ins Bett gelegt, ab- 7 tourtet, bis seine Eltern schliefen, unb dann aus her iLir.obe die Barschaft seines Stiefvaters im Betrage von H1 Mark entwendet. Tarans steckte er den Vorhang in * kor ld, der sich vor der Schlasstnbentür seiner Eltern be» * ant, unb verließ leise die Wohnuilg. Er hatte die Mb» H^L sich zu seinem Bruder, der irgenbmo im Mecklen- 1 ulg.ischen Hütejunge ist, zu begeben und mit diesem den uL> zu teilen. Ohne mit ber Wimper zu zucken, gab er pi, baß er beabsichtigt hatte, seinen Stiefvater unb seine tu Iler zu töten. Der Staatsauwall beantragte gegen deu jugendlichen Verbrecher zehn Jahre, um die menschliche kcscltschaft möglichst lange vor dessen bösen Trieben zu schufen. Der Gerichtshof erkannte aber nur auf vier, und k Vorsitzende sprach die Hoffnung aus, daß der Ange» g higtie später in die Fürsorge-Erziehung kommen merbe. J ßu Diesem Urteil schreibt uns unser Berliner C. Z^.-Mit- [ p eiter:
I ' Das Urteil des Gerichtshoses ist hart, sehr hart, nach _____I »lve! Richtungen hin: erstens gegen den 12jähr:gen Ver- — J iiCGDcr, Den es strafen, und zweitens gegen die menfd)»
mitM Dr. ^\\~ sellschaft, die es schützen n nl. Schon im Öerid)t§» Wrei iüiijo'- 111^ mürben unter bem jablceidicn Publikuni, das den 1 Mn. ' fall mit großem Interesse verfolgte, baina zielende Stim- vicu laut. Nicht daß sich jemand gefunden hätte, der mit aßem juâv^o nfo mic die Richter und der Staatsanwalt voller zu bermieten tifdmii auf die ruchlose Tat blickte, aber nicht ebenso be Itl.WWÄQ. urteulte man den Charakter des Täters. Während nach
pro Liter 15 Pfg., Weiß und Bitterbier 13 Pfg., Braunbier 10 Psg.
TSnuSE ^' Meinung des Staatsanwaltes der Zwölfjährige mög, Weil per M^ W lange von der menschlichen Gesellschaft ausgeschlossen Bleiten sollte, meinte man, daß es besser gelesen wäre,
lvemietcn. Meißen sollte, meinte man, daß es besser gemefen Ware, „SchöneAußsck len Versuch zu machen, ob sich nicht doch an-? dem ver- n mit Beil zu kcn' " Jungen ein ti Glied eben dieser Gesell
(diu i erziehen lasse. Nicht später solle die Zwaugser- jichung einsetzen, sondern gleich. Tavoi: hätte der Junge t t man. minder Vorteil als die Gesellschaft. Endzweck bei sei schließlich die Besserung, das hätte man nicht lla iu veimickm ^’ 1 Angeli lassen sollen. Habe der Bestrafte aber erst I in der Exh. U Gefängnisluft gekostet, so sei es viel schwerer, ihn lüll möbl nimm r7 ^ ^n rechten Weg zurückznsuhren. Und jetzt war es jâ * ' bei Zeit. Mag man sagen, was man mili, von der Der-
ranbptaè U.8 & «Eheit unb Verrohtheit des unseligen Knaben, auch in m scheinbar so hurten Herzen gibt es noch weiche, zu- Stellen; das zeigte sich, als ber Richter ihn it 1 e, ob er denn nicht daran gedacht Hütte, daß er auch WlnaMakk ü cb west er Hütte ums Leben bringen können, die sich
7fach und mrbrer“ 11111 zusällig außerhalb des Hauses befunden habe. Seine immer Millckunk! dMnn nnn lautete: „Wäre sie dagewesen, hätte ich es nicht ob juVermieten pa i." Also ist der Charakter des Kleinen doch noch nicht ; ftn^^ der Liebe abgestorben. Ebenso spricht dasür bet
—Mg. daß er mit dem Raube zu seinem Bruder will, um ihm zu teilen. Um die schrecklichen Verirrungen bicfcv hu hfort tu Dem- pafcengemütS verstehen zu können, ist es auch nicht um 15 WaAoch^k >' gebracht, an die Möglichkeit ?u beuten, daß unverstän- —— Le oder gehässige Menschen die Kindesseele von früh an ril giftigen Aufreizungen gegen den Stiefvater verhetzt sahen, wie es nur zu oft und leicht geschieht. Schwere strafe mußte die verbrecherische Tat nach sich ziehen, das ist sicher, schon um dem Täter die Ungeheuerlichkeit scharj k Augen zu führen. Es mußte ihm aber auch die Mög- iiHeit offen gelassen merben, sie nicht nur zu sühuen, sondern sich auch zu bessern. Man hätte ihm die Strafe inhinbigen müssen, zugleich aber die Mitteilung machen Mlen, daß er vorläufig in Zwangserziehung genommen rüfbe, und d:ß wenn er sich dort gut führe, er hoffen Lwe, sich den Erlaß der Strafe zu verdienen. Dann ^lte man der Gerechtigkeit genug getan gehabt und zi:- jleid) gebessert.
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]Xab und fern.
p Ein General als Lebensretter. Eine mutige Tat Pllbradjte der Kommandeur des 17. Armeekorps, Gc- ! Berns von Braunschweig. Auf einem Spaziergänge ba» ! segnete ihm ein Gespann, dessen Pferde scheu gc« kor den waren. Der Wagen mar schon zürn Teil zer- kümmert, und die Insassen schwebten in höchster Le- Msgefahr, da sie im nächsten Moment an einen Baun ibeu Stein geschleudert werden konnten. Ohne sich zr 1 ginnen, warf sich der General den rasenden Tierer (intgegen, brachte sie zun: Stehen und verhütete durck jänt Geistesgegenwart und Unerschrockenheit großes Jubels.
(!) Biernot in der Mark Brandenburg. Im Ober Ihr mim er Kreise wird das Bier teurer. 19 Brauereier imachen bekannt, daß sie vom 1. April ab „infolge an- lau er über Steigerung der Rohstoffe und Produktionsun- : kosten" die Preise für oberLährige Biere im literweisen
£ Dao Massengrab der Glciwitzcr £>fer. Aus Ober schlossen wird gemeldet: Tie 21 Opfer des Unglücks auf Königin Louisc-Grube sind gestern beerdigt worden. Die Beteiligung an ber Trauerseier war eine gewaltige. Tie Regierungo unb Zivilbehörde hatten Vertreter entsandt. Der Betrieb auf nönigin-Louisc-Grube ruhte vollständig, um allen Berufsgeuossen der Dahingeschiedenen Gelegenheit zu geben, ihren Mameraben die letzte Ehre zu erweisen. In einem Zimmer des ttnappschaftslaza- retts lagen die 21 Toten ausgebahrt. Der Raum war durch reichen Pflanzen- und Palmenschmuck unb Errichtung eines Altars zu einer würdigen Totenhalle hergerichtet. Hier wurde die ergreifende Trauerfeier gehalten. Erschütternde Szenen des Jammers spielten sich an den Särgen der D-ahingeschiedenen ab. Aus einer Familie des Bergarbeiters Smuda hatte der Tod Vater und Sohn nebeneinander gebettet. Dann setzte sich der endlos lange Zug unter Vorantritt der Musikchöre der verschiedenen Hüttcukapellen in Bewegung, die Geistlichkeit an der Spitze. 14 der Opfer nahm der katholische Friedhof in Zaborze in einem Massengrabe auf. Je einer der Toten wird in Antonienhütte, Bielscho- Witz unb Deutsch-Zernitz begraben, während auf Wunsch ihrer Angehörigen fünf weitere nach auswärts in ihrer Heimat ihre letzte Ruhe finden.
: Ein Pflichtvergessener Posten. In der Kaserne des Pionierbataillons Nr. 1 in Katthof bei Königsberg kamen seit einiger Zeit Diebstähle vor, ohne daß die Täter ermittelt werden konnten. Jetzt ist es endlich gelungen, die Spitzbuben abzufassen, und zwar bei einem Einbruch in die Kantine. Es sind Leute der zweiten Kompagnie, die auf Wache waren, unb der Posten vorm Gewehr machte den Anführer. Natürlich wurden die Täter sofort verhaftet und haben schwere Strafe megen Wachtvergehens unb Einbruchsdienbstahls zu gewärtigen.
$ Durch böse Zung n in den Tod getrieben wurde die 18 Jahre alte Emma B. aus Reinicken- dorf. Mau hatte ihren Eltern hinterbracht, daß ihr Geliebter, der 25jährige Schlosser M., mit anderen Mädchen verkehre. Emma sollte daher ihre Beziehungen zu ihm abbrecheu und verließ infolgedessen die elterliche Wohnung, um sich im Spandauer Schiffahrtskanal zu ertränkeu. M. mürbe durch den Tod seiner Geliebten irrsinnig. — Eine ähnliche Tragödie wird ans Laon gemelbet. Vor einigen Tagen stürzte sich dort eine junge Frau mit ihrem acht Monate alten Kinde in einen Gießbaß. Von „gnten" Nachbarn wurde nun das Gerücht ausgestreut, daß an dieser Verzweiflungstat der Gatte und dessen Mutter schuld seien. Das Gerücht verbreitete sich immer mehr und regte die beiden Betroffenen dermaßen auf, daß sie sich das Leben nahmen.
) Einen neuen Frauenberuf hat die Pester Polizei entdeckt. Es gelang ihr nämlid), eine aus drei Frauenzimmern bestehende — Einbrecherbande auf frischer Tat sestzunehmen. Als die Diebesbande, der außer den drei Weibern noch ein berüchtigter Strolch angehört, gerade in ein Haus eingebunden war, um dort mehrere Woh- nungen zu plünderu, schloß ein Detektiv das Tor, um die Diebe in der Falle zu fangen; es wäre ihn: Hierbei jedoch beinahe schlecht ergangen, denn die kräftigen Frauenzimmer stürzten sich wie rasend auf ihn. Bald aber kamen dem Bedrängten drei Konstabler zu Hilfe, denen es erst nach hartem Kampf gelang, die Einbrecher festzunehmen.
) [Ser Eiscnbahnzug auf dem Eisc.j Ein Zug der neuen sibirischen Bahn hat kürzlich den 1 Kilometer breiten Fluß Nonni, da die Brücke eingestürzt war, auf dem Eise überschritten, auf das die Geleise verlegt wurden. Die weiße Decke federte zwar unter dem ungeheuren Druck, aber sie hielt aus. Die Tragfähigkeit des Eises ist nicht mehr so erstaunlich, wenn man weiß, daß es auf den sibirischen Flüssen bis zu drei, ja selbst vier Meter dick werde:: kann.
?) lEinc Gesellschafterin gefugt.] Unter dieser Spitz- marke erschien jüngst in einem größeren englischen Blatte folgende Anzeige: Gesucht von einer der Pflege bedürftigen Dame eine Gesellschafterin, die sich nützlich zu machen versteht. Sie muß häuslich, liebenswürdig, an zeitiges Aufstehen gewöhnt, hübsch und eine gute Pflegerin sein. Temperenzlerin vorgezogeu. Kein Gehalt, aber behagliches Heim. — Einige Tage später erhielt die Dame durch die Packerpost einen Korb mit dem Vermerk: Nicht stürzen! zugestellt. Als der Korb geöffnet wurde, fand sich darin eine gefleckte Katze vor. Um ihren Schwanz hatte sie das folgende Schreiben befestigt: Madame! Unter Bezugnahme auf Ihre Anzeige freue ich mich, Ihnen zu einer sehr nützlichen Gesellschafterin verhelfen zu können, die bestimmt allen Ihren Anforderungen entsprechen wird. Sie ist stets häuslich, steht sehr zeitig auf, ist sehr liebenswürdig und hübsch. Da sie bereits Mutter mehrerer Familien ist, besitzt sie große Erfabrunaen als Pflegerin und ist dabei voll-
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ständige Abstinenzlerin. Auf Gepalt erhebt sie keinen Anspruch und verlangt nichts mehr als ein behagliches Heim.
t ^Amerikanischer „Fußball" j Die ,.Chicago Tribune" bringt folgenden bezeichnenden Witz: ,,Die elf 6Kgn 't haben verzweifelt um die Meisterschaft gestritten. Mb 'r das Spiel mar vorbei Merlwürdigerweise ist niemand ohnmächtig vom Kampfplatz getragen worden. Es kamen keine Beinbrüche vor. Mein Spieler wurde kampfunfähig gemacht. Keiner zeigte Spuren anch nur ber kleinsten Verletzung... „Es ist prächtig," sagten die Zuschauer, aber es ist kein Farßball..."
XX [Cffcvlilieit in den Bereinigten Staaten, j Die Osterfeier kann sich der Mm er i lauer nicht anders denken, als von einer wahren Verschwendung von Osterlilien begleitet, die von Berinuda in kolossalen Mengen eingeführt werden. Der jährliche Export von Oster- lilienzwiebeln von dort nach den St anten betrug in Den letzten fünf Jahren 2 500 000 bis 3 000 000, und da jede Zwiebel im Durchschnitt sechs Blüten trägt, braucht Amerika 15 000 000 bis 18 000 000 Osterlilien jährlich zur Ausschmückung. Davon werden "60 Proz. während ber Osterwoche gebraucht.
(?) fEiu Riesenwaffersatt j Während des konimenden Sommers wird die Eisenbahnlinie vorn „Kap nach Kairo", die sich schon 100 englische Meilen nördlich von Bulnwayo erstreckt, die großen Viktoriasalle am Sambesi in der Mitte von Rhodesia erreichen. Die Fälle sind etwa eine englische Meile breit, das Wasser fällt 400 Fuß hinab, und wenn der Fluß voll ist, loirb Die dort verschwendete Naturkraft aus 55 000 000 ^ferbe’ fräste geschätzt, das ist etwa die fünffache Kraft des Niagarafallcs. Fünf große Rauchsäulen steigen aus dem Abgrund, in den das Wasser fällt, empor ; sie sind so hoch, daß sie in einer Entfernung von zehn Meilen sichtbar sind, wie man das Tosen des Falls auch ebensoweit hört.
Bunte (SOrouif. Prinzessin Luise von Toskana soll ihre Entbindung auf dem Schlosse Brandeis an der Elbe erwarten; das Kind loirb ihr nach der Geburt abgenommen werden, und sie selbst soll im adligen Damenstist am Hradschin ihre weiteren Lebenslage verbringen.
— Wie aus Stargard berichtet loirb, hat der Bahnwär. ter Hartfiel eingeftanbeu, daß er den Tod seiner Frau und sieben Kinder, die bei einem Brande ums Leben ka- men, selbst verschuldet habe. Ter Verbrecher ist an- scheinend vor Gewissensbissen halb wahnsinnig geworden.
— In dem Nürnberger Vorort Bleiwershof wurde dic 76jährige Händlerin Babette Bock in ihrer Wohnung erschlagen aufgesunden; die Leiche mar furchtbar verstümmelt, das Sparkassenbuch der Ermordeten geraubt. Von dem Täter fehlt noch jede Spur.
— Der Burenoberst Schiel, der bekanntlich kürzlich in Wien schwer erkrankte, ist soweit wiederhergestellt, daß er aus den: Sophien-Hospitat entlassen werden konnte.
— Von einem bedauerlichen Mißgeschick mürbe eine Dame in Ktausthal betroffen. Sie hatte sich eine ganz geringe Verletzung an einem Finger der rechter: Hand zugezogen. Durch das Tragen gefärbter Handschuhe ent» stand eine Blutvergiftung, die zunächst die Amputation des betreffenden Fingers und schließlich des ganzen Um terarmes nötig machte.
Hus dem Gericbtssaal.
§ Ein Schmuggler wider Wilün. Ein ganz raffinierter Schmuggel ist dieser Tage vor dem Schöffengericht in Walds^ut (Baden) zur Verhandlung gekommen. Ein Wirt von Hohenthengen hatte regelmäßig einen Geistlichen an der Bahn abzuholen. Der Wirt oder sein Knecht, wenn dieser den ^Geistlichen fahren mußte, schmuggelten nun Zucker in der Weise ein, daß sie denselben unter dem Wagensitz, auf welchem nach Ankunft des Zuges der Geistliche Platz nahm, unterbrachten. An der Zollstation nahm man mit Rücksicht auf die Woylbeleibtheit des geistlichen Herrn, Äser natürlich völlig gutgläubig mar, von einer Durchsuchung des Wagens, welche das AuSsteigen des Pfarrers zur Voraussetzling gehabt hätte, Abstand. Ta die nachgewiesene Menge des eingeschmuggelten Zuckers 200 Kilo betrug, lautete der Strafbescheid der Zollbehörde bei bem Zollsatz von 40 Mark für 100 Kilo ans viermal 80 Mark gleich 320 Mark und NciclMhlung des hinterzogenen Zolles. Von dem Schöffengericht wurde der Antrag auf gerichtliche Entscheidung zurückgewiesen.
Kleine Gcrichts-Ehronik. Tas Dortmunder Landgericht eröffnete das Hauptverfahrengegen einen Kaplan aus Fröndenberg und die ^rau eines Sanitätsrates aus Düsseldorf wegen Entführung von Minderjährigen in ein belgisches Kloster.
— Der 21jährige Lu st mord er Grabsch in Leipzig, der im Sommer das Schulmädchen Anna Klein erdrosselte und zerstückelt in eine Kiste packte, wurde für irrsinnig erklärt. ______