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Nr. 87
Erstes Blatt
Mittwoch, den 15. April 1903.
12. Jahrgang
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L-«»«e»e»t-Pre1»: in Sietzen, tbge^tU mZn«rlich 50 Pfg., fc’e Hem- gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen ZiertLl- " jährlich Mk. 1.60.
Gr«ti-betl«se» : Oberhessische F«mtlie»jeit»»» chäglich) Lberhesfische Zettschèt)l für fc««btoirtf4*ft Obst- ■*> i«rtewb«i/ sowie die Gieße» er edftwilefte (»LchenUich).
Da- Blatt erscheint an «Im Werktage» «achmitt».,^
J,irrno»e»rri #1 Dir einspaltige Petitznle für Gießen wi« gani Oderdcflen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg tsnN 15 Vfg , Reklame, die Petitzeile 30 resp. *1 WA.
Postzeitungsliste AZ. Mil.
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für Oberheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.
Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Siegen und anderer Behörden von Oberhessen.
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Ein neuer Skandal in Frankreich
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tersdnrger' Regierung scheint sie sich trotzdem nMjt ein
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Ji Der seine Befriedigung. Im „Petit Dauphinois", tu irrn französ scheu Blatte, erschien dieser Tage ein Ar-
schließen zu können, lerentwicklung der
In Petersburg fi. bt man her Wei
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gen, um so mehr, als die Lage ii zu Tag u«erträglicher wird. Di
her Besorgnis entge- Mazedonien von Tag bulgarischen Banden
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tihl, der den Sohn des Ministerpräsidenten Combes, jkjar Combes, der Bestechlichkeit beschuldigte. Edgar Mkilb'es sollte dem uarthäuserordrn, der in Frankreich ■ bü rt^ das Kabinett Combes verboten wordell ist, auge- boieu haben, er wolle ihni die Erlaubnis §ur Nieder- kMsuttg in Frankreich erwirken, wenn der Orden dafür
1 Million Francs zahlen wolle. Die Sache Hingt nicht !" unglaublich. Einmal muß bem Orden, der besannt- ülb große Einnahmen aus der Fabrikation des be- kcwuten „Chartreuse" zieht, daran gelegen sein, in ^rinheicl) zu bleiben, unb es konnte ihm danach auf kitte Million nicht ankommen. Zuni andern ist Herr koulbes als Sohn des Ministerpräsidenten der Mann, dem £rbeu die Erlaubnis zum Bleiben zu erwirken, knbi drittens ist Herr Combes dafür bekannt, daß er Wb liebt unb braucht. Bemerkenswert ist auch, daß der Redakteur des „Petit D'Nuphinois" sich öffentlich fronten hat, den Beweis für die Wahrheit seiner Be- bau ptun gen zu erbringen. Combes hat jetzt, der öffent- |its)ru Meinung gehorchend, den Strafantrag gegen das Holt gestellt; man wird abwarten müssen, ob der Prozeß überhaupt zur Verhandlung kommt, und wenn das, tvas nicht eben wahrscheinlich ist, geschieht, so wird nö£) immer die Frage sein, wie Herr Combes dabei ab- chmeidet. Heurigem? hat die ganze Enthüllung noch einen üksnten Beigeschmack: Man vermutet nämlich, daß ihr ;direkter ober indirekter Urheber, der Gencralgo^iver- lienr von Algier, Revo.il, ist, der jetzt plötzlich den Abschied genommen hat. Edgar Combes sollte nämlich zum Ministerresidenten in Tunis ernannt werden; Herr [Rooi 1, der darin eine Gefahr für seine eigene Karriere fast lvidersetzte sich dem, unb da er in Den Verbacht geriet, dem „Petit Dauphin ois" das Material zu des- scn^ Enthüllungen über Combes geliefert zu haben, so niiifjh» er gehen. In Paris sieht man der Aufhellung der Sache mit begreiflicher Spannung entgegen.
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Die Politik.
Der Zweck helltzt die Mittcl.
X Ofras Paul v. Hoensbroech, der bekannte ehemalige Dünger unb jetzige Bekämpfer des Jesuitenordens, hat eine eines komischen Beigeschmacks nicht entbehrende Herausforderung an einen seiner intimsten Gegner, den stierer Kaplan unb Abgeordneten Dasbach ergehen lassen. Herr Dasbach hatte in einer in Nixdorf abge- haltenen Versammlung am 31. März erklärt, er wolle - demjenigen 2000 Gulden zahlen, der den Nachweis erbringe, daß der Grundsatz „Der Zweck heiligt das Mittel" sich in jesuitischen Schriften finde. Graf Hoens- bro-ech will Herrn Dasbach jetzt beim Wort nehmen; ' tt macht sich anheischig, den von Dasbach geforderten ! )iachlveis zu erbringen. Bor sechs von Herrn Dasbach 11 ernennenden Schiedsrichtern, drei Katholiken und drei Protestanten, die aber sämtlich deutsche Universitätspro- kssoren sein sollen, milt er diesen Nachweis führen, Stimmengleichheit der Schiedsrichter soll ein sic- mter, jüdischer Universitätsprafessor den Ansschlag ge° ; m. Kaplan Dasbach soll sich, so verlangt Graf Hoens- ? dwech weiter, verpflichten, das Ergebnis des Schieds- pruches, wie es auch lauten möge, in einer Anzahl ton Zentrumsblättern abdrucken zu lassen. Am Schlüsse dieser eigenartigen Herausforderung droht Graf Hoens- Hroetf) seinem Wegner: Wenn dieser innerhalb 4 Wochen > ms die Herausforderung nicht irgendwie antworte, reibe er, Hoensbroech, das als ein Zugeständnis an» Weil, der sragliche Grundsatz finde sich in der Tat in Mu irischen Schriften. Herr Dasbach wird aller Voraussicht nach auf diesen Vorstoß des Grafen nicht schwei- ip; als völlig ausgeschlossen darf es aber gelten, daß 5 sich auf den Vorschlag des ehemaligen Bruders von 1fr Gesellschaft Jesn einlassen sollte. Tie Herausfor-
durchziehen mordend und sengend das Land, überfallen Die Posten und liefern den türkischen Truppen alle Augenblicke Scharmützel. Auch die Dyuamitanschlagc hören nicht uif. Jüngst wurde erst wieder auf dem Zollamt in S'. onisi ein harmlos aussehender R iickosfer als Tynanri bclxilter entdeckt: der Kösser hatte einen hoppelten Boden ; in dem Hohlraum befand sich Timamit genug, um das ganze Zollamt in die Luft gehen zu lassen. Angesichts solcher Zustände wird die Wotivenbigtcit, dem Tu\ ben der mazedonischen Aufrührer zu steuern, von Tag yu Tag dringlicher.
Ein grober Sieg Bnhamaras.
□ Die Aussichten des (Sultan» Avdul A iz, her R'vo!n liou in Marokko Herr zu werden, sind ans den Null punkt gefallen: Bu Hamara hat in den Ostertagen einen großen Sieg erfochten, der ihn zuni Herrn des ganzen nördlichen Marokko macht. Am Ostersonntag haben die Anhänger Bu Hamaras einen Teil der Umwallung d s von Sultanstruppen gegen sie verteidigten Forts Fra- iana in die Luft gesprengt; 40 Manu kamen dabei ums Leben. Durch die Bresche drangen die Buhamaraleute in das Fort, unb ein großes Gemetzel begann. 150 Mann von der Besatzung mürben niedeVgemacht, den an deren gelang es, sich auf spanisches Gebiet — nach Melilla — zu flüchten, wo sie auch Ausnahme sanden, nachdem sie entwaffnet waren. Bn Hamara v rsolgte sie Lid zur Grenze des spanischen Gebiets. Tie Kunde von bem Erfolg Bu Hamaras, den noch inehr auszunutzen er nur durch Streitigkeiten über die Teilung der Beute gehindert wurde, verbreitete sich schnell; die Folge war, daß ein anderer Führer der Snltanslrnppen, Muley Arafa, der Oheim des Sultans, mit seinen Leuten ohne Schlnert- 'treich auf algerisches Webtet entfloh. Bu Hamara ist mit )cr Verfolgung der Flüchtigen beschäftigt. Wenn er nicht die große Unklugheit begeht, die algerische Grenze 311 überschreiten unb dadurch Frankreich gegen sich mobil zu machen, dürfte dem Sultan kaum eine Aussicht blei ben, die Rebellion mit Waffengewalt niedergerungen zu sehen. Er scheint freilich noch immer mit her Möglichkeit zu rechnen; so ist er z. B. mit England wegen Ankaufs mehrerer englischer Kriegsschiffe in Unterhandlungen getreten, mit denen er die Rifspiraten heimsuchen miU.
Soldatcukrawalle in Peking.
Zu Ausschreitungen deutscher und österreichischer Soldaten ist es, wenn man dem Reuterbureau glauben darf, in Peking gekommen. Eine Wirtshausstreitigkcit zwischen etwa 50 deutschen und ebensoviel österreichischen Soldaten artete auf der Straße zu einer Schlägerei aus. Die Streitenden gingen mit Knütteln, Messern und anderen Waffen gegeneinanber los. Eine Menge Chinesen sahen dem Streite zu. Eine deutsche Kompagnie mit aufgepflanztem Seitengewehr und eine österreichische Patrouille trennten die Kämpfenden und säuberten die Straße. Mehrere der Kämpfenden mußten in das Hospital gebracht lverden. Näheres über den Vorfall wird man ja wohl bald erfahren. Aus der Meldung des Neuterbüreaus, die Ruhestörer hätten nur mehrere Wochen Kasernenarrest erhalten, scheint sich zu ergeben, daß von besonders schlimmen Ausschreitungen nicht die Rede sein kann.
Kaiserjachl Zotten Zollern erhielt beeil' am cVieiiuy von Kiel nach der Elbe abuldampten um dem Kaiser anläßlich der Ei«wciyu«g des Hamburger KaiserdenkmalS zur Verfügung z« stehen.
**♦ Der deutsche M r o npri u z und Prinz Eitel Friedrich haben sich von Athen nach Delphi und Dibmpia begeben, um die dortigen Ausgrabungen zu besichtigen. — Am Ostermontag nahmen die Prinzen an der Ostermesse in der königlichen Kapelle 511 Athen teil. AbendS fand im Schlosse ein Galadiner statt, ivelchei« der Prenliernti- nister, der Minister des Auswärtigen und die Mitglieder Der deutschen Gesandtschaft beiwohnten Der König überreichte dein Kronprinzen und Prinz Eitel Friedrich daS Großkreuz des Erlöserordens.
*** Prinz Heinrich von Preußen wird, einer Meldung aus Kiel zufolge, unmittelbar nach Beendigung her Frühjahrsreise des von O m befehligten ersten Geschwaders das Kommando über dm. selbe definitiv abgeben und bad Kommando der Marinestation der Ostsee von Admiral
von Koester übernehmen. Aus diesem Anlasse findet am 27. b. M. im königlichen Schlosse zu Kiel eine AbschiedSfest- »velcher sämt- ihren Manien
lichfeit mit an
mschließendenl Ball statt, an ~ e des ersten Geschwaders mit teilnehmen werden.
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. . hlab und fern.
(1) Der Kranz des Kaisers. Die gräflich Trautmanns- dorffschen Familiengrüfte (St. Annengrüfte) bei Bi- schofteinitz in Böhmen wurde dieser Tage von Einbrechern heimgesucht, wobei den Dieben allster einer wert- vollen ?ntarbede die kostbare Goldsransenschleife des Kranzes, den Kaiser Wilhellik auf den Sarg des in dieser Gruft beigesetzten ehemaligen österreichischen Herrenhauspräsidenten Grafen Ferdinand Tralltmannsdorff semer Zeit niederlegen ließ, in die Hände fielen. Als Täter wurde ein Zigeuner und seine Geliebte ermittelt und verhaftet.
/^ Maßregeln für die Sicherheit 1er Bergleute Die jüngste Katastrophe auf der Kömgin-Lllise-Grube in Oberschlesien, der, wie gemeldet, 21 brave Berg- scutc zum Opfer, fielen, ist nach einer amtlichen Bekanntmachung aller Wahrscheinlichkeit nach dadurch hervorgerufen worden, daß entgegen den Bestinimungen des Paragraphen 178 Abs. 1 der Betriebsordnung die Bohrlöcher mit Kohlenstaub oder Kohle verstopft wurden, was eine Kohlenexplosion zur Folge hatte. Die Königliche Bergbehörde macht daher jetzt auf die strikteste Befolgung dieses Paragraphen alle Häuer nochmals nachdrücklich mit dem Bemerken aufmerksam, daß Zuwiderhandlungen unnachsichtig mit Entlassung geahndet und ansterdem bei der Königlichen Staatsanwaltschaft Strafanzeige erstattet werden wird. Ferner wird es jedem Arbeiter zur Pflicht gemacht, Verstöße gegen den Paragraphen 178 Abs. 1 zur Kenntnis der Bergbehörde zu bringen; die Unterlassung einer solchen Anzeige hat die sofortige Kündigung des Betreffenden zur Folge.
(—1 Kohlcufischcrei. Eine gute Ernte machten eine An- zahl Hamburger Hafenarbeiter. Bei St. Pauli kenterte eine mit 15 000 Zentner Kohlen beladene Jolle. Diese ganze auf Grund gesunkene .Kohlenladung wurde vou „Kohlenfischern" geborgen und nach Muttern gebracht.
(—) Ein Vermögen in der Gosse. In einem Ansall
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prung wird vielmehr lediglich einen Jesuilenkrieg ent- isseln, der irgend welchen praktischen Wert für Beurteilung der Frage, wer von beiden im Recht licht haben wird.
die sei,
Eincn russisch-türkischen Konflikt
lwht der an dem russischen Konsul Schtscherbina verübte Kevchelmord heranfzubcsÄwören. Der russische Botschaf- kr in Konstantinopel, Sinowjew, hat, wie am Goldenen porn verlautet, dem Sultan zu verstehen gegeben, die K^duld des Zaren sei zu Ende; der Mord an dem Konsul Asche eine ernste Sühne, und auch mit der Ausführung btt russisch-österreichischen Reformvorschläge müsse es anders werden, wenn Rußland glicht selbst eingreifen solle. ?)n diplomaischen Kretisen vermutet man, der Botschafter
Rune politische Nachrichten.
* Kaiser Wilhelm hat den Prinzen Karl und Harald von Dänemark den schwarzen Adlerordcn verliehen.
* Der Siebente Internationale Landwirtschaftliche Kongreßist am Ostersonntag in R 0 m eröffnet worden. Das Königspaar nahm an der Eröffnungssitzung teil. Am ersten Beratungstage wurde in der vorbereu tenden geschäftlichen Sitzung beschlossen, den vom Vorsitzenden des deutschen Landwirtschaftsrats eingebrach- ken Antrag auf Bildung eines handelspolitischen Kar- teils der europäischen Staaten gegen Amerika als noch nicht spruchreif von der Tagesordnung abzusetzeu.
* In San Remo wurde der frühere deutsche Offizier Hellmut Wessel aus Westpreußen verhaftet. Er Durde seit längerer Zeit von der deutschen Regierung Degen Betruges, Spionage, Verkaufs deutscher Festungs- plane an eine andere europäische Macht steckbrieflich verfolgt. Wessel protestierte gegen seine Festnahme auj >as lebhafteste und erging sich dabei in Beschimpfungen )es Deutschen Kaisers und des Teutschen Reiches.
Von Wahnsinn warf in Frankfurt a. M. ein Berliner Kaufmann sein
Bedauernswerte Ueberzieher auf auf der Reise
ganzes Vermögen auf die Straße. Der riß plötzlich nn er wirren Neben seinen und begann sein ganzes Geld, das er
einkassiert hatte, umherzustreuen. Tie
Summe bestand aus 40 000 Mk. in Wertpapieren und Kupons, 2000 Mk. in Hundertmarkscheinen und einem mit Goldstücken gefüllten ledernen Beutel. Sofort herbeigeholte Schutzleute sorgten für Bergung des ausgestreuten Geldes und brachten den Irrsinnigen zunächst nach dem Polizeigewahrsam, von wo aus er später einer Anstalt zugeführt wurde.
= Suggerierter S'lbfimors. Eine etwas klingende Geschichte wird aus Lodz gemeldet, ger Zeit kam eine junge Dame, die sich
er später
sonderbar Vor eini- vor etwa
I uerie dem Sultan demnächst besondere Forderungen Rußfl Wds übermitteln. Natürlich ist die Pforte über diese & Harfe Sprache Rußlands höchst unglücklich. Aber zu rinen; Eingehen auf die berechtigten Forderungen der Ve-
Kos und Gesellschaft.
*♦* Der Kaiser machte gestern vormittag eine Promenade im Tiergarten, hatte im Auswärtigen Amt eim Besprechung mit dem Staatssekretär Freiherrn v. Richt Hosen und Hörre im königlichen Schloß die Vorträge bei Chefs des Militärkabinetts und des Admiralftabes. Til
einem Jahre nach Warschau verheiratet hatte, völlig gebrochen und siech zu ihren Eltern nach Lodz zurück. Was am meisten auffiel und den Eltern den größten Kummer verursachte, war, daß die sonst lebenslustige Dame geradezu menschenscheu geworden war, jeden Umgang mied und immer leise vor sich hinweinte, dabei fortwährend nach dem Tode sich sehnend. Man berief alle möglichen Aerzte, aber keiner wußte Rat, bis endlich ein junger Reservearzt auf die Idee verfiel, es mit Hypnose und Suggestion zu versuchen. Anfangs setzte die Kranke hartnäckigen Widerstand entgegen, schließlich wurde sie aber doch in tiefen hypnotischen Schlaf gebracht. Sie gestand nun, daß ihr Gatte sie vor einem halben Jahre gegen eine überaus hohe Summe bei einer ausländischen Versicherungsgesellschaft eingekauft hätte. In der Polize ist ausbedungen, daß die Versrcherunas-