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Erstes Blatt

81Btt*eme*WreW: in Gießen, abgeholt monatlich d0 Pfg., Hâus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel­jährlich Mk. 1,50.

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die «ieße»er Seifenblase« (wöchentlich). Das Blatt erscheint an alle« Werktagen nachmitagS.

Samstag, den 10. Oktober 1903.

Gie tzener

12. Jahrgang

I«sertio«Sprei S» Die einspaltige Petttzeile für Gießen wi/ ganz Oberheffen, die Krâ Wetzlar und Maârg 10 Pfg. sostft 15 Pfg.; Reklame« die Petttzeile 30 rèsv. 40 Psg.

Postzeitungsliste No. 3969.

Redaktion und Expeditton: Gießen Neuenweg 28.

Fer«sprech»«schl«ß Nr. 80.

Neueste Nachrichten

(Gießener Mgevratt)

Wnabstângige Lageszâng

(Gießener ?eit««M

für Obertzessm und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gietzen und Umgeb««. (MUti alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Blllgermeistrrei Gießen und anderer BchSrden »an Oiahaff«»

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t Politische Wochenschau.^

^A^^a- Wer hat früher gewußt, wo Moresnet liegt, wer hat sich Altenberg gekümmert und die Schönheit seiner Um- ''Q'c'a'topg Düng? Erst der Sa)luß der Ostender Spielhölle und die 'gS® @^rot ©flnncbung einer neuen Bank auf dem kleinen, neutralen - Komplexe, um den sich Deutschland und Belgien streiten, zog He allgemeine Aufmerksamkeit auf jene Gegend. Und seit­dem ist es eigentlich noch nicht wieder still geworden. Man jchoß zwar die neueröffnete Bank sofort wieder, fing aber Hunt an, sich über den Besitz des Ländchens selber zu er- eisem. Bis heute ist man noch nicht einig geworben. Die Ostender NouM, die „hannlos" nach Altenberg gezogen - umreit, hatten wohl kaum daran gedacht, daß sie damit Staats- tfticrcn heraufbeschwören könnten. Angenehm war ihnen das sicher nicht, denn die öffentliche Aufmerkfarnkeit ist ein i<hlechter „Kibitz" beim Trente et quarante. Wie es heißt, daben die Herren auch sofort ihre Sachen gepackt und sind mach der — Türkei ausgewandert, wo ein findiger Ham­burger Manager vom Sultan eine Konzession erhalten haben soll. Wie lange wird es also noch dauern, dann mischt sich ins Flintenknallen im Villajet Monastir die kreischende Stimme der Croupiers: faites votre jeul

Die rollende Kugel bestimmt die Geschicke der Welt und „Spiel ist alles, was uns Schicksal scheint". Jnimer waren es bie großen Hazardeure, die entscheidend ein griffen in den Lauf der Dinge. Der mazedonische Alexander war so gut ein Micksspieler, wie der römische Cäsar. Als der „kahle Ehe­brecher" jenseits des Rubikon sein „alea jacta est" sprach, starb höchster Einsatz gegen höchste Chance. Und Napoleon? Und — in gewisser Weise wenigstens — auch unser Bis- nmrrf ? Spielte nicht auch der eiserne Kanzler ein gewagtes Spiel, als er mit Oesterreich und später mit Frankreich die Karten inischte? . . . So mag wohl auch jener Mann ent- WoHen sein, zu Grunde zu gehen oder die Bank zu sprengen, ier da neulich unter dem Jubel von Tausenden im St. An-

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èreassaale zu Glasgow seine große Programmrede hielt. Schon einmal zeigte sich Chamberlain als verwegener Spieler, schon einmal gewann er mit der Ruhe des versierten Hazar- twr?, als lange Odds aus seiner Hand standen, und jeder

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andere an seiner Stelle kleinlaut Reugeld angeboten hätte. „Rot oder Schwarz". Alles oder nichts. Wer will heute schon sagen, wie die Kugel fällt? König Edward, der als luftiger „Prinz Heinz" gar oft im „Wiener Turf-Klub" und im „Club de Paris" mit von der Partie war, hat lange schon Hor Ladysmith auf dieses verwegenen Mannes Hand gehalten. Er kennt seine Pappenheimer unb weiß, daß der nüchterne Zynismus „viele Kilo weniger trägt" im Rennen ums Glück, xtë der feuchtfröhliche Optimismus der nervösen Gelegen- Utsspieler. Und er weiß auch, daß her brave Joe wohl be- Laudert ist in den Künsten, die Riccaut de la Marlinière in j des großen Wolfenbüttler Bibliothekars prächtigem Lustspiel dem Soldatengläck in zartfühlender Umschreibung „corriger la fortune" nennt.

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Und ist es schließlich etwas anderes als ein Glücksspiel, â-ivs der Friedenszar im Osten von Asien spielt? Höchster I Einsatz gegen höchste Chance. Murawjew war der erste, ^r Rußlands Kaiser lehrte, Geschmack am Jeu zu finden. Und die Lambsdorff und Witte, Plehwe und Besobrasow, !nd Sie nicht alle Hazardeure? Die rollende Kugel trägt ihr ganzes Glück. Ein großer Fehlschlag, und die Partie ist aus. Wie aber in Monte Carlo immer am Ende der ge= Linnen muß, der es aushalten kann, der immer den Einsatz verdoppeln kann, wenn das Glück gegen ihn war, — so ist iB auch bei dem großen Weltroulette immer der Stärkere, schließlich Recht behält. Und man fühlt sich heute an Boer Newa so unüberwindlich stark, daß man getrost einen Einsatz wagt, wie ihn der verwegenste Glücksspieler nicht hoher riskieren könnte. Ob Japan den Betrag halten wird? Wir glauben es kaum. Der englische Partner des asiatischen Zuselreichs ist schon so stark für eigene Rechnung engagiert, daß man auf seine Unterstützung nicht wohl rechnen kann. «Allein aber ist Japan zu sckyvach, um dem russischen Gegner roli zu bieten.

Noch ein anderer war nahe daran, hohen Einsatz zu Im gen: Fürst Ferdinand von Bulgarien. Wie die großen politischen Plunger sich „räusperten" und „wie sie spuckten", ho5 glaubte er ihnen „gründlich abgegueft" zu haben. Lange Wl'Lr fclpm trieb heißer Ehrgeiz ibn. auf eine Nummer sein gomzes Hab und Gut zu setzen, all frin Besitztum für die — PSnigStrone. So beteiligte er sich bet^e-felt an dem llrrblen Spiele, das auf dem Balkan gespielt wird. Ob d>e ■ erl isten Mahnungen von Petersburg und Wien ihn abgebrach' F arben von seinem Beginnen? Ob er das Wahnwitzige seines ^bpieles endlich begriffen hat? Ungleich waren die Chancen; üiirgleid) der Einsatz. Der osmanische Sultan hielt die Bank nrub hatte Zero von vornherein für sich. Außerdem aber ver­fügte er über Kräfte, die denen des koburgischen Fürsten bei weitem überlegen sind. Wozu also das Wagnis? Die Un­geduld ist ein schlechter Partner, wenn man zum Spieltisch gHjt Wer nüchtern bleibt und über Nerven wie Taue ver- iüigt, hat immer die größere Chance.

Hazard . . ., wohin man blickt: Hazard. Wenn sich iiu Altenberg in Neukral-Moresnet armselige Glücksspieler wnfammentun, um die Jagd nach den Francs zu beginnen.

so schließt man ihnen die Bude. Spielen ist unmoralisch, und für Unmoral ist kein Platz an zivilisierten Stätten der Erde. Wenn aber am Weltroulette um die Geschicke der Völker gespielt wird, und das europäische Konzert dazu aufspielt, — so ist das ganz etwas anderes. Die kleinen Diebe hängt man, die großen läßt man laufen. Je größer der Einsatz, umso größer die Chance; je höher der Spieler, umso feiner sein Handwerk.

Die Lehren des Prozesses Dippold/

CB Mit acht Jahren Zuchthaus und zehnjährigem Ehrver­lust hat das Bayreuther Fünfmännergencht die bestialischen Roheiten des Hauslehrers Dippold gestern (Freitag) ge­ahndet, die dem Leben eines hoffnungsreichen Knaben ein frühes Ziel setzten. Diese Sühne ist streng, aber sie entspricht dem Rechtsbewußtsein des Volkes, das es nicht verstanden hätte, wenn ein Mann, der den ihm zur Erziehung anver­trauten Knaben, perversen Trieben folgend, zu Tode gemar­tert hat, mit geringerer Buße bedacht worden wäre.

Aber nicht über diesen Einzelfall, der gottlob in dieser Kraßheit wohl einzig dastehen dürfte, soll hier gesprochen werden. Der Prozeß Dippold, und was in ihm zu Tage ge­treten ist, fordert zu einigen allgemeinen Erörte­rungen heraus, er birgt eine Lehre, die angesichts der Ent­hüllungen dieses Prozesses hoffentlich allgemeiner als bisher beherzigt werden wird.

Und diese Lehre lautet: Schließt Eure Kinder nicht künst­lich ab von der gemeinsamen Erziehung mit Altersgenossen! Unsere öffentlichen Schulen sind im Rahmen der Unvollkom- menheit aller menschlichen Dinge mustergültige Anstalten. Ganz abgesehen davon, daß ein Martyrium der Schüler einer öffentlichen Schule, wie das der Zöglinge des Dippold, völlig ausgeschlossen ist: auch der pädagogische Wert der gemein­samen Erziehung gleichalteriger Knaben ist so außerordent- lich Hoch, daß auch der beste Privatunterricht ihm nicht eben­bürtig ist. Gewiß, der einzelne Schüler einer Schulklasse kann nicht so individuell erzieherisch behandelt werden, wie etwa ein S^nabe, der Privatunterricht erhält. Dafür abet wirkt die stete Berührung mit den Altersgenossen, die die Wesenshärten des einzelnen abschleift, der Wetteifer mit den Mitschülern, der den Ehrgeiz der Knaben weckt und erhält, in so hohem Maße erzieherisch, daß er dem privaten Unter­richt, der die Zöglinge immer einseitig werden läßt, bei weitem vorzuziehen ist.

Freilich, es können auch besondere Fälle eintreten, wo den Eltern schlechterdings nichts übrig bleibt, als auf den öffentlichen Unterricht zu verzichten und ihren Kindern Privatunterricht angedeihen zu lassen. Dann aber ist es die erste Pflicht der Eltern, sich zu vergewissern, wem sie Seele unb Leib ihrer Kinder anvertrauen. Und es ist weiter ihre Pflicht, unablässig darüber zu wachen, ob der Mann, dem sie die geistige, sittliche und körperliche Erzie­hung ihrer Kinder anvertrauen, ohne Wanken sich dieser hohen und verantwortungsvollen Aufgabe gewachsen zeigt. Die grauenerregende Behandlung, die Dippold seinen Zöglin­gen angedeihen ließ, hätte nicht vorkommen ober mindestens nicht monatelang andauern können, wenn die Eltern der unglücklichen Knaben ihrer Elternpflicht nachkamen und die nötige Kontrolle über Dippolds Erzieherpraxis geübt hätten. Darum: Laßt euren Kindern die Segnungen des öffentlichen Unterrichts zuteil Werben, und wo das nicht an geht, habt acht, daß die Hoffnung eures Alters nicht seelisch und leiblich geschändet und vernichtet werde durch unwürdige ober unfähige Erzieher. Wer sein Kind lieb hat. der züchtigt es, heißt es in den Sprüchen Salomons. Aber wer sein Kind lieb hat, der sorge auch, daß die Züch- tigung nicht zur Folter werde. Und wer die kindliche Psyche kennt, weiß, daß der Bakel durch ein gutes und ernstes Wort meistens überflüssig gemacht wird. Erziehen heißt nicht zu schänden prügeln, und ein „Erzieher", der gleich mit dem Prügel bei der Hand ist, taugt zum südamerika­nischen Gaucho, nicht aber zum Bildner empfänglicher Kinderseelen.

Aus den Verhandlungen

seien nachstehend noch einige markante Ergänzungen 311 unseren bisherigen Berichten hinzugesügt. Der kleine Joachim Koch schilderte in anschaulicher Weise, wie Dippold ihn und seinen verstorbenen Bruder gequält habe. „40 bis 50 Schläge hat er uns häufig gegeben, und wenn wir da­bei in Ohnmacht fielen, bekamen wir Fußtritte. In einer Nacht hat er auf uns, die wir uns mit dem bloßen Hemd bekleidet über einen Stuhl legen mußten, sieben Stöcke zerbrochen." Der kleine Zeuge schildert, wie Dippold ihn am Halse faßte und würgte. Er beschreibt, wie der rohe Peiniger, als her gemarterte Heinz im Sterben lag, achsel­zuckend sich abwandte und sagte: „Der verstellt sich nur!" „Wir mußten oftmals hungern," klagt er weiter, „und Dip­pold schlug mich wiederholt mit einer schweren Eisenstange." Dippold hat die Knaben nach des Zeugen Aussage wieder­holt unzüchtig berührt. Das „Selbstbekenntnis" des ver­storbenen Heinz Koch habe Dippold jenem durch Drohungen erpreßt. Die Sachverständigen erklären Dippold für einen Sadisten, d. h. einen Menschen, der tierische Wollust durch

Grausamkeiten besrieoigt. Professor Dr. Vogi erklärt den Angeklagten für noch glimmer als einen Lustmörder. Ein solcher morde sein Opfer sofort, Dippold aber habe die armen Jungen monatelang gepeinigt.

500 Kilometer in der Stunde?!

Die deutsche Eisenbahntechnik hat dieser Tage einen glänzenden Sieg errungen. 200 Kilometer Fahrgeschwin­digkeit in der Stunde erreichte der Siemenswagen, mit dem die Studiengesellschaft für elektrische Schnellbahnen auf der preußischen Militär-Eisenbahnstrecke zwischen Berlin und Zossen ihre Versuche anstellte. Aus allen Teilen Deutsch­lands, aus allen Kreisen der Bevölkerung, vom Kaiser an­gefangen, liefen Glückwunschtelegramme zu dieser Großtat deutscher Jngenieurkunst ein. Man hält in den leitenden Kreisen mit diesem Geschwindigkeitsmaß die Grenze des Wünschenswerten und zugleich des Erreichbaren für er­langt.

Doch der Menschengeist, der nimmer rastende und um zufriedene, läßt sich auch an dieser schwindelerregenden Schnelligkeit nicht genügen. Kühn geht der Adlerflug seiner schöpferischen Phantasie in neue unbegrenzte Gebiete. Wäh­rend man bisher in der Elektrizität die leistungsfähigste, dem Menschen zu Gebote stehende Naturkraft sah, die man in das eiserne Joch der Schnellbahnen spannen könnte, wird jetzt von einem Kopenhagener Gelehrten, dem Pro­fessor Albertson, der Magnetismus dem länderverbindenden Schienenwege dienstbar gemacht. Albertson behauptet allen Ernstes, ein Eisenbahnsystem aus der Grundlage des Magne­tismus erfunden zu haben, das die schier unheimlich klin­gende und mit unseren augenblicklichen Begriffen kaum auszudenkende Perspektive auf eine konstante Geschwindig­keit von 500 Kilometern in der Stunde eröffnet.

Wie er das machen will, verrät er vorläufig allerdings nicht, aber dafür, daß man es bei diesem neuen wunder­baren Projekt nicht mit einem bloßen phantastischen Er- finderwahn zu tun hat, bürgt schon der Umstand, daß Albert­son das Modell seiner Bahn dem Direktorium der großen amerikanischen Gesellschaft der Delaware- und Western- Railway vorgeführt hat und bei diesem begeisterte Auf­nahme fand. Das Direktorium stellte ihm die großen Werk­stätten der reichen Gesellschaft zur Verfügung, um Versuche im Großen anzuftellen. Man glaubt, daß noch vor Ende dieses Jahres eine stichhaltige Probe aufs Exempel des Er­finders statthaben wird.

Albertson nennt seinen Zug der Zukunft den „Magnetzug". Es soll bei seinem System keine Möglich­keit von Zusammenstößen, noch weniger von Entgleisungen bestehen, da die Wagen trotz ihrer infernalischen Geschwin­digkeit die Schienen nicht verlassen können. Das alles ver­dankt Albertson seinem System von Magneten, das eine Steigerung der Geschwindigkeit durch eine Verminderung des zu ziehenden Gelmchts herbeiführen und zu gleicher Zeit als Sicherheitswächter dienen soll. „Nehmen wir an," sagt der Erfinder, „ein Eisenbahnwagen wiege 20 Tonnen; wenn wir nun Magneten von solcher Stärke anbringen können, die eine Zugkraft von 18 Tonnen ausüben, so wird da^ Gewicht des Wagens auf zwei Tonnen beschränkt wer­den, und alsdann wird er aus die Schienen nur soviel Reibung ausüben, als dem zehnten Tell seines Gewichts entspricht." r r

Man tut gut, sich den Albertsonschen Versprechungen gegenüber vorläufig in kühl abwartender Stellung zu ver­halten. Aber weshalb sollte das, was in der Theo ne mög­lich ist, wie der Modellversuch gezeigt hat, sich schließlich nicht ebenso gut in die Praxis überführen lasten wie die 200 Kilometer-Geschwindigkeit der elektrischen Bahn, die noch vor einem Jahr von ernsten Fachleuten als eine «ne zu erreichende Utopie verhöhnt wurde? Das Schillersche

Wort:

„Kühne Seglerin, Phantasie, W rf dein mutloses Anker hie!

patzt nicht mehr auf unser Geschlecht, dessen kühnem Ge> dankenflug die Zaubermittel höchster Technik zur Seit« stehen. _______________

- Vie Politik,

N= Am 1. September ist bekanntlich das internationale Zuckerabkommen in Kraft getreten, dem Deutschland, Oester­reich-Ungarn, Belgien, Spanien, Frankreich, Großbrrtanmen, Italien, Holland und Schweden angehören. Nun soll m einer neuen Tagung der ständigen Kommission, me am 15. Oktober statt findet, über den weiteren dertrrtt von Üuxenrburg und Peru Beschluß gefaßt werden Außerdem wird man sich mit wichtigen Anträgen der russischen und der dänischen Regierung zu beschäftigen haben.

G Der bekannte deutsche Missionär Homeyer ist von süd­chinesischen Piraten angegriffen und durch Schüsse verwundet worden. Außer dem Missionär wurden auch der Kapitän des Schiffes, sowie eine Dienerin verwundet. Die Piraten raubten alle Reisenden aus. Diese kehrten nach Kanton zurück und wandten sich an den deutschen Konsul, der sich alsbald mit Eifer der Sache angenommen hat. Danach scheint