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Nr. 157

Mittwoch, den 8. Juli 1903

12. Jahrgang

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ÄeWWexH>tcU r i* Gießen, abgehslt monatlich 50 Pf,., M »tue gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel- jährlich Mk. 1.50.

Sratt-heUage«: OberhesMche Famtttemreft«^ (täglich) Obr-h elfische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- «nd sowie die!**» Seifenblase« (wöchentlich).

Mas Watt erscheint « aSa« Mâs« »achsnitss-.

Gießener

Insertian-nrei -r Die einchattiae Petitzeste fit Sichen Mi ganz Oberhessen, die Kreise Sstetzmr und Marburg 10 $fo sonst 15 Pfg.Reklamen die Petttzeile 30 resp. 40 Wg.

Postzeitungsliste Ro. SW».

Rebaktion unb Expebitton: Sieben Ne»^»we- N».

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für Oberhefim und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für fließen und Umgebung.

Lirthilt alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden m Oberhaßes

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Zur Lage auf dem Balkan.

Wird neuerdings gemeldet: Die Pforte bestreitet nach Wil oor, daß die Verstärkung der Grenztruppen sich gegen Bub garten richte. Sie diene lediglich dazu, den Ueber tritt bul­garischer Banden nach Mazedonien 311 hindern, da die bub zarifchen Grenzposten zu weit voneinander entfernt wären, um das Durch sch lüpfen der Banden unmöglich zu machen. Die bulgarische Regierung erklärt bagegen, eine Verstärkung der türkischen Grenzbewachung wäre unnötig, wenn die türkischen Grenzposten Nachtdienst täten, was nickt geschähe. Außer­dem aber ließen sich die türkischen Posienlommandanten in­folge der unregelmäßigen Soldzahlung von den Banden be­stechen und gestatteten ihnen den Uebergang über die Grenze. Das Sofiater Kabinett hat den Mächten weiter mitgeteilt, daß die Zahl der von den türkischen Behörden verhafteten Bulgaren über 3000 betragt. Tie Pforte behauptet, es seien höchstens 300. Aus 19 Ortschaften des türkischen Bezirks Kirklissi haben in 22 Ortschaften der bulgarischen Bezirke Burgas und Kazylagatsch Zuflucht gefunden: 981 Männer, 826 Weiber, 114 3 Kinder, im ganzen also 2950 Flüchtlinge mit 202 Stück Groß- und über 20 000 Stück Kleinvieh.

Bulgarien hat inzwischen in Westeuropa große Be­stellungen auf Konserven, Munition, Uniformtuch und Stiefel gemacht. Der 28. Juli ist der Lieferungstermin.

In Saloniki fand vor etwa einer Woche, wie erst jetzt bekannt wird, nächtlicher Weile unter dem Vor­sitz Boris Sarawows und eines Bruders des vor einiger Zeit gefallenen Deltschow eine Versammlung statt, an der 144 Personen teilnahmen. Sarawow beschwor die Anwesenden in einer langen Rede zum Eifer und zur Aus­dauer. Er schloß mit den Worten:Saloniki ist die Braut Bulgariens. Am 29. April haben sich die Liebenden zürn erstenmal getroffen. (Es ist dies das Datum des Dynamit­attentats in Saloniki.) Am 25. Juni ist der Tag der Ver­lobung, und einen Monat später wird die Hochzeit sein. Vier unserer Brüder werden heute oder morgen in Saloniki ein­treffen und euch mitteilen, welche Rolle ihr zu spielen habt." Das Datum des 25. Juni ist nach dem alten Kalender an­gegeben. Man schließt aus dieser etwas rätselhaften Er­klärung Sarawows, daß neue Attentate in Saloniki bevor sieben.

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Du Politik.

Neubewaffuung der deutschen Feldartillerie.

^ Aus militärischen Kreisen erfährt unser Berliner CB.- Mitarbeiter, daß die Reichsmilitärverwaltung eine größere Anzahl Feldhaubitzen mit R 0 hrrückl a u f bei Krupp in Essen bestellt hat. Wie verlautet, sollen sämtlrchc KeldHaubitzbatterien der preußischen Armee mit solchen Rohr rücklaufgeschützen ausgerüstet werden. Bei den Versuchen mit diesen Geschützen hat sich eine bisher nicht erreichte Feuer­wirkung im Felde ergeben. Es gilt als sicher, daß auch Württemberg und Bayern diese Geschütze einführen.

AusgewieseneDrückeberger".

In einigen Blättern wurde jüngst ein Langes und Breites über eine angeblich rigorose Ausweisungspraxis der preußischen ' Behörden geklagt. Eine Anzahl geborener Deutscher, die die holländische Staatsangehörigkeit erworben haben, sind nämlich aus Preußen ausgewiesen worden. Wie sich jetzt herausstellt, handelt es sich in allen diesen Fällen um Leute, die sich in Holland naturalisieren ließen, um sich der deutschen Militärpflicht zu entziehen. Die Anwendung der Ausweisung wird speziell in ben Grenzprovinzen strengstens durchgeführt, weil hier ein größerer Hang und eine größere Gefahr zur Militärpflichtentziehung und Auswanderung ge­geben ist. Gegen die Ausweisung solcherDrückeberger" wird wohl kein berftänbiger Mensch etwas einzuwenden haben.

Der sozialdemokratische Reichstags-Vizepräsident.

A Der sozialdemokratische Abg. Singer hat sich jetzt auch dahin ausgesprochen, daß die sozialdemokratische Reichstags­fraktion hre ^-nrhnr-Hnu. rtnm Ww'3 rxrtbnv^nn für d"n Reichs­tag zu stellen, erheben und mit muMcoenheit vertreten werde. Die Fraktion werde diesmal wie tchon 1898 darauf bestehen, daß dem aus der Sozialdemokratie hervorgegangenen Vize­präsidenten nicht auch gesellschaftliche Verpflichtungen aufge­zwungen würden,die in der Geschäftsordnung nicht be­gründet sind." 1898 lehnten die Sozialdemokraten es ab, für ihren Präsidentschaftskandidaten die Verpflichtung zu über= nehmen, daß er an Hoffesten teilnehme. Infolgedessen wurde schon damals die Forderung von der Reichstagsmehrheit ab- gelehnt. So wird es wohl auch diesmal der Fall sein.

Loubet in London.

Präsident Loubet ist in der britischen Hauptstadt mit einem Aufwand äußerer Ehrungen empfangen worden, wie er selbst gefrönten Häuptern auch dem deutschen Kaiser, dem Neffen des Königs nie zuvor zu teil geworden ist. Die gesamte königliche Familie und die Minister holten ihn dem Bahnhof ab, die Fahrt durch die mit britischen und frau- Sösischen Fahnen geschmückten Straßen glich einem Triumph- Zuge. Am zweiten Tage seiner Anwesenheit in London fand Zu Ehren des Präsidenten ein Prunkmahl im Buckingham- Wlace statt, bei dem König Eduard einen Trinkspruch auf dm Präsidenten ausbrachte. U. a. sagte der König: Der

Empfang, der Loubet von allen Klassen der Bevölkerung be­reitet worden sei, beweise ihre wahrhaft sreundschaftlühe Ge­sinnung gegenüber Frankreich, dem Lande, welches England am nächsten liege, und infolgedessen auch sein bester Nachbar sein sollte. Loubet erwiderte u. a.: Er sei um so dankbarer für den Empfang, als dieser sich an die g e - [amte französische Nation richte. Vor dem Mahle besuchte Loubet den Prinzen von Wales, dem er das Groß­kreuz der Ehrenlegion verlieh, ferner den Herzog von Con naught und die französische Botschaft, wo er eine Abordnung der französischen Kolonie empfing.

Obstruktion oder nicht?

C1 Mit 26 gegen 20 Stimmen hat die ungarische Unab­hängigkeitspartei nach sechsstündiger Debatte beschlossen, die Obstruktion einzustellen. Man glaubt jedoch, daß die 20 Mit­glieder, die die Einstellung der Obstruktion ablehnten, vereint mit einigen Wilden versuchen werden, die Obstruktion fortzu­setzen. Doch dürften sie keinesfalls imstande sein, sie mehr als höchstens 2 bis 3 Wochen aufrecht zu erhalten.

Gewitterwolken in Ostasien?

Zu den beunruhigenden Meldungen über neue fremden­feindliche Bewegungen unter den Chinesen kommt n^1 noch die allerdings von englischer, also unzuverlässiger Seite ver­breitete Meldung, kriegerische Verwickelungen zwischen Ruß­land und Japan, an dessen Seite wahrscheinlich auch England treten werde, ständen bevor. Japan macht na di einer Mel­dung des LondonerStandard" mobil. Unb schließlich wird berichtet, Japan und England hätten an China ein Ultimatum gerichtet, das von der Pekinger Regierung die Abweisung aller russischen Ansprüche auf die Mandschurei fordert. Falls China Rußland nicht zu sofortiger Räumung^der Mandschurei be= wege, würden Japan und Eitgkmb militärische Maßregeln zum Schutze ihrer Interessen treffen. Tie Frist zur Beant­wortung dieses Ultimatums ist auf nur fünf Tage bemessen. Wenn dieses Ultimatum wirklich eine Tatsache ist, so werden Japaner und Briten doch wohl noch eine Weile auf eine zu­friedenstellende Antwort Chinas warten müssen. Der China­mann liebt die Gemächlichkeit, unb er weiß, daß die Japaner und Engländer sichs erst noch eine Weile überlegen werden, ob sie mit dem russischen Bären ernsthaft anbinden sollen.

Den Russen entsteht übrigens schon ein Bundesgenosse: die Vereinigten Staaten von Amerika. Die Washingtoner Regierung läßt erklären, daß sie mit dem Vorgehen Japans unb Englands, wenn es wirklich Tatsache sein sollte, nichts zu tun ' habe. Ein solches Vorgehen werde in Wirklichkeit auch nur Rußlands Plänen günstig sein, indem es der russi­schen Legierung Gelegenheit bieten werde, zu behaupten, es könne jetzt die Mandschurei nicht räumen, weil sonst der Schein erweckt werde, als habe es sich dazu zwingen lassen. In Amerika ist man der Ansicht, daß Rußland und China beide ihre Versprechungen den Vereinigten Staaten gegen-

ab und begab sich sodann auf die JachtMeteor". Die Prinzen August Wilhelm und Oskar sind in Warnemünde eingetroffen und haben sich an Bord derJdmm" begeben. Die kaiserliche Familie wird auch in diesem Sommer im Schloß Wilhelmshöhe bei Kassel einen längeren Aufenthalt nehmen. Nach den bis jetzt getroffenen Dispositionen trifft die Kaiserin in Begleitung der jüngsten kaiserlichen Kiâr, von Eabincn aus, am 15. August auf Wilhelmshöhe ein unb wird daselbst 14 Tage bis drei Wochen verweilen. Der Kaiser begibt sich nad) Rückkehr von der Nordlandreise und einem kurzen Aufenthalte in Berlin bezw. Potsdam in Be­gleitung des Kronprinzen ebenfalls nach Schloß Wilhelnrs- höhe. Atn 28. und 29. August wird der Kaiser in Kassel weilen zur Teilnahme an großen Galadiners, welche für die Stände- und Provinzialbeaniten des Regierungsbezirkes Kassel resp, für die Stabsoffiziere und die Generalität des 11. Armeekorps daselbst arrangiert werden. Für die Ab­reise der kaiserlichen Familie von Schloß Wilhelmshöhe sind noch keine Bestimmungen getroffen worden: der Kaifer wird sich wahrscheinlich von Wilhelmshöhe aus direkt in das Kaiser- manövergeläude begeben.

^ Die F ü r ft i n B i s m a r ck hat in Friedrichsruh einem Dohne das Leben gegeben. Es ist dies das fünfte Kind und der dritte Sohn, der aus der 1892 geschlossenen Ehe des Fürsten Herbert mit der Gräfin Hoyos hervorgegangen ist.

über erfüllen würden.

Vomtollen Mullah"

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Von einem Kampfe des abessynischen Generals Abanabro mit einem Somalistamm wird berichtet. Der Kampf soll sehr blutig gewesen sein. Der General forderte nachher die Somalis auf, sich darüber zu entscheiden, ob sie sich der Herr­schaft der Abessynier beugen wollten. Für den Fall, daß sic sich weigern sollten, die abessynische^Herrschaft anzuerkennen, drohte der General mit weiterer Strafe.

Die Verteilung der englisch-abessynischen Streitkräfte schneidet dem Mullah drei der ihm zur Verfügung stehenden Rückzugslinien ab. Der Mullah steht bei Halin und ist be- müht, Munitionskarawanen von der Küste heranzuziehen. Die Aussichten auf dem Kriegsschauplatz sollen für An be­deutend ungünstiger sein.

Kurze politische Nachrichten.

* Die Vorstände der preußischen Landwirtschaftskammern sind gestern in Danzig zur Jahresversammlung zusammen­getreten.

* Bei der Berliner Kriminalpolizei wurde eine Central­stelle zur Bekämpfung des internationalen Mädchenhandels errichtet.

* DerTimes" -Korrespondent Harris, der von marokka­nischen Gebirgsbewohnern gefangen genommen worden war, ist gegen Austausch von Gefangenen wieder freigelassen worden.

* In Neusatz (Ungarn) kam es Zwischen berittenen Schutz­leuten und Handelsaugestellten, die für den Siebenuhrschluß der Geschäfte demonstrierten, zu Zusammenstößen, bei denen 40 Personen verwundet wurden.

* In einer Volksversammlung in Pyrgos (Griechenland), die einen sehr erregten Verlauf nahm, mußte Militär ein­schreiten, um die Menge zu zerstreuen. Es entwickelte sich eine Schlägerei, bei der mehrere Soldaten durch Steinwürfe verletzt wurden.

Bof und Gesellschaft

* Der Kaiser hat an Bord desMeteor" Warnemünde in der Richtung auf Rügen verlassen. DieHohenzollern st .Nymphe" undSleipner" folgten, das PanzerschiffMeck­lenburg" feuerte Salut. Vor seiner Abreise stattete her Kaiser seiner Gemahlin an Bord der?sbiina" einen Besuch

Der papit in Agonie.

Rom, 7. Juli.

Vor den hohen Bronzetoren des Va .mns harren in banger Erwartung Hunderte und abuchunderte des Augem blicks, wo der Oberhirt der katholischen Christenheit ein* gehen wird zur Ewigkeit, wie er selbst es den Kardinälen vorausgesagt hat. Unabwendbar ist der herbe Schluß des harten Ringens mit dem Tode, den die kräftige Natur des Papstes so lange durchgehalten hat: Die furchtbare schwache, die Leo XIII? bald nach der letzten Oelung befiel, hat sich in Agonie, den letzten Todeskampf, verlängert. Wie lange dieser Kampf dauern wird, darüber finb die Aerzte nicht einig, zu sagen ist nur, daß er zum Tode führen muß. Die Kräfte des Papstes schienen sich nach dem Empfang der letzten Oelung allerdings neu zu beleben. Er richtete sich in den Kissen auf und segnete die Anwesenden mit den Worten:Dies ist mein letzter Segen." Aber es war nur ein sekundenlanges Aufflackern. Seither ist her Papst teilnahmslos, und das schwache Lebensflämmchen tmrd nur durch häufige Einspritzungen von Stilnulantien am Ver­löschen gehindert. Es geht zu Ende.

Vatikan und Ouiriual.

Die Verbindung zwischen dem Vatikan und der italie^ nischen Regierung wird durch den ersten Hofkaplan Mon- signor Lanza aufrecht erhalten, der aus ein Telegramm des Königs hin in Ronr zurückgeblieben ist. Gegenüber einer Meldung des PariserGaulois" erklärt dieTribuna", die italienischen Minister hätten keine Veranlassung gehabt, sich im Hinblick auf die Erkrankung des Papstes mit der Reise des Königs nach Paris 311 beschäftigen. Hinsichtlich des Zeitpunktes der Abreise des Königs von Racconigi nach Paris sei durchaus nichts geändert worden. Ferner erklärt die Tribuna" es auf das bestimmteste für falsch, daß Minister^ Präsident Zanardelli mit den Ministern seines Kabinetts über irgend welches Vorgehen beraten habe, das bezwecke, die dem Papste durch die Gesetze verbürgte llnabhängigkeit einzuschränken. Ministerpräsident Zanardelli werde sich darauf beschränken, die Achtung der Gesetze unb der Frei­heit zu sichern.

Sterbczimmer des Papstes

i trefflichen Kenner des Vatikans und wie folgt geschildert: Leo XIII. liegt in seinem kleinen Bette, und das fast durchsichtige Antlitz ruht friedlich auf den Kissen zwischen den Ichmalen Vor­hängen, welche vom Baldachin wie eine weiße Wolke her­niederhängen. Das Bett, das in einem rückwärts einge­bauten Alkoven steht, ist gegen das Fenster gewandt, dessen Jalousien unb reichgestickte Portieren dicht geschlossen sind, damit nur ein gedämpftes Licht auf den mit dem Tode Rin­genden falle. Das Fenster geht auf den weiten Platz von Sankt Peter hinaus. Alkoven und Zimmer finb mit rei­chen grünen Damasttapeten geschmückt. Rechts vom Fenster steht ein hoher Schrein aus bem 18. Jahrhundert, reich geschnitzt und mit vielen Schiebkästett. Zur Linken neyt ein breiter Schreibtisch, auf dem sich ein_mäditigev ßlberiiek- Tintenfaß mit der traditionellen Gänsefeder, ein ^lwn- beinernes Kruzifix unb wenige Bücher befinden, unter rh nev Dante, Virgil, Horaz und die Bibel. Neben dem Schreib­tisch steht ein Sessel aus rotem Daniasi mit goldener Lehne In dem Zimmer sind zwei Türen, von denen die eine nack der kleinen Privatkapelle des Papstes, dm andere in den Thronsaal führt. Rings umher stehen zerstreut acht Stuhle und einige niedrige Sessel, ebenfalls mit Kissen aus rotem Damast belegt. An den Wänden kein Bild: nur zu Häupten be* Bettes hängt eine Madonna im breiten, reich vergol­deten Rahmen. Dicht neben bem Bett steht ein bequemer ArnMhl und der Betstuhl des Papstes.

wird uns von c'

seinen Gemächern