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Parlamentarisches aus Hessen
Der Zweiten Kammer gingen in den letzten Tagen eine Reihe neuer Anträge, Anfragen und Vorstellungen zu. Der Abg. Köhler-Langsdorf hat eine Interpellation weg"n Einrichtung von landwirtschaftlichen Unterrichtskursen für Lehrer an ländlichen Fortbildungsschulen, die bereits früher angeregt und in Langsdorf praktisch bethätigt vurde, eingebracht. In einer weiteren Anfrage verlangt er die Einrichtung landwirtschaftlicher Lehrkurse für Soldaten. — Eine weitere Anfrage des genannten Abg. beschäftigt sich mit der Wasserpest in der Horloff. — Die Steuerauf seher deS Großherzog- tums ersuchn in einer Eingabe an den Landtag um Gehaltsaufbesserung und Versetzung in die 8 Klasse der Zivil- staatSdiener. — Eine Eingabe der ehemaligen hessischen Unteroffiziere beschäftigt sich mit der Unter- offizier-Sterbe- und Witwenkasse.
Dec Zweiten Kammer dec Stände ist u. A eine Eingabe des Abg. Leun zugegangen, die Arbeitszeit desNongierpersonals auf Bahnhof Gießen betreffend.
Seer und Marine.
p.FLV. Die deutsche Flotte 1902. Fünf Schiffe sind in diesem Jahre der Marine neu eingecciht worden, nämlich das Linienschiff „Braunschweig", der Panzerkreuzer „Friedrich Karl" und die Kreuzer „Frauen- lob", „Areona" und „Undine". Neu in Angriff genommen wurden die durch den Marineetat für 1902 bewilligten 8 Schiffe. Insgesamt befinden sich jetzt 6 Linienschiffe, 8 Panzerkreuzer, 6 Kreuzer und 2 Kanonenboote auf drei kaiserlichen und sechs Privatwcrsten im Bau. Vier erstklassige Linienschiffe mürben im Bau vollendet und in Dienst gestellt: „Kaiser Karl der Große", „Wittelsbach", „Zähringen" und „Wcttill", während die Linienschiffe „Kurfürst Friedrich Wilhelm", „Brandenburg" und „Weißenburg" die Flagge strichen, um auf der Werft in Wilhelmshaven modernisiert zu merben. Außer dem großen Kreuzer „Prinz Heinrich" wurden auch einige kleinere Kriegsfahrzeuge im Bau vollendet.
Giessener Cagesneuigkeiten.
** Heute, Donnerstag d n 8. Jan, gedenkt H rr Geh. Hofrat Prof. Tr. Oncken im Schützengarten zu Wetzlar einen Vortrag zu halten, in welchem er das Thema: „Kampf und Sieg bet deutschen Arbeit aus dem Weltmarkt (1896 —1900)" behandeln wird.
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** Gcoßh. Ministerium des Innern hat dem Vorstand des Evangelischen Gustav-Adolf-Frauenvereins zu Achern die Erlaubnis erteilt, die Lose einer im März d. I. zu veranstaltenden Verlosung von Luxus- und Gebcauchsgegenständen innerhalb des Groß- Herzogtums zu vertreiben.
** Eintritt i n d e n N u h e st a n d. — Nachdem der Laternenwärter Herr Emil Ohr über 33 Jahre lang seinen zwar einfach scheinenden, aber nicht unwichtigen Dienst bei der städtischen Straßenbeleuchtung in ununterbrochener Pflichttreue versehen, fühlte er sich infolge geltend machender körperlicher Beschwerden in Anbetracht der Anforderungen, welche dieser Dienst — oft bei den ungünstigsten Witterungsverhältnissen — an seinen Inhaber stellt, veranlaßt, um Enthebung von seinem Amt zu ersuchen. Indem die städtische Verwaltung diesem Ersuchen auf Grund der Bestimmungen, betreffend die „Fürsorge für die städtischen Arbeiter und Bediensteten" in wohlwollender Weise entsprochen, trat Herr O h c vor ft intern in den Ruhestand, für meinen ihn unsere besten Wünsche begleiten!
A Auf sein G such hin ist d r königl. Oberbaurot Kn oche, M tgl cd b r Eisenbahn-Direktion Frankfurt a. M. ^m 1 Januar 1903 in den Ruhestand versetzt und ihm vom Kaiser der Königl. Kronenorden zweiter Klasse verheben worden. — Dem Lokomotivführer Kinkel und Weichensteller Bandel von hier wurden aus Anlaß ihrer Pensionierung zum 1. Januar vom Kaiser das Allgemeine Ehrenzeichen verliehen.
V Von unseren Siclbauten. Nachdem das Thauwetter nngchalten hat, sind teilweise die Sielbau- arbeiten wieder in Angriff genommen worden. In der Licherstraße, Grünbergerstraßeund Wetzsteiugasse haben, nadjbem die Baugruben leer gepumpt lvaren, die Arbeiten wieder begonnen. In der Baugrube „ Westanlage, Bahnhofstraße versucht man des starken Grundwasserandranges Herr zu werden. Soll dasselbe mit der aufgestellten Dampfpumpe nicht zu bewältigen sein, so will man hier die Arbeit ruhen lassen. In der Bahnhofstraße und an dec Wiesest kann des anhaltenden Hochwassers halber die Arbeit nicht ausgenommen werden und zeigt die letzte Baustrecke ein Bild der Zerstörung Sollte das Hochwasser zurückgehen und das warme Wetter anhalten, so werde auch hier die Arbeit nach Möglichkeit ausgenommen und folgt dann die äußerst interessante Duckerohrlegung. Letztere warten, in der Bahnhofstraße aufgclagert, schon längst ihrer Versenkung unter die Wieseck.
** Der Obstbautechniker des Obech. Obstbauvereins, Herr Wiesner aus Friedberg, beabsichtigt, die nachbenannten Orte des Kreises G i c ß e n zu besuchen, um Vorträge über Obstbau zu halten, und an Obstbäumen praktische Unterweisungen zu erteilen.
den 12. Jan. in AUen-Buseck. Verlosung. Staufenberg. „ Lollar.
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Montag,
Dienstag, Mittwoch, Donnerstag,
13.
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Freitag, Lamstag, Sonntag, Montag, stenstag, 'Ltwoch, rnecstag,
Allendorf a. d. L. Weitershain. Verlosung. Lumda.
Geilshausen. Beltershain. Stangenrod. Verlosung. Göbelnrod. Lauter.
! Freitag, „ 23. „ „ Grünberg. Samstag, „ 24. „ „ Ettingshausen Sonntag, „ 25. „ „ Ober-Bessingen.
In Alten-Buseck, Staufenberg, Weitershain, Stangenrod und Ober-Bessingen finden Gratis-Verlosungen von einigen Obstbäumen an erschienene Mit- ; gliedec statt.
I ** Am 1. Febr. b. J. findet in Braunfels der I Gauturntag des „Lahn-Dill-Gaues" statt.
I ** Von hessischen Behörden werden steckbrieflich verfolgt: Hausbursche Otto Drechsler aus Fürth i. B. wegen Betrugs; Schreiner Heinrich Georg Friedrich aus Eransberg wegen Urkundenfälschung: Schreinergeselle Wilhelm Kämpfe aus Ehringsdorf wegen Betrugs, Hellgymnastiker Ernst Heinrich Klettnec aus Altenfließ wegen Betrugs 1 und Arbeiter Theodor Ristau aus Ezarnllm wegen Diebstahls, sämtlich von Großh. Staatsaiuvaltschaft Gießen.
Uns Renen und Nacbdargebieten.
* * B^hnbau Butzbach—Lich Der Großherzog Hot auf Grund dcs Artikels 2 des Gesetzes, die Enteignung von Grundeigentum betreffend, verordnet, daß d.r Butzbach —Licher Eisenbahn-Aktien Gesellschaft das Recht erteilt wird, ba’ zur Erbauung der Nebenbahn erforderliche Gelände nach Maßgabe der Bestimmungen M Gesetz s vom 26. Juli 1884, d e Enteignung von Grundeigentum betreff nd, zu erwerben. Die Frist zur Stellung des Antrages auf Einleitung des EnteignungèverfahrenS wird aus 6 Monate festgesetzt.
* * Homberg a. d. Ohm, 7. Jan. Der aus dem vor einigen Tagen gemeldeten Rekontre mit einem hiesigen Forstwart bekannte jugendliche Wilderer Pfeil, der auch weg n Mordes, bezw. Totschlagsversuchs steckbrieflich v.'rfolgt wurde, sitzt bereits hinter schwedischen Gardinen.
* * Ober-Ofleiden. Peter Nispel von hier wurde als Feldgeschworener für diese Gemeinde eidlich verpflichtet.
♦ * Hainbach, 8. Jan. Zwecks Bildung einer öffentlichen Wassergenossenschaft in Hainbach findet am Donnerstag den 22. l. M. vorm. 11 Uhr im Saal^ b‘S Gastwirts Karl Dreher hierselbst die erste Generalversammlung der Wassergenossenschast Thalgcund-Hainbach statt. Auf der Tagesordnung stützt die Wahl des Genossen- schaftrvwstand s.
" Das Amtsocgan und Kceisblatt von Alsfeld, die „Alsfeldec Obechessische Zeitung" bringt in ihrer Nummer vorn 5. Januar folgende sonderbare 9totiz:
* * Ober-Glcen, 5. Januar. Gestern Abend hielt Herr Lehrer Dollinger im hiesigen Kriegerverein einen Vortrag über Ludwig 1 von Hessen. — In letzter Zeit hat das Vorträge-Halten in den Kriegervereinen von auswärtigen (!) Rednern stark angenommen. In der Regel haben diese Vortragenden etliche Themen ausgewählt, über welche sie ein ganzes Jahr hindurch ihre Vorträge halten, die von dec „Hassia" bezahlt werden. Es dürfte sich daher empfehlen, in jedem Bezirk einen großen Phonographen anzuschaffen, in welchen ein solcher Vortrag einmal gesprochen würde. Dieser Phonograph könnte dann von Verein zu Verein roanbern. Dadurch wäre erreicht, daß sämtliche Vereine den Genuß hätten, daß keiner um eine Silbe zu kurz käme und daß endlich der interessante Phonograph in weiten Kreisen des Volkes bekannt würde.
(Wenll man erwähnte „bezahlte" Vorträge vielleicht in dec „Obech. Ztg." gleich drucken ließe und jedem Verein einige Exemplare zur Verfügung stellte, wäre obige Ulwerschämtheit, die jeden anständigen Menschen erröten lassen muß, jedenfalls nicht zu Papier gekommen. Was „auswärtige" Redner betrifft, so möchten wir den Vorschlag machen, die betr. Alsfelder Redaktion solle doch dann lieber selbst die Vorträge übernehmen. Ob sie es fertig bringt! ? D. Red.)
* * In Becleburg ist der Gemeindekassenrendant Homm- richhausen durchgebrannt. In der Kasse und den dazu gehörigen Büchern herrscht eine große „Unordnung", die immerhin schon ein Manko von ca. 6000 Mk erkennen läßt.
* * Staffel, 6. Jan. Elb- und Lahnthal gleichen einem großen See. Der Elbbach trat gestern morgen plötzlich ans den U^rn, und zwar in einer Weise, daß die hiesige Thon- unb Steingutwarenfabrik vollständig unter Wasser gesetzt wurde und die Arbeiter in Kähnen aus's Trockene geschifft werden mußten.
* * Der lic;c Aberglaube. Die langen Winterabende, an denen die Jugend auf dem Lande in den Spinn- stuben manch zartes Liebesverhältnis anbahnt, erinnern Einsender dieses an nachstehende, interessante Geschichte, die in der Gegend des südöstlichen Vogelsberges unlängst in Scene ging: Einige Burschen aus £. besuchten wiederholt die Spinnstuben in A, da ihre Herzen durch den bezaubernden Blick einiger Dorfschönen vermutlich Feuer gefangen hatten. Die Amazonen hatten wohl im eignen Heimatsdorf bereits ihre Anbeter gefunden und letztere begannen nun die wiederholten Besuche der Nachbursche mit Eifersucht zu verfolgen. Als verschiedene zur Fernhaltung der Nebenbuhler angewandte Mittel den erwünschten Erfolg verfehlten, verschaffte ihnen dec Aberglaube ein originelles Radikalmittel. Sie höhlten eine etwa kopfdicke Ncbe (Dickwurzel) aus und schnitzten auf der Vorderseite menschliche Gesichtsformen ein. Dieses Unikum trugen sie in dec Nacht nach dem nahen Wald, durch welchen ein Pfad führt, den jene Burscheri abends passieren mußten. In der Höhle der Rübe befestigten die Abenteurer eine brennende Kerze und pflanzten dann das Schreckgespenst in einer Hecke auf. Nimmt man noch hinzu, daß an jener Stelle vor Jahren ein Selbstmord staitgefnnden haben soll, so wicd man bekennen müssen: „Wahrlich ein gruseliger Anblick in einsamer, finsterer Mitternacht". Nichts ahnend und eingebeuf der Liederworte „Wenn ich zu meinem Schatz geh', ist mir kein Weg
zu weit", treten die Burschen der Nachbarortet nneder den Weg „mm Liebchen in dec Ferne" an. Als sie den einsamen Waldpfad erreicht, begrüßt sie der Lichtschimmer. Neugierig, obwohl schon etwas erschreckt, nähern sie sich noch einige Schritte. Als sie aber den blutlos leuchtenden vermutlichen Totenkopf erblicken, ; packt grausiges Entsetzen die Beherzten. Mit durch Angst geflügelten Schritten stürmen sie zurück und erzählen ihre schreckliche Entdeckling. Ein stattlicher Succurs gesellt sich ihnen zu und mit Prügeln, Ntist- gabeln und Dreschflegeln reichlich bewaffnet, rücken sie zum Angriff gegen das Gespenst auë. Unter wuchtigen Schlägen der nun kühnen Avantgarde erlischt die Kerze und haucht das Unikum seinen Geist auS. Trotz dieses Sieges aber sollen die liebetrunkenen Odysseuse von ihren nach I. zielenden Liebesausflügen geheilt sein, somit kann das Mittel der Gegner als „radikal" empfohlen werden.
* * Höchst fl M, 6. Jan. Der Schurke, der das 12- jährige Mädchen Niersberger in so bestialischer Weise bearbeitet hat, ist in der Person des 29 Jahre alten Gerbers Johann Niegemann aus Unterliederbach dingfest gemacht werden Niegemann ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.
* * Neustadt i. O-, 7 Jan. Der 5 Jahre alte Sohn der Witwe ThaddäuS Großbach fiel, während er sich m't andern Kindern an der Mümling herumtrieb, in den Bach und ertrank.
* * Kassel, 7. Jan Die Mitteilung biv „Köln. Ztg " betr. die diesjährigen Ka'sermaröver ist dahin ju ergänzen, daß außer dem 11. Armeekorps noch das 4. Ai meelorpS (Provinz Sachsen) Kaisermanöver hat. Die ftmjetparaben finden bei Kassel und Merseburg statt. Die Kaisermanöver werden zwischen den beiden Korps in d in Gelände zwischen Kassel und Merseburg abgehalten.
Aus dem Gericimfaal Strafkammer sitzuuft.
Gießen, 6. Januar 1903.
F.cdinand Heinrich W von Ossenheim ist geständig, seinem Stiefvater eine Weckeruhr in der Wirtschaft Kölsch zu Friedberg einem Gaste ein Paar Schuhe, sowie seinem Schlafkollegen die Legitiinationspapiece entwendet zu haben. Das Gericht verlcrteilt ihn dieser- halb ul 10 Monaten Gefängnis. — Ab am W. von Obersin, ivelcher einen Zettel fälschte, um sich in Besitz Voit Geld und Eßwacen zu setzen, mirb in eine Gefängnisstrafe von 3 Monaten genommen. — Franz G. von Utyphe wurde vom Schöffengericht Rungen wegen Hausfriedensbruchs zu 10 Mk. Geldstrafe verurteilt. Die Kammer kanu sich von der Schllld des Angeklagten nicht überzeugen unb giebt der von demselben verfolgten Berufung statt, indem es zur Freisprechung gelängt. — Jagdpächter Konrad B. von Bellersheim hat Gelegentlich der Jagdausübung den Heinrich W. und dessen Tochter durch einen Schuß verletzt. Mit Rücksicht auf die grobe Fahrlässigkeit, er- kenut das Gericht auf eine Geldstrafe von 300 Mark.
neueste naebriebten.
Berlin, 8. Jan. Gegenüber anderslautenden Nleld- ungen wird o^ficiöS versichert, daß an eine Zurücksetzung der Novelle zum Militärpensionsgesetz von der Regierung nicht gedacht wird.
Wien, 8. Januar. (Tel.) Die auswärts verbreiteten ungünstigen Gerüchte über den Gesundheit s z u ft a n b des Kaisers Franz Josef werden amtlid) als unglaubwürdig bezeichnet. Der Kaiser nahm gestern Abend an dem Hofball teil. In Hofkreisen wird die in Dresden verbreitete Nachricht bestritten, der Kronprinz von Sachsen wird demnächst eine persönliche llnterrebung mit dem Kaiser Franz Joseph haben.
Belgrad, 8. Januar. (Tel.) Die Enthüllung des Planes einer Sch e i d nn g des serbischen Königspaares wird in hiesigen Hofkreisen sehr unangenehm empfunden. Selbstverständlich bemüht man sich, die Nachricht als unzutreffend hinzustellen. Nichtsdesto- lveniger ist man in politischen Kreisen davon überzeugt, daß die Enthüllung den Sachverhalt im wesentlichen richtig wiedergiebt. (Vergl. den Artikel.)
Washington, 8. Jan. Die norwegische Bark „Princ Arthur" ist am 2. Jan. bei Kap Flattery" gestrandet. Von der Besetzung sind 18 Mann ertrunken
Marktbericht.
(^ieße» 8. Jan Au? dem heutigen Wockenmarkt kosteten Butter per Pid. 0.80—0.90 Mk. Hiihnereier 1 St. 8—10 Pfq., Enteneier Tt. —00 Psg., Käse per St. 5—8 Psg.. Kasematte 2 3t. 5—6 Pfg., Urb ’en per Liter 21 Pfg., Linsen per L'ter^32 LiD, Tauben per Paar Mk. 0.70—95., Hühner per 3tül Mk 1 00—1 2 ), Hahnen, per Stück Mk. 0,80-1.40, Enten per Stück 2.00 - 2.60, »re p. Psd. 58-70 Pfg, Ochsenfleisch per Psd. 66—76 Psg, Rindfleisch per Psd. 60—64 Psg. Schweinefleisch Der Pf. 70—80 ^ka. Schweme- fleisch gesalzen per Pfund 0.84 Pfg., Kalbsleish per Pfd. 68—72 Pfg., Hammelfleisch per Pfd. 50—70 Zfg., Kartoffeln per 100 Kilo 6.00—6.00 Mk., Zwiebeln per Zt. Mk. 3.50—4 5 \ Milch per Liter 18 Pfg.
Holzverstcigerungen und
Holzverkäufe finden u. A. statt:
Morrtag, 12. Jaunar 1903, vormittags ^2 10 Uhr.
Sammlungsplatz: Eisenbahn-Haltestelle in Langsdorf. (S. Inserat.)
Druck und Verlag der Gießener Verlagsdruckerei, vorm. Wilh. Keller'sche Buchdruckers (gegr. 1783) für die Redaktion verantw-rtlich: Albin Klein, Gießen.