Samstag, den 7, November 1903
12. Jahrgang.
>< » 262 Erstes Blatt Wi -
r¥
BW
Rteietij ®M*« P^M:.
9 löiesemewWreV r t» Gießen, abgeh^lt monatlich 50 Pf-., f^i HâuS gebracht 60 Pfa., durch die Post bezogen viertel. jL-rlich M. LoO.
I IwH^eilage*: Oberhesfische yamitte«)^
ivstehèsfische Zeitschrift für Landwirtschaft, Obst- u«d I >weAoa«, sowie die Gießener Eeifenblasen (wöchentlich). Das Blatt erscheint an allen Werktagen nachmita--.
3uteUU«^rei*t Die einspaltige Petitzeile für Gießen wi/ ganz Oberhessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Psg. sostft 15 Pfg.; Reklamen die PetitzeUe 30 rèsv- 40 Psg.
PostzeiwngSlifte Ro- 386».
Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweß LS ^entsIrechauschlnH Nr. ÄO,
M
Neueste Nachrichten
(Hieß«»« Ungevtattr
Hlnaöyäsgig« Tageszeitung
(Hießener WettimO
W. $ Ty.* ■r Blire, * ♦
str Overhessen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gieße« und Umgebung. ENthÜt «He amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberheff«.
^ȟrch,
arz
Milch, ij. chdtrzulegkn.
35 w -
', MthW?
»g-
ick-LM
12. ^tzkâ : W14, ' n griffen sein vck und prompte ?^
tecieâm mme: EmeM
W eè»tm§ plosionSsichec, gkeit. ==: c MW'l" inner velâ Mhmt. ^^ •onach. m_
WW>
j M‘^’
,’„. «OMl '
„ 10« , ' oJ I»» *
MdB x.Rh.
WU»»
Heusöcrlicbkeiten.
[$ 0 H t i f dj e W 0 cheNscha 11.]
M in Verständiger kann leugnen, daß die Aeußerlich- 'k'itëu überhand nehmen in der Welt und das Jitnerliche pehc und mehr zurückdrängen. Leider kann man sich nicht theilten, daß das Volk der Dichter und Denker, wie man «ns Teutsche früher wohl genannt hat, in der Pflege sol- her ^'keußerlichkeiten vorangeht. Die spartanische Einfach- Kit, die jahrhundertelang unsere Zierde gebildet, die uns unsere Stellung in der Welt errang, ist längst nicht mehr. Nir feiern die Feste nicht bloß, wenn sie fallen, sondern geben uns Mühe, immer neue hinzu zu erfinden. Wir b-cbcii uns schon dermaßen daran gewöhnt, daß wir es beinahe r erniiffen würden, wenn's plötzlich anders würde. Das ist ein tief beklagenswertes Zeichen unserer Zeit.
Dieser Hang zu Aeußerlichkeiten ist wie eine Epidentie über die Leute gekommen. Wir finden seine Spuren, wohin mir bliesen in der Welt. Nicht zum wenigsten kommt er zur Altong im Verkehr der Völker untereinander, in der Poli- 1 if und auf verwandten Gebieten. Auch bie, Wiesbadener Entrevue wird von vielen Seiten nur als eine solche Aeußer- 1 eit gebeutet, wenngleich hier nicht verkannt werden darf, daß die ganze Situation denn doch auf ernstere Ziele hinweist. Aber man wird für solches Mißtrauen immerhin eine gewisse Berechtigung finben, wenn man bedenkt, daß es gerade der Ssttjuar, der die Haager Konferenz verrmlaßt hat, jene aus- Mregte Aeußerlichkeit. Und hat nicht gerade diëser Frie° deiiszor die Hand an den gezückten Degen gelegt, schreitet er nicht gerade am entschlossensten und rücksichtslosesten vorwärts, Streit, mit Waffengewalt zu erzwingen, was gutwillig sich I ein ein Willen nicht beugen will? Aeußerliches und Jnner- ri^cv. Und nun die russischen Absichten in Wiesbaden? Die fiiicn munkeln von einer neuen Friedenskonferenz, die an- ^011 von der Rückversicherung Rußlands in der ostasiatischen Märe, die dritten endlich von Besprechungen in der Balkan- frage. Auch ^Besprechungen der Balkan frage hätten nur äußer- I i^en Wert — am Ende tut Rrißland da unten doch, was es hhIL Ein Werben um unsere Freundschaft in ostasiatischen FNMN aber wäre so voll von Selbstsucht, daß unsere Staats- iWNuer äußerste Verficht brauchen müssen, soll anders nicht tte Kabinett an der Newa allzu leichten Vorteil erjagen auf Äuu fchlands Kosteir. Schließlich ist es aber doch Wohl nur ein Stück zu großen Pessimismus, wenn man so spintisiert. Mancherlei Enttäuschungen, die man durch Aeußerlichkeiten erlitt, führten eben naturgemäß zu starker Skepsis.
Um Aeußerlichkeiten geht auch der Kampf in Ungarn, Str noch immer nicht seinen Abschluß fand. Der Partikula- linn us ist lediglich eine Frucht von Aeußerlichkeiten, mrd seine MiDvüchse sind ihre Folgen. Man stellt das Ganze nicht »ikhr über das Einzelne, das Bindende nicht mehr über das Trennende; man klebt am äußeren Schein und opfert ver- Elmdet deu tiefinnerlichen Kern. Tisza wird viel zu kämpfen Men. Schon bei seinem Entree begrüßten ihn die Ob- fitruftiü nisten mit Beschimpfung und Lärm. Ein rein äußerliches Moment, die Unterbrechung der Apponyi-Debatte, gab iben greifbaren Anlaß dazu. Es ist immer dasselbe.
Und drunten auf dem Balkan, wo man um Aeußerlich- Än den Tumult begann, schleppt man sich weiter von Munde zu Stunde. Die Ablehnung der Reformnote Ruß- , Ion bö und Oesterreich-Ungarns durch die Türkei ist reine 'Äußerlichkeit. Man hätte sie ruhig anneljmen können, denn i in Wahrheit wird die Leformierung Mazedoniens doch nur in den Bahnen wandeln, die man im Aildiz-Kiosk für die richtigen hält. Dasselbe gilt für Ostasien, wo der Schein- bnipf um die Mandschurei und um Paragraphen von pa= Pier neu Verträgen nur die nackte Wahrheit verdecken soll, die sklbstsüchtig ekle Züge trägt. Und der neu entbrannte Bürgerkrieg auf dem Isthmus von Panama, der schon zur Separierung einer Provinz führte? Mißtrauisch schweift ^§ Auge nach Washington und Paris. „Wenn man erst iie neuen Männer der neuen Regierung kennt, wird die Verkennung der neuen Republik von seiten Frankreichs und iKr Vereinigten Staaten sicherlich erfolgen." Was sagt dieses »crschleierte Zugeständnis nicht alles für die, welche gewohnt sind, die Dinge der Welt ohne Illusionen zu schauen. Mu ndus vult decipi, ergo decipiatur. Auf den äußeren Schein kommt es an in unseren Tagen. Innerlichkeit und Da.hrhaftigkeit im Staatengetriebe sind modernen Waffen ge- midfien, von denen man sagt, daß sie zur diplomatischen, Kunst gefroren. Das ist ein tief beschämendes Zeugnis für die Oberflächlichkeit unserer Zeit.
Warmbad schickte, sollen die Bondelzwarts noch vor dem Eintreffen dieser Truppen die Ortschaft und das Fort Warmbad angegriffen, in Brand gesteckt und alle Deutschen niedergemacht haben. Die in Warmbad weilenden Engländer dagegen sollen am Leben geblieben, jedoch von den Hottentotten gefangen genommen worden sein.
So berichtet — angeblich auf Grund authentischer Jn- formationen — der Kapstädter Korrespondent des allerdings sehr lügenhaften Londoner Sensationsblattes „Daily Mail". Er will weiter erfahren haben, daß die deutschen Verstärkungs- truppen, die von Norden her auf Warmbad marschierten, unterwegs von den Bondelzwarts in ein scharfes Gefecht verwickelt worden seien, beffen Ausgang noch nicht bekannt war. Der deutsche Gouverneur v. L e u t w e i n , den das Berliner Kolonialamt 311 telegraphischer Berichterstattung ausforderte, hat zurückdepeschiert, er wisse noch nichts Näheres über die Vorgänge, nur der Tod der drei Teutschen von der Kolonne Jobst sei ihm bekannt geworden, und daraufhin habe er sofort Verstärkungen mit vier Geschützen nach Warmbad gesandt.
Angesichts der Tatsache, daß der deutsche Gouverneur von der Metzelei noch nichts weiß' wird man wohl annehmen dürfen, daß die englische Meldung in der Hauptsache, also was die Einäscherung Warmbads und die Niedermetzelung der deutschen Einwohner angeht, ein Phantasiegebilde ist. Es ist nicht anzunehmen, daß der Kapstädter Korrespondent eines britischen Blattes eher etwas Authentisches über die Vorgänge erfahren sollte, als der deutsche Gouverneur. Da angeblich alle Deutschen tot und die übrigen Weißen gefangen sind, kann der Kapstädter Reporter seine Wissenschaft nur aus Negermund haben, Und die Neger fügen bekanntlich, daß sich die Balken biegen.
Die britische Darstellting leidet auch an der weiteren Unwahrscheinlichkeit, daß sie sagt, keinem Engländer sei ein Haar gekrümmt worden. Die Bondelzwarts werden kaum in der Lage sein, einen Briten von einem Deutschen zu unterscheiden, zumal da die meisten Deutschen auch englisch sprechen. Und selbst wenn sie sie hätten unterscheiden können: Wenn die Niggermordlust einmal entflammt ist, schont sie keines Weißen, ob er nun Engländer oder Franzose oder sonst etwas sei. Offenbar soll die Meldung von der Unversehrtheit der Engländer nur dazu biei.cn, dem englischen Jingopublikum die Freude an dieser angeblichen deutschen Schlappe nicht zu trüben. Auch klingt sehr unwahrscheinlich, was in der britischen Meldung als Grund des Aufstandes gesagt wird: Angeblich soll die Hinrichtung eines Hottentottenhäuptlings dieser Grund sein. Demgegenüber ist festzustellen, daß an deutschen amtlichen Stellen von einer solchen nicht das Geri ngfte bekannt ist.
Man wird also gut tun, diese englischen Meldungen einstweilen mit großen Zweifeln aufzunehmen. Hoffentlich erhalten wir bald nähere Nachrichten über den Vorfall von amtlicher deutscher Seite, und hoffentlich bringen diese Nachrichten nicht nur die ^iberlegung der englischen Meldung, sondern auch die Mitteilung, daß an den Bondelzwarts die Ermordung des Leutnants Jobst und der beiden anderen Deutschen aufs nachdrücklichste geahndet worden ist.
führt. Die süddeutschen Legierungen verhielten sich ablehnend, und auch die norddeutschen Regierungen konnten untereinander zu keiner Verständigung gelangen.
C» Im bayerischen Landtag erhoben bei Beratung des Militäretats die Abgeordneten Keidel (Sozd.) und Schädler (Ztr.) heftige Klagen über die fortgesetzten Soldatenmiß- Handlungen und verlangen die Vorlage einer Statistik der einzelnen Fälle seit 1893. Abgeordneter Schädler erklärte, patriotische Männer seien angesichts der Veräußerlichung in der Armee, der fortgesetzten Aenderungen und Häufung von Zierraten in Sorge um den inneren Ernst. Er klagt ferner über den Luxus und die Exklusivität in der Armee. Mit Hinweis auf Beyerleins Roman „Jena oder Sedan" spricht Abg. Schädler die Hoffnung aus, daß unser Weg nicht nach Jena führe.
c? Das ungarische Abgeordnetenhaus fühlte sich nadp träglich nun doch veranlaßt, dem scheidenden Grafen Apponyi ein anerkennendes Wort zu sagen. Ja, man fügte sogar hinzu, das Haus erwarte, die Beratungen würden auch künftighin vom Präsidium in gleichem G üste wie vom Grafen Apponyi geleitet werden. Wenn das nicht blutige Ironie sein soll, müßte man sich eigentlich fragen, warum man dann fortgesetzt gegen die Geschäftsleitung des Grafen Apponyi demonstriert hat.
^D Der gute Sultan von Marokko soll seiner dringenden Geldsorgen nun also, doch enthoben werden. Es heißt wenigstens, daß die Verhandlungen zwischen Lansdowne und Delcasss über ein Darlehn von zwei Millionen Mark einen günstigen Verlauf nehmen.
d Die Chinesen sind doch naive Leute. Jetzt haben sie dem russischen Gesandten ihre Verwunderung darüber ausgedrückt, daß Mukden abermals besetzt worden ist. Natürlich konnte es uicht fehlen, daß Herr Lessar darauf seinerseits erwiderte, er sei erstaunt, daß man sich darüber wundere, zumal sich doch China geweigert habe, auf die russischen Forderungen ein- zugehen. Gleichzeitig stellt Rußland die Forderung auf, einen russischen Residenten in Mukden ernennen zu dürfen, der dem Tartarerigeneral beigegeben werden und diesem in allen Angelegenheiten seinen Rat erteilen solle. Das nennt man doch noch konsequente Politik.
iS3 Die kolumbische Regierung scheint den Kainpf gegen die rebellierende Provinz P a 11 a m a als nutzlos zu betrachten und sich mit der Tatsache der Unabhängigkeitserklärung Panamas abfinden zu wollen. So ist wenigstens die Nachricht zu deuten, daß der kolumbische General Tovar sich mit den gesamten in Colon befindlichen Regierungstruppen, 4G3 Mann, zu Schiff nach Cartagena begeben und den Isthmus, b. h. den Staat Panama, in den Händen der Rebellen gelassen hat. Angesichts der Haltung der Ver- ünigten Staaten in dem Konflikt ist eine solche Entschließung der kolumbischen Regierung wohl begreiflich. Nicht nur, daß die Panamabevölkerung auf eine mittelbare, wenn nicht 2uf eine unmittelbare Unterstützung der amerikanischen Streitmacht rechnen kann: Amerika ist auch braus und dran, das Vorgehen der Rebellen offiziell gutzuheißen, indem die Washingtoner Regierung sich bereit zeigt, die Unabhängigkeit Panamas gutzuheißen. Präsident Roosevelt hat
ein Blutbad in Dcutscb-Hfrika?
Aufregende Meldungen von einer Niedermetzelung aller Deutschen in Warmbad (Deutsch-Südwest- ! afwifa) durch die aufständischen Bondelzwarts - i Hottentotten werden in der britischen Presse ver- • feitet. Wie wir schon melbeten, war es zwischen einer Horde M.irührerischer Bondelzwarts und einer Abteilung der deutschen Schutztruppe zu einem Gefecht gekommen, bei dem auif deutscher Seite der.Leutnant Jobst und zwei Mann fielen. JIR daraufhin Gouverneur v, Leutwein Verstärkungen nach
Vie Politik.
= Von dem Resultate der Wiesbadener Entrevue verspricht man sich in Petersburg und Wien außerordentlich viel. Ein offiziöses Blatt an der Donau betont mit besonderem Nachdruck, daß es einen tiefen Eindruck auf die Pforte machen müsse, wenn gerade Deutschland rückhaltlos der Mürzsteger Note zustimme. Kein anderes Wort falle in Konstantinopel schwerer in die Wagschale als das des beutfd)en Kaisers, der ein ehrlicher Freund des Sultans wäre, Nach der Antwortnote der Pforte, die tiefste Entrüstung hervorgerusen habe, sei ernster Rat in Konstantinopel dringend von Nöten.
G Neuerdings wird mit Bestimnitheit versichert, daß der 1. Dezember für die Einberufung des Reichstags erst in zweiter Linie in Frage komme. Zunächst sei der 24. N 0 - v e m b e r als Tag der Eröffnung in Aussicht genommen.
T Wann die neuen Handelsverträge in den Reichstag gelangen. ist noch immer nicht sicher. Man gibt jid) allerdings an zuständiger Stelle der Hoffnung hin, day es gelingen werde, die Handelsverträge noch in der ersten Tagung der neuen Legislaturperiode dem Reichstag zu unterbreiten, verkennt aber nicht, daß der Termin sich in etwas verzögern kann, weil man die Absicht hat, möglichst viele Verträge auf einmal zu präsentieren, ein Verfahren, wie es auch im Auslande für zweckmäßig erachtet wird.
0% Wie nachträglich bekannt wird, taub am 28. Oktober in Berlin im preußischen Abgeordnetenhause eine Beratung aller deutschen nationalen Verbände behufs gemeinsamen Vorgehens in den Angelegenheiten der Ostmark statt. Hätte es damals nicht geheißen, es ginge gegen die Sozialdemo h ? ie, würde man anuehmen können, die Beratungen deutsch- nationaler Männer, die erst in Halle getagt hatten und später noch in Berlin verhandeln sollten, ständen hiermit in Zusammenhang.
^^ Die Beratungen über die Einführung einer Schlacht- viehversicheruua haben au keinem praktischen Ergebnis ae-
obenein beschlossen, die Frage der Anerkennung der hängigkeit Panamas dem Kongreß anheimzugeben, bedeutet die Gewißheit der Anerkennung.
Üof und Gesellschaft
Unab- Das
Leuen
Der Kaiser ist von Wolfsgarten wieder im^ Palais bei Potsdam eingetroffen. Er wurde auf der Station Wildpark von der Kaiserin empfangen. Wie noch aus Darmstadt gemeldet wird, verabschiedeten sich auf Station Egelsbach Zar und Kaiser von einander aufs herzlichste. Auch 00m Grafen Lambsdorff verabschiedete sich Kaiser Wilheltn in sehr herzlicher Weise. Die Verabschiedung des Grafen Lambsdorff vom Reichskanzler Grafen Bülow trug gleichfalls
sehr freundschaftlichen Charakter.
Üeer und flotte.
Der GarnisonzuhnarZt. Die Bedeutung, die die Heeres- oerwaltung der Zahnpflege im Heere beimißt, wird durch folgende Meldung mis Stettin erläutert. Danach ist der durch seine Arbeiten aus beni Gebiete der Zahnpflege bekannte Stettiner Zahnarzt Lührse soeben zum Garnison- Zahnarzt von Stettin ernannt worden.
Der Uebnngsptan unserer Schlachtflotte hat eine durchgreifende Abänderuitg erfahren. Die Uebungen zur Ausbildung der neu eingeschifften Mannschaften im Winter sind fast vollständig auf die heimischen Gewässer eingeschränkt', die eine Somnierübungsreise ins Ausland fällt fort. Für diese Festsetzungen sind nicht nur strategische, sondern auch finanzielle Gründe bestimmend gewesen. Es liegt aus der Hand, daß die Verproviantierung und die Bekohlung der Schiffe im Auslande ganz erheblich größere Kosten erfordern als im Jnlande. Die Ausbildung der neuen Mannschaften ist in den heimischen Gewässern in derselben Zeit und mit demselben Erfolge ausführbax wie in außerdeutschen, zumal die Entscheidung im Ernstfälle in den benachbarten Ge-