Nr 155
»SOUEOAtSprei» : t« Gießen, abgehslt monatlich 50 Pfß., Vs Haus gebracht 60 Pfg., durch die Post bezogen viertel- jährlich Mk. 1.50.
V»âR-Keil«-e« : Oberhesfische FamilienZeitnng ttSglich) HSsR-eMche Zeitfch^t für Lardwirtfchast, Obst- und KmmiM, sowie die Gtsßensr Geifesbèsfr« (wöchentlich).
G«- BleM srschestch « «»« M«st«s« »e^wtieel-
Montag, den 6. Juli 1903
Gießener
______________ 12. Jahrgang.
3«ferfUM»t'i ei Die stnfstattt« 9M Mr Gios« Mt «an- Oberhessen, die Kreise Wetzlar und Marburg 10 Pfg. lonst 15 Pfg.: Reklame« die Petitzeile 30 resp. 40 P^.
Postzeitungsliste Ro. NH.
Redaktion und Expedition: Gießen NeHZnweg Bs.
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für Oberhefsen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gieße« und Umgebung. ««Mt »Le »»tlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden m Oberhesien
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l ie Tätigkeit der Auskunfteien.
' In juristischen Kreisen wird augenblicklich sehr lebhaft die Frage erörtert, inwieweit sich eine civilrechtliche bezw. strafrechtliche Haftbarmachung der Auskunfteien empfiehlt, und man kommt ziemlich übereinstimmend zu dem Ergebnis, daß es am besten bei den allgemein giltigen Bestimmungen sein Bewenden haben möge, wonach für wissentlich falsche Auskünfte straf- und civilrechtliche Haftbarkeit und für fahrlässig falsche Mitteilungen civilrechtliche Haftung eintritt. Die auf eine Aufhebung der Haftung binzielellden Bestrebungen wurden rundweg abgelehnt. Mit Recht, denn die Auskunfteien sind erstens keine öffentlich-rechtlichen Ein- richtungen, sodann aber haben sie doch auch in ihren Auskünften eine zu große und leicht 311 mißbrauchende Macht in den Händen, als daß der Staat sich nicht eine pädagogische Einwirkung auf ihren Betrieb sichern sollte. Wie bequem könnte sonst ein derartiges Unternehmen zu unterirdischen Erwerbszwecken und zu privaten Racheakten benutzt werden. Im allgemeinen wird man zugeben müssen, daß die angesehenen Firmen reell arbeiten, wenn sich auch bisweilen in dem Auskunftswesen Schäden offenbaren, wie z. B. bei einem . Ehescheidungsprozeß, in welchem der Inhaber einer Auskunftei auf Bestellung prompt einen Ehebruch effektuierte, auf ■ daß die Ehefrau seines Klienten als „schuldiger Teil" ge- ' schieden werden konnte, und bei dem Sternbergprozeß, wo auch eine Auskunftei eine sehr dunkle Rolle gespielt hat.
Die Kredit- und Personalauskunft über die Einwohner von kleineren Plätzen ist zuverlässiger, als in großen Städten.
1 Dort arbeitet die Öffentlichkeit, in der sich das Leben des 1 einzelnen abspielt, den Auskunftsgeschäften sehr eifrig vor. . In den großen Städten dagegen herrschen schwierigere Ver- hältnisse, weil schon die Auffindung der orientierten Personen
; äußerst kompliziert ist. In der Regel wenden sich die Ge- . schäfte an den zu Erfragenden selbst, der dann in der Lagc ift,_ seine Zwecke zu verfolgen. Hierüber ein Fall, den uns unser EL. -Mitarbeiter beute mitteilt. Ein Angestellter, geborener Berliner, der sich um eine Stelle bewarb, machte bü unliebsame Entdeckung, daß seine Aussichten jedesnial an einem bestimmten Punkt scheiterten, offenbar, weil um ■ günstige Auskünfte über ihn eingingen. Er vermutete, bay ■ seine Stiefmutter, mit der sich ein altember Vater kurz vorher trotz des bei den Kindern gefundenen Widerstandes Der- . heiratet hatte, die Quelle dieser Auskünfte sei, und provozierte deshalb selbst eine Auskunft, die ihm Gelegenheit gab, das betr. Bureau nach seiner eigenen Auffassung zu infor mieren, und siehe da, der geheimnisvolle Widerstand war ■ verschwunden. Hier lag ja freilich eine Defensive vor, gegen die sich nicht viel sagen läßt. Aber es sind auch Fälle bekannt, in benen der Interessent selbst überhaupt die einzige Quelle der Auskünfte war. Ein anberer Fall der künstlichen Äuskunstserteilung ist vor Jahren in einem Prozeß in Süddeutschland bekannt, geworden. Ueber einen ziemlich an- riichigen Mann liefen trotz seiner unreellen Gesinnung gute Auskünfte ein. Wie kam das? Der Betreffende ließ durch einen Vertrauten Erkundigungen über sich einzieben. die aber nach einer ganz kurzen Frist mit dem Bemerken wieder zurückgezogen wurden, daß inzwischen hon anderer Seite die und die Auskt'nft, die ibn sehr befriedige, gekommen sei. Die betr. Auskunfteien nabrnen das zur Notiz, und der Zweck der Uebung mar erreicht. Man sieht also, daß auf die Auskünfte auch guter Firmen kein unbedingter Verlaß ist. Es Mut daher nötig, daß die Geschäftswelt amf) an eine Art - ^dsthilfe denkt, inbem sie eine eigene Privatauskunftei eim
■Mt und sich durch gegenseitige Auskünfte gegen Schädigungen sichert, so daß die Privatauskunftei ihre Tätigkeit im wesentlichen ans Mitteilungen über den Ruf und das Ansehen der zu (Srfragenben zu beschränken haben.
Die Politik.
Eine Aenderung des Reichstagswahlrechts
Mrd setzt in Sachsen von einigen Polittkern offen angestrebt. ^ ist fefigeftedt daß zur Zeit in Sachsen Geldsammlungen ur eine Agitation zur Aenderung des Reichstagswahlrechts oeranstaltet werden. Eine Korrespondenz zur Unterstützung dieser Agitation ist bereits ins Leben getreten, lieb eigen? ^ü die Sache nicht von den Führern der sächsischen Kon- ^'^iiven, sondern von nationalliberaler Seite aus. Uns Mu Riemen, als wenn das für diese Agitation verwandte Geld zum Fenster hinausgeworfen würde.
Die Äaufmannsgerichte.
^ T^ vorn Reichsanll des Innern ausgearbeitete Gesetz- 'ntwurf über die gewerblichen Schiedsgerichte für Handlungs whilfen hat bisher die Zustimmung des Bundesrats nicht er- halten. Der Gesetzentwurf soll indes in jedem Falle dem Aeichstaae in seiner nächsten Tagung, wenn auch in ver- i n d e r 1 e r Form, vorgelegt werden. Diese Veränderung £wb, wie unser Berliner CB. Mitarbeiter von unterrichteter Stelle hört, darin bestehen, daß die bisher in dem Entwurf mthaltene Bestimmung, die kaufmännischen Schiedsgerichte sollten den Gewerbegerichten angegliedert werden, beseitigt mrd.^ Statt dessen soll die Bestimmung Aufnahme finden, mb wiese Schiedsgerichte mit den Amtsgerichten verbunden verden sollen.
Herrfchcrbesiiche in Rom.
0 Fünf fremde Staatsoberhäupter werden die Römer, wenn alles gut geht, in diesem Jahr in ihretl Mauern zu sehen bekommen. Nach Kaiser Wilhelin kam König Eduard zur ewigen Stadt' ihm folgt jetzt Präsident Loubet und diesem sein gekrönter freund, Zar Nikolaus. _ Zwar heißt 5s, der Zar 'habe feinen auf Oktober festgesetzten Besuch beim italienischen Hof auf das kommende Jahr verschoben. Aber bei Hofe in Rom weiß man nichts davon, und so wird beim der Zar wohl in der zweiten Hälfte des Oktober in Rom fein. Als fünftes Staatshaupt, das Rom besuchen soll, wird jetzt noch Kaiser F r a u y I 0 f e f genannt. Er wird, so heißt es, Nom besuchet), falls Loubet vom Papst empfangen wird. Dann taun nämlich der Papst gegen einen Bestich des Kaisers Franz Josef im Ouirinal keinen Ein wand erheben.
E nqlische M a n n eszn cht.
G Wie herrlich es um die Disziplin im englischen Heere, unter den Offizieren Wie auch der Mannschaft, bestellt ist. dafür hat man bereits Beweise genug gehabt. Natuentlich die britische Marine zeichnet sich durch ein (überliehet Betragen daheim wie im Auslande aus. Jetzt wird wieder auS Palermo berichtet: Etwa tausend Seeleute des dort liegenden englischen Geschwaders wurden Abends an Land beurlaubt. Im Augenblick zerstreuten sie sich wie loSgelassene Teufel in alle Spelunken der ^abt. Binnen kurzem war das ganze Landungskorps schwer betrunken, durchzog joh lend und taumelnd die Straßen, verübte unerhörte Skan base, verweigerte die Bezahlung und belästigte die Bevölke rung. Im großen Strandrestaurant „Sirene" aßen und tranken 400 Seeleute, als sie satt waren, gingen sie imtci Verweigerung der Bezahlung auf und davon! Wirklich, dic Engländer können auf ihre Blaujacfen stolz sein!
Die Krise auf dem Balkan.
A Neuerdings kommen wieder beruhigendere Nachrichten über die Beziehungen zwischen der Türkei und Bulgarien. Zwar dauern die Rüstungen und die Trnppenverschiebungeu nach der Grenze auf beiden Seiten fort, und die diploma tische Spannung ist noch nicht gewichen. Aber es will doch scheinen, als würde es Rußland und Oesterreich gelingen, einen bewaffneten Konftikt hintanzuhalten. In Bui garien wird man, wie ans Sofia gemeldet wird, wider den Willen Rußlands nichts tun. Und die Türkei dürfte den Vorstellungen der europäischen Mächte gegenüber nicht taub bleiben. In Berliner maßgebenden Kreisen hält man deshalb, wie unser Berliner C7<Mitarbeiter uns schreibt, die Gefahr eines bulgarifch-türkifchen Krieges für unwahrscheinlich. Immerhin sind Ileberraschungen auf dem Balkan nichts neues, da die Türkei die Bulgaren durch ein an sich zweifellos gerechtfertigtes Vorgehen gegen die bulgarische Bevölkerung der Grenzgebiete täglich weiter erbittert. So herrscht neuerdings wieder in dem türkischen Grenzbezirke Mustafa Pascha große Aufregung. In der Stadt selbst durchsucht Militär und Gendarmerie die Häuser der Bulgaren nach Waffen und Bomben. Viele Personen wurden verhaftet In den letzten ^agen sind 60 Bulgaren, meist Lehrer unb Geschäftsleute, nach Bulgarien geflüchtet.
Serbische Heimlichkeiten.
== In Paris umlaufende Gerüchte wollen wissen, ein reicher Freund des Königs Peter sei an dem Ausbruch der Revolution in Belgrad mitschuldig. Zu den intimsten Freunden dec nunmehrigen Königs gehört seit langen Jahren der bekannte sehr reiche Pariser Verleger C a l m a n - L e v h , auf dessen Schlössern König Peter vielfach Gastfreundschaft genossen jnt Nun hat Calman-Levh vier Tage vor dem Mtigsinord plötzlich Paris verlassen und ist nach Belgrad gefahren' Man bringt die Reise setzt in Paris mit den Belgrader Vorgängen it Verbindung. An und für sich ist es wenig wahrscheinlich buß die serbischen Offiziere rein aus patriotischen Gefühlen im Belgrader Drama mitgewirkt haben sollten. Vielmehr uärc es nicht überraschend, wenn sich Herausstellen würde baß eine metallene Triebfeder das Belgrader Pulverfaß 311t Explosion gebracht hätte.... Die Sache klingt nicht gerade jans unwahrscheinlich, wenn man sich vergegenwärtigt, wir König Peter die Königs m ö r b e r behandelt. Sie merber zanz offenkundig bevorzugt und mit Rangerhöhungen uni Belohnungen feierlich überschüttet. Unter den Offizieren im Lande macht sich deshalb bereits eine Mißstimmung gegen König Peter bernerklich. In Nisch imb Kragujnewatz' fanden Offizierversammlungen statt, in denen gegen eine derartige Bevorzugung meuterischer Offiziere gegenüber den anderen die ihren Treueid gehalten, entschieden protestiert wurde Atißerdem sind die Offiziere erbittert. Weil ihnen das seit drei Monaten r ü d ft ö n b i g e @ e b a 11 bisher noch immer nickst rusbezahlt wurde, während die 111 Belgrad befindliche)) Offi- ;iere förmlich mit Geld überschüttet wurden.
Kurze politische R chc..chLeu.
* Bei dem Jubelfest der F ü r st e n s ch u l e in Meißen antwortete König Georg von Sachsen auf eine An spräche des Bürgermeisters, der auch das Ergebnis der Reichstagswahlen in Sachsen berührte: „Man wird mitunter irre an seinem Volke. Ich bin es aber noch nicht geworden."
& Die Zunahme der tëümahmeii und Ueberschüsse der preußischen Staatsbal)))en läßt erwarten, daß ein sehr beträchtlicher
Teil des für 1903 in Allssicht genommenen Anleihebedarfs von mehr als 100 Millionen Mark überflüssig werben wird.
* Das Kreuzerges ch w a d e r hat von Kiel aus feine Ueber fahrt nach Norwegen angetreten. Prinz Heinrich mii den beiden Divisionen des erstell Geschwaders folgt ihn^ heute nach.
Erinnerungen an Königin Draga?
C£. Der berühmte französische Maler Bonnat ist unter bi« Draga-Biographen gegangen. Er hat die unglückliche Frai gekannt, als sie noch Hofdame der Königin Natalie war. All ebenso ehrlicher wie galanter Mann berfiuiü er soeben irr Pariser „Temps" eine Art Ehrenrettung der Gattin Alexanders von Serbien. Hören wir, wa? er. erzählt:
Das erste Mal, so berichtet Bonnat, sah ich Draga in Bi- irrib. Königin Natalie hatte sich und) ihrem häuslichen Zwist mit König Milan dort niedergelassen. Ich war her Königin bei einem Essen vorgestellt worden. Eines Morgens begab ich mich in die törngliche Villa. Ich mürbe dort von einem Hofdame empfangen, die sehr elegant aussah. Weder groß nock dein, von hübschem Durchfchnittsw;ichs,. schön gebaut, mußte ie vorn ersten Augenblicke an die schuceichelbane Anftlurksam- keit der Männer aus sich lenken. Sie chatte nicht das bifrim 1 vierte Wesen, die überlegene Grazie der wirtlich vornehmen Dame. „Ganz niedlich", das ist das Wort, das sie am besten wttNZeichuen würde. Man hätte sie jür eine Pariserin halten önnen, etwa für eine sehr „chic" auUehende Modistin. D i e s c 6 0 f b a m e w a r D r a g a. Ich halte Gelegenheit, sie während meines Aufenthaltes dort unten oft zu sehen. Ich staubte zu bemerfen, daß sie sehr gefallsüchtig rvar. _ Die spanische „goldene Jugend" machte ihr stark den Hof, unb eS schien ihr durchaus nicht 311 mißfallen, so viele „HidalgoS" in ihren Bannkreis zu ziehen, eie kokettierte gern, aber in schlechtem Rufe stand sie nicht. Ich muß genehen,^ daß ich sehr erstaunt war, als ich in den Zeitungen las, daß sie ein Monstrum von sittlicher Verkommenheit, eine Art Messalina gewesen sein soll. Mir gegenüber zeigte sie sich immer sehr nett. Sie sprach das Französische sehr geläufig und sehr korrekt, mit einem Anflug von russischem Accent-, Königin Natalie batte sie damals sehr gern und behandelte sie wie ein verzogells Kind. „Q, diese Draga," sagte sie oft zu mir. „wenn Sie wüßten, wie faul sie ist! Denken Sie nur: ich muß für sie arbeiten und mir meine Briefe selbst schreiben. Und das nennt man einen Sekretär!" Was Natalie an Draga schätzte, das War ihre Jugend, ihre Lebhaftigkeit, ihre Heiter leit. Von einem Liebesroman zwischen Draga^und dem jungen Könige habe ich damals nichts bemerkt. Später ' egleitete ich die Königin 9catalie nach Serbien. Draga ir’b Mme. Patrimonio, die Gattin unseres Gesandten in Belgrad. ma$' len die Reise mit. Wir hatten alle vier Paris mit dem Orient= Erpreß verlassen. Die Fahrt schien uns burcöauv nicht lang; ich hätte nie geglaubt, daß die Hauvtstadt Serbiens so nahe war. $uf dem Bahnhof wurden Wir mit Jubel und Vivats empfangen. König Alexander, in Galauniform, eilte in die Arme seiner Mutter. Ich sonnte mir nur mit Mühe einen
Weg bühnen. Einige Augenblicke später ordnete sich her Zug: Der König und seine Mutter stieget) in den ersten Wagen. Draga und ich in den Reiten. Es waren etwa zwanzig Wagen. Mein mit Staub bedeckter Reiseanzng stach gewaltig ab von all den goldglänzenden Uniformen der Suite, aber ich erhielt trotzdem auf dem ganzen Wege bis zum Konak Beifall in Hülle und ^üKc. Dra^ strahlte. Sie sagte nnr, wie glücklich sie sei, wieder unter ihren sieben Serben zu weilen, ein triumphartiger Einzug, den ich nie
Es war in der Tat Mrg essen werbe....
dem Gerichts Fai!
Hus
§ Der preußische
Eisenbahnfiskils verurteilt. Das Landgericht in Frankfurt a. Main vernr^cke den preußischen Eisenbabniiskus zur Zahlung von 17 mu) Marl jährlicher lebenslänglicher Rente an Dr. Weißgerber zu lauter 6aW Weißgerber, der eine ausgedehnte ärztliche Praxis ausübte, insbesondere ein bekannter Operateur war, erlitt veF dem pmeiWabmutfall am 21. Juni 1897 zwischen Gießen Fulda bero Dge Verletzungen, daß er seine BerufstätiMit cm ttellen
mußte.
§ Zu drin Prozeß Hü steuer, der befamirM heute vor dem Cbevfrieg^mcW in Kiel erneut zur Verhandlung kommt, wird uns gemeldet, daß die Berufungsinstanz uorauspcht lieb nicht den Ur Vai tv ersten Instanz «n«»E> »nrd.^Er ist nämlich auf die Vernehmung einer großen -lnzaht jem gen, so unter mWerm auf die Soldaten, Pe Oelsen er wegen ^vorschriftsmäßigen Gricßens feiner viett ungehalten verzichtet worden. Die Verteidigiaig ^v du genagten myn wiederum der Rechtsanwalt Stobbe., ^a au» der Gerichts Herr Berufung eingelegt hat w Nt dw Mögluhkett emer jchärfereu Bestrafung Hüsseners gegeben. xsn erster Vuv erhielt er befanntüch t Fahre Gefängnis, neben der 3ugletd) 1 u^ gespr0ebenen Deg rabati 011
$ Ein verliebter Soldat. Da - Kriegsgericht in toev ver urteilte den Burschen des Hauptinantis Groß vom 'v'-