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Nr. 103.

Montag, den 4. Mai 1903.

12. Jahrgang

J»serti»»spret s, D einspaltige Pertheile für Gießen tvß ganz Oberhesien, die .tfi riic Wetzlar und Marburg 11 Pfg lenst 15 Psg. - RefU Mf» die Sktttgfik 30 rèstz. M Wg.

PoftrângSltste Re. MW.

Äfbattwn und Expeditisn: Gieße» Re»«»»eßAG Rrr*fNtt4«H*l*i Jk, IM.

Ab,»Ue»e»tsprets : in rief? kn. 6^tc5iü iwneili* 50 $fg., tn'- HauS ce^radn 60 Psg., büret bic P-st beregn? Hikttel- " jäbrlté Mt 1.50.

rttUBeU«eeii;CbetheffHd;e &<mHfnuHtwiB (tL-Uch) CMerNefflfdie Beitj^rift für Lk«»w^ts4«f1, Lbtz nU ssvic bie «iefceeer S^<e»tl«se« (»M^^MK Das Bl«tt erscheint « ein Bkrtut« m*»<«*#*'

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N««»-i»Sigt Lâgkszntung

(Hießener ?etfw«D

Obkrheffen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung. l5'»!hâlt alle nmtlichkn Bkkanntmlickumqen der Großh. Bcirgfrmtisterei Gietzkn und anderer Behörden von Oberhessen

Sin schreiten der Rächte in pdazedonien.

VF. Die furchtbaren Bombenattentate in Saloniki haben die Langmut der Mächte endlich erschöpft: Oester­reich unb Italien drohen der Türkei mit einer bemass» neten Einschreiten und haben bereits zwei Geschwader nach Saloniki entfanbt. Oesterreich hat außerdem der Pforte angedroht, es merbe auch zu Lande Truppen in Maze- Kopien ein rücken lassen. Ma?? ermartet, daß auch andere Mächte sich nunbeftend an der Flottendemonstration im Hofen von Saloniki beteiligen werden. Deutschland hat ich damit begnügt, bei der Pforte megen des Anschlags auf das deutsche Klubhaus Vorstellungen zu erheben und Genugtuung zu fordern: die Pforte hat strengste Ahndung der Verbrechen zugesagt. Aber mad hilft cs, wenn bic dingfest gemachten Bombcnschurken arfgelnülft werde?? ^ Damit ist nichts erreicht. Wen?? sich die Pforte nicht euer- gisch bemüht, ben gesamten Ausstand rücksichtslos zu um Zerdrücken, werden dergleichen ruchlose Verbrechen nid)t anshoren. Scho?? jetzt rüsten sich die Mazedoi?ier zu neuen Untaten. DaS mazedonische Komitee hat ein Zirkular ver- schickt, indem es heißt, die Zustände in Mazedonien seien unerträglich. Man »volle lieber sterben als weiter leiden. An den Leiden trüge Rußland die Hauptschuld, unb man merbe cs durch die Ermordung feiner Konsuln, zu der sich eine Anzahl Patrioten eidlich verpflichtet hätte, zum Ein- Idjrcithi gegen die Türkei zwingen. Auch das Attentat in Saloniki scheint eigentlich weniger gegen die Bank als gegen den europäische?? Klub, mo die Europäer regelmäßig am Mittwoch Abend zusammenkamen, gerichtet gewesen zu sein. Das Einschreiten der Mächte werde?? die Mazedonier vielleicht herbeiführen, aber es wird sich nicht sowohl ge ger? die Türken als gegen die mazedonischen Landfriedens- brecher richten. 3mmerbiu wird es auch für die Türkei nicht gerade erfreulich sein, fremde Truppen auf ihrem Grund und Boden operieren zu sehen. Sie täte am besten, sie wartete diese Entwicklung der Dinge nicht erst ab, son- bcrii ginge ben Mazedoniern und nicht miiibcr auch ben fanatische?? Albanesen ernstlich z?? Leibe. Aber dazu scheint der Sultan aus Furcht vor seiner albanesische?? Leibgarde «ich inimer noch nicht entschließen zu können. Einstweilen hat er nur eine energische Vorstellung, eine Art Ultimatum, an die Sofioter Regierung gerichtet. Wei??? hinter einem Ultimatum nicht die Entschlossenheit, eventuell das Schiverl zu ziehen, sich vermuten läßt, pflegt es nicht sonderlich zu wirken.

Nach einer Mitteilung unseres ^.-Mitarbeiters sind beim deutschen Auswärtige?? Amt aus Saloniki Nachrich­ten eingegangeu, daß entgegen ben ersten Meldungen der deutsche Konsulatsverweser Flohr bei den Bom­benanschlägen glücklicherweise nicht verletzt wurde. Andere Deutsche dagegen sind verwundet. Weiter wird von einem mtsetzlichen Blutbad berichtet, das die türkische?: Soldate?? und die Bevölkerung Don Saloniki unter den verruchten Zombenwerfer?? angerichtet haben. Mehrere hundert Men­sche?? solle» getötet sein, und viele Verhaftungen haben itattgefunden. Der frühere Vali bon Monastir Edib Pascha st nach Saloniki abgegangen, um in den? Ausnahmegericht, velcheS dort konstituiert wird, ben Vorsitz zu führen.

Der Kaiser kommt!

Rom, 1. Mai nachts.

Man erkennt die Römer nicht wieder. Während bei em Emrug König Eduards von England eine zwar freund ichc, aber recht zurückhaltende Stimmung herrschte, schlägt he lV^n^ d^ Besuches unseres Kaisers schon bie empor. Hunderttausende sehe?? mit Un­geduld dem Augenblick entgegen, wo Kaiser Wilhelm die durchziehen wird. Dieselbe Via trium- phalts, durch bte der Britenkönig gezogen, nur daß statt her englischen die deutschen Flaggen von den Masten we­hen, und daß statt der hellen Sonne, die während der Au Wesenheit Eduards auf Rom herniederlachte, jetzt trübe Wolken über bem Kapitol hängen und ein feiner Rege?? unaufhörlich niederrieselt. Das schadet aber nicht: Es herrscht jetzt erst trotz der gleichen Szenerie und trotz der Unbill des Wetters die rechte Feststiinmung. Und wenn der Herrscher des verbündeten Deutschland durch die ge- chmuckte Esedra zieht, so werden ihm die Herzei: zufliegen nd ein tausendstimmiger Chor ein donnerndes Evviva l imperatore! zujubeln. Ist den Römern unser Kaiser doch ein alter Bekannter, dessen ritterliche Erscheinung sirr tief in ihr Gedächtnis eingeprägt hat und für alle Zeiten Dann leben wird. v

gebt auch durch die Begrüßungen, die die Presse dem kaiserliche?? Gap widrner, ein gemütvoller war- nnCrL^ oin Leitmotiv immer wieder durch die polltische Würdigung des bedeutungsvollen Besuchs durch- klingt Es ist ein guter Freund, der kommt, und die alt­hergebrachte romtsche Gastlichkeit bereitet sich, ihn als sol- che?i ^u empfangen, ohne viel Umstände, aber um so herz- icper. ^ag daneben die schuldige Achtung vor dem bewähr­ten Freund des jungen Königs und dem Herrscher des mächtigen deutschen Reiches gebührend zum Ausdruck kommt, ist selbstverständlich.

In fieberhafter Spannung sieht man den bciben^aupt. crcigimfen der Festtage entgegen: der Galavorstellung ?m Leatro Argentina, wo der göttliche Tamagno aus Artist alsOthello" sein berühmtes hohes schmettern wird, und der großen Truppcnreoue am Montag, wo man hofft, den Kaiser hoch z?? Roß alsSo Heng rin bewundern zu dürfen. Denn so nennen ihn die Joiner in schmeichelhaften? Vergleich, wenn er den blinken ben Silberhelm unserer Garde bu Eorps trägt Der Herr lidje Schimmel, der von Berlin aus für ben Monarchen cingetroffen ist z??gleich ?nit einem ganz ähnlichen für den Kronprinzen, hat im römischen Popolino, das seiner an tiren Vorfahre?? Lust an edle?? Pferde?: sich mohl beivahrt hat, wahres Entzücken hervorgerufen. Nur weiß man mo men tau ?? och nicht recht, ob sich der große Exerzierplatz, aus den: die Bataillone unb Schwadronen vor den fad) kundige?: Augen unseres Kaisers defilieren sollen in seinem gegenwärtigen Zustand nicht schließlich besser zu einer Flottenrevue eignen würde. Tenn Jupiter Pluvius hat ihr: aHgeniadi in einen richtigen See verwandelt. Aber wozu gäbe es beim einHohenzollernwetter"? Und die römische Sonne trocknet ja schnell. Also nid)t beirren lassen 111 der fröhliche?: Feststimmung .... Es lebe der Kaiser!

Der Kaiser traf um eine Stunde später, als programm- mäßig, in Roni ein, da bei Corneto auf der Strecke Civita- Vecchia-Rom das Erdreich des Dammes nachgegeben hatte. In Civitavecchia, wohin sich von Florenz aus auch der Kronprinz und Prinz Eitel Friedrich begeben hatte?:, fanb die erste offizielle Begrüßung statt. In Non: mürbe der Monarch und die Prinzen auf dem Bahnhof durch König Viktor Emanuel, umgeben von seinen prinzlichen Feltern und den Hochwürdenträgern, empfangen. In feierlichem Zuge wurde der Kaiser dann durch die Via Triumphalis geleitet, zunächst zum weihevoll geschmückte?: Esedraplatz Ivo Bürgerin elfter Fürst Colonna den hohen Gast im Na- men der Stadt Non? in huldigenden Worte?? begrüßte nach­dem er schon am Morgen in an die Bürgerschaft gerich­teten Maneranschlägei? seinen Gefühlen der Verehrung für Kaiser Wilhelm beredten Ausdruck gegeben. Dann ging bey festliche Zug durch die Via Nazionale weiter zum Könige schloß, überall von den Hochrufen der freudig er­regten menge begrüßt. Unmittelbar nach seiner Ankunft im Onirinal stattete der Kaiser der Königinwitwe Marghe­rita einen Besuch ab. Das Wetter hat sich seit der An­kunft des Kaisers aufgeklärt.

Sin Bund der ^littelmeermäcbte.

(!) Die Tatsache, daß König Eduard seinem Besuche in unmittelbar dem in Paris hat folgen lassen, wird in der italienischen und auch in der französischen Presse als ein Symptom dafür angesehen, daß im Mittel» meer eine neue politische Sitution geschaffen sei. Ita- lenisch-offiziöse Blätter erklären, alles Mißtraue?? zivi» iche?? England, Frankreich unb Italien sei geschwunden und zu Meinungsverschiedenheiten im Mittelmeer sei kein Qlruub mehr vorhanden. Es sei zwischen ben drei Müch» ten eine Harmonie erreicht, die man vordem nie für möglich gehalten habe. Mai? deutet zien?lich .offen an, so etwas wie ein Schutz- und Trutz-Bund zwischen d?esei? dreiMittelmeerinächten" geschlossei? sei, foioeit ihre mittelländischen Interessen in Frage fonimcn. Die italienische Presse beeilt sich, darauf zu verweise??, daß dieser neue Bund den: Dreibund keinen Abbruch tue, im Gegenteil wie dieser der Erhaltung des Weltfrie­dens geiüibmet sein solle. Der Bund der Mittelmeer- Mächte sei für jede bon ihnen von Vorteil, nicht nur was ihre Interessen im Mittelmeer, fonbern was ihre ge- jainten internationalen Beziehungen angehe. England

B. erhalte dadurch eine Rückenstärkung gegenüber Deutschland unb Rllßland, bon denen jenes mindeste??s nicht Eirglands Freimd sei, während Rußland direkt als Englands Feind gelten müsse. 3m übrigen werde Jta- Hen unentwegt am Dreibunde festhalten, der noch auf ^ahrc hinaus die Basis für Italiens auswärtige Politik bilden werde. Wir wolle?: den Italienern wüirschen daß sie die von dein Bunde mit Frankreich und Eng­land mcnii es wirklich eine Tatsache sein sollte - erholten Früchte auch wirklich schütteln dürfe?:. So recht glauben wir nicht daran. Denn alle Bündnisse, die Eng­land bisher abschtoß, glichen jenem Bunde des Löwen mit dem Esel, von dem uns die Fabel erzählt. Eng­land spielte dabei immer die Rolle des Löwen, und feint Verbündeten die Rolle des andere?: Vierfüßlers.

Uebrigens wird inzwischen näheres über den an­geblichen neuen Dreibund aus Rom mitgeteilt. Danach soll England mit Frankreich eine Vereinbarung getroffen haben, wonach Frankreich den östlichen Teil' Marokkos als Ausdehnungsgebiet erhält, die Südküste aber unbe­rührt bleibt Wenn diese Vereinbarung Tatsache ist dann wird es sich wohl um ein britisches Danaergeschenk für Frankreich Hendeln.

Die [Jolifit.

Reick? spoftamt und P. sta? fisten teil.

::: Eine Mitteilung, die in Posttxamtcu kreisen Auf- sehen erregen wird, bringt diePostzeitung", bad Blatt bcv Vos-üs istenienverbandes. Danach beabsichtigt das Reicbspouamt, die Assistenten und Postverwalter nach einer jährigen vorwurfsfreien Postdienstzeit 511 Sekre­tären zu ernennen. Den Mililaranivärtern sollen hieraus vier Jahre ihrer Militärdienstzeit angerechnet werden, r «e^Burcauassistenten im Re ichs Postamt fallen ebenfalls zu Sekretären ernannt werben Die Post Zeitung" be- fürchtet, daß diese Titelverleihung große Mißstimmung in den Kreisen der Assistenten Hervorrusen »verde, weil eme solche Regelung der Titelfrage die Assistenten un­möglich befriedigen könnte. Wir teilen diese Befürchtung nicht: jedenfalls stellt das Verfahren des Reichspostamts einen schritt des Entgegenkommens bar, den die Pa st - aslistente?? im Interesse eines weitere?: guten Einver­nehmens mit der obersten Behörde anerteunen müssen. Stenn ihre Wünsche and) dadurch nicht voll befriedigt werden, so stellt die Maßnahme dach einen erheblichen Ausritt zur Besserung dar, und für bie Gcltendinachilng iveiter gehender Forderungen ist nach immer Zeit.

Rücktritt Speck v. S eenburgs?

() DerNewyork Herald", der freilich als sehr un­zuverlässig bekannt ist, außer ihm aber noch andere amerikanische Blätter kündigen den Rücktritt des eben erst bei den Bereinigten Staaten beglaubigten deut­schen Bevollmächtigten Speck v. Steruburg von seinem Washingtoner Posten an. DerHerald" will wissen, eine starke Strömung im Berliner Auswärtigen Amte dränge auf die Abberufung des außerordentlichen Gesandten von dem Washingtoner Posten. Man scheue sich vor diesem Schritt nur deshalb, weil erein Zugeständnis an die sog. Bismarck-Verehrer" bedeuten würde. Trotzdem aber sei es sicher, daß Baron von Sternburg bald aus der Washingtoner Botschaft entfernt merken tvürde, es sei denn, daß der Kaiser persönlich die Rolle eines Schirm- herrn übernehme. Es hat den Anschein, als ob der Herald" diesmal nicht auf dein Holzwege tappe. Das Auftreten des Frhrn. Speck v. Steruburg es sei nur an den geistreich sein sollenden Vergleich des Maulhel­den Deweh mit unserem alten Wrangel erinnert und noch mehr das Verhalten seiner amerikanischen (9a t tin gegenüber den Damen des übrigen diplomatischen Korps widerspricht so sehr den Traditionen deutscher Diplomatie, daß der Regierung nichts übrig bleiben wird, als den sonst ja vielleicht ziemlich befähinten Di-

den sonst ia vielleicht ziemlich besäl-igten Di-- von dem Washingtoner Josten, bem er nicht ist, abzuberufen

ploniaten gewachsen

Tie nenc Heim« t -er Karthänser.

aus Frankreich vertriebene Karthäuserorden in Oberitalien, wo er schon mehrere bedeutende

F Der

wird jetzt

Niederlassungen besitzt, auch seine Hauptniederlassung begründen, und zwar in dem Kloster Monte Oli Veto, das den? Orden bereits gehört. Ein Teil der Karthäuser ist bekanntlich nach Spanien gezogen. Dort wird fortan auch ausschließlich die .Herstellung der Chartreuse, des so berühmten Likörs, betrieben werden. Auch andere französische Mönchsorden werden in Oberitalien ihre neue Heimat suchen, so die Trappisten, die in Lanzo bei Turin sich niederlassen werden.

Neue Krawalle in Spanien.

() Neben den blutigen Wahlerzessen werden auch ' aus anderen Städten Spaniens bedrohliche Unruhen ' gemeldet. In Iumilla bei Murcia brach ein Aufruhr aus, weil die Polizei mehrere Arbeiter, die Gras auf den städtischen Ländereien abschnitten, verhaftete. Die Menge stürmte das Rathaus, die Gendarmerie schoß und tötete vier Personen, viele wurden schwer bertounbet. In Almeria fand ein Zusammenstoß zwischen der (Gen­darmerie und Streikenden statt. Zwei Knaben wurden getötet, mehrere verwundet. In Jnfiesto selbst fand bei der Beerdigung der Opfer der Wahlschlacht eine große Kundgebung statt. Elf Schwerverwundete würben nach Ovideo geschafft. Unterwegs starb eine Frau, andere sind - unrettbar verloren. In Jnfiesto liegen noch vierzig Ver­wundete. Zahlreiche Verhaftungen haben stattgefunden. Daß diese Vorkommnisse auf die ohnehin recht üble Lage der Regierung verschlimmernd wirken, bedarf kei­nes Beweises.

Kurze politische Nachrichten.

* Der kommandierende General des sechsten Armee- korps, Erbprinz von Sachsen-Meiningen wird einem b& stimmt auftretenden Gerücht zufolge in nächster Zeit Breslau für immer verlassen und seinen Wohnsitz in Mei» nm gen aufschlagen. Wie unser ^.-Mitarbeiter erfährt, an Berliner amtlicher Stelle von einer solchen Ab- rcht des Erbprinzen, bekanntlich eines Schwagers des Kaisers, nichts bekannt. 0

..., * Der große Ablösungstransport für das ostasicv gische K r e u z e r g e s ch w a d e r ist am Sonnabend von 1

®on reichlich 800 Mann abgegangen. Ute Ablösung blecht zwei Jahre im Ausland.