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Nr. 127.

Mittwoch, den 3. Juni 1903

12. Jahrgang

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AbvnnementSpreiS r in Gießen, abgehslt monallich 60 Pfg., in'- HauS gebracht 60 Pfg., durch die Poft bezogen biertele jährlich Mk. 1.50.

EkâEetlage« : Oberheffifche Famitte«zeit«ng (täglich) oberhefsische Zeitschrift für La«-wirtfchaft, Obst- n«d Gartenbau, sowie die Gießener Seifenblasen (wöchentlich).

DaS Blatt erscheint an allen Werktagen nachmitagS.

Gie ßener

Z«sertio«Sprei *1 Die einspaltige Petitzeile für Gießen wie ganz Oberhessen, die Kreise Wchlar und Marburg 10 Pfg. sonst 15 Pfg.; Reklame» die Petitzeile 30 resp. 40 Pfg.

Postzeitungsliste No. 3269.

Redaktion und Expedition: Gießen Neuenweg 28. Fer»sprecha»schl»ß Nr. 862.

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Deueste MaHnchIen

(Hießener Tagevtatt)

Nnaößângige Tageszeitung

(Oießenev Aett««g)

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für Overhefsen und die Kreise Marburg und Wetzlar; Lokalanzeiger für Gießen und Umgebung.

Enthält alle amtlichen Bekanntmachungen der Großh. Bürgermeisterei Gießen und anderer Behörden von Oberhessen.

Matkersnot in Kansas.

Die furchtbaren Stürme in dem Gebiet des amerika- krischen Staates Kansas, von denen wir berichtet haben, hatten in ihrem Gefolge gewaltige Ueberschwemmungen. Die Stadt Kansas selbst ist durch Zerstörung vieler Eisen­bahnbrücken fast gänzlich von allen Verbindungen abge­schnitten. Große Opfer an Menschenleben sind zu be­klagen. Zu den Verheerungen durch die Fluten gesellten sich noch Feuersbrünste, die inbeffeu infolge starker Re­gengüsse bald ioieber gelöscht werden konnten, jedoch nicht ohne empfindlichen Schaden angerichtet zu haben. Ein ähnliches Bild des Schreckens und der Verwirrung bietet die Stadt North-Topeka.

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Ueber die Einzelheitell der Katastrophe wird folgen­des berichtet: Die Union-Pacifie-Eisenbahnbrücke über den ftansâs ist eingestürzt. 27 Personen sollen dabei ertrun­ken sein. Fünf Brücken, die den in Missouri liegenden Teil der Stadt mit dem in Kansas verbinden, sind weg­geschwemmt. In Newyork kursiert das Gerücht, daß in Kansas City 200 Personen ertrunken sind. Flüchtlinge, die einen höher gelegenen Stadtteil, genannt die Bluffs, erreichten, berichten, 50 Belgier seien bei dem Versuch, Mi den Bluffs zu gelangen, ertrunken. Ein Oeltank/ der

ortgeschwemmt wurde, zerstörte vier Brücken, auf denen ich Viele Personen befanden, die die Fluten beobachte­ten. Das Kriegsdepartement entsendet eine große Pon­tonbrücke, um die Verbindungen mit Kansas City wieder

zu eröffnen, ferner eine Anzahl Boote, Lebensmittel usw. Im Kawtale, das 200 Meilen oberhalb von Kansas City

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überschwemmt ist, sind 50 Menschen ertrurcken.

Die einzige Eisenbahnverbindung, die stehen geblie­ben ist, ist die nach dem Südosten, doch ist das Geschäft durch die Anhäufung des Güterverkehres zum Stillstand gekommen. Von den Eiseilbahnen sind am meisten durch die Ueberschwemmungen in Mitleidenschaft gezogen wor­den die Atchison, Topeka and Santa Fe, Union Pacific, Missouri Pacific, Southern Pacific, Wabash, Chicago Rock Island, Chicago Burlington and Quincy und die Chicago and Northwestern. Die Telephon und Telegraphendrähte sind mit Ausnahme der nach dem Osten führenden Linien nach jeder Richtung hin zerstört. Um die jenseits des Kansas ansässigen Einwohner der Stadt ist man fortge­setzt in großer Sorge, doch konnte bis jetzt trotz ange- [trengtefter Bemühungen eine Verbindung mit jenem Stadtteil nicht hergestellt werden. Tausende in Kansas wurden durch eine Unterstützungskommission gespeist. Wie immer bei solchen Gelegenheiten benutzten Plünderer das Unglück ihrer Mitmenschen, um sich an fremden Gut zu bereichern. An die Polizei ist der Befehl ergangen, jeden Plünderer niederzuschießen.

In North-Topeka, das durch eine Ueberschwemmung vom übrigen Festlande abgeschlossen ist, ist eine Feuers­brunst ausgebrochen, der bis jetzt 150 Menschenleben zum Opfer gefallen sind. Von den 10,000 Einwohnern der Stadt haben bereits 7000 die Stadt verlassen. Die ganze Stadt North-Topeka ist überschwemmt. Man fürchtet, daß alle Gebäude im nördlichen Teil der Stadt weggerissen Werden. Im ganzen östlichen Kansas sind Boote aufge­bracht und schleunigst nach Topeka entsandt worden, um die Rettungsarbeiten aufzunehmen, da man nur mit Boo­ten zu den Ueberlebenden gelangen kann. In North- Topeka sind 87 Personen in einem Getreide-Elevator ein­geschlossen. Es ist Aussicht vorhanden, sie zu retten, wenn der Bau nicht einstürzt. Von North-Topeka aus ist in kei­

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ner Richtung Land zu sehen.

Die Wirbelstürme, die die erste Ursache der traurigen Ereignisse waren, wüten zur Zeit in Georgia weiter. In Gainsville wurden einige Häuser vollständig auseinan­dergerissen, andere wurden vom Sturme eine Strecke weit sortgeweht. Dächer, die zusammen gehalten hatten, segel­ten wie Blätter in der Luft. Viele Menschen wurden em­porgewirbelt und große Strecken über Häuser und Bäume fortgetragen. Man nimmt an, daß 200 Menschen umge­kommen sind. In einigen Baumwollmühlen, die vom Sturme eingerissen waren, sind 80 Angestellte ums Leben

In einigen Baumwollmühlen, die vom

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6ngliscber Imperialismus und deutscher Zollverein!

CB. Der englische Kolonialsekretär Chamberlain hat be- ceits mehrfach in seinen Reden die englischen Reichs- nnheitsbestrebungen mit der Begründung des deutschen Zollvereins verglichen und dabei den wesentlichen Unter­schied zwischen beiden vollständig übersehen. Denn die englischen Reichseinheitsbestrebungen bezwecken die Auf- richtung eines Schutzzollsystems, wo seither die Zollfrei- Heit bestand, und der deutsche Zollverein war nichts anderes als die Aufhebung der hohen Schutzzölle, wic sie bis zur Errichtung innerhalb des vielgestaltigen deut­schen Bundes bestanden haben. Der Anstoß zu der weit-

Reform, ohne welche die Errichtung des deut- Reiches nicht denkbar gewesen wäre, ging von aus. Als nach Vertreibung Napoleons die auf- ilärenden Ideen der Stein-Hardenbergschen Periode noch nachzitterten, entstand die Aufhebung der Zollschranken, die bisher zwischen den einzelnen Provinzen der preu­ßischen Monarchie bestanden hatten. Es war dies im Fahre 1818, und jene Reform erregte in ganz Europa großes Aufsehen. Durch die Ausrufung des völlig unge­hinderten Verkehrs innerhalb der preußischen Landes­grenzen wurde eigentlich der preußische Staat erst zu einem organischen Ganzen zusammengeschweißt. Entstan­den war ja diese Reform allerdings auch weniger durch die Erkenntnis von der Notwendigkeit eines ungehin­derten Verkehrs, als durch rein rechnerische Erwägungen. Denn bei einzelnen Provinzen überstiegen die Zollaus­gaben bei weitem die Einnahmen. Aehnliche Erfahrun­gen hatten auch andere Bundesstaaten gemacht. So hat z. B. die scharfe Bewachung der Rheinpfalz wegen der Nähe der französischen Landesgrenzen im Anfang einen Aufwand erfordert, der die Zolleinnahmen um nahezu 200 000 Mk. überstieg. Immerhin aber hat die Reform von 1818 eigentlich den Anstoß zu einer handelspolitischen Vereinigung der deutschen Bundesstaaten gegeben. Das Verständnis für die politische Bedeutung einer derartigen Vereinbarung war im allgemeinen in Süddeutschland bedeutend früher erweckt, weil der Tübinger Universi­tätsprofessor Friedrich List unausgesetzt für die Orga­nisation einer Handelsvertragsvereinbarung wirkte, wie sie später im Zollverein tatsächlich geschaffen wurde. Un­ter dem Einfluß dieser Agitation kam zunächst der süd­deutsche Zollverein zwischen Bayern, Württemberg und den hohenzollernschen Landen zustande, und zwar im Jahre 1825. 1826 entstand dann der mitteldeutsche Zoll­verein und zu Anfang der 30er Jahre das Abkommen zwischen Preußen, Anhalt und verschiedenen anderen norddeutschen Staaten. So verfiel das heutige Reichsge­biet in verschiedene Gruppen von Staaten, die sich un­tereinander Zollzugeständnisse machten, während sie ge­gen die anderen Gruppen ebenso hermetisch verschlossen waren, wie bisher. Der Gegensatz, der zwischen Preu­ßen und Oesterreich bestand, war lange Zeit ein Hemm­nis für' die Schaffung eines Zollvereins auf größerer Grundlage. Erst musste die kraftvolle Persönlichkeit des Fürsten Bismarck kommen, ehe eine Organisation ins Le­ben treten konnte, die gewissermaßen das vergeistigte Bild des deutschen Reiches darstellt. Man kann es be­greifen, daß Chamberlain durch Hinweis auf die ge­schichtliche Entwicklung Deutschlands seine eigenen Zoll­vereinspläne in England volkstümlich machen will. Al­lein, wie bereits oben erwähnt, verhüllt er lediglich Den Zweck eines leichteren Ueberganges des englischen Mutterlandes vom Freihandel zum Schutzzoll. Die Schaf­fung des deutschen Zollvereins war ein Akt des in­neren Aufbaues. Der englische imperialistische Plan aber verdankt seine Entstehung der Notwendigkeit, die versin­kende Bedeutung des Mutterlandes auf dem industriellen Markte durch Abschließung der Zollgrenzen wieder zu heben.

Vie Politik.

Ein neuer Streich Castros.

-( Präsident Castro, der irrlichterierende Geist, der an der Spitze der venezolanischen Republik steht, hat eine neue Herausforderung an die drei Mächte: England, Deutschland und Italien ergehen lassen. Er hat dekretiert, daß eine Anzahl venezolanischer Hafenzollhäuser geschlossen werden. Dadurch vermindern sich natürlich die Zollein- künfte, aus denen die Forderungen der drei Mächte all­mählich beglichen werden sollen. Unter diesen Umständen hat das britische Auswärtige Amt seinen Gesandten in Caracas telegraphisch angewiesen, gegen die Schließung der Hafenzollhäuser im Golf von Paria und in Ciudad Bolivar Einspruch zu erheben. Deutschland und Italien dürften unverzüglich denselben Schritt tun; die Bereinigten Staaten, die bereits einige Schiffe nach den venezolani­schen Gelvässern senden wollen, werden wohl auch diesmal den Vermittler machen.

Ein französisch-marokkanischer Konflikt.

)( In Südalgier, unweit der marokkanischen Grenze, ist am Sonntag der auf einer Rundreise im algerischen Grenzgebiet begriffene neue Generalgonverneur von Al­gier Jonnart von Marokkanern überfallen worden. Jon- nart war morgens, von einer Truppenabteilung eskortiert, nach der Grenze geritten. Unterwegs kam ihm der Arnel (das Stadtoberhaupt) der marokkanischen, dicht an der Grenze gelegenen Stadt Figig entgegen und bestand dar­auf, den Generalgonverneur bis in die Nähe der Stadt iu führen. Sonnart ließ sich darauf ein und begab sich dis auf etwa 600 Meter an die Stadt heran, deren Mau­ern dicht mit Menschen besetzt waren. Als er dann in Be­gleitung des Stadtoberhauptes auf französisches Gebiet rurückkehren wollte, wurde er mit seiner Begleitung plötz­lich von Marokkanern, die im Gelände versteckt lagen, heftig beschossen. Die Franzosen erwiderten das Feuer

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längere Zeit, die Spahis kamen auch mit den Marokka­nern ins Handgemenge und griffen sie mit dem Bajonett an. 17 Franzosen wurden leicht verwundet, die Marokka­ner, die sich hinter die Mauern von Figig zurückzogen, verloren 56 Tote, 20 von ihnen wurden verwundet. Un­ter den Gefallenen befindet sich auch der Sohn eines Schecks, der noch am Vormittag dem Generalgouverneur seine Ergebenheit versichert hatte. In Frankreich scheint man die Absicht zu hoben, dieses Vorkommnis energisch zu ahnden. Es wird darauf hingewiesen, daß die marok­kanischen Behörden und Truppcoführer nicht in der Lage seien, für die räuberischen Ein,alle marokkanischer Horden in französisches Gebiet und dem UebcrfaH von Figig den Franzosen Genugtuung zu verschaffen. Infolgedessen iverde Frankreich die Stadt Figig zunächst beschießen und bann auch gegen die einzelnen marokkanischen Grenz­stämme, die sich ungeberbig benommen haben, Vorgehen. Sii der Tat sind auch bereits mehrere Batterien nach Figig abgegangen. Kommt es in der Tat zu der angedrohten französischen Aktion, so dürfte sofort auch Gnglanb sich rüh­ren, und die Aufrollnng der marokkanischen Frage wäre kaum zu vermeiden.

Enropäcrversolgnngen in China.

(rr) Die Lage der Europäer in der im Aufstand begris. jenen chinesischen Provinz Pünnan gestaltet sich neuerdings immer bedrohlicher. Die Aufständischen sind Herren des Gebietes zwischen 9)ünnanfu und der Grenze von Ton­kin. In Mnnanfn und Mongtse sind 200 Franzosen ein­geschlossen. Der B^ekönig von Püunanfu teilt zwar mit, er bürge für die Sicherheit der Franzosen in Mnnanfu, aber diese Bürgschaft ist höchst problematisch: und von Den Franzosen in Mongtse redet der Vizekönig überhaupt nicht. Daß eine Niederm epi lang französischer Bürger durch Chinesen die kaum noch beendeten Feindseligkeiten gegen Chma neu ans! ben lassen müßte, steht außer Zweifel.

Kurze politische Nachrichten.

* Prinz Ruprecht von Bayern, der z. Zt. in China wei­lende älteste Generalmajor der bayerischen Armee, wird, wie in München verlautet, gleich nach seiner Rückkunft zum Kommandeur der 4. Division in Würzburg ernannt worden. .

* Papst Leo XIII. hat derKöln. Volksztg.", dem führen­den deutschen Zentrumsorgan, zwei seiner lateinischen Poe- sieen zum Abdruck zur Verfügung gestellt. Beide Gedichte sind noch nirgends veröffentlicht worden, und Leo XIII. sieht ihrer Veröffentlichung mit lebhaftem Interesse ent­gegen.

* In Agram und anderen Orten Kroatiens haben in den Pfingsttagen neue Unruhen stattgefunden.

* Im Beisein des Fürsten Ferdinand von Bulgarien fand die feierliche Einweihung des Hafens von Burgas statt.

* Die Wahlen zur serbischen Skupschtina hatten-das Er­gebnis, daß sämtliche 130 Abgeordnete den regierungs­freundlichen Parteien angehören.

* In Montenegro ist ein Tabakmonopol eingeführt wor­den. Die Konzession ist einer Aktiengesellschaft in Venedig für fünfen Jahre verliehen worden,

bof und Gesellschaft.

** Prinz Adalbert von Preußen begibt sich nach Beendigung des ihm erteilten Psingsturlaubs in Seglet» tung seines militärischen Gouverneurs vom Neuen Palais bei Potsdam nach Kiel, um até Fähnrich zur See zwecks Ausbildung im Jnfanteriedienst an dem am 4. b. M. bei dem ersten Seebataillon beginnenden Kursus im Jnfan­teriedienst teilzunehmen. Anfang Juli er. tritt Prinz Adal­bert sein Kommando an Bord des Artillerieschulschiffes Ma-rs" an zur Ausbildung im Artilleriedienst. Bekannt­lich hat der junge Kaisersohn erst vor kurzem einen Kur­sus in der Torpedolehre auf der Marinestation Mür­wik bei Flensburg beendigt.

*** Prinz Julius von Schleswig-Ho l st ei n- Glücksburg, der Bruder des Königs von Dänemark, ist in Itzehoe gestorben. Er ist 78 Jahre alt geworden. Seiir königlicher Bruder, der zur Zeit in Wiesbaden! zur Kur weilt, hatte den Kranken auf dem Wege dorthin besucht. Die Beisetzung findet Donnerstag statt.

*** Generalfeldmarschall Graf Walder fee wird die infolge des Pfingstfestes abgebrochenen militärischen Be­sichtigungen demnächst wieder aufnehmen. Zu diesem Be­hufe trifft Graf Waldersee in seiner Eigenschaft als In­spekteur der 3. Armeeinspektion am 7. Juni er. in Mainz ein, um den vom 8. bis 10. b. M. auf dem Großen Sande Daselbst stattfindenden Besichtigungen beizuwohnen. Auch der Großherzog Ernst Ludwig von Hessen wird während der genannten Zeit in Mainz anwesend sein und die Pa­rade über die Truppen abnehmen. Ob der Kaiser zu der Truppenschau nach dort kommen wird, steht noch nicht fefo Am 10. d. M. nachmittags gedenkt Graf Walder- sec sich von Mainz nach Worms zu begeben behufs Be­sichtigung des 4. großh. Hess. Infanterieregiments Nr.