sich darüber in Italien erhob, wirklich nicht von Nöten gewesen.
9 Die liberale Partei Ungarns hat den EnfiHrf des Neunerkomitees mit der von T i s z a beantragten Abänderung nunmehr angenommen. Graf ^^a reifte nach Wien, um dem Könige Bericht zu erstatten und demselben Vorschläge wegen Besetzung einzelner Portefeuilles zu nuter- breiten. — Graf A pponyi erklärte neuerdings, in der liberalen Partei verbleiben zu wollen.
^ Sowohl von russischer, wie französischer Seite wird halbamtlich der überaus freundschaftlich-beratende Charakter der Konferenz des Grafen Lambsdorff mit dem französischen Minister des Aeußern Schaffe betont. Auch heißt es, daß Frankreich auf Rußlands Wunsch in der ostasiatischen Frage anIapan Vorschläge zur Mäßigung ergehen lassen werde. Im Ministerrate soll Präsident ß o u b e t Mitteilung vom Handschreiben des Zaren gemacht haben, dessen Inhalt sich in die Worte zusammenfassen lasse: „Was Frankreich glückliches widerfährt, das erfreut auch das alliierte Rußland, welches den Weltfrieden wünscht."
1" Wie neuerdings verlautet, war der maâebmiifdjeH Re- formnkte der Ententemächte eine Begleitnote angeschlossen, worin Rußland und Oesterreich hervorhoben, daß die Türkei sämtliche Punkte vollständig annehmen müsse. Der Sultan verhält sich noch immer abmartenb.
* Angesichts der englischen Note scheint sich der Kongo- staat doch zu einigen Konzessionen bequemen zu wollen. Während früher den Beamten die denkbar größte Nachsicht entgegengebracht wurde und ihre Willkürlichkeiten gegen die eingeborene Bevölkerung fast nie Ahndung fanden, sammt jetzt die Kunde von der schweren Bestrafung einiger dieser Gewaltmenschen. Auch heißt es, daß neuerdings dem englisch-amerikanische Handel allerhand Konzessionen gemacht werden, die darauf, schließen lassen, daß man sich mit diesen beiden Kolonialmächten möglichst gut stellen möchte.
□ Der Schatzsekretär der Vereinigten Staaten verteidigte in einer Bostoner Versammlung auf das entschiedenste die Schutzzollpolitik der republikanischen Partei. Er wies dabei als abschreckendes Beispiel auf Großbritannien hin, das eine passive Handelsbilanz von 1000 Millionen Dollar habe.
o% Im Norden von San Domingo ist wegen des Aufstandes der Belagerungszustand verkündet worden. Neuere Nachrichten sind nicht zu erhalten, weil der Telegraph zerstört ist. Der .Kreuzer der Aufständigen „Jndependencia", der Puerto Plata blockiert, hat inzwischen einen Angriff auf die Stadt gemacht. Man erwartet die Ankunft des französischen Kreuzers „Jarien de la Gravière", die schon signalisiert wurde.
Der Kmdesimterrcbiebungs-prozefë.
(5. Verhandlungstag.) ^" ^ Berlin, 30. Oktober.
Kindergeschrei erfüllt wieder den Gerichtssaal, al^ feilte morgen der Zeugenausruf erfolgt und die zahlrerchen polnischen Frauen mit ihren Säuglingen auf dem Arm oder auch vielfach an der Brust in den Schwurgerichtssaal herem- ftrömen. Auf dem Tisch, an den die Zeugen bei Ableistung ihres Eides heranzutreten haben, steht heute ein großes schwarzes Kruzifix. Die Aufstellung ist . vom Gericht angeordnet worden, um die polnischen katholischen Zeugen wirksamer an die Heiligkeit des Eides erinnern zu können, da es in ihrer Gegend so üblich ist. Zuerst wird die Schwester der Zeugin Falkowska, Frau Moskiewicz aus sofern vernommen, die aussagt, daß die jetzt in Diensten des Grafen Mieceslaus Kwilecki stehende Zeugin Wardewska, die ungünstig gegen das angeklagte Grafenpaar ausgesagt habe, von Rachsucht gegen dieses erfüllt sei und ihr gegenüber auch geäußert habe, daß sie sich rächen wolle. Die War- dewska bestreitet das. Dann beginnt unter allgemeiner Aufmerksamkeit das Verhör des österreichischen Hauptmanns v. Ziegler aus Krakau, der als
der mutmaßliche Vater des „kleinen Grafen" gilt. Er gibt an, daß er mit der unverehelichten Pracza, jetzigen Bahnwärtersehefrau Meyer, ein Verhältnis gehabt habe, aus dem 1895 ein Knabe hervorgegangen sei. Den Verkehr habe er auch nachher fortgesetzt und es wurde ihm Anfaiig Januar 1897 die Meldung, daß die Pracza wieder einem Knaben das Leben gegeben habe. Sie habe ihm aber mitgeteilt, daß der Knabe einem kinderlosen Ehepaar abgetreten worden sei und daher eine bessere Versorgung finden werde. Präs.: Sind an Sie Ansprüche gestellt wor den? — Zeuge: Wegen des zweiten Kindes nicht. — Präs.: Aber für das erste Kind haben Sie gezahlt? — Zeuge: Ja. — Die beiden Knaben, d. h. das erste uneheliche Kind der Pracza und der „kleine Graf" sollen herbeigerufen und dem Zeugen gegenübergestellt werden. Erster Staatsanwalt (Steinbrechs stellt im Anschluß daran fegt, daß
Kriegserlebnisse aus dem Feldzuge 1870|7L
(7. Fortsetzung.)
Am 31. Dezember wurde das Detachement v. Rantzau bei Briare von überlegenen feindlichen Streitkräften angegriffen, konnte aber den Ort behaupten. Bei diesem Gefechte wurde Hauptmann W-ber von der 2. Kompagnie getötet; am folgenden Tage fand man seine Leiche verstümmelt und ausgeplündert vor. Da in Gien das Landwehr-Bataillon Detmold eingetroffen war, so konnte am 1. Januar die 7. Kompagnie zur Unterstützung des Detachements nach Briare abrücken. Die Franzosen unternahmen an diesem Tage wieder einen Angriff und suchten dem Detachement den Rückzug nach Gien abzuschneiden, was ihnen aber uichtgelang. Die 7. Kompagnie wurde auf der nördlich nach Montargis führenden Straße bis zu einer Barrikade vorgeschoben, um gemeinsam mit anderen Abteilungen den Feind zurückzuhalten, während sich das Detachement unter ihrem Schutze auf der Straße nach Gien zurückzog. Da die Franzosen einen neuen Vorstoß unternahmen und die 7. Kompagnie hart bedrängten, so unternahm Major Hoffmann mit der 4. und zwei Zügen von der 7. Kompagnie einen Angriff auf der Straße nach Mon- tangris und westlich davon, sodaß das Detachement nach Gien zu abziehen konnte. Nur ein Zug der 7. Kompagnie, bei dem sich auch Herr Bruchhäuser befand, hielt sich unter dem Kommando des Vizefeldwebels der Reserve Hessig die Barrikade auf der Straße nach Montargis besetzt, da er keinen Befehl zum Rückzüge erhalten hatte. Da von den
die Bahnwarterssrau Meyer gestern wieder einen Knaben geboren habe. (Heiterkeit.) , ,___
Entlastungszeugen.
Der Inspektor Krüger erzählt, daß man, in der ganzen Gegend über die Schwangerschaft der Gräfin gespottet habe. Eine Frau aus Wroblewo aber, d:e der Gräfin beim Aufstchen geholfen habe, erklärte chm: Soll man mir Kopf abschneiden, weiß ich, Frau Gräfin ist schwanger! Auf Befragen der Verteidigung erklärt der Zeuge, daß er nach heftigem Streit mit dem Grafen Wroblewo verlaßen habe. F r a u v. H o r v a t h , geb. Gräfin v. Podvorowvta, die mit den Angeklagten verwandt ist, gibt an, daß die Gräfin die unzweifelhaften Merkmale der Schwangerschaft an sich getragen habe. Sie mill „bei Gott beschworen, daß der Zustand ein echter war". Auf die Frage, ob die Gräfin ihr gegenüber davon gesprochen habe, sich unb den Knaben zu erschießen, wenn der Prozeß für sie verloren gehe, äußert die Zeugin: Dessen entsinne ich mich nicht. Die Gräfin sprach ja manches, denn sie hat eine etwas lose Zunge. (Heiterkeit.) Zeugin mit erhobener Stimme fortfahrend: Aber das kann ich bei Gott beschwören, daß sie mir gesagt, zugeschworen hat: der Junge sei ihr Sohn!
Der „kleine Graf" und sein „Bruder".
Lebhafte Bewegung entsteht, als nunmehr die beiden . Knaben in den Saal geführt werden. Sie sind beide gleichmäßig mit meinen Mäntelchen und weißen Huten bekleidet. Der 1895 geborene uneheliche Sohn der Meyer ist einen guten Kopf kleiner unb schwächlicher als der 1897 geborene „kleine Graf". Der letztere mustert mit lebhaften klugen Augen, sicher und unbefangen dastehend, seine Umgebung, während der andere Knabe schüchtern unb ungelenkig dasteht. Die Ansichten des Publikums — und soweit man es hören konnte, auch der Geschworenen — gehen auseinander. Ein Teil findet zwischen ben beiden Knaben nicht die geringste Spur von Aehnlichkeit, sondern im Gegenteil eine frappante Familienähnlichkeit des kleinen Grafen" mit der Gräfin, ein anderer Teil will diese frappante FanMenahnfichkett zwischen den beiden Knaben sehen. Beide werden dem ehemaligen Liebhaber der Meyer, Hauptmann v. Ziegler, vorgestellt. Dieser erklärt aber, daß er beide niemals gesehen habe. Präs.: Haben Sie sich niemals um Ihre Kinder gekümmert? — Zeuge: Nein, als mir die Pracza sagte, daß sie das Kind an ein kinderloses Ehepaar abgetreten habe, erwiderte ich ihr: Sie könne mit ihrem Kinde machen, ma3 sie wolle; auch das erste Kind habe ich niemals mir angesehen. — Die Knaben werden wieder hinausgeführt.
Es folgt dann eine ganze Reihe von Zeugen, zum großen Teil Damen und Herren der polnischen Aristokratie, die sämtlich dafür einstehen, daß der Zustand der Angeklagten echt war. Eine Gräfin Podvorowska betont nochmals die große Familienähnlichkeit des Kindes, die sie als Portraitmalerin wohl beurteilen könne. Ein Zeuge, Kaufmann Kantorowicz, sagt aus, daß er anfangs kräftig über die Gräfin mitgeklatscht habe, dann aber durch eigene Anschauung zu der Ueberzeugung gekommen sei, daß ihr Zustand nicht geheuchelt war.
Ein Erfahrener.
Der Zeuge Cigalla hatte auch diesen Eindruck. Präs.: Sie sind ein junger unverheirateter Mann, woher wollen Sie diese Sachkenntnis haben? — Zeuge: Na, so was sieht man doch. (Heiterkeit.) — Präs.: Konnte das Aussehen nicht auch künstlich durch Zuhilfenahme von Schminke hervorgerufen sein? — Zeuge: Das habe ich nicht angenom- men. — Präs.: Wie alt waren Sie denn damals? — Zeuge: 18 Jahre, aber man hat doch schließlich auch seine Erfahrungen. (Heiterkeit.)
Aus dem Schluß der Verhandlung ist von allgemeinem Interesse nur noch die Vernehmung des ehemaliger: Pariser Polizeikommissars Louis Tard, die sich auf den angeblichen Aufenthalt der Gräfin in Paris zum Ankauf eines Gummileibes und zur Auffindung eines Knaben behufs Adoption erstreckt. Er bestätigt, daß eine etwas korpulente, französisch mit deutschem Akzent sprechende Dame 1896 in einem Pariser Geschäft einen Gummileib gekauft und sich mit der Hebamme Ramos behufs Uebernahme eines neugeborenen Knaben in Verbindung gesetzt habe. Die Ramos habe die Gräfin nach einer Photographie wieder erkannt. Der Gerichtshof wird kaum in der Lage sein, Frau Ramos persönlich zu vernehmen, da diese pro Tag in Berlin 100 Francs verlangt und Reise für sich und eine Dienerin in erster Klasse. Eine anspruchsvolle Hebamme!
In: Bilde geblieben. Er: „Es ist kein Aus- tommen mehr mit dir, Frau. Du bereitest mir das reine Höllenlebe n." — Sie: „Beklag' dich nicht, du wolltest doch für mich immer durchs Feuer gehen!"
Ein Antitemperenzler. Student (Sumpfmeier: „Es ist doch eigentümlich, wenn ich an eine Kneipe tonimc, kann ich nicht widerstehen, und wenn ich dann auf die Straße komme, kann ich wieder nicht st e h e n!"
Truppen des Detächemenis nichts mehr zu sehen war, schickte Vizefeldwebel Hessig eine Patrouille, geführt von bim Gefreiten Weeg, der sich freiwillig hierzu gemeldet hatte, nach dem Bahnhof von Briare, um zu erfahren, ob sich dort noch die deutsche Telegrafenstation befand. Diese war aber nicht mehr hier und als die Patrouille das Bahnhofsgebäude wieder verließ, drangen schon die feindlichen Truppen in Massen aus Briare. Der Zug trat jetzt den Rückzug an und ging rottenweise an dem Raine der Straße nach Montargis, immer noch feuernd, bis zum Bahnhöfe von Briare zurück und von da unter Avant- und Arrieregarde nach Gien zu. Kurz vor Gien erhielt der Zug noch Feuer vom linken User der Loire, doch wurde niemand verwundet. Gleich darauf kam die Detmold-Landwehr aus Gieu, um den Vorpostendienst zu übernehmen. In Gien hatte man bereits den Zug als gefangen geglaubt und für Feldwebel Bruchhäuser schon einen Nachfolger für die 7. Kompagnie in Aussicht genommen.
Die Franzosen räumten am Nachmittag des 3. Januar Briare, das am folgenden Tage wieder von den Truppen des Detachements v. Rantzau besetzt wurde. Die 7. Kompagnie wurde am 6. nach Gien zurückgesandt, um an Stelle des nach Otloans abmarschierenden Landwehr-Bataillons Detmold die Bewachung der Loire-Brücke zu übernehmen. Hier blieb die Kompagnie bis zum 14.; die Thätigkeit bestand zumeist im Patrouillendienst. Während dieser Zeit starb in Gien ein früher verwundeter französischer Offizier, der von der Kompagnie mit militärischen Ehren beerdigt wurde.
Am 14. Januar wurde das Detachement in Briare
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für die Monate
UevemVetTtjombet werden von allen Postämtern, Zeitungsboten "und der @e, J schäftsstelle unserer Blattes entgegengenommen.
Die Expedition.
Lokales.
Groß-Felda, 1. November 1903
* * Der Großherzog bat am 24. Okt. d. J. ^ HauSbeschließer am Iustizgebäude in Gießen Heinrich N» auS' Anlaß seiner Versetzung in den Ruhestand dar U gemeine Ehrenzeichen mit der Inschrift: „Für langjährig! treue Dienste" verliehen.
* * Der Großherzog hat am 23. September dem 2. Hauptmann der freiwilligen Gailscken Feuerwehr zu ©ie^ Heinrich Sauer, das Ehrenzeichen für Mitglieder freiwillig« Feuerwehren verliehen.
* * Der Finanz-Ausschuß der zweiter Kammer hielt diese Woche einige Sitzungen ab, fuffo wartete die Gehaltserhöhungsaesuche der Oberlehrer, g« nehmigte die Abtretung der Gemeinde Kürnbach an Nader aeqen entspr. Eintausch von Land, trat für den Antra- Schmid betr. Vorbildung der Verwaltung-beamten ein uni stimmt auch für den Antraa Wolf betr. Ankauf von Wein- beraen kleinerer Lagen. Zu dem Antrag Ullrich betr. dir Abschaffung der Stempelsteuer und Erhöhung der Propressior bei Einkommensteuer werden von der Regierung weiter Erhebungen und Berechnungen verlangt.
* * An der Landesuniversität sind mit Beginn des Wintersemesters zum erstenmal Volksschullehrer tum Studium eingetreten, welche von der kürzlich erlassenen Verfügung Großh. Ministerium des Innern Gebrauch machen.
* * Dr. med. Karl Kißkalt, erster Assistent am hygienischen Institut zu Gießen. Hat sich in der medizinische Fakultät der Universität Gießen als Privatdozent st: Hygiene habilitiert.
Eine Versammlung von Militäranwärterr und Invaliden findet am Sonntag nachm. 4 Uhr in dem Lenzschen Felsenkeller zu Gießen statt.
* * Reformationsfest. „Luther der größte deutsch Mann, und die Reformation, daS größte welgeichschtlich Ereignis!" so hat unser Kaiser zu festlicher Stunde n Merseburg bekannt. Dieses Bekenntnis ist m't Winde-eili durch die deutschen Gaue getragen worden, und wo immei evangelische Herzen schlagen, da haben sie mit Dankbarbi! und Freude den Klang vernommen, den der edle Hohen- zollernsproß angeschlagen. Die Reformation, die größte weltgeschichtliche That! Möchten sich alle Evangelischen dieses Mer< wort, an dem man nicht deuteln und rütteln soll, tief inS Hey schreiben! Wir leben und zehren von den Segnungen dieser Ä in Haus und Familie, in Staat und Kirche. Und wenn fid der 31. Oktober wieder jährt, da der größte deutsche Man: den echten Nibelungenhort, das lautere Wort Gotte-, au^ den Tiefen der Nacht geholt, in die ihn päpstliche Mensâ' Herrschaft versenkt, da gilt es nicht blos dankbar rückwäüt zu schauen auf das, was geschehen, sondern in kämpsendei Gegenwart sich selbst prüfen, ob wir alle noch auf ben Boden der Reformation stehen, im Glauben ein Herr alle! Dinge, in der Liebe ein Knecht aller Menschen. Gedeck daß du ein Evangelischer bist! Das ist Mahnung, daS if heilige Verpflichtung.
% Das Pr 0 m e n ad e n k 0 n z e r t in Gießen säk Sonntag aus.
wiederum von überlegenen Streitkräften angegriffen. Der Feind war bereits bis zur Straße nach Gien Dor gegangen., um dem Detachement den Rückzug an der Loire abwärts abzuschneiden. Bei einem Durchbruchsversuch einiger Eskadrons des 2. hessischen Reiterregiments fand Major van der Hoop den Tod. Trotz der großen Uebermacht her Franzosen gelang es dem Detach ment, begünstigt durch einen sehr dichten Nebel, sich durch einen allgemeinen StE angriff durchzuschlagen und nicht einmal ein Bagagewagen fiel in die Hände des Feindes, es wurden sogar noch eine Anzahl Franzosen zu Gefangenen gemacht. Cs ging über Gien, das wrgen seiner ungünstigen Lage nicht gehalten werden konnte, bis Onzoner an der Loire zurück. An benu selben Tage war eine von der 7. Kompagnie von dem Korpora' Krantz geführte Patrouille nach den nördlich von Gien ge* legenen Wäldern gesandt worden, die aber bei ihrer Rückkehr Gien von den Franzosen besetzt fand und gefangen ge- nommen wurde. In den nächsten Tagen fanden noch verschiedene Aufklärungsgefechte statt, doch zog sich der Feim bald wieder über Gien und Briare nach Süden zurück-
Am 27. Januar erhielt das Detachement von Rantz^ aus dem Großen Hauptquartier den Befehls nach Osten zl vorzurücken, um gemeinsam mit einer Infanterie-Brigade bei 6. Korps die in der Geg nd von Auxerre und ClamecY stehenden Franktireurban>en anzugreifen und ihnen ^lden Rückzug abzuschneiden. Demgemäß verließ das Detachemem am 28. Januar Onzoner und erreichte gegen AbeM Chotillon sur Loing.
(Fortsetzung folgt.)
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