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Nummer 293

Mittwoch, 21. Dezember 1921

Fernsprecher 951 und 952

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Sramms nur für die Groß. Kampfschiffe gelten

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lEiaene Drahtmeldung.)

giibt's noch über einen Schönheitsfehler ein mehr oder weniger lang anhaltendes Köpsezusam- mcnstecken, und, wie man in der deutschen Sprache so schön bemerkt, einDebattieren". Deshalb braucht der Abschluß eines Jahres nicht tragisch genommen zu werden. Und blicken wir zurück? Wurde auch öfters zur Fehde ge­ritten, platzten Ansichten undpersönliche Mei­nungen" auseinander ... die Rosse wurden schnell pariert und nach dem Abblasen herrschte Llsobald Ruhe über sämtlichen Waffern. Ein kleinerAuszug" ... nun ja, auch für diese Wunde gab's ein Pflästerchen. Derartige Klüfte, wie in vielen anderen Städten, taten sich jedeilsalls in diesem Jähre bei uns nicht aus. Wie wird's im neuen Jahre werden? Wenn der Stadtverordnetenvorsteher nach Abschluß der öffentlichen Sitzung der letzten, wie gesagt!

Lloyd George und Briand hatten gestern vor­mittag 11 Uhr ihre erste Besprechung, d. h. einen g«peinsamen Gedankenaustausch, in deren Ver­lauf die beiden Ministerpräsidenten die gesamten zur Diskussion stehenden Fragen berührten. Die Blätter betonen die große Bedeutung der Konferenz zwifche» Lloyd George und Briand, heben aber hervor, daß jetzt noch keine end­gültige Entscheidung erwarten fei, weder bezüglich der dringenden technische» Fragen,

Weg ft>r einen späteren gründlicheren und aus- fühnichcren Gedankenaustausch ebnen müsse der aber vor dem 16. Januar 1922 stattfinden müsse.

London, 20. Dezember.

»Daily CHronicke" sag« nach Befürwortung einer internationalen Konferenz: Ihre Mitglie-

Nathenauin London.

Argwöhnische Haltung der englisch«, Presse.

(Eigene Dratzrmeldung.)

London, 20. Dezember.

gnfettton*»reife: y Einheimische Aufträge: Die etnfeaülge Anzeigenteile M. 2. die etnfpalttge Rel-amezeiie R. 6.- t» KuSma Tilge Äufträge: Di« einspaltig« Anzeigenzeile M, 2. dw etnf$aUtge Re5!amezetle M. d, alles etnschltebltch Teuerung-zuschlag und LnzergenNeuer. Für Anzetgen mit dewnderS schwierigem Satz Hunden Pro-snr Auffchlao. Für bte Richtigkeit aller durch Fernsprecher aufgegebenen Anzeigen, sowie für Aufnahme, baten uns Blähe kann eine ®ernähr nicht übernommen werben, 2ruderet: Schlacht- bofftrafc« 3S/30, EelchäftSfielle: Kölnische Straße ö, Delephon Stummer 951 und 952.

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Sfnbc Beratung der Gewerkschaftsvertreter 6t«po6n! Stadtv. Bohr erwiderte er, das bisher schloß, trotz den von der Reaieruna vorqeb'-ach- 5^übte Verfahren bei allen Borlagen schütze vor aejGlter und -ohne festzuhalteu. i denen Mittelweg gefunden. Dian denkt an

Di« ÄatfeUr Neuesten Nachrichten erfreuten wöchentlich lechimal und zwar a b e n B 8. Der ÄdonnemeniSpreiS beträgt monatlich 10. Warf bei freier Hustellunz tnä Asu«. Lu«. roäitS durch bie Poft bezogen 10 Mark monatlich einschließlich Zustellung. «eft lur.gen roetben i«6er}eit von der Geschäftsstelle ober den Loten entgegengenommen. Studer«, Verlag unb IHebcIilon. Echlachthosstraße 28/30, Für unverlangt eingesandte Beiträge tann bte Redaktion eine Berantworwng ober Sewähr in feinem Falle übernehmen. Rurkzohlunz des BezugSgelder ober Ansprüche wegen etwaiger nicht orbnungSmäßiger Lieferung ausgeschloffe»

Lloyd George und Briand

Die lkrörterunK sämtlicher Frage«.

(Eigene Dr-chrmeldung.)

Loudon, 20. Dezember.

der sollten nach nichts wenigerem streben, als nach der Herstellung eines Dauerfriedens l.®uropa, wie Washington ihn für den Stillen Ozean herbeiführen will. Zu diesem Zlveck werde man nicht nur die Alliierten, son­dern auch die ehemaligen Feinde und nicht nur diese, sondern auch Rußland zu Rate ziehen muffen. Auf bte Tagesordnung werde man nicht nur die R e p a r a t i o n «nd die Schul den, sondern auch die Wechselkurse und Münzfragen setzen muffen und neben diesen als herrschende fr-rogen der Konferenz die der Sicherheit und die der Entwaffnung.

FrankreiGSMollenViane.

Eirre sonderbare Degründung.

lEigene Drahtmeldung.)

Paris, 20. Dezember.

Aus Washington wird gemeldet, daß die französische Regierung durch ihre Dele­gation offiziell ihr Einverständnis mit den Ver­hältnisziffern, die von Hughes vorge­schlagen waren, erklärt hat. Es wird aber aus­drücklich hinzugefügt, daß die französische Regie­rung die Beschränkung des Flottenbau-Pro-

Berlin, 20. Dezember. (Prrvattelegramm.) Zu der Auslassung desManchester Guardian', Deutschland In die englisch-französische En- tente als dritte Macht aufzunehmen, bemerkt derVorwärts": Wir hätten dieser geradezu märchenhaft klingenden Auslassung keinen Raum gewährt, wenn sie nicht aus einer Quelle stamm­le, die durchaus ernst zu nehmen ist.

Zur Ankunft Rathenaus in London am Sonntag früh war nur der deutsche General­konsul auf dem Bahnhof erschienen. Rathenau begab sich sofort ohne Aufenthalt in das Carl­ton-Hotel, das er im Laufe des Sonntag nicht wieder verließ. DieTimes", die Sonntag früh bereits die Ankunft Rathenaus mitteilte, hielt sich zu der Erklärung veranlaßt, das Erscheinen Rathenaus im jetzigen Augenblick der Kon- ferenz Briands und Lloyd Georges verfolge aufdringliche Zwecke". An dem Willen Lloyd Georges, Rathenau nicht zu empfangen, lyrbe sich auch jetzt nichts geändert. DieMor- ningpoft" schreibt: Das deutsche Ersuchen muß einen ordnungsgemäßen Weg über de» Obe r- sten Rat gehen. Ein aktives Eingreifen der deutschen Regierung in die Besprechungen zwi­schen Lloyd George und Briand ist unerwünscht.

*

HalbamiUHer Lail «-Händler.

Berlin, 20- Dezember. (Privattelegramm.) Der Vorwärts schreibt- Obwohl an amtlicher Stelle über den Zweck der Londoner Reise Ra­thenaus nichts Bestimmtes zu erfahren ist, liegt doch die Vermutung nahe, daß der halbamtliche deutsche Unterhändler dort auch Gelegenheit ha­ben wird, schwierige Fragen zu erörtern, die die ReparattonSkommisston in Beantwortung der deutschen Rote an uns gerichtet hat.

Die Stundungsfrage

Weitere Verhandlungen in London.

Fernsprecher 951 und 952 11. ZahrpsMg.

Was endlich die Frage 3, die nach den Ga­la n i i e n, betrifft, so trägt dieser Teil der Ant­wort unverkennbar den französischen FäbriLstem- Der Pferdefuß der Finanzkontrolle ist hrer deuttich zu erkennen, und die Pariser Presse teilt ja auch bereits mit, daß Briand bei der Londoner Zusammenkunft die Forderung einer Finanzkontrolle durch Interalliierte Kom­missionen stellen wolle, die in Deutschlanddie gleiche Tätigkeit ausüben sollen wie ein gericht­lich eingesetzter Verwalter und die das Budget, die SHuldvücher, den Goldbestand der Reichs­bank, die Papiergeldausgabe, die Ausfuhr des öffentlichen und privaten Kapitals überwachen sollen". Nachdem man in Frankreich nicht viel Zutrauen zu den militärischen Sanktionen zu haben scheint und auch auf Widerstand bei den anderen Alliierten gestoßen ist, will man es jetzt also mit finanziellen Sanktionen noch schärferer Art versuchen, die auf die Türkisierung Deutsch­lands hinauskämen.

©taötparlament.

Der Abbau des alten Jahres.

Die geftrige SiabföerorbnettntierfaattnlulM in Raffet leistete eiufrüumungearbeit nttb brachte, was sich noch an laufenden Huf gaben vorfand, zur raschen Erledigung Vor Weihnacht und Neujahr die letzte Stadt- oerordueten-Versammlung! Diese Sitzungen stellen eigentlich nur das Dach dar für bereits fertige Bauten. Höchstens dann und wann

Im übrigen lassen die Rückfragen der Repa- kati-mskommission erkennen, daß mau zunächst den AuAgang der K o n f er e n, zwischen Lloyd George und Briand abwarten will, die gestern in London begonnen hat Es ist aber fraglich ob auch dort mehr als vrovisorische Beschlüsse gefaßt werden; denn die Wahrscheinlichkeit wird immer größer, daß man sich zwecks grundsätzlicher Lösung der Reparatwnssrage, die nach der oh- sälligen Beurteilung des Londoner Ulttmatums durch die Londoner Finanzwelt nicht mehr zu umgehn ist, zur Einberufung einer neuen allge­meinen Konferenz der Alliierten entschließen wird. Vielleicht erfolgt dann die Hinzuziehung von Vertretern der deutschen Regierung. Jeden­falls zeigt schon die Erörterung in der alliierten Presse, die auf der ganzen Linie eingesetzt bät, da» die Rcavrationsfrage ins Rollen gekommen

Die Rückfragen der Neparationskommisflon werden ganz verschieden beurteilt. Je nach der Einstellung gegenüiöer den Alliierten glaubt man etwas Günstiges oder Ungünstiges daraus lesen U tonnen. Alle Betrachtungen beruhen nur aus Annahmen. Nur das Eine steht isst, daß die Verhandlungen in London fortgesetzt werden, da Dr. Rathenau wieder in London weilt und mit Loncheur zirsammengetroffen ist. Diel Entgegenkommen werden wir bei den Alliierten nicht finden. Die Rote der Repara- tionskommtssion läßt jedenfalls erkennen, daß Die Herren den deutschen Standpunkt absichtlich nichtverstehenwollen. Die Kommission hat dem ^Erstaunen" darüber Ausdruck gegeben, daß sich m der Note des Reichskanzlers weder eine Angabe über die Devisenbeträge befindet, welche die Regierung zu liefern bereit ist, noch eine Erklärung über die StunvunHssrist, noch ein Angebot von Garantien für die Zwischenzeit. Und doch waren die gewünschten Angaben aus der ALsassung des deutschen Stundungsgesuche5 zu entnehmen. Zunächst Punkt 1: die etwa zu liefernden Devisenbeträge. Bei der am 15. Januar fälligen Reparationsrate 'handelt es sich um einen Pierteljahrsabschnitt der festen Jahreszahlungen, also um fünfhundert Millio­nen Goldiuark: bei der Februarrate um einen Viertel;ahrsckbfchnitt der wandelbaren Leistuu- gen, was einen Betrag von rund dreihundert Millionen Goldmark darstellt, zusammen also achthundert Millionen. Die Reichsregierung hat nun in ihrer Stundungsnote erMrk, daß sie außer dem Wert der Sachleistungen und der Gut- fchrift aus dem Wieüerautmachungsaböommen nicht mehr als ungefähr 150 bis 200 Millionen Goldmark ausßubrtngen vermag. Damit würde sich unter Einrechnung der Sachleiftungen und der Gutschrift ein Fehlbetrag von etwa 400 Mil­lionen Goldmark ergeben.

Was die beiden anderen Punkte, nämlich die Länge der Stundungsfrist und die Ga- vanttefrage, betrifft, so ist die erstere gleichfalls m bet Ltundunasnote beantwortet und zwar negativ in dem Sinne, daß ein solcher Termin nicht festzulegen ist. Hat doch: die deutsche Regierung sich darauf berufen Müssen, daß ihr der von englischer Seite erbetene Kredit sogar em kurzfristiger Bankkredit, rundweg verweigert worden ist mit der ausdrücklichen Begründung, daß unter der Wirkung der Deutschlano von der Revarattonskommission auferlegten Zahlungs­bedingungen überhaupt kein Kredit gewährt wer­den könne. Im Anschluß daran hat denn die deutsche Note auch betont, daß die deutsche Re­gierung nicht nur für die Raten am 16. Januar und 16. Februar Aufschub beantragen müsse, soii- dern.daß sie JbeX den nächstfolgenden Raten g.etchffalls mit Schwierigkeiten zu rechnen haben wird." Diese Erklärung ist unzweideutig; sie be­sagt in diplomatischer Form, daß wir die uns auserlegten Reparationszahlungen überhaupt nicht leisten können, daß also das verlangte Moratorium nur als Atempause und gleichzeitia als Verhandlungspause für die Herab­setzung der Reparationsleistungen anzusehen sei.

lassen will und nicht für die Kreuzer und Tauch-I den überflüssig gewordenenPublMmern" eine boote. Der französische Borbebalt fröhliche Weihnacht" oder einAus Wieder- Kreuzer ru baue» ift >m neuen Jahre" gewünscht hätte ...

< , . ' U' len' Schaden würde das nicht angerichtet haben. ES

d.nziö,en mid mehr oder weniger offiziösen Pa- ging ja auch am Schluffe der vertraulichen nser Vorbehalte sprechen nur von Vorbehalte» Sitzung!

zugunsten der Tauchboote. Briand hat ge- * ----- -

' stern in London bei einem Empfang von Jour- Die städtischen Arbeiter

nalisten die Erklärung abgegeben, daß diese fran- lmben in den letzten Tagen neue Erhöhungen rSfische Flottenpolitik gegen die Gefahr eines MS ceÄte,L Gestern verlangte diese ST," L ÜtfcWÄÄ L Kreuzer, Tauchboote und Torpedoboote die vorher ging eine kleine Auseinandersetzung. Waffe der Schwachen sei, aber diese Waste fei t'ivr h<M u* x -

selbstverständlich nicht gegen England gerichtet.

Man müsse nicht vergessen, daß Deutschland das

Neue Bündnispläne in London?

Nach der von Stadtv. Haupt (Soz.) begründe- , ten Vorlage, gab es nach mehrmaligen eingehen. ' den Verhandlungen eine Einigung dahin, die Reckst habe sechs Or,»«, Löhne der städtischen Arbeiter und Arbeiterin-

^ctm yave, seqs Kreuzer von ;e zehntausend »en den auf Grund des Schiedsspruches des sonnen zu bauen, die eines Tages gegen Frank- Schlichtungscrusschusses sich ergebenden Löhn­reich eine Drohung werden könnten, besonders sätzen der mittleren Metallindustrie anzupaffen, auch deshalb, weil man nicht wisse, ob sich I Schiedsspruch hatte folgendes Ergebnis:

Deutschland nicht künftig Rußlands bedienen f°^"L^r StundeÄöhne der Arbeiter vom werde, um eine große Marinemacht zu bilden. 150 MZ^vo^ A.VKhr um All" Mar?

___ der Arbeiterinnen um 1,80 Mark, verheiratet 1Jom 20-~24- Juhr 3,25 Mark, der Arbeiterinnen

*7USlltll U8VUH9. um 1.80 Mark, über 21 Jahr um 3,D Mark, der Ablehnende Haltung der Regierung. Arbeiterinnen um 2, Mark, verheiratet über (Privat-Telegramm.) >24 Jcchr um 3,50 Mark, der Arbeiterinnen um

Berlin, 20 Dezember Mark. Der Beschluß der Lohnkommisston, Gestern abend kann - Mit dem die Vertreter der Arbeiter sich einver-

Gestern abend fand im Reichsfinanzmini- standen erklärten, lautete: Erhöhung der Stuu- flenum eine Besprechung über die von den Be- denlöhne vom 1«. 11. 21 ab für die Arbeiter uu« amten eingereichten neuen großen Forde- ter 20 Jahren 2 Mark, für die Arbeiterinnen rangen statt, lieber den Verlauf dieser ®e- ?,59 Mark,unter 24 Jahren 2.60 Mark, für Arbei- >-V" TÄL-kV

dire.»or von Schlieben die Forderungen als viel nie Arbeiter mit eigenem Hausstand werden er« zu weitgehend bezeichnete. Dagegen beabsichtige höht von 25 Pfennig auf 50 Pfennig und für die Regierung, noch vor Weihnachten den &erJb!e Arbeiterinnen von 20 Pfennig, auf 40 Pfen- heirateten und versorgungsberechtiaten Beamten "öhne der teilweise beschäftigten Ar-

der Ortsklaffen a ..ns p - bettskraste (Laternenwärter, Reinigungsfrauen

° A B' Quickst durch das usw.) erhöhen sich entsprechend. Die Erhöhung

neue Ortsllaffenverhattnis einbezogen würden, erfordert eine Mehraufwendung von monatlich das Januargehalt vorschußweise zu zah-i622000 Atark, das sind sttr 16. November 21 bis Ine. Seitens der Gewerkschaftsvertreter würbe!31 N rund 2800000 Mark, wovon auf die

enftprechenden Beamten der Ortsklassen E, v Elektrizitäts-, Gas- und Wasserwer- und E, sowie auf die Arbeiter ausgedehnt les gedeckt werden. Bis zum Fahresschluß

ÄSLtÄ.* '"J-WCäsää 6 Relchsregicrung an die Spitzenorgantsatio- wie bisher nach den Staatsarbeiiern, fonidern nen bc-3 dringende Ersuchen, die von ihnen nach den Industriearbeitern gerichtet hat und bat eingereichten Forderungen zurückzuziehen den Magisttat um Auskunft, wie hoch die Son» » der Vergünstigungen sind, die die städtischen Ar-

Argumente der Beamten. 6etier vor den Industriearbeitern im Voraus

aus Kreisen der Spitzenorgamsationen wurde! den. Ferner empfahl Redner der Stadt sich gegenüber dem Standpunkt der Regierung erwi- einem Arbeitgeber-Verband anzuschließen.' Die-

*» 7» * *-«SmSWÄS1^! -igtoufenb Mark auskommen, dann würden auch dete Tatsachen gestellt werden; sie gleicht sonst die Beamten zurückgehe«. Solange die Höch- nttr nt>d> einem Bewilligung- - Jnstru.

. .." _ sten Reichsftelleu Huuderttauiende für ?ent Oberbürgermeister Scheidemann

ZnIttnaNonale Auöwmche? i*«»..J.Jää''S

Wieder eine englische Stimme. wcht ein, day sie hungern sollten. Eine anschlie- eben der Grundsatz: Gleiche Arbett ... gleicher

Kasseler Neueste Mchrichtm

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

ist, und im Grunde besagt ja auch die Antwort der Reparationskommission trotz ihres Erstau­nens, daß sie zu Verhandlungen Wer das Stun­dungsgesuch bereit ist. Das läßt sich allerdings, wenn mau will, als Fortschritt auslegen.

Em neues Bündnis?

Gerüchte über dis Entente «nd Deutschland. (Eigener Drahtbericht.l

London, 20. Dezember.

Angeblich soll Lloyd George den Plan haben, ein Bündnis zwischen England, Frank- reich und Deutschland zu errichten. Das Gerücht, das imManchester Guardian" ver­öffentlicht wird, klingt märchenhaft und ist mit Vorsicht aufzunehmen. Der Zweck des Bünd- nisses solle der Wiederaufbau Europas (mit Einschluß Rußlands) sein. Damit Frank­reich dem Plan zustimme, will Lloyd George ge- wisse finanzielle Zugeständnisse an Frankreich gewähren. Ein solches Bündnis würde vor­sehen, daß zwei Parteien bei einem Angriff durch die dritte Macht sich Unterstützung zusagen. ES ist noch ungewiß, wie sich Briand zu dieser Frage stellt. Den Franzosen kommt es vor allem darauf an, daß Frankreich in jeder Hinsicht Sicherheit garantiert wird.

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Aus ernster Quelle?