ffÄkWW
- « 7
Bleibt Deutschland zahlungsfähig?
-t, bezahlen können, eine weitere Ratenzah
Derl
dieser Z,
Alles in der Sevwcbe.
lu«g wird nicht mehr möglich sein. Nach den Erklärungen Dr. Setters im Reichstage kommt ein Zusammengehen für die Sozialdemo, knrtte mit der Deutschen DolkSpartri nicket in Frage. Zusammenfaffend forderte Loebe Sttin- düng und Milderung der Verpflichtungen von London und Genf, Umwandlung der FahltMgS- verpflichtnngrn möglichst in Sachleistungen, sowie das Verbleiben des demokratische» Ministers Dr. Rathena« in seinem Amte.
Mr Umbildung «»wirtschaftlicher Reichöbetriebe vorznlegen beabsichtigten, der alsdann in kurzer Frist in der Zentralarbeitsgemeinschaft beraten werden fall.
Roch keine Landakrüstung.
Paris, 18. November. (Eigener Drahtbc- richt.) Der „Motin" meldet aus London, daß eine Depesche a»S Washington -uS guter Quelle besagt, datz die Koufrrrnz sich nicht mit der Frage der Abrüstung auf dem Lande belassen werde mtb daß eine andere Konferenz wahrscheinlich iw Jahre 1922 berufe» werden toi um diese Frage ru regel«.
Auspreffungs-Potttik.
Der frauHSfische Mahnst««.
(Eiaene Drahtmeldung.1
Paris, 18. November.
Die gestrige Kaurmerststung hat flch mit der Finanzlage Frankreichs beschSftigt. Dabei hielt der Finanzminister Doumrr eine längere Rede, in der er sich unter anderem über die Za^ungen Deutschlands auSfprach. Der betreffende Passus keiner Rede lautete folgendermaßen: Wenn Deutschland wil. kann es zahlen. (?) Trotz der Entwertung der deutschen Mark gibt es in Deutschland genügend Reichtümer, mit denen Deutschland seine Verpflichtungen erfüllen kann. Wir kennen die Anstrengungen, die gemacht werben, um diese Reickstitmer auf die andere Seite der Grenze zn schaffen. (?) Wir überwachen diese Bewegung. Ich glaube nicht, daß man in Deutschland ohne Furcht einem Bankerott entgegensehen kann, ohne gleichzeitig die Folge n -n bedercke«: DaS Ende der deutschen Ein- heil. Ich denke, daß wir für die Reparation so rasch wie möglich die auf de» fremden Märkten mm Deutschland unterzeichneten Obligationen in in den Handel bringen muffen. Hier finde« wir de« WrSSeich für die Lücke in unserem Budget?
WashmMoner Konferenz.
Vorschläge Amerikas «nd Chinas. (Telegraphischer Bericht.)
Rotterdam, 18. November.
Aus Washington wird gemeldet, daß Amerika in der ostastattsch-n Frage solgrndes Programm verfolgen wird: 1. Aushebung der englisch-japanischen Allianz, 2. Räumung Schau- tungs und Sibiriens durch Japan. 3. Verzicht Japans auf alle Sonderrechte, die 1917 int Abkommen zwischen Lansing und Jshli zuge- standen worden find. 4. Aufhebung der englischen, japanischen, französischen Einflutzzonen in China. 5. Amerika ist bereit, seine Defeffigungen auf den Philippinen und im Stillen Ozean zn schleifen, sofern Japan fich verpflichtet, auf seinen benachbarten Besitzungen ebenfalls keine Br seftigungen zu errichten. — Die chinesischen Vorschläge für die Regelung der ostafiatifchen Frage sind in zehn Punkten zusamurengcfatzt worden. China verlangt den Schutz seiner territorialen Integrität, Sicherung der NnaShäug- igkett seiner VerWaUnng, das Prinzip der offe- neu Tür. China »erlangt mrßerdem, daß den Ausländer« keine neue« Vorrechte eingeräumt Werden, «nd vast die bestehende» Rechte, die ge- genwärtig unbegrenzte Dauer haben, auf bestimmte Zett festgesetzt werden. China verlangt ferner, daß die mmtdschnrische Dahn China z»- rückgegeben werde, imd daß die Mongolei unter chinesischer Oberhoheit verbleib«.
Block der aeiven Diflkrr?
Paris, iß. November. (Telegraphische Meldung.) Ein französischer Korrespondent in Wa- shingtrm will erfahren haben, daß der japanische Admiral Kato angeblich einem französischen Delegiert-« folgende Erklärung abgegeben hätte: „Unser B ä n d n i S mit England ist z e r- brochen worden. Man möchte uns in den kleinsten Teil des Stillen Ozeans zurückdrängen. Sei eS. Aber wir Werden uns nun in Zukunft unsere ganze Freihett bennchren. Wir haben in Sibirien eine Stellung, aus der wir uns nicht verdränge» laste» werden «nd die «nS, wenn wir wollen, in CHi»a und in der ganzen bnddhistischen Welt einen Vorrang ein- räumen wird. Wenn wir von der englischen LlliaNji befrett sind und einem große« Block gegenüberstehen, so sind Wir bereit, eine» Block aller gelben Völker zu bilden.«
politisch ist Deutschland ausgeschaltet, und doch ist das letzte Ergebnis dieses VcrnichttmgArie- «es gegen Deutschland so, daß man an der Themse heute im geheimen vielleicht doch schon bedauert, die Dinge joiveit getrieben zu haben. Denn statt des früheren deutschen Gegners steht
Kohlmmsflgel?
Eine Verringerung der Erzeugung.
Di« Frag« der Kohlenversorgunn für Jndnstrte, e « i-erd« unb #au#t>$anb rLSt Wieder in bett Vordergrund bt J aNycnreinen InrercsieS, naeh- bem dir Er,r«sn»g sich im Anckgsng beffnbet. Fn einem Aufsatz über die Verminderung der Kohlenförderung schreibt A. Heinrich--bauer- Essen, daß durch den Verlust Oberschlesiens und durch den Wegfall der Ueberschichten tut Ruhr» gebiet ein sehr bedeutender Ausfall entsteht, den er in vergleicheirden Zahlen nachweift. In den anderen SteinLohlcnrevteren (Niederschlesien, Aachen, Sachsen ufto.) ist eine Zunahme der Förderung nicht zu erwarten; wir können im Gegenteil zuftieden sein, wenn die Förderung weiter auf der jetzigen Höhe bleibt. Im Brcmn- lohlrnbergbau ist seit langer Zeit bereits eine er- sreuliche Steigerung der Förderung festzustellen; eine Wesentliche Entlastung des Kuhlenmarktes tritt dadurch aber nicht ein, da die Braunkohle eine weitgehende Umstellung der Verfeuerungs- Anlagen in industriellen Betrieben und im
weltpolitischen Konstellation heraus flch vielleicht gezwungen sehen sann, selbst eine Besetzung des Rtchrgedietes durch Frankreich hinzunehmen, so wird man mit Recht von einer falschen englischen Rechnung sprechen dürfen. SÄade nur, daß für unS dabei nicht mehr herausspringt als ein gewistes Gefühl der Genugtuung bar» jrber, daß der mit Lug und Trug erkämpfte Sieg Englands über uns sich an diesem „Sieger* bitter zu rächen beginnt. Politisch können Wir leider damit nichts anfangen, sottdern er ist eine bittere Ironie, daß wir sogar wünschen müßten, England wäre in seiner Bewegungsfreiheit bester daran, um unS so mit dessen Hilfe vor dem französischen Vernichtungswillen wenigstens einiHermaßen retten zu können
Die Vervandüunge« gehen Welter.
Berlin, 13. November. (Privattelegramm.) Gestern abend empfing der Reichskanzler Die Vertreter des Reichsverbandes der Industrie und wies sie nackAriirklich aus die Folgen hin, die für die poiftisäte Lage Deutschlands entstehen könnten, wenn die Industrie an ihren Bedingungen für die Kredithilfe festhielte. LSie wir hären, sind rechtsgültige Erklärungen seitens der Reichsregierung in der Frage der Entstaatlichung der ReichSeiscnkmhnen nicht abgegeben worden. Die Verhandlungen darüber gehe» also, entgegen vielfach gehegte» Befürchtungen, weiter.
ger zugeführt werden, als bei normalen rhÄtnrssen zugeführt worden wären. Die in fer Zahl zum Ausdruck kommende Verringerung der Kohlenerzrugung ist für Deutschland umso schstverwiegender, als sie sich trifft mit einer.
Washington, 18. November. (Eigene Drahtmeldung.) Die Bereinigten Staaten find bereit, ei« Abkomme» über die RüstungSeinschränkun. ge» zu unterzeichnen, unabhängig vo» irgend, welchen Bereinbarungen über Fragen deS Fernen Osten». Wie die Chikago Tribüne weiter berichtet, beabsichtigt man die Frage der Abrüstung der Luftfahrzeuge nicht am»- schneiden. Die Verwendung von mMtärifchen Flugzeugen könne in großem Maße zur Entwicklung der Handelsluftschiffahrt beitrage».
Haushalt bedingt, die aber nicht überall möglich ist; außerdem ist zu berücksichtigen, daß die auf den ersten Blick imposant erscheinende Ziffer der Förderungssteigerung im Braunkohlenbergbau, sehr viel an ihrem ersten Eindruck verliert, wen» man sich flar macht, daß der Heizwert der Braunkohle nur ungefähr ein Viertel desjenigen der Steinkohle ist; schließlich sind auch die Schwierigkeiten des AbtranKportes der Braunkohle, die einen rund viermal größeren Raum als Steinkohle erfordert, nicht zu unterschätzen. Zusammmrstrssend kann gesagt werden, daß infolge des Wegfalls der Üed'rschichten im Rrchr- revier, infolge der Lostrennung Oberschlesiens, rnfolge des oberschlesischen Putsches und infolge der in anderen Revieren entstandenen Ausfälle ufw. der deutschen Wirtschaft in diesem Jahre mlndestens fünfundzwanzig bis dreißig Millionen Lonnnen Kohle» we- ni
Trübe Aussichten.
Vor dorn Ende der Zahlungsfähigkeit. (Eiger« Drahtmeldung.)
Breslau, 18. November.
Auf dem Mittelschlestfchen Bezirksparteitag der sozialdemokratischen Partei hielt der Reichs- tagspräfldent Loebe- vreSlau vor seiner Wsth. lerschast eine Programmrede, in der er mrsführ- te, datz die Sozialdemokratie den vorliegenden Steuervorlagen ihre Zustimmung nickst geben soll, wenn nicht gleichzeittg der Zugriff auf die sogenannten Gold- oder Sachwerte erfolge. Wenn wir die am 15. Janmrr fällige Rate mit scharfer Anstrengung tatsächlich »och
gedessen mit einer steten Zunahme der Ärbeiis- losigkeii bei sich selbst zu kämpfen bat, nimmt man schließlich weiter hinzu, daß England unter
Limbilbung der Betriebe.
Erklärungen der Arbeitgeber.
(Brivat-Trlearamm.l
Berlin, 18. November.
I« der gestrige« Sitzung des Vorstandes der ZentralarbeftSgemeinschast erklärten die Arbeit- geber, datz in ihrer ErftSrung betreffend die Nebersührung der Eisenbahnen in privat- wirtschaftliche Formen die Auslieferung der Eisenbahnen an daS Privatkapital nicht verstanden werden würde. Ebenso erllärte« He Arbeitgeber, die in der Preffe aufgetauckste Behauptung sei falsch, die Industrie beabsichtige die Beseitigung des Achtstnndentages. Die Ber- tteter der Gewerffchafte« erkannten die Rotwen- diskett an, Mittel zur rasche» GesuiWung der
Steigerung des Verbrauches.
Der deutsche Kohlenverbrauch war in diesem Jahre verhältnismäßig gering. Die Belieferung, mit HauSbrandkohle brauchte in dem tu frühere» Jähre» notwendigen Umfange nicht zu erfolge», weil die Witterung außerordentlich mild war. Der Bedarf an industtteller Kohle War deSbcM nicht besonders groß, wett die deutsche Industrie seit ungefähr einem Jahre i» rückläufiger Entwicklung sich befand. Inwieweit die Witterung sich änbert, aus der Versorgung mit HauSbrandkohle daher gesteigerte Ansprüche entstehen, ist natürlich nicht zu sagen; die Möglichkeit, daß für Hausbrandzwecke mehr Kohle als bisher zur Verfügung gestellt werden muß, ist daher selir naheflegend. Sicher ist jedoch, daß die deutsche Industrie mit den fetzigen Kohlemn-engen nicht mehr auskommt. Seit einigen Monaten ist bekanntlich ei» Umschwung in der Konjunktur eingetreten, der fast, allen gewerblichen Betrieben erhöhte Beschäfti- gungSmöglicftkeit bietet, deren Kohlenverbrauch deshalb teilweise sehr etiycb(td) steigert. Nach den bisher vorliegenden Meldungen können mit den zugewiesenen Mengen nicht mehr auskom-- meu die rheinisch-westfälische Hüttenindustrie, die chemische Industrie, die Zement- und Kalk» Industrie und zahlreiche Werte der weiterverarbeitenden Industrie. Anträge auf Zuteilung höherer Kohlemnengen mußten wegen der Stob* lcnknappheit abschläogig beschieden werden. Erschwerend wirkt dabei noch, daß die Aufbrüche an hochwertige Kohlensorten, die für manche Zwecke unbedingt notwendig sind, besonders stark sind; gerade diese können jedoch nickt erfüllt werden, da speziell die hochwertige Kohle
vo» der Entente für ZwangSliefrrunge»
in ständig steigendem Umfange in Anspruch ge* uomnnen wird. Deshalb wird Wahrscheinlich leider die Industrie die gegenwärtige gute Konjunktur nicht au-nutzen können und auch nicht im sonst möglichen Umfange zur Besserung der wirtschaftlichen Lage DeutjckBands beitragen können. Im Gegenteil steht sogar zu befürchten, daß die mit Mühe und Not beseitigte Arbeitsloftgikett infolge Nbsatzmcmgels abgelöst wird durch eine Arbeitslosigkeit infolge Kohlenmangels DaS hier für tue Industrie ausge- führte gskt amh jur die anderen kohlenverbrau- chenden Betriebe, wie znm Beispiel die Ei 's en- bahn, GaS-, Wasser-, Elektrizi» tätS-Werke ujw. Diese dem Allgemeinwohl dienenden öffentlichen Anstalten klagen vor allen Dingen darüber, datz während des diesjährigen Sommers ihre Bevorratung mit Kohle nicht durchgeführt werden konnte, weil die dafür vorgesehenen Kohlenmengen infolge des oberschkefi* idxm Putsches anderen Stellen zugeführt werden mußten. Die vorhandenen Kohlenmengen sind so geringfügig, daß schon kurze Stockungen
______________ ______„„„ _______ ______ Eisenbahnen zu finden. Die Vertreter der Ar-
Umständen au- dem Zwang feiner ungünstigen1 beitgebe- stellten in Aussicht, datz sie einen Plan
Die falsche Rechnung.
EngtansS Enttäuschung.
LvN Dr. Pani Frank.
England hatte vom Kriege mehr erwattet. Wie das Niederringen der früheren Gegner jedesmal die Weltpolitische Machtstellung Englands gestarrt und gejuijert hatte, jo hojsie ei ein istriu.es feld,.verftandrich von entern Siege über DeutManb. War der demsche Gegner politisch und wirtschaftlich vernichtet, Hane man ihm seine Kolonien abgcnommeu un» seine Schtsfe geraubt, dann mußte nach englischer Berechnung wirtlich das goldene Zeitalter hereinbrechen, denn es schien dann keine Macht mehr zu geben, die imstande war. der englischen Weltherrschaft ernstliche Schtvierigkciten zu machen.
Wte gründlich sind diese englischenHofs- nungen betrogen worden, wie sehr hat man sich diesmal doch verrechnet! Das alte Rezept hat versagt, und es mußte versagen, weil es nur eingestellt war aus Europa, niast ober aus die Welt und die Weltmächte Amerikas und O st a s i e n s. Gewiß, das erstrebte Ziel der Vernichtung Deutschlands ist erreicht. Deutsche Schiffe sind auf dem Meere so gut wie verschwunden die deutschen Kolonien hat England zum größten Teil sich aneignen uns damit fein afrikanisch-indisches Weltreich schaffen können,
5$ rankreich und Amerika, deren k .-ch'chünsch« und wirtschaftliche Stellung gerade durch den Krieg so mächtig angewacksen ist, daß diese sich völlig dem englischen Einfluß haben eutztehen und England in eine üble Verteidigungsstellung drücken können. Frankreich ist nickst nur die stärkste Militärmacht in Europa geivorden, sondern hat tatsächlich mit Hilf.' der Polen und der kleinen Entente den europäischen Kontinent seinem Machtwillen unterworfen. Es hat darüber sogar nach Kleinasien hinausgreifen können sich in Syrien feste Positionen verschafft und Teilstrecken der Bag- davbahn erworben, so daß es England in Indien gefährlich zu «Mibe» vermag. Und England ist gezwungen, das alles mit anzusehen, es zu dulden, da die Vereinigten Staaten der französischen Machtpolitik nur zu bereitwillig Schrittmnchriditmste leisten. Sich dieses Überseeischen Gegners zu erwchren. ist England aber erst recht nicht imstande, da Amerikas polittsche, stnrmzielle und wirtschaftliche Ueber- kegenheit durch Den Weltkrieg zu offenbar ge- worden ist, und dazu die Dominien eine ameri- safreundliche Stellung einneh nen.
Von den beiden richtigsten Republiten so in Schrch gehalten, kann England eben nichts anderes tun, als alles zu versuchen, deren Freund- toirft nicht zu eng toerben zu lassen. So ist seine Bewegungsfreihett gehemmt, und noch um so mehr, als es bie immer noch ungelöste unb gerade durch öen Weltkrieg besonders schwierig geworbene irisch« Frage stetig im Racken fühten muß. Auch etwaige Gedattken, in Deutschland sich einen Degen gegen die französisch« Vormachtstellung schaffen zu können, mutz es vorlänfia fallen lassen, denn es hat selber nur zu gründlich dafür mitgesorgt, datz wir wehrlos Wurde« und wehrlos bleiben. Nun wird es Ibm schwer werden, gegen Frankreichs Vorsichtsmaßregeln uns wieder zu einem Volk in Waffen machen zu können, und ei bleibt dafür bezeichnend, daß BriEd vor feiner Abreise nach Washington tu der französischen Kcmrmer erklärte, datz man in Frankreich vor eitlem zweiten Waterloo unbesorgt zu fein brauche, da die Pariser Politik durch ihre Maßnahmen gegen Deutschland sich davor schon zu schützen wissen werde Plant man doch sranzösischerseitS, wenn den Pariser Meldungen Wittlich zu glauben ist, sogar bie S er« nichtuna der chemischen Jndnstrie Deutschlands unb zwar in vollem Einvernehmen mit Amerika. Jedenfalls soll der amerikanische Gesandte in Paris bereits seine Billigung zu den fvm»zöflsch«n Absichten ausgespro- chen und sich auch weiterhin dahin geäußert haben, daß seine Regierung alles billigen werde, was Frankreich unternehmen hnttfce, mn cS England unmöglich zu machen, die deutsche Fn- dufttte Plötzlich für den Krieg umzustellcn.
Ziehen wir nun weiter in Bistracht, daß der Krieg Sngfanb auch in wirtschaftlicher Hinsicht enttäuscht bat. daß die dch»sck«n Jndustrie- erzeugnisse durchaus nicht vom Weltmarkt verschwunden sind, sondern daß sic wegen des Va- kutauntersch-edes heute vielleicht noch begehrter in der Welt sind O früher und England infol-
Kasseler Neueste Nachrichtm
Hessische Abendzeitung
Kaffeler Abendzeitung
Aafieiei »ieuefie» #ta$ndäter ertdietnro »ddientttäi üdsCmal un» float ebene». SbewnementtcTeit bttr6«t «lonatlltt e.M Mark bei Dreier Suftettun» ins tzan«. «u8- ntttt* enrrt nie »en »ejeje» t-sc Mark monatltd) MnfSftetltiS flufteBun» Beftellmigeu wer»»» eeeruw »o» »er »euvattslielle «der öen 4>«ten entgegengenommen Sruderet. tiertu» an» »ietaUton £4lad)tbo,urc8e 28/30. gut imcetlangt eingefanBU BettrLge kann tu #te»»ttton etne eierankworrung oder Aewäde in teinem Fase udernedmen. Äud$al>ltmg 6«* i8«iue»eetbe» «ber SUiftrud/e wegen etwaiger «td)t ordnungsniLtzizer Lieferung ausgelchtoNen.
Nummer 266.
11. Jahrgang,
Ktrnfmdjet Wl «nd 952
Sonnabend, 19. November 1921 Fernsprecher 951 und 952
Jnteriionsvreile' a) LtnheimUche Saftrage: Die etnfBalttge «nzetgen.geile M IAO. ote etnfoaltige Äeflameseile ®l 140. b) Zuiroarttge Aufträge Die etn'nattige ittuetgenjetle M. Uü, bie etnfpatilge Reklame,«Ue M. 4.—, alle« einktMie»«» Ieuerung4,ufd)taa rwd Süneeigenfteuet. Kür Knjeigen mit betone er« schwierigem Sag bunöer: Prozem «uff d) tag Für die MchttgleU aller durch Ferniprecher aafgegebenen Stnjeiaen. 'orale für Aufnahme, baten und Plage kann eine «ewähr nicht' übernommen werden. — änderet: Schlacht, gofftrote 23/30. »eschLttsNelle: aitnlkch« Strafe b. Detevhan Summet »51 und »5?