Hessische Abendzeitung
Nummer 263
Dienstag, 15. November 1921
Fernsprecher 951 und 952
Fernsprecher 951 und 952
11* Jahrgang.
Antrag zur Verklemerung -er Kriegsflotten
,Würdig zur Erwägung.
PeriS, 14 November. (Eigener Drahtbe-
Kundgebungen in Amerika.
an die OefftnttichkeU.
Die »afietei Weuefitn Nachricht«, erfdeinen wöchaiMch te»teal mid Pool abend«. Ser Är armem enteret« beträgt monaMch 8.50 Start bet tretet RuneOun« in« Has« Lu«, start« durch Ute Bo# de,»gen 4.5» Wart «auatltch Itaschlteftuch Bestellungeu
werde» ieber,iu oe» der SelchäNssteüe »der den Boten entgegen genommen. Lrnlkeret, vertag and flebattton SchtachkbolNrabe 28/30. Für unoetlangt etngetanbte Beiträge tarnt Bte etehattton eine Verantwortung »der Sewähr tn reinem Falle übernehmen. Rü<liahümgde« Beingegelbe« ober An spreche wegen etwaiger nicht ordnungsmSbtger Lieferung auSgetch loste».
grundsätzlichen Gedanken einer Erhöhung der Steuer vertreten, und man hat dem Satz von d r e i ßi gP rezent, der an sich schon eine sehr erhebliche Belastung der Wirtschaftslebens darstellt, im Hinblick aus die großen Geldbedürs-
Aus Washington wird berichtet: I» der ersten Sitzung der Abrüstungs-Konferenz am Sonnabend beantragte Staatssekretär Hughes im Namen der amerikanischen Delegation, daß Großbritannien, die Bereinigten Staaten und
Rewyork, 14 November. (Eigene Dnchtmel» düng.) Arbeiter «ud Frauen veranstaltete« etiwrucksvolle Fricdens-Lundgcbnngen. Die Vorschläge vo« Staatssekretär Hughes werde,» von der Bevölkerung Amerikas unterstützt.
Abrüstungs-Konferenz.
Antrag des amerikanischen Staatssekretärs.
, (Eigene Dra-imeldung.)
Berlin, 14 November.
«scher Miene, sei« »in« streichend, in die Lust. Das HUM der japanischen Delegation, Admiral Kato. blieb mit undurchdringlicher Miene fitze«.
chen sollten. Amerikas Anteil würde dreißig Schiffe betragen, der Großbritanniens neunzehn, und der Japans siebzehn Schiffe. Der Vorschlag rief unter den Mitgliedern große Bewegung hervor, da diese ebenso wie die amerikanisthe öffentliche Meinung auf die Borbring»mg eines der-
Die Wirkung des Antrags.
Die Delegierte« find überrascht.
(Eigener Drohtbericht.)
London, 14 November.
Eine Umfrage ergab, daß den Vertreter« auf der Washingtoner Koaferenz, insbesondere der englische« Delegation, die Vorschläge deS Staatssekretärs Hughes vorläufig überra. fchend gekommen seien und daß sic alle Erwartungen übertroffen habe«. Sämtliche Delegierten, nicht nur die englischen, betrachte« den Abrüstungsvorschlag als viel ernster und halten feine« Eingriff in ihr Flottenprogramm für viel radikaler alS sie es erwartet hatten. Es scheint auch, als ob Japan als Bahnbrecher auf dem Wege vorgeschoben werden soll, um den Abrü- stungSvorschlag zu Fall zu bringen, während die interalliierten europäischen Mächte bestenfalls als Sekundanten Vertreten werden. I« auffal- lender Weise wird betont, daß die europäischen Delegierten die Vorschläge als zu weitge- hend betrachte« und Gegenvorschläge «rache».
Reue Lohnbewegung.
Teilausstand i« den Berliner Gaswerke«.
(Eigene Drohtmeldung.l
artigen weitgehenden AbrüstuuKSplaneS i« kei- ner Weise vorbereitet waren. — Hughes wurde durch Zuruf z«m ständigen Vorsitzenden gewählt. Nach Nebernahme deS BorfitzeS gab er der Zuversicht Ausdruck, daß die Zusammenarbeit der Vertreter aller eingeladenen Länder zu einem glücklichen Ergebnis führen möge. Es wäre den Vereinigten Staaten lieber gewesen, alle MScAe zur Teilnahme tut der Konferenz einzuladen. Da jedoch infolge der durch de« Krieg eingetretenen Verhältnisse
die Kontrolle der Rüstmrge«
in der Haupffache von der als alliierte und asso- Stierte Hauptmächte bezeichneten Gruppe ausge- übt werde, wären die Einladungeu nur auf sie beschränkt worden. Es stände in der Macht dieser Nationen, eine Weltabrüstung rmrchzirfüh- ren. Da aber die Interessen anderer Länder in den Angelegenheiten deS Fernen Ostens berührt würden, seien mit Billigung der Hauptmächte auch Belgien, China, die Niederlande und Portugal eingeladen worden. Die Rüstungen, so fuhr Staatssekretär HugheS fort, seien auch zum größten Teil auf daS gegenwärtige System übertriebenen Kriegsuraterials zurückzuführen. Eine weitere Fortdauer dieser Znstüude wäre dazu angetan, ein Unglück ruwermeidlich zu mache«.
des Steuersatzes darüber bewerbsfahigifttt *
Rur halbe Arbeit.
Die Konferenz ohncDcutschland undRußland (Eigener Drohtbericht.)
Paris, 14 November.
Dem „Newyork Herold" wird aus Washington gemeldet, in der ersten Sitzung der Konferenz sei es ausgefallen, daß zwei wichtige Plätze leer waren: Deutschland «ud Rnßlaud, Solange keiner vo« Beiden vertrete« sei, ton« die Konferenz keine wichtigen Beschlüsse, ohne an sie zu denken, fassen. Staatssekretär Hughes habe erklärt, daß di« WeltinäOe ihre moralische Treuhänderschast übernehmen nrüßten. Wer auch diese Erkläruug bliebe doch völlig der Ent- scheidmig des Augenblicks überlasse«.
Die Kodlensteuee
A» 6er Höchstgrenze.
L!?, "Mras»! ®te etafpalttgr »n,-t,-n.ZeU« «. L60. bte
ehtfnautge Äertawi«eUe M. Ul b# «ntatarttge Stufträge: $t< etn'na'tta« SUuelaenietle ®. L80, bte etnfnalttg« StettamejeUe M. , aOrf etn(d>!t«eitd> leuerungijufcblag tatb 5“ bet-nber« fd)nrtertgem Sa, hundert Prozent «ufWag t>Urlaafgegetrer.« «n,eigen, fontte für Aufnahme. baten unt ytat« sitz' ?eI*ä^ el*1 übernommen werben. - Dmaeret: Schio«. hofstroz« rüfdU. »efchäftrftelle: EftluUL, Straft« ä, Telephon Nummer 851 und toi
Die Not See Städte.
Ein Hilferuf as das Reich.
®te 6el6ft6toieri6li«en de- Städte hoben bett Deutschen Stabte tag und bet Städtevund ver. anlaftt, einen Aufruf an die R»ikh«reglerung 4? S?*??» «« Maftnaymeu gegen die Nettere Bersthuldung der Städte zu treffen. Darüber erhalten wir den nachfolgenden Bericht-
Vom flnMGpolttischen Standpunkt aus liegt ver Gedanke einer weiteren Erhöhung der idoh- lensteuer allerdings sehr nahe. Die Kohlensteuer, die bei den Produzenten auif der Zeche erhoben wird, ist infolge ihrer leichten Erhebungsart eine sehr bequeme Steuer, die geringe Unkosten verursacht, und bei der Menge, die hier in Frage kommt, auch eine sehr ergiebige Steuer. Bei der großen Finanznot des Reiches ist demgemäß ,u verstehen, wenn dieser Gedanke wieder aufae- taucht ist. Auch der ReichÄvirKhastsrat hat bet der Beratung de- bisher geplanten Er- Höhung der Steuer von zwanzig auf dreißig Prozent bemerken Swertertveise einstimmia den
unzweifelhaft der Meinung gewesen, daß damit auch die Höchst»renze für He Belastung die» fe£ wichtigsten Grundstoffes für die ganze in» dnstrielle und gewerbliche Tätigkeit erreicht sei. Deshalb ist vom wirtschaftspolitischen Standpunkte ait8 eine weitere Erhöhung des Koh- lensteneksatzes nicht gerechtfertigt, denn es wären die schwersten Schädigungen der Dolkswirt- schaft dabei zu befürchten. Eine unabwendbare Folge müßte sein, daß die erheblichen Mehraufwendungen der Staatseisenbahnen für den Brennstoff eine abermalige Erhöhung aller Tarife notwendig machen würden. Das Wichtigste aber ist, daß durch eine weitere Erhöhung des Kohlensteuersatzes die gesamten Erzeuanisse von Gewerbe und Industrie eine weitere Preissteige, rung erführen, was als unausbleibliche Folge cme Erhöhung der Söhne und Gehälter nach sich ieüen müßte. Damit würde dann auch die Inflation wettere Forffchritte machen, und die letzte Folge wäre eine weitere Verschlechte» rung unseres Geldwertes. Das kann aber nicht der Zweck und die Aufgabe einer vernunftgemäßen Wirffchastspolitik sein.
geworden, daß dabei die Hausbrandkohle, dre zur Beheizung der Haushaltungen dient, mogltM geschont werden soll. In dieftr »rage hat der Reichswirtschaftsrat indessen auS steuertechnischen Gründen noch keine endgültige Stellung gefaßt.
Attch werde hinsichtlich der Sonderbehand- lung einer einzelnen Kvhlensorte das Bedenken geltend gemacht, daß dann bei der Lieferung der Reparationskohlen der durch die Heraufsetzung des Steuersatzes erhöhte Kohl-npreiS vielleicht Mm den Ententestaaten bestritten werden könnte.
Dause im Schiffbau?
Berlin, 14 November. (Eigener Drahr- bericht.) Wie aus Washington berichtet wird, tief der zweite wichtige Punkt, die Einführung einer Schiffsbaupause, die sofort bezin- ne« und zehn Jahre dauern soll, ebenfalls großes Auffehe« hervor. Hughes betonte, Amerika sei enffchloffen, einen ernstlichen Schritt in der Abrüstung durch die Aufstellung dieses Programms zu unternehmen Amerika habe gegenwärtig fünfzehn Kriegsschiffe im Bau. Falls die Vorschläge angenommen würden, sei Amerika bereit, auch diese Schiffe zu ftreidjen. Das von Hughes ausgestellte Programm bedeutet die An- erkeunung des britischen Vorrechtes, die größte Flotte zu unterhalten. Nach Annahme deS Programms würde Großbritannien zweiundzwanzig Großkamyffchiffe mit 604450 Tonnen, die Vereinigten Staaten achtzehn Großkampfschifse mit 500650 Tonnen und Japan zehn Großkampfschiffe mit 299 600 Tonnen behalten dürft«. Das Programm bestimmt dann werter noch, daß für die genannten Schifft keine Ersatzbauten innerhalb zehn Jahren vorgenommen werden dürfen
e
Bedenkliche Gesichter.
Berlin, 14 November. (Eigene Drahtmel- bur.ft.) Hebet die Wirkung der amerikanischen Vorschläge wird aus Washürgton gemeldet: Auf den englische« MarinedÄegftrten, Lord Be- stth, «rächte« die Vorschläge des Staatssekretärs Hughes eine« tiefe« Eindruck. Er sich mit sftp-
Es ist bekannt, daß schon seit längerer Zeit Erwägungen geschwebt baffem, ob es nicht zweckmäßig sei. den inländischen Kohlenpreis näher an die Weltmarktpreise heranzubringen. UnS scheint, daß man an einigen Stellen auch im Auslände eine solche Maßnahme nicht ungern sehen würde. Dem ist aber entgegenz-uhallen, daß bei der derzeitigen Entwertung unseres Goldstandes auch die stärksten Erhöhungen der Kohlensteuer nicht dazu ausreichen würden, die große Spanne auszngleichen, die derzeit zwischen dem Inlandspreise und dem Weltmarttvreise für die marktgängigen Kohlensorten bestehen. Bei einem Steuersätze von dreißig Prozent wurde die Kohlensteuer 72 Mark für die Tonne des gesautten Absatzes für alle Sorten betrogen, bei einem Durchschnittspreis von 240 Mark für die Tonne. Die englischen Kohlenvreise stehen ungleich höher. Wenn man jene Sätze $u dem jetzigen Kurswert der Mar? umrechnet, so ergibt nch eine sehr große Preisdifferenz gegen den deutschen Inlandspreis, die durch keine Steuer ausgeglichen werden kann. Der englische Kohlenmarkt befindet sich zurzeit in einer sehr schwierigen Verfassung, da die Mbsatzperhältnifft des englischen Marktes sich schon während des Ktte- ges stark verschoben Haden, nachdem die Vereinigten Staaten einen großen Teil der engli- ichon Absatzgedieie für Kohlen sich erobert haben Dazu kopMtt nach, daß durch die Lieferung der deutschen Revaraffonskohftn an Frankreich das französische Absatzgebiet für England fast ganz nr Weg sag gekommen ist, was unrso mehr ins Gewicht fällt, als der jährliche Kohlenahsatz von England nach Frankreich vor dem Kriege rund elr Millionen Tonne» betrug.
Daraus ergibt sich, daß auf dem Wege der Erhöhung der Kohlensteuer ein Ausgleich auf bem Weltmärkte gegenüber dem inländischen Kochlenprns in ahsehvarer Zeit nicht zu erzielen »st. Es »egt aber umso weniger ein Grund vor, den inländischen Kohleupreis zu erhöhen, als der Uebergmty des größeren Teils der oberschlesischen Kohlenförde- ■ rung in polnische Hand uns gebieterisch dazu nötigt, eine sehr vorsichtige Preispolitik auf dem 1 Weltmarkt zu befolgen. Denn «trenn auch die. letzt unter polnische Hoheit gelangenden Kohlen- i
Daß die deutschen Städte sich wohl ausnahmslos in einer schweren Krisis befinden, ist schon wiederholt zum Ausdruck gekommen und dürste auch jedem, der die Lokal-Politik seiner eigenen Strüit oder Gemeinde verfolgt, in erschreckendem Maße zum Bewußtsein gekommen fein. Schneller als daS Reich und die deutschen Länder sind die deutschen Städte am Ende ihrer Kraft angelangt. Zum Teil sind es sogar noch Schtilden aus der Vorkriegszeit, deren Zinsen, soweit sie durch Anleihen im Auslande bei dem jetzigen Valutastand der Mark ins Ungeheuere gewachsen sind, unmöglich aufgebracht werden können, zum Teil sind es Schulden aus dem Kriege, erwachsen aus der Unterstützung seglicher Art für die Kriegsteilnehmer. Und yierzu kommen neuerdings neue Gehalts-- uns Lohn-Forderungen der Angestellten und Arbeiter, hervorgerufen durch die ungeheuerliche PreiK-Welle, die wir bei dem stetigen Anken tret Mark und dem Anziehen des Dollars gerade ta diesen Tagen erleben. Durch die Reichsfinanz, reform ist nun aber bekanntlich den Städten so gut wie ganz die Möglichkeit genommen, ihre notwendige« Ausgaben mit Steuereinnahmen in EinKang zu bringen. Eine Erhöhung der ntliche« Lastern wie zum Beispiel Verteuerung von Gas, Wasser. Elektrizität. Straßen»
Meier Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung ----- —
um auf diese Weise wiederum auf Me maßgebenden Reichsbehörden, Reichsregieruna, Reichsrat nnd Reichstag ehmnrlen zu können. Es war eine imposante Kundgebung, die sich dieser Tage in Berlin im Reichstage im großen Sitzungssäle ahspielt.e Das Referat batte Oberbürgermeister Böß-Berlin über den ein» rigen Punkt der Tagesordnung: .Die Neu» regelung der Beamten- «nid Angestell» ten-Besoldung und der Arbeiter- Löhne und deren Deckung in den deuffche« Stadien' übernommen. Er gab noch einmal einen UebcrbHd über die große Rot der Gemein» den und kennzeichnete dabei die Unmöglichkeit, den hohen finanziellen Anforderungen, die zur» zett auf allen größeren und Heineren Städten und Gemeinden ruhen, mtt den 25 oder 30 Prozent, die der Staat von seiner Einkommensteuer Berlin, 14 November. , ®tJMen zukommen läßt, nachzukommen.
Dft GaSanfialtsarbeiter aller Groß- I^KA^deneu Vertretern ^erer ©tobte- berliner Werft waren in passive Resistenz getre- j °n
ten. Dft Arbeiter waren in den einzelne«!^^^?^ ^^Ener Mechürgermelsters Werft« zwar erschienen, verrichteftn ab» nur ^er»
di- Rötst ««bearbeit-n.sodaß dft Gos-1 Versorgung am Freitag und Sonnabend völlig unterbrochen war. Dre Arbeiter wollten das Ergebnis der Magistratsfltzuna abwarten, in der über die Forderung, ihnen sofort eine Teuerungszulage von tausend Mark zu zahft«, beraten wurde. Der Magistrat hat am Sonnabend gestaffelte Zulagen bewilligt, die sich unter tausend Marx hatten. Daraufhin wurde in den Versammlungen der GaSarbeiter beschlossen,
sitzende des deutschen Sandgemeinde-Bunde», Bürgermeister B u r ow, sich an der Diskussion beteiligte, ist insofern noch von besonderem Interesse, als dadurch die ganzen deutschen $b»mnut- nal- und Selbstverwaltungskörper einen geschlossenen Ring in dieser Frage bilden. Es ist das erstemal, daß der deuffche -Städtetag seit sei» ncr Gründung 1864 zu einer so außerordentlichen Sitzung zuisammenrust, und man wird MT* Berliner Oberbürgermeister glmchen dürfen,
»bcr das Magrstratsangebot am Drenstag daß nur die äußerste Rot die Beronlassuna war Mammen mit de« übrigen ständigen Arbeitern Wie das Reich den Städten helfen so«/istftn in einer Urabstimmung zu entscheiden.IAusenblick schwer zu sagen, denn das Reich ist In den Berliner Gaswerken wurde die Arbeit selbst in einer so mosten finanziellen Not. daß wrcder ausgenommen, während in den Bor- es unmöglich den Kommunen — worauf die orten Manendorf und Schöneberg noch dcrs Forderung des Städtctages hinausgeht — einen Sympathie-Streik fortgesetzt wird. größeren Anteil an der Reichscinkommen-
* steuer überlassen tarn, lind wenn selbst di»
Streik in der Metallindustrie. .uÄÄÄ in Resolution .die em- »nffrfhnrf 14 qtoh-mru». zrg mögliche Losung darrn sehen, daß ihnen ihrc-
, Düsseldorf, 14. November. (C.gener Draht- noch vorhandenen Einffinfie völlig aestchett und ^mvolle Aufteilung aller öffentlichen Ein. E, uno des.chr,sttt-in<rbme-Quellen zwischen Reich, Ländern und
Rietallarbeitervcrbandes haben oeschlof,en,! Gemeinden ergänzt nrerben", so ist dies ein ®Pf. Or£jf- 8 in 11Eme frommer Wunsch, dessen Erfüllung das Reich auS
rfteidje Erklärung heyt auch bet den Htrscy- seiner Finanznot heraus nickt gewähren kan» Dunckerschen Gewerk^eretnen vor. Alle Br- Alles beweist eiben, daß die Ursache alles Elends, tnebe der Hutten, und Metallindustrie, 'oweit die Reparationsforderungen der Entente, gemil. V« dtt «rbettgeberveremlgung der Grohetftn-dert werden muß! Ob und wft sich dieser Ge- mdustne unterstehen, werden bestrerkt. bentfe auch allmählich eben-durch die Wirkungen
zechtn ihre Förderung zum größte« Teil weiter nach Deutschland fieftrn werden, so sind diese Kohlenutengen doch immerhin ein unsicherer Faktor in nnftrem Wirtschaftsleben geworden, mit dessen Venmnderung wir immer mehr rechnen müssen. ES ist aber eine unbedingt notwendige Aufgabe, unseren Kohlenmarkt so ela sti sch 3u erhalten, daß er seine Funktionen au dem Weltmarkt auch bei einer Veränderung der fetzigen Verhältnisse nicht verliert. Wenn man demnach jetzt unter dem Zwang der finanzielle r Verhalttnsse «tit dem Satz für die Kohlensteuer auf die schon ungewöhnliche Höhe von dreißig Prozent hinaufgeht, so würde eine Erhöhung
---- k ^ "l^^knnaus^ für die Wett- ?Hun g derSteuer von zwanzig auf dreißig ousländischen Ähsatzgehieten " ettle^^unaÄrstftie vemerftnswerftttveffe einstimmig den Vorbedingung schaffen. SS muß also der be- stimmten Hoffung Ausdruck gegeben werben, daß der heimische ldohlenmarkt und damit die ganze deutsche Volkswirtschaft nicht durch einseitige nnd kurzsichtige Erwägungen steuerlicher Art in schwerste Gefahren gestürzt werden. Sg.
Japan künftig sechsundsechzig Großkamvffch-ffe Ä
mtt einem GesitMt-Tonnengehatt von 1878043 Kato, den Seeavrüstun^vlan vmrHuabes alslr*'k'H ^X'*-«»«“ijnui, «rraven» Tonnen ans her Liste der Kriegsschiffe ftrei. sthr weitgehend, aber aI8 einen VorlUlao b» Erhohung der wenigen Steuermög»
" ----— - zeichnet habe, der würdig feibaft « A lichkeiten, die de« Städten noch geblieben sind,
Konferenz in S^atbt aeJton tolbl »um Beisprel Grundsteuer, würden tit die»
,n öenoa,t flea08cn Weröfc Her Not gar nicht a-usreichend wirken, sondern * j eine tireitere Preissteigerung aller Dinge zur
Folge haben, und damit nur wiederum neue Forderungen der städtischen Angestellten, Beam» ten und Arbeiter «tit sich bringen. In dieser Rot haben die sVHDenden Männer der Städteverwal- tungen keinen anderen Ausweg gesehen, als das Reich um seine Hilft anzugehen. Allerdings smd bisher derartige Hilftrufe beim Reichskanzler, beim Reichsfinanzminrfier, den einzelstaatlichen Finanzmiuistern ungehört verhallt. Deshalb wenden sich die beiden großen Organisationen der dcuffchen Kommunen, der »Deutsche Städtetag' und der »Deutsche Städte-Bmtd' nunmehr