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Kasseler Neueste Nachricht

91 hottbieiflitt» ÄßfÜfÄC

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

11. Jahrgang

Sonntag, 30. Oktober 1921

Fernsprecher 951 und 952

Fernsprecher 951 und 952

Rümmer 250

Der Kanzler über die neue Lage

Erweiterung 6er Koalition?

Roch feine MMelluvL-

Der BernichMKgswMe

der Entente starken Zerstörungen ausgesetzt ge-

Die Frage des Znternicrungsortes.

Snferttoniptetfe-. N Smheimtfch« Suftrag«: $U «tnfpaltige tliyetg«n»3ette M IAO, trtt rtitfoatttae Reklame»«»« SOI 3.50. b) Auswärtige Auftrag« . DI- ->,Uv»lttg- Lnzetgen^il« M. L60, die etufpalttg« Reklame,eU- M. t.-, all-S -ml»:'.-!'UL Ieoenmg6»ufd)tog uno 8tn»eicenfteuer. Für Anzeigen mit besonders schwierigem Sag hunder: Prozem Auftchlag Für äe Richtigkeit aller durch Fernsprecher aufgegebenen Antigen. Sowie ft» Aufnahme, daten und Plätze kann eine SewLhr nicht übernommen werden. Druckerei- Schlacht, hoffiratze 28/30. »eschLstSftelle! Kölnisch« Slrabe 6. Telephon Nummer 951 und »53

sünfzrgtmlsend Tonnen Schießbaumwolle und Hunde rtfilrrfzigtauscUd Tonnen Pulver, die zur Herstellung von Kunstdünger freigegeben worden waren, verbrannt werden müßten.

der Insel Madeira geneigt fei und daß wunmcht sagcn. oa Schritte bei der portugiesischen Regierung un- Konrunktur lonLer.

Times" meldet: ------ .. _

deutschen Botschafter in emstündigcr Konkcrenr.

«Krtmbe-Dersorgung.

Di« Ablieferung ans der Landwirtschaft.

(Prrvat-Trlsgrcrmm.l

Oldenburg. 29. Oktober.

lGigener Drahtbericht l

London, 29. Oktober.

Di« «affeiet Neuesten Nachricht«» erscheinen wichrntlich sechsmal und iw« abend». Der mroata» «ta Mark bet freier Zustellung ms H-uS »US. roilTt^tar» M« Po» bergen «AO M-rt mouallich eMschlteblt» Zukl-llung. Bestellmigen b_Berni« non der PeichästSstell« oder den Polen enlgegengenommm. Druckerei.

XÄS- 28/30. Für mwerlangt -WS«l°°dM«Ege-an»

»der Gewähr M keinem Kalle übernehme», «uchahlmg£e8 BezuoSgeldeS oder Ansprüche wegen «kwatgerntchlordnungSmäbiger Lieferung auSzeschlosten.

Entente genügt worden. Jetzt plötzlich kommt die Vorschrift, daß die Fabrikation aller Jagd- und Sport-Waffen bei dem Werk am 31. März nächsten Jahres endgültig und für immer zu s ch l i e ß e n sei. Von der gleichen Maßnahme ist bas Weste in Spandau betroffen woüren. Die Werkleitung hat die ErfiUlung dieser un­geheuerlichen Forderung abgelehnt und die Ju- enilliierte Kommission mit ihrem neuen An­sinnen an die Reichsregicrung verwiesen.

Om QberMeflm.

Die Kommission zur Grenzfeftsetzung.

lPrivat-Telegrannn.)

Berlin, 29. Oktober.

llebergangs Stadium

Was soll uuu werden?

Berlin, 29. Oktober. (Privattelegrmum.) «u hiesiger zuständiger Stelle lag bis gestern abend noch keine Mitteilung vor. daß die Bot- schafterkonfereuz eine Note abgesandt habe oder abzusenden willens sei. in der der amtlichc deutsche Einspruch gegen die Oberschlcfien-Ent- schcidung Äs nichtig zurückgewiesen werd«.

Wie wir <mS parlamentarischen Kreisen et»i ahrcn. Hat die Reichsregierung zu deutsche» Vertretern für die oberschlesische Grenztest- etznngs-Kommission Herrn v. Treut- er und den Grasen Podewiels bestimmt. Beide Ware« bereits in der durch Artikel 87 des

Berlin, 29. Oktober. (Privat - Telegranmr.) DieParteiverhandlnngen über die Er­weiterung der Koalition werden kommenden Freitag wieder ausgenommen. Zu diesem Zeit- punkt lsat der zur Zeit in Süddeutschland wer- lende Reichskanzler Wirth die Partei- sührer z» einer Besprechung eingeladen.

HfrrtA Vein Abfißdi für Kml. teilt hierzu mit: .Wir verkaufen heute die SLrre VlUUJ iseSl Iu dal Detailgeschäften zu emem billigeren

Preise, als die Grossisten sie uns Küfern können. Kein Wunder also, wenn gewissenlose Aufkäufer in den Geschäften erscheinen, um sich soviel Wa­re als möglich zu sichern. Diesen zum Gürck vorläufig mrc selten sich ereignenden Fallen versuchen wir dadurch zu begegnen, daß tmr größere Mengen Ware an den Ernzel« Häuser nicht abgeben. Leinenlaken z. B. sind überhaupt nicht mehr awzutretben. Be- stÄlungen aus Bettwäsche können iwr Ja­nuar oder Februar nicht ausgefuhrt teeren.

In offiziellen englischen Kreis«! scheint man nicht geueigt zu sein, den Vorschlag der Bot-j schasterkonserenz, den Exkönig K a r l in Mmta | zu internieren, onzunc huren. Die brmschr Re- j gierung glaubt, daß es zu U n z u t r ä gli 6v keile» führen könnte, wenn man ihm seinen ^ssse^^Autzerdcm^wsicd "irr 'erklärt, daß die' nuar ooer «eoriuu Botschaste^screnz zu einer Internierung ^f] Dabei <^ften dte Fab^ Mt^ochdruck.^n der Insel Madeira geneigt sei und daß kann mcht sagen, daq die SEnanon von mezer Lräe bei d^r p^ugiestschcn Regierung un- Konjunktur sonach P^icrh D^Drr^ JSnrotmcn werden sollen, um ihr vorheriges stürz der MarkkE sozusagen ^uber Nacht, w L-WNL L.-VL-WLL N-VELKZ

bruch hinarbeiteu, womit ihnen unser DoWver- mögen als reife Frucht zufaüen würde. Ma» muß auch dem oberschlesischen Abgeordneten Pfarrer Ulitzka zustimmen, der im Reichstag ausrief: .Dir Entente hat uns in schmachvoller Weise verschachert. Der Glaube, daß uns an­dere Böller zu unserem Recht verhelfen, ist da­hin ! Mo, deutsches Doll und deutsche Regie- nutg, hslf Dir selbst! K.F. Dr.

Berfailler Vertrages bestimmten Festsetzuugs- kommisston bei der Festlegung der Grenze in Ost- imb Westpreußcn, sowie zwischen Polen und Deutschland tätig. Der polnische Kommissar für die Grenzfestsetzungs-Kommission ist Sc cm-

Der Ausverkauf.

Ursachen der Teuerung.

Seit einigen Woche» treibe» di« AngsttLnfe vr» Seuten, die eine große Steuerung tu der nächste» Seit befürchten, die Preise seldft in dre Sät>«. Leider (emmt dazu, datz auch Ausländer mit ihrer stSriere» Da Inta ganze deutsche Waren, lager aut laufen. Die schädlich e» Folge» er- sieht man ans den nachstehenden iSerichtent

Das Werk sei zu zerstören, Dampfleitungen hermrszu- irdischen Kanäle zu zer-

Dr. Wirths Rebe.

Der Kanzler ist weiterhin optimistisch.

fPrivat-Trlearamm.1

! Karlsruhe. 29. Oktober.

Aus Einladung der Zcntrumspartci sprach gestern abend im großen Saal der städtischen Festhalle Reichskanzler Dr. Wirth, bet mit lau-

Wir Huben jetzt ein neues Kabinett, das nicht Ku. ist. sich aber vom alten in der Farbe unter­scheidet. Die schwarz - rote Zusammensetzung konnte nach der Genfer Entscheidung nicht mehr überraschen. Nachdem uns die wichtigsten Teile Oberschlesicns durch das Völkerbunds-Diktat ge­raubt worden sind, war es klar, daß die Deutsche Pollsvartei die immer betont hat, daß ohne ein ungeteiltes Oberschlesien die Wiedergut­machung nicht pflichtgemäß ausgeMrt werden könne dem Kabinett fern blieb. Ebenso ver­ständlich war es auch, datz die Demokraten aus der bisherigen Koalition ausschieden. Aber das jeder Situation si b anpassende Zentrum und die Sozialdemokratie erklären sich bereit, ben Versuch zu machen, die uns anfgezwungenen siahlunqspjlichten und Sachleistungen doch zu erfüllen. Ob der Versuch gelingt und Wohl» 4vir uns dabei treiben lassen, das ist eine an­dere Angelegenheit, die das Kabinett gerne dem Schicksal überließe. Bezeichnend ist eine Aeutze- rung des Reichskanzlers Dr. Wirth in feiner Reichstagsrede, .es sei Ausgabe der Regierung,! Politik zu machen, aber nicht Geschichte voraus-! zusehen". Wenn das die Grundlage seiner staats-, männrschen Weisheit ist und wenn er wirklich tcm Beifall und Händeflatschen empfangen wur- danach handelt, dann wird sein Kabinett keine führte aus, daß die politische Arbeit der ÄÄÄ'ÄS*«

zukommen. .Politik machen" heißt doch, die formale Demokratie, m der wer heute lebten, Wirkung gegenwärtiger Handlungen für die Zu- könne nnS aber nicht allein Rettung bringen kunfft zu bereclmen und in der Gegenwart so zu ^ 3ieI unserer Politik müsse feto, daß die Ar- SÄÄ*®Ä6~ SS «*

duuch andauernde Nachgiebigkeit etwas zu ge- unter Zurückstellung chrer besonderen Fntcres. to innen? Ms jetzt war der Gewinn nur aus zusammenarbeiten. Dr. Wirth wand- der Seite der Alliiertem und das wird auch fer- tc ueg^ die Politik der Deutschnationalen.

mitN KäbinÄ^irth Er übernehme die Verautwortong Kr die PE- ranz zufrieden sind. tik der letzten fünf Monate. Eine Katastropheu-

Recht seltsam ist es, daß aus ben Streifen,] Politik habe er vermieden und er werde sic auch

"" in Zukunft verurteilen. Im deutschen Bolle

Aus Köln wird berichtet: Infolge des nied­rigen Standes der deutschen Valuta ist die Pfalz von französische», belgischen und holländischen Kaufleuten, ins­besondere Wein- und Obfchändlern, über­schwemmt. Ter 1921er Wein wird von diesen WeinlMidlern massenhaft aufgekauft. Der deutsche Weinhiandel kann bei der furcht­baren deutschen Geldentwertung nicht mit und muß zusehen, wie der edle Pfalzwein zu Spott- preiseu über die Grenze, geht, wofür dann die minderwertigen stanzosischen und ersäsiiichen Weine zu teurem Geld hereinkommen. Die Kölnische Zeitung meldet aus Amsterdam: Im Zusammenhang nut den großen Käufen deutscher Waren, die infolge des niedrige» Standes der deutschen Währung von holländi- ... schon Firmen in großem Umfange vorgenom-

beü, der bereits in Oppeln eingctroffen ist. men sind, erläßt ein holländisches Warenhaus Die deutschen Sachverständigen für die Wirt-] ^ holländischen BMtern eine Anzeige, wonach chaftsverhandlungen mit Polen wer-] jn Deutschland nicht weniger als für zehn den im Laufe des morgigen Tages ernannt. ]-Millionen Mark Waren aller Art auf.

* | gelaust habe und bereit sei, diese in Holland,

Deutschlands Drötest abllelevLt. zum jeweiligen Markkurse der, deutschen Reichs- L o n d ° n 29. Oktober. Mgene DEmeb! bank gerechnet, wieder zu veräußern.

düng.) Reuter veröffentlicht in der englischen | * ,

Presse eine Pariser Dielduug, worin bestätigt] Dervot deS Verkaufes an ArrSMiver. wird, datz der deutsche Protest von den] Koblenz wird geschrieben: Der Obe» Alliierten nicht zur Kenntnis genommen nmrde. ] y,rxfr1j)Ani Rbeinproviuz Hai folgende Der deutsche Botschafter hat Anerkcunum^lotc I m^izeiverordnung über die Beschränkung des drEst Deutschland w zwc:NäichanLelsvcrkaufes erlassen: 1. Der Klein-

Ädyfmd mi-ibrt- Llovd Georae enwfinn den! der 1921 vervoren, wwetr es IUY w Aschen Botschafter in eiuMndiger Lonferenr.

" Verbot erstreckt sich nicht auf a) Ausländer, die

tat besetzten Teil der Rheinprovinz ihren dau­ernden Wohnsitz haben, und b) auf Angehörige der Streitkräfte der alliierten und ahoziierten Mächte, auf die ihnen zugeteilten Personen, welchen die komandicreudeu Generäle der Ar­meen einen jederzeit widerruflichen Paß erteilt haben, sowie auf alle diejeuigeu sonstigen An- gshörigen einer der alliierten Mächte, die von den genannten Streitkräften angestellt sind oder sich in chrem Dienst befinden, ferner auf die Mitglieder der Rheinsimdkommission und deren Familien, auf die Staatsangehörigen einer der alliierten Mächte, die sich in deren Dienst befin­den, imd auf die Famifien der letztgenannten Personengruppe, fofettt sich diese unter 1 und 2 genannten Personen als solche ausweisen: der I Verkauf an die in Punkt 2 genannten Personen und ebenso an Reichsinländer ist nur kn den fin ^Kleinhandel üblichen Mengen gestat-

Die Konferenz der Ernährungs- und Latw- wirtschastsmtoister hat fich nach der Aussprache über die Kartoftel-Bersotgung mit der Frage der Brotgetreide.Verforguug ve- u4lu,eu

fchaftigt. Rach dem Bericht des PrÄideiften dm Verstöße gegen vorstehende Bestimmun- Reichsgetreidestelle wurde bis Isi Oktober die toerben-' nicht nach dem allgemeinen tot Gesetz bis zu dtesem Zeitpunkt mrlangte AjrasreM höhere Strafen festgesetzt sind, mit Menge au abzulteferndem Getreide tnufe vöchsizulässieen Gssdstrafe des Paragraphen BtrrtÄ der ^esamtunckagez erhebli^ uberschrck des Landesverwalttmgsgefetzes oder nut tat. Die Ablieferung habe bis 25. ONover »ver l,^rechender Haft bestraft, eine Million Zentner betragen, gleich drerund- emipre-yenoer «wn |u vierzig Prozent der Gefamtmulage. Schon die-

ses l^geSnis der Erfassung sickere zusammen AllstUNN auf Ote Geschäfte in MMN. mit der getätigten Einfuhr die Bersorgrmg bis schreibt uns: Wieder einmal, wie kst

zum Frühjkchr. Die Konferenz war einstimmig ] ^ Tagen des Kapp-Putsches, ntormt der Aus- der Auffassung, datz mit allem Hochdruck dm r»erkanf 'in den Berliner Detailaeschäfteu geräde- Eiwbrirupmg der Umlage »u betreiben ,« mW boLnMgende Formen an. Man kann augen- datz gegen säumige Landwirte unnackssichtlich] EÄich schon von Wiener Verhältuiffai sprr- mit den im Gesetze vorgesehenen Handhaben] gewisse Geschäfte ihr Lager schon so

vorgegangen werden soll. Die Beratung der tI>tc qeräumt haben und fast keiner Rack. Frage der PriwuViousförderung soll Mf^der] -rnc nteir genügen können. Diese AngWtafe nächsten Kunferenz, die to Darmstadt erfolgen Publikums stad natürlich durch den enor- foll, weiter erörtert werden. m Pälutarückgang der Mark verursacht Wok-

lun« zur Herrschaft kommen -»

Die internationale Loge.

Karlsruhe, 29. Oktober. (Privattefegraurm.) Zur tateruatioualeu Lage erklärte Dr. Wirth i in seiner gestrigen Rede, datz die Wegnahme der oberfiMesischen Produktiousstättcu. die er vor der ganzen Welt als Raub bezeichne, | die deutsckfe Politik, soweit sie die Reparation betreffe, fchr empfindlich berührt habe. Die l Stabilisierung der deutschen Mark liege nicht nur im Interesse DeutschümdS, sondern tot Interesse der ganzen Welt. Dr. Wirth kündigte für die Innenpolitik Maßnahmen gegen die wucherische Ausbeutung des Volkes an. Für die staatliche« Arbeite, und Rent­ner stellte er noch vor Weihnachten Verbesserun­gen ihrer Bezüge in Aussicht. Dr. Wirth schloß mit der Mahnung an die badischen Wähler ihre Pflicht zu tun.

IU-..o. ___ lVrivat-Telcaramm.)

Es ist ein beschämendes Gefühl, wenn man Berlin, 29. Oktober,

ht den Pariser ZettuttMn die ^hnischen B«uer-] Die Werke, die tot Dienste deS Reiches mit kungen schon vorher lesen mupte, die AllnerE Herstellung von allen Dtogmr, die füj die »Eten, datz die deutsche Regierung die Genfer erleidigung des Reiches mckweudig wa- Entscheidung aunehmen toer^, wenn auä> »ut pcfcksiftigt wurde», find bekanntlich in die Vorbehalt. Efenan so ist esgekommen. Die M>b- Deutsche «Werke A-.G umgewaudelt wor- teikung der deutsch«! Regierung an tot sind bisher zehn Millionen Mark an

schafterrat »her .^cj£nnILohn verausgabt worden, um diese Werkstätten dim« war zimterch von etner «iederzureißen. Die BertragsSestimmun-

wahrung begleitet. Diese Verwä^mtg war wurden nach den Vorschriften der Alliierten allerdings das AftuLeste, das von deEcher Seite $ie jüngsten Forderungen der

Ms getan werden mutzte, ^er^ Botschafter- bereit Spitze der französische Ge-

rat verlangt letzt - auch «ne ^»^.^.^Leral Rollet steht, waren überhaupt nichts an- RluhgiübiFett die bedingungslose als blinde ZerstSrnngswnt. Das

n^-chrne. «nd er dars dEt r^ne^ daß mrch ^fgang bei Hanau ist auf Vertangen

dieses geschieht- Ware das .ErfulluugSkabtaMt ber ^^te starken Zerstörungen ausgesetzt ge- aner anderen Auffassung zugangig, dann niöchre , ^e4st {am plötzlich die Rachrickst, die In- n«m %Ä Äterte SSrm to Sw«, h zrnnal es dafür wirklich die Mehrwert des Voltes - - ' ~-

hinter sich hätte. Nicht nur die Qberschlesier- Derbände protestierten bereits gegen die Ver­gewaltigung Oberschlesiens, sondern auch die verschiedene« deutschen Gewerkschaften, sowie die meisten Parteien. Der Protest der Gewerkschas-, ...

tcn trifft daS Richtige, wenn er sagt: «Es ge- alle elektrische« uno T-ampfleitmigeN hermrszu- winnt den Anschein, als solle die Wieder- reißen, sogar die m.trrirdische« Kanäfe zu zer- gutmachung verhindert wer den, umjtrüntmcnt und die GeaSudestale« bis auf «e dann gegen Deutschkaud mit neuen Zwangs-]Manern niedergeleM taerdmt. (0 Das R«w matznahmen Vorgehen zu können." T<aM]nmterial sollte bis zum 15: CT«1*", zmstoR wer- kounnt wie eine Keftätigung eine Aeutzerung den. Die Fortsetzung des «riebes wurde ach Briands im französischen Senat: ^ei einem bis 30. Oktober, dann bis ol Rovember geneh- deutschen Staatsbankerott habe Frank- migt, mft dem Zusatz, dann zu gestatten, tae reich ein Anrecht auf Deutschlands ge-]laufende Fabrikation zu beendigen und fick da- tarnte Reichtümer.' Es liegt danach sehr nach umzutnn, wie mau das mit dieser Arbeit

Recht fEtifu... .... __ . . . .

tue dem Kabinett nahestehen, mit Nachdruck er=l in Zäunst verurteilen. ----------

k* ** "" ®e,e

v atpersonen. Solche Auslegung ist aber doch] nur Vogel-Strautz-PofttL. Waren die Herren in der bisherigen Regierung Parteimän-] ner, dann sind sie es auch in der neuen, denn] Sie werden nicht wagen, bei irgend welchen Ent-] cheidungen im Kabinett anders zu stimmen, als ihre Partei es ihnen andeutet. Die Bezeichnung] als Privatpersonen soll in Wirklichkeit nur be­zwecken, die beiden Parteien von der Verant­wortung zu befreien, wenn ihre Politik ein Mißerfolg wird. Sie scheinen demnach nicht allzu viel Vertrauen zu haben. Diese zaghafte Stftmnung kommt schon barta zum Ausdruck, daß sie selbst von einem Uebergangs- stadiunt roden. Es wird stch schon in wenigen Wochen zeigen, wenn tat Reichstag die Steuer- aefetze beraten werden, daß diese Regierung ohne parlamentariische Mehrhett ihrer inner- lwlittschen Aufgabe nicht gewachsen ist. Ebenso ivcnifl wird sie in bet Lage fein, außenpolitisch etwas zu erreichen, weil sie in absehbarer Zeit bekennen mutz, daß sie die überspannten Entente- Forderungen nicht erfüllen kann. Was dann? Neues Ultimatum, neuer Markfturz, neue Verpfändung, bis wir anf Oesterreichs TieMand