Kasseler Neueste Nachrichten
❖ Turnen ❖
Sport ❖ Spiel
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den. In Rothenditmold spielen noch Spiel- Verein 2 gegen Kurhessen 2.
Sport in Ungarn.
Bekannt ist. daß der Sport in Ungarn eine ungeahnte Höhe eingenommen har, ebenso bekannt ist, daß das nationale Empfinden der Ungarn besonders stark ausgeprägt ist. Es nimnrt daher nicht Wunder, wenn sich dort die Gegensätze der Parteien eher ausgleichen als bei uns in Deutschland. So ist eine hocherfreuliche Nachricht zu verzeichnen, daß sich der bekannte Sportklub M. T. K. Budapest, dem die besten ungarischen Kreise angehören, der die beste Fußballmannschaft besitzt, der in der Leichtathletik den Ton angibt, sch mit dem „Arbeitersportklub* vereinigt hat. Die dadurch gewonnene Verstärkung setzt den M. T. K. nunmehr in den Stand, bei allen in- ternationÄen Veranstaltungen mit starken Kräften in den Kampf zu gehen.
2. Beilage.
Sonrrtaz, 23. Oktober 1921
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Kassel, den 12. März 1921.
gez. H. W. Schroder.
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Radsahr-er-Gautag.
Der Gau 17a des B D. R. hielt in Rotenburg seinen diesjährigen Herbft-Gautag ab. Vors. Badehalt. Erdmann-Kassel gab einen Rückblick auf das verflossene Geschäftsjahr, das reich an sportlichen Veranstaltungen war. Nach Ablegung der Berichte der einzelnen Vorstandsmitglieder wurde das Sportprogramm für 1921/22 festgelegt. Es sieht Rennen, Radballspiele, Saelspvrt- wtttl>ewerbe und sonstige radsxortlicke Veranstaltungen vor. Es wich mit noch sestm- legenden Daten später bekannt gemacht. Die Neuwahl des Vorstandes ergab keine wesentliche Aenderung. Er besteht aus folgenden Herren: 1. Vorsitzender Badehalter L. Erdmann, Kassel: 2. Vorsitzender Schneidermeister F. Villmar, Staffel; Zahlmeister Kaufmann C. Sauer, Kassel; Schriftführer Stadt- sekretär H. Lein. Kassel; 1. Fahrwar; für Sport Fr. Kraft, Kassel; 2. Fahrwart für Sport F. Steinbach, Kassel; 1. Fahrwart für Saalfahren Vorzeichner F. Wehrhahn, Kas- sel-R.; 2. Fahrwart für Saalfahren H. Dohr, Kassel; Fahrwart für Wanderfayren Mechaniker H. Diefenbach, Kassel; Fahrwart für jugendliche Kalkulator C. Sauer. Kassel; Pressevertreter und für Einzelfahrer Kaufmann H. Ney, Kassel. W.
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Nr. 244.
Elfter Jahrgang.
Turnen und €>wt
Eine Folge der Staffelei Beschlüsse.
Bekanntlich hat der Deutsche Turntag in Kassel Richtlinien über die Teilnahme der der Deutschen Turnerschast angeschlossenen Sportabteilungen erlassen. Diese Bestimmungen haben aber nicht in allen Turnvereinen den gewünschten Erfolg gehabt. Viel- mehr haben sich schon Sportabteilungen entschlossen, der Deutschen Turnerschaft den Rücken zu kehren und in das Lager der Sportverbände zu gehen. So ist die 280 Mann starke Sportabteilung des Männer- Turnvereins von 1843 Magdeburg geschloffen zu dem Sportverein Krikett-Biktoria Magdeburg übergetreten Die Schwimmabteilung des gleichen Turnvereins hat sich als selbständiger Schwimmsportklub aufgemacht und ist als solcher dem Deuten Schwimm- verband angeschlossen. W. E.
Deutscher Bundespokal.
Zur Zwischenrunde um den deutschen Bundespokal haben sich folgende Landesverbände die Teilnahme gesichert: Süddeutscher Fußballverband, MittÄveutscher Fußballverband, Norddeuticher Fußballverband und der Verband Brandenburgischer Fußball verein«. Als Termin wurde der 13. November festgelegt. Die Spiele finden wie folgt statt: lln Fürth Süddeutschland gegen Berlin, Platz Spielvereinigung Fürth, Schiedsrichter Kiemeher Leipzig, in Halle Norddeutschland gegen Mitteldeutschland, Platz V. f. L. 96 Halle a. S., Schiedsrichter Kcppehel Berlin.
Der brennende Punkt um die Kreismeisterschaft ist nach den bisherigen Leistungen der Ausgang des Spieles Turn- imd Sport- verein 1886 und 1. F.-K. Borussia Fulda, welches am Sonntag in Fulda steigen wird. 1886 ohne Punktverlust an der Spitze der Tabelle, Borussia mit einem Punkt im Nachteil, werden sich anstrengen, als Erster an der Spitze der Tabelle zu erscheinen bezw. zu bleiben. Borussia hat den Vorteil des , eigenen Platzes und als zweiten Faktor ein Publikum, das anfeuernd auf die Spieler wirken wird. Zudem gift uns der Borussensturm zur Zeit doch stärker als die KirckLit- molder Verteidigung, sodaß mit einem Sieg des Platzvereins gerechnet werden muß. Turn- und Sportverein Bettenbausen tritt auf eigenem Sportplatz am Eichwäldchen gegen Turn- und Rasensportverein Wehlheiden an und muß ganz anders kämpfen als am vergangenen Sonntag gegen Borussia Fulda. Wenn die Hauptstürmer wieder untätig zuschen, dann kann Turn- und Rafen- sportverein Wehlheiden einen mühelosen Sieg feiern, besinnt sich Bettenhausen auf ein eistiges Spiel, so dürste der Lohn nicht aus- bleiben. Sporwerein Wilhelmsböbe tritt die Reise nach der SP. A. „Hessen" an und wird wohl ein Treffen auf das Verlustkonto bringen, die Mannschaft hat nur einmal gegen T. u. Sp. Bettenhausen gezeigt, daß sie auch spielen kann. In Bebra wird Germania Fukda wohl die Punkte erhalten.
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Kassel, den 23. Mai 1921.
gez. H. Fromme.
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Kassel, den 24. Februar 1921.
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A1. Klasse.
Kasseler F. V. Sportfreunde hält in dieser Klasse verdient die Spitze, allerdings schwebt hier ein Protest, der evtl, etwas än- dern könnte, die Mannschaft hat sich aber als gleichmäßig stark erwiesen. Sportfreunde empfangen am Sportplatz am Schweizerhaus den V. f. B. Warburg, der Ausgang ist ungewiß, da Warburg Ueberraschungen bringen kann. T. u. Sportverein 1848 hat auf dem Platz an der Tapsgasse den F. V. Melsun- E zu Gast und wird sich anstrengen müs- gegen diesen Verein einen Sieg zu lan-
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* Niedergrenzebach, 22. Ottoiber. (In den Ruhestand.) Unser bisheriger langjähriger Pfarrer ist in den Ruhestand getreten und hat seinen Wohnsitz nach Wetter verlegt. Zum Nachfolger wurde der Pfarrer Scheel in Kleinenglis berufen.
* Ziegenhain, 22. Oktober. (Zur letzten Ruhe.) Eine große Leichen folge geleitete Freitag nachmittag den im 57. Lebensfahr nach lan. gern Leiden verschiedenen Fürstlichen Apotheker Carl Steindecker Mr letzten Ruhe.
* Marburg, 2*. Oktober. (Ein Kartoffel Betrug.) Aufsehen erregt ein Betrug, dem ein hiesiger Geschäftsmann, der Kartoffeln aus einer anderen Provinz bestellt hatte, zum Opfer gefallen ist. Es soll sich um etwa 29000 Mark handeln, die er durch Zustellung gefälschter Frachtscheine einstiweilen als Verlust buchen kann
* Goddelsheim, 22. Oktober. (Neuer Sportverein.) In unserer 1COO Einwohner zählenden Gemeinde hat sich neben dem bestehenden Turnverein noch ein Sportverein gebildet.
* Grostseelhcim, 22. Oktober. (Ein Opfer seines Berufes.) Der Zimmermann Konrad Nau, welcher bei dem Zimmermetster Ruppel in Betziesdorf an der Kreissäge beschäftigt War, verunglückte schwer, indem ihm ein Stück Hol; mit solcher Wucht gegen den Unterleib flog, daß edle Teile verletzt wurden. Der Verunglückte wurde alsbald in die Klinik nach Marburg gebracht, wo sofort eine Operation vorgenommeu werden mußte.
* Frankfurt, 22. Oktober. (Ein Achtmillionen- Arrest.) Der größte Arrest, der je in Frankfurt erwirkt Wurde, ist jetzt gegen den Direktor Fritz Icker aus Chaux de Fonds in Höhe von acht Millionen ergangen. Icker, der sich in Unten, suchnngshafft befindet, soll sich Umsatzsteuerhinter. Ziehungen schuldig gemacht haben.
* Frankfurt, 22. Oktober. (Die Einwohnerzahl der Stadt.) Rach den neuesten AuHeichnun- gen des Statistischen Amtes beträgt die Einwoh- nerzahl nach den seit der letzten VEszählnnq gemeldeten Zu- und Abgängen 472 700 Personen. Das Verhältnis von Geburten und Todesfällen beträgt 10:7 zugunsten der Geburten.
* Frankfurt, 22. Oktober. (Vom Gemüsemarkt.) Auf dem gestrigen reichbeschickten Genlüsemarkk stiegen Kartoffeln im Zentner auf über 100 Ml., in Heineren Mengen waren sie nur sehr schwer erhältlich. Weiter kosteten pro Zentner: Weißkraut 85—90, Rotkraut 90—100. Wirsing 100 bis 110. Spinat 90—110, Meerrettig 800, gelbe Rüben 125—130, Eskarol 90—119, Kopfsalat 60-90. Kohlrabi 50—80 Mark. Der Obstmarkt war reich befahren Aepsel 150—275. Birnen 175—300, Trauben 450—500 Mark. Butter 35—36 Mark Pro Pfund.
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* Arolsen, 21. Oktober. (Hochzeit im Für- stenhause.) Am Mittwoch den 26. Oktober findet die Hochzeit der Tochter des Fürsten von Waldeck, der Prinzessin Helene, mit dem Erb- großherzog Nikolaus zu Oldenburg statt.
* Bad Pyrmont, 22. Oktober. (Zum Abstimmungsergebnis.) Bekanntlich hat bei der Abstimmung in der Auschlußfrage nur die Hälfte der Stimmberechtigten ihre Stimme abgegeben. Daß den anderen Bewohnern des Kreises die Anschlußfrage gleichgültig gewesen sei, so heißt es in citter Zuschrift, ist nicht glaubhaft. Man darf vielmehr der Ansicht sein, daß sie mit den Abgeordneten, den Mitgliedern des Kreisvor- standes unv den Bürgermeistern für den An- Muß an Preußen gewesen, durch di« in den. letzten Tagen von angesehenen Männern entfaltete Agitation gegen den Anschlußverttag aber irregemacht worden sind und gar nicht ab- gestttnmt haben.
* Warburg, 22. Oktober. (Gewitter. — Feuer.) Gestern abend gegen 7 Uhr zog ein starkes Gewitter Wer unsere Gegend. Ein heftiger Regen strömte dabei hepnieder. — Gegen % 10 Uhr läutete die Feuerglocke. An der Mennersttatze standen eine Feldscheune, mit Stroh gefüllt, und drei Strohdiemen in Flammen. In der Feldscheune sind auch einige landwirtschaftliche Maschinen verbrannt.
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Aus Ser Heimat.
LanöwlrtsGasMHer Wochenbericht.
Mitgeteilt von der Preisberichtsstelle des Deutschen Landwirtschaftsi^ts vom
15. bis 21. Oktober.
Am meisten machten sich in vergangener Woche die außerordentlichen Schwankungen der Devisen für die unmittelbar vom Auslauve abhängigen Preise des Mais geltend. $ic ausländischer Ausfuhrpreise für Mais haben sich im Verlause der letzten Monate erheblich niedriger gestellt, als vorher, so daß hieraus Mr die Importeure recht beträchtliche Verluste hervorgingen. Für Weizen wurde die Kauflust der Mühlen kräftig angeregt, weil der Absatz für Weizenmehl sich nach Men Seiten hin ausdehnte und besonders die Berliner Mühlen Mr ihre Qualitäts- marken erheblich gesteigerte Forderungen durch, setzen konnten; nach dem Westen und Süden zeigte sich schlanker Abzug. Für Roggen hat die vielseitige Kauflust angehalten, weil zu Umlagezwecken trotz der scharfen Preissteigerung Die Frage ziemlich gleichmäßig blieb. Denn da die im Tausch gegen Roggen in Betracht kommenden Weizen und Gerste auch entsprechenv im Werte stiegen, so änderte sich an der Wettdiffe- renz dieser Getreidearten zum Roggen nicht viel und die Anregung, Roggen für Umlage zu ver- karrfen und die hochwertigen Getteideärten im freien Handel zu verkaufen, blieb bestehen.
Getreidenotiernngen in Mark je Tonne (Welttnarktpreise umgerechnet zu dem jeweiligen Wechselkurse. Die Zahlen in Klammer geben in Mark das Steigen (Plus) bezw. Sinken (minus) der Preise im Vergleich zur Vorwoche an. C h i c a g o, 19. Oktober. Weizen-Dez. 6464 «plus 960), Mais-Dez. 2919 (Pl. 418). Berlin, 20. Oktober. Weizen mark. 5200—5800, fehles. 5100, Roggen märk. 4160—4240, mecklenb. 4140 bis 4180, Wintergerste 4800—5000, Sommergerste 5600-6000, Hafer märk. 4240-4360, Mais La Plata LM.-Jan. 3920—3960, ab Hamburg. Königsberg,^. Oktober. Weizen hochbunt. 4600 bis 5000. roter 4600-4740, Roggen 3920—3940, Hafer 4100-4160. Dresden, 15. Oktober. Weizen 5000—5100, Roggen 4040—4-100, Wintergerste 4600—4800. Sommergerste (sächs.) 5660 bis 5800, Hafer 4100—4200, Mais 3980-4100. Mannheim, 17. Oktober. Weizen 5250—5500, Roggen 4400, Hafer 4000—4250, Gerste 5750 bis 6100, Mars gelber 4250.
* Breitenbach' a. H. 22. Oktober. (Der neue Lehrer.) Als Nachfolger des Lehrers Katzenstein der nach Soest i. W. versetzt wurde, wählte die israelit- Gemeinde dahier den Lehrer Wiesenfelder, bisher in C-orbach, Mm Lehrer und Kultusbeamten. Der Gewählte ist von der Reaieruna in Kassel bestätigt worden.
* Witzenhausen, 22. Oktober. (Die feindlichen Lager.) In dem Dorf Oberode haben sich schon seit langer Zeit zwei Parteien gebildet, die sich vollständig getrennt gegenüberstehen. Auf dies« Weise gab es in diesem Jahr zwei Kirmesseiern, eine vor einigen Wochen und am letzten Sonntag diejenige der Landwirte. An eine Einigung ist vorläufig nicht zu denken. Oberode bietet ein Spiegelbild der Verhältnisse im großen Vaterlande.
* Eschwege, 22. Oktober. (Aufruf an die Landwirte.) Landrat Langer richtete an die Landwirte des Kreises Eschwege folgenden Aufruf: Der größte Teil der Bevölkerung der Stadt Eschwege ist bis jetzt noch ohne die erforderlichen Winterkartoffeln. Der Kreisbauernverein hat lobenswerter Weise seinen Mitgliedern auf- gegeben, pro Morgen geernteter Kartoffeln je einen Zentner zum Preise von 50 Mark ab Hof zur Versorgung Eschweges zu liefern. Bis fetzt sind leider noch wenig Landwirte dieser Verpflichtung nachgekommen. Ich ersuche deshalb die Mitglieder des Kreisbauernvereins als auch die diesem nicht angehörigen Landwirte und son- sttge kartoftelanbauende Bewohner des Kreftes mit Einschluß der der Stadt Efchwege ihrer moralischen Verpflichtung nachzukommen und vor Einttitt des Frostes ungesäumt oben genannte Meine Menge abzugeben. Ich warne hiermit die Landwirte vor der Nichtablieferung mit dem Hinweis aus die entstehenden Unruhen, die sich in anderen Kreisen schon ergeben haben, falls die städtische Bevölkerung entweder keine Kartoffeln erhält oder sie zu einem unverhältnismäßig hohen Preis später bezahlen muß. Für jeden Bauern sollte es eine Ehrensache sein, sich jetzt als wahrer Christ zu zeigen und zum Aus- hruck zu bringen, daß Stadt und Land airfein» ander angewiesen und keins ohne das andere bestehen kann. Ich weiß, daß die Bauernschaft während der Kriegs zett ^d er Eschweger Bevölkerung zur Seite gestanden hat und erwarte auch in der freien Wirtschaft dasselbe. Ergibt sich, daß die bäuerltche Bevölkerung Mßbrauch mit dieser treibt, wird die Zwangsbewirt- schaftung wieder eingeführr werden müssen.
Die Sau-Fußballspiele.
Eine Borschau auf den Sonntag.
Nach dem guten Spiel, das die Mannschaft des Turn- und Sportvereins 1848 am vergangenen Sonntag gegen Sportverein Kurhessen gezeigt Hai, darf man mit Recht auf das Ab schneiden derselben Mannschaft gegen den Gaumeister „Spott- gespannt sein. So darf es nicht Wunder nehmen, wenn am Sonntag eine Völlerwanderung nach dem Spottplatz an der Hasenbrücke einfetzt, um die beiden in Führung liegenden Mannschaften kämpfen zu sehen. Spott hat den Vor- teil des eigenen Platzes und bewiesen daß die Mannschaft mit alter Zähigkeit spielt; ob gegen diese Elf dir 1848er Mannschaft bestehen kann, muß abgewartet werden. Jeden- falls hat der Spotts-Sturm keine leichte Arbeit gegen die gute Verteidigung der Rothosen. Schiedsrichter Hüttenmüller aus Fulda leitet dieses Spiel und erscheint uns als der rechte Mann am rechten Ott. Spottverein Kurhessen hat die Mannschaft Wieder umge- stellt und wird in Marburg gegen V. f. B. versuchen, zu gewinnen. Marburg hat eine tvesenttich bessere Ausstellung als bei den ersteht Spielen und bei den letzten Spielen bewiesen, daß die Mannschaft spielen kann. Ein Resultat knapp für Marburg darf nicht wundern, da der Sturm von Kurhessen, der in vier Spielen nicht ein Tor erzielen konnte, erst den Beweis feBner Leistungsfähigkeit bringen muß. Ein hartes Treffen wird tri Osterode ausgetragen, wo Germania den 1. F.-K. Göttingen 1905 empfängt. Beide Mannschaften Lennen sich und haben mit wechselndem Erfolge gespielt. Wir nehmen an, daß Germania auf eigenem Platz mit einem knappen Sieg landen wird
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