Nummer 192
Mittwoch, 24. August 1921
Fernsprecher 951 und 952
11. Jahrgang
Fernsprecher 951 und 952
Neue Selltsch-stauzSfische Verhandlungen
diirgs Einstimmigkeit, jedoch ausdrücklich nur für
Berlin, 23. August.
müssen letzten Endes die Wetter verliere«. Denn von allen am Totalisator gewetteten Summer werden 17 v. H. als Steuer für den Staat abgezogen. Dieser Teil der WettDeträge geht de« Wettern jedenfalls verloren. Man kann an einem Renntage einmal Glück haben, immer ge»
tu Rtffcln Keue;:m Nachrtchtrn ertckirtnen wöchentlich iechSmal und zwar ade »di. Ser Nv»mie>nent»r>reii betrügt mvnatlich 6.50 Mark bet tretet Zustellung tn4 faul. Nu», würti durch di« Post bezogen 5.80 Wort monatlich einschließlich Zustellung. Bestellungen werde» ieder,.>it von der Seichüstiftelle oder den Boten entgegengenommen. Druckerei, «erlag und Siedattion ■. Echlachthotftraße 28/30, nur unverlangt etngefanite Bettrüge kann dte Redattion etne «erantwortung »der Gewähr tn letnem Falle übernehmen. Rüüz-rbiung bei vezugigeldei oder Anlprüche wegen envaigerntcht ordnungSmäbtaer Steuerung auigeschlotsen.
Insertton«preise> e» «whetmlsche 8uftrage: Die einwalttge Anzetgen.Zeile TL L30. die einlpaMge Reklame,eile M. 3.—. b) Auswärtige Aufträge: Die etnipaMge Anzetgengetle M. lchü, die einspaltige Reklamezeile TL 3.50. alle» einschließlich TeuerungSzuschlag und Anzeigenfteuer. Für Anzeigen mtt besonder» schwierigem Satz hundert Prozent Aufschlag Für die Richttglett aller durch Fernsprecher aufgegebenen Anzeigen, sowie für Aufnahme. baten und Plätze kann eine Gewähr nicht übernommen werden. — Truckerei: Schlacht- Hofftratze 28/30. Geschäftsstelle > Kölnische Straße i Telephon Nummer 951 und 952.
Worden ist, wird die Reichsleitung in diesen Tagen zu entscheiden haben. «ss»
Aus der Gefangenschaft Deutsche Helmkehrev aus Avignon. (Privattelegramm)
Aufbau-Verhandlungen.
Neue deutsch-französische Besprechungen. (Eigener Drahtbericht.)
Auswärtige Politik.
Beeatmkgen im Reichstagsausschutz.
(Privai-Telegramm.)
Ränke um Genf.
Die Streitfrage Oberschlesien.
Das Eingreifen der Staatsanwaltschaft wird Wohl Klarheit darüber schaffen, wie dieser Riesenschwindel inszeniert worden ist, wer im dunst, len Hintergründe an dem großen Gimpelfang beteiligt gewesen ist und wohin in der kurzen Frist von wenigen Wochen die vielen Millionen verschwunden sind, die jetzt zur Befriedigung der Gläubiger fehlen. Kriminalistisch wird der .Fall" sicherlich restlos aufgeklärt werden. Aber wer erklärt ihn psychologisch? Wer löst das wich- ligste Rätsel, das übrigbleibt, das Rätsel, wie
Dor der Konferenz.
London, 23. August. (Eigene Trachtmeldung.) In den Blättern wird lebhaft die Frage erörtert, wer Deutschland auf der Genfer Ta- g u n a vertreten werde, und ob der Kanzler Dr. Wirth diese Rolle selbst übernehmen werde. Ste Zulassung Deutschlands zmn Völkerbund hängt in nicht geringem Mass» von der Art und Weise ab, in der Deutschland in Genf für seine Interessen eintretcn werd«.
soll diese Entscheidung an die deutsche Regierung gesandt werden und eine Festsetzung deS Zeitpunktes für den Abtransport erfolgen. Der französische Geschäftsträger in Berlin erhielt die Weisung, sich mit seinem englischen und italienischen Kollegen zu verständigen, der deutschen Regierung gemeinsam hiervon Mitteilung zu machen.
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Die feiernden Voten.
lMan bedenke, daß die Passiva eines einzigen Konzerns achtundvierzig Millionen betragen!) Wenn man den Durchschnitt der Einlagen mit „ >5000 Mark annimmt, waren es 150000 erwach- Karlsruhe, 23. August, fer.e Menschen, bei denen die Gier nach raschem. Gestern trafen vlerunddreißig deutsche mühelosem und reichen Gewinn alle Hemmun-
Der Wettschwindel.
Dreihundert Millionen Mark Vergeuder.
Wie tote gestern bittet) Telegramme berichteten sind »der hundert Sportbairten tn Deutschland in den letztenTagen dc Hörbuch geschloffen worden
hatten, nämlich der Welt Zett zur Usberleauua!^" ungültig erklären oder Vorbehaltt machen zu geben. Die bisherigen Erfahrungen, Me|n?ü:bt- ro“rBe die ganze Vereinbarung 6c- Deutfchlaitd mit dem Völkerbund gemacht hat.Idcnklich erschüttert werden und das ganze Ab-
Meter Neueste Nachrichten
\ Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
। l vorläufig biet ßiinriiet nrnnmnvn <>l„s au I Verheißung — nach zwei Monaten 5000 Mark
deln wird, da ,etzt nach dem Beschluß des Ober- " .J*9V ,er"°nTO^”’ Jliu 6k I ausbezahlt. Das Kapital? Nein, nur die 3in*
sten RateS vom 15. September ab die wirtschaft m * Mrückgekehrten Gefangenen er- fett. Und nach abermals zwei Monaten wieder
sichen Sanktionen und damit auch die R h e i n J™6rt mort'tw8 ber größte Teil der Zurückgekehr. MO Mark, ,md so immer itneber 5000 Mark, so-,
-ollorenem™ ‘ " ten schon mehrere Jahre in Avignon war. Die daß er am Jahresende 30000 Mark alS Zinsen
■■ ml "f V 2 ",rb ^Freude über die Heimkehr war groß Leider muß. Eelt, während das kleine Kapital in dieser über die Bedingungen unterhalten, unter denen ’ tzeimkebrn noch "Wm fruchtbringenden Art weiter arbeitete,
der deutsche Import, vor allem für Fer- «’ b'6^ Ehrer noch neunundsechgig deutsche Wer seine Einlage auf 20000 Mark erhöhte,
tigfabrikate vor sich gehen kann. ^Eraden in französischer Gefangenschaft zu- konnte sogar auf ein sicheres Jahreseinkommen
Irücklassen. DaS Aussehen der Gefangenen war bon 120000 SOlarl rechnen. Wer würde noch so gut. Die klagten aber einstimmig über bie ^umm sein und arbeiten, wenn er auf diese einschlecht- französisch- »-Handlung, mA sich^UTn kWEinkorn. Gleichzeitig mit den in Karlsruhe eingetroffe- SS s
nett Gefangenen waren auch einige Oester- . Zeitalter der Menschheit
«ns «himmn sekommens Einige Konzerne waren sq
reicher aus Avtgnon entlassen worden. vorftckstig, nur 300 v. H. Dividende zu verspre- ”*— ch«n und warnten sogar biodermännisch vor ie-
Die serbische Thronfolge. oemk O6o^" gegrifE'^Auf^wÄsh?W-iIe Ä8ni8ä- 8Ä Ä
(®l9ene Drahtmeldung.) gemein gesagt: Durch die Errichtung von eige-
Wien, 23. August. I nen Renn p allen und durch ein besonderes Die zweite Operation deS neuen Königs von System von Rennwetten. Die einfachste Serbien scheint zu Befürckstungcn Anlaß zu ge- ^^slegung mußte zu dem Ergebnis führen, ---- * und die Wettkon-
In der französischen öffentlichen Meinung yat sich die erste Erstarrung über daS den französischen Wünschen so wenig entsprechende Ergebnis der Verhandlungen des Obersten Rates bald gelöst. Amtliche und halbamtliche Agenten der Regierung sind in der französischen Publizistik, wie tn den sonstigen Organen der öffentlichen Meinung auf daS eifrigste tätig, um die Basis für das gegenwärtige Kabinett Briänd zu erhalten Man ci.it sich den Anschein, als handele es sich um eine englisch-französische Meinungsverschiedenheit über die Regelung einer zwischen Deutschland und Frankreich schwebenden, also gelvissermaßen lokalen Streitfrage. Damit läßt man einmal die überragende, ja weltpolittfcke Bedeutttng der öberschlesischen Frage vergessen, und zum zweiten will man mtt dieser Darstellung zum Ausdruck bringen, daß sich wegen eines m„ri.
solchen Gegenstandes ein Bruch zwisck-en der _ • , . ® 9tU^,L „
Entente nicht gelohnt hätte. Ueber die wirkliche HavaS meldet: Dte neue Zusammenkunft Bedeutung der öberschlesischen Frage alS eines Loucheurs mit dem deutschen Wiederaufbau- Kern pro bl em S der ganzen gegenwärtigen Minister Rathenau erfolgt auf Einladung Weltpolitik klart man dte franzomche öffentlich- y,,4, ki„3m-r an»*,,,,
Meinung geflissentlich nicht auf, inder Furch«, ^"^nanS. Auch desmal nahm L°uch«tr ke ne dann doch wegen des hervorstechenden französi- Veranlassung, die Einladung deS deutschen Mi- scheu Machfftrebens Bedenklickffeiten und Hinder- nisters abznlehnen. Di- Verhandlungen dcr,„ , . „ - - ■ • -i„ , n r
Nissen sich gegenüber zu sehen. Sachverständigen in Pari« haben kein ErgebnisI« 11 e g sge fan gene aus Avignon in Karls- Sen der einfachsten Uebcrlegung der primitivsten
Aber schon spielen die Ränke um Gens. Und „Tracht daS für Frankr-ich annehmbar wäre — ru^e cin- Die Gefangenen, die schon vier Tage ^N^^^chal.et bat Die P rospekte Käää: ss. bx’s r?,’! s&xä
düng'des VölkerbundrateS in Genf die E t n - baden wird in der Presse viel besprochen. Ueber a«f« begrüßt. Unter ihnen befand mw von sicheren hohen Gewinnen und gar nicht
stimmigkeit zu fordern. Das Blatt erklärt, den Inhalt der Besprechungen erfährt man, daß^ ^n Badenser, wahrend die übrigen Gesänge-hon beiMWi: etne« Verlustes. Wer 5000 es sei nicht wahr, daß sich Frankreich im voraus Ls r.* kiaurlfäckkicki um hie aollkraa? han lteit nu8 Rorddeutschland stammen. Sie haben als Einlage hergab, bekam — nach der damit einverstanden erklärt hätte, einem nnr in" dauplsaastay um btc Zollfrage Han-I^.,^. —u„-----iVerhersiung — nach zwei Monaten Bono Mark
der M.-hrheit gefaßten Beschluß von Genf zuzustimmen. Nun liegen die Tinge aber folgendermaßen: Das Völkerbund-Statttt fordert aller»
die Emscheidungen der Vollversammlung des Völkerbundes. Kür die Entscheidungen des Völkerbund-Rates, der technisch gewissermaßen einen Ausschntz deS Völkerbnnv-Plemmrs darstellt, wird diese Einstinrmigkeit nicht gefordert. Und sie ist erst recht nicht vonnöten, wenn -S sich nicht um eine sachliche und materielle Entscheidung. sondern um ein Gutachten handett. Und lediglich darum drehen sich die Gespräche tw Obersten Rat, daß für dieses Gutachten ein MehrheitSbeschlutz genüge. Hätte man an der Einstimmigkeit festgeh.tlten, sio hätte man sich den Gang nach Genf sparen können, denn es nekeo^nbeiten hürtt^m^eva«’ besteht keinerlei Aussicht, daß Frankreich von sei- bü^e.ww verlautet fn dieser Wo-
ner Auffassung zurücktritt, und man würde nie **L ^nem Dmsitzenden einb^uftn werden, gum Ziele kommen, wenn es Frankreich in der e ® 6”b^it
Hand hätte, durch seine Stimmabgabe jede Be- Md andere Fragen d-r -n-Swürttgen Po- schlutzfaffung illusorisch zu machen. «»« 5» «Örtern. Da der Rei^kanzler stch^ in
Der Sinn der Stellungnahme des Obersten!^^,^b"Hung tMt t^Parteiftchrrrn der Zu- Rates ging dahin, dieses mit Mehrheit adgt.-1 ber ."telsten ^aftionen zu dem Pra!
^utdcbTcn bcS Syjltjsbunibrdtfiä ^iiiF। tttttntirfttCDcnviicttTnQ tttii ben •*>•»»*.« »wf~*«/»«nyv«« g«* uv-i, _ , — <• w — m - »-
bindende G^ndlage für den vom Obersten Rai ^,"Etnigten Staaten bereits versichert be». Das Pariser „Journal" teilt jetzt mit, daß ba« das Schwindel sei Und die Wettkon-
gemäß den Bestimmungen des Versailler Ver» ^, wird dieser Gegenstand vom auswärtiger König Alexander, der auf dem Rückzug aus ^c wendrten stch doch meist an Personen, die
träges endgültig zutreffenden Beschluß zu neh-I ^»sschuß nicht berührt werden. DaS R-ichS. Albanien schwer erkrankt «wesen fei und dem!^,?k» Gingen dos Turfs einigermaßen ver-
men. Wen» der .Temps' geltend macht, daß tagsplenum wird keinesfalls vor der zweiten - , hnf. J . m traut waren. Um 300 Millionen mit 600 v. H.
weder Polen noch Deutschland sich an den Spruch Wülste deS September zusammentreten. Der ?,? ,?"" ?bmen müffen verzlnsen zu konnen, mußten innerhalb eines
des VWerbutttaawszu Mtcn brauchemund Ausschuß wird in der nächsten Zeit mit den Ver- ?« ben Folgen dieser Sranlhrit leide und Jahres — bei Hinzurechnung der Verwal- daß gerade darum die Einstimmigkeit erforderlich «retern der Parteien Rücksprache nehmen. Der ^aß sein geschwächter OrgantSmuS den neuen rungskoiten — rund zwei Milliarden Mark ge- sei, io vergißt das Watt zu beachten, daß diel Zusammentritt des Pl-numS vor dem Görlltzer Operationen nicht sonderlich gewachsen sei. Das Wonnen werden. Durch eigene Rennställe? Wenn letzte Entscheidung ja gar nicht, wie öden dar- Parteitag der Sozialdemokraten kommt, wie per- „Journal" fährt dann bezeichnenderweise fort:|™an boraussetzi, daß die Welttonzerne sämtlich« getan, der Vvlkerbundrat, sondern der Oberste I^we^ wird, nicht in Betracht. i Für den Fall, daß Alexander nicht in der Lage Zinnen tn Deutschland bestritten und sämtliche
Rat zu treffen hat, und dies - Enffcheidung ist -- wäre, die serbische Krone zu tarnen mutz tnan Ü«wonn-n hätten, sodaß nur ihre
dann allerdings für beide Teile bindend. Das (MiorfAIofisn Urnhlom b«mW reckmen b~fi fein filtere / «,„s,r ^Lcr_.c ^azwrt worden waren, dann hätten sie Spiel des .TempS- ist nichts weiter als ein^ Ewnen- daß sem älterer Bruder „st etwa lünfztg Millionen gewonnen. Denn neues Ränkespinnen mit deut Ziel, Verwirrung Die euglisch-franzöflschen «egensStze. „ ? 7? T? “ bcSJt?cn?uL.b,cÜ Summe ungefähr belaufen sich säm t-
tn dte soeben erst michsam und zur VermeidungI «sioener 5 * Iouf ble Nachfolge hat verzichten müssen, ütche Rcnnpretse in Deutschland. Das heißt:
eines Konflikts, für welchen alle Anzeichen vor- tE a . -r DrahtveriLl.> seine alten Rechte geltend macht. Ober würbe bie! »te hätten die fünfzig Millionen auch dann nicht
banden waren, zustande gekommene vorläufige xonbott, 23. August. Krone dann auf bie Familie des Bruders des gewonnen, denn jeder Laie weiß, daß auch glück«
Regelung zu bringen. Hat doch selbst Italiens „ ES erregt in englischen Kreisen mißmutige verstorbenen Königs Arsen übergehen" Gslnd?c Rennställe bestenfalls die Unkosten decken. Pretuterimmster soeben zugeben müssen, daß man Ueberraschung, daß man in Frankreich dem von erscheint wL-nschcnswtrt daü Serbien die vs, Dte erste Voraussetzung stimmte also nicht. Wie m jenem Freitag abend tcttsächlich vor dem Lloyd George ausgesprochenen Gedanken nicht sung dieses Problems ersvart bleibt!" ' F*01 ,e? m’t ,ber »weiten, den Rennwetten? Wer
Bruch der Entente stand, und daß Italien Igeneigt sei, das ganze oberschlestsche Problem ' " 016,1 '-mals auf einem Rennplätze gewettet hat. weiß,
„in der UeberzeuMng. daß nur die Aufrechterha». von Anfang an von einem unBnrfeiifeben I ztx ~ . wie gering die Ehanee eines dauernden Gewiw-
^nne^^d^"V^offch^g^dcr^Uebetaxffuna"an^den ^»iedsri-lster oder einer Gruppe St Schi^S DeUtschlÜNdS AUßeNhaNök!.
Bölkerbimd a6e. ri*!crn beratcn «“ lassen. DaS Blatt schreibt Man Drchtet bie deutsche Konkurrenz. 1 ” ffcn Wttt ®nbe* bic 2Scttcr ÖCrI,erett-
hat also offenbar den Zweck, Zeit zu gewinnen. e1?e& aitl2 Beunruhigung, daß (Eigene Draht Meldung.)
lnzwischsn die Gemüter sich beruhigen und sich I .rrankreich die Abmachungen der Finanzkonferenz I <.nnhn„ <y>
!?ÄeTwn^rWe,ten ln ttRT fär uStia”ÄtS .^•'«n g--genwZrti? von einer Reise nach Jta-I Winnen kann man nicht. Die^Z u fäYtT‘ton
iw firti», »vg s . m.-« IsUk ungMttg erkläre. Wurde Frankreich die Ab- lien und den Kolonien nach Loudon zurückae- denen der Ausgang eines Rennens abäänat, auf^^^große^Probe^iest-Nw^ ^er Sina^konfercnz tatsächlich nicht kehrt, er brachte die Nachricht mit, daß dort über- wid zu groß. Selbst wenn man nur
HmauSstb?ebuna bat nwn bal anerkennen, so ergäbe sich eine ernste llnge- "ll eine rege Tätigkeit der Deuffchen beobaclstet Vlerde wettet, die dafür wieder sehr niedere Ge-
Brimtdschen V/rträ« aleichfallS ttw Äu« l - genhei 1. Wenn Frankreich die Abmachun- werde, die in den Kolonien ihre Farbstoffe ver- winnquoten bringen, genügt meist schon das
hatten, nämttch der Wt Zett zur Ueberleauna "6"lür ungültig erklären oder Vorbehalte machen l5"len. Die Deutschen seien entschlossen, ihre Verzagen eines Favoriten, um den Gewinn in
zu geben. Tie biä6ta«en Vtfabtun^n Ne Ircü:liC- f° würde die ganze Vereinbarung be-I Abstösse zu sehr hohen Preisen zu verkaufen, Verlust zu verwandeln. Die Wettkonzerne soll-
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jetzt dennoch zu tun, insbesondere, da die @e,l PariS, 23. August (Eiaene Drabtmsldunot rocJbCk D-c die Quoten so stark drücken, daß sie auch im Ge-
K- -E dwl^ng nachMgemein« «Mas. RaS«« die EnSÄ'WV.SSKSTte SMr&Ä*! «uf- winnsalle kaum mehr alS den Einsatz wiederbe- sung und nach unserer Vertragstreuen Haltung nei tfHt 3 utoififien* @ n o U n b ’ Fer^tn- Die Totowetten mußten sich also in be-
DreSlau, 23. August. (Privattelegramm.) Die für Sonntag, den 21. d. Mts. von den Polen in dem ganzen ehemaligen Aufftandsgebiet angekündigten Feiern zur Erinnerung an den ersten und zweiten Pole naufstand 1919 und 1920 hatten wegen der großen Ausmachatng, die die Einladungen in den polnischen Zeitungen anvümdiqten, starke Besorgnis erweckt. Die Fei«m habon jedoch nur Mreinzrlt statt- es möglich war, daß Zehntausende blind und gefunden und sind überall ruhig und ohne ahnungslos in diese plumpste aller Fallen ge- leden Zwischenfall verlaufen. | gangen sind? Man schätzt die Summ« aller Ein
lagen, die bei den Wettkonzernen gemacht wor« den sind, auf dreihundert Millionen Mark.