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Keine Entscheidung über den Vormarsch

die

auf das ausdrückliche Ultimatum hin es unter-

v Lag von Kennern der Verhält- ^fsen sollte. Die neue Forderung von eiithun-

ma-

Nur schwarze Truppen.

Maßnahmen getroffen werden sollen, bevor Deutschland auf die neuen Forderungen der En­tente und die neuen Zahlungsbedingungen mit Ja oder Rein direkt geantwortet habe.

dertzweiunddreißig Milliarden Wiederherstel­lungssumme anzunehmen und zu erfüllen. Lloyd George hat daran feftgehalten, daß leine ZwangS-

weiS auf den achten Abschnitt des Friedeusver- tragrs, der betont, daß die Reparationslommis- ston nach der Aufstellung ihrer Entschädigungs- fordcrung Dcutsckstand nunmehr eine« TU- gungsplau zu unterbreiten und daß Deutsch- land eine Frist gelassen werde« muh zur An­nahme oder Ablehnung dieses Problems Wie die Pariser Blätter melden, hat sich Lloyd George dieser Auffassung angeschlossen. DieS bedeutet, daß Frankreich seine Truppen mobil machen kann, daß aber auf eine derartige Maßregel die üvri gen Regierungen vorläufig verzichten, solange sie nicht selbst die Durchführung »o« Zwa»««- matznahmeu beschlossen haben. Die vorläufig zu-

(Eiaener Drohtberickck.)

London, 2. Mai.

Der Vertreter Italiens, Gras Sforza, hat gegenüber den französischen Besetzungsplänen rechtliche Bedenken geltend gemacht, unter Hin­

fein.

Die Reichsregierung hat sich in einer kürzlich von ihr herausgegebenen Denk­schrift über die Ursachen des Reichseisenbahn-- desizits dahin geäußert, daß sie auch im Jab re 1922 noch nicht mit einer Beseitigung des De­fizits rechne Das kann man ihr gern glauben. Denn die bisherigen Erfahrungen Haden nur zu deutlich gezeigt, daß statt der stets ange^ndig- ten Verringerung der Fehlbeträge eine Mrllrar- dcnste'gerung derselben eingetreten ist. Wenn die deutschen Reichseisenbahnen in fünf oder zehn Serbien ohne Fehlbetrag arbeiten, wird man von Glück reden können. Denn die Herabminderung deS Personalstandes kann nicht Knall und r^all durchgeführt werden Auch der Rückgang der Kosten für die Baumaterialien aller Art wird sich erst allmählich in einer Verminderung de? fetzt bestehenden Defizits auSdrücken. Man möchte hoffen daß die jetzige Erhöhung der Eisenbahntarife wirklich die letzte ist, die von dem Reichsverkebrsmimsterium vorgenommen wird. Denn sie allein vermag infolge des Aus­falls durch die Richtbenutzunq der Eisen­bahn von Millionen Retchsangehörrger und

Hi« verlautet, daß Lloyd Georg- in der Ul- timatumfrage nachgeben und der ganze Oberste Ententerat der'Besetzung M Ruhrreviers zu- stimmen werde. Auch wenn Deutschland daS Pariser Abkommen vom Januar 1921 unter­schreiben würde, wollen die Franzosen doch sofort da» Ruhrrevier besetze«, um eine Ga. rantie in Händen zu haben. SriegSminister Barthou ist in Paris geblieben, um auf einen Wink von London die Mobilisation durchzufüh­ren. Im Laufe der Londoner Konferenz fall Briand ausdrücklich erklärt haben, daß die Gruben und Fabriken im westfälischen Industriegebiet während der Besetzung nicht ausschließlich für franzöfifchcu Profit betrieben werden sollen sondern zum Vorteil der Entente und der ganzen Welt, sowie Deutschlands.

Die deutschen Beamten.

B e r l i n. 2 Slot lPrivartelegramm.l Die Beamtenkorporationen des vor d« Besetzung stehenden Ruhrreviers haben die R-tchS - regierung zur Büanntgabe vo« Bar­sch ri sie« ausgrsordert, die ihr amtliches Ver­halten gegenüber zivilbehärdliche« Maßnahmen der Besatzungstrudveu reaet» solle«.

Die Besetzungszone.

Paris, 2. Mai. (Eigene Drahtmeldung.- Es verlautet, daß Frankreich das Ruhrgebiet bis zu folgenden Grenze« besetzen wolle: Die Grenze nimmt ihren Anfang beim Brücken­kopf von Wesel, folgt dem Lauf der Lippe, berührt die Stadt Unna, folgt dann eine Weile der Ruhr und kehrt «ach Remfcheid zurück. Die Städte Esse«, Dortmund, Elberfeld und Mülheim, letztere als Hauptfitz von Hugo Stinnes, sind in das neu befetzte Gebiet einbegriffe«.

gelassene italienische Auffassung wird, falls sic durchbringen sollte, zur Folge habe«, daß die Re­parationskommission Auftrag erhält, Deutsch­land nunmehr einen Tilgungsplan zu unterbre:- ren mit der Festsetzung einer kurzen Frist für dessen Annahme oder Ablehnung

Widerstünde in London.

Paris, 2. Mai. (Eigener Drahtbericht.) Die französifchen Meldungen über die Londoner Konferenz geben zu, daß die Pariser SanttwnS- pläne doch auf unerwarteten Widerstand gestoßen stnd. Man kann auS der Zusammen, stellung der verschiedenen Berichte auch deutlich erkenuen, daß diese Widerstände ernster Natur sind. In England hat man die französi­schen Absichten aus eine dauernde Be­setzung des Ruhrgebiets durchschaut und ist deshalb mißtrauisch geworden in Bezug auf die wirifchaftlichen Folgen einer folchen Br- fetzung. Lloyd George möchte deshalb an die Besetzung des Ruhrgebiets gewisse Bedingungen knüpft«, die es den Franzosen unmöglich ma­chen sollen, sich dauernd sestzusetzen, selbst wenn Deutschland seinen Pflichten nicht nachkommt.

Londoner Konferenz.

Die Beratungen über Deutschland.

(Eigener Drahtbericht.)

London, 2. Mai.

Es ist gestern abend und auch während der Nacht auf der Londoner Konferenz zu keinem eigentlichen Befchlutz und zu keiner Entfcheidung gekommen. Man hät eine Formel gefunden, die die Differenzen zwifck)en den Franzofen und den Engländern auszugleichen sucht. Lloyd George wird die Franzosen mobilisieren lassen, aber er hat fich von Briand verspreche« lassen, daß der Bormarsch ins Ruhrrevier erst dann angetreten werde, wenn Deutschland

Teure Eisenbahnfahrt

Weitere DerkehrSerschwerutig.

Ultimatum oder Dormarsch.

L - ndon, 2. Mai. (Eigene Drohtzmeldung.) Die Wicderherstellungskommisfio« soll zuerst bet deutschen Regierung den Zahlungsmodus für die Forderung von 132 Milliarden mitteilen. Im Prinzip bat Briand daran festgehalten, daß der Tag des L Mai als solcher schon ein Ultimatum bedeute und daß man infolgedessen fristlos zu so- brtigen Zwangsmaßnahmen fdneiien könnte. Praktisch käme es dazu, da die Mibili- sation und der Aufmarsch eine Woche in Anspruch nehmen, daß der französische und der englische Standpunkt miteinander vereinigt werden könn­te, das heißt, die von Frankreich sofort beföhle- nen Zwangsmaßnahmen treten mit dem Vor­marsch erst nach etwa drei Tagen in Erschei­nung. während welcher Zeit das von LloH) Ge­orge ergangene Ultimatum ablaufcn könne.

Noch eine Frist?

London. 2. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Briand äußerte fich, er sei entschlossen, zu for­dern, daß die Sanktionen sofort ihren Anfang nehmen und daß die Mobilisation unverzüglich ausgesprochen werde. Zur Ausführung der be­schlossenen Maßnahmen stehe ein Zeitraum von a ch t T a g e n zur Verfügung. Wenn Deutschland bis dahin Vorschläge mache, würden sie ge­prüft werden. Diese Borscklläge müßten in der uneingeschränkten Annahme der Ziffer der Re- parationskommission bestehen «nd fie müßten fern« genügend garantiert fein. Dafür komme die Einsetzung einer Schuld-nübertoackmngSkom- mission und die Taxe auf die Ausfuhr «fw. in Betracht. Anders zu handeln, fei unmöglich.

Bedenken gegen Frankreich.

Italienisch« und englische Auffastuug.

Industrie, Handel und Gewerbe würden, wäre es anders, bei den Schwierigkei­ten der heutigen Steuerverhältniffe und der gänzlich neuen Materie geMuugen sein, ttt Frankfurt Filialen zu eröffnen zu geeignetem fündigen Verkehr und zur Fühlungnahme mrt »er Steuerbehörde oder aber Hunderte ihrer An­gehörigen dauernd auf Reifen halten, rmnde- tcns icdoch einen ausgedehnten Schriftverkehr zu pflegen. Heute können sie ohne Mühe jede einzelne Stelle bis zur Spitze hinauf welchen. In hohem Maße treffen die so geschtDerten Verhältnisse auf den ganzen Regierungsbezirk Kassel und die angrenzenden dem Amte unter« stellten Bezirke zu, dessen verkehrSPoliti« cher Mittelpunkt Kassel werden mutz. Tie Unterbringung dieser in ihren Anfängen dem Umfang nach kleineren Behörde gegenüber dem heutigen Stande sowohl hinsichtlich der Büroräume als der Wohnungen mutzte in unse­rer Zeit bedeutenden Schwierigkeiten begegnen. Das Landesfinanzamt, das ja eine ganze An­zahl hiesiger Jntendanturbeamten übernahm, erhielt zunächst das I n i e n d au t u r ge bau - d c in der Oberen Königstrabe als Dien,tg:ban- de und die neue Oberzolldirektro« nut dem gleichfalls übernommenen Personal zuge- wiefen. Diese zum Teil nicht sehr praktischen Gebäude genügten natürlich gar bald nicht dem Bedarf und so hat der Reichsschatzminister

wiederhott kostspielige Ankäufe

Mainz, 2. Mai. (Privattelegramm.) Die französische Militärbehörde HM im ganze» Be- setztwgsbereich die Berbrettuug von Z e t t u n - gen, Zeitschrtste« und Büchern mit Angriffen aus die schwarze« Truppen Verbo- t e n. Sowohl im Mainzer Gebiet wt- tn der Pfalz werden die Vorbereitungen für eine völ- lige Ablösung bet bisherige« gemischten Besät zung durch nur aus Kolonialtrup^n bestehende Besatzungsabteilungeu eifrig betrieben.

durch die erhebliche Einschränkung, sich Industrie und Handel in den Güter­transporten auserlegen werden, niemals zu einer Besserung der Verhältnisse zu führen. Die Erwartung bet maßgebenden Stellen, daß der Vcrlehr mit der Besserung unserer wirt­schaftlichen Lage steigen werde, kann sich schon um deswillen nicht erfüllen, weil eine derartige Besserung angesichts der vollkommen verworre­nen politischen Lage und der immer weiter sich fortsctzenden Zwangsmaßnahmen unserer Geg- ner in weite Ferne gerückt erscheint. Wenn aber die bisherigen Methoden fortgesetzt werden, wird di« Prophezeiung des RctchKfinanzmtnt- sters Dr. Wirth sich erfüllen, daßbet Verkehr sich schließlich selbst auffressen müsse", S.

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nisse darauf hingewiesen worden, daß das Mit­tel der ständigen Erhöhung der Fahrpreise zwar seh- einfach, aber ebenso falsch sei, und daß es niemals zu einer Besserung der fast unhaltbar gewordenen Verhältnisse auf den deutschen Eisenbahnen führen kann. Trotz aller Erhöhun­gen hat sich das ständige Anwachsen des Dest- fits, das int Rechnungsjahre 1918 mit 1,7 Mil­liarden Mark zum ersten Male als Passivposten bei den deutschen Eisenbahnen in die Erschei­nung trat, zu der jetzt erreichten schwindelhaften höA? nicht vermeiden lassen. .

Diese Zahlen beweisen hinreichend deutlich, daß der Hebel anderswo angesetzt werden muß, wenn wir zu einer Sanierung der Verhältnisse in unserem Verkehrswesen gelangen wollen. Diese Erkenntnis bringt jetzt auch bei den maß­gebenden Stellen allmählich immer mehr durch. Die Ausgaben müssen um jeden Preis verrin­gert werden. Z. B. sind die Personalausgaben tm Jahre 1920 auf nicht weniger als 13,7 Mil­liarden Mark gestiegen. Das bedeutet gcgenüoer dem Vorjahre ein« Steigerung von 64 Milliar­den Zum Teil sind an diesen Riesenausgaben die Materialverteuerung, auch wohl die gestei­gerten Besoldungssätze, die infolge der teuren Lebensverhältnifle notwendig wurden, in Rech­nung zu ziehen, ebenso größere Anzahl des Per­sonals. Nach amtlichen Mitteilungen herricht eine UebcrfMe, die auf die Dauer unbezahlbar ist. Es waten beispielsweise im Jahre 1919 1,1 Millionen Personen im Eisenbahndienst bei einem Verkehr, an den man sich heute nur noch mit Schaudern erinnern kann, notwendig, wäb- reud int letzten Friedensjahr 1913 rund 740 CCO Angestellte und Arbeiter ein auf glänzender Höhe stehendes Verkehrswesen zu bewältigen imstande waren. Deshalb hat die Eisenbahn- Verwaltung eine Verringerung des Personals um vorläufig etwa fünfzigtausend Köpfe vorge­sehen. Es mag allerdings bedenklich sein,,daß die Entlassung einer Reihe von Arbeitskräften aus dem Eisenbahndienst die wachsende Arbetts- lcsigkeit im Reiche noch weiter verstärken Würde. Aber dieser Gesichtspuntt allein Wird für das Reichsvcrkehrsministerium nie-1 ausschlaggebend

Just den SDZonat Juni, wo die Reifezeit im berftärften Umfange alle Jahre einsetzt, hat das Reichsverkehrsministeriym in Aussicht genmn- nten, das reisende Publikum mit der angeneh­men Ueberraschung einer Tariferhöhung aus den Bahnen zu beglücken. Nachdem wir bis jetzt für die letzte Wagenklasse den früheren Frte- densluxuspreis von neuneinhalben Pfennig^ für den Kilometer bezahlt haben, wird ab L <;um den Fahrgästen dreizehn Pfennig für den Ktto- meter abgnommen werden. Mehr noch als bis­her werden daher die Eisenbahnen nur mehr von dem kapitalkräftigen Publikum bevölkert werden können, und die erste und zweite Wa- genklafle wird damit amtlich den Ausländern und Schiebern reserviert. Für gewöhnliche Sterblich« ist in ihnen kein Platz mehr. Das Reichsverkohrsministerium hat, tote immer, so auch dieses Mal, die Erhöhung der Eisenbahu- tarife damit begrünget, daß der immer mehr et«, roßenden Defizitwirtschaft int Verkehrswesen ein Ende bereitet werden müßte. Dasselbe Ar­gument wurde aber bereits bei der letzten hun­dertprozentigen Fahrpreiserhöhmtg vom 1. März 1920 angeführt, ohne daß die Anziehung der Tarifschraube das geringste genutzt hatte. Der Erfolg ist bisher lediglich- der gewesen, daß der Fehlbetrag der deutsche Eisenbahnen, der im Rechnungsjahre 1919 auf 4,8 Milliarden Mark gestiegen war, für das Rechnungsjahr 1920 mit einem Fehlbetrag von 14,4 Milliarden im ordenttiih-en Haushalt abschließt. Es ist fefion

Stent Entente-Vorschläge.

Genf, 2. Mai. (Eigene Drahtmeldung.) Ha- vas meldet «ester« abend aus London: Zwischen der französischen und btt englischen Abordnung besteht noch keine volle Einigkeit. Die engltsche Regierung beharrt daraus, baß an Den schland ein N l t i m a t u m abzusenden fei, das dte Mm- drstbedinaungen der Alliierten bekannt gibt und ... Deutschland innerhalb ein« Woche

zu äußern habe. Di- englisch« Regtcnmghat ein dreigliedriges Komitee eingesetzt, bestehend aus dem Kriegsminister dem aclonwlmmtfttr und dem Minister Lord Montagne, das fich mit der Ausarbeituna neuer Dorschlage «nd der Prüfung der französischen Vorschlag« beschäftigt.

tim bas Ruhrgebiet.

Di- Besetzung als «arantie.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 2. Mai.

genehmigen müssen. Gerade die beträchütcht Höhe der Ankaufsfummen bewies die Rot des Amtes an Büroräumen, denn sonst würben Lei­tung unb Minister sich nie dazu entschlossen ha­ben. Schwieriger noch ist zwetMos die Unter­bringung der Beamten in Wohnung en. Frühzeitig schon wurden zwischen Stadwerwal. tun« unb dem Landesfinanzamt Verhandlung«« zu gemeinsamer Arbeit bei der Erstellung der nötigsten Wohnungen gepflogen und westlich der Stadthalle, an der Augusta Diktoriastratze, wur­de geeignetes Gelände gefunden, eine Konkur­renz unter de« Mitgliedern des Bundes deut, scher Architekten (B. d. A.) hatte ein durchaus günstiges Ergebnis. Der preisgekrönte Ent- Wurf der Architekten Gerhardt und Schäfer ist nunmehr endgültig der Weitervearbettung zu­grunde gelegt In der letzten dem ganzen Pn» jekt zustimmenden Stadtverordnetenversamm­lung waren die Pläne auS*1 *"S*B den diese infolge der Reil,,.. - -

und der Abgeschlossenheit be? ganzen Kontos einen tafemenartigen Eindruck. Aber: Das rst eben das Eigenartige de? Entwurfs, daß in ihm die unbedingteste Berücksichtigung der bestmög­lichsten Ausnutzung der Besonnung zu sehen ist. Heute schon mutz gesagt werden und darin sind sich all« von mir befragten Fachleute einig: So bequem und angenehm betartige Gebäude ge­genwärtig fein mögen, eine allgemeine Verbrei­tung des so gestatteten Grundrisses eines

TOf Nützlichkeit eingestellte« Blocksystems ist undenkbar. Schwer würde es in Zukunft cm gegenteiligen Falle dem Wanderer sein, sich tn derart angelegten Stadtteilen zurechtzufinden Mau stelle sich vor: Langgestreckte gleichmäßig« Gebäude fronten, fast durchweg in der Richt«»« von Norden nach Süden, di« zu dien Zeiten de- Tages toährerche Besonmma erhalle«, besteoeno

Lanöesfinanzaml.

Bcrkehrspolttischer Mittelpunkt der Provinz; Die Beamtenkolonie westlich bet Stabthalle; Jeb« einzelne Wohnung kostet 120000 Mark.

(Bon unserem Mitarbeiter.)

Kassel, 2. Mai.

Die dauernde Deschüfttguug des steuertr» aeuben Bürgers im weitesten Sinne des Wortes mit Äcuereinschätzung, Steuerzahlungen und anderen mit der neuen Steuergesetzgebung ver­bundenen .Annehmlichkeiten" Hal die allgemeine Ausmerksamkeit wieder auf das L a nd es Ti­na n j a m t gerichtet, jene gewaltige Behord-, die Kassel erneut den Charakter als Beamten» ftebt gegeben hat Das Landesfiuarizamt, das nunmehr endMttig in Kassel untergebracht ist. wurde bekanntlich von mehr als einer Stadt, be­sonderes eifrig von Frankfurt, begehrt. Bei den damaligen Erörterungen Über die Frage, ob Kassel oder Frankfilrt zu wählen sei, waren sich in Kassel alle maßgebenden Kreise einig m dem Gedanken, daß es Frankfurt nicht gelingen dürfe, Wtz dieser heute im Vordergründe des.öffent­liche« Interesses stehenden neuen und wichtigen Behörde zu werden. Franksnrt ließ indessen unter Führung des jetzigen BürgernieisterS und damaligen Staatssekretärs Gräf tn Berlin alle Minen springen und war bereit, bis auf? äußerste entgegenzukommen, aber ... die Er­kenntnis, daß Kassel dnrch seine geographisch« Lage geeigneter ist, blieb siegreich. Die unge­heueren Vorteile dieser neuen Verwaltung für eine Stadt, in der fie ihren Sitz genommen hat werden allgemein einleuchten. Banken,

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