Meier Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 75
Donnerstag, 7. April 1921
Fernsprecher 951 und 952.
Fernsprecher 951 und 952.
Die Wirtschaftskrise in England
die inneren europäischen Angelegenheiten cinzu
soll
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an
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rcns oud) auf die Haltung der Eisenbahner ihren
kanistbe Reeieruno, di: Loch im eigenen Inters Einfluß auSübcn. Verschiedene Lokalausschüsse die WiederbentelLng normaler Verhältnisse zu I der Eisenbahner haben ssch brrerrs für den An-
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mischen. Das Statut dieser Vereinigung Amerika volle Handlungsfreiheit gewähren.
Ansicht sind, daß Deutschland die Bcr- antwortung am Kriege trage (?) und Deutschland daher in den Grenzen der Möglichkeit Wiedergutmachung zu leisten habe. 6) Verhandlungen mit England und Japan zum Zwecke der Verminderung der FlottcnrLstungcn.
7) Von den übrigen Mächten soll ein Vorschlag zur Gründung einer Bereinigung der Nationen unterbreitet werden, die den Frieden der Welt sichert und der sich die Bereinigten Staaten getreu ihrer traditionellen Politik anschließrn können, ohne jedoch gezwungen z« sein, sich in
deutsche Verlautbarung an Amerika von vornherein gar nicht zur Veröffentlichung bestimmt gewesen sei. Auf der anderen Seite war aber vorauszusehen, daß sie von feiten des Auslandes der Oesfentlichkeit übergeben werden würde
schluß an die Streikbewegung ausgesprochen. — Nach dem „Daily Hcrald" haben achtund- nennzia Prozent der Eisenbahner sich für den Streik ausgesprochen.
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etfte'ben schien, den vermehrten Entente-Standpunkt annehmen sollte. — Inzwischen ist, wie die heilte früh eingetroffenen Telegramme melden, die Stellunignahme der amerikanischen Regierung bekannt gegeben worden. Die darin mit« geteilten Grundsätze lassen allerdings eine zweideutige AuSleMng zu. K. F. Dr.
Wirtschaftliche Störungen.
London, 6. April. (Eigene Drahtmeldung. « Tie nachteiligen Folgen des Bergarbeiterstreiks werden immer ernster. Die Eisenbahnen lassen von heute ab ein Drittel der P e r s o n e n- züge ausfallen. Weiler wird berichtet: Wenn die Unterhandlungen mit den streikenden Bergarbeitern nicht fofort ausgenommen werden, werden auch die Fvchvcreinigungen der Schisfahrtsangestellten in die Aktion des Dreiverbandes der Arbeiter mit eintreten, das heißt also, die Schiffahrt wird ebenfalls lohmgrlegt werden, wenn der Dreiverband den Streik in ganz England ausrust.
11. Langans
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Mögliche Ausdehnung.
London, 6. April. (Eigene Drahtmcldung.) An verschiedenen Orten verlangten die Streikenden W a f f em, um de« Dienst an den Pum. pe« verhindern zu können. Man erwartet mit großer Spannimq die Beschlüsse der Nationalkonferenz, die heute zusammentritt. Der Transportarbeiterverband umfaßt sünfunddrcitzig Gruppen mit zusammen einer halben Million Mitgliedern, die entscksiossen sind, in einen Sympathiestreik einzutreten. Auf jeden zrall werden die Beschlüsse der Rationalkonfc-
Keine Hilfe für Deutschland.
Rotterdam, 6. April. (Eigener Draht- bericht.) Aus Washington wird gemeldet: Gelegentlich eines Festessens, das im Haufe des amerikanischen Senators Mac Eormick zu Ehren des französischen Ministers Viviani stattfand, würbe diesem mitgeteilt, daß die amerikanische Regierung durch einen Kongrctzbeschluß den noch bestehenden Kriegszustand mit Deutschland zu beenden beabsichtige. Man gab Bi Viani gleichzeitig zu verstehen, daß es zwecklos sei. Amerikas Eintritt in den Völkerbund zu diskutieren, weil die Regierung der Vereinigten Staaten nicht bcabsickstige, Mitglied des Völkerbundes zu werden. Schließlich teilten die Anwesenden, unter denen sich fast alle Mitglieder des politischen Ausfchnffcs des Senats befanden, Viviani mit, daß seitens der Regierung nicht die Absicht bestehe, Deutschland irgendwie zu H i l f e zu kommen, namentlich hinsichtlich der Friedensverpflichtungen und der Kriegs- entschädigungeir, lie Deutschland leisten müsse.
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Verkehr mit dem besetzten Gebiet.
Nebertreibung der Schwierigkeiten.
Der Reichsverband der Datschen Industrie teWt mit: Wie zahlreiche Beschwerden aus dem besetzten Gebiete erkennen lassen, werden die Schwierigkeiten für den Verkehr mit dem besetzten Gebiet sehr unnötigerweise vielfach Noch üibertrieben. Es ist grundfalsch, wenn einzelne Firmen wegen der angedrohten neuen Zollinie Auftrage annullieren oder gar schon rollende Sendungen anhalton Die Einbehaltung eines Teiles des Ausfuhrpreises bezieht sich nur aus England, Frankreich, Belgien usw. nicht aber auf das besetzte Gebiet, Daher ist es unbe- grirndet, neuerdings für Lieferungen nach dem besetzten Gebiet etwa Vorausbezahlung zu verlangen. Der Neichsverlland der Deutzchen Jk,*
Vcröffentlichung der deutschen und ameri kaniscken Note hat eine gewisse Entsp düng der politischen Lage gebracht. Jedoch bleibt in vielen Kreisen der Vorwurf bestehen, daß die deutsche Regierung auch diesmal wieder die deutsche Oesfentlichkeit zu spät über die Vorgänge unterrichtet hat. Die Regierung macht in diesem Zusammenhang zwar geltend, daß diese Vorwürfe nicht gerechtfertigt seien, well die
Ger Rorenaustuusch. »
Berlin, 6. April. (Privattelegratmn.) Die
Vertrags einen so starken Druck ausüben. daß Deutschland nidrt in der Lage sei, nutzbringend zu arbeiten. Schließlich werde von deutscher Seite wieder eine internationale Anleihe vorge- schkagcn, wobei Deutschland die Schulden, die die Entente in Amerika habe, Wernehmen wolle Dafür wolle Deutschland aber von den Lasten des Versailler Diktats befreit werden.
Ueber die a m e r i k a n i s ch e A n t w o r t besteht leider noch nicht volle Klarheit. Nach französischer Auslegung soll Amerika vom deutschen Zahlungswillen mit Genugtuung Kenntnis genommen und dazu bemerkt haben, Deutschland sei auch moralisch zur Zahlung bis zur Grenze seiner Leistungsfähigkeit verpflichtet. Demgegenüber wird von amtlicher Seite in Berlin mitgeteilt, daß die französische Auslegung falsch '-i. IM Zusammenhang laute die Antwort viel girnstiger für Deutschland, und zwar werde betont. daß Deutschland nur nach Maßgabe. seiner Lei stungsfähigkeit zahlen könne. - Es ist daraus leider nicht ersichtlich, wie weit, Amerika diese Grenzen unserer Lcistungssähigkttt zieht. Wenn in den Vereinigten Staaten wirk- ■ lich Neigung bestanden hat, Deutschland Gerechtigkeit zukommen zu lassen, so weiß man doch« richt, ob sich diese Neigung aufrecht erhält.
Gegenwärtig bemüht sich der französische Außenminister Viviani, während seines Aufenthaltes in Washington, die Politik Hardings zn ■ beeinflussen. Nach französischen, aber ent*’ nach i amerikanischen Meldungen, soll er bereits den i Erfolg zu verzeichnen haben, daß Amerika auch 1 die Ansicht vertrete, Deutschland müsse die : Verantwortung für den Kriegsbeginn und für die Zerstörungen auf sich nehmen. (—?) ’ Mau wird gur tun. amtliche Nachrichten Wer drc wahre Sachlage abzuwarten. Es erschein» uns geradezu unmöglich, daß die neue ameri- i
Stagtsbörsererziehmrg.
In den Schul-Lehrplänen.
Die neuen politischen Verhältnisse in Deutsch laub machen es notig, vstz sich jeder Manu unb jede Frau mit ihren ftaatabürgetlidlcn Rcchien und -psiichrert vertraut macht. Es wird von verschiebeneu Seiten dahin gestrebt, datz faion tu der Schule diese Fragen behandelt werden sollen.
Man schreibt uns: Bet der Beratung des Haushalts des Ministeriums des Innern sind am 9. März im Reichstage von der Deutschen : Volkspartei und von der Sozialdemokratie zwei Anträge eingcbracht worden, die sich sinngemäß ; ergänzen. Tr. Radbruch, Frau Pjülj, Müller , (Frankens und Genossen haben beantragt: „Der
Reichstag wolle beschließen: die Reichsregierung ’ zu ersuchen, gemäß Artikel 148 Absatz 3 der ■ Reichs - Verfassung für die Annahme der । Staatsbürgerkunde in die Lehrpläne der
Schulen Sorge zu tragen." Dr. Stresemann, Frau Dr. Matz und Genossen haben beantragt: ; »Der Reichstag wolle beschließen: die Reichsregierung zu ersuchen, bei den Regierungen der Länder darauf hinzuwirkeu, daß in den Ab- ' schlutzkliasien aller Schulen eine dem Verständnis der Schäler angepaßte Einführung in den Versailler Friedensvertrag erfolgt." — Beide Anträge fußten letzten Endes auf dem Artikel ■ 148 der Reichsverfassung, in dem es heißt: „In allen Schulen ist sittliche Bildung, staatsbürgerliche Gdi.nnuug, persönliche und berufliche Tüch- tigkeit im 'Geiste des deutschen Volkstums und der Völkerversöhnung zu erstreben.
Staatsbürgerkunde und Arbeitsunterricht
sind Lehrfächer de. Schulen. Jeder HAt btt Beendigung der Schulpflicht druck der Verfassung." Die G--unvr l.Mr
solchen staatsbürgerlichen Unterrichts, wie ihn die Verfassung fordert, wird in unserer Zeit die Verfassung und der Friedensvertrag bilden.
1 Die Kenntnis dieser beiden Dokumente ist eine notwendige Voraussetzung zum Verständnis der gegenwärtigen innen- und außenpolitischen Lage. Die Erziehung zum Staatsbürger fordert aber mchr als Unterricht in der Staatsbürgerkunde, sie ist nicht nur Geistesbildung, sondern auch Witlensvildung. Neben der Verfassung, die nach den gesetzlichen Bestimmungen schon jetzt jeder aus der Schule Entlassene erhalten soll und dem Friedensvertrag, den nach Antrag der deutschen Volksparttt Linstig, wenigstens im Auszug, jeder erhalten soll, muß jeder Schulentlassende mit staatsbürgerlichem Willen beseelt sein. Staatsbürgerlicher Wille ist vor allem der Wille, mit andersdenkenden Menschen zusammen leben zu wollen. Daneben mutz noch etwa ein weiteres treten, was so vielen heute fehlt:
Selbsiverantworttmg.
Es mag jeder zur Staatsform stehen Wie er will. Es hieße aber die Dinge völlig verkennen und sich selbst aus dem staatlichen Gemeinschaftsleben ausschalten, wenn man nicht die Verant- Wortung in sich fühlt, an den Dingen des kommunalen und staatlichen Gemeinschaftsleben Anteil zu nehmen und in seinem Kreise mitzuwir- ken und mitzuhelfen. Jeder trägt in der Republik Mitverantwortung für die Politik, welch« die Regierung treibt. Es liegt an ihm, sie zu ändein. Er soll nur mithelfen, sich um die Dinge zu kümmern, versuchen, die anderen zu verstehen, und sich einrichten, mit ihnen zu leben." Politisches Werk ist nicht möglich ohne den Widerstreit der Meinungen. Gegensätze sind vorhanden und müssen ausgetragen werden, wir müssen streben zu einer Einigung zu kommen " (Aus der Eröfnungsrede des OberprÄsidrnten zum Kommunallandtag deS Bezirksverbandes Kassel). Deutschland ist heute nach den Londoner Beschlüssen mehr denn je auf sich selbst angewiesen. Wir müssen alle Helsen, das, was der Krieg eingerissen hat, wieder auf^ubauen. „Die Vertiefung der politischen Urteilsfähigkett bleibt aber schkkeßlich," heißt es in dem Buch Von Kleefeld „die Volkswirtschaft des deutschen Wie- deraufbauis". „das souveräne Mittel, um den Me- derausbau der deutschen Menschheit zu sichernd
IeromerNsnischeFkihler
Um die deutsche» Zahlungen.
Die Angelegenheit der deutschen Kriegsent* chädigung wird jetzt wieder von allen Seiten mit Eifer betrieben. Der Botschasterrat der Alliierten evwägi zurzeit den Termin und Ort einer neuen Konferenz, zu der Deutschland ein* geladen werden soll, damit die schwebenden Fragen, die nach der gescheiterten Londoner Konse- reiiz noch osfen stehen, endlich gelöst werden. Sicherlich hat Deutschland ein Interesse an einer Klarlegung unserer Verpflichtungen gegenüber der Entente. Aber aus der Grundlage der berüchtigten Pariser Beschlüsse kann natürlich nicht wieder verhandelt werden, da ihre Erfüllung endgültig als unmöglich bezeichnet worden ist. Eine deutsche Delegation, möge sie zusammengesetzt fein wie sie wolle, wird auch künftig nicht von diesem Standpunkte ad-weichen können. IM Vordergrund aller Beratungen muß immer die Frage der deutschen Leistungsfähigkeit stehen. Was wäre es nütze, wenn wirklich Abmachungen unterzeichnet würden, die dann doch nur auf deut Papier ständen. Die Alliierten hätten damit allerdings einen neuen Vorwand, im Falle der Nichterfüllung der unterschriebenen Pflichten weitere Zwangsmaßnahmen gegen Deutschland anwenden zu können, womit ihnen iber nicht geholfen wäre. Es müssen also gang- tare Wege gefunden werden.
Bon diesem praktischen Gesichtspunkte aus ist mich die Fühlungnahme Amerikas zu betrachten. Man hat in den letzten Tagen mancherlei widersprechende Meldungen Wer ameri* kanisch-deutsche Besprechungen gelesen. Der Sachverhalt stellt sich nun so dar, daß der amerikanische Geschäfts träger Dresel in Berlin den deutschen Außenminister Dr. Simons ausgesucht hat, um mit ihm sich Wer den Stand der Kriegsentschädigungs-Frage zu nnterhatten und Aufschlüsse über die Haltung her deutschen Regierung zu bekommen. Ans die Bitte des Amerikaners hat ihm Dr. Simons seinen Standpunkt auch schriftlich gegeben, der dann nach Washington gekabelt worden ist. Darauf ist bereits eine allgemein gehaltene Antwort in Berlin eingetrof- fen, die sofort dem Auswärtigen Amt übergeben wurde. Während die deutsche Regierung diesen Telegramm-Austausch als unverbindlich bezeichnet, wird in Paris darüber mit absichtlicher Uebertreibrrng von geheimen deutsch-aMri- koniscbcn Verhandlungen gesprochen!. Nach den Mitteilungen des „Petit Parisieu" bemühe sich Deutschland, die Verantwortung für die jetzige Lage den Franzosen zuzuschreiben. Die deutsche Regierung erklärte. sie habe den Wunsch, sich ihrer Verpflichtungen zu entledigen und sie beklage den Mißerfolg der Londoner Konferenz. Der gegenwärtige Zustand sei hauptsächlich auf zwei Ursachen zurückzuführen. Frankreich habe alle von Deutschland vorgelegten Pläne für den Wiederaufban der zerstörten Gebiete abgelehnft Die währe Ursache der französischen Unnachgiebigkeit besteht darin, daß Frankreich sich nickt darum kümmert, diese Gebiete wieder auszubauen.. Ferner weise Deutschland darauf hin, datz die Lasten des Friedens-
Set Streik in England-
Verschärfung der Lag« im Bergbau.
(Eigene, Drahtbericht.)
London, 6. April.
Der vierte Streiktag läßt keine Besse
rn n g der Lage erkennen. In verschiedenen Orten mußten die Mannschaften, denen die Bewachung der Gruben und die Bedienung der Pumpen anverttant war, unter den Drohungen der Streikenden ihre Posten verlassen. Der Vorsitzende der Gewerkschaft englischer Grubenleute teilt mit, daß inuerhalb der letzten vierundzwan- zig Stunden zwei neue Gruben ersoffen feien und nicht mehr ausgebaut werden könnten. Im Beztrk Weath sind Feuersbrünste in den Gruben aus gebrochen. Versuche, das Feuer zu löschen, wurden von den Streikenden verhindert. Ju Wales und in Schottland ist die Lage sehr ernst geworden. In Edinburg kam es zu schweren Ausschreitungen. Es mutzten Morinesoldaten heran gezogen werden, um die ton den Streikenden beabsichtigte Zerstörung von Grube» z» verhindern.
Rotterdam, 6. April. (Eigener Drahtbcricht.) Neber die Stellungnahme der amerikanischen Regierung zur europäischen Friedensfrage wird Folgendes aus Amerika mitgeteilt: Nach einer Meldung bcr ,.Chicago Tribüne" kann das Programm bcr amerikanischen Negierung bezüglich des Friebens mit Deutschlanb unb bcr Aufrechterhaltung bes Weltfriebens folgendermaßen zu- sammengefaßt werben: 1) Verwerfung bes Vertrages von Versailles mit Ginfdfluft beS Bölkcrbundaktes, 2. Annaljme bcr Entschließung Knox, bte bett Friebenszustanb mit Deutschland wieder Herstellen will, 3) Sonberverhanb- lungen über einen mit Deutschlanb abzusastie- f.cnben Vertrag, bet bte Feststellung bcr Schüben unb bie Lösung bcr sich aus betn Kriege mit Deutschlanb ergebenden Fragen zum Zwecke hat, 4) In bie Resolution Knox wirb eine Erklärung cingefügt, bie besagt, baß Amerika mit ben hauptsächlichsten Elementen bcr kriegführenden Länder zum Zwecke der
gegenseitigen Versiänbigwr^ zusammenarbeiten wirb, sallS ber Friebe Europas durch eine Macht ober burck eine Vereinigung von Mächten bedroht wirb. 5) An-
Amerikas Berrnitttung in Europa.
Grundsätze der amerikanischen Regierung für den Frieden.
Die Handels arheiler unb bie Arbeiter im Truusportgewerbe Frankfurts sind am Souuabenb wegen Lohnbiffereuzcn in ben Ausstand getreten. Beteiligt sind fieben- bis achttausenb Personen. Die Streikenden haben Wachen aufgestellt, zumeist junge Leute, die bcu Transport von Paketen unb ben Transport von Gütern nach bent Bahnhose zu verhindern ttachten. Zwischen diesen Personen imb bent Publikum ist es baher wieberholt zu Mitzhekkigkeiteu gekommen. Gestern fanben Eiuigungsverhaubluugeu zwischen ben Parteien statt. Die Hanbelsarbeitcr ollen einen Lohnzuschlaa von fünf Prozent erhalten für bte Schwer mckeiter und ein von beiden Seiten früher ab gelehnter Vergleichs Vorschlag des Schlichtungsausschuffes wieder hcr- gesteltt werden. Die Streittage sollen nicht be- zahlt werden. Die Parteien haben sich bis zum morgigen Donnerstag ru erkläre».
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nähme einer Dondereutfchliesnlng, die erttött, datz die Bereinigten Staate» mit ben Alliierten ber
Amstand in Franssnrt a. M
Vsrhinderuug vo« Transportes (Privat-Telegramm.)
Frankfurt a. M., 6. April.