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Meier Neueste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung

DU «afitUT N-lchrichNu eriLew«wocheuwch 1e*«mal uw» W»e* eben»*. Ztr

abomtetnerrtSvTet« betragt moaotHd) 6.00 Dior! bet freier Suftellmn titf fant «US. wärt» durch die Poft beiogen 6J0 Mark mouaMch ewschüeßltch Zuftelluug. BefteUtmgen »erben ieberj.lt reu bet «etchäfttstelle ober bett Boren entgegengenommeu. »ruderet, Bering und Metattten. Schlachtbofftraße 28/30. Für mroerlangt etngefanbte 6«tträge tarn bte RedaMon eine Berautoortung ober Gewahr tu [einem Falle übernehmen. 9tüdja»lung des Seguglgelbel ober Ansprüche wegen etmctger ntdjt orbmrngimättger 8tefertrag ausgeschlossen.

Jnserttou«pretse> W «nhetmtsche Auftrage! Die einspaltige Anzeigen-getle M. LOO, Me einspaltige Reklarnezeile HL 150. b» Auswärtige Auftrage: Die einspaltige Anzeigen^ile M. L20, bte einspaltige Seflamejeih M. 175, alle« einkchlietzlich Teuerung »Zuschlag unb Anzeigen steuer. Für Anzeigen mtt besonder» schwierigem Satz hundert Prozent Aufschlag Für bte Richftgkeit aller durch Fernsprecher aufgegebenen Anzeigen, sowie für «nsnahme- baten unb Plätze kann eine Gewähr nicht übernommen werben. Druckerei: Echlacht- hoffiratze 2S/S0. Geschäftsstelle: slölnische Straße 5. Telephon Nummer 951 unb NI

Nummer 22.

Fernsprech» 951 «r» SSL

11. Jahrgang.

Donnerstag, 27. Januar 1921

Fernsprech» 951 mtfc SSL

Die Vorbereitungen für Oberschlesien.

Verkehrs, daS im AngettbSck» daS etufetttgfte 'N. das sich überhaupt find« Dtzt. Jeder denkende

solar Trotzky Befehl gegeben hat dir D lisatio« der Roten Armee pu begta

beginnen.

internationale«

Oesterreichs Hauptstadt Wien verursacht

Die Auflösung der Euteutekommisfiou

Baris, 26. Januar. (Eigene Drahrmeldung.) Ws der Italiener, Graf Sforza, in der Pariser Konferenz erklärte, daß die Alliierten an der ge- ornwärtigen zerrütteten Lage des Ssterreichischen Staates Schuld hätten, erklärte Lloyd George, daS sei nicht der Fall. Oesterreich habe selbst Schuld an seinem Unglück. Rach längerem Hin und Hex wurde beschlossen, die interalltcerte, Kommission in Wien in einigen Wochen aufzu­lösen und die Wiedergutmachungskommission in ,hrem Umfange sehr zu beschränken.

wirklich für sich den Ruhm tu Anspruch nehmen wollen, das nicht zu sehen? J. S.

vmrgSPchand verseht Aus HekstugforS wird Wetter gemeldet, daß verschieden« Gerüchten zu. folge Trotzky Befehl gegeben hatdteDemobi»

Sberschlesiew Abstimmung

Beachte« die Dorbereitunge».

der der gewöhnkiche Brief 60 Pfennige, der Dopp elbrief 1,20 Mark, ein Telegramm mindestens drei Mark kosten soll, das für 1921 zu erwartende Defizit von dreieinhalb Milliar­den auf zwei Milliarden herabsetzen könnte. Wo­hin soll das aber noch führen? Es kann den ver­antwortlichen Stellen in Eisenbahn unb Post von der Oessentlichkeit nicht ost genug wiederholt werden, daß ihre Idee, durch ständige Gebühren- uNd Tariferhöhungen der Desizittvirtschaft ein Ende zu machen, eine Sisyphusarbeit ist, die nur mit einem Fiasko aus der ganzen Linie enden kann, Denn die MehreinnnKnen, die durch eine Erhöhung der Portogebühren an sich erzielt wer­den, können um deswillen keine tatsächliche Ber- ringerung bringen, weil die Zahl derer, die diese hohen Kosten zu tragen imstande sind, sich ent­sprechend vermindert und Tausende und Millionen von Briefen und Postpaketen eben nicht mehr versandt werden. Die Ausfälle, die aus diese Weise entstehen, können auch durch die erhöhten Portogebiihren nicht wettgemacht wer­den. ES ist und bleibt ein Unsinn, wenn sich das Reichsposttninisterimn in die Idee verrannt hat, daß durch die Poft der finanziellen Mißwirt­schaft, die durch den Krieg eingeriflen hat. ein Ende gemacht werden kann. Der Gedanke. Ml- Ronen von Mark aus die Schultern der Allge­meinheit abzuwälzen und dieses Verfahren end­los fortzusetzen, ist der unglücklichste und wirt­schaftlich kurzsichtigste, den eine Reichsbehörde tm Augeniblicke fassen kann. Das ist nämlich das System, bei dem der Verkehr sich schließlich, wie der Reichssinanzminister Dr. Wirth einmal ge­sagt hat, selbst auffressen muß.

Unsere VerkehrSverhältntssr waren in dm letz- tcn Jahren hemmend. Anderseits aber ist es doch keine Frage oder sollte man im Reichspost­ministerium vielleicht daran Zweifel Haden?

die TrosWosigkett der Finanzlage äußerste Spar- samkeit gebietet, fehlen den Refforts die strengen Richtlinien des Etats. Daher wurmen denn auch wieder dir ewigen Reufordernnge«. Hoffentlich wird die wenig ersrewliche Mnanh- wirtschaft, die wir tm Rechnungsjahre VMM formeller Beziehung treiben, nicht auch to » menden Rechnungsjahre fortgesetzt. Es soll ja vom Reichstag eine Form gefunden werden, den Etat für das nächste Rechnungsjahr rechtzettrg zu verabschieden. Der Berichterstatter wie« J>a«n

Berlin, 26. Januar.

Die Regierungskommtssiou in Oppeln hat olgende für die Abstimmung wichtige Entschei­dung getroffen, die sie den beide» Betret»« des deutschen und des polnische« PlebiSzitkommissa- riats mitgeteilt hat und sie ermächgigt, die Be- timmungen yt veröffentlichen. L Alle Stimm, berechtigte« bar Kategorie siu Oberschlesien ge­bürtige. ah» nicht dort anwesende Personen) »halten von dem paritätischen Ausschuß eine Benachrichtigung, ob sie in dir Stimm­listen eingetragen sind ob» nicht und zwar durch dir Post gegen Rückschein. 2. Für die Schreibweise der «amen wird am besten die aus der Geburtsurkunde gewählt. Im übri- gen sollen die paritättscheu AnSschüffe tu dieser Frage nicht peinlich genau, sondern entgegen- kommend sein. @8 soll ausreichcn, wenn durch die Schreibweise der Klan« des Namens wieder- gegeben wird. 3. bat Anträgen aus Ein. trag««« in die Stimmliste« (fiategorie Anlage 1 der Borlistenvorschrtsten) ist nut» Rr. 15 anzugeben das Datum, an dem der Stimmbe- rechtigte feine« Wohnsitz i« Oberschlesien verlas- sen hat. Eine ungefähre Angabe des Zettpunk» tes genügt, wen« eine genaue Angabe nicht» lich ist. Service du PlebiScite ist damit einv«. standen, daß die Eintragungen d» Abftim- mungsgäste durch die Organe des der .schen und des polnischen Plebiszitkmnmiffariats dem pa- ritättschen Ausschuß übermittelt werden.

*

Fürsorge für die Abstimmrnden.

Berlin, 26. Januar. (Telegraphischer Bericht.) Aus Schlesien wird gemeldet: Für d»e B e s ö r - deruu^ der im Reiche wohnenden abftim mungsbereclittgten Oberschlcst», von denen sich bisher 216 000 gemeldet haben, welche Zahl sich noch »heblich vermehre« dürfte, sind die Bor- berettungeu biS tu alle Einzelheiten been­det. Med», und Mittelschlesten werden täg- lich zweihundert Sonderzüge aus dem übrigen Deutschland passieren. Dazu komme« achtzig Sonderzüge für die Abstimmungsbereckp ttgten aus Schlesien selbst. Für jedes Bedürf- nis, auch das bet gebrechlichen Personen, ist ge- sortg. Sämtliche schlesischen Eisenbahnstattonen werden als Berforgungs- und ärztliche Etap- penotte eingerichtet. In Breslau, dem Haupt durchgangsort für die AbstimnmngSfahrt, stehen sämtliche Schulen und Säle, sowie die verfüg, bare Gelegenlwit all» sonstigen großen Räume zu Maffenguartteren zur Verfügung.

3m gärenden Rußland.

Protest der russischen Meufchewisten.

(Privat-Telegrcnmn.)

Berlin, 26 Januar

Schraube ohne Sude.

SReue Erhöhung der Postgebühren f

Ms am 6. Mai des vergangenen Jahres die Post gebühren in Kraft traten und das Publikum feinem gepreßten Herzen gegenüber dieser fronen Verichrsbelastung in ziemKch deutlicher Werse Lust machte, hat das Reichsp-astmintsierium Oel in die hochgehenden Wogen der allgemeinen Er- bitternna gesoffen, indem es versicherte, daß diese enorme Erhöhung zur Herabminderung deS Fehl­betrags in der Post unbedingt notwendig sei, uito daß das Publikum uumnehr für lange Zett von neuenReformen^ verschont «leiben werde. Man hatte schon damals allen Grund, diese Er­klärung des ReichApostmiuisteriunrs mit groß» Skepsis aufzunehmen; denn die stündigen Er­höhungen der Eisenbahntarise zeigten nur zu deutlich, daß alle Versuche, auf dem bisch» be­schrittenen Wege eine Sanierung der trostlosen VerhAtniffe herbeizufiihren, ein Schlag ins Was­ser waren, wtd es war wohl vorauSzusehen, daß die Post dem Beispiel der Eisenbahn eines schö­nen Tages Wied» folgen würde. Und richtig. Roch sind nicht neun Monate vergangen und schon beginnt die Portoerhöhung von neuem. Die ganzen Kalkulationen des Reichspostnuni- steriums sind über den Haufen geworfen; denn d ' s D e f i z i t, das im vergangenen Jahre drei Milliarden betrug und durch die damalige Post- gebührenerhöhung auf eine Milliarde verringert Werden sollte, ist im Gegenteil um siebenhundert Millionen eine recht nette, runde Summe an g.. schwöllen und alle Aussicht besteht, daß Wir in kurzer Zeit au* bei der Post eine Mrl- liardendeiizitschtild hoben werden, die bezüglich der. .Höhe der von Frankreich im Jahre 1870 ge-

-"riegsentsch ädiguug entspricht.

Der Beweis ist jedenfalls Miefcrt. daß der Weg der Porteerhöhungen aus d» Defizitwirt- s^ast nicht heraus, fondcrn immer noch weit» in sie hinein führt. Vor neun Mo­naten hatte Herr Giesberts erklärt, daß >urch die neuen Gebührenerhöhung« die Fehlbeträge bei d» Post auf eine Milliarde verengert wür­ben; jetzt erklärt das Reichsvostminifwrium, daß die nun Wied» bevorstehende Portoerhöhung, bei

Mark zum Ersatz von Tumnltschäden Wei­terhin werden gefordert 7,7 Milliarden Mark jur

Verbesserung der VolkSeruährnng

eine Milliarde und 325 Millionen zur Beschaf- fuug van billigem Mais für Landvorrte, du sich verpflichten müssen, die bannt gemästeten Schweine zu einem cmgemesienen Preis an öf- fentliche Stellen crbzuliesern; 5ch Mrllrarden zur Beschaftitna von Äuslandsgetrerde rM> zur Verbilligung der BrotversorMng; 277,7 Mist, lionen für Frühdruschprämien und.fstr die durch geringe Ausmahluna des Gettmdes entstehenden Mehrkosten; zwölf Millionen zur Perbilligm - des Brotgetreides für die be­setzten Gebiete; 500 Millionen prr Erleichterung des Bezuges Phosphorhattiger Düngemittel ans dem Ausland; 50 Millionen Abtteferungs. Prämien für Kartoffeln, die das Rettb an die Reichskattoffelftelle zu zahlen hat. Wetter, hi« fördert der Notetat noch vierhundett Mtl- lionen für Ueberteuermrgszuschüffe bei Neubau- tcn von Handelsschiffen, drei Milliaroen Mark zur Ausführung oes Friedens Ver­trages und eine Milliarde Mark zur Deckung des Fehlbettaaes bei den Reichseisenbah- ne«, deren Defiztt nunmehr auf vorausstchtttch sechzehn Milliarden geschätzt wird. $er Sotetot wurde vom Reichsrat entsprechend de« Beschla­fen sein» Ausschüsse mit einem Abstrich von neun Millionen Mark angenommen. Ange­nommen wurden auch Ergänzungsforderungen zu verschiedenen Etats, darunt» auch Reuforde- rmrgen des Auswättigen Amtes für mehrere Dienstkraftwagen, die gegen den Widerspruch Preußens bewilligt wurden. Angen ormnen wurde Der Gesetzentwurf zur

Entlastung b» Gerichte.

fiefletteiäs häutige Sage.

Beratungen über die Hilfe der Alliierten.

«Eigene Drahtmeldung.)

Paris. 26. Jan.

In der gestrige« Bormittagssitzma brschäf- ttgte man sich mtt der Lage Oesterreichs. Sey- bonx erklärte. Oesterreich brauche achtzig Mil­lionen Dollar. Dafür sollten Lebensmittel und Rohstoffe gekauft werde«. Fern« ge- brauche Oesterreich für die nächsten Jahre hun- derMebenzig Millionen Dollar. Seydour mach­te dann verschiedene Vorschläge, wie diese Vor­schüsse zustande kommen könnten. Hi« unter­brach ihn Lloyd George: Ma« wisse nur nicht, wer diese Riesensumme« zur Berfitgung stelle« soll. Die Lage sei ei« Mnz unerträg­licher Zustand Sevdoux schlug vor, zu­nächst acht Millionen Dollar zur Verfügung gu stellen, die sich «och in de« Händen des amerika­nischen Hilfskomitees für Oesterreich befänden.

Um IeusschlandrSntvMmlg

Neu« Forderung der Alliierte«.

«Sfleiter Drahtbettcht.)

Paris. 26. Januar.

Die militärische«. aeronautische« «ad Ma­rine-Sachverständigen habe« gestern morgen tttttet dem Vorsitz des Marschall Fach eine Dtt- pung abgehalte«. 1« der drei Berichte adgefatzt wurden, ei« militärischer, ein aeronautischer und ein Bericht £<bet bie Marine. Diese drei Be­richte wttden in eine« einzige« zusammenge- fatzt heute d« Konferenz unterbreitet. D« Pa. rtfer Sowxrbrrichterstatt« bei Ceuras News will erfahre« haben, daß in bei gestrigen Sit­zung der «»iliiärischen Sachverständigen be­schlossen worde« ist. von Deutschland die Ab­lieferung von mehrere« Taufend kleinkali­brige« Kanone«, anderthalb Millionen Gewehren und Flugzeugmaterial zu verlausen. Die Einwohnerwehren müssen innerhalb drei Monaten aufgelöst wer­den. Bei RichtmtSführung dieser Destimumn- gen würden die Alliierten «,r Besetzung de« RuhrstebieteS schreiten.

daß eine Steigerung des Verkehrs heute die erste Grundbedingung für einen Wie­deraufbau unserer gesamten Wirtschaft ist. DaS Streben der einzelnen Ressorts, ihre Fehlbeträge cmSzugleichen, ist, vom bureatckratftchen Stanv- punft aus gesehen, verstiäudsich. Ab» von einer großen kaufmännischen Linie verrät es nicht die Spur. Denn die Milliarden, die vielleicht durch kirre neue starke Erhöhung der Postgebühren in ein» Verringerung deS Defizits der PostverwÄ- tung sich auSdrücken. sind dem Reich unterdessen aus der anderen Sette längst verloren gegancn-n, weil Tausende von Geschäften nicht abgeschlossen worden sind, die sonst abgeschlossen worden wä­ren. Ob die Post unter den heutigen Verhält- nissen eine Milliarde mehr oder wenig» Scssül- fcen hat. ist gleichgültig Jetzt, in den ersten Jah­ren nach denr Krieae, handett es sich darum, dem deutschen Handel und dem deutschen Verkehr vo t Staatswesen alle Tore zu öffnen, die » braucht, um wieder an die frische Luft zu gelangen. Mit diesem System werden wir weit» kommen, als wir mit dem der ständigen Einschnürung unseres

Auch müßten die ungeheure« Kosten »lassen werben, di« der Aufwand d» verschicdenen Ties» Entwurf erweitert bte SufttoWett bet Kommissionen in -Amtsgerichte in Vermogenssachen. Außerd«« ev- intrrnationale« K»mmiHtonen tu dchsffengerichte eine ganze Anzahk

von Sachen übertragen, die bish» den «rderen G»ichten zugewiesen waren, wie zum Betspiel Fälle des schweren Diebstahls und Betruges, wenn der dadurch augmichtett Schaden bis zu dreitausend Mark beträgt. Privatklagen ohne Anrufen des Staai-anweckts können u a. auch bei Hausfriedensbruch, bei gewissen Bel.-idi- gungsfällen, bei Vergehen gegen das Urheberrecht usw. erhoben werden. Im Hauptaustchuß des Reichstages wurde gestern die Frage nach bet Abgrenzung der Zuständigkeit der Gew erbe- und Amtsgerichte aufgeworfen. D» Aus­schuß benutzte die Gelegenheit, um über bte Stel­lung der einzelnen Dond»aericl7tc gegenüber den ordentlichen Gerichten zu debattieren. NetLs«»- richsrm Burlage (Ztr.) vertrat den Standpunkt.

Aufrechterhaltung des Zwangs.

Gens, 26. Januar. (Eigene Dradtmeidung.) D» »Matin« berichtet, daß die Sitzung der militärischen Sachverständigen unter Fachs Vor­sitz am Montag nachnttttag einsttmmig sich für die Notwendigkett d« reftlvsen Entwaff. «««« Deutschlands ausgesprochen habe. Die Sitzung erklärte sich ferner für di« Aufrechter­haltung d» «ege« Deutschland beantragte« Zwangsmaßnahme«, deren Anordnung bezw. Vertagung jedoch der Lonferc«, der Staatsmänner anheimgeftcllt werde. In den Kommentaren der Pariser Zeitungen finde« di« beiden ersten Sitzungen der Staarsmitnn»- konferenz in Paris ei« flute Beurteittmg. .Temps",Mati^". .Echo de Paris" und Journal" konft.-tieren aus der Znzteyuna d» militärischen Sachverständigen, daß Deutschl'-Md nach wie vor von Frankreich ketue Rach- giebigkeit w »warten hab«.

DerFreiheit" geht eine Erkläruna der so- zialdemokrMschen Arbeiterpartei R«ß - tandS z«, in bet es heißt: Die sozialdemokra­tische Arbeiterpartei Rußlands (MenschcwM) protestiert mit all» Entschiedenhett gegen die Paris» Konferenz bet Konstituante-Mitglie­der vom 13. d. Mts. Diese Beschlüsse stellte« einen Versuch dar, eine« Druck auf die weßruro- päischr« Regierungen auSzuübr«, «m bet Sow- jetregienmg den Abschluß von Friedensverträgen mtt den westeuropäischen mW be« früheren rus­sischen Randstaaten zn »schweren und z« verhi«. der«, daß tzatzdÄsverttäge abgeschlossen werden, die für den Mederaufba« bei russischen Volks­wirtschaft unerläßlich sind.

*

Aufstand bolschewistischer Matrosen.

Riga, 26. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Aus Helsiugfors wird gemeldet: Der Hafen von Kronstadt ist in bet Haub aufrühre, rischer Matrosen. Der bolschewisttiche Ober« tommanoierende der Ostseeflotte wurde von den Aufständischen gefangen genommen. Die Be­wegung gegen die Sowjettegierung hat auf den größten Teil der Oftfeeflotte üvergsgriffen. Pe­tersburg wurde, weil es bedroht erftheiw. vor der SÄWjettegtenmg in den verschärften

Sie hohe« Ausgabe«.

Eisenbahn. Lebensmittel. Serichte.

»er SUttbOrat pari« stch WUDwe mit b*u Baaotn» fteigeuoce SluSgabeu »u btWWwu Wa» all«« buzrn 6t« Rriwsftuunzrn gebettt ttwrOon foH geht au« »em na4»;otgeu»e* »e«W h«»vor. Im Reichsrat berichtete Mntsterialdttettor Sachs Wer die BeschWfse des Reichstages zur Vorlage über die Erhöhung d» TeuerungS- »«lagen Kr Beamte. Seine Bemühungen, den vom Reichst at gewÄwkchteu Paragraph« 8 üb» die Sicherung d» Anslprüche der Läwd« mW Gemeinden an bte Reichstasse einzufugm, sei erfolglos geblieben. Der Finan«minist» Labe nur versähert. daß et tat Wege des Etats etawS für die Länder tun werde. Darüber soll am M i ttwoch in ein» besonderen KonmrMon be­raten werden. Ein Antrag Badens auf Ver­tagung d» Sache wurde nach Widerspruch des VizekMislers Heinze ab gelehnt. Bei der Be. taturegdes Notetals fltt Fedrnar 1921 hob h«>r 4^eii<s»tsrstatt» Miniktertakdirektor Sachs, herbor, daßmes bereits der siebente Notetat tn diesem EtatSjahre fei. Da die HauShaltsvläne der Dost imb Eisenbahnen dem Reichsrat «och damit zu rechn«, daß 1920 hindurch

ohne geordnete Grundlage gewirtschaftet werden müsse. Eine sosthe Finanz, tvirtfchaft, bei d» von ein» Bewilligung vo« Ausgaben nicht mehr die Rewe fein Mme, ümst dem Sinn der Derfasfung zurvid«, die die Ri* nansgebarung des Reiches von dem Bewilll-