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Vie Organisation einer Roten Armee

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den Bötoegftzmnd des privaten Vorteils mrd die Teile abhänat. Die eine Stelle ist die Hoffnuii« auf Wiedergeiwmuung der Frerhut Z-^buhandgesellschast der A r b e i t s g e m e i n» nehme. Wenn man eine putsche .Reparation - a -1 zzergbau, die die aus der Kohlen-

Ist England milder gestimmt?

London, 24. Januar. (Eigene Trahtmetdung.) .Westminster Gazette" schreibt in einem Leit­artikel: Bedeutende Staatsmänner sprechen von der Uöbertraguuz der Reichtümer Deutschlands ans die Schatzaimer der Alliierten. Demgegemtbw müsse man bedenken, daß man die Deutschen nicht mit Arbeit tivimen könue und daß sre mit Be- 'CT . < , . uJIAah Vmamw tttrtil ihllltt

sailler Vertrag festgesetzten Termin, den. 1. Mai 1921, noch weiter hinausschiebe«.

Zwolle,'so müsse man dazu bereit sein, deutsche Waren einzufllhren und alle Tarise und Hemm­nisse, die eine Einfuhr erschweren, beseitigen

Amerika vnS der BöikerbMd

Eine besonders Konfsrsnz in Netohork?

(Eigener Drohtbericht.)

Deutschland« Knebelung.

Der Beginn der Entente-Komferenz.

(Eigen-: DraHtmeldung.f

Paris, 24. Januar

Die Verhandlungen in der heute beginnenden Ententekonferenz werden über die Entwaff­nung Deutschlands «nd über die Tilgung der deutschen Kriegsentschädigung sich nicht so schnell abwickeln, wie die franzflsche Regie- rmrgspreffe zu suggerieren sucht. In bezug auf die Auflösung der Einwohnerwehren m Bayern soll allerdings England damit einver­standen sein, daß Bayern eine Irrst von höchstens drei Monaten gesetzt wird. Völlige Ungewißheit besteht noch in bezug auf die Regelung der Ver­hältnisse in Ostpreußen. Was die Festsetzung der deutschen Kriegsentschädigung anlangt, so ist, wie die Agenee Havas zugibt, mit dem entschie­denen Verlangen Belgiens nach einer endgültigen Festctzung der deutschen Kriegsschuld zu rechnen. Herr Briand wird in der Kammer sich gegen eine sofortige Festsetzung einer Pau- schalsmume erklären. Er möchte durch di« Zu- laflung rum Wschlagszahlunge« den im Ber­

ken. Daraus ergibt sich, daß der grundsätzliche Standpunkt des fünfjährigen Provisor rums noch nicht verlassen worden ist, was M der Fall fein könnte, wenn die französische Regierung die deutschen Voraussetzungen ablehrtte. Wrr dürfen uns von diesen Vorgängen, die daraus berech- net sind, uns unter erneuten und verichürften Druck zu stellen und uns bei den kommenden Verhandlungen zu beeinflusse«. nicht einschüch­tern lassen. "B-

Verhaltungen in Berlin.

Weitere Beweise über die Roten Armee.

(Privat-Telegramm.j

Berlin, 24. Januar.

Verhaftungen von Komtnimistrn in Berlin haben Beweise dafür erbracht, daß auch in Ber­lin die Ausstellung einer 'Jioten Armee plan­mäßig vorbereitet wird. Der ausgefundene Briefwechsel weist auf Verbindungen mit der Roten Armeeleikung im Rut.rrevi« hin. Es --erdicni hernorgehobeu ,n werden, daß in Ber­lin die Spuren der Leitung der Roten Arme­direkt in die Kanzlei des russischen bolschewisti cheu Agenten Kopp führen Mit Viktor Kopp haben elf Beamte seines Büros Berlin verlas­en. Die Leute haben mehr als vierzig Koffir Gepäck mit nach Rußland genommen, was nicht auf ihre baldige Rückkehr schließen läßt.

London, 24 Januar (E'-g.ner Trahtbrricht Die Times melden aus Rewyork: Wilson

Gens, 24. Januar.

Der Herold meldet aus Rewyork-. Der neue Präsident Harding will eine Konferenz al­ler Mächte für d-n 4. Mai nach Rewyork einberufen. Rill.: »rar mit der allgemeinen A ü - rüstung, sondern auch mit der Einsetzung eines internationalen Gerichtsho­fes, unabhängig vom Völkerbund, solle sich die Konferenz befassen. Aus Washington wird gemeldet: Die Kommission für auswärtige An­gelegenheiten des Senats hat mit acht gegen drei Stimmen die Resolution des Senators Walsh zu rück gewiesen, die eine Beteili­gung Amerikas beim Völkerbund vorschlug.

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Wilsons Kriegsenthüllungen.

Siete Armee in Deutschland.

Das Ergebnis der Durchsuchung.

(Telegraphischer Bericht.)

Berlin, 23. Januar

Die Durchsuchungen in Essen. Düssel­dorf, Elberfeld und Lünen haben eine Menge Beweismateria! erbracht, das noch durch die Geständnisse der festgenommruen Personen ergänzt wurde. Es sind folgende Tatsachen festgestz-llt worden: In Berlin besteht eine militärische Leitung der Rottn Armee, welche vcn der kommunistischen Partei ins Leben ge- rufen ist und die übergeordnete Stelle für meh­rere Kommandobehörden bildet. Eine dieser Koiimandobehörden (ZcntrVobcrle'-t in« Z. O. L.s befindet sich in Esten und ist wiederum die vorgesetzte Stelle für vier Bezirksleitungen (B- L-), iräutlich in

Siedlung an der Ruhr.

Baupläne i« den Kot» «gebiete».

Sine Semmung ftte ve»meh»te Kohle« föeberung ist unter anderem der Mang» an Wohnungen für »ergarbettere Dielen« Mangel soll nun euergitü» avgehoiten werben, toie ualhüeheuber 93eriä)t zeigt

politisches Geschichiswerk über den Krieg er­scheint am ? Mai. Wilson Hai für die Veröf­fentlichung, derSun" znfolge 154 (00 Dollar von dem Verlag erhalten.

Ser Kriegsschuldigen Prozeß.

®u Entente treibt zur Aburteilung.

(Pcivat-Tclegramm.s

Berlin, 24 Januar.

Wie in Ententekreisen verlautet, wird die Frage der Aburteilung der deutschen Kriegsschul­digen in der nächsten Zeit Gegenstand eines er­neuten Notenwechsels zwischen Paris und Berlin bilden. Der Rat der Alliierten soll sich kürzlich mit dieser Frage beschäftig haben, da über denlangsamen Gang" der deut­schen Untersuchungen Unzufriedenheit herrsche. Die Rechtsparteien der Kammer sollen in diesem Sinne einen Antrag eingebracht haben, in dem der neue Ministerpräsident Briand ersucht wird, über die Aburteilung der deutschenKriegsver­brecher" Aufklärungen zu geben. Vor einiger Zeit sei bereits ein Antrag des früheren Ministerpräsi­denten Leygues dahin gegangen, die Frist zur Aburteilung der deutschen Kriegsschuldigen aus spätestens Ende März festzusetzen, andernfalls die Alliierten auf die Auslieferung der deut­schen KriegSsckytldigcn zurücklommen müßt:n. (Sitte Folge dieser Vorgänge wird nun der in Kürze zu erwartende Notenwechsel sei«.

Verschärfter Druck

Briand berichtigt fich.

Essen, Remscheid, Bielefeld, Kassel.

Diese B. L. sind d-e Komwliofteaen für die cnlsprsch-nden örtlichen Bezirk:. Der B'Urk Esten ist feinerseits in drei Unteibeziirke Essw Hamborn, Dortmund gegliedert und dir Un- tcrbczlrk: endlich zerfallen in Kreise mit Är<i5= ixn, die Kreise in örtliche Orgmisationca mit OrtLstäbcn. Neben oen der Z. £ L. Essen untecstehenden Bezirken Ess-m, Remscheid, Bie- leseld, Kassel, besteht noch ein besonders orga­nisierter Bezirk mit einer von Essen unabhängi­gen militärischen Oberteilung (M. O. L ) in Düsseldorf. An der Gesamtorganisation ist feit Ansang Tezember 1920 in besonders verstärkter Weise gearbeitet worden. Dir Organ-sation hat durchaus militärischen Charakter Dee Rote Armee wird unmittelbar von der K. P. D. organisiert. Die K. P D. betrachtet sich gewis­sermaßen

als einen Staat im kleinen

<ber neu geschaffene umfangreiche Apparat für das Siedlungswesen tut Rnhrrevier fangt an. sich eirrzufpielen. Es ist das um so schwie­riger, als zwei voneinander unabhängige etcl» hn nebeneinander geschaffen worden sind, deren

daS Hallesche Bratmkohlenrevier, in dem von rund lausend bewilligten Wcchrmn» gen achthundert fertig sind, ist dem Ruhr be­zirk überlegen. Ml verschwindenden Ausnah­men ist alles im Flachbau und mit Garten er- richtet, Mo anknüpfend an die WohUweisir. di < hier bodenständig war, ehe der midustrielle Auf- tchwung einsetzte und der Ruhrbergbau von Fremden und Spekulanten überschwemmt wurde, Arn 15. Dezember legte nach den Bestirmnnn- gen des Siedluugsverbandsgesetzes der $er= bandspräsiderrt, der als staatliche Aufsichtsbehörde wirkt und außerdem die Vorarbeiten für den Verband zu leisten hatte, den ersten GenerMied- lungsplan, wenn man ihn so nennen soll, in die fände des Verdandsdirektors zur weiteren Be- ärbeitung. Dieser Plan ist eine Zusammenstel­lung sämtlicher Stadt- und Stadterweiterungs- i-räne des Bezirks, in der diejenigen Strußrn- ,üge und Flächen bezeichnet sind, die der Per» band im allgemeinen Siedkungjs- und Verkeyas- interesse für sich in Anspruch nimmt.

Zer Steuerabzug dmu Lahn.

Bestimmungen für Ueberarbeit.

Bekanntlich erstreckt sich der zehnprogenktge Lohnabzug für die Einkommensteuer nur au, reguläre Lohnzahlung, wW aber auf Entschädigung für Ueberstimden. Wie nun das Reichsfinanz-Minifterinm gelegentlich einer An­frage mitteilt, gilt diese Bestimmung lediglich pur a e w e r b l i ch beschäftigtes PersEal, nächt aber für kaufmännische Augestollre. Leisten Mo die kaufmännischen Angestellten Ueber- arbeit, so ist ihnen auf die hierfür außer ihre»

Es wäre wirklich verwunderlich, gewesen, w-nn die Programmrede Brianvs, die verhaU- niWfl » gehalten war. nicht eine teitui hätte erfahren müssen. Zwar hatte auch Briand in jener Programmrede Anschauungen über Deutschland und über das angcbttche Woyl- eraebetl der deutschen Bevölkerung Emacht, die mit den TMachen im krassesten Wlderwruch Men, und er hat, um den ruhigen Ausführun­gen ein Gegengewicht zu geben, feine erste Rede Eießlich aus das Liotto: »Wir haben die Ge­walt!- ab gestimmt. Aber auch das war den Ra­tionalisten nicht genug, und so hat Briand ,ich zu einer neuen Rode verstehen müssen, die deutlich erkennen läßt, daß er vor dieser politischen Gruppe kapitulierte. So ist diese zweite Rede Briauds aus einen wesentlich schar se­ren Ton gestimmt. Man werde, so war d-r Gedanfe Briauds in diesen Ausführungen, nicht dulden können, daß Deutschland, dessm Bergwerke und Industrien unversehrt seren sich rascher erhebe als Frankreich. Mair werde erst recht keinen Bankerott Deutschlands binnehmen können. Man müsse darum in diesem gegenwärtigenschlechtesten Augenblick nicht nur Sie gegenwärtigen, sondern auch die zukünf­tigen wirtschaftlichen Möglichkeiten Demsch- lands in forgsaltigste Berechnung ziehen. Mit an­deren Worten also: Alan will dem deutschen Wirtschaftsleben jetzt schon Fußangeln schassen, ixm es für eine heute noch nicht absehbare Zeir- sxamre unter die Sklavenkontrolle der Entente zu stellen! Man will den Wiederauiüau Deutschlands nicht nur dem deutschen Volke sel­ber, sondern den Interessen Frankreichs und fei­ner Verbündeten allem anderen voran nutzbar machen. Man will jeden wirtschaftlichen Fort­schritt, jede wirtschaftliche Erneuerung daraufhin prüfen und ihre Auswirkung einzig und allein unter deni Gesichtspunkte zulassen, daß die trr- solge in erster Linie den Alliierten zustelen. Bri- and berührt in diesem Zusammenhänge aber­mals die Gestaltung des deutschen ReichshauZ- hattspLanos. Er sprach davon, daß vor dem . Kriege es in Deutschland fünfhunderttausend Be­amte gegeben habe, jetzt seien es zwei Millionen! Das weroeerschwert" werden müssen! Also auch hier wieder die -Drohung mtt der Finauzkonttolle der Entente, an die abermals, was nun zu einem ständigen Jnventarstück der französischen Politik geworden ift die Drohung mit Zwangsmaßnah­men sich auschlotz.

Wir haben in der ganzenRichtung", auf der ganzen Linie übrigens eine Verschärfung der Tonart in der Behandlung dieser Frag-w festzustellen. Das kommt nicht von ungefähr, sondern beruht zweifellos auf einer gemeinsamen Absprache zwischen Frankreich und Eng­land. Denn ailch aus England kommen nun Nachrichten von Organen, die der englischen Re­gierung nahesteben, die ebenfalls beweisen, daß Deutschland unter einen verschärften Druck gestellt werden soll Eine Reutermeldung will die deutsche Regierung und das deutsche Volk damit -inschüchtern. daß sie erklärt, nun sei dieletzte Gelegenheit" den Alliierten Vorschläge in der Reparationsfrage zu machen. Wenn Reuter hin- zuftigt:die Alliierten verlangen nichts Untier« aünftiges", so wird man vom deutschen Stand- punkte aus mit gutem Grund anderer Meinung sein müssen, und man braucht die Engländer ja nur daran zu erinnern, daß ihr Landsmann Key­nes selber die Forderung. Deutschland jährlich drei Goldmilliarden als Entschädigungssumme.

also nach heutigem Geldstande etwa 35 bis 40 Milliarden Mark aufzuerlegen, als eine wahn­sinnige bezeichnet hat. Gleichzeittg erklärt die ganze Pariser Presse, also zweifellos auf gemein­same Abrede hin, daß die fünf Voraus sctzu ngen welche die deutsche Reichsregierung für die Jah- reszahlungen für ein fünfjähriges Provisorium gestellt bat,unannehmbar" seien. Höchstens könne über die Frage der Herabsetzung der Kosten der Desatzungs«rnnee diskutiert toerutn. Man muß aber hier feststellen, daß schon lange zuvor, zum mindesten über einen weiteren Punkt, nämlich über die Rückgabe eines Teiles der deut­schen Handelstonnage, eine grundsätzliche Bereit- fchastserklärung dahingehend ergangen ist, daß die Entente nickt abgeneigt sei, uns die in Ar­gentinien lagernden dreihnnderttausend Tonnen Handelsschiffsraum, über deren Vetteilnng sich die Alliierten nickst einigen können, zurückzugeben.

Diese Information bei' Pariser Presse kann auch um deswegen nicht ricktig sein, weil soeben der von der französischen Regierung in diesen Dingen vielfach als Sprachrohr benutzteTemps" mit neuen Vorschlägen für die Zablungsweise Hervortritt. Wefeutlich ist dabei eine Anregung, die für das fünfjährige Provisorium von Frank­reich (Te'erbcTtrn fünfzehn Milliarden Goldmark hi toaci rüden Raten zu zahlen, so zwar, daß tm ersten Jahre eine geringere Summe und in den weiteren fünf Fahren aufsteigende Betrage, insbesondere innerhalb fünf Jahren aber fünf­zehn Milliarden Goldmark entrichtet werden scb-

___ -,-itsgemein. schäft Bergbau, die die aus der Kcchlen- weiserhöhung ruf kommenden Golder zmn Bau Von Bergmann-Heimstätten .verteilt und weil sie für die bestimmungsgematze Ver­wendung der Gelder verantwortlich ist, einen u»eitgeheniden Einfluß auf die Bautätigkeit. aus- üben kann. Die andere Stelle ist der Sied- lungsverband, vertreten durch seinenDir«, tor, der beim Bau der neuen Heimstätten die sied- luugstechnischcn und Mgemeinen öffenttichen Be­lange toahrzunehmen hat. Senne erste Aufgabe mutte bei der Kürze seines Bestehens negativ ein; er mußte verhindern, daß die Neubauten an Stellen gesetzt werden, wo sie, entspiwhend dem bisherigen Bauen, die letzten Moglichknte» zur Schaffung eines durchgehenden Schnellver- ghrs, zusammenhängender Erholungsflachen usw vernichteten. Infolge verständnisvollen Eingehens auf die Notwendigkeiten des Sied- luugswefens hat fich nun auch fofort eme rrnf" tftie Aufgabe gefunden. Der Verhand ist die Anisiedlungsb eho rde, die

auch die Gemeindeintereffen wahrzunehemn hat. Als solche hat er vk Ent­scheidung sotvohl über die Sttatzeuhauroisten a® c-uch Wer die im Paragraph 17 des Ansiedlungs- gesetzes vom 10. August 1904 begründeten Kosten, die durch Veränderung der Kirchen- oder schul- lasten entstehen, und die für jede neue Berg­mannswohnung aufzubringen sind. $)« Gemein­den hatten sich hierfür auf Grund der tztz'gen

1 Baukosten und wohl auch auf Grund ihrer schlech­ten finanziellen Lage phantasttsch anmutende Bc- träge errechnet und diese aus dem Kohlenfonds zu erhalten gehofft. Die Erfüllung ihrer Wunsche hätte die Zahl der erstellbareu Wohnungen st herabgemindert, daß ernstlich an ihre Aufbrin- grmg gar nicht gedacht werden konnte. Jetzt ist mit Zustimmung der beteiligten Ministtrien ver­einbart worden, daß die Treuhandgesellschast fm. jede mit ihrem Gelbe gebaute Wohnung eine be- timmte Summe an Straßenbaukvsten der betreffenden Gemeinde überweist, und ebervio für nie kulturellen Leistungen je Wohnung eben­falls einen bestimmten Bettag an den Siedlungs­tierband. Dem Verband Mt dann die Ausgabr zu, diese Gelder zu verwalten und den Gemeiii- den für ihre Schulbauten das ist bei der Uebersüllung der Schulen, dem starken Zuzug und bei dem hier keinesfalls feftzustellenden Ge- buitenrückgang die größte Sorge Zuschüsse zu geben. Dankbar ist diese Aufgabe nicht, ba hie auffontmertben Mittel gering sind und ein Schul­bau von dem hier in Frage kommenden Umfange in die Millionen geht. Aus dem Kvhlensionds sind bisher 5331 Wohnungen bewilligt, 1150 da­von sind fertig. Nur

mit Ressorts, wie Finanzwesen, Arbeitswosen, Zivilorganisationen, Militarwesen nsw. Tas Milttäiwescn teilt sich in di: Militarpropaganva (SR. P.) und die Militärabreilnna <M. A.» Die M A n-msaßt die eigene militärische Organisa- tion, tote sie oben geschildert ist, und den Rach- ricktend ier.st, der'die Beobachtung und Festst :l- lunaen der Stärke des Gegners zur Aufgabe har'und der besonders dnrck einen straff durch- geführten Kurierdienst der kommunistischen Jn- gendorganiiatirnen versehen wird. Aus einer Niederschrift ist zu erkennen, daß die Beto ahn de Mion im Anxchilnß an den Hamboruer L-ircik der Hinunarbkiter, der zum Generalstreik

'"^vaaiert werden sollte, geplant toar Nach einer Neußcinng des politischen Leiters dcr Vereinigen Kommunistisch.'n Partei in <5 ff ei', Schönebeck, hat jedoch »in Eintteten in di- Ak­tion ai's Grund einer Anweisung d:r Berliner ^entrallefti-no nickt ftafrfntben können, weil diese eine Grsamtckktion im ganzen Reiche zurzeit nock nicht für möglich hielt. Die Attion so De indefien vorläufig auf vierz-hn Tage versckoben werden. Durch die Auffreckung derNorm Armee" ist sie zunächst vereitelt worden

ffckr Nemste Nachrichtm

Hessische Abendzeitung

Kasseler Abendzeitung «

11. Jahrgang

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Dienstag, 25. Januar 1921

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Nummer 20.

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