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Kasseler Abendzeitung

11. Jahrgang

Freitag, 14. Januar 1921

Fernsprecher 951 und 952.

Nummer 11

Fernsprecher 951 und 952.

Süffelet Neuesten Nachrichten erscheinen wöchentlich fechSmal und zwar eben 6 6. Ter «bomtementSpteiS betrögt monatlich 6.C0 Mart bei freier Zustellung In- e-. «ul- märt« durch die Bost bezogen 5.30 Mark monatlich einschlteblich Zustellung Bestellungen werden leberjett von ber Sefchäftrstelle oder een Loten entgegengenommen. Druckerei, Berlag und Redatiion i Schlachthofstraße 28/30. Für unverlangt eingesandte Beiträge tann die Rebettton eine Verantwortung ober Sewäht in feinem stalle übernehmen. Rückzahlung de§ Bezugögeldes oder Nnfprüche wegen etwaiger nicht ordnungömößiger Lieferung aurgeschlosten.

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Kasseler Nemste Nachrichten

Hessische Abendzeitung

Amerikas diplomatische ZuMallung

Nutzen bringt.

aus neu

Sie Milche Frage.

Hat Deutschlands DeteMgMtg.

(Eigener Drahtbericht.)

eine neue Verhandlungsgrundlage, die dann in einer am gleichen Tage stattgesundencn Konfe­renz mit Vertretern des allgemeinen deutschen Gewcrlschastsbundes, des deutsche» Gewerk- chastsbundcs und des Gewerkschastsringcs ein­gehend besprochen wurde. Dabei wurde ganz besonders die finanzielle Auswirkung der zu ordernden weiteren Zugeständniss» verhandelt. Schließlich erklärten sich die Vertreter der ge­nannten Gewekschastsbünde bereit, sofort mit den

Berlin, 13. Januar.

Nachdem die Vorstände der großen Organi­sationen der Eisenbahner zu dem bisherigen Vcr- handlungsergebnis Stellung genommen haben und auf Grund der Ablehnung der Mitglieder im ganzen Lande neue Verhandlungen für notwendig hielten, kam mittags der Scch- zehuerausschutz zu einer Besprechusg zu-

der franzäsische Vertreter in Paris besprachen die beabsichtigte Kredithilfe für die österreichische Re- gicruiig. Der britische Vertreter schlug vor, daß die verbündeten Mächte einen Kredit von Lweihundertfünfzig Millionen Dollar, verteilt auf fünf Jahre, au die österreichische Regierung gewähren. Der neue Vorschuß würde nicht nur Linderungen zum Zweck haben, sondern soll der Regierung auch die Mittel gewähren, sich zu halten. Die französische Regierung er. Hätte sich bereit. Oesterreich zunächst unter gewis­sen Bedingungen einen Vorschuß von 150 bis ?5st «Anionen französischen Franken zu ge­währen. Der sranzösische Lelrgirrte wird mög­licherweise schon heute in Wien Eintreffen. Er ist bevollmächtigt, die Verhandlungen zum Ab­schluß zu führen und die erforderlichen Goranlieu von der österreichischen Regierung zu erhalten.

Streik der Postangestellten.

Wie«, 13. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Der befürchtete Streik der Postangestellten ip gestern ausgobrochen. Hinter den Postbedienste- ten stehen die Angestellten des Fernsprech- und des Telegraphendienstes, die vierundzwanzig Stunden später gleichfalls in Len Streik treten wollen. Der österreichische Gesandten­posten in Berlin dürfte in der nächsten Wo­che besetzt werden. Allem Anschein nach wird Ab­geordneter Langenhahn zum Gesandten ernannt.

Vor dem Zusammenbruch.

B a s e l, 13. Januar. (Eigene Drahtmekd-ung.) Der Herold berichtet, daß die Regierung der Ber­einigten Staaten in Verhandlungen mit England und Frankreich eingetretcn sei, um für Oesterreich und Polen eine not wendige Hilfsaktion einzuleiten Amerikanische Finanzleute sind bereits bemüht, alSbald in London Besprechungen einzuleiten, die einen völligen finanziellen Zusammenbruch der bei­den Staaten verhindern sollen.

Wien, 13. Januar.

AuS London wird gemeldet: Der britische und

Beser-Maka-Iovml.

Zwei parallele Karralpläne.

Et« Falyman» H. ü weift in der Frankfurt« Zeitung auf di« Bedeutung eine« Malu Wefe» «anal» in nachstehenden AuSführunge« hi«

Amerika zieht sich zurück.

Austritt aus der Botschafter.Kouferenz.

(Eigene Drahtmeldung.)

Paris, 13. Januar.

Die Botschafterronserenz hat gestern vormittag in Paris unter dem Vorsitz Jules Gambon eine Sitzung abgehalten. In derselben erklärte der amerikanische Botschafter, daß feine Regie­rung, die den Friedensvertrag nW ratifiziert habe, es nicht für zweckmäßig halte, weiter eine Delegation bei der Konferenz beizubehalten. So­dann drückte der Botschafter seinen Kollegen seine persönliche Sympathie aus. Der französi. sche Minister Camüon gab im Namen der Kon­ferenz dem Bedauern darüber Ausdruck, den amerikanischen Botschafter scheiden zu sehen. Der amerikanische Botschafter verließ darauf dieKonferenz. Die Konferenz führte sodann den Bericht über den Gang der Verhand­lungen in Paris zwischen Polen und Deutsch­land, die über den Durchgangsverkehr durch bett polnischen Korridor geführt werden, zu Ende.

Natürlichkeitssinn und Gerechtigkeitsgefühl Theo-ssammen. Aus dem erstatteten Bericht ergab sich rie und Praxis der franzMchen Politik in -------- t °-----k

ihren Zeugnissen aus den besetzten Gebieten sehr genau gegeneinander abwägen. Das Reich darf tutgen Bayern beruhigt fein. Auch Herr Dard wird erfahren müssen, daß die Spekulation

Kosten der Reichsc-.nheit iür Frankreich kci-

BaheramldFraskrrich

DaS französische Intrigenspiel.

dustriellen Orte

Gelnhausen, Fulda, Melsungen und Kassel.

Die durchzogenen Teile weisen außer Holz und' Basalten namentlich Braunkohle auf, die in grö- . 6eien Mengen hauptsächlich in der Gegend von Kassel, Elm un£> Wächtersbach von , kommt. An dem Werra-Jh-Kcmal ist haupksach- . lich Thürinaen interessiert, das durch einen Sttch- kanchl bis Eisenach angeschlosscu werden joll,

Diagonalwasserstraße durch ganz Deutschland dar Die Donau-Weser-Ven bindima bleibt durch die Abzweigung durch das Simttal erhalten, wobei der Umwog gegenüber dem anderen Vorschlag nur 35 Kilometer, aber das verlorene Gefälle 130 Weier betrügt. Dafür wird aber nicht nur Oberfranken und das Nürn­berger Wirtschaftsgebiet an die Weser-Donau- Straße angeschlvssen, sondern auch noch ganz Un- terfranten mit Schweinfurt, Würzburg. Milten­berg, Aschaffenburg, ferner noch das badische Wertheim. Das gleiche gilt für die am Unter- mäht gelegenen hessischen und preußischen Ge­biete mit den Städten Mainz, Höchst, Frankfurt, Offenbach und Hanau. Alle diese Städte auf dem Umweg über Bamberg nach der Weser zu verweisen, geht trlcht an, da er zwischen Hanau und Hann.-Munden nicht weniger als 286 Kilo­meter betragen würde. Der Werra-Jtz-Kamck be­rührt hauptsächlich die Wirtschaftsgebiete trott Kaburg, Meiningen und mittels eines Seiien- kanal« das von Eisenach. Größere Jndustrie- ansiedlungen finden sich mtr bet der letzten Stadt. Holz und Kali sind die Hauptausftchrartikel. Der andere Kanal hat außer Hanau noch die jn-

Paris, 13. Januar.

In einem benrerkeuswetten Leitartikel spricht derTemps" jetzt zum etstenmale den Gedanken auS, daß es eines Tages nötig sein werde, Deutschland bei der Wieverherstel. lung Rußlands einen Platz anzuweisen. Wenn Deutschland die Berpslickftungen wegen der Eittschädigung eingcgangen sein werde, so werde es sich darum handeln müssen, unter welcher Form und in welchem Maße sich Deutschland an dem wirtschaftliche» Aufbau Rußlands beteiligen wolle. Wenn Deutschlanv an diesem Werk, woran die ganze Welt Interesse habe, tcilnehme, könne es jene Bergunstigungen erwirken, die ihm dazu verhelfen könnten, zahlungsfähig zu sein. (!)

*

Aufstand in der Akralne.

Lemberg, 13 J.muar. (Privattelegramm) Nach den letzten Nachrichten ans der Ukraine haben die anti-bolschewistischen Aufstände jetzt an einigen Punkten schwere Niederlagen durch die Sowjettruppen erlitten. Robslow wurde nmh erbittertem Kampfe von den roten Abteilungen zurückcrvdert und einige hundert Ge- gonredoLuttoiläre gefangen genommen.

fett .Sicherungs-Notwendigkeiten"Geschobenen" i hinftellen. Diese Scheu vor der Verantwortlich- seit wird sich einstmals bitter rächen, und ihre verheerenden Wirkungen wird der Blo-f der .Sieger" an seinem eigenen Fleische zu fühlen bekommen Die stanzöstsche Rhünbnndspolitik, bereit Derwirüichung auf dem Wege über Bayern erstrebt werden soll, ist, worüber sich die Fran­zosen nur gar nicht täuschen mögen, gerade in Bayern und zwar bis tief in die einfachsten Schichten des Volkes hinein, in ihrem Egoismus und ihrer Raffinesse vollkommen durchschaut Es darf nicht den leisesten Zweifel darüber geben, daß alle Mittel, die zur Verwirklichung einer sol­chen Politik führen sollen, nad deren Durch­setzung auf allerlei Schleichwegen versucht wird, von den Bayern durchaus abgelehnt werden.

Man braucht nm einmal auf das Land zu den bayerischen Bauern oder in ihre Berge zu gehen, um immer und immer wieder ergreifend zu erfahren, wie fest und treu dieses Volk an sei­nem Boden, an seinen Sitten urtb Gebräuchen und damit an seinem Deutschtum hängt, und wie überall, ohne joden Unterschied, die Treue zum Reiche fest verankert ist. Die Bayern würden jedem Versuch, Sondeivergünstiaung n durch Frankreichs Gnade vermittelt zu erhalten, mit Verachtung begegnen. Sie würden auf das entschiedenste üblehnen, um den Preis fmnwir­scher Gunst auch nur einen einzigen Einwohner- webrsoldatengenehmigt' zu erhalten. Die fran­zösischen Spekulationen dm Bayern gegenüber müssen bei dtesen umso mehr in die Brüche gehen, als gerade die Bayer» in ihrem auSzepräztrn

(Von unserem bayerischen Mitarbeiter.) lieber die Rolle, die der Münchener ftanzo- chschc Gesandte Dard in der Frage der baye­rischen Einwohnerwehren gMneft hat, lüftet sich allmählich das Dunkel. Wenn einst­mals dte Faden ausgedeckt werden, die von die­ser Seite, zum mindesten unter der Duldung der französische» Regierungsorgane und sicher nicht ohne Wissen, ja gewiß auch nicht ohne das Efi- vernehmen der französischen militärischen_Streife ac spönnen worden sind, wird man ein Wusterituck französischer politischer Intrige cnthMt lehen. Tas französische Doppelspiel in der Stel­lungnahme zur Entwafsnmig Deutschlands und im besonderen des bayerischen Selbstschutzes, ist geradezu typisch für die Doppc lziuigtgkctt der französisch m Politik von heute uns ttzcer ge­wollten Unklarheit und Widerspruche. Es steht Beute fest, daß in demselben Augenblick, in dem die französische Presse mit allen ihr zu Gebote stehenden Wirkungen die völlige Entwati- nungDeutschlands und vor allem die Be­seitigung der durch die Eristenz der bayerisch'» Eimoohnerwrhren bestehenden »Gefahr" forderte, der stanzösifche Gei'.mdtc in München den b ay e- rischen verantwortlichen politischen Stellen ge­wisse Hoffnungen machte hinsichtlich eines Entgegenkommens Frankreichs Bayern gegen­über in der Frage der Beibehaltung der Ein­wohnerwehren oder doch einer den bestimmien bayerischen Wünschen entsprechenden Form,

Ueber diesen Punkt wird demnächst noch näher zu sprechen sein, aber wenn die bayerische Politik heute in eine Zwickmühle geraten ist, dann trägt Herr Dard. Frankreichs Gesandter in München, mit die Hauptschuld. Er hat mit .^n- fcini.ittoncn", Andeutungen und auch mit ziem­lich weitgehenden Versprechungen durch feine y Mittelmänner operieren lassen Und es steht z insbesondere fest, daß er sich dafür stark machen zu können glaubte, daß er in Paris diesen Ver­sprechungen zur Durchsetzung bei den amtlichen politischen Stellen verhelfen werde. Diese fran­zösische Spekulation, von der man heute noch nicht ttar sieht, ob sie von Herrn Dard wirk­lich ernst gemeint war. was ihn als »Diploma­ten" trefflich kennzeichnen würde, ist ja nun gründlich fehlgeschlagen. Dards »Mission" in Paris, die er tatsächlich unternahm, ist kläg­lich gescheitert, da die französischen Mlitärkreile nicht im entferntesten daran dachten, ohne poy- ttveGarantien" solche Zugeständnisse zu machen. Die sranzösischen Politiker hinwiederum glaub­ten, mit derlei Zugeständnissen die Durchschlags­kraft ihrer sonstigen beabsichtigten pvlittschen Mionen gegenüber Deutschland zu schwächen. Denn im Endziel gegenüber Deutschland sind ja die Vertreter von Militär und Politik im heu­tigen Frankreich durchaus einig, zumal die Mili- tärs. die Nationalisten, die Ebauvinisten und die Imperialisten das Heft der stanzösischen Politik in der Hand haben, und ihrem Diktat sich die Vertreter der Politik fügen müssen, und unter den heutigen Verhältnissen auch nicht ungern fügen.

Es ist mit das Unglück für die Weltvolitik ton heute und dieses Verhängnis wird sich erst in späterer Zeit in seiner ganzen zerstören­den Gewalt offenbaren, daß die Politiker der siegenden Länder die Verantwortlichkeit scheuen urtb daß sie sich gerne als die von der Militärs unter dem Druck der von ihnen geltend aemich-

heranf, fallt jenseits der Wasserscheide in dem Tal der Kintzig herunter mw erreicht den Main bei Hanau. Von Schlüchtern geht eine AbAweigung südöstlich durch das Tal der Sinn nach Gemünden a. M. Dieser Kanal einschließ­lich der Abzweigung hat eine Gesamtlänge von 259 Kilometer gegenüber 279 Kilometer des Werra-J tz-Kauals; die Scheitelhältung liegt anx + 272 NN und hat einen sechs Kilometer fangen Tunnel, während die Scheitelhöhe des Wcrra- Jtz-Kanals auf 4- 310 NN. liegt und die Tun- nellänge dort nenn Kilometer ist. Die Wafler- sührungSverhältnisse sind in beiden Fällen an­nähernd die gleichen, auch spielt die Rücksicht, ans die Wasserkrastgewinnung für keine der beiden FÄHrnnigen eine besondere Rolle. In technischer Beziehung bestehen also zwischen den beiden Li­nien keine sehr großen Unterschiede. Maßgebend für die Beurteilung sind auch in erster Linie wirtschaftliche Erwägungen. Während der Werra- Ftz-Kanal fast aussihließlich auf den Verkehr mit der Donau eingestellt ist, berücksichtigt der

Fulda-Kitttzig-Kanal

gleichzeitig noch eine große Reihe anderer Per- kehrsanschlusse, nämlich einerseits den Obcrt rhein, den Neckar, den Mittelrhein oberhalb Koblenz, und die Mosel; a-ndererfeits die Seehäfen, hauptsächlich Bremen, Ham­burg und Lübeck, und ferner über den Mittel- I antot anal tote Elbe, die Oder und die Wasser­straßen bei Berlin. Der Kanal stellt also nicht nur eine Nord-SÜdbcrbindung, sondern auch eine

S<Mn vor dem Kriege, als der Plan eines Main-Honau-Kanals festere Gestalt annahm, er­kannte inan tote große Bedeutung einer Perbm- düng der Weser mit dem Mai» und von tote« fern über den genannten Kanal mit der Do­nau; denn dadurch wird es möglich, einen Grohschifsahrtsweg von Oesterreich, Ungarn und den Bälfaulandern nach den deutschen Seehasen, Haneburg, 181 entert und Lübeck, zu schassen, als Gegengewicht gegen den Verkehr von der Donau nach dem Rhiin, der in der Ausfuhr hauptsäch­lich den ausländischen Rheinseehäfen Antwerpen und Rotterdam zugute kommen mutz. Es entstand schon damals der Plan eines Werra-Main-Ka- nals, der von einem eigens dazu gegründeten Werra-Kanal-Berein gefördert wurde und na­mentlich bei den Thüringischen Staaten Unter­stützung fand. Vorgesehen ist eine Wassersttatze, die von der Weser, die für Fahrzeuge mittleren Größe bereits kanalisiert ist und für die Groß, fchiffahrt verbessert werden soll, bei Hana- Münden ausgeht, durch das Tal der Werra und jenseits der Wasserscheide durch das Tal der Jtz zieht und den Main nördlich von Bamberg erreicht. Hier findet der Anschluß an die Main- Donau-Wasserstratze statt. Der Kanal soll für Tausend-Tonnen-Schiffe gebaut werden. Außer diesem Werra-Jtz-Kanal gibt es aber noch eine zweite Linie für eine Grotzschifiahrtsstratze zwischen der Weser unld dem Main, von der bis­her zwar weniger die Rede gewesen ist, dte aber für ganz Süddeutschland von der größten Be­deutung geworden ist. Diese Verbindung liegt etwas westlicher, und zwar steigt sie von H anm- Münden in dem Tale der Fulda

bis über Kassel e»

entsprechenden Regierungsstellen in Ver­bindung zu treten, damit ein besriebigendes Resultat erzielt werben könne.

Srstemi-r Setlage.

Kreditpläne der Alliierten-Mächte.

(Eigene Drahtmeldung.)

Beruhigung für die Fra-rzvsen.

Paris, 13. Januar. (Eigene Drahtmeldung.) Der amerikanische Botschafter in Paris gab den französischen Pressevertretern beruhigende Aufklärungen über den -Rücktritt Amerikas von der Botfchafierkonserenz. Amerika sei stets der Meinung gewesen, daß die ehemaligen Zen­tralmächte zur Erfüllung ihrer Verpflichtungen angehalten werden müßten.

Der amerikanische Senat stimmt zu.

Genf, 13 Januar. (Eigener Drahtbericht.) Der Herold meldet aus Newyork: Der DenatS- auSschutz hat die Ausführungen Coltes über die Gründe der Zurückziehung der Vereinigten Staaten von dem Obersten Rat in Paris »ach kurzer Aussprache einstimmig gebilligt.

Wettbewerb der Seewöchte.

Wiede» einmal Worts zur Abrüstung.

'Eigene Drahimeldung.)

Rotterdam, 13. Januar.

Wie aus Washington berichtet wird, erklärte im amerikanischen Parlament der Marineminister Daniel, daß ein internationales Abkommen zur Beseitigung des Wettbewerbs im Flöt- t e n b a u der einzige Ausweg sei, um den Bau einer amerikanischen Flotte unnötig zu machen, die ebenso stark sein würde, wie die irgend eines anderen Staates. Er teilte mit, wenn die Ver­einigten Staaten nicht sofort Mitglied des Völ­kerbundes würden, so würde Harbins unmittel­bar die Rationen der Welt zu einer E n t w a f f - nungskonferenz einladen. Ehe ein Welt- abkommcn geschlossen sei. werde der Bau der vom Kongreß bis jetzt bewilligten Schisse jedoch nicht eingestellt werden.

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Amerika und Kanada.

Rotterdam, 13. Januar. (Eigene Draht- meldmrg) Die Moroingpost berichtet aus Wa- shington: Staatssekretär Daniel erklärte im Se­nat, daß er nicht die Absicht habe, mit K a - naba eine M-rincallianz im Pazific einzugehen, daß er aber innige Frennbscl^st zwischen ber amerikanischen und kanadischen Flotte wünsche.

Zar IMdmgr-Probiem.

Die Verhandlungen werden fortgesetzt.

(Privat-Telegramm.)