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Am Leutschlands völlige Entwaffnung

K. F. Dr.

geben Ahütte.

Kein EntgegenloMmen.

Kommando in grkßcrcm Bezirk, Mindestens einer tcn russischen Truppen Bcffarabier.' $u=

rückerobern und Konstantinopel nehmen wollen. Moskau wolle einen Druck auf Ungarn ausübcn, um es zu endgültigen Friedrnsverhandlungen zu veranlassen, um so seinen linken Flügel zu decken, wenn es Polen von neuem nngreife. Die Pa­riser ZeitungBictoire" hält diese Gefahr für sehr ernst und fordert aufs neue den Aufschub der Entwaffnung Deutschlands. Deutschland habe, so schreibt HervL, einen Vorgeschmack vom Bolschewismus erhalten.

schlüge machen, die zur Grundlage für die wei­teren Verhandlungen dienen sollen.^ D

Sie Beamten Vessidung. Werkers Verhandlungen in Berlin» lVrivat-Telearammsi

Der Versuch der unabhängigen Reichstags­fraktion, eine schleunige Einberufung des Reichstages zur Erörterung der auswärtigen Politik herbeizfuhren, ist gescheitert. Der Aelie- stcnausschnß, der gestern zusannnenirat, hat den Äntrag der Unabhängigen auf sofortige Einbe­rufung des Reichstages abgelehni, Don b-'n Kmiumrnisten schloß sich nur d-er Abgeordnete Adolf Hoffmann der unabhängigen Forderung an. Die Vertreter aller übrigen Parteien mit Einschluß der Rechtssozialisten ioandien sich ge­gen diesen Antrag. Sie waren nicht für die so­fortige Einberufung des Reichstages, sondern hielten es für genügend, wenn der Ausschuß für auswärtige Angelegenheiten Zusammentritt. Der Vorsitzende dieses Ausschuss ses foü um diese Einberufung ersucht werden.

Seine Rrichrtagrfitzung.

Ablehnung der vorzeitigen EinSerufnng. lDriLat-Tesegromm-l

Berlin, 5. Januar.

Stellung rahme der Eisenbahner.

Berlin, 5. Januar. (Privattelegrarmn) Die Eisenbahner Organisationen haben eine ge­meinsaure Sitzung auf den 12. Januar einbe- rufen. Bis dahin sollen die Verhandlungen mit der Regierung abgeschioffen fein. Am 12. Januar sollen die Organifationsvorstände zu den U r a b- st i m m u n g e n in DeutMand Stellung n e h m e u, die bereits die erforderliche Zweidrit- telmehrheit für den Streik gebracht haben.

rechnet man damit, daß etwa zwei Milliarden Mark jährlich notwendig sein werden, um ent­sprechend der Ortsllafsenfiaffelnng die Erhölfung vornehmen zu können, llm die Wünsche der Be­amten in der vorliegenden Form befriedigen zu können, müßte das Reich etwa sechs Milliarden jährlich mehr aufbringen. Da bei dem Wieder­beginn der Konferenzen wahrscheinlich von bei­den Seiten ZuMstündniste gemacht werden dürf­ten, so wird man immerhin damit rechnen müs­sen, daß der Etat mit etwa 3 bis 4 Milliarden Mark jährlich mehr belastet werden wird.

Berlin, 5. Jamtar.

Zwischen MyiermtgSvertretern und den Be­amtenvertretern werden die begonnenen Bcsol- dungsverhandlungcn fortgesetzt. Der Vorschlag deS Reichssinanzministers, die neuen Beamten forderiinsen auf dem Wege der Erhöhung der Ortsklassen Zuschläge zu erfüllen, ist bei der Beamtenschaft auf Widerspruch gestoßen Die Dcnmtcnvertreter erklären, daß wegen der All­gemeinheit der Teuernng eine Tifferenzierung der Teuerungszuschlage nach Ortsk-afien nicht »«gestanden werden kann. Am Freitag will der Reichsfinanzminister nun genau sestgelcgtc Vor-

Unter her Fremdherrschaft.

Weitere Besetzung deutschen Gebiets?

«Eigene Drahtmeldung.)

Rotterdam, L. Januar

Daily Mail" meldet aus Paris, daß Mar­schall Fach für bett Fall der nicht vollständigen Entwaffnung Deutschlands bis 1. März die wei­tere Besetzung deutscher Gebiete befürwortete. Dies soll der Marschall bei dem Reujahrs empfang im Elyfs zu Deputierten geäußert ha­ben. Marschall Joch erblickt in der Besetzung des Ruhrgebietes das letzte Machtmittel gegen Deutschland, wenn andere Zwangsmatz- nahmen nicht zm« Ziele sichren. Wie drr diplomatische Mitarbeiter desDaily Telegraph" mitteitt, hat Slovd George sür eine Konferenz des Obersten Rates, welche Levgues sür den IC. Januar nach Paris einberufen will, wenig übrig. Wenn die Franzofen auf einer neuen Konferenz bestehen, müßten sie nach London gehen, nnfr der 10. Januar erscheine etwas früh. Bon anderer zuverlässiger Seite wird bekannt, daß unter den vorgesehenen etwaigen Zwangsmitteln gegen Deutsüstand eine Besetzung des Ruhrgebiets wohl nicht in Frage kommen dürfte. (?)

MlliardenFehlbetrSge

Die Mindereinnahme« der Eisenbahn.

Die Zahlen de» KauShaktSptane« 6e» SletihSeUen- oahnen geben eiu Bild von der immer grvtzer »srrder-ben anteebKatt*. Wir tu»* Jahr 1920 ab. «Stießt, geht au« nachstehenden BuSfLhrungen hervor, die UN«aus Berlin geschrieben werden.

Der durch Staatsvertrag am 1. April 1920 vollzogene Uvbergang der landesstaallichmr Eisen- bahnen auf das Reich hat der Aufstellung eines einheitlichen Haushaltsplanes für das Rech­nungsjahr ISA) eine Unmenge vo-u Weiterungen bereitet, so daß das Perkehrsministerium seine Anschläge erst un Monat Januar dem Reichstag wird vorlegen können. In der Zwischenzeit ist Aber bereits festgestcltt, daß die Verwaltung der Reichseisenbahnen 1920 mit einem ungeheuren Fehlbeträge abschlietzen wird, zu dessen Dec­kung die erforderlichen Kredite vom Reichs­tage bereits bewilligt wurden. Der Fehlbetrag von rund sechzehn Milnariden wird Hauptsäch­lich durch das Mißverhältnis zwischen den Betriebseinnahmen und -Ausgaben infolge der teuren Materialien verschuldet, denn den Ausgaben in Höhe von sechsundzwanzig Milliarden stehen nur vierzehn Milliarden Ein­nahmen gegenüber, so daß hier ein Ausfall von zwölf Milliarden zu verzeichnen ist

Eine teilweise Aufklärung hierzu bietet die schätzungsweise Angabe, daß zu bestreiten wa­ren: Mehrausgaben an Beamte ans Grund der neuen Besoldungsordnung vier Milliarden und Mehrausgaben an Angestellte und Arbeiter zufolge der neuen Lohntarifverträge und svnsti-

Provinz, stand und militärisch ausgerüstet War, wogegen die neuen Formationen nur dem ört­lichen PMzeiverwalter, das heißt einem zivilen Perwaltungsbemnten, unterstehen und die Be­waffnung stark eingeschränkt ist. In den Fragen der Grenzfestungen im Osten und Süden, sowie der bayerischen und ostpreußischen Einwohner­wehr hat sich die Regierung ebenfalls auf die Be­stimmungen des Friedensvertrags berufen und aus die besonderen Verhältnisse yingewiesen. Tie französische Presse frohlockt aber jetzt.schon, daß DeutfSLand doch allen Forderungen schließlich nachgichen werde. Es ist nicht zu verkennen, daß die außenpolitische Lage kritisch ist, aber wahr­scheinlich wäre sie heute weniger kritifch, wenn unsere Regierung nicht iminier wieixr imchge-

AethMSKA-HoMegs Beisetzung.

Seine Krankhett unb sein Tod.

Der frühere Reichskanzler, der n$§ fünfter Nachfolger Bismarcks acht Jahre lang die deut­schen Dtaatsgeschäfte geleitet hatte, bis er wäh­rend des Krieges 1917 die politische Weltbühne verließ, hatte eine kurze Krankheit und einen schmerzlosen Tod. Noch vor einer Woche (am vorigen Mittwoch) feierte er mit feinen GulScmgestÄten v-Ad Arbeitern auf Ho-

ZahlungSfordekiMg unter Zwang.

Berlin, 5 Januar. (Privattelogramm.) Wie berichtet wird, ist am letzten Montag eine Note Englands überreicht worden, in der die französische Forderung auf Wiederauf­nahme der deutschen Zahlungen aus dem Clearingverkehr unterstützt und damit gedroht wird, daß Großbritannien für den Fall, daß Deutschland feinen Verpflichtungen nicht Nach­komme, mit der Liquidation des deut­schen Eigentums in England in vollem Umfange fortfahren werde. Da aber gegenwärtig im Verfolg der Brüsseler Konferenz dse grund­sätzlichen Besprechungen über das Ausgleichs- verfahren in Paris wieder ausgenommen wer­den, will England das Ergebnis abwarten. bevor >s die Drohung wahr macht. Die deutschen Un­terhändler befinden sich bereits in Paris.

Arbeiter usw fitr 1920 wird auf 1044 379 Kopie veranschlagt. Im Vergleich zum Friedensjahr 1913 ergibt das einen Zuwachs von 303717 Per­sonen, obgleich nach vorläufiger Feststellung 7177 Kilometer Bahnstrecken abgetreten oder tn fremde Verwaltung Lbergegangen sind. Ein Anzeichru! einer eingeleiteten Verringerung des Personal­bestandes ist dessen Rückgang um 52 635 Perso­nen gegenüber den im Rechnungsjahr 1919 besol­deten Angestellten.

Wenn die zurzeit bestehendem tatsächkichel» Verhältnisse, welche sich tn einer schwierigen Uebergangsperiode besinden, den gegenwärtigen! Personalauflwand rechtfertigen, so soll doch <ntf fress.-1 Verminderung hingewirkt werden, unbe­schadet der Beibehaltung drr achtstündigen Arbeitszeit. UebriMnS sind in den vorRe- gen den Anschlägen noch nicht berücksichtigt die weiteren Kosten, die sich aus der endgültigen Durchführung des Besofitungsgefetzes und aus der Auffüllung der neuzefchaffsnen Stellen er* Rieben werden. Ebenso sind noch nicht verm- schlagt die MehraufwenÄnnaeu für die Zahlung von Aiksgleichsznlagen an Beamte zur Vermei­dung eines Ausfalls gegenüber ihrem früheren Lochnein kommen. Die Mittel hierfür sollen in einem Nachtragshan.shalt anacfordert werden, lieber die Rückwirkungen brr Tariferhöhun­gen auf dm Personen- und Güterverkehr wer­den keine Angaben gemacht, doch ist aus den Verkehrsanschlägen für 1920 ein Rückgang in die- sen Verkehrszahlen nicht zu ersehen, wenn die Einnahmen in Geldeswert beziffert werden.

Interessant sind die Mitteilungen, die her Vertreter des Reichsverkehrsministeriums, Staatssekretär Stieler, bei den Verhandlun­gen mit den Eisenbahnern über die Defiziiwir!- schaft der Dahn machte. Rach seinen Äusfüh- runaen besteht ein Ueberfluß an Beamten bei der Eisenbahn nicht, da der Achtstunden- tag, der verlängerte Urlaub und hie Neurege­lung des. Dienstes den Personalbedarf um 25 bkz 27 Prozent erhöht haben. Die Vertei­lung der Beamten sei aber infolge der Woh­nungsnot sehr ungleich. Einzelne Direktion?, bezirke besäßen Beamte über den Bedarf hinaus, während andere in folge der Unmöglichkeit der Unterbringung in Wohnungen Mangel, an Per­sonal hätten. Die Ansgaben für das Eisenbahn- wrterr*.!, die um dreitausend bis viertausend Prozent gestiegen sind, seien so ungeheuerlich, hab. selbst wenn bad rund eine Million beira­gende Personal keinen Pfmnig Gehalt kosten würde, doch immer noch ein erhebliches Defizit verbleibe.

Am den Verkehrssteeik.

Berlin, 5 Januar. (Privattelegramm.) Die Loga in der Beamten- und Eisenbachnerstreil- Stimmung ist unverändert. Gestern habe» mehrere Vers-amnttungcn von Eisenbahnern statt- aesunden, die die bisher aufgestellten neuen Lohnforderungen von neunzig Prozent als Mindestforderung der Eisenbahner bezeich­nen. Aus Koblenz wird berichtet: Die in dem besetzten Rheinland vor genommene Ur­abstimmung der E-senbahner ergab eine achtzigprozentige Mehrheit für den Streif. Tie alliierte Meinlandkommission wird bei einem Streik der deutschen Eisenbahner über oas besetzte Gebiet den Belagerungszustand verhängen und auf Grund der Bestimmungen des Belagerungszustandes den Eisenbahnern tut besetzten Gebiet das Streikrecht entziehen.

?, ürich, 5. Januar. (Eigene Drahttneldting.', Wir der Pariser Korrespondent derZüricher "fachrichten" erfährt, besteht in den amtlichen ß>eisen Frankreichs keine Neigung, in der Abrüstungsstaae Deutschland irgend welche onzessionen zu machen, auch nicht den deutschen Vorschlag anzunehmen: entweder Verzicht auf die vollständige Entwaffnung, oder Verzicht auf die Wiedergutmachung Reuter meldet: Die eng­lische Regierung hat den Beschluß gefaßt, sich den franzSsischen Forderungen tn der Jrage der Enttvafsnung Deutschlands anzuschlictzcn.

Gärung im Mosten.

Die russisch-rnmSnischs Spannung.

«Ir jener Drahtbericht.)

Paris, 5. Januar

Den Berichten über eine teilweise Mobil; machun» des rumänischen Heeres mißt man hier ziemliche Bedeutung bei. Die Huma- nitcc sieht darin die Absicht Rumäniens, Ruß­land anzugreisen. Andere Blätter nehmen an, daß dir an der rumänischen Grenze konzrntrier-

Deutscher Protest.

Berlin, 5. Januar (Privattelegramm.) Tie ixndfdfc Regierung hat sich gegen die Aus leguug des Artikels 429 des Versailler Vertrages, der von der Besctzungsdauer deS Rhein- gebictes ftiridxt, durch Frankreich in einer Protcsteingabe an den Alliiertenrat dahin aus­gesprochen, daß sie die französische Auffassung des Artikels 429 nicht anerkennen könne.

Roten und Proteste.

Die Entwaffnungsfrage.

Ein solches Rofen-Dombardement, wie es tn ben letzten Tagen zwischen Berlin und PariS stattgefunden hat, ist glücklicherweise eine seltene Erscheinung Der Botschaftsrat der Alliierten scheint nicht mehr zu wissen, wie er seine Da­seinsberechtigung sonst noch beweisen soll, und die französische Regierung braucht offenbar Ab­lenkung von ihren inneren Sorgen. Wie wäre eS anders möglich, daß vi: deutsche Regierung mit derartigen überflüssigen Mahnungen und Drohungen belästigt wird. Bald wird die Auf­lösung der bereits aufgelösten Sicherheitspolizei, bald die Entwaffnung der »ftiidfen Grcnzfestun- gen verlangt, dann wieder wird die baverische Einwohnerivehr als Gefahr hingeftellt, weil sie nicht schnell genug aufgelöst würde. Darauf hat nun die deutsche Negierung jedesmal anttoorten müssen und hat auch die gegnerischen Einwen­dungen auf Grund der Friedensverttogsbestim- Mllngen widerlegt. ES ist die Frage nahe­liegend, was die Alliierten mit ihren Quälereien bezwecken. Wiederholt ist von ernsthafter Seite die Vermutung ausgesprochen worden, daß be­sonders Frankreich drshalb die Auflösung der bayerischen Einwohnerwehren verlangt, um den bayerischen Kommunisten zu einem Scheinerfolg zu verhelfen. Hätte der Kommunismus frort wie­der btd Oberhand, so wäre für Frankreich leicht ein Vorwand für den Einmarsch der Truppen nach Bayern gefunden und der Ein- Heit des freitttoen Reiches dann tatsächlich ein Ende bereitet. Daß die französische Politik sich in diesen GrdankengLugeu bewegt, wird immer wahrscheinlicher, denn man kann beobachten, wie der Anhalt der Noten zumeist mit den Forderun­gen der Kommunisten übereinstimmt.

Merkwürdig ist dabei, daß insbesondere die Franzosen etwas Gefährliches in den Ueberresieu der einsngen deuffchen Bewaffnung erblicken. Der französische General Rollet hat in seinem Bericht en den Alliiertenrat die Verhältnisse in Deutsch­land so frargestellt, als ob sich die Welt noch vor Deutschland fürchten mfiiffe. Und das geschieht, nachdeut wir fast alle Geschütze, Maschiuengr- wehre, Gewehre, Luftschiffe, Mrgzenge, Mumi- tion und sonstiges HeereSg.ut an die M'iiertcn ab geliefert oder zerstört haiben. Unsere Leser haben gestern erst nod) gelesen, wie Gene­ral Ludendorff die Unmöglichkeit eines deutschen Krieges begründet. Aber selbst wenn man Lu- denidorffs Aeußernng als beabsichtigst einseitig au- nehmen wollte, braucht man sich nur mit gesun­dem Menschenverstände den Umfang der Ent­waffnung vor Augen zu führen, so erkennt man di; ganze Hilflosigkeit, die Deutsch­land für Jahrzehnte hinaus in Fesseln hält. Dem wahren Sachverhalt ist schon der englische Ge­nera! Maleolm, der eine militärische Studienreise durch Deutschland geknackst hat, näher gekommen. Es heißt, daß der französische Gefaikdte Tard in München sehr verstimmt war, »reif der englische General auch Nach Bayern kam und der .'tmli- jchen Negierung anders berichtete, als die Frau zosen es taten. Malcolm hat unter anderem auch mit dem sozialdemokratischen Landtagsobgejrd- neten Auer über die Einwohnerwehren ge­sprochen und dabei erfahren, daß die bayerischen Mehrheitssoziglisten die Erhaltung der Einwoh­nerwehr für Bayern wünschen Malcolm hat zwar keine Zusage gegeben, aber der englische Generalkonsul SeedS äußerte einmal, man werde wohl einen Weg des Kompromisses finden, näm­lich die Beschränkung und Dezenttalisierung der Einwohnerwehr. Diese unterschiedliche Stellurrg- nahme hat die französisch-englische Unstimmigkeit »roch verstärkt.

Aber die Spannung geht doch noch nicht so weit, daß mir daraus Nutzen ziehen könnten. Letzten Endes gehen die Alliierten doch immer wieder gemeinsam vor wenn es gilt, der deut­schen Regierung irgend ein Zugeständnis zu er­pressen. Es wäre zu ivünjchen, daß die Re­gierung diesmal fest bliebe. In der deutschen Arltwortnote wegen der »Sicherheitspolizett' be­tont vas Auswärtig« Amt unter anderem: »Der Plan, nach dem die gegenwärtig in ien deutschen Lüttdcrn stehende Lrdnungspolizei gebil­det ist, ist in gemeinsamer Beratung mit een Vertretern der KontroLto-mmifflon ausgestellt ivorden." Es »vird weiter auf den Unterschied zwischen der früheren Ficherhefts- und der jetzi­gen Ordnungspollzet hingewiesen, der darin be­steht, daß die erstgenannte unter einheitlichem

___gen Lohnvereinbcrn-ngcn vier Milliarden, zufam» Danach ulen also acht Milliarden Mehraufwand. Hierbei

' wird freilich zu berücksichtigen sein, daß die Mehr- ausgMen nicht nur durch die Besoldungsaufst es- icrutiyen, sondern auch durch die außerordentliche Vergrößerung des Personals bedingt sind. Me Gesamtzahl der Beamten, Angestellten.

Nummer 4

Do««erstag, 6. Januar 1921

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11. Jahrgang.

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