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Dkittwoch, 5. Januar 1921.

Staffelet Neueste Nachrichten

11. Jahrgang. 3fr. b.

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Gemäß der auf Grüns ocr Bundesratsbe- kanntmachung vom 25 9./4. 11. 1915 erlassenen S.-TOTbramg vom 1. ti. 1917 ?,ur Regelung der Versorgung der Stadt Kassel mit Kohlen, wer­den Mflertbe Höchstpreise für Brennstoffe mit Wirkung vom 1. Januar 1921 festgesetzt:

a) Kleinverkauf ab Verlaufs stelle: Westfälische Steinkohlen . , , 3t 19.

Magerkohlen , . >31 20.65

Anthrazit 2. Größe » . . X 22.40

Eisormlbriketts . . . . > 3t 26.10

Gaskoks .....' . 3t 23.85

BrMMkochlenlbriketts, Mirteldeutsche , 3t 16.60

Braunkohfenhckketts, Mönche borg . 3t 14150

Braunkohlen . . X 10.90

Brenn hol, in Klötzen . . . . 3t 15.

Brennhok« zerMkinert.....ft 16.50

b) Fuhrenbezug ab Großlager:

WesksMsche Steinkohlen . , 3t 17.95

Magerkohlen . . », 3t 19.60

Anthrazit 2. Größe . - ' , st . 3t 21.30

Eisormlbriketts .... '~ . 3t, 24.95 WestfMscher ZentvaLheiznngsToks . 3t, 28.75 Braunkohlenbriketts . , . . 3t 15.55

Braunkohlen , , , . 3t 10.

Brennholz in Klötzen . > . > 3t 15.

Brennholz zerkleinert . . . . 3t 16.50

Bei Lieferung ah Erotzlager in Fuhren frei trar'S Haus wird ein Ausschlag von 80 Pfennig, Sei Lieferung vom Großlager in Säcken frei Keller ein solcher von .# 1.80 auf die unter b auf­geführten Preise berechnet. ,

Sämtliche Preise verstehen sich kür 1 Ztr. u. «eiten «ich für alle unerledigten Bestellungen.

Kassel, den 31. Dezember 1920.

Der Magistrat.

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Vertretung der Ser- sarguagsdereMigtea im Epraldveriahrea vor Den MiMver- iorannasaeriditen.

Vor den Militärver- sorgungsgerichten und dem Reichsmilitärver- sorgungsgericht können die Versorgungsberech- tifiten sich durch Bövoll. mächtigre vertreten las­sen. Es haben sich in der Praris Schwierig­keiten daraus ergeben, daß die Vollmachten nicht aus den Name« einer bestimmten Per­sönlichkeit, sondern un­persönlich» z. B. auf die Leitung der Fürsorge- stclle", ausgestellt wa­ren. Die Gerichte müs­sen alsdann prüfen, ob der in der mündlichen Verhandlung mschei- nende Vertreter der Liitung der Fürsorge­stelle bezw. dem Vor­stand der Ortsgruppe usw. angehört. Um Verzögerungen und Schwierigkeiten dieser AN zu vermeiden, emp­fiehlt es sich, die Voll­machten stets auf den Namen einer bestimm­ten Person auszustellen. Steht bei der ENeilung der Vollmacht noch nickt fest, wer von der Lei­tung oder den Angestell­ten der Fürsorgestelle oder vom Vorstand der betr. Kriegsbeschädig­ten - Organisation die Vertretung führen wird so kann in der Voll­macht der Name des zu Bevollmächtigenden zu­nächst offen gelassen werden und dann bei llcberreickunq der Voll­macht in der mmidli- chen Verhandlung nach­träglich eingefügt wer­den.

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bedarf einer hochwertigen Ergänzung der noch immer knappen Lebensmittel.

betr. die Beförderung von Stranfen und Un­fallverletzten.

Die Firma Henschel und Sohn, hier, hat be­antragt, die Ausstellung Von 2 Blattsederhäm- ment mit einem Bärge­wicht von 60 bis 150 Kilogramm in der Schmiede ihres Staffelet Werkes zu genehmigen.

Etwaige Einwendun­gen hiergegen sind in­nerhalb 14 Tagen vom 5. 1. 1921 an bei dem Stadtausschuh entwe­der schriftlich in zwei­facher Ausfertigung ober mündlich an einem Werktage zwischen 9 u. 12 Uhr vorm. im Rat-

Vom 1. Januar 1921 ab erfolgt die Beförde­rn na von plötzlich Schwererkrankten und Ilnfallverletzten sowie der an ansteckenden Krankheiten erkrankten Personen durch die zu diesem Zwecke ausgebil­dete Abteilung der städ­tischen Feuerwchr.

Anmeldungen haben bei der Hauptfeuerwa­ch:, Westerburgstraße 2 Fernsprechanschlutz Ar. 91 zu erfolgen. Stadt. Gesundheitsamt, gez. Dr. Heinemann.

haus, Zimmer 48 a, Sockelgeschoß, woselbst auch die Zeichnungen und Beschreibungen der Anlagen eingesehen werden können, anzu­bringen.

Rach Ablauf dieser Frist können Einwen­dungen in diesem Ver­fahren nicht mehr an­gebracht werden.

Termin zur Erörte­rung der rechtzeitig er­hobenen Einwendungen wird aus

Freitag, den 21. Januar 1921, vorm. 11 Uhr

Rathaus, Hauptgeschoß, Kommissionszimmer 3 vor dem unterzeichne­ten Kommissar des Stadtausschusses anbe- taumt.

Im Falle des Aus­bleibens der Unterneh­merin ober der Wider­sprechenden wird gleich­wohl die Erörterung der vorgebraehten Ein­wendungen stattfinden.

Kassel, 31. Dez. 1920.

Der Stadtausfchusi des Stadtkreises Kassel.

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ist das altbewährte Mittel, um zu jeder Tages­zeit den ermüdenden Körper zu stärken und ihm jeden Rest des Hungergefühls

zu nehmen. Das Erzeugnis der einheimischen Schokoladen-Industrie erfüllt diese Ansprache des deutschen Volkes besser als irgend ein Auslandsfabrikat es vermag. Darum kauft nur Deutsche Schokolade

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Das ortsübliche Ta- gesentgeld gewöhnlicher Tagearbeitcr (Orls- lohn) ist für den Stadt­kreis Kassel vom Ober­versicherungsamt wie solch anderweit festge­setzt worden und zwar mit Wrkung vom 1. Mürz 1921 ab:

15,80 31 täglich, für männliche Personen über 21 Jahre,

9,50 3t, täglich für weibliche Personen über 21 Jahre,

13, 3t täglich für männliche Personen von 1621 Jahren.

7.70 3< täglich für weibliche Personen von 1621 Fahren,

8.40 3t täglich für männliche Personen von 1415 Iahwn,

6,70 31 täglich für weibliche Personen von 1415 wahren,

4,60 3t täglich für männliche und weib­liche Perfonen unter 14 Jahren.

Kassel, 24. Dez. 1920.

Städtifches Versiche­rungsamt.

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£sn der 1. Woche wer­den verteilt von Mitt­woch bis Sonnabend in denjenigen Kolonialwa- rengeschäften, die den Verkauf von Auslands­mehl haben und in den Vogt'schen Verkaufs­stellen, nur solange der Vorrat reicht, aus:

G. 11 = Pfd. Haus-

haltsmehl, Pf. 5,25.« in den Kolonialwaren- qeschästen auf:

R. K. 37 - K Paket Hafermehl oder Ger­stenmehl, Preis 0,65 3t bezw. 1,10 3t d. P.

Nr. N. 37 =- ^ Pfund Weizengrieß, Pfund 2 3t iRestbeständc).

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Spenden vom 1. Juni bis 31. Dezember 1920.

Rechtsanwalt Ellen- berger Buße aus einer Privatklagesache 20 3t, Loge Fr. z. D. Tr. 100 31, Hoffpediteur Hein­rich Wenzel 100 3t, Lo­ge Z. Fr. 60 3t, Lehrer August Dieterich 10 3t, Schiedsmann Strübing Sühuegeld 30 3t, Lo­ge Z. a. L. 60 3t, Spen­den einzelner Mitglie­der derselben Loge 60 X Bgsch. 21/22, durch Rektor Koch 30 3t, Ver­ein geg. Verarmung u. Hattsbettelei 300 3t, Schicdsmann G. Went­zell Sühnegeld 10 3t, Schiedsmann I, Win­ter Sühnegcld 100 3t, deSgl. Schiedsmann G. Wentzell 50 3t, derselbe Sübnogeld 5 31 und 20 -ft, (ftät Wwe. Her­zog 100 3t, Sühnegeld von Schiedsmann G. Wentzell 200 3t, aus d. Reinertrag eines Kon­zerts des Kasseler Kon­zertvereins für Mit­wirkung des Schüler­chors der Bgsck. 24 durch Rektor Latwesen 300 X Holländische Spende für deutsche Kinder durch Konsul Pechmann 500 31, Kon­sum- und Sparverein Kassel 300 M.

Allen gütigen Gebern innigster Dank! Der Einfluß des Krieges u. der Nachkriegszeit w!M sich erst jetzt aus, und das Kinderelend wird größer. Dazu die wach­sende Teuerung. Die Anforderungen an die K. F. werden deshalb im neuen Fabre sich steigern, weshalb der Vorstand herzlichst um weitere freundliche Un­ter huna bittet.

Kassel. 31. De,. 1920.

Der Schatzmeister:

Probst, Rektor.