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Nummer 303

Freitag, 31. Dezember 1920

Fernsprecher 951 und 952.

10. Jahrgang.

Fernsprecher 951 und 952.

Deutschlands EinschStzung in Vrüfsel

Sie TarlarneM-Urbett

4

Zwangsmaßnahmen gegen Deutschland

Einschränkung der Steiss».

f'd

Siri

Veurteilung der Industrie

Eine dentsche Antwort.

tDrrvat-Telearonwr.>

Genf, 30. Dezember.

J

Um die Meute-Boten.

Die AufiSsuug drr Sicherheitspolizei«

Re Zrohiing mit Sewsit.

Mitttärifchs GskLfle der Franzose«.

für Gewebe cingeführt. Deutschland werde da­durch in kurzer Zeit wieder in der Lage sein, Baumwollengewebe auszuführen. Die Swtisti- ken der benachbarten Länder, wie die der Nieder­lande und der Schweiz, zeigten Lbriaens, daß in der ersten Hälfte des Jahres 1990 Deutsch­land mehr als das Doppelte seines Importes in die Nachbarländer ausgcsührt habe (?).

3»fenton«pretf«: a) etnWmtfd;« Aufträge: Die ein fp eilig« «nzeigen.Zeile R. 1.00, die «tnfpalttg« Rrklamezeile M. 2.50. b) Auswärtige Aufträge: Di« «infpalttge Anzeige»,eile . 1-20, di« einspaltige Rekiamezeile M. 2.75, alle» einschließlich 2?ueru»gA,Uschlag unv An,eigensteuer. Für die Richtigkeit aller durch Fernsprecher aufgegebenen Anzeigen, sowie für Aufnahmedaten und Platz« kann ein« SewLtzr nicht übernommen werden. Druckerei: «chlachttzofstr. 28/30. <SeschLf»st«lle: «dlnische Sir. 6. Telephon Nr. 951 u. 952.

zur endgültigen Durchführung der Entwaffimng zu ergreifen, erst nach der bevorstehenden Zu- rammenkitnft Stellung nehme«.

Di« Kasteler Neuesten Stich^chten erscheinen wöchentlich lechrmal und zwar abend«. Der AbonnementspreiS beträgt monatl. 5.00 Mark bei freier Zustellung in« Hau«. Bestellungen werden lederzstr von der «efchastrstelle oder den Boten entgegengenommen. Druckerei verleg und Redaktion . Echlackthofstraße 28/30, Für unverlangt esnxesandte Beiträge kann die Redaktion eine slerantworrnng oder Eewähr in keinem Falle übernehmen. Rückzahlung de« Bezug«geide« oder Aniprüch« wegen eiwaigernichtorLNllngrmatziger Lie'erung auägeschloffen.

.iatisli i;i jgiiiiS, Dc. Göppert, vceucuet war, datz diese Note der interalliierten Kommission tn Ber-

Aus Triest wird gemeldet: Der Fiume-Kon- flikt scheint seiner Lösung entgegeuzuschru. d' A « « unzio hat bereits seine Rücktritts- crtlärung unterzeichnet. Zwar enthält die­ses Schriftstück beleidigende Ausfälle gegen die italienische Regienmg, weshalb General Ferario, der Befehlshaber der Regierungstruppen, seine Anilahme in dieser Form oblehntc, doch bleibt Vie Abdankung d'ÄnnunzioS zugunsten des Fj- umer Stadtrats bestehen. Mit dieser Behörde wird Italien »uumrhr die Durchführung des Bertrages von Rapallo vereinbaren. Die Ver­wundung, die d'Amiunzio durch eine Granate deS PanzerkreuzersAndreatoroso" erhielt, er- möglicht ihm einen anständigen Abgang.

L» den Rest der Festungen.

Genf, 30. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Echo de Paris" meldet, daß die deutsche Ant- -vortnote i« der Festungsfrage wahrschein­lich nicht berücksichtigt werde. Die an Deutschland gestellte Forderung nach Schlei­fung der östlichen deutsche» Grenzfesmngen war auf den einstimmig« Beschluß des Kriegsrates der alliierten Mächte zurückzusührcn.

Die französische Regirrunasprcsse macht leb haft Stimmung für eine sofortige Zwangsmaß­nahme zur Auflösung der Einwohner­wehren in Bayern und Ostpreußen Sie erinnert Lloyd George daran, daß er selbst in Spa mit besonderem Nachdruck auf der Entwaff­nung bestarlden habe und gibt der Erwartung Ausdruck, daß England ohne Rücksicht auf die möglichen Folgen der B e se tz n n g des R u h r - gebicts nunmehr endlich zustünmen werde. Dem «Temps" znfv»"e werde« die alliierte« Sa-

(Privat-TelearaniM.)

Berlin, 30. Dezember.

Jur Leitartikel deSTemps" wird mitgeteilt, r> vor einige« Tagen der Lutzenministcr Tr. Simons dem französischen Gesandten in Ber­lin, Laurent, einen Desuch machte, wobei er er­klärte, daß die deutsche Regierung die Note der Alliierten bezüglich der Reorganisation der Sicherheitspolizei der Oesfcntlichkeit verheim­lichte. m« neue Angriffe der dcutsck?« Preffe gegen Frankreich zu verhindern. Lau- reut erklärte darauf Simons, der von dem früheren Präsidenten der deutschen Friedensdele-

Die Kohlenausbsute.

Berlin, 30. Dezember. (Privat-Telegramm.) Auch dir Kohleriproduktion genügt den Alliier- len noch nicht. Bon der Brüsseler Konferenz wird berichtet: So intensiv die-deutsche PrMnrk- tion auch arbeite, so könne sie doch noch ganz be­trächtlich gesteigert werden. Was die Kohlenausbeute anbelangt, fg betrage heute die mittlere Förderung eines deutschen Arbeiters 537 Kilogramm gegen 884 im Fahre 1913. Außer­dem habe man in den Bergwerksgebieten von Oberschlesicn die Flöze von nur zwei Meter Dicke ganz vernachlässigt und im Ruhrgebiet seien ganze Gegenden von der Kohlenausbeute überhaupt noch nicht berührt worden. (»)

IekWlarÄ soll radle«.

Wie die Alliierte« Deutschland eiuschStzeu.

(PrivadTslegramm.)

Berlin, 30. Dezember.

Rack einer Brüsseler Meldung sind soeben die ei'Sen Ergebnisse, die in Unterredungen der alliierten Sachverständigen der Brüsseler Konfe- rcnz zustande gekonrmen sind, verösfentticht wor- den. Darin wird gesagt, daß dir w irtscha ft- liche Lage Deutschlands «ach de« ter- ritorialen Einschränkungen nicht schlechter fei als man habe erwarten können. Drei wichtige Punkte scheinen festgestellt zu sein. Das deutsche B » d g e t enthalte unverantwortli­che Ausgaben, ganz abgesehen von denen, die vorwiegend luxuriösen Charakter trügen. Man könne nickst cinschcn, daß Deutschland, be­vor es an die Zahlung der Summe gehe, dir es den Alliierten schulde. für seine Staatsange­hörigen, bie durch den Krieg Schaden erlitten hätten, neunzig -bis hundertdreitzig Prozent (?) Entschädigung versehe. Tas außerordentliche ReichSbndget sei noch weniger flat. Tie Lage werde sich erst dann ändern, wenn Deutschland endlich einmal ein rationelles Budget habe.

Fässer entdeckte man aber, daß die Butter handhoch mit Schimmel bedeckt und ver­dorben war. Die Bntterhändler weigerten sich, die verdorbene Butter abzunehmen, und die Reichsstelle entschloß sich daher, die Ware mit Verlust abzugeben. Ter Verlust für ' die Reichskaffe cm dieser einen Sendung wird auf rund zehn Millionen Mark geschätzt, Fachleute crBäien aber, dar Betrag würde erheblich größer werden, da, um die Butter genußfähig zu ma­chen, etwa vier Mark für das Pfund ausge­wendet werden müßten, was bei 160000 Zent­nern etwa

vierzig Millionen Marr ausnracht. Die Reichsstelle hat auf Befrage« schon zugegeben, daß zweitausend Fässer verdor­ben sind. Aus früheren Erfahrungen wissen wir, wie zögernd die Kriegsbürokratie in solchen Fällen unbequeme Wahrheiten zugibt. Auch bei der kondensierten Milch hat man sich erst lang- sam dazu verstanden, den Schaden in feiner gan­zen Größe einzugestehen. So wird es auch hier sein, und wir erwarte«, daß wenigstens die vor- aesetzteu Behörden ihre Pflicht tun. Wenn die Reichs stelle aber gewissermaßen zum Tröste meint, der Schimmel könne leicht entfernt werden und die Butter dann unbedenklich zur Verteilung' kommen, so möchten wir wünschen, daß die Männer, die an diesem SkaridM die Schuld tragen, Wochen- und monatelang nur wlche Butter bekommen. Wir glauben über­haupt, daß Vorkommnisse wie diese in den mei­sten Fällen verhütet worden wären, wenn die schuldigen Bcanttcn die verdorbene Ware stets lvlbst hätten cffeti müssen. Jedenfalls darf die

litt nicht allein Frankreich angche. Deutschland solle sich an die Botschafterkonfcrenz wenden. Simons erflärte, daß Frankreich be­sonderes Interesse an der Aufrechterhaltung der Ordnung in Deutschland haben müsse. Falls cs wieder Arbeitcrunruhen gebe, werde die Be­zahlung der Entschädigung gefährdet sein.

Wie uns gesterr wieder ein Berliner Tele­gramm berichtete. beschäftigt mau sich in Regie- rmvgK- und Parlamentstreiscn mit der Kräfte- vevgeudimg m den Parlamenten. Durch die vie­len Parteireden, die nur zu Propagandazwecken im Reichstag und Landtag ,zirm Fenster hinaus", wie man es nennt, gehalten werden, wird nur die nutzbringende Arbeit ge­hindert. In letzter Zeit ist im Hinblick auf bestimmte Vorgänge im Reichstage wiederholt in der Presse geltend gemacht tvorden, daß es mit der bisherizen parlamentarischen Arbeits­weise nicht mehr weitergehe. Die Ueberlastung eines Teiles der Abgeordneten durch die Sitzun­gen der Ausschüsse, aber auch durch die Jnar-- spruchnahme von Interessenten urch andererseits die allgemeine Eischöpsung, Vie sich dann in dem mangelhaften Besuch der Vollsitzungen auch bei Beratung wichtigster Verhandlungspunktc ergibt, haben die vcrani'wortlichen Kreise veranlaßt, in eine Prüfung titer die Aenderung dieser Dinge einzritreten Das mußte umso mehr geschehen, als die Vielrederei in diesen Rcübstacs-Voll­sitzungen einen Umfang angenommen hat, dem unter allen Umständen, wenn nicht das ganze Ansehen des PartamentariKmus vernichtet wer­den soll, eine Schranke gezogen werden muß Zwar ist es in früheren Fähren auch schon üblich gewesen daß in manchen Parlamoutssitzungen nuudenlanoe Dauerreden gehalten wurden, um dw Gegenpartei am Reden zu hindern oder etre Msirmnnmy zu perzögern. War diese Methode sihon damals ein verwerfliches Mttel, so ist sic heute erst recht zu venirteilen, weil ivir nfchi mehr wie früher genug Zeit haben, sondern ieist das Wohl des Voltes imd der Bestand bee Reiches a-f dem Sviete steht

Es muß in der Tat etwas geschehen, um die Verhanilungen des dsteichstages, sowohl für das Parlament, wie auch für ine Oefsentlichkeit nutz- bringender zu gestalten. Wir sind gelviß Gaa- »er rcder Geheimnistta-gcrei und wir müßten alle Versuche, ine letzten und großen Entschei­dungen hinter den Kulissen und in den AÜs-

rrnö derzKlch-n zu treffen und das Par- ilt urachm, mit der n^^sf*tcb(?Äe,t-Icfäni^cn Das bindert

ba6-.ttnt andere Arbeirs- tetiung Platz grerzen miß. Die Kkein- ml-llottutTnV11 $12 Ausschüssen und Kvm-

Selelstet werden, daß es aud> uur ,nöalich wird, ^rr Nollutzung alles, was zmn zehitt m Male

Stfafit worden ist. noch zum eisten und Male zu wiederholen. Sos wirkt gcisi-

"lcht nur die Aust sondern vielmehr noch di- Ein- Wert und die Bedeutung bestiumi.

^mpf. Die wirkliche Enischei- dilN^- 1/tc Dtrnn tfbtT auch nntfr hem k-sich einer möglichst starkenBesmUziffer S

^6, liegt in der Vollbersammlung des

MM Neueste Nüchrichtm

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

VerdorSeve Satter.

Wieder ein Milliotrenschade«.

Durch die MtSwi-tschaft aetoiffer Krieg-. eefellf<6afte» ist den« deutschen Bvlke schon ungeheurer Schake» entbanden. Reber ei»««» neuen empfindlichen Verlust berichtet di» ^Berliner Morgenpost^ das Folgend».

.Von Zeit zu Zeit wird zahlenmäßig nach- zuwcisen versucht, daß der Abbau der Krtegsge- sellschaften in einem geradezu rasenden Tempo vor sich gehe. Dabei wird dem Volke reiflich Sand in die Augen gestreut, denn die Liqui­dation ist ein tanger und weiter Weg mit guten, sicheren Lebensstellungen. Ein Schulbeispiel für die Art, wieabgedaut" wird, bietet die Reichs st ekle für Speisefette. Ihr Auf- Mibcnkreis hat nach dem Etat für 1920 infolge Freigabe der Käse-Einfuhr und Aufhebung der Margarine-Bewirtschaftung eine erhebliche Ein­schränkung erfahren, eine Verminderung der Ausgaben aber ist dadurch, wie es wörtlich int Etat heißr,nur in geringem Umfang" eingetre­ten: eine höchst schamhafte Umschreibung des wirklichen Zustandes, denn die Reichsstelle kostet 1920 fast doppelt so viel wie 1919. Und diese Mittel sinddas Mindestmaß dessen, Wesse« die Reichsstelle für Speisefette zur ordnungsmä­ßigen Fortführung der Geschäfte bis zum Schlüsse des Rechlirmgsjahres ermöglicht", wie ebenfalls im schönsten Amtsstil wörtlich im Etat zu lesen ist.

Es ift wohl auf dieses Mindestmaß an Mit­

teln zurückzuftihren, daß die Bewirtschaftung der Butter, die das Haupttätigkeitsfeld der Reichsstelle sein sollte, schon fett Monaten nur noch auf dem Papier steht. Man hat zahlen- mäßig festgestellt, daß von der im Inland herge- ftettten Butter kaum 10 Prozent erfaßt werden, _ und uns scheint, daß die bieten ÄMcmösi für behördliche Bewirtschaftung forttzeworfen sind, wenn die Ware tatsächlich längst dem freien Ver­kehr unterliegt. Die RcichSstelle tut aber noch ein übriges, um die Ueberflüssigkeit, ja Schäd­lichkeit ihres Daseins aller Welt zu beweisen. Vor Wochen haben wir auf die Millionenschäden hingewiesen, die durch eine völlig unsachgemäße Behandlung kondensierter Milch dem Reiche er­wachse« waren. Tausende von Kisten waren völlia verboten, weil sie in warme« und feuch­ten Nämnsn untergebracht waren, und eine Un- terhtdntna war zitgesagt. Auf da« Ergebnis dieser Untersuchung warten wir noch heute! Jetzt wird berichtet, daß durch unsachgemäße Behandlung

hundcrttauscud Zentner Butter verdarbe« sind. Dir Reichsstelle hatte vor einigen Monate« in Dänemark und Holland große Menge« But­ter zum Preise von 38 bis 84 Mark gekauft und rund 100000 Zentner davon wurden in Leip­ziger Kühlhänser« eingelagert. Zum Einkauf bediente sich die Reichsstelle nicht des Rates von Fachleuten, die damals, wie man mitteilt, vor dem Ankauf sogar gewarnt haben, sondem ließ durch irgendwelche Mttelsperfonen die Aufläufe vornehmen. Wege« des völligen Zusammen­bruches der Butteobawirtschaftuttg in Deutsch­land, der sich tn Berlin darin zeigt, daß fett Monaten frische Jttlandsbutter überhaupt nicht mehr zur Verteilung kommt, griff die Reichs- . stelle für Speisefette jetzt auf die Leipziger Vor­räte zurück und wollte sie in Berlin auf Karten zur Verteilung bringen. Beim Oeffnen der

Einzug der ReglernngStruppeu.

Genf, so. Dezember. (Eigene Dwchtmel- drmg) Die Maflänbrr Zeitungen vom Mittwoch melden den allgemeinen Einzug der Trup­pe« des Generals Cavi^io in Fiume. Die Marineakudemir, der Bahnhof und die Mvle Maria Theresia" find von de« Regierungstrup­pen besetzt. Die vor dcr Kapitulation stehenden Truppe» d'Annunzios konzenttiercn nunmehr ihren letzten Widerftaird zwischen dem Monte Dasperi» und der Mole Maria Theresia.

;4 dreier Tage der Reichstagspräü-

4- Ul-lc don allen Parteien als UN.

ZuWnde im Parlament 34) durchgreifende

.unnläßlich sein werden, und c,c .Blenderungen im wesentlichen umschriebenen großen Rahmen du lEedami weiter, zu SpcziaLvorsWqcii "Ud, daß zu erwägen sei. nicht nur bte r,cu a^rhbhipe^Sarnttur fallen zu lassen, sein auch die Dauer der Reden $u bc- gekc^u- Bei großen Fragen müßte eine bei .^. bpezialfragen eine halbe Stunde für

Sule^t waren drei- und ^ezialsragen keine r mehr, da rnsbesonDere die Vertreter 9«<in'setore hrÄKT*6 Gelegenheit nutzten, S3nn_ rh«e pslraschen, agitatorischen siiele m^s.rfnk,,5e6e? ull dem gehen aber'noch Kmdch durchaus ernst zu nehmende Pläne N-fu dem gestrigen Tekäxmurm gesagt sein zu-'eiveKn sich in der Richtung einer schenkt erung der Ziffer der Abgeor>- ^uck Präsident Loebe äußerte sich », inchitt daß eine Aeudcrung

ku ^EusnchtLpch werde in Zukunft auf statt bisher auf tonÖOti6e'

55 eiff AÄgeordnetrr entfallen '' '

2? KMMagspraKeni faßt seine Mnnung ,^d,e Worte zusammen.-Halb so vcht Reden ftimmen Stn mere R^uiiung freilich nicht, ab-r -z «t

M bei ep

>enrn» ^r°M«5Len «m deswillen eine ^«blsherigen Zustande erreicht wer- ^S0CI die andcrweitiae Zusam»

Stärke der ein- Begrenzungen z»vim<en. Die «*» es an sich nicbt .Mreoet wirb. Denn ti.a l^stnt immer dteseWen Aboeord-- Z^LEens bei Wtitogcren AnÄssw Kn ib.cn Fraktionen doroechickt werden. Das wtck auch tu AMmL f» Metten. Aber es Ware

Berlin, 30. Dezember. (Privatielsgramm) Am 21. Dezember empfing die Botschafterkonfe- rcnz in Paris eine Note der deutsche« Regierung. Sie besteht aus einer provisorisck,en Antwort Deutschlands an die inteeaBüeric Kommission in Berlin, worin ausgcsührt wird, daß die Um­wandlung der Sicherheitspolizei dem Wunsche der Entente entsprechend vollzogen werde. Ferner ift ein Begleitbricf dabei, worin die deutsche Regierung gegen die Behauptung der alliierte« Kontrollkommission protestiert, daß Deutschland die Bedingungen des Friedcnsvcr- trags und des Abkommens von Spa verletze.

Ende to Fiumestreikr.

d'Arrrtunzios kläglicher Zuscrrnmenbruch.

(®tjenci Drahtbericht.)

Lugano, 30 Dezember.

zuzugebeir, daß eine Verminderung der Abqe- binette zu dem Antrag des Grncrat's Ro«e' oidnetenzahl zwedfekwS auch eine Verminderung - 1

bezw. Vereinfachung des heutigen riesigen yar- laNientarrschen- Apparates und nebenbei eine nicht unerhebliche Verminderung der Kosten herhei- führen wurde. Es werden hier Fragen angx- fchnitte«, die für vie Gestaltung der künftigen parlamentarischen Dinge von einer erheblichen Bedeutuiiig fhtgx Die weiteste Oeffentlichkeit har ein großes Interesse daran, mit diesen Fragen sich f» eindringlich wie möglich zu befchäf- ii&en. ss.

Berlin, 30. Dezember. (Privat-Telegramm.) Neber Deuischlands Industrie sagen die alliier­ten Sachverständigen der Brüsseler Konferenz: Die industrielle Produktion Deutsch­lands im gangen genommen, zeige deutlich die Lebensfähi^eir der deutschen Industrie. In der Metallbranche zum Beispiel hätten zahlreiche Gesellsch«,ftcn im Laufe der letzten Zeit Netto­gewinns erzielt, die neunzig Prozent und mehr (?) des Aktienkapitals ausniachten. Die Mxtil- inbvjtrte habe trotz des schlechten Standes der deutschen Valuta von Januar bis April 1920 über zweWunderttaufte'.d Ballen Baumwolle