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Meier Neueste Nüchrichteu
Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
10» Zahrgana
Fernsprecher 951 und 952.
Sonnabend, 25. Dezember 1920
Nummer 299
Fernsprecher 951 und 952*
"ffiTIWII IMi«l lilMHIIMS—■—
Unsere Stellung zum Auslande.
Air« der Schlußsitzung der Drüffeler Konferenz.
Weihnachten.
Das feste Glauben au unsere« Ster«.
Von
Arthur Brr .wetter.
Sen dem Größten un Reiche des Äeistes, von Eoeihe, ist beranm, daß er eine förmliche A'.iKt toor dM Winter Hane. Uns wir« Wenn da draußen die Krähe heiser rüst, die grauen Nebelschleier ihre Netze snger und immer enger ziehen, c[s u oliren sie die letzte Lebcnsspur in ihnen fangen und töten, wenn keine Seime Licht unv Mut mehr spendet, dann weht uns ein Atem an vom »Winter unseres Mißvergnügens", insbesondere tu so dunsten, schweren Tagen, wie sie jetzt auf uns lasten. Da tritt mitten in den Winter der Frühling. Sein Kleid hat er sich noch vom Dezember geliehen Aber seine S e e l r ist voll Waldesgrüu und Tannenduftes. Weihnachten heißt er. und wir lieben ihn, weil er unS die Helle dringt in die lange Nacht und die Poesie in die grämliche Tagesprosa, weil er uns wieder aufatmen läßt und uns freuen. Und dann _ es ist alles so k e r n d e »t s ch am Weihnachts- seste. Nicht sein Ursprung nur aus dem Winter- ssnnenwendfcst und sein Name, sondern auch seine Idee. Denn welches ist diese Idee? Die Liebes offen barung Gottes zur Rettung eines In Leid und Irrtum verlorenen Volkes. WeiHnachtlich« Sterne leuchteten in der Nackt Bethlehems über dem Elend Israels. Weihnachtliche Sterne leuchten auch unserem BolL Trost und Verheißung: Gott kann sein geliebtes Volk, dem er Jahrhunderte hindurch so viel dss Guten und Großen erwiesen, daö er stark und angesehen gemacht vor allen VMerr der Welt, nicht in Nacht und Finsternis unter- gehe,! lasten. ,
Diesen Glauben an unfein etent lassen wir uns nicht nehmen Tenn wenn wir ihn nickt hätten, was bliebe unS dann noch? Was gäbe uns die Kraft, an dem Wiederaufbau unseres Vaterlandes tatfteudig mitzuarbeiten? Was den Mut, auszuharren aus unserem Posten und tapfer zu fein in den schwersten Kämpfen? Was die Fähigkeit, unsere Kinder zu tüchtigen und opferwilligen Gliedern des großen Ganzen zu erziehen? Weihnachten mit seinem Lickte und seinem Aufgang aus der Höhr soll dazu helfen. Denn es ist das Fest der Kinder wie der Erwachsenen. Diese sollen es iind- lich, jene in der Ahnung der kommendeu Reife bei aller ihnen gehörigen Freude feiern. Die Kinder sollen merken, daß sie in eine ernste und harte Zeit hineinwachsen, die viel von ihnen fordert. Zugleich sollen sie merken, daß wir als ihre Führ-n diese Zeit zu tragen wissen, sollen on uns den Halt und das Vorbild haben, das sic heute nötiger denn je brauchen Es ist eine große und heilige WRhnachtsgabe, die wir in ihrem ganzen Wert erkennen, aber auch eine große und heilige WeihnachtSaufgabe, die wir nicht klein nehmen sollen. Das aber ist das Unglück: Wir nehmen das Kleine oft so . groß und das Große viel zu klein! „Auf, ermanne Dich!* ruft Ernst Moritz Arndt seinem deutschen Vo'ke zu. »Faste Dir eine deutsche und männlicke Zu- versickt urid sieh über das Kleine hinweg, und Du wirst Großes gewinnen.- Deutsch ist es nicht, zu zagen und zu bangen, weihnachtlich erst recht nicht.
Weihnachten kündet die große Freude, die allem Volke widerfahren wird, und schenkt uns mit ihr die schönste Weitznachtsgabe: den Gla»° ben. der das Kroße schafft Das Größte aber, das je geschehen, ist die Liebesoffeabarnng Gottes zum Heile der Welt Kein anderer Gedanke als dieser erhob das Ehristenttrm über die Religionen der Welt, machte es zu einer Knlturmackt ersten Ranges Die bis in den Tod sich bin- gebenve Liebe, das war eine Idee von deutscher Art und Kraft. Demi ans Glanben und Vertrauen ist seitaftersber alles im deutschen Volk gestellt. Darum ist das Weihnacktsfost als daS Fest der ©eburt Christi ein echt deutsches Volksfest an? christlicher GrunMaee. Deutsch wie die Idee, sind die Sinnbilder des Weihnachts- sesteS Tenttck ist die Tanne aus deutschen Wäl- d-rn. mit dem grünen Kleid uns weisend auf ein nie welkendes, immer neues Werden durch Kampf und Leid. Rein ist ihr Duft, intS mahnend, daß wir nur mit reinem GÄvifftn zu bestehen nnv zu überwinden vermögen, die Kraft nns spendend, die aus bem reinen Gewissen strömt
Glanzvoll sind die Weihnachtslickier, alle Betrübten. alle mit drückenden Sorgen, mit unersetzlichen Verlusten hinweisend auf ein Licht das ewia wahrt, auf ein Wiedersehen und Sick- wiedersinden im leuchtenden Glmz der Heimat Denn über alle Schranken der Rationalität. über jeden noch so ausgesprochenen Vattf edanken hinweg führt «ns Weihnachten in die Gefilde einer Alle vereinenden Heimat, wird er unS das Geburtssest t>.*8 ewig Meidend m und Werdenden zagst ick. Während d-r beidni- schon Weltanschauung der Mensch das Maß aller Dingo w-ar. fft es der germmiffchm die Liebe
Berlin, 24. Dezember. (Privattelegraunm.) Gestern abend stnd die deutschen Delegierten aus Brüssel zurückgekommen Sie lehnen übereinstimmend Erklärungen zvr Lage ab. da sich alle Fragen in Brüssel noch im Stadium der Vorbereitung befinden. Dagegen wird von den Brüsseler Berichterstattern da« bisherige Ergeb- nis dahin zusammen gefaßt, daß die ersten Grundbedingungen eines Einvernehmens über die Wiedergutmachung zwischen Deutschland und den Alliierten erfüllt wurden. Man ist darüber einig, daß ein möglichst großer Teil der Zahlungen Deutschlands in Form von Lieferungen an Rohstoffen und Fertigfabrikaten zu leisten sein wird. Man sagt ferner, daß nicht unerhebliche Aussichten dafür vorhanden sind, daß die von Deutschland gefor. bette Freigabe des noch nicht abgelieferten beut- sstw» Handelsschiffsraumes in Höhe von rund 350 000 Tonnen erfolgt und rechnet weiter mit der Möglichkeit von Zugeständnissen der Alliierten in Bezug auf die beschlagnahm- ten deutschen Guthaben in den alliierten Ländern. Tie verlangten Zahlungen können jedoch, nach Berliner Auffassung, u u tu ö g - lich in oem geforderten Maße geleistet werben.
Forderung genauer Vorschlags.
Brüssel, 24. Dezember. (Eigene Drahttnel- dung.f Dir französische Havas-Agenttrr sagt in einem Schlußkommentar zur Brüsseler Konferenz: Die alliierten Delegationen hoben die Deutschen zur Vorlegung genau umschriebener Vorschläge für den Wiederzusammentritt am 10. Januar ersucht. Die Alliierten werden in der Zwischenzeit die Verhandlungen über die deutsche Wirtschaftslage unid die deutsche Leistungsfähigkeit fortsetzen. Staatssekretär Bergmann wird sich zu Besprechungen in dieser Angelegenheit nach Paris begehst.
SeuMlauS unS ÄmetHa. Hoffnung auf den neuen Präsidenten?
(Privat-Telegramm.)
Berlin, 24. Dezember.
Die politische Wett Berlins steht unter dem Eindruck deS ersten Wkederanknüpfungs-Ber- suches des neuen amerikanischen Präsidenten mit Deutschland, den Hardiags Vertrauensmann, der Senator Mac Cormick, unternimmt. Senator Mae Cormick, der gestern früh in Berlin eingetroffen ist, wird bis 28. Dezember in Berlin bleiben Sowohl heute wie morgen finden Besprechungen mit den deutschen amtlichen Kreisen statt. Unter anderem wird der Sena tot am 26. Dezember einer Veranstaltung bei dem Staatssekretär deö Aeußcnr Hauiel beiwohnen, zu der die führenden Männer bar Politik, wie mch ber Wirtschaft unb brr deutschen Finanz- Wirtschaft eingeladen worben sind.
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Zugunsten der Besiegte».
Genf, 24. Dezember. (Eigener Trahckericht.) Die Exchange-Agentur meinet aus Rewqork: Harbing hielt in Boston am Dienstag eine hochpolitische Rede, in bet er den Versailler Vertrag unb den ganzen jetzigen Völkerbuud- pakt verwarf. HardingS Rebe klang tu einem Apvell an daS amerikanische Bott auS. die ent- cheibcnbe Stellung, die bi" Bereinigten Stauen im Kriege eingenommen haben, jetzt zugunsten der besiegten Mächte cinzunehmen.
flutet ItemSet Ksutrsklr.
Widerlegung der deutschen Angaben?
(Vrivat-Telcaramm.)
Berliu, 24. Dezember.
Ter Brüsseler KorrcfpLndcut des Pariser „Temps" eraärt. die Wiedcr gu 1 machun g S Sommiftio» unterhalte i« Vatis u>tt, Berlin einen ausgedehnte» SX a »>r iüjicti- dfenst. der es rrmeMchr habe, die Dottcguu-
gen der Deutschen Puntt für Puntt r« widerlegen. Die Wiedergutmahungskommisfion habe sich die Mitarbeit deS soziologischen Instituts T' watz gesichert. Unter der Leitung von Herrn Hönisch und unter der Mitarbeit bet belgischen Regierung seien seit langem alle Taten über das deutsche Wirtschaftsleben gesammelt worden. Infolge dieser Arbeiten seien die Sachverständigen in der Lage gewesen, die ungeheueren Heber- treibungen im Budget der deutsch'en Regierung aufzudecken (?) und Einblick in die nähren Aussichten der wirtschaftlichen Entwicklung Deutschlands £u erhalten.
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Deutschland soll zahlen.
Paris, 24. Dezember. (Eigene Drahtmel- dung.) Dir alliierte WiÄergutmachungskom- mifsion in Berlin sagt in ihrem Bericht über die wirtschaftliche Lage Derttschlat-ds: Der Bericht des Sonvav-JnstitutS beweise, daß Tcutschlund sür seine wirtschaftliche Zukunft k e i n e's f n l l S Obetschlesien uotwendig habe (?) und daß Deutschland trotz seiner schwierigen Lage ei» zahlungsfähiger Schuldner sei. (!)
$88 BMerbimd-Prsdlem.
England will den Bund beibehalten.
(Eigener Drahtbericht.)
London, 24. Dezember.
Während Balfour im Unterhause unter Betonung der positiven Leistungen (?) des Böller- bundes feststellte, daß England den Bundesgedanken niemals aufgeben Tonne, hielt Lloyd George bei einem Festmahl zu Gunsten der Bun vesbelegietten der Dominions eine grundlegende Rede über Englands Stellung zum Völkerbund. Lloyd George legte diesem die größte Bedeutung bei. Er stellte fest, daß der Weltkrieg vermieden worden wäre, wenn der Bund damals vorhanden gewesen wäre. Schon eine bloße Diskussion hätte den Krieg verhütet. (?) Je mehr Kriegs- bücher man lese, desto deutlicher werbe cs einem, daß keiner der damals führenden Männer den Krieg direkt gewollt habe. Man sei vielmehr in diesen hineingestolpert. Lloyd George betonte ferner die Notwendigkeit, der allgemeinen Abrüstung, jedoch unter der Boraussetzung, daß Frankreich unb bie Bereinigten Staaten bei dieser mitmachten. Englands Politik ist jetzt »om Mitzttauen gegen Amerika biktiert.
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Am die Mittelmächte.
London, 24. Dezember. (Eigene Drahnnel- bung.) lieber die etwaige Zulassung der Mittelmächte znm Völk'rbnnd äußerte sich Lloyd George, er habe die Hoffnung, daß, wenn Deutschland dem aufrichtigen Willen Ausdruck gWe, seinen Verpflichtungen aus dem Friedensvertrag nachgnkommen. niemand seinem Beitritt in den Bund Schwierigkeiten in den Weg legen würde, wenn ein dahingehender Wunsch einmal wirklich ausgesprochen würde.
SrwerkjchastM hs6 SetWIe.
6i«e Landeskonferenz in Vahern.
(VrivackTeleer-nnm.t ytüncfcen, 24. Tezember.
Di« Christlichen Gewerkschaften hielten in München eine stark besuchte Landeskonferenz ab. Es wurden Richtlinien für die Durchführung ber Beschlüsse ber neuen Konferenz aufgestellt. Ei i Vertretet bet Technischen Nothilfe erstattete einen kurzen Bericht. Tie Konferenz erklärte sich bc ;2Ü, die Mitglieder bet christlichen Gewerkschaften zur Mitarbeit an der Technischen Noihilfe auf- zufotdcrn, wenn diese gewisse Garantien für den iititbeftimntenben Einftuß ber Gewerkschaften bei prr Aufrufung bet Nothilfe zu geben in bet Laie fei. Es würbe mUgetrilt, dnS Staatssekretär Stegerwald am 29. Januar in einer össcutlichen Vettammtung in München sprechen werbe.
Gottes, in EhristuS verkörpert. Und wenn Ml- ton einmal Scipio den Höhepunkt Roms nennt, so kann man Christus getrost als den Mittelpunkt der Weltgeschichte bezeichnen So ist Wrihrach- ten nicht nur ein kirchliches Fest, sondern ein deutsches Familien- und Volksfest, das in seiner bedingenden Idee von der Kinoesoffenbarung 'Dti göttlichen Liebe, in seiner Poesie von Tan- nenduft und Lichterglanz ein einziges Gedicht ist.
AflcheifleFriedeystaube.
Freiheitsbegriffe in Oberschlesien.
Hüter bet» Schul, bet Alliierten Rommifflon machen ft» bie -Dolen in frech-ree Weise in Sberschleae» breit unb t» ist bie höchste Seit, datz burch bie Abstimmung baS Gebiet wieder in beutfebe Künde kommt. Wir erhalten folgendes etimmungOOUb von bett. Auf den oberschlesifchen Briefmarken, die uns die Interalliierte Kommission beschert hat, schwebt eine F'ri'edensta u’be über Rauch und Qualm unserer Hütten und Fabriken. Mit ihr sollte eine neue Aera der Freiheit unb Gerechtigkeit nach den stolzen EtnfiHrungsworten des Generals Le Rond über Oberschlesien hereinbrechen. Einen Mutigeren Hohn gegenüber den heutigen Zuständen bei uns gibt cs nicht. Allerdings, wenn die Aera der Freiheit und Gerechtigkeit darin besteht, datz nunmehr jeder Pole und Bandit das Recht hat, frei zu plündern und jeden Doutfcken ungehindert und ungestraft niederzulnallen, dann ist diese Aera glänzend angebrochen. — Zwischen den beiden Götzen Grenz- orten S ch o p p i n i tz und E ichewau hält am hellen Tage eine Schar bewaffneter Banditen einen in voller Fahrt befindlichen Wagen ber dfetrifcüen Straßenbahn an, heißt alle dteifenben aussteigen, nimmt ihnen alles Wertvolle ab und gestattet gnädigst, datz die also Befreiten ihre Fahrt dann fortsetzen dürfen. Wohkgemerkr, dar gschicht inmitten des dichtbevvklerteu Jndustrie- bezirks, allerdings ganz nahe der polnischen Grenze. Darüber hinweg sind sicher auch die Banditen mit ihrem Raube in Sicherheit gelangt. Denn trotz unaufhörlicher erneuter Forderung die Ostgrenze durch zuverlässige Truppen aus- reichend und sicher zu besetzen, ist wenig ober nichts geschehen.
DaS polnische Raubgesindel wechselt herüber und hinWer, tote es ihm beliebt. Zwischen unserer Stadt und T a r n o to i tz sind Räuber nun schon mehrfach während der Fahrt in die Eisenbahnabteile gedrungen, haben die Reisenden ausgeplündert und sind vor der Ein- fährt in die nächste Station ungehindert entwischt. Wer sich wehrt, wird totgefchossen. Be- rmüqte man sich bisher damit, Kassenbeamte der Industrie, die mit LöhnungKgeldern von der Bank heimsichren, int Freien zu überfallen und anKzurauben, so Unternimmt man es jetzt bereits. am Hellen Tage bewaffnet in die Kassenlokale felbst einzudringen und dorr zu dem gleichen Zweck eine üble Gastrolle zu geben. Eine Viertelmillion bringt es immerh'.n ein. Wage dick nicht aus deinem Ort ins Freie, um frische Lust zu schöpfen. Tie »Entklei- dungskommifsion^ paßt toarf auf, zieht dich Äs aufs Hemd aus und läßt dich in diesem winterfreudigen Auszüge kattlächelnd nach Haufe pilgern. Dasselbe Vergnügen kannst du auch schon innerhalb der Ortschaften erleben. Zuweilen stiegt mal ein halbes SchuWaus oder ein Kaisevdenkmal durch Zufall in die Luft, oder ein paar Heimatstreue werden in die noch bessere Heimat befördert. Macht fast gar nichts! Pan Korsanty hat seine Garde am Bändel:
er pfeift, unb sie fprengt und Meßt.
Der edle Pan ab-r freut sich, wenn es knallt und nachher alles in den deutfchen Zeitungen steht. Dann haben die Reicksobcrschlesier Angst und kommen nickt zur Mbstimnmng. So denst er, aber er denkt falsch.--An den Ecken, An-
scklaasäulen und aus den Bahnhöfen hängen große rote Zettel mit ganz dicken Zahlen. Unter dreitausend Mark versucht man fckon keine Auslobung mehr, um einen Banditenfttcick <mM- Mren nb zu ahnden Da stehcn fünftausend — zehntausend — zwanzigtausend Mark ufw. Der Berg- und Hüttenmännifche Verein in Kattottutz bat für Feststellung ber Täter der Denkmals- sprcnauna dreißiatausend Mark ausgesetzt. Ober- schlcsien ist em Goldland für Detektive. Pan Korsanty lackt. Und die Weisheit der HcHci, Kommission treibt auch bie letzten ausgebildeten und tücktiacn Polizeibeamten aus bem Lande wenn sie deutsch sind. Denn die Friedenstaube schwebt über Oberfcklesten, und die Aera der Freiheit und Gerechtigkeit ist angebrocken.
6ine Welt-MrtlchoftMse.
Loucheur gegen England und Amerika.
Die Ursachen der Weltwirtschaftskrise zeigte der französische frühere Mederaufbau-Mmißer Loucheur in einer soeben in der franzöwcken Kammer von iknn aebaftenen R"de. Es handelt sich ja in der Tat nicht nur um ein- Krise, toe