Neue Kriegsvorbemkung im Osten
wokdc-u war,
in
kehren werden.
K. F. Dr.
Aus Posen ausgewiese»,
Posen. 21. Dezember. (Privattelrgramm.) Der
mittel und Drohungen, sotvie den Clearingverkehr. Die Franzosen haben die R a ch l i e s e- rungsfragc untersucht» Tic Alliierten muffen sich nun über ihre weitere Taktik entscheiden und die Eindrücke, die sie in den letzte» drei Tagen gewonnen habeir, zusammenfassen. Insofern ist nun der kritisck-e Augenblick der Konferenz ein- getreten. Die Alliierten müsse» sich nun äußer».
Frankreich wünscht Verständigung?
Brüffel, 21. Dezember. (Eigene Drahtmeldung.) Ter erste franzöfischeDelegierte, Schdoux, hatte mit einem Vertreter des „Matin" eine Unterredung. BemerkenÄvert ist in den Ausführung^ des Herrn Beydaux, daß er den Wunsch aussprach, in Brüffel zu einem vorbereitenden Einverständnis zu gelange», das gestatten würde, der Konferenz in Gens, die die Entscheidung treffen soll, Aufllärung und Belege zu verschaffen. Damit wird von matz gebender französischer Stelle anerkannt, Latz die Entscheidung der Zusammenkunft der Rcgie- rilngsvertreter in Genf überlassen bleiben soll.
Berlin, 21. Dezember. (Privattelearamm.) Nach dem bisherigen Verlaus der Brüffeler Berhandlmrgen ist anzunehmcn, dast die Konferenz bis Weihnachten nicht zu Ende kommen und »ach Neujahr fortgesetzt werden wird. Das ist auch deshalb wahrscheinlich, weil die Vertreter der Ententemächte an die deutschen Delegierten nach der Erstattung der Referate eine Reihe genau zu beantwortender Fragen gerichtet haben. Es sind dies nicht weniger als fünfund- dreißtg Fragen, die nicht ohne weiteres zu beantworten sind, sondern spezielle Ausarbeitung er- sordrrn. Teilweise werden die von der deutschen Regierung gewünschten Auskünfte schwer zu beschrffcn sein, so die Antwort auf die Frage, wie hoch der Betrag des ins Ausland verbrachte» deutschen Kapitals sei. Im allgemeinen bcstä tigen die in Berlin vorliegenden Meldungen den Eindruck, daß die Ausführungen der Deutschen
Deutsch-polnische Verhandlungen.
Berlin, 21. Dezember. (Privattelegramm.t Der polnische Unterstaatssckretär Wachvwiak ist in Berlin eingetroffcn. um in den näd.ftcn Ta gen Verhandlungen wirtschaftlicher Art mit der deutschen Regierung anfzunehmen. Zu den VerhondlungSgegenstänk en dürfte, wie dir Frankfurter Zeitung crffrfirt. auch die Frage deS Stimmrechts der Deutschen in den abgetretenen Gebieten und die aus dem Friedensvertrag sich ergebenden Entschädigungen gehören.
seinerzeit rechtswidrig von seinem Posten entfernt wurde, ist jetzt von dem polnischen Ministerium für die ehemals preußischen Landes- Nile in Posm ausgewiescn worden.
Widersprechende Aeußerungen.
Genf, 21. Dezember. (Eigene Drahtmcldung) Während einige "Pariser Blürter Deutfchiand für das vou ihnen behauptete Scheitern der Brüs- fcIcT Konferenz verantwortlich machen möchten, meldet dir Agence Havas aus Brüssel, datz die Aussprachc am Sonntag ihren Fortgang genommen habe unid daß sich in der Umgebung der alliierten Abordnungen fortdauernd der Eindruck 6 er Befriedigung erhalte.
der» nur eine Wiederholung der deutschen Einwendungen von der Schaer Konserenz. Die Alliierten wollen neue Vorschläge hören, dir ihnen genehm sind, andernfalls habe die Brüsseler Kon- ferenz keinen Zweck und die Beratungen müßten bis zur Hauptfinanzwnferenz in Genf vertagt werden. Wenn trotzdem von Brüssel hoffnungsvolle Berichte gekommen sind, die einen Fortschritt zu sehen glauben, so genügen andererseits die Nachrichten von Frankreich, um erkennen zu lassen, daß die deutschen Vertreter in einigen Tagen mit nur geringem Erfolg zurück-
Riga und Mitau gesährdsr.
Riga, 21. Dezember. «Eigene Drahtmeloung.) Die Esthländische Regierung, die nur über 12 000 Mann verfügt, hat Hren Generalissimus aus Genf znrückbeordert und hat sich sogleich an die litauische Regierung gewendet. Diese hat geantwortet, sie werde die Linien zu halten versuchen, habe aber wegen der bolschewistisch'» Verseuchung der Truppen wenig Hoffnung. Wenn es nicht gelinge, werde ein Rückzug Himer die Sindaulinie durchzuführen versucht werden. Die Preisgabe der Städte Riga und Mitau würde dann unvermeidlich sein. In Riga herrscht große Ausregung i
König Konstantin bleibt.
Aus Athen wird geschrieben: Wenn der Luzerner Korrespondent des „Eckst» de Paris" schreibt, daß König Konstantin wahrsckreinlich nicht lange auf dem Sfyronc bleiben tuerde, und wenn er ferner erklärt, von einer Person aus dem Gefolge des Königs erfahren zu halxn. daß König Konstantin wahrscheinlich in kurzer Zeit zugunsten des Drrdochen feierlich abdanken werde, so geht daraus hervor, daß der Luzerner Berichterstatter die Psyche des griechischen Volkes entweder nicht kennt oder sie nicht begriffen hat. Es würde dem König, fcDbft wenn er die Absicht hätte, abzudanken, in absehbarer Zeit unmöglich sein diesen S-Hritt auszirfübren, wenn er nicht will, daß ganz Griechenland Von neuem in Unruhen gestürzt wird.
Aeuderung der Rateverfaffung?
Helsingsors, 21. Dezember. (Eigene Draht- me^dung.) Bickäßlich der bevorstehenden Kon fcrestz der Lokasröte in Moskau wird eine Abänderung der russischen Röte-Verfassung beraten. Eine Partei unter Führung eines Kom munisten scklägt die völlige Abschaffung des Rates der Volkskommissare vor und Uebrrlas- suna der alleinigen Macht an das Exe'.aliv-Zentralkomitee. Eine andere kommunistische Partei ist für Beibehaltung der ausübenden Gewalt im Rat der Volkskommissare.
Zerlegung der Forderungen.
B r ü s s e l, 21. Dezember. (Eigene Drahtmeldung.) Am Montag tagte die Konferenz in einer Anzahl von Einzelkonserenzen, die meistens auf Grund von Sachverftündigen-Darlegungen vom vorigen Sonnabend berieten. Japan hatte die Schiffahrtsfragcn übernommen. Tie Italiener die Meistbegünstigungsfro- gen, sowie die anderen von deutscher Seite am Sonnabend behandelten Themen der Handelspolitik, die Engländer besprachen die Druck-
Polnische Wirtschaft.
Dor dem finanziellen Zusammenbruch f (Eigene Drahtmeldung.)
Warschau, 21, Dezember.
In der Konferenz mit dem Finanzministcr mrde die finanzielle Lage als äußerst ernst bezeichnet. Di: gesamte Schuldenlast betrage 120,5 Milliarden, die einen jährlichen Zinsendienst von zwölf Milliarden erfordern. Die Steuereinnahmen sind ungewöhnlich schleckt und nngenügeub. Tic polnische Valuta sinkt dauernd. Die StaatS- wirtschost schreitet mit schnellen Schritten dem finanziellen Zusammenbruch entgegen. — Tie Sozialist en haben den Bizeministerpräsi- dcnten Dazinski aus dem Koalitionskabinett ab berufen und damil ihrer ferneren Mitverantwortlichkeit an der Regierung entsagt. Tazinßki hat bereits seine Demission eingcreicht. Außerhalb der sozialistischen Partei wurde bisher die Auffassung vertreten, daß dieser Rücktritt fedrnfaüs nicht unmittelbar eine Kabi- nettskrise zur Folge haben werde.
Die Brüsseler Konserenz.
Das verarmte Deutschland vor den alliierten Ausbeutern.
Neuer BolsSevUen-Kries.
Besorgnis im Baitenlande.
(Privat-Tclearamm.1
Königsberg, 21. Dezember.
Wie der „Königsberger Allgemeinen Zeitung" aus Riga gemeldet wird, rechnet man auf das Bestimuttcste mit einem großen bolschewistischen Angriff noch im Januar oder Februar, weil die Zustände gänzlich unhaltbar geworden seien. Moskau soll beabsichtigen, die Feindseligkeiten mit Polen durch die Forderung auf Herausgabe Wilnas einzuleiten und mit drei Armeen, die schon jetzt anfgeftrvt seien, auf Litauen vorzurücken. Dabei soll esthlän- disches Gebiet überschritten und auch ein Krieg mit den baltischen Staaten vom Zaune gebrochen werden. Zu diesem Zweck werden drei weitere Armeen an der Grenze Esthlands gebildet
krgebsislose Tagung.
Genf und Brüssel.
Es muß ein stolzes Gefühl für die alliierten Drahtzieher fein, wenn sie aus Konferenzen die Wcl: nach ihren Plänen lenken, wenn sie als die Herren anfirticn können, denen die deutschen Knechte zu gehorchen haben. Hochmütig bestimmen sie, ob deutsche Vertreter zugelassen werden sollen oder nicht. Und wenn sie einmal gnädig ziigelassen sind, dann aber auf keinen Fall als gleichberechtigt. Immer Distanz wahren, wie sich das zwischen Herren und Knechten geziemt. So malt sich airch jetzt noch in den Alliiertenköpfen die Welt. Im Irrwahn haben sie uns den Versailler Vertrag aufgezwungen und aus den Konferenzen haben sie nichts dazu gelernt. Weder Genf noch Brüssel hat einen Fortschritt gebracht. Vorgestern sind die Völkerbund-Delegierfen der dreiundvierzig Nationen und Natiönchcn von Genf abgereist. Mit welchem Ergebnis? Es wird gar Mancher unter ihnen sein, der, wenn er ehrlich zu sich selbst ist. sagen muß: „Da steh ich nun, ich armer Tor, und bin so klug als tote zuvor." Das wollte eigentlich der Völkerbund auf seiner ersten Tagung? Selbst über diese Grundfrage sind sich die Mitglieder nicht einig. Die Neutralen hatten geglaubt, daß ein großer Verband aller Kulturvölker geschaffen werden sollte, die die Herstellung und Aufrechterhaltung des Friedens als oberste Aufgabe zu betrachten hätten. Als Mittel dazu sollte für alle Mitglieder in erster Linie die Abrüstuna in Frage kommen, zugleich sollten aber auch die Beziehungen durch internationalen Handel und Verkehr gebessert werden. Aehnlich haften auch leichtgläubige Deutsche sich den Völlerbuno vor- gestellt und außerdem noch gehofft, daß die auf Menschlichkeit begründete große Völkerfreundschaft dem zerschlagenen deutschen Volle wieder auf die Beine helfen würde.
Brüffel günstige Aufnahme sanden. #
Klmstlmtius Heimkehr.
Empfang des Königs in Griechenland.
Bit der Landung de» R8nfg». der aus seiner fmweizer Verbannung na» Griechenland »urUSgekehr» ist, hat sich der grtrchts-r--n BedSllerung ein all--.»meine«Jude! bemSch. tigt, tote «US folgendem Bericht hervoreey«.
Athen, 20. Dezember.
Am Sonntag, den 19. Dezember, traf König Konstantin im Hafen von Piräus ein. Die griechische Regierung fuhr ihm bis zur Insel Milo entgegen und ging dort zu ihm an Bord. — Als König Konstantin mit seinen siebenund- zwanzig Kosfern von dem zahlreichen Gefolge an einem grauen und milden Dezembermorgeir m Venedig cintrcif, wurde er auf dein Bahnhof mit königlichen Ghrenbezeugungen vom italienischen Großadmiral, dem Präfekten von Venedig, und einem kommandieren Leu General, der als Vertreter des Königs Viktor Emanuel erschienen war, empfangen. Eine Ehrculompagme Bersaglieri und Marincsokdaten bildeten Spalier. Alle diese Ehrungen sind auf die persönliche An- orionung Eiolittis zurückzuführen, der von der griechischen Regierung offiziell Lenach-richtigt * " . daß der König italienisches Gebiet
passieren würde. Eine königliche italienische Schaluppe brachte den König durch die Kanäle Venedigs in die San Marco--Bucht, wo der Kreu
zer „Aweroff" und ein Torpedojäger vor Anker lagen. Eine italienische Batterie, die vor dem Dogenpalasie. der Marku-Skirche und dem Kam- panile aufgestellt war, gab einundzwanzig Ka- nonenschüsse zur Begrüßung ab, als die Königsflagge am Maste des „Aweroff" hochging und auch der amerikanische Zerstörer «Souchlarch" hißte das Dterncnburmcr. 8hm war König Kost-! siantin wieder auf einem griechischen Schiffe. Während er an Bold die Parade der Sclstfss- mannschaft abnahm, umringten Tausende von Gondeln das Königsschi ff.
In Athen
hat der Jubel des Bolles fast unglaubliche Formen angenommen, er grenzt fast an DeU- rhint, niemand arbeitete Tie Straßen sind überfüllt Mtd die Umzüge lösen einander ab. Ueberall hört man den Rus „Es lebe Konstantin" und den Gesang der königlichen Lieder. Nachis brennen vor den Häusern Freudenfeuer, in deren Scheine das Volk bis spät in die 'Jtodjt hinein tanzt. In verschiedenen Kreisen ist man der Ansicht daß die F i n a n z s p e r r e der Alliierten die griechische Regierung und and; die Bevölkerung in die Arme Amerikas treiben wird, bezw. in die Hände ametiJanifdxr Finanz- Interessenten. Griechenland wird den Vereinigten Staaten eine Handelsbasis neben, die die MeistbegünstMing der anderen Nationen weit übertreffen wird. In offiziellen Kreisen wir» die Möglichkeit einer Anleihe in den Vereinigten Staaten erwogen oder ein Handelsabkommen mit großen amerifanifd’en Firmen. Man glaubt aber auch, daß die Negierung bei den Griechen in Amerika eine Anleihe intierbrir» gen kann. Der Präsident der Handelskammer in Athen, ein Anhänger Venizclos', hm jüngst er» klärt, daß der Rückgang des Drachmen durch dis finanzielle Situation Griechenlands nickt gercchi» fertigt fei. Er ist die Folge künstlicher Mani- pulationen und der Ne'vosität, die bei einem Teil der Oeffentlichkeit Platz gegriffen hat.
Anders dachten .gber die Micrten. Sie vußten fchon im voraus, daß niemand etwas zu erhoffen hatte als sie selbst. Das positive Ergebnis für die Alliierten durste nur in der Weife zustande kommen, daß es für Deutschland negativ blieb. Die deuffche Regierung tat gut daran, haß sie sich nicht um die Zulassung drängte, denn sie wäre doch abgelehnt worden, wie sich mittlerweile herausgestellt hat. In den Kreisen des Völkcrhuitdes sind allerdings die Neutralen ob dieser alliierten Einseitigkeit stutzig geworden, und sie erklärten sehr richtig, daß ein Völler- bund ohne Deutschland kund Amerika) ein verzerrtes Gebilde sei, das auf die Dauer keinen Bestand haben könne. Noch größer wurde die Verzerrung, als die Frage der Abrüstung erörtert wurde. Das gefürchtete militaristische deuffche Gespenst ist nicht mchr.f Dafür hat der Mslitarismus bei den Alliierten fröhliche Auferstehung gefeiert. Bis an die Zähne bewaffnet stehen sie jetzt neben einander und wissen zwar vorläufig nickst, gegen wen sich ihre fiirch- terliche Rüstung richtet, aber jeder von ihnen ist sich depsn gewiß, daß er dem lieben Freund und Nachbarn nicht trauen darf. So wurde denn dem hohen Völlerbund die edle Ausgabe zuteil, die Entwaffnung Deutschlands sorgsäl- tig zu überwachen, aber der Bewaffnung der Alliierten unbeschränkten Lauf zu lassen, denn „wenn zwei dasselbe tun, so ist es uichi dasselbe".
Frankreich rüstet, ohne zu wissen wozu, aber der französische Militarismus hat gesiegt, uuo so übt er die Macht aus, planlos und blind, zum Teil um durch Suggestion das Volk über die innere Not hinwegziitäuschcn und die Nnstihia- kcit der politischen Führer zu verdecken, die zu prakffschcr Wiederaufbauarbeit sicht imstande sind. England gibt sich deniselben Rausch hin, obwohl es unter dem Druck der Heeres- und Flotteiilasten schon seufzt. Die Unruhen in Irland und Indien, desgleichen in Aegypten und Kleinasien zwingen England, große Truppen- maffen auswärts zu unterhalten, so daß es von dem einmal beschrittenen schlüpfrigen Wege nicht mehr zurück kann. Dabei wird es von der großen Sorge bedrückt, daß von zwei jetzt noch be- fteundeten Seiten, Amerika und Japan, ein Marine-Wettrüsten betrieben wird, wobei die meerbeherrschcnde Britannia rücksichtslos beiseite geschoben zu werden droht. Sv erleben wir das ergötzliche Schauspiel. daß, während auf der Tagesordnung des Völlerbundes die Frage der Ab- '.ustung stand, ein wahnsinniges Rüstungsfiebar um ,ich greift. Ganz abgesehen von der Fortdauer des Krieges in Rußland mit französticher Unterstile-mg. Auch in allen Bestrebungen auf, dein G-v'^te des internationalen Handels und ■ der finanziellen Neuordnung hat die Völkerbund-Tagung vollständig versagt und i fr to.it die ganze theatralische Ovqanisafton zum; Weltgespött gemacht Das einzige greifbar- \ Ergebnis der W ochen la »gen Tagung sind die i schier grenzenlosen Spesen, die die Herren Delegierten in jenen Genfer Schlemmertagen gemacht haben.
Eine» ähnlichen Derlanf scheint auch die D-f..., __v.
Brüsseler Finanz.Konferenz zu neh-'dcuschc Ehejred »teirr des Posen >r Tageblattes,
men. Zwar ist sie insofern anders, als dort I Herr Peeck, der vom polnischen Zwangsverwalter deutsche Vertreter ^»gelassen sind, die allerdings nur ihre Wünsche äußern können. Aus die Entschließungen haben sie keinen Einfluß. Nachdem die deutschen Andeutungen zur Wiedergut- machung kuudgegeben worden sind, sagen die Gegner, das seien keine brauchbaren Vorschläge, fon-
Französisckc Besorgnis.
Der Pariser „Temps" ist schrecklich verstimmt über die Ereignisse im naben Osten, wozu besonders die französff-he Niederlage in Syrien beigetragen hat. Er fasst den derzeitigen Zu» - stand wie folgt zusammen: .Wir opfern unsere Mannnbaften und unser Gelb t:„ naben Osten aus, damit Smyrna und sein Hinterland mit mehr als hundert Kilometer Breite, damit Adrianopel und mehr als sechzig Kilometer der Schwarzen Meer-Küste, und damit Gallipoli unk» die ourooäifchs Küste des Marmara-Mecres bis zu dreißia Kilometer Umkreis tj» Konsiaati- nopel an König Konstantin, den Sckwaaer Wil- 1 Helms des Zweiten, sallen. Wieviel Bln: und
Nummer 296
Mittwoch, 22. Dezember 1920
Fernsprecher 951 uny 952.
10. Jahrgang
Fernsprecher 951 und 952.
Sie Raffelt» Sleuefien Nachrichten erscheinen wöchentlich fectSmal und zwar abenb*. Der «vonnemenlSurei« beträgt atenatl. 5.00 Mart bei freier Zustellung ins {-au«. Bestellungen werden ;ederztit von der Befchäftöslelfe oder den Boten entgegengenommen. Dructerei, yerleg an» Oiebattion -, Ech'achthofsiraße 28/M. Für unverlangt einzefandt» Beiträge kann die Redaktion eine Berautwort.'ng oder Gewahr in keinem Falle übernehmen, Rückzahlung des BezugSgeibek oderAnfprüchewegen elwaigernichtordnungämäDiger Lieferung aus-,«schloffen.
Jnsertioniipretse: ■) Sinheimifche Lufträge- Die einfpalttg« Rnzeigen.Zeile M 1.00, die einspaltige Reklame,eile M. LöO. b) auswärtig- Aufträge: Die einspaltige Anzeig«n,eile M. 1.20. die einfpaltige Reklame,eile M. 2.75, alle« einschließlich Deuerunglzuschlag und Anisigenfteuer. — Für die Richtigkeit aller durch Fern'precher ausgegebenen Anzeigen, sowie für Auknahmedaten und Plätze kann eine Gewähr nicht übernommen werden. — Truckerei: Schlachthofstr.2S/M. Seschäftrstell«: Kölnische Sir. 6. Telephon Sir. 951 u, 952.
Kasseler Neueste Nachrichteu
Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung