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Hessische Abendzeitung

*>* KaN«l« üitutuee R'.d,rt<tten «rtcfcetnen »odjentlt* teditatal und poat aben»* In ebenntmentlprtl« btitagt inenatl S.00 Morl b«i freier ZuNellunz in« fau« BefteOungen werden leberjiti oen bet GetLSNrNelle «der den Boten entgegengenommen. Iruderet, «Serleg e* Siebenten e» «»thofftrote 28/80. gut ent>erlangt eingesandte (Beiträge kann ote (Hebattion eine aerantroort.'ng eher üewatzr m keinem gälte übernehmen Studie r,tung bei iBeeng«gelbe« Ober'/Lmprudje wegen elwalget nicht or r«nng»maß>ger Ute erung ausgeichldNen

jniertwneeretfe e> «tnheimtsche «luttrage Die etnkvalttge «n-eigen-geile M 1.00, die etefpaUtge «etlamejelle M. 2.50. b) «uSroarttge «eitrige Die einspaltige «njeigenZeUe M IM. die einspaltige ReklamezeUe M. 2.7s, alle« etnkchlie»ltch Denernng«,nschkag und «n,eigen Neuer. - gilt bte Richtigkeit aller durch Fernsprecher aufgegebenen «n,eigen, (onile für «ufnahmebaten und Blage kann eine Bewähr nicht Übernommen werden. »ruderet: Schlachthokktr. 28,80. BeschLktrsielle tiolntsche Str. d. Delephon 9h. 951 u. 952,

Mete NkUste Nchnchtm

Kasseler Abendzeitung

Nummer 273

Donnerstag, 25. November 1920

Fernsprecher 951 unp 952.

10. Jahrgang.

Fernsprecher 951 und 952.

Hilsswerk für nofleibenbe Kinder.

tion hat ferner ein« Aussvrderuna an

ei«

wird es

Wissenschaft und Kunst,

LntschUeßung der Offiziere.

An sonderbarer Abzeordueter.

Ein«, der sich üb« den Zusammenbruch freut.

Antrag der Sozialdemokrate«.

Berlin, 24 Nov.-Mb rr. iPrivattelearaimm.1 Vie die Parlamentarisch-Politifäfen Nachrichten hören, bereiten dir Sozialdemokraten tine Entschliel-rma vor in der sie die Staats- rcairning rifforhern, ein Reichsgesetz herbei-,n- fsihren. durch welches das Vermögen der Hohenzollern dem breuhifrfjen Staat ohne Entschädigung übereignet wird. wLLreuv diesemi

Mission für den Gesangenenai' -tausch hat bereits ihre Be'atikwien begonnen Die russische De'es "

gedichtet, die Friedensverhandlungen am Sonnabend wieder aufzimehmen. Andern-

Im Reichstag stehen im Kaufe dieser Woche zwei große polittsche «ussprack^n bevor. Wie in" parlalnenlarischeu Kreisen »«lautet, wird in der'

Militiirische Mahnahme«.

London, 24 November. (Eigene Drahttnel- dung.) 6ien«al sv-ench hat vom König die Boll- macht zur militärischen Unterdrük. l u n g drS Aufstandes in Irland erholten. Belfast war am Montag in den Händen der Ausrührer. D« Schiffsverkehr mit Irland ruht.

Russisch-Polnische Verhandlungen.

Rinn, 24 November. lPrivatrelegrammff Die Sowjet .Delegation hat in einer Note an die polnische Delegation die offizielle Wie­deraufnahme der Kommiflionsberatiingm vorge' schlagen. Die Note betont, daß ungeachtet dieses Norschl'ge? bte Bolschewisten ihre Ansicht auf­recht erhal'en daß Polen die Verpflichtungen des Waffenstillstandes nicht erfüllt habe. Die Sowjet-Delegation wird jede DertragSver. l e tz u n g. insbesondere Verstöße der militäri­schen Bestimmungen im Lause der Verhandlun­gen eingehend zur Sprache bringen. Die Kom-

Riga. 24 November.

Im Frontbericht des Generals der Roten Armee heißt: Die militärischen Operatio­nen gegen Pettjuna haben angesangen. Die voll, ständige Bernichtung dieses fceereg sieht zu er. warten PetljuraS Kavallerie Ist gan, zerstreut und geschlagen worden Während d« letzten drei $ire sind dreißig Kanonen und dreiund. ssebzig Maschinengewehren «obcrt worden Nach Blättermetdungen ist Kiew von den ukrai. nischen Truppen geräumt worden Wie au5 Kow »o berichtet wird, gelang eS am Freitag den l i ta u i s ch e n Truppen durch eine energische Gegenofsensive ZeligowSki eine schw«e Nie d«lage beizubringen und eine Reihe Ortschaften zurückzuerobern. Die Front ZeligowskiS ist voll- ständig zusammengebrochen. Zwei polnische Sa. r»all«ieregimeuter. die auf dem Bormarsch gegen Koreniwitfch waren, wurden ab-eschniiten Die Litauer machten eine große Anzahl Gefangene und erbeuteten viel KriegSgerüt, darunt« meh­rere Geschütze und zwanzig Maschinengewehre. ,>n Schiwinty wurde rin p o l n is ch e r Sri-

Notleidende Kinder.

(Eine Sammlung im ganzen Reiche.

lDrivat-T et eoramm.i

Ansiprachr im SeiMag.

Frisdensveetrag und Re.ch,zestaltung.

lDrtvat-Telearamm.1

Berlin, 24 Novemchoc.

Aor dem gärenden Nrn

®le Fortdauer der Kämpfe.

lDnvar-Telearamm.l

Verschärfung der Lage.

Mica. 24 November. (Eigene DrahttnÄ- dung.) Aus Warskl-an wird berichtet: In Er- Wartung der Wiederaufnahme der Kampfhand­lungen ist der polnische Generalstab an die Front gereist. Die alliierte Diplomatie in Warschau hält die Lage für äußerst ernst und ge­spannt und hat einen neuen Schritt bei dn pol­nischen Diegiciung unternommen. Aus Anlaß der Verletzung des Waffenstillstandes durch die Roninoer Regierung hat sich die Wilnaer Regierung an Polen mit der Bitte um mili- tärische Unterstützung gewandt. Gestern ist der Minister im Wilno« Kabinett Iwanowski im Flugzeug aus Wilna in Warschau angekommen. Flüchtling auS Petersburg und Moskau be- ri(fiten, daß die Sowjetregierung die Mobil- m a ch u n g all« Männer vom siebzehnten bis vierzigsten Lebensjahr angeordnet bat

Unterdessen hat der Bürgerkrieg aus der grünen <;njel em-a unheimlichen Umgang an« genommen, und die von bei britischen Presse mit chronistischer Genauigkeit verzeichneten Pol - zistenmoroe in Irlawo, sowie die Nachrichten üb t die furchtbaren Gegenmaßregeln, über die Niedcrmetzciung der Sinn-Feiner « Ko m- pagnien, über die Demolierung ganz« Straßenzüge und dergleichen mehr, geben ein Bild, das ganz a.. die britischen Alechodcn «innert die sich in Indien, in Aegypten und im Bnrenlarde bewährt Halen. Ade. die Bewegung für die irische Repuöltt ist das muß auch die englische Presse zugeben nicht so leicht nieder- zulartätschen, urtb sie hat nicht unwesentlich an Kraft gewonnen durch die Annäherung zwilchen Sinn-Fein und der katholischen Kirche, welche, wie unter anderem der soeben cm »Offervatore Romano* verösseutlichte Protest der iri-

Berlin, 24. November

Entgegen der Behauptung des NeichSfinanz- Ministers Dr. Witth läßt die frühere Kronprin- zessin erklären, daß sie niemals durch das Bankl-anS Ernster und Eo. Vermögenswerte nach Holland Hat bringen lassen. Sie hat nur einmal das Bankhaus in Anspruch genommen zum Zwecke der oibnungSmätz g.n Nebertragunq von ganzen 55 000 Mark auf das Konto ibrM Gatten in Holland. Auch in Moabit weiß man nichts davon, daß die Kronprinzessin an den Verschiebungen nach Holland beteiligt war Fn ofern muß die Behauptung des Herrn Reick,8- finauzminisrerS auf einer unrichtigen und irre­führenden Information beruhen. Auch der Kron- Prinz erklärte, daß er nicht mit ein« Kapital- Verschiebung in Verbindung stehe. Ter Bankier Gruß« habe ihm nur in der ersten Zeit seines Aufenthaltes in Holland Vorschüsse geleistet

Vor dem Schöffengericht in Verden wurde bt-f« Tage eine Privatklaqe des wölfischen Reichstagsa^eordneten L a n g w o st gegen Pro- sisfor Schuster auS Hanuov«, twr der D«Ätz-

"egenkommen der deutschen Regierung und die Verniittlung des Roten Kreuzes sind wir in die Lage versetzt worden, unsere EinheirS- Pakete an jede von unseren Mitgliedern in Amerika gewünschte Adresse in Deutschland und voraussichtlich auch in kurz« Zeit in Oesterreich diiekt zur Ablieferung zu bringen, ohne daß dem Empfänger Kosten entstehen Ich hübe auch kur unser Komitee besondere M'ittelstandS- hilfen eing«ichtet. die in den verschiedsmn Ländern Deutschlands befonderS in Not geratene Fcn.ilien des Mittelstandes unterstützen Zollen Des zweite Hauptfeld meiner Bwbachtunaeo war d« Notstand in

den wir durch unsere Hrlfsgesellschafl für Bis. 'enschast und Kunst zu lindern wünschen. Die unter Mehrung deutscher Akademiker stehend« »Notgemeinschaft der Wissenschaften' hat die Vermittlung unserer Stiftungen übernommen, und fo -st von vornherein die zweckmäßigste Ver­teilung gewährleistet. Ich darf hinzufügen, daß gerade diese Seite d« deutschen Not mich tre« sonders ergriffen hat als einen der zayl'escn Ammikaner, di« ihr Leben Bang in engster Füh­lung mit der europäischen und vor allem der deutschen Wissenschaft gestanden haben. Ich kehre nach Amerika zurück in her festen Hoffnung, daß die alten guten Eigenschaften des deutschen Vol- kes: Zuverlässigkeit, Ordnung, Weiß und Umsicht den Meg über all die niederdrückenden cmg-n- blicklichen inneren und äußeren Verhältnisse da- vonttagen werden. Alle in Amerika, die deutsche Freundschaft genossen haben oder deutschen Blu­tes find, werden nach Kräften bemüht sein, diese Wiedergenesung des deutschen Volkes zu fordern, um so in gemeinsamer Arbeit am Wie- d er aufbau d« d«rch die letzten sechs Jahre iv schtv« geschädigten Welt tätig zu sein.

Berlin", 24 Novemknr lPrivctttelegramm.) Die Hauptversammlung deS Nationalverbandes deutscher Offiziere spricht sich in einer Entschließung über die Form der Angriffe auS, die bcn den Sozialdemokraten im Reichs­tage gegen daS HohenzollernhauS gerichtet worden sind. Rur mit dem Gefühl der Verach­tung könne die Verfrmmlurq nsüllt werden, Wenn Hermann Müller die Stirn habe, den ehr- wüidiaen Kaiser Wilhelm den Ersten alS alten Gamaschenknaps anzufprechen Die Versammlung Jci Llerzenat. daß die breitesten Schichten des deutschen Dostes davon mit dem gleichen Gefühl Kenntnis nehmen, wie die Mitglieder des Rcttio- nalbundeS deutscher Offiziere tS getan haben.

Da sich neuerdings hierzu die auch vom welt­politischen Standpunft auS für England nickt unbedentiiche Stellungnahme der amerikani- Ben Iren gesellt, so ist es ohne tveiL-ieS ver­blich, wenn eine wachsende Strömung sich ir einsetzt, das irische Gespenst durch ein weit stärkeres Entgegenkommen, als es HomeruL« bie­tet, zu bannen. Es sind vor allem die englischen Liberalen, aber auch konseidative SBtätter wie »Times' und »Daily Mail', die für eine Gleich- stellung Irlands mit den Dominions ein- treten. Wenn es. wie es nach d->m Ausfall der Gemeindeuxchlen. bei denen Liberale und Är-

ble Verpflichtung auserlegt wird, allen lebenden Mitgliedern deS Hauses eine angemessene Unter, lwltungskumme bis zu ihrem Tode zu bezahlen.

scheu Bischöfe gegen die englischen^ Greuel beweist, offen für die Losreißungs. ft tzefttedungen Panei nimmt k

angenommen wurde, nur zweihundert von sieben- hundett Abgeordneten abgeftinimt haben, beweist eine so erstruniliche Teilmchmiosigkeit an diesem Ptobleim daS doch Großbritannien seit Jahr- zehrten in At.-m hält, daß hier besondere Gründe voniegen müssen. Und so ist es. Man weiß eben, daß die Annahme des Homerule-Gese zes nicht nur keine Lösung der irischen Frage bebau­tet, sondern daß dieses Gesetz in der PrariS nie­mals zur Anwendung kommen wird.

DaS Gesetz war mit Mehrheit unter Zu- stimmung der irischen Nationalisten an gen am- men worden, die damals nahezu drei Viertel dss irifdjen Volkes darsteluen, während sie heute, wo Jrlurrd völlig fnt Zeichen von Sinn-Fein steht, als Partei zu bestechen aufgehört haben. Es war bei Weltkrieg der mit den irischen Na- ttonal'.fien zahmen SiUs auftäumte und die Lo- fung »Autonomie für Irland' in das Schlag­wort »Los von England', in die Forde­rung nach der s el b st änd i g e n irischen Republik umwaidelte. Tie Iren beriefen sich darauf, daß die von den Alliierten ausgeqebene Parole vom Selbstbestimmun gs>echt der Völker auch für sie Geltung Hachen muffe, wobei sie sich aus das englische Slprichwort be- rusen tonnten, charity begins at homo (Wochk- tätiÄeit beginnt daheim). Es ist In frischer Er­innerung, tote England während des Weltkrieges zugleich in Irland Krieg führen mußte, wo es im wesentlichen nur daS protestantische Ulster auf [einer Seite hatte. Der 1914 übet England verhängte Belagerungszustand wurde 1916 für Irland b-sonders verschärft, und der englische Oberbefehlshaber French wütete dort als zwei­ter Herzog Alba. Nach der Beendiauna lei Krieges brachte der Premierminister Lloyd G:- orge feinem Versprechen gemäß eine neue Ho- merule-Vorl.rge ein wobei man die kachalische Jrenmehrheit und das protestantische Ulster da­durch zu versöhnen glaubte, daß man zwei oe« trennte Parlamente für diese beiden LandeZfeile ühuf, deren ein drittes gemeinsames gleichsam Übergeordnet wurde. Aber die Mehrheit der iri- fchen Abarerdneten blieb den Beratungen im UnterhiNfse grundsät-lick fern, und Irland der- ' warf die Homerule-Volkage von 1918 ebenso, wie ' es jetzt die revidt-tte von 1920 verwirft.

beiterparteien au. Kosten der Negierungskoalition so große Gewinne erzielten, anzun.'hmen ist, in Bälde zu Neuwahlen kouimt und diese einen Erfolg der Koalitio-iSgtgnrr ergeben sollten, sa wäre die Bahn für einen Versuch mit der Dv° minialläsung frei, wenn 18 nicht unterdessen an« gestchtS der Revolutionierung Irlands, wo j-tzi allgemein die Losung für die irische Repubül ertönt für dies Kompromiß zu spät ist. Bei die- s« Gelegenheit sei betont, datz ein solcher politi- icher Umschwung in England, wie er allgemein erwartet wird, zweifell».' auch die Aussichten für eine Revision des Versailler Friedens, Siir eine einsichtigere Haltung Deutschland geaen- ber. für eine entschiedenere Abfueisung de' fran- zösttchen 9?e»andiepO!ttif unb ihre Schraube ofme Ende nicht unwesentlich verbessern würden. P.k.

sckpiß, der das Autonomiegefetz sür Ober- f ch l e f i e n berät, feine Arbeiten bis zum Ton- nerLtag fotoeit gefördert haben, daß an diesem Tage die zweite Lesung im Plenum vorgrnom- mrn werden kann. Die deutschnationale Volks- vattei wirb nun bei dies« Gelegenheit di« Frage der Neugestaltung des Reiches über- banpt zur Erörterung stellen, da sie in dem Gesetz den Anfang zu einer völligen Aufteilung Preu­ßens erblickt. Die Diskussion über den Gesetz­entwurf dürfte sich wahrscheinlich in diesem Falle zu einer allgemeinen Besprechung d« Rcu- oefttiiuna de» deutschen ReichcS ausdehncu.

Arland in Ausmhr.

Die Parole: Los von England.

Die ««nesten Ereignisse in der irischen Ha-upl- stadt Dublin, wo eiujie Slraßenlauipie stattgejunden haben, sind ein Beweis für den toachfjeirdi'n Haß gegen die EiiAänder. Bisher bcjchrantte |td) die revolutionäre Agitation ver Siuniieiner auf gelegentlich« lieber falle auf eng- lilche Sotoaien und die Polizei, wobei allerdings auch schon viel Blut geflossen war, besonder-, da die Engjionder sehr scharfe Gegenmaßnohmeu tra­fen; aber ,«yi sind die Angriffe im größeren Plastst-ibe erfolgt Tie kurzen Meldungen, ine den englischen Btättern entnommen sind, lassen die gefährliche Lage für d>e Engländer mit be­drohlicher Deutlichkeit ertennen. Wenn ganze Hafenanlagen und Kohlenlager in Brand gesteckt werde» und wenn die Kämpfe In Dublin viele Tote und Hun-derte von Verletzten hinterlassen haben, dann ist dies ein Zeichen von der BuS. breituna des irischen Aufruhrs. In England hat man seither die Bewegung doch zu oberflächlich behandelt. Daß bei der Wstimmung im briH- schen Unterhause über die Home rule - Vor. läge für Irland, die mit Vierfüntstel-Mchrhett

Berlin, 24 November.

Am 15. Dezember findet eine Sammlung für das deutsche notleidende Kind im ganzen Reiche statt, Die Einleitung für dieses Kinder, h i l f ö w e r k war ein Teeabend, den gestern der Reichspräsident nab und an dem zahlreiche füh­rende Persönlichkeiten teilnahmen. Nach Mini- sterreden, Vorträgen und Filmdarfirllnngen üb« das erschütternde Elend beulftf« Kin- der hielt b« Reichspräsident eine Ansprache, in der « unter anderem sagte: Angesichts der großen Notlage d« beutfAen Kinder müssen alle Kreise deS deutfchrn Volkes zur Selbsthilfe nufgerufen werden. Die Frage, öffentlich« ob« private Hilfe ist hi« nebensäch. lich. Enflcheidenv ist, daß den un"lücklich«n Kind«u von allen Seite» und mit allen Mitteln schnell und tatkräftig geholten werden muß. U». f« ganzes Vaterland muh einmütig helfen.

Die KavitsivrMLebunZen.

ErklLrung ber Kronprinzessin.

(Prwckt-T-legramm.)

gäbe- und ein Regimentsstab durch fleberrmweluig gefangen genommen. Z.''l zowski gelang es im letzte» Auge»dlick im Au^ tomobil zu enttommen.

parlamentarische» Kreisen »«lautet, wird in der'den '.«utigen Besprechung des Etats für dir BuSfüh- blick rung des FiiedenSverttageS eine allgemeine De- ' batte über de» Friedensvertrag und feine Auswirkungen stattfinden. Weiter wird ber Ans-

AuslHadische Hilfe.

stkahrungSmtttel, Kleidung und Rohstoff«.

Di» «metifanifctien etganifatle»«« Mt Llndo» ru«B bet St»» In »tntfUlan» unb Cifrineltl te» »t/l ®ute« getan. «u<» tiinftS foU bleie »tlfeletfinnfl fortgesetzt wer»««, tote au« na<«benbett aSiHeilungsn tzervvrgeht.

Der Präsident der GefchSstsführeniden Aus- Muffes des ZentralLomitees zur Linderung den Not in Deuihchland urtb Oesterreich, Dr Hugo Lieiber, ist nach dreimonatigem Aufenthalt tu Deutschland von Berlin nach dem Haag obge- reist, um nach Am.erika zurückzubchren. Äor fei» ner Abreise hat Dr Lieber sich zu einem Presse­vertreter wie folgt geäußert: Tie beiden Haupt­gebiete der allgemeinen Notlage, deren Studium mich vor allem zu mein« Reise nach Deutschland veranlaßte, nämlich die Rot cm Nahrungs­mitteln und Kleidern in weiten Schichten der Bevölkerung und die Not an technischen Hilfsmitteln in der Wissenschaft und der Kunst zeigen eine solche Fülle von Unter- stutzungSmöglichkeiten oder besser gesagt -Notwendigkeiten, daß die augenblicklich verfüg, baren Sättel nicht etwa wie der sp-nchtoSttliche »Tropfen auf den heißen Stein', fondern oh« wie ein Tropfen aus einen heißen Felsen er­scheinen muffen. Ich habe die besonders bevrSna- ten Gebiete Deutschlands und Oesterreichs, wie das Ruhrgebiet, Thüringen, Schlesien, die ba» rlichen und süddeutschen Gegenden, Tirol ufw. durch Agenten besuchen lassen. Der Bericht, den ich danach dem »Central Relief Commitee' und sei­nen Mitgliedern über die hiesigen Verhälttiiffe «den werde, wird, fo hoffe ich, nicht nur di« Anstrengungen uirierer schon jetzt bestehenden, mehr <*S zweihundert zählenden Untertomiteed vervielfachen, sondern auch immer weitere Kreis« von der

Notwendigkeit schnell« Hilfe

überzeugen. Vor allen Dingen nehme ich die Gewißheit mit, daß durch die Amerikahilfe des Roten Kreuzes und durch die Ardeitsgemein- ,chaft zwischen diesem urtb dem Zentralausschust für die Auslandshilfe dir Verteilung uirsr- rer Spenden in der geeignetsten und unserer Wunsckfen entsprechenden Weise geregelt ist. Gleichzeitig hin ich entschlossen, tatteren Komi­tees drüben den Rat zu geben, mehr und mehr btejenw Form der Unterstützung zu wählen, durch die dem deutschen Streben nach Selbsthilfe weitestgehend Vorschub geleistet wird. Do zum Beispiel werden wir mehr und mehr versuchen, anstelle fertiger Kleidungsstücke sse De'rga' ?Eoff e urtd Garne zu senden. Fern« wer- die Polen 6<n toir die Unterbringung von Kindern in H Jungen me" na$ Möglichkeit begünftigen, und vielle

..... ........ .i- w'rd es auch gelingen,^Rohstoffe als sv^

falls werden die Russen am Sonntag abreisen 18,eu verachteitimg innerhalb

und den Waffenstillstand kündigen. ^tttschlanÄs zu senden. Durch das große Ent-