Meler Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 270
Sonntag, 21. November 1920
Fernsprecher 951 und 952.
1V. Jahrgang.
Fernsprecher 951 und 952.
Stimmung für Deutschland im Völkerbund
In
Die neue Regierung.
Anter fremder Aufsicht.
Gens, 20. November. (äiyne Drehtmeldtms.) X» «•**»<»ft Kr»* CT.-Mtv».» K*.
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11,51 BkrTte betrachtet, der fürcht« chn'«rtt sich General Rollet von Berlin noch Siün« ni’dcS wollen sichder AMmnmng enthalte».
Xie Rafletcr 'Jleutfien 8l»d#rtd)ten crleteinen rooctjcnUld) IrchSmal und zwar ave»»«. Der Avonnemenl«pret« betragt inonatl. 5.00 Start bei freier Zustellung in« (-au« Bestellungen werben leberjnt von »er 'iddjäftSfteUe ober ben Loren entgegengenemmen. $ ruderet, Herlcg »:.» 8iebaltion; €d)’ad,tt)Ol1ira8e 28/30, ?ur unoerlangt «ingefanbte Beitrage tann bte Stebattton eine '■»erantroort.-ng ober Lewahr In feinem stalle übernehmen Btüdjatjtung be« Se8ug«ge:be« ober Antprüchewegen efrootgernidjtoronung»mä8tger Kteierung au«ge(djtoffen.
j)nfertion«preUe■. 1) «inheitnische Aufträge- Die einspaltig« «nzetgen-Zeile M. LOO, bte einspaltige Reklamezeile TL 150. b) Auswärtige Aus träge: Die einspaltige «nzetgeuzeile M. 1.20, bi« einspaltige Reklame,eile M. 2.7$. alle» einschließlich Teuerung«,uschlag und Anzetgensleuer. — Für die Richtigkeit aller durch Fernsprecher aufgegebenen Anzeigen, sowie f”r rlufnahmebaten und Platze kann eine Sewähr nicht übernommen werben. — Druckerei: Echlachthosstr. 28/30, »eschästtstelle: ^kölnische et*. 5. Telephon Rr. 951 u. «62.
Einwohnerwehren festzustellen. Der General wird tm AnMnß daran in der ersten DezemLer- 'tiKCdje b-tn militari scheu Rat in Perrich der unter
Am Deutschlands Aufnahme.
Genf. 20- November (Eigene Drahtmel. düng.) Der Genfer Korrespondent der „Ncwyork Tribüne" glaubt aus verschiedenen Unterredungen mit maßgebenden Persönlichkeiten schließen zu dürfen, daß England und Frankreich zuge- stimmt haben Deutschland aufzusor. dern, seine Anmeldung für die Zulassung zum Völkerbund für die nächste Sommertagung des Bundes einznrejchen. Die genaue Form der an Deutschland zu richtenden Einladung steht noch nitfa fest, weil Frankreich sie Gesamtheit seiner Vorbehalte hinsichtlich der Wicdergut- machungSfraae In den Tert der offiziösen Aufforderung an Deutschland aufzunehmen wünscht. — Für die ffinfte Kommission des Völkerbundes, die über die Aufnahme neuer Mitglieder entscheiden soll, ist der Vorstand gewählt worden. Unter den Teilnehmern der Völkerbundversamm- hing herrscht die Ansicht twr, daß durch diese Mahl die .stebrheit ihren Willen kundgetan habe, den M'ttelm ächten die Ausnahme m den Völkerbund zu ermöglichen.
Fochs Vorsitz am 4 Dezember zusammen tritt, Beacht über die Entwaffnung erff.ittea.
Tschechen gegen Deutsche.
Zerstörung von deutschen Wohnungen, t P rivat-Tel earanun.)
Prag, 20. November.
In Prag-Weinberge erstürmte der Pöbel geistern die Wohnungen von Deutschen und verübte großen Vandalismus. Dreizehn Wohnungen sind vollständig zerstört. I« der inneren Stadt blieb es gestern ruhig. Am SpStnaÜMit- tag wurden unter den Augen be* Gendarmerie Plakate angeNebt, in denen zu* Vertreibung aller Deutschsprechenden aus Prag aufgefordert wurde. — Die Wiener Reichspost meldet aus Prag, datz die ffchechjsche Regierung Truppen nach Deuffchböhmeu entsandt hat zur Wiederherstellung der ffchechischen Staatsautorität. — In Prag ist auch die letzte Nacht ruhig verlaufen. ES erscheint noch immer keine deutsche Zeitung. Der Profu Lidu infolge hat die tschechische Sozialdemokratie Unterstützung der Forderung beschlosien nach dauernder Schlie- tzuua deutscher Zeitungen, Theater und Schulen.
Um Griechenlands Thron.
Die Stimmung für König Konstantin.
(Eigene Drahtmerdung.)
Lebens zu finden Der betraget auch den Verlust seiner liebsten Angehörigen mit gefaßterer Seele. Dem wird der Tod nicht nur der Erklärer, sondern zugleich der Berklärer des Lebens Wie er sie einmal gekannt und geliebt, i» vc* jugendlichen Begeisterung ihrer Seele, Im Vollwirken ihrer Kraft und Größe, in der rh. geklärten Ruhe ihres Alters, so stehen die Geliebten vor seiner Seele, so leben sie fort, unzerstörbar und unvergänglich Bis die Grenzen fdwhtben zwi scheu b-m, was wir Leben und Sterben nennen, und die Liebe es uns sagt: Es gibt ein Wiedersehen und ein Wiederfinden in böseren, reineren Wellen, in denen Gott alles, in allem ist. »Durch den Todesgedanken hindurch den goldenen Faden des Lebens ziehen/ das ist alles Suchens und Wiflens letzter Schluß.
Athen, 20. November.
Der nette Minister Cunaris hat einem Vertreter der Affociatet Preß erklärt: König Konstantin ist der König, der uns das Recht gibt. Wir hoffen ihn wieder zu sehen. Sobald die Volksabstimmung sich zu seinen Gunsten entschieden hat, wenn das Ergebnis der Wahl offiziös bekannt sein wird, wird die Kamme* ein* berufen werden. — In einer Unterredung, die der König Konstantin dem Korrefpondenten der Daily Mail in der Schweiz gewährte, erklärte der König, daß er vo« Athen aus benachrichtigt worden sei, daß alle seine Kinder unverzüglich nach Griechenland zurückkehren können. — Der Secolo meldet aus Athen: Die neue Regierungspartei hielt am Donnerstag ihre erste Sitzung im Parlamentsgebäude ab. Sie ergab Einstimmigkeit in be* Forderung, durch einen Beschluß der Volksvertretung die Wiederkehr König Konstantins auszusprechen. — Alle in Mazedonien stehenden Truppen haben ihre Df« fixiere abgefetzt: die Regimenter verlangten ihren ehemaligen Oberbefehlshaber, den König Kon- stamin. Diese Bewegung erstreckt sich auf nahezu alle Teile Griechenlands.
Zum Totenfest.
Der Sinn des Lebens und Sterben*.
Von
Arthur Brausewetter.
Worin besteht wohl die Todesfurcht?
Sie Völkerbund-Tagung.
Einspruch gegen Gsheimverträge.
(eigener Drahtbericht.)
Genf, 20. November
In der gestrigen Sitzung sprach der Schwei zer Bundespräsident Motta über internationale Verträge, wobei er betonte, daß die Anwendung von Friedensverträgen, soweit sie 6cm Völkerbuktd anvertraut ist, im Sinne der höchsten Unparteilichkeit und Gerechtigkeit gescheiten muffe, da biefe« im Charakter des Völ kerbundeS liegt Diese Voraussetzung fei auch unerläßlich für die Bestimmungen des Versailler Vertrages, die" durch den SBSncrbun» ailsgefülttt werden sollen und sich zum Teil auf Länder erstrecken, die noch nicht zum Bunde gehören. Herr Motta betonte sodann, datz die Schweiz besonderen Wert darauf lege, datz le i u e Geheimverträge mehr abgescksioffen werden und ermahnte den Völkerbund, darüber zu wachen, datz die internationalen Verträge künftig in ihrem Wortlaut unverkürzt veröffentlicht werden. 9m Lause des Abends ist bei dem Dor sitzeitden des Völkerbundes eine Note der deutschen Negierung eingelaufen, die sich aus die Man- datsvetwaltung der ehemals deutscktzm Kolonien bezieht Der Wortlaut ist noch nicht veröffentlicht.
Schon vor dem Kriege hatte das schnelle Anwachsen de* Großstädte einen Mangel an Wohnungen zur Folge Während des Krieges hat sich die Wohnungsnot bedeutend vergrößert. Mau. gel an Arbeitskräften und Baumaterial sind die Ursachen gewesen. Im Jahre 1916—17 hatten wir schon nur noch ein Siebentel der Friedens- bautäligkeit ,u verzeichnen. Heute hat durch Vermehrung der Haushaltungen, durch Zuwau- 1 derungen aus den abgetretenen u. besetzten Gebieten die Wohnngsnot eine nie geahnte Höhe erreicht. Zu ihrer planmäßigen Behebung wurde eine Zentralstelle deSStaatSkom. missa riats für Wohnungswesen gegründet deren Arbeiten größtenteils später an das Ministerium Mr Volkswohlfahrt und an , das Ministerium für Landwirtschaft, Domänen und Forsten übergingen Der Neugliederung der Verwaltung ging parallel eine neue geseAiche Grundlegung des Wohn» und Siedlungswesens. Das Kapitalabfindungsgesetz bietet Kriegsbeschädigten Gelegenheit gegen Ablösung । der Rente Haus und Land zu erwerben. DaS NeichssiedlungSgefetz sucht die Beschaffung
landwirtschaf lichen NeusiedlungSlandes
und die Vergrößerung bestehender $Keint>etri<fre bis zur selbständigen Ackernahrung zu vergrößern. durch Moor- unb Oedlandkultur. Domü- nenaufteilung, Enteignung unter gewissen Bedingungen usw Die Städte haben durch das verbesserte Erbbaurecht Einfluß auf die Regulierung der Grmtdstückspreise erlangt SMietz- lich tritt auch das Heimstättengesetz ht bat Dienst der Siedlungsförderung. Der Wohnungsnot mutz in erster Linie gesteuert werde« durch zahlenmäßige Vermehrung der Neubau- ten. Die dazu vom Staat. Reich und Gemeinden bereitoestellten Mittel betrugen weit über eine Milliarde. Die bewegliche behördliche Zu- schußwirtschast hat jedoch häufig preisfleigernd gewirkt, deshalb ist jetzt der Baukostenzuschuß in bestimmten Sätzen festgelegt. Die Anträge auf Zuschuß bearbeitet der Bezirks-Wohuungskom- missar Miet st euer. Selbsthilfe und besondere Maßnahmen für das Industriegebiet sind weitere Mittel zur Behebung der Wohnungsnot. Zwischen den Zentralbehörden und den Wohnnngsbedürftigen vermitteln die provinzialen Wohnungsfürsorge, und Siedlungsg«- sellschasten.
Die Baustoffbeschaffun«
ist aus klaren Gründen außerordentlich er* schwerst. Sie liegt den dem Regierungspräsidenten tmterstellten Baustoffbejchasfungsstellen ob. Ergänzt wird der-behördliche Apparat durch ge- meinniitzige Einkaufsgesellschaften Der preußische Fiskus hat vierhunderttausend Festmeter Bauholz zur Versiegung gestellt. Die kohlesparenden Baustoffe — Lehm und Holz — werden wie früher wieder mehr zum Wohnungsbau heran- gezogen. Um den Kleinwohnungsbau zu fördern. hat die Regierung in einer Sonderpolizei-, vcrordnung für Kleinhäuser gegen früher wesentliche Erleichterungen geschaffen. Der Entwurf zu einer Musterbauovdnung ist im Werden, die dem Mietskasernenbau ein Ende macht. Die Kleingarten, und Klernpacht» landordnung ist auf neuen Grundlagen aufgebaut worden. Kleingartenämter werden in den Städten errichtet werden. Zur WohnungS-
der Vorstellung, daß mit dem Sterben das pei» sönliche Ich verschwindet, wäl-ren- die Well bleibt. Aber der Tod w-rd eine Befreiung Von den Köinpsen und Leioen per Jndivitn.ali- :ät, eine Lossagung von den Sorgen und Nöttn des Alltags. Ieiier Friede, jenes Versohntsein, wie wir es oft auf den Gesichtern geliebter Heimgegangener erblicken, scheint daher zu stantmeii. Unb dennoch: diese beruhigenden Gedanken, die weise und abgeklärte Philosophie, sie geben dem zerrissenen Herzen nicht, was cs sucht. Wer einen Menschen von ganzer Seele geliebt und dann verloren hat, kann den Gedanlen nicht fassen, daß nun alles ans sein, daß er den Geliebten, den er so lebensfrisch, so lebensfroh eben noch gekannt, nie Wiedersehen soll Wer leidet und einsam ist, sucht ja nicht Erlenntnis und Weisheit. Trost und Kraft sucht er. Ten Trost, daß der Tod nicht das Letzte sein kann. Und die Kraft, die Schwere und Härte des Lebens zu tragen und zu Überwinden. Wer die Welt nicht durch eine Träne gesehen hat, der wird stets ein schlechter Metaphusiker bleiben, hat einmal brr. französische Philosoph Guyau gesagt. Es liegt Wahrheit in diesem Worte. Di/ Leiden erst schaffen das Verständnis der tiefsten und letzten Fragen des Lebens. Wer leid st sucht eine Welt, in der des Leids dunkle Tore geschloffen sind und Lickt nnd Leben leuchet. Dem ist auch der Tod nicht mehr nndu'-chdring- liches Dnnkol, sondern ein Licht, das die Ewigkeit anziindet.
pflege und -arvfficht werdett neue Verordnungen erlassen. Wohnungsämter überwüchen ihre Durchführung. Die Wohnungsnot ist eine Welt, krise. Sieger, Besiegte und Neutrale leiden gleichermaßen darunter. Die Regierung • versucht mit allen Mitteln ihr betzukommen. Aber die Schwierigkeiten sind ungeheuer groß. Sie lassen sich nicht von heute auf morgen befetttgen. Das ganze Volk mutz an der Lösung dieser lebenswichtigen Frage Mitarbeiten. Der An- fang ist gemacht worden: »System Schmube*. ES wäre im Interesse des Volksganzen zu wünschen, wenn sein Weg: »Durch Arbeit zur Siebe timg“ viele Nachahmungen fände.
Sie Einwohnerwehren.
Keine Beteiligung der Daher« i« Tirol.
lPrivat-Tetegramm.)
München. 20. November.
Die Landesleitung der bayerischen Einwoh- nerwelnrn hat im Hinblick auf den Protest- streik der Tiroler Arbeiterschaft die Beteiligung an dem Landrssch- -tzen der Heimat- wahren TitolS offijieu abgesagt. Die für heute und ir-trge-t vorgeseheucit Sonderzüge nach Innsbruck vir itndi den letzten Beschlüssen wc- nigs'ciks bis zur Landesgrenze gefi hrt roerocn sollten, roeraen nicht abgehen. — Aus Innsbruck wird gemeldet: Die Tagung bet tiroler n*-b bayc- tifrfnn Einwohnerwehren verlief ohne jeben Zwischenfall.' ES kam zu grotzen Kundgebungen fnr ben Anschluß Tirols nn Bayern.
p Es gibt nur einen Trost und eine Aufri ch- nma dem Tode gegenüber: der Glaube an das Leben. Dieser Glaube aber schreibt ein Zeugnis in das leidende Herz. Es be 6*: ine Liebe höret nimmer auf. Glaube nnd Liebe werden eins, werden zu Mächten, g^gen die alle Verstands-rrguinente alle tmtermin:ereitb,'n Zweifel, alles ängstliche Bangen und Zagen zu einem Nichts werden Man mnß lernen, die richtige Stellung znm Tode einzunehnien. Au sich »st er nichts. Erst wie wir uns zu ihm stellen, das entscheidet übet sein Wesen wie seinen Werst. Es ist genau dasselbe wie mit dem Leben. Auf die Anoen kommt es an mit denen wir beides anbHrfen. -Es gibt Menschen, bte heitere, lachende Augen haben. Es gibt cm- bere, die mit immer traurigen, immer grübclu- ben Augen durch dies Leben wandern Die ersteren sind die Sonntagskinder, bte, weil sie glücklich aelcbt haben, auch ruhig zu sterben wissen. Denn es ist keineswegs so, daß, wie man annehmen sollte, die Unglücklichen, die von dieser armen Erde und von ihrem Leben Unb-fri-, d'«wn lieber und leichter st-rben als die Glücklichen und Befriedteten. Vielleickst erwarten sie immer noch das Große, das Wunderbare ihres Lebens nnd können eS nun nicht fassen datz der Tod ihnen da? endgültige Ziel setzt.
Neber den Dingen stehen, auch über dem Leben nnd Sterben d-is ist es, worauf es an- kommt. Nur der Standpunkt, den wir wählen: in der Höhe oder Niederung, entscheidet, ob uns bas Leben grau und eintönig, der Tod dunkel und sinnlos erfd-emt. Oder ob Beides von Ltcht und Klarheit erfüllt ist. Ein Suchender bis an ,ein Lebensende zu sein, das ist des Menschen Los und Bestimmung. DaS Finden ist eine Sache für sich Das Suchen ist alles. .Ein Mensch^bleibt weise, so lange er die Wahrheit fuart. sobald er sie gefunden haben will ist er em Narr.« Alles Suchen aber bat schließlich
1 Ziel: das höchste Gut. Gott ist dos höchste Gut .Du haft unS, Gott, g"schaffen zu
Darum ist unser Herz unruhig. b«S eS ruhst in Dir,' schreibt AugusttnuS. ®te Innere @e borgen^ eit seines HergenS in jenem höchsten und letzten Gnt finden, das wir Gott heiß« in das rätselhafte Leben, ht das rätselhaftere Sterben Sin und Zweck bringen. Erst wer diese innere Geborgenheit gefun- TOotaiLT i!ltrl^0LPeben voller Inhalt unb dorTod der große Dc freier der Per- eins verschlungen ' ihn LAen und Tod sein und als fortwirkende Kraft die nimmer aufhörende Liebe zenqen. DaS große siegende Lickt wird damit : der Tod, an b*m die Ewigkeit der Liebe sich ent-
, erleben auf der höchsten Stufe des ! ZEidS, ein Eingehen zu der vollkommenen de- Lebens, ein Wackwerden zu einem Sein ,m Ge:ft und fn der Wahrheit. 1
•m,r eines Tages enden, Tod i ber niemals wach Gstvessnen. Nie entschlaft, iver einmal wach gelebt.- So ftebf M auf dcm Fries in dem kleinen W-.ldenbt'ich- Mansalenm aus der Rnckwite des Euvhrosyn^ Denkmals im W.-imar-r Bark. ™ —
Warnung an die Tscheche,!.
Dresden, 20. 9tse#ezr6et. (Privattelegramm) Der Voltsbund der Deutsch-en auS dem ehemaligen Oesterreich protestiert namens feiner noch Täuss-noen zählenden ischecho-slowalifchen Riitgfteder gegen die Vergewaltigung der Deutschen in der Tschecho-Sloiwakei. — Wie verlautet, fiat die englische Regierung den tschecho-flow.chi-' schon Minister des Aeutzern, Dr. Behnisch, wissen lassen, datz die Frage des Minoritätenschutzes in der Tsch-echo-Dlmwakei auf die Tagesordnung der Völkerbundsverfamm- l u n g in Gens gesetzt werde, falls die Deut- schen-Verfolgnugen in der Tschecho-Slowakei nicht sofort ihr Ende finden würden-
LeukUNgszuschlag für Beamte.
Unterredung mit dem ReickMfinanzminister.
Das Ortskarrell Kassel des Deutschen Ream- tiMurtbcs bittet uns, folgende Vätteilwig bekannt zu geben: Die Frage des Sicuming*- znschLaqes für die Beamten, der zurzeit fünfzig Prozent des Grundgehaltes, des Orisptschla^S und der Kii vcrzuschlage beträgt, beschäftigt augenblicklich nicht nur die gesamte Beamtenschaft, sondern auch weite Kreise der Bwölke- runfl, da durch eine Erhöhung des Teuerungs-
Genf, 20. November. (Eigene Drahtmel- düng.) HavaS meldet: Die griechische Regierung bat den Mächten mitgeteilt, daß sie keine Aenderung ihrer Politik gegenüber der En» te nte vorbereite und datz sie an dem Abkommen» mit den Alliiwteu feftHalte, soweit c5 von der Mehrheit der Kanrmer gekstllig' würde. Aus Ersuchen des diplomatisch« n Korps hat die alliierte Flotte die griechischen Gewässer verlassen. — Der Matin meldet aus Athen: Ter Zusammentritt der Kammer zum 26. November ist vertagt. Das Kabinett RhalliS hat die ersten Erlasse an die Beamtenschaft int Kamen deS Königs Konstantin unterzeichnet. Die Dolksabftim- , ----- mut-g soll am 15 Dezember ftatffinven. Di;
T-nipS" be- Dnbängcr des früheren Ministerpräsidenten Pe-
Sie SiedlungsplSne.
Ltaatlichr Wohnnngsfürforge in Preuße«.
3u» Beseitig»«, dr» W»hnung«»oi find Best»«, dünge» tm Sange, dt« in gropzllgigrr Weise 01« BnntütigLett belesen sollen. De» nadifteb- enoe Bericht gidt «»fsthi», «dr» dt. Ptüne. namentu* Uber oae «hftrm Srhmndr.
nicht °t-hr Er lernt ihn Neben, mn bt der'chen, «m die Entwaffnung der bayerffchon Liebe zu ihm den Sinn nnd die Kraft seines («—•"----- -