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Staffelet Neueste Nachrichten

ftt. 269. = Ifl. Jahrgau»

rinaert^tct. Außerdem hat der ResterungSprL-i vom Sportfest von KHodria am L Oktober 1917, fibent genehmigt, daß am Sonntag der Loten in' bei dem Mannschaften der 1. KompagnieWal­

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4- Bet wem wurde eingebrochen k StSdttsche

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schastliche Wert dieser Entrichtung oh« weite-

Bettenhausen eine Haussammlung veranstaltet wird. Dieses Liebeswerk für den eigenen Stadt­teil wird sicherlich freudige Spender finden.

Da alles teurer wird...

Ml Rücksicht auf die allgemeine Preissteige­rung der Lebensmittel hat der Magistrat be­schlossen, von den Schülerinnen, die am H ä u s- wirtschaftsunterrichte der Mrtttel» und Bürgerschulen teilnehmen und die in diesem Unterrichte bereiteten Speisen ein- nehmen, einen Beitrag von 30 Pfg. für die Por­tion in den Bürgerschulen, von 50 Pfg. in den Mittelschulen zu erheben. Die Beträge werden vierteljährlich erhoben werden. Bedürftige Kin­der können von der Zahlung aus besonderen Antrag befreit werden.

kein Vertrauen zum Völkerbund, dessen um internationale Streitfrage« beizulcg bewiesen werden tung-strag« v EtnmIschuuZ I

tun« erfahrt dienopiiwe ytituna" von zu­ständiger Stelle, daß die Pläne vor der Vollen« bintfl stehen und in den nächsten Tage» dy» Reichskabinett Mr Begutachtung vorgelegt wer- den solle«. Die Umorganisation erstreckt sich «f das ganze Reich und wird hier und da Mr Zu­sammenlegung einzelner Ressorts führe«. Die

wurde.

4- Liebe und Revolver. Ein neunzchnjLhri- qe? Mädchen, das hier am Ständeplatz, die Wirtschaft erlernte, hatte fich fteÄflich in einen Künstler verliebt und wollte dann sterben. Sie beschaffte sich einen Revolver und schoß sich auf der Straße in die linke Brust. Die Freiwillige SanitätR!olo-nne befördert« die Verletzte nach dem ElifabeMrankenhaus. Sie war dann stob, daß das Sterben noch einmal ohne den Tod ab-

DaS Kaffee-Kabarett ^Hanfa" wird augen- kcktcklich durch die junge Tänzerinnentruppe von Rena Werner belebt: Kurze Röckchen, blan­ke Seine, Tamburin und Pußtazauber! Dazu das werdende Phänomen Rs Rolf. Immer wieder kommt man in Zweifri, ob man's hier mit einer Dame zu tun hat oder mit einem Man­ne. Lux Ftldhaut, der Humorist, bringt die politische Note in» Ganze und Paula Brück­ner ... über sie wurde kürzlich schon das Ur­teil gegeben. Hübsch macht sich's hier. Wenn aus denKatakomben" die reichen Klänge b:* Schrammeln herübsrfchweben. Immer wie­der aber muß die gediegene Musik des Mell- tzcineman.n-Quartetts hervorgehoLen wei­den, das in jeder Lage an bei künfllrriickni Qualitätsarbeit festhält.

Neuer ruMch-voMcher Krieg.

Wiederbeginn der Feindseligkeiten.

(Eigene DrahtmÄdmrg.)

Riga, 19. November.

An der Polnisch-russischen Front haben offene Feindseligkeiten von beiden.Seiten gestern begonnen. Die Polen überschritten die Be- resina Mischen Bobruisk «nd Borissow. Beide Städte siw> von den Roten Truppen geräumt. Warschauer Meldungen «ifolge hat das polnische Ministerium für militärische Angelegenheit«: angeorlmet, daß die Personen, die vor den mili­tärischen Auötzeüungstormnissionen erklärt ha­ben, daß sie von dem ihnen zustehenden Recht der Abstimmung Gebrauch machen wollen, bis zum 20. Januar 1921 vor den zuständigen Zi- vilbehörden eine formelle Optionscrklärung ab-- geben müssen, widrigenfalls sie MM MMtär. dienst eingezogen werden sollen.

Sturmerprobt.

Just zur rechten Zeit, da wir wieder am Totensonntag unserer teuren Gefallenen im Kriege gedenken, hat Hauptmann Ernst Bach beim Stabe des kurhessischen Reichswehr-Jäger- bataillons Nr. 11, einer der bewährtesten Kom­pagnie. und Bataillonssührer des nach ruhm­reicher, mehr als bundertiähnger Geschichte durch die Heeresverminberung zugrunde gegangenen Jnfanterie-RegimentS 83 in Kassel ein Büchlein herausgegeben, das zum Preise von 5 Mark im Verlag von Carl Victor in Steffel erschienen ist. Es stellt ein leuchtendes DeNwial der Tap­feren vom aktiven Regiment 83 dar. Bei Lüt- tich, wo er seine erste Verwundung erhielt, führ­te Bach die achte Kompagnie, die, wenn auch Mit blutigen Verlusten, hier zu einem der ersten große« Erfolge beiwagen konnte. Schon einige Wochen später halfen die 83er bei der Befreiung Ostpreußens, wirkten im Oktober 1914 an dem Siege von Opatow mit, bet die polltische Lage auf dem Balkan so bedeutend beeinflußte, und erstürmten am JahresMusse die Höhe 10 in der blutigen Sturmnacht von Rawa, die das 2. Bataillon auf die Hälfte verschmelzen ließ. Un­tat dem Befehl der Oesterreicher, die aber die Stellung nicht halten konnten, scWug das zweit» Bataillon. avettmrl wie durch ein Wunder ge­rettet. gemeinsam mit den lC7ctn im Oktober 1815 be< Komarow den Kosakenstuvm zurück und st» nächsten Jahre kämpften 83er und 167er vsiederunr gemeinsam an den Mn-enden An­

ernstes Wort mitzureden und die Volksvertreter mit ihren Wünschen bekannt zu machen. Der Bund deutscher Frauenvereine, der etwa 900000 Mitglieder zählt, hat sich nun in seiner letzten, erweiterten Borstandssitzung sehr eingehend mit der Frage der Bekämpfung der Ge­schlechtskrankheiten beschäftigt, weil dafür Gesetze in Dorbereitunq sind, die voraus- stchüich noch in dieser Reichstagssession verab­schiedet werden. Diese Angelegenheit aber geht die ganze Frauenwelt an, sie ist so innig ver­schmolzen mit SiMchkeits-, Mochol-, Woh- nungs- und noch vielen anderen Fragen, daß es einfach Frauenpflicht ist, sich darüber zu un­terrichten und Stellung zu nehmen und also da­zu beizutvagen, daß die Stimmen der Frauen den Frauenstandpuntt betonen und das Gesetz dadurch beeinflussen. Bei der Bundessitzung hat über solch» Fragen, betreffendStand der Gesetzgebung zur Prostitution und Geschlechts- tranäjeiten Frau Kraus-Fessel, Regierungsrat im Preußischen Ministerium für Volkswohl- fahrt, eingehesid und klar berichtet. Wie uns mitgeteilt wird, soll die erfahrene Rednerin auch für Kassel gewonnen werden, damit sie die hie­sigen Frauen von bet ungeheuren Wichtigkeit dieser Frage für unser ganzes Volk überzeugt, *>amit sie auch ihrerseits Stellung dazu nehmen.

lein mag auch den anderen Kasselanern und Hes­sen. eine bleibende Erinnerung an ihr stolzes 83. Regiment vermitteln und ihnen zeigen, wie unsere braven HessenfShne auch in diesem un­glücklichen Krieg ihre Pflicht erftlllten. Zahl­reichen Offizieren und Mannschaften wurde ein Denkmal gesetzt und von den UebeÄebenden er­fahren wir, wo sie sich heute befinden. Das ae­robe wird manchen alten Angehörigen des Re- aimenks interessieren, dieses stolzen Kasseler Regiments, von dem Hauptmann Bach schreiben darf: Sturmerprobt! H.

Ich bi« ganz platt-

Die Ueberraschung eines Einbrechers.

Still war's heute nacht gegen *42 Uhr in der Altstadt. Nur eine Streife der Grünen be­wegte sich durch die Straßen und Gassen. Plötz­lich stutzte sie. Da,'an der Ecke des Grabens und der Ztegengasse, an einem Tuchgeschäft, stand ein Mmn. Recht auffällig. Die Beamten verteilten sich und standen plötzlich vor dem eri- samen Manne. Der war völlig verdutzt und machte die faufflTten Ausreden über fernen nächt­lichen Straßenbummel. Er wurde sestgehalten und die Beamten drangen in daS Haus ein. Da­rin fanden sie die Tür zum Laden erbrochen und in dem Laden war ein Mannftüeweg' beschäf­tigt, die verschiedensten Waren einzupacken.

War schon der Mann, derSchmiere' gestan­den hatte, verblüfft, so war dies bei dem Ein­brecher noch viel mehr der-Fall. Er war wie aus den Wollen gefallen und sagte nur:Ich bin ganz platt! Die beiden wurden daun zur Wache deS 8. Reviers gebracht.

Es bandelte sich bei dem Einbrecher um einen 26 Jahre alten Fahrbursch von hier. Sein Kom­plize ist 21 Jahre alt. Die Beamten bewachten treffen den Laden, während ein weiterer sich aufs Fahrrad schwang und den in Kirckdiunold wohnenden Besitzer deS Ladens herbeiholte. Auch er war, als er mit der Kunde von dem Vor ge­fallenen geweckt wurde, ganz Platt...

Die politischen Rechte der Frau bergen ter vielem anderen auch die Pflicht für sie, mit Gesetzentwürfen zu beschäftigen, die ja ganze Volksgemeinschaft berühren. In erhöhtem Matze aber trifft das zu, wenn eS sich um Gesetze handelt, die bte Frauenwelt betreffen und bei denen sie sich nun nicht abwartend zu verhalten hat und das ertragen muß, was tot Rate der Männer beschlossen wird, sondern sie hat ein

lensteins Lager" aufführten, bildet den Beschluß dieser ungemein gegenständlich und «tit soldatt- cher Frische geschriebenen Schilderungen, die nur einen Teil der gewaltigen.Leistungen des Regiments umfassen. Nicht nur die alten Offi­ziere, Unteroffiziere und Mannschaften, die hier unter ihrem Hauptmann Bach kämpften und lit­ten, werden diese schweren Stunde« gemetnfa-

Rußland mobilisiert.

Riga, 19. November. (Ggene DrahttoÄ- dung.) Rach einer hier eingelaufenen Nachricht mobilisiert Sowjetrußland alle wehrfähigen Männer bis zu 36 Jahren. In der Industrie sollen alle kriezsfahigen Männer durch Frauen ersetzt werden. Zwischen Moskau und WitebSk sind fünfzehn neue Divisionen In Bildung begriffen. ______

Betriebsräte im WfWsrat.

Ein Entwurf des Reichsarbeftsministeriums.

(Eigener Trahtbericht.)

Berlin, 19. November.

Bekanntlich ist im BetriebSrätegefetz die Bor. schrift enthalten, daß zwei gesonderte Gesetze, die mir der Materie der Betriebsräte in engstem Zu- sammenhaag stehen, zu erlassen sind, nämlich ein Gesetz über die Verpflichtung zur Vorlegung einer Betriebsbilanz gegenüber dem Betriebsrat und ein Gesetz betreffend die Entsendung von Mitgliedern des Betriebsrates in den Bufsichts- rat DaS Rrichsarbeitsmmistrrium hat einen Gesetzentwurf aufstellen lassen, der nunmehr die Frage der Delegierung von Betriebsrats« mttAiederu in den Ausüchtsrat regeln soll. Es handelt fich hierbei, wie betont werden muß, vor-

Lokalnachrichten vom Tage.

-r- Es siel ein Reif... Heute morgen fiel bei einer Temperatur von 1 Grad Celsius wieder Reif. Nach der für morgen, Sonnabend, vor­liegenden Wettervorhersage ist für die nächsten Tage mit einer Aüdauer der gegenwärtigen Wittemng zu rechnen.

-4- Turnen, Sport und Spiri. Am Sonntag früh 10 Uhr findet im RestaurantBahnhof WilihelmsHöhe" (Staatsbahnhofs der diesjährige Herbstgautag der Radfahrer des B. D. R. (Gau 17 a) statt.

--- Vom Kasseler Sanitätswesen. Rach dem Monatsbericht dxr Freiwilligen Sanitäts-Ko­lonne vom Roten Kreuz, e. V., Kassel wurde die Kolonne im Monat Oktober 1920 Wiche Or­leans ftraße 15, Fernruf 1858 304 mal in An­spruch genommen. Hierbei handelte eS sich 36 mal um plötzliche Unfälle und 123 mal utfi Transporte Kranker innerhalb der Stadt, elffmal um Transporte von auswärts nach hier und umgekehrt. Eiste Hilfeleistrmg von der Wache Orleansstraße 15 wurde geleistet bei 81 Unfällen und 53 plötzlichen Erkrankungen, zusammen 134 mal. Hiervon wurden befördert mit der Rüder- Sre 45, mit bet Fahrravb>chre 13, mit dem tischen Krankmagen 66 und mit dem eigenen Kolonnen-Krankenauto, derSore*, 46 Personen. Einzelleistungen der Kolonneamtiglieder, außer der Wache, sind hierbei nicht mit aufgeführt. Bei Unfällen oder KrankenttanSPoprten. Tag und Nacht, für hier und nach auswärts, rufe man nur die H-ruptwache Orleansstraße 15 an.

-7- Vollwertig versichern! Zu dem unter dieser Überschrift gebrachten Artikel wird uns aus Handwerherkrersen geschrieben: Aus Übel angebrachter Sparsamkeit geben manche Hand­werker die Werte der Vorräte viel zu niedrig an und rechnen damit, daß im Fälle eines Brandes ja doch nicht alles zugrunde gehe. Un­ter solchen Verhältnissen kann eS aber vorkom­men, daß der Versicherte im Schadensfälle Überhaupt nichts oder nur sehr wenig au- freier Entschließung bet Gesellschaft erhält, z. B. die Vorräte haben einen Wert von 30000 Mark unp sind für 20000 Mark versichert. Werden durch einen Brand für 10000 Mark Vorräte vernichtet so rechnet die Versicherungsgesellschaft: Versi­chert waren die Vorräte mit 20 000 Mark, nach dem Brande waren noch vorhanden 200000 Ml, bleibt somit zur Entschädigung 0 Mark. Dem Geschädigten wich dann zu seiner Ueberraschung erklärt, daß er mit 10000 Mark sich selbst ver- sichett habe, diese bei der Schadensberechnung somit nicht in Betracht kämen. Für die Ver­sicherung sei lediglich maßgebend für diesen Fall, daß der Wett der versicherten Vorräte mit 20000 Mark noch ungeschmälert vorhanden fei. Da diese Wette der Vorräte einer steten Verän­derung unterworfen find, ist eS zweckmäßig, sich höher zu versichern, als der vermutliche höchste Betrag sich beläuft; im vorstehenden Falle z. B. mit 35 000 Mark.

Elrittoi«stallate«e und Kautiousleiftong. Der Verband deutscher Elektro-Jnstallations- firmen in Frankfurt a. M. hat eine wichtige, neue Einrichtung geschaffen, nämlich Ne HeyPt- pfandstell-, die in Gemeinschaft mit der Berei­nigung der Elektttzitätswerke, E. V. Berlin, und dem Bund der ElektnziiätSversorgungsunter- nebmnngen Deutschlands. E. V. Berlin, ge­gründet worden ist. Die Elektroinstallateure sind regelmäßig bei mehrere« ElektrizttStSwer- ken und Ueberlandzentivlen zur Ausflihnmg von Anschlußanlagen zugelassen und müssen bei sämtlichen Werken, bei denen sie zugelaffen find, Kautionen in nicht unbeträchtlicher Höhe hin­terlegen. Diese Kauttonen erreichen in vielen Fällen die Höhe von mehreren Tausend Mark. Die neue Einrichtung deS Verbandes bezweckt durch eine einmalige Hinterlegung von 200 Mk. bei genanntem Verband sSmünhe Einzelkautto­nen btt den zahlreichen Werken abKilösrn, so- weit sich Nest hex Hauptpfipchstellr anseschfeKn

BermesstmkMemnte, die das SiedlungSgÄ« Fasanenhof abstecken, sanden dicht bet Domäne Fasanenhof unter einer kleinen Drücke in einer Bachfurche eine erbrochen« Geldkassette Kasseler Fabrikats. AuS welchem Einbruch sie stammt, ist noch nicht bekannt.

-T- Von einem Fuhrwerk überfahren. Heute morgen wurde in der Weserstraße eim Frau von einem Fuhrwerk der Reichswchr überfah­ren. Die Frau erlitt schwer« Verletzungen am Kopf und am Unterschenkel. Von der Frerwfl- ligen SanitätSkolnne wurde sie v-rinmden. DaS Fuhrwerk war weitergeftchreit.

-r- Durch Lokomottvdampf verbrüht. Auf Bahnhof Oberstadt war gestern ein>.itter unter einer Lokomotive beschäftigt. AuSstrSmen- ber Dampf verbrühte ihm dabei den Rücken. Der Verletzte wurde noch der Wache Orleans» ftraße der Freiwilligen Sanitätskolonne ge­bracht, wo ihm die erforverliche Hilfe zuteil

AuS dem Reiche der Kleinkunst.

Im Kürrfilerbrettl Winzerstuben feiert Nach wie vor das Earlton-Duo seine Triumphe. gebet Freund einer vollendeten Tanzkunst freut H des schönen Bildes, das dieses Paar abgibt. Bei de, letzten Matinee im Neuen Theater war das so recht zur Geltung gekommen. Wenn Lot­te Mo relly jetzt in bunter Tracht flavische Na­tionaltänze bringt, so harmoniett dies bestens mit der ganzen Erscheinung der Künstlettn. M. del S a r t o spanisch die Morelly slavisch ... mehr kann man nicht verlangen! Neben dm ge­sanglichen Darbietungen von Annie Engeler heben sich aus dem Rahmen des Ganzen noch die ausgezeichneten humoristischen Vorträge von Fran, Baumann hervor. Unwillkürlich ist man gezwungm, Vergleiche mit Otto Rsutter zu ziehen, aus dessen Born er teilweise schöpft ein sächsischer Reutter, über den man gern und herzlich lacht. Seit langer Zett gefiel kein Hu­morist an dieser Stätte so wie dieser. Fred Land macht mit dermodernsten" Poesie be­kannt. Dada ... es gibt Lacherfolg. Ninni NrkolauS' Geige, Hein, Weckesser am Flügel sind nach wie vor die Träger des musikalischen TeileS. -a-

gegangen war.

-r- Allerlei vom Tage. Parteisekretär Ga- domSki von der Deutschem Demokratischen Par­tei, Schriftleiter deSAusbau* wurde gestern vom Schöffengericht wegen Beleidigung des aus demDuell" mit Dr. Lange bekannten Antise­miten Dr. D int er zu 500 Mark Geldstraft der. urteilt. Gegen das Urteil ist Berufung einge- leiflt worben. - Zu der gestrigen Meldung über den großen Bankbetrua sei berichtigend mit- »stellt, daß der achtzehnjährige Betrüger nicht für 50000 Mark 50-Mcrrkschetne, sondern für 180 000 Mark erhalten hat. MS heute sch« noch jede Spur bet beiden Flüchtlinge. Auf Bahn­hof Oberstadt erlitt ein Fräulein aus der Mktteloasse, das nach MöncheSof fahren wollte, durch das ZiMilagen einet Weiltür eine be­denkliche Handverletzung. Angehörige der Frei­willigen Santtätskolonne, die sich im Zuge be­fanden, leiteten die erste Hilft.

Veranstaltungen am Sonnabend. Staat!. Schauspiele:Der Biberpelz-, 7.30 Uhr. Reslidenztheatet:Ihre Hoheit, die Tänzerin", 7.45 Uhr. Neues Theater: Spezialitäten. 7.45 Uhr. Metrovol,The­ater:Mamsell Tunichtgut" undWrmcka und Lluraka". Hassia - Lichtspiele:Der Verächter deS Todes-. - Deutsche VolkS- p art et: Frl. v. KuleSza-Berlm: .Kulturauf- oaben der deutschen Frau In der Gegenwart" Ev VereinShauS. 8 Uhr. Reichszentra- re für Heimatsdienst: Hauptmann Schm Ude:Durch Arbett zm Siedelttng*, Stadtpark, 8 Mr.

haben. Die Zahl dertenigen UebeAartozentmlenIS und Werke, die sich der Hauptpfand-stelle am- e schließen, ist ständig im Wachsen begriffen Die t Summe von 200 Mark wird dem Jirstallateur " zinstragend durch den Verband in guten Papie.

tgelegt. In der heutigen Zeit anHespann- Geldbedarfs leuchtet der hohe voWwitt-

gcbern unv Arbeitnehmern die Grundlage der Erötterunsen abgab. Der, Resereittentttovurf will den Arbeiter-Atlfsichtöriten gleiche Rechte rnw gleiche Pflichte« sicher«.

Vereinfachte Finanzverwaltung.

BrSeit in bet Heimat fanden.

Das Tiroler LandeSschieße«.

München, 19 .November. (PrivattelegramaH Der Eisenbahnverkehr imf be« W« Bayern nach Innsbruck führenden etnie« i* eingestellt worden. Der Tirole, Landtag hat einen Antrag abgelehnt, der daS Set* bot des LandeSschießenS der Tiroler Heimat- wehren sowie die Ausweisung Eschettch» «nd feines bayerischen Mitarbeiters Kanzler fordert, falls diese Beiden nach Innsbruck käme«. Dar­aufhin haben gestern die Tiroler Sise«hah- ner. um das LandeSschieße« «nd die Einreist der bayrischem Teilnehmer zu verhindern. De* Generalstreik erkliirt.

Polen «nd Deutschland.

Warschau, 19. November. (Eigene Droht* Meldung- Am SS. November werde« die Ber» Handlungen zwischen Pole« und Deutsch­land über de« Turchgangsverkehr durch de« volnifchen Korridor in Patt« wieder auf genom­men werden. PaderewSkj hat be« Vertrag zwischen Pole« «nd der Stadt Da«ztg «ntex- zeiget.

Die griechische Thronfraoe.

Köln, 19. Novembar. (Eigene Drahtme Reuter meldet aus Athen: Die Borbespre, der am 17. November zusammen Abgeordneten der KSnigSpartei ergaben Einstimmigkett für de« Anttag, die Rückberpfung König Konstantin« durch ParlawentSSe- fchlutz auSzittprechen. DieTimes" melden ob* Athen: Der englische Gesandte erhiett die Wei­sung des LonÄner Kabinetts, keine SrelluuK nähme gegen die Haltung der neuen RrgzerWst in der KSnigsftage einzunehmkK.

Japan hat kein Vertrauen.

Senf, 19. November. (Eigene düng.) Der japanische Autzennttnister hat sich weigert, dem Berlangeu japanischer nachrukommen nnd die Rassen frage

beim Uebergang der Landesftnanz-OrganisaPtz, nen auf daö Reich geschaffenen Grundlage,

Forderung von Beamtenzulag«» .

Dortmund, 19. Rovewber. (Privatteko» Komm.) Die Beamtenschaft im Industriegebiet ordert eine sofortige Erhöhung der TeuerungS- zulage« um fünfzig 618 fünsundfiebzig Prozent. Da bisher noch keine Einigung erzielt werden konnte, deabsichtigt die gesamte Beamteuschastz am Sonnabend oder Montag in den AuSstand zu treten, falls nicht biS zu diesem Zeitpunkt eine bindende Zusage seitens deS ReichSflnanz- Ministers erfolgt ist. Unter der Bevölkerung des rheinisch-westfälische« Industriegebiet» harscht große Beunruhigung, da man beim Em» setzest deS Beamtenstreiks einerseits Putschs a* derettetts den Einmarsch der Franzosen beiürch. tet, weil durch die Siockung des Verkehr» bte Erfüllung der Beringungen deS Abkommens vo» Spa unmöglich gemacht werden würde.

Ei« Besoldungs-Spervgefetz»

München, 19. November. (Privattelegramm.^ Wie die Rrünchener Zeitung meldet, wird da» vom Reich ausgearbritete BesoldungSsperrgesetz auch ben baurisck^n Landtag beschäftigen. Die deutschdeUokratische LanrtorgSftaktio« wird ei­nen Anttag in dem Sinne einbringe«, dass da» Besoldungsgesetz nicht auf verfassungSmühi«» Grundlage bersthe.

AuS dem Kaiserhaus iu Doorn.

Köln, 19. November. (Prirat-TelegrammZ Hei Vaterland" in Amsterdam meldet, daß die endgültige Beranlaguna des früheren deutsche« Kaisers Mr holländischen Staats, st e u e r ein Vermögen deS Kaisers von sechShun- bert Millionen Mark stststellte. das dem «affet feit November 1918 aus Deutschland überwiese« worden sei. Wie aus Doorn verlautet, mutz die Kaiserin das Bett hüten. Im Zu- sammenhana mtt den Beschwerden, an denen fie leidet, bleibt größte Sorgfalt geboten.

Berliner Straßenbahupreise.

Berlin, IS. Novewber. (PrivattÄegvamm.) Mit dem heuttgen Tage sollte der LO.PfenMg. tarif bie der Berliner Straßenbahn in Wtrksam. leit rieten. Die Mehrheit des Madtparlament» beschloß jedoch gestern, die Tariffrage noch ein­mal sorgfältig in einem Ausschuß prüfen zu lassen. DaS Inkrafttreten des Achtzigvfennigta. r>fs ist dicher vorläuftg noch zurück gestellt worden- '-v

Ein Landarbeiter-Streik.

Lettin, 19. Nrvember. (PrtoaüÄeg«m«n.s Gestern mittag find im ganzen RegienmgSbe- zirk Stralsund einschließlich der Jnstt. pen die Landarbetter in den Streik gerieten. Der Streik ist zurückzrrführen auf eine Entscheidung des Amtsgerichts Greifswald, in der ArbeitS- enttaffungen sls rechtsgültig anerkannt wurde».

Die Grenzübertritte.

Königsberg, 19. November. (Privattrie« grcmtoi.) Die Vernehmungen, die in Sache« der Grenzübertritte nach Litauen im Oberpräsidium ftattfinben, lassen erkennen, daß insgesamt nur etwa vierhundert Mann über die Grenze gegen« gen find, und in ffafemen bei Sown» unter«- brächt wurden. Alle diese meist jungen Leute, die sich in großer Rot befände«, ließen fich durch litauische Agenten verleite«, nachts über die Grenze zu gehen, well ihnen achthundert Mari monatlicher Lohn versprochen wurde. Bei» Abtransport erhielte« fie jedoch nur ehutttbfiefr zig Mark. Ferner befanden sich unter bat Uebergettetenen, die heute übrigen» fast sänttlich zurückgekehrt find, auch Arbeiter, bte feine