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Freitag, IS. November 1920

Fernsprecher 951 und 952.

Nummer 268

Fernsprecher 951 und 952.

Monarchistische Kundgebung in Athen

Arbeits-Nachweis

K.F.Dr.

verhüten werden?

einer uit;

Wirtschaftlichen L-'brn, bte !5 innerste Heilia-

tum -er Famili-.der Häuslichkeit, gehemmt unb werden alS Drohung betrachtet. Dem Außen- gefaxt Lon Deutschland wird noch das letzte!»,inifter verdenkt man besonders, detz tz auf

den Ueberfluß an Sohle in Frankreich -imrtteS und tm Zusammenhang damit erklärt habe, eine Besetzung deS Ruhrreviers würde von Deutschland als feindliche Handlung aufgefatzt werden. Die Besetzung deS Ruhrgebiets ist nach französischen Aussagen ein Hirngespinst. ES wird als bedauerlich bezeichnet, daß Dr. TimonS, der in Frankreich den Ruhm eines weitblickenden Politikers genießt, fich dmch diese Voraussetzung bei seiner Rede habe beeinflussen lasten.

£U Raffeln Keueflea Nachrichten ertoeinen wöchentlich fechkmal unb paar a »««»«. Der ttboimementtpret« beträgt inonatl. 6.00 Marl bei fretn Zustellu», in« faui. SefleHungat werben leberjrtt von der «efchöftrstelle ober ben Voten entgegengenommen. Druckerei, Berleg nah Slebattton x ech'achthofftraße 28/30. Für unverlangt etngefanbte Beiträge kann die Rebattton eine «erantroort.'ng ober «e»Ltzr in keinem Falle übernehmen. Rückzahlung de» Bejug<gelbe£ oder Ansprüche wegen etroatgnnttfitorbxengemdbtßer Steferung auigefdjloffen.

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tung gegen die Beschuldigten zu tun und was hat der Fimmzminifter getan, um für das Reich entsprechende Vermoponswerte Kl sichern?

nun Aufstieg, auch mcyl in oer oer» Fabriken. Hier

hilft die Zeitungsanzeige «iS.

10. Jahrgang

Absicht des Stellungswechsels geheimhaMW u- mit ihm nicht vorhir selbst gekürdtgt wird. Hier wird er die Anzeige unter Chiffre hercmsgeynt lasten. Wären Anzrigm in den Zeitnuqen ver- boten, so hätte er in dem emrr Fall keine Kennt« nis von offenen Stetten erhalten, in dem andern sich selbst nicht andieten können. Wird dir Zei­tungsanzeige verboten» und dar-rit bte Benutzung per Arbeitsnachweis- Zwangsweise vorgesschne- ben, so fällt fast jeder Anreiz für den strebsamen Arbeitnehmer fort, seine LetsiungSflihiHeit z:t steigern. Wenn ihm der Aufstieg nicht m bei:

Halb und Gut erpreßt. Mnister SimanS hat vor dieser Unterdrückungspolitik, die schließlich auch den Alliierten selbst Schaden bringen werde, ernstlich gewarnt. Er drückte diese Warnung sogar in den bedeutungsvollen Worten auS: 2Sir können nicht eher daran denken, unseren Wiedergutmachungs » Verpflichtungen nachzukommen, bis die OkkupationKfrage in wirt- schafflich vernünftigem Sinne geregelt ist." Da sollten dock den Herren in Genf die Ohren Hin­gen. Die Wiedergutmachungsfrage wird ja dort auch erörtert werden, und eS ist bereits bekannt, daß Frankreich eine Milderung nicht zulasten will. Ob eS aber doch noch ein paar Vernünftige Köpfe gibt, die daS drohende europäische Unglück

Nachweis kann ihm nicht bel) lstich fei.". Der amt­liche Nachweis kann nickt die Gewähr überneh­men, daß der Name des A'beißsuchenden unge­nannt bleibt, wie dies durch die EinriL""

Kur zmngäfte.

Dom Rate der Völker ausgeschlossen.

In Genf findet jetzt die große Völlerschau statt, zu der die Delegierten von einundvierzig Staaten zusammengekommen sind aber Deutschband, Oesterreich, Bulgarien, die Türkei, also die sogenannten Mittelmächte, die die ehemaligen Feinde der Entente waren, sowie Rußland, das jetzt der Entente Feind ist fehlen. Sie dürfen nur über den Zaun sehen und draußen horchen, was drinnen über die Ver­teilung der Welt und über die Art der künftigen Herrschaft von den Männern, die so klutz tun, beschlossst wird. Rußland stellt sich mit Willen abseits. Es will keine Gemeinschaft mit den ehemaligen Alliierten, erstens, weil diese die Sowjetregicrung nicht anerkennen, zweitens, weil es keine Verpflichtungen übernehmen mag. Oesterreich und Bulgarien haben bereits um ihre Zulassung zum Völkerbund nachgesucht, und zwar beliebte es der bulgarischen Regierung, das Ge­such mit so viel Unterwürfigkeit auszuschmücken, daß es selbst dem Völkerbund zuwider war. Neber die Gesuch» der beiden Länder wird nun die in Genf tagende erste Dölkerbundkonfereoz entscheiden, und man glaubt, daß die Genehmi­gung erteilt werden wird, denn beide werden cls ungefährlich betrachtet. Ueberdies, so hofft man in Frankreich, würde es leichter möglich sein, Oesterreich, wenn es Völkerbund-Mitglied ist, von: Anschluß an Deutschland abzuhalten.

Ja, dieses gefährliche Deutschland, das zertreten, körperlich und seelisch entkräftet, ver­armt und entwaffnet, außerdem nach allen Re- geln der Kunst gefesselt daliegt, könnte das ganze Gebilde, das sich Völkerbund nennt, zersprengen, so fürchtet Frankreich. Und deshalb darf Deutsch­land nicht Mitglied werdet. Ob diesen franzö- stschcn Standpunkt auch die anderen maßgeben­den Nationen teilen, wird die Zukunft lehren. Deutschland wird jedenfalls nicht um Einlaß bit­ten, wie der deutsche Gesandte in Bern erklärte, würde aber eine Einladung auch nicht ablehnen »Stolz lieb ich den Spanier." Zwar wäre es sehr erwünscht, daß einige schlagfertige deutsche Vertreter der anmaßenden Jury vor versammel­ten Völkern die Wahrheit sagen konnten, aber es ist anzunehmen, daß diese gemischte Gesellschaft ohnehin in Wichtigen Fragen uneinig wiro. Schon jetzt hat Frankreich in einer Geschäftsord­nungsdebatte Hein bei geben müssen gegenüber Bolivien, Peru, England und Italien. Etwa zur gleichen Zeit schrieb Poincaree imMatin* einen scharfen Artikel gegen Englands weil er befürchtet, England könne die Zulassung Tetttsch- lauds begünstigen. Der Völkerbund muß sehr daraus bedacht sein, sich nicht lächerlich zu machen. Ist es nicht ein Treppenwitz der Weltgeschichte, wenn der Schweizer Bundespräsident in der Be­grüßungsrede sagte: »Wir sind hier auf Wilsons Anregung zusammen gekommen' ...? Aber weder Wilson, noch Nordamerika ist vertreten. Die Ver- e Äugten Staaten gesellen sich natürlich nicht zu den Zaungästen, denn sie haben kein Interesse an her Völkerschau. Sie verachten diese Mlfonsche Spottgeburi und bleiben deshalb der Taufe fern. Trotzdem erkennen die Alliierten nicht den Irr­sinn. allerlei unkultivierte Staaten übe: die Ge­schicke Europas mitbestimmen zu lassen, während bedeutungsvolle Grotzstaaten, die es am meisten armeht, nicht gefragt werden.

Inzwischen redet ein Außenstehender eine laute Sprache und zwar so unzweideutig, daß es die Herren in Genf nicht mißverstehen wen­den. Der deutsche Anßenminister Simons hat bei Gelegenheit feiner Kölner Rede gegen die überzählige feindliche Befatzung im bcsetzten Gebiet protestiert. Wenn sich die Gegner auf manche Härte der deutschen Truppen int Kriege berufen, so ist dem zu entgegnen, daß eine krie­gerische Okkupation nicht auf der gleichen Stufe steht wie die friedliche. Tas deutsche Volk, wie überhaupt die Völker Europas, können die An­wendung einer Form nicht ertragen, wie sie in den vergangenen Jahrh tnderten üblich war. Die fiindlichen Truppen haben sich deutlich erkennbar für einen Angriff auf DeuHchland vorberei­tet und das besetzte Rheinland als Auf­marschgelände eingerichtet. Und nun soll Deutschland noch die Kosten dieser militärisch«« Operation bezahlcnl Das wirft seelisch belastend auf das Rheinland und das übrige Deutsch­land. Die Rheinländer werden in ihrem ganzen

Gärung in Griechenland.

Kundgebung für König Konstantin.

(Eigener Drabtveriwt.l

Wie«, 18. November.

AuSMthe« wird gemeldet: Die Wahlen in Griechenland haben eine Niederlage des bisherigen Ministerpräsidenten V e n i z e l o S er­geben. Als Folge davon hat Benizelos sich tiicht mit dem sofortigen Rücktritt begnügt, son. der« auS Furcht vor Verfolgungen hat er att« einem Kriegsschiffe Griechenland verlas, fett Der provisorische Regent Kondnrio» t i S hat bett greifen Oppositionsführer und ehe­maligen Ministerpräsidenten R h a l k t S mit der Kabinettsbildung betraut. Diefer bat sich bereit erklärt, ein Kabinett zu bilden. Vertreter der Partei des Königs Konstanttn werden morgen beraten, ob sie die Regentschaft von KonduriotiS anerkennen wollen. Man sagt, daß Denizelos seiner Partei empfahl, sich bei dem Wahlergeb­nis zu beruhigen. In allen Provinzen wer- den von den monarchistischen Oppositionspar­teien Kundgebungen für die Rückkehr König Konstantins veranlaßt. In Athen, wo Ve- nizelos an der Spitze der RegierungSkandtdaten stand, wurde kein einziger Venizelist gewählt, fodaß alle zweiundzwanzia Kandidaten der Op­position zufielen. Die Führer der Mehrheit er. klären, matt dürfe mit der Wiedereinsetzung des Königs Konstanttn als mit einer vollendeten Tatsache rechnen. Königin Olga «erde sofort die Regentschaft übernehmen.

König Konstantin.

Zürich, 18. Now-mber. (Eigene Drahtmel­dung.) KönigKonstantin weilte am Mitt­woch noch auf fchweizerifchern Boden. Auch Prinz Paul ist noch nicht abgereist. König Konstantin erPärtJ einem Vertreter desMalin", er werde sich erst in dem Augenblick nach Grie­chenland begeben, wenn feine Rückkehr vom Volke unb bei Kammer verlangt werde.

Mo der MiMmeden.

Unfreundliche Ausnahme in Frankreich.

(Eigene Drahtmekdnng.)

Pans, 18. November

Die Reden, die der Reichskanzler Fehren- buch mtb bei Minister des Aeußern Dr. Si- m o n S in Düsselborf uttb Köln gehalten haben, werben von ber Pariser Presse wenig freundlich besprochen. Dem Reichskanzler wirb zum Vorwurf gemacht, baß er gesagt habe, er könne den Vertrag von Versailles nicht anerkennen, weil Deutschland nicht die alleinig Schuld am Kriege trage. Die Worte,es wäre gefährlich, Deutschland bis zur Verzweiflung zu treiben",

Blutige Zusammenstöße.

Wien, 18. November. (Eigene Dtzahtmel- birng.) Es haben sich vorgestern Zusammenstöße vor dem BenizeloS-Klub und dem Schloß ereig­net. DaS Militär machte von feinen Schuß­waffen Gebrauch. Es gab viele Opfer. Die venizelistische Partei verlangt die Ungültigkeils' erklärung der Wahlen. Die Opposilion nennt VenizeloS den Helfershelfer Frankreichs unb Englands, der fein Recht habe, Konstantin einen Verräter zu nennen. Die Kammer tritt em 20. dieses Monats zusammen. Die Venizelvs- Vartei beschloß, nach dem ungünstigen WahlauS- fatt, sich als republikanische Partei Griechen- landS zu proklamieren. Gitt Halmstelegramm meldet vom Mittwoch früh: Unter dem Druck ber Garnison Athens ist baS gesamte Kabinett zurück- getreten. Auch bte Garnisonen Larissa unb Eo- rinth haben sich für König Konstantin er­klärt. Die Zeitungen melben, baß laut einer Depesche au8 Athen sämtliche griechischen Aus- lanbSöcrtreter abberufen werben sollen.

Sine KavitalverWeduag?

Ermittlungsverfahren gegen eine Bank.

lPrivat-Telearamm.Z

Berlin. 18. November.

Wegen Kapftalverschiebung nach dem Auslanb ist gegen bas Dankhaus Cntser, Philipps»» und Co. in Betti« ein Ermittlungsverfahren ein ge­leitet worden. Angeblich fall es sich um einen Gesamtbetrag von vierhundert Millio­nen Maik handln. Auch Prinzen und Prin- zefsinnen deS HaufeS Hohenzollern, fowic An­gehöriger fürstlicher Häuser sollen zu den Kun­den des Bankhauses gehört haben. Golfer ist fchon seit etliche» Wochen flüchtig.

Anfrage im Reichstag.

Berlin, 18. November. (Privattelegvamm.) Der Vorsitzende der sozialdemokratischen Reichs- tagssraftion, Hermann Müller, hat im Reichstage folgende Interpellation eingebracht: Ist es rich­tig. daß natr tfte Kapnalverschlebungcn nach dem Auslande stattgefimden haben? Ist es fer­ner richtig, daß in Berlin die Aushebung des Bankhauses Cnrfer stattf-itd und zur vokkstän- digen Beschlagnahme der Akten und Bücher ge­führt hat, und ist es ferner richtig, daß hierdurch eine wüt ausgedehnte fiapitalflr.'t nachgewiesen

durch ihn überzeugt hübe, unb den EAa^ott Anzeige auch nur unter dem Namen des Wrbetts« M'ttvveises unb nicht des eigentlichen Inserenten. Wahrlich kurzsichtige Forderungenund unbegreiflich, sie von Arbeitnehmervertretern erhoben zu sehen Den Arbeit« e h m e r « alS den wirtschaftlich Schwächeren mutz d«cm ge­legen fein, datz alle Mittel erlaubt sind.

Alle Weg- müsse« »ffe« bleibe«, die bisher das praktische Leben dem Arbeit- suchenden zum Erhalt von Arbeit oder einer se- hcbenen Lebensstellung geboten^hat. Jeder wei- tere Weg vergrößert doch dte Wahncheinltchfett, eine neue Bezchäfttgung zu finde«, und lebe Be­hinderung verringert sie. Eine Behinderung be­deutet es aber, wenn dem Arbeitnehmer verboten wird, feinem Wunsch nach Arbeit durch die A n - zeige in der Pref se eine weitere Verbreitung zu geben. Die Meldung bei dem ÄrbeitS- nachweiS bewirkt doch nur, daß «r Nachweis zu den bereits vorgemerktcn Arberiskollezen einen Weiteren binzuvermerft Der Arbeit- nehmer verliert dabei int ßötnffen Um- farme den PersöalichkeitsWert, der Arbeitsn-ch- weis notiert seine LeistungSfähiffleit, rem sach­lich eben nur als Arbeitskraft, bte persönliche @Innung und Charakterart kann habet nicht zum Ausdruck gebracht werden. Ein Eingehen au, diese wichtigen persönlichen Werte ist dem N^- weis nicht möglich. Das Ergebnis ist bekannt: Der Arbeitsuchende wird zur reinen Nummer, hieran vermag die größte Pflichttreue deS Nach- weisbeamten mckfts öder nur wenig zu anb.nn. Der Nachweis allein kann daher nur ausreichen, wenn rs sich um Arbeitsvermittlung fiir Wirklich ganz typische Beschäftigungsarten ohne veson- §ere M und Sachkenntnisse handelt, wo der eine Arbeitnehmer üblicherweise die gleiche Set« stur gKsähigkeit Wie der andere besitzt, Wenn er nur Mund ist. Ganz anders steht der Fall tMt mit jedem Arbeitnehmer, der irgend eine be­sondere Leistungsfähigkeit attstvetst Der qualifizierte Arbeitnehmer, der Spezialist, ist häufig der einzige Vertreter seines Faches in einem Ort, oder aber er fühlt fich höheren Aus­gaben gewachsen, er will vorwärts kommen und seine Stellung verbessern. Fn dem Betriw, dem

Erschwerung der Stellenvermittlung^

Mit den» amtliche« «ntwnrf «wes ?re«!«p nachiv.U.Sesetz,« i# auch «in DmNchlag |«« Schaffung eine» einheitlich orgaMsteeten «»- beitSnachweise»

de«. Demgegenüber tft " .Echt- a«ch a«f di» Nachteile der neuen Plan» hinzuweisca.

Die neuen nicht gewerbsmäßigen, das sind die amtlichen Arbeitsnachweise sollen bte ge- werbsmäßtgen, also bte freien Nachwüse in fha- teftenS zehn Fahren erfetzt haben Fm Entwurf finbet sich allerdings keine Bestimmuna, wonach etwa der Weg ber Stettenbennittlung bu^ ben Anzeigemnmckt der Zelttrngen mck> Zeitschrifttn versperrt und ber Stellungsuckende nnd Unter- nclnner auf die Benutzung nur des Arbei^nach- Weises beichränft werden konnte. Sn einer Bor- beuietfttng über den

Reichs amt für ArbeitSe Ermittlung ausdrücklich dcrrarrf hingewiesen, datz die Bearbeiter eutat gesetzlich reft wiegten Zwang zur Benutzung im Entwurf nicht vorgesehen Mten. Diese Weise Mäßigung ist nur zu degrüßen fte vat aber nicht verhindern können, daß einige Grup­pen vonArbeitnehmervertretern laut die Forde- rung erheben haben nach Verleihung deS Vet* mittlungsmonopols an ine LlrbettSnach- itoeHe; sie beantragen die Einführung d^ Be­nutzungszwanges für Arbeitnehmer und Arbew gober den Zwang zur Meldung aller offenr« Stetten und Verbot der Aufnahme von Stellen- angelaften in dir Zeitung, e^ d« Arbettsuach. Weis sich von ber Unmoglichreit der Besetzung ihn halbe, unb den Erlag oer

Mder Nemste Nachrichtm

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

Griechenland und die sintenle.

Die Haltung England».

«Eigene Drahtmekduna.!

London, 18. November.

Die englische Presse schreibt fast einstim­mig, daß dem Exkönig Konstantin sehr Wahr­scheinlich bte Rückkehr auf den Thron von den Griechen ermöglicht Werden wird. Die Presse kommt aber schließlich zu der Ansicht, daß der Exkönig Konstantin unter keinen Umständen als Herrscher «ach Griechenland zurückkehren dürfe. In pofifischen Kreisen Londons glaubt _ man, durch die bedingungslose Verleihung der KöntgS- würde an P r i n z P a u l die Frage einer rasche­ren Lösung zufichreu zu können. DerMan­chester Guardian* sagt unter anderem: Griechen­land habe sich demgroßen Pattioten und Staatsmann* Benizelos, ber bas griechische Territorium in bcmerkenswerter Mise zu ver- größern verstand, wenig dankbar erwiesen.

Verstimmung tn Paris.

Paris, 18. November. (Eigene Drahtmcl- bung) In Pariser politischen Kreisen War man über bas Resultat der griechischen Wühlen sehr erstaunt. Venizelos War der Mann, auf den die Alliierten zählen konnten. Man ist entschlossen, auf die griechische Politik einen Wirksamen Druck auszuüben, um die Rückkehr der Dynastie Kon­stantin zu verhindern.Journal deS Debats" meldet: Denizelos trifft am Sonntag in Paris ein. Tie Botschafter-Konferenz wird am Montag jur Lage in Griechenland Stellung nehmen. Ministerium des Aeußern Werben Erklärungen abgelehnt, ob Frankr.'ich eine neue Regierung König Konsianfins anerkennen werde.

Er verfolgt den Arbeitsmartt feiner Fachzeit­schriften oder der Tageszeitungen und nnbet bald, vielleüÄ i« einer weit entfernten Gegend, das. was er sucht. Oder er bietet sich selbst m einer Anzeige cm. Er besindet sich vielleicht m gekündigten Stellung und ub«8 ferne rs StelmugsWechfels gcheimhamn.

ist, daß dabet eine g.'ößerr Anzchl^von Mitglie­dern adliger unb fürstlicher Häuser, baruntcr

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worden find? Was gedenkt dir RetcySrogte« ^riAoeiS kann^ihm nickt beh'Issich tei.». Der amt-