®te »afieler Vi euef'.en N^chrtchkex erldsetnen ®öd)«rtli<6 fedsSmcl mtc groaz ab*xb<. Der stcmemmtsprcts betragt menatt. 6.00 Marr bet frei« Zllstellu», tn» (-aus. SefteBungea toerbe» leberiett von der Geschäftsstelle oder den Esten entgegengenommex. Xruderei, «rtlcs xn» Kebattien -, 6cb.'«dit6offlra6e 28/30. 7ür unverlangt etngefanbte Beiträge tarnt bte Redattiou eine *äetantTüoru'ng oder Gewähr in tetnem ffalle übernehmen. Rüchzahlnng des Lezxgsgetder oder Antprüche wegen etwaiger nicht ordnungsmäßig« Steretang ansgeschtoffe«.
Inierttoxspreike, N «nheixrtseste Kufttage- Die einspaltige touetgea.Bette St. l00, Me etxfpatttge Revarne,e«e et LS«. b) Answartige Aufträge: Die esufpalNge Anzeigendste M. L30, die etnfpulttge Reltarw^eite M. 2.75, alles einfchlietzlich Teuerungszuschlaz und Anreizen Heuer. — Für di- «chttgt-u aller durch Fernsprecher oxfgegebenen Anzeigen, sowie für Siufnatz-nedaten ui Stütze kann eine Gewähr nicht übernommen werden. — Druckerei: Tchiarhthafstr. 28/30, Geschäftsstelle: »ötnische Sir. 5. fketephon Sir. 861 u, 952.
Meier Getiefte Nachrichten
Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
Nummer 267
Mittwoch, 17. November 1920
Fernsprecher W1 unj» W.
10. Jahrgang.
Fernsprecher 951 und SSL
MWerreisen im hesetzieu Gebiet.
vergehen. ohne den ständigen inteun ationaleu
Mrie zmn «^niremtn. .dass im «a.gttf
GerichtKlmk geschaffen. zn haben.
500 000 Mark
I«. fllefei'ien Sinne
fand starken Beifall.
Ermahnung an die Alliierten.
erklärte einem Vertreter des ^FaursalS de ®e»
chen billigt der Hohe Rat Öen Anschluss deS Me. «telrr Gebietes an Litauen, wen» düeses Wilna an Celegvwsrq aStretcn werde.
- Gestern abcrü» fand int Gürzenich-Saal eine Versammlung statt, in der der Reichskanzler FehrenLack und der Reichsminister des Aeussern Simons sprachen. Der Reichskanzler er
drückte sich auch der Vorsitzende HymanS (Sclgien) ans. Der Völkerbund habe den Zweck, nach und nach ein gemeinsames Starte um die Nationen zu schlingen. Ein Grundsatz der ge- genseitigen Loyalität und ein Gckist der Solidarität müffe geschaffen werd, jt, um die Leiden der Völker zu erleichtern. Di« Versammlung wühlte Hymans als Präsidenten.
versöhnlichen Politik bestärkt sein, wewn die Sieger nicht mehr auf die M i t w irtunv? der B e- siegten verzick-en. Die Völker müssten verzeihen können, und sie seien nut ibaim groß, wenn sie das täten. Motta sprach Er‘bann von den Aufgaben des LLlkerlnmdeZ zur? ösrrng der Probleme der Belebung des Hand els, des Verkehrs, der Transitfragen und drr hygienischen Fragen, sowie des finanzrellcn 'Wieder-
M WÄrdWd-KMsrem.
Berncv-euswrrte PröffnunaSvad tu.
geschäht. Die Vorlage des Magistrats forderte für diesen schönen Zweck 50000 Mark. Zu erwarten sieht, daß auch vom Reich und vom Staat ein erheblicher Zuschuß in Form der produktiven ErwerL slosenfürsorge gewährt wird. Der zweite Berichterstatter, der Demokrat Ro -
Verhältnisse herbeizuführen. Die Entlohnunas- frage für geleistete Arbeit ist ja noch in allen Bernsen ht Fluß, weil auch die wirtschaftliche Lage mit den Preisen ständigen Schwankungen unterworfen ist. Wenn heute Jemand das Fünffache seines Friedenseinkommens hat, kommt er damit nicht so weit wie mit jenem geringeren Friedenseinkonrmen, weil heute die Papiermark nur zehn Pfennige wen ist. Daraus ergeben sich naturgemäß überall Mißverhältnisse, deren Ausgleich große Schwierigkeiten verursacht und lange Verhandlungen erfordert, da der Arbeitgeber zunächst berechnen muß, bis zu welcher Grenze der Betrieb eine Neubelastung ertragen kann. Da für die Beamten der Staat der Arbeitgeber ist, muß der Finanzminister gehört werden.
Berlin, 16. November. (Privot-Telegramm) Der Deutsche Beamtenbund, der die Erfüllung seiner Forderung nach einer fünfzig- prozentigen Erhöhung der Teuerungszulagen bis 16. November von der Rerchsregiernug »er«
Sm Deutschlaud z Zrllaffmng.
Genf, 16. November. (Eigener D vahtbericht.) Ter Genfer Havas-KorrespoNdent wstll von einer ledeutenden Persönlichkeit des DöSo ibundes et« ähren haben, daß Frankreich und Errgland voll-
anfbaucs und namentlich der AlrbeitS- rage. Er feierte zum Schluß die Demokratie, die die stärkste Wehr gegen die Diktatur von Minderheiten fei, und erklärte, dass- tzne Demokratie ihre Hauptaufgabe in der G-Aiehung der Völker sehen müsse. Sie müsse auch a llen soz^a- len Strönmngen freie Bahn schaffen- -feine Rede
(Eigener Drahtdericht.l
Genf, 16. Ncllrember.
In seiner Eröffnungsansprache sm Tagung des BLlkerLnudeS sagte der Schweizen Bundespräsident Motta, daß die Schweiz 6» ldigst die Aufnahme der bisher dem BurLe noch fern stehenden Staaten in den Völkcr- bimd erhoffe, damit der Völkerbund efine Gesellschaft aller Rationen würde. Die erste Bölker- brmdversammlmrg dürfe auch nicht uuscinan-
Die Beamtenschaft der einzelnen Länder,,j- . , /r-. v,r • ---------
aber auch die des Reiches, hat an die zuständigen pocn!str °hlen als im Juli für
Regierungen Ansprüche gestellt die neue riesige Deutschland M i=?ert wurden, und zlvar: Drei-
Zahlreiche Delegierte^
Genf, 16. November. (Ergene Drahtmel- c-ung.) Die Gesamtzahl der Delegierten ist ans 221 angewachsen. Weitere sechkundfiebzig werden noch erwartet. Mit dem Etz «eisen der alliierten Premierminister rechnet im immerhin für die nächste Berhandlungswoche. Eia von Serbien und Polen gemeinsam gestellter Antrag wünscht für alle im VölLs-ibund vertretenen Staaten freie Ausgänge nach^dmr Meer und den Besitz eigener Häfen.
neve*: D eutschland wird von licr VöNer- bnnds-Versammlung seine AnfnoHiute in den VLAerbuud nicht verlangen. D'tes bedeute al>er nicht, daß Deutschland auf feiner Zurückhaltung beharren würde, im Falle eine Delegation die Frage seiner Zulassung! aufwerfen und diese von der BMyersrmmftmg genehmigt wird. Teutschland würde eine auf Grund solcher Entscheidung ergehende Ein lahorng zur TerluaHme natürlich an nehmen
MEmedm im S6ei*Ie«6
Der Reichskanzler über die Lage.
(Brivat-Telearamm.l
Köln, 16. November.
hunderttausend Tonnen für die Industrie, drei- undvierzigtausend Tonnen für Elektrizität, hunderttausend r ennen für die Gasanstalten, hunderttausend Tonnen für Hausbrand und dreihunderttausend Tonnen für die Eisenbahn. Diese Ziffern machten die Größe der Opfer, die Deutschland bringt, klar. Zur Beratung der Neugliedernng des Reiches werde dem nächst ein Ausschuß zusammentrcteu, der sich ans den hervorragendsten Männern die Kenner des Reiches und gute Freunde des Rheinla-ides find, znfammensetzt. Unter tosendem Beifall erklärte der Reichskanzler, daß wir den Friedens- Vertrag nicht als einen Vertrag anerkennen können, der uns als alleinige Schuldige hinstellt. Den Krieg haben weder die Regierung, noch das Volk, noch der Kaiser gewollt. Wir Hessen, daß auch die Gegner den Teil der Schuld, der sic trifft, auf sich nehmen. Wir erstreben die Erfüllung des Vertrages, so sagte der Kanzler mit erhobener Stimme, soweit es möglich ist, hoffen aber, daß eine Revision dieses unmöglichen Vertrages wird durchgesetzt werden können.
Zen Gefakerrerr.
Da» Kur hessische Kriegerdenkmal» Metamorphose der GeueralgarkenS.
Sn »er gestrigen et«btterert>t:ete«#erTantaitun8 »nebeit 6emer*enstoerte SWttteituitgcn übte *«* e«6entn An ficht ,» errichtend.
? »^^Efsifche Srie8etöeurtet«l gemacht fceffen Cwttontf die Kaffeter gteueften Rach, richten btttli» einer Beft>rechn.tg nntrr- *08*» haben. Ferner wurde »er AnteU der «tadt »astel an den Kasten L-etotoigt.
«richt keine Stadt der Welt, sicherlich keine ändere Stadt in Deutschland aufzuweisen hat. Sie lauten auch die Urteile von Künstlern und Fachleuten, darunter von Geh.-Rat Dr. Nantzer, dem Direttor unserer Akademie Don privater Seite sind bereits 100000 Mark zur Verfilzung gestellt. Die Gesamtsumme, die erforderlich ist. wird auf nur
Hofmann erklärte das Einverständnis seiner Fraktion für selbstverständlich. Das Andenken unserer Gefallenen hochzuhalten ist heilige Pflicht. Ferner gab der Redner seiner Freude darüber Ausdruck, daß alle Fraktionen des Stadtparlaments in dieser heiligen Volkssache einig sind. Schließlich nahm noch Oberbürgermeister Scheidemann das Wort Ein würdigerer Platz als der vor dein Bellevueschloß sei nach Lage der Dinge in Kassel kaum zu finden Daß das Andenken unserer Gefallenen in so vollendeter Weise geehrt wird, ruft in der städtischen Bevölkerung allgemeine Befriedigung und lebhafte Zustimmung hervor.
Aufwendungen notwendig machen, die n'ch den Angaben des Finanzministers in die Milliarden gehen. Run könnte man sagen, daß es bei den heute üblichen hohen Zahlen auf einige Milliarden im Etat mehr oder weniger nicht ankomme Aber das wäre eine sehr optimistische Finanzpolitik. Man weiß ja, wie ungemein kritisch die Finanzlage insbesondere des Reiches ist und es verdrießt die Beamtenschaft außerordentlich. daß sie der notleidende Teil sein soll, um des Ziele- willen, eine gegenüber dem Friedensstand ungeheuer vermehrte Beamtenschaft durchhalten zu können. Darin liegt ja aber auch die Wurzel aller Differenzen. Die große Vermehrung der Beamtenschaft erforderte naturgemäß auch eine schier unevmeßltf-e Steigerung der Aufwendungen für die Beamten. Richt die Beamten geholter an sich sind es, die heute unsere Staatsfinanzen unerträglich belasten, als vielmehr der Umstand, daß trotz der erhöhten Beamtenziffer weniger geleistet wird, als früher. Man kann unter diesen Umständen bte Bedenken nnd Einwände der pslichttreu- e n und auf Grund ihrer Vorbildung, ibrer Vor- kennwisse wie der systematischen Laufbahn in ihre Position eingerückten Beamten durchaus verstehen. die sie dahin geltend machen, daß sie nun gegenüber den nicht aus der ordnungsmäßigen Laufbahn hervorgegangenen und nach der Revolution in die Aemter vielfach aus parteipolitischen Rücksichten aufgenommenen Beamten zurückstehen müssen. Wir halten es auch für unbedingt erforderlich, daß in dieser Beziehung ein gründlicher Wandel eintritt Von allen Ministerien wird bekundet, daß zu viele Beamte vorhanden seien und daß eine Verminderung unter allen Umständen erfolgen müsse. Damit würde den Interessen der alten Beamtenschaft so am besten gedient werden. Man hörte ja auch viel von Plänen und Absichten der Retchsreaierung, aber man muß doch sagen, daß die entsprechenden Maßnahmen etwas zu lange auf sich warten lassen.
Nrm ist in den letzten Tagen die Komplikation der Dinge dadurch einaetreten, daß beispielsweise der deutsche Beamtenbund der Reichsregierung ein ffrmliches Ultimatum stellte; in diesem wird bis zum 15. November die Bewilligung der Forderung einer Erhöhung der Teuerungszulagen, die gegenwärtig fünfzig Prozent des Gehaltz betragen, gestellt. Man härt in der Oeffentlichkeft zum ersten Male auch das Wort von einem drohenden Generalstreik der Beamten. TaS ist von einer außerordentlich ernsten Bedeutung. Die Rotlage deS Reiches ist eine solche, daß-in der Tat Neuforderungen nur schwer bewimgt werden können, ans dem einfachen Grunde, weil es ebenso schwierig ist, sie in die Tat umzlttetzen. । Das Wort, daS vor kurzem der Reichssinauz- - Minister sprach dahingehend, daß man bald nicht 1 mehr wissen werde, wie man überhaupt die Gehakt rr der Beamten aufbrinoen soll, hat ernste , Be'enken hervoraerufen. Wir sieben gerade in diesen Dingen der Befriedigung des allgemei- 1 neu Staats bedarf es vor einer Katastrophe. Darum gewinnt Me Lösung der Frage, die sich in Dingen der ÜestNeunlgten Boamtenhesotdung i
Der Terrassengarten, der von der Karls- aue zur Schönen Aussicht ansteigt, wird zum Kurhessischen Kriegerdenkmal tungewandelt. Rach den Ausführungen, die Architekt Dorpe l in der gestrigen Stadtverordneten-Ver- sammlnng machte, ist diese Anlage ein Meister- werk Du Rys. Wie bei allen Werken des 18. Jahrhunderts, in dem sie erstand, wurde auch hier E einfachsten Dritteln die größtmöglichste Schönheit und Stimmung erreicht. Im Laufe der Zeit ist die Anlage verfallen, sie wurde anderen Zwecken dienstbar gemacht und war der Oeffentlichkeit bisher vollkommen verschlossen. Jetzt braucht das Vorhandene nur ausgestaltet und der ursprüngliche Geist wiederhergestellt zu werden. Das Gelände ist bereits erworben. Der Ankauf wurde von der letzten vertraulichen Sitzung vor 14 Tagen beschlossen. Der Staat pah den Garten für den lächerlich billigen Preis von tausend Mark ab. Nachdem Voepek dem preußischen Ministerpräsidenten Braun dafür besonderen Dank ausgesprochen hafte, schillerte er das geplante Denkmal als eine stille zurückgezogene Stätte der Weihe und Erinnerung Jeder kurhessische Truppenteil bat
rleSeamteubesolduvg.
Neue Forderungen und ihre Deckung.
Wie uns ein gestriges Telegramm aus Berlin berichtete, regt das preußische Staatsministerium die Landesversammlung an, die Beratung der Beamtenbesoldung zu beschleunigen, um den Beamtenfamilien Gewißheit über ihre künftige finanzielle Lage zu geben. Zugleich llißt sich aber der R eichs ft- nanzminifler als Gegner der neuen Forderungen, die vor einigen Tagen vom Deutschen Beamtenbund gestellt worden sind, ver-
austut, eine Bedeutung für das gesamte Staatsleben. Da erscheint nun jetzt der Punkt erreicht, an dem der Staat seine finanzielle und wirtschaftliche Leistungsfähigkeit ftfticyen muß. Wir möchten aufrichtig wünschen, daß diese schwere Krise — denn um eine solche handelt es sich in einem Streikfalle für das gesamte jtaatspolitische Leben — doch noch durch beiderseitiges Entgegenkommen vermieden werden kann. Möglicherweise wird es sich jetzt um die ernsteste Probe handeln, die unsere Staatspolitik durchmacht.
Köln, 16. November. (Privattelegramm.) Reichsminister des Aeutzern Dr. Simons verbreitete sich in seiner Kölner Rede hauptsächlich über die Besetzungsfrage und über das Zustandekommen der Besetzungsdestimmungen. Die Zahlen der Besatz ungstrnppen betragen so erklärte Dr Simons, gegenwärtig an französichen Truppen hunderttausend Dtanu, an belgi-
: o tf begrüßte die Vorlage, Er hatte nur noch . den Wunsch — der Oberbürgermeister sagte Erfüllung zu — daß in der vertraulichen Sitzung über die Deckungsfrage gesprochen werde Per von der Freien Bürgerlichen Vereinigung ge- i stellte dritte Berichterstatter. Stadtverordneter!
r Betracht kommenden Presbyterium «Kielt wird, wonach der Stadt die Einnahmen deS
' erweiterten Friedhofes zufalleu. Nmh dem ' jetzt bestehenden Recbt trägt die Stadt zwar al- i le Ausgaben, die Kirchengemeinde aber kommt i in den vollen Genuß aller Einnahmen. Pfarrer . Stein bedauerte, daß die Arbeiten nicht schon längst -rusgeführt worden sind; es wird schon lange über ArbeftAlosigkeit geNagt. Bei
' den von Voepel erwähnten drei Plätzen Hau- Heft « sich ms ErLhegrstimtsse. Ss Reihen«
Der Friedhof vor» Wehlheiden.
Die Kasseler Neuesten Nachrichten brachten in der letzten Soutags-Ausgabe aus berufenen Feder eine Darlegung der Plane.- für unsere Vorortfriedhöfe. Die gestrige Stndt- verordnetensitzung beschäftigte sich eingehend mit dieser Frage. Beim Friedhof in Wehlheiden soll der Anfang gemacht werden. Der Berichterstatter, Stadtverordnete r Voepel, stellte die Angelegenheit als dringlich hin. Keine drei Plätze seien mehr vorhanden. Wenn nicht schon in den nächsten Tagen etwas geschieht, könne der Fall eintreten, daß auf freiem Feld« neben dem Friedhof bestattet werden mnß. Die Gesamllo» ste» für die gegenwärtige Erweiterung betragen 173000 Mark; davon entfallen allein 100000 Mark auf Erd. und Gartenarbeiten. Die Bewilligung sollte nach einem Antrag VoopelS nur unter der Bedingung ausgesprochen werden, daß ei« Uebereinkommen mit dem in
A« OberfchlcfienS Stenge.
Breslau, 16. November. (Privattrilearromm.) Die Oberschlesische Landeszeitrmg ftr Beuchen bringst in grosser Aufmachung die Meldung, d-ss an der oberfchlesische« Grenz« starke polnische TrnppenSewessun ken beobachtet worden sind. In E enyochau: sind sie- 6f« polnische Divisionen versammelt. Weitere Trnppenformationen werden Bei ßtxfau und S-fnowice scstFefieSt. Hierdurch -rkksttt sich die ErsenSuhnsPerre, die bis z>mr 19. Movember oiWrlrch verlängert worden ist.
nehmen. Es läßt sich nicht leugnen, daß diese Ungewißheit nachteilig auf das staatspolitisae unb wirtschaftliche Leben wirkt. Angeregt durch die erhöhten Löhne und Gehälter auf industriel- _____ ________________„ ...
lem t^biete stellen auch die Beamten höhere An . langt hat, hatte bis gestern keinen Streikbeschlusi spräche, um eine Anpassung an die Teuerungs-isür den 16. November ausgesprochen. Trotz der
-- - - - - ablehnenden Erklärungen de>s ReichSministers
der Finanzen und des vrenssischen Finnnzmini- sters erwartet mau die Aufnahme der Verhandlungen in den nächsten Tagen.
^ee S2" "'•w.ü^!ct frine besondere Stätte uir ft*. < » wird Bund würde in feinet Autorität nute in ftLr-d -^ttte ^Redne^ -ü'e Anlage, wie sie viel.
Icken Truppen zwanzigtausend Mann an eng- tonrmcn -img dann seren, dre ZuLlssnug Dcutsch- lifchen Truppen dreizehnlau send Mann', an amr-llands in den Völkerbund nicht z» verhindern, riknnistben Truppen zwölstauswd Mann. Ist Der beuifdie Gesandte in Bern, AÄ.zlf Müller, diese Zahl nötig, so fragte der Minister, n --—-— S-JS K---~1a *-
einen friedliebenden Teil Dkirtschlands zn überwachen; genügt nicht der zehnte Teil? Tas derttsche Volk iei friedlich gesinnt man müsse sich büten,eS zur Verzweiftung zu bringen. Wir hassen, so schloß er, daß die Einsicht der Gegner sich bald Bahn brechen wird.
Polnischer Mochtbegehren.
Verhandlung mit Litauen.
(Drtv ctt-T es c aratnm.’)
Königsberg, t Pr., 16. Nov.
Am 6. November sand, tote ans zuverlässiger Quelle verlan et, in Basel eine Besprechung zwischen zwei Abgeordneten deS polnischen Generals Eelegowsky und deS Präsidenten Pilsutsky mit führenden Großlitauern statt. Ob Erosslitancn mtt einer Abtretung deS Me- melgebietes an Litauen einverstanden sei, wenn sich Litauen als föderativer Staat den Polen an schlöffe, uns Eelegowsly in Wilna selbstnndia bleibe. Sine litauische Zeitung soll mit diese« Projekt einverstanden sei«. Desglci-