Meter Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung
Hessische Abendzeitung
Nummer 266
Dienstag, 16. November 1920
Fernsprecher 951 und 952.
Fernsprecher 951 und 952.
10. Jahrgang.
Wer Tag der Völkerbund-Konferenz
unvermeidlich zu machen.
S.
tat und wird erst Mitte dieser Woche ankommen.
fer Kirchen aller Bekenntnisse wurde im gesiri-
gen Gottesdienst der grossen Bedeutung
da-
dens der Welt gedacht. Auch in den Bo US- schulen wird die Genfer Jugend heute über die Bedeutung des Tages belehrt werden. Der Vorsitzende deS Schweiz» BundeSrateS besuchte im Laufe deS gestrigen Sonntag die für den Völkerbund errichtete Markoni-Station und sandte von dort ein drahtloses Telegramm an alle Regierungen, die in Genf vertreten sein werden.
Gegner deS jetzigen VSlkerbundeS.
Rotterdam, 15. November. (Eigene Draht- Meldung.) Aus R e w y o r k wird berichtet: Im Republikanischen Wahlklub in New York erklärte sich der neue amerikanische Präsident H a r d i n g als prinzipieller Gegner deS Wilsonschen Völkerbundes in seiner bisherigen Form. Harding betonte dagegen die Notwendigkeit, den Friedens znstand mit Deutschland baldigst herzustellen
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Tagaus der BSlkerhunder.
Genfer Dorbeveitungen zur Eröffnung.
(Eigener Drahtbericht.)
Gens, 15. November.
Gestern mittag kau: Leon Bourgeoisie an mit dem früheren Ministerpräsidenten Biviani und dem ehemaligen Außenminister Hanotaux. Der
Wahlsieg der Bürgerliche».
Dresden, 15. November. (Privattel». gramm.) Die heute vormittag acht Uhr vorliegenden Nachri ästen stellen einen ausserordentlich grossen Wahlsieg der Bürgerlichen in Sachsen fest. Die Teutschnationalen haben ihre Stimmenzahl von 29000 bei der letzten Wahl aus 47 009 gebracht, die Deutsche Bolkspartei von 98000 auf rund 56 000, während die Demokraten von 45 000 auf 18 500 zurückgegangen find. Sie Sozialdemokraten, die bei der letzten Wahl 123700 Stimmen hatten, brachten es diesmal aikf 86 456. Ganz bedeutend ist der Rückgang der Zahl der Unabhängigen, die etwa 20000 Sttm men zustande brachten, während die Kommunisten mit mit etwa zehn- bis vierzehntansknd Stimmen aus dem Wahlkampf hervorgegangen
Teuere ßisenbah».
Die Schraube ohne Ende.
Ws im März d. I. die Tarife bei der Eisenbahn zum größten Schmerze des tasenden Publikums um hundert Prozent erhöht wurden, ha: man von amtlicher Seite aus den Trost gespendet, daß es nun für eine Reihe von Monaten, ja vielleicht von Jahren mit weiteren Tariferhöhungen vorbei sei. ES war vorauszuschen, daß diese Hoffnung, die von feiten des Perkeyrsministe« riums damals ausgeshrochen wurde, sich nicht erfüllen konnte, und daß wir alsbald wieder vor der Notwendigkeit stehen würden, bei dem stan- dia wachsenden Milliardendefizit der Eisenbahnen eine weitere Erhöhung der Tarifsätze vorzunehmen. Kaum ist denn auch ein halbes Jahr vergangen, und schon mehren sich wieder troe Anzeichen dafür, daß dem Publikum eine neue Erhöhung der Fahrt, und Gütertarife droht. Es ist immer ein untrügliches Zeichen gewesen, wenn die Verantwortlichen Stellen durch den Mund ihres Ministers einen Notschrei über die schwierige Lage der ihren Ressorts unterstehenden Verwaltungszweige in die Oeffentlichkeit haben dringen lassen, daß dann in kürzester Frist irgendein« neue Belastung des Publikums zu erwarten stand. Die ErKärungen, die vor einiger Zeit der Reichsver.
Unter kindlichem Statt
Die franzSsische« Arbeiter gegen Deutschland
1 (Eigene Drahtmekdung.)
Paris, 15. November.
Bor einigen Tagen wurde bereits mitgetcilt, daß sich bezüglich der Erklärungen des französischen Gewerkschaftsführers Jouhaux im Ruhrgebiet, wonach die französischen Arbeiter einer weiteren Besetzung deutschen Gebietes mit Gewalt widersetzen würden, in den französischen Arbeiterkreisen Opposition erhoben hatte über diese Worte. Jetzt hat die Abstimmung der französischen Gewerkschaften über ihre radikale
Wahlen in Sachsen.
Starker Rückgang der linken Parteien.
- (Privat-Telea»amm.l
Dresden, 15. November,
Ans den ErMbniflen der sächsischen Landtagswahlen läßt sich ein starker Rückgang der sozialdemokratischen Stimmen einschließlich der Unabhängigen erkennen, sowie ein starker Rückgang der demokratischen Stimmen in Leipzig und Dresden. Ganz auffal- lend ist aber die starke Zunahmederdeutsch- nationalen Stimmen. Es scheint nach den bisher auS dem Lande eiugelaufenen Nachrichten, dass die Deutschnattonalen eine unerwartete Verstärkung erfahren haben. Auch die Komm«- nisten haben einen Stimmenzuwachs erreicht. Im Wahlkreise Dresden haben sich die Unabhängigen beider Richtungen ungefähr halbiert Die Withlbeteiligung war überall sehr flau. Sie wird im ganzen Lande aus fünfzig bis sechzig Prozent angegeben. Die Frauen haben sich stark beteiligt, aber bei den Männern ist ein starker Rückgang der Wahlbeteiligung zu verzeichnen. In Dresden betrug die Wahlbeteiligung siebzig Prozent. In den Abend stunden füllte eine zahlreiche Menge die innere Stadt. Das Bekanntwerden der Niederlage der Sozialdemokraten wurde von der Menge mit tiefem Schweigen ausgenommen.
gebracht werden dürste. Nun hat es aber den Anschein. <tts ob man im ReichSverkehrsministe- rium auch frei der kommenden Neuregelung der Tarife im wesentlichen auf die alten Methoden der fchemattscheu Preissteigerung um fünfzig oder hundert Pro-ent zurückgreifen will. Man stellt sich offenbar noch immer auf den zwar einfachen aber bedenklichen Standpunkt. daß das frei den Eisenbahnen vorhandene Defizit einfach ' durch gedeckt werden könnte, daß man die Tarife um Hunderte von Prozenten bis ins Uferlose erhöht. Schon die hundertprozentige Erhöhung im Frühjahre ISA bat aber den klaren
Aufnahme-Anträge.
Genf, 15. November. (Eigener DnchHericht.) Die Eröffnungs-Sitzung der ersten allgemeinen Tagung des Völkerbundes ist auf heute vormittag elf Uhr angesetzt Sie wird von dem belgischen Delegierten Hymans eröffnet werden, der seit der letzten Brüsseler Verhandlung des Aus schuss cs der Vorsitzende des Bundes ist. Dann wird der Schweizerische Bundespräsident die Versammlung begrüßen. Bei dem Generalselre- toriat des Völkerbundes sind außer den Anträgen Oesterreichs unlfr Bulgariens um Aufnahme in den Bund noch Eintritts- antrage eingelaufen von Finland, Estland. Litauen. Ukraine. Georgien, Armenien, Luxemburg und Lichtenstein. — Das Baseler VolksbÄtt meldet aus Paris, daß die französische Regierung gegen die Aufnahme Oesterreichs in den Völkerbund stitwn-en werde.
und von Kennern der Verhältnisse längst vor- e.usgesagten Beweis geliefert, daß sich durch sie der Fehlbetrag bei den Eisenbahnen nicht verringert, sondern nur noch erhöht hat. ES gehört keine große Prophetengabe dazu, wenn man heute, wo wir unmittelbar vor einer neuen Erhöhung der Fahrt- und Gütertarife auf der Eisenbahn stehen, vorhersagt, daß eine wettere Steigerung der Sätze eine nur noch größere Erhöhung des Defizits der deutschen Eisenbahnen nach sich ziehen muß. Das Wort, das einmal der deutsche Reichsfinanzminister Dr. Wirth vom Verkehr geprägt hat, daß er sich nämlich selbst auffresse, wird sich an Deutschland mit allen seinen katastrophalen Folgen für unser Wirtschaftsleben erfiillen.
Nun wird _ das Reichsverkehrsministerium allerdings erklären, daß doch auf irgend eine Weise die hohen Kosten für den Kohlenverbrauch und für Materialien aller Art, für Gehälter und Löhne irgend woher gedeckt werden müßten, und daß die Eisenbahnen auf die Dauer bei dieser Defizitwirtschaft nicht weiter arbeiten können. Aber schließlich wird man sich tat Reichsverkehrsministerium doch auch darüber klar fein müssen, daß der Ausfall frei der Eisenbahn nicht geringer, sondern immer größer werden muß, wenn der Allgemeinheit Lasten auf die Sckul- tern gelegt werden, die von Millionen von Staatsangehörigen überhaupt nicht mehr getragen werden können und getrogen werden wollen. Es wird der Reichsregierung nichts anderes übrig bleiben, als nach anderen Mit- teln zu suchen, um die enormen Fehlbeträge, tote sie sich im Eisenbahnwesen im Saufe der Zett herausgebildet haben, allmählich zu beseitigen. Dazu gehört in erster Linie, daß sich die maßgebenden Stellen endgültig zu der Erkenntnis durchringen, daß die Fehlbeträge in der Enenfrahu durch die Eisenbahn niemals gedeckt werden können. Es müssen andere Steter, guetten des Reiches erschlossen oder deren Erträgnisse als Zuschüsse den Eisenbahnen zuge- fuhrt werden, wenn an eine entscheidende Besserung der finanziellen Verhältnisse der Eisen- babnverwaltungen überhaupt gedacht werden soll
Dt- Summen, die durch höhere Tarife her-' etngebraM werden, sind nicht einmal rät
Stand der fremden Valuta
und dir damit erwartete hohe Entlohnung verlockt wurden. Viel Interesse war ferner für Italien und Rumänien vorhanden. Namentlich Handwecker und gelernte Arbetter fr off. ten, dort lohnende Beschästigung^zu finden. Es gelang ihnen jedoch nur in seltenen Fällen, die Erlaubnis zur Einreise zu erhalten. Für die übrigen europäischen Länder, insbesondere für England, Frankreich Belgien und Portugal, trat wenig Neigung zur Auswanderung hervor, Bon den außereuropäischen Ländern stand Südamerika im Vordergrund des Interesses und zwar — außer dem bereits genannten Brasilien — besonders Argentinien, Pent und Bolivim, weniger Chile, Uruguay und Paraguay. Auch die Vereinigten Staaten von Nordamerika und Kanada galten zahlreichen Auswaitde- tungswilltgen, hauptsächlich veranlaßt durch die Aufforderung frort wohnhafter Verwandten, zu ihnen zu kommen. als erwünschtes Ziel, ttotzfrem daS besehende Einreiseverbot dieser Län- der, von dnn nur in den dringendsten Fällen eine Ausnahme gemacht wird, allgemein bekannt ist Die früheren deutschen Kolonien traten frei der ablehnenden Haltung der Ma rdatannächtc gegenüber der Zulassung deutscher Einwanderer immer mehr zurück, dafür zeigt sich ein zuneh-
«ndeS Interesse für die portasieMben Kow-
Tropfen auf den heißen Stein. Es ist schließlich wohl begreiflich daß die Eisenbahntarife erhöht werden mußten, weil die Materialkosten im Laufe der Zeit ins Ungemessene gestiegen sind. Aber einem großen Teil des Publikums wird es unverständlich bleiben, warum heute, wo der Eisenbahnverkchr kaum dem vor zwanzig Jahren entspricht, ein doppelt so große? Beamten- und Angestelltenheer notwendig fein sollte wie im Jahre 1914, wo der Eisenbahnverkchr mindestens dreimal so stark war wie heute. Und schließlich ist doch zu bedenken, daß die Methoden, die man bisher verfolgte, die größte Härte gegen das Eisenbahnpersonal selbst sind, weil sie notwendigerweise zum schließ licken Zusammenbruch unseres gesamten Verkehrswesens führen, und damit eines Tages Tausende brotlos machen müssen. Mit der bisherigen Art und Weise der Sanierung der Eisenbahnfinanzen kommen wir jedenfalls nickt Wetter. Sie können niemals dazu führen, die Defizite auszuheben, sondern nur dazu, die heute schon drohende vollkommene Pleite in der Eisenbahn
Rach ferne» Lander».
Der Stand der AuswandernngsbewegnnI«
9er «rieb zur Auswanderung en« »rntsch- sand, der In der schwierigen Lege feine Ur- sc-che hat, ist neuerdings wieder feärtte a«. werden, obwohi die ArdeitSmüglichke« in fremden Ländern anch nicht leicht ist. E« ist jedenfeU« »««wendig, da» der «nSwande. «er vorher beftmrate Zusicherungen erhält.
Die Verschlechterung, der wirtschaftlichen Lage Deutschlands, insbesondere die im Juni ein* totzende Wirtschaftskrise bat im vergangenen Vierteliahr ein weiteres Anschwellen der ' Äustwanderungsneigung gezeitigt. Die Zunahm» der Arbeitslosigkeit, die steigende Teuerung, die unzureichenden ErnährungZverhMnisse, sowie die Wohnungsschwierigkeiten waren dafür in erster Linie von Bedeutung. Dazu kam, daß die in- und ausländischen Schtffahrtsg.esellschasten immer mehr ihr Augenmerk dem Auswande- rergeschä'ft zuwenden und durch ihre AnWndi- gungen die Lust zum Auswandern gefördert wurde. Der AnSwanderungsdrana trat unter allen Schichten der Bevölkerung in Erschei- NUNP Bon besonderer Stärke war er in den Kreisen des Handwerks, der Industrie und des Handels. Unter den Ländern, nach denen sich die Blick? der Auswanderungswilligen richteten, nahmen Brasilien und Rußland eine bevorzugte Stellung ein. Die Bevorzugung Brasiliens erklärt sich aus dem Bekanntwerden dös Be- Muffes des Reichsrates, durch den die Erlaub- nis zur Beförderung von Kveiirmlendsünfb-,-'.. vert Auswanderern nach Brasilien auf Kosten der brasilianischen Regierung erteilt wurde. Er hatte einen überaus starken Andrang von Personen zur Folge, die von dieser Vergünstigung Gebrauch machen wollten. Die Enttäuschung war groß, als es sich zeigte, daß
vksngels vorhandener Schiffe
die Abfahrt vorläufig nicht erfolgen könne. Ob, wann und in welchem Umfange die brasilianische Regierung die kostenfreie Abbeförderung deutscher Auswanderer gemäß der von ihr üOemtKntntenen Verpflichtung bewerkstelligen wird, läßt sich zurzeit noch nicht übersehen. Ter Drang nach Rußland war in der .Hauptsache das Ergebnis der lebhaften Werbetätigkeit dec Interessengemeinschaft „Ansiedlung Ost" und erreichte seinen Höhepunkt. als am 13. Juli der erste Arbeitertransport in Stärke von etwa zweihundert Mann von Stettin nach Kolomna ab- ging und die genannte «Bereinigung das Nachfolgen weiterer Tr.msporte in sichere Aussicht stellte. Seitdem jedoch der Reichstagsabgeordntte Dittmann die bekannten Berichte über Rußland tu der „Freiheit" veröffentlicht hat, und noch mehr, seitdem ein großer Teil der deutschen Arbeiter aus Kolomna enttäuscht zurückgekehrt ist, hat das Interesse für Sowjet-Rußland sehr erheblich nachgelassen. Dafür nahm die Neigung zur Auswanderung nach F i n l a n d zu zu- mal die Rei ftmüglichketten dabin verhältnismäßig günstig liegen und die finische Regierung der Einwanderung, soweit nicht die llnteckunsts- Verhältnisse hemmend im Wege stehen, keine Schwierigkeiten bereitet. Insbesondere Ingenieure, Techniker, Facharbeiter und kaufmännische Angestellte strebten dorthin. Ebenso waren 5,^^.eJ?en * N orwegen und Dänemark als Zlelland sehr begehrt, doch scheiterte die Aussühruag des Answanderungsvorhabens zumeist an der Versagung der Einreise-Genehmt- Wng. Auch nach Holland bestand erhöhte Auswanderungsneigung, nachdem bekannt geworden ist, daß dort Facharbeiter gesucht werden. Rach der Schweiz drängten vor allem weibliche Hausangestellte, die fraju durch den giln- sttaen
zutreten. Damit fallen seine Versprechungen, wovon man in Deutschlatch so viel Aufhebens gemacht hat, ins Wasser. Die Stimmung unter der stanzösischen Arbeiterschaft ist zurzeit nicht entgegenkommend für Deutschland, und die Führer, die eine betartige Politik in Frankreich vertreten wollen, können sehr schnell das Schicksal von Jouhaux teilen.
W
Was Deutschland zahlen soll.
London, 15. November. (Eigene Drahimel- dung.s Da der Kriegsminister Churchill vor einigen Tagen im britischen Unterbaust, beider Mitteilung über die erheblichen Kosten der englischen Besatzung'am Rhein, dje Erkläruna anfügte, daß die 346 Millionen Mark, die Deutschland bisher dafür vergütet hat, nicht von der Entschädigungssumme in Abzug gebracht werden, haben sich verschiedene Unterhausmitglieder frei der Regierung erkundigt, ob es die Auffassung der Regierung sei. daß Deittsch- fauo bisher für etwa fünfzig Milliarden Mack Vergütungen gemacht hat, die nicht in Mirech- nung gebracht werden. Die opponierenden Un- terhauSmitglieder sind geneigt, daß die Regierung diesen Standpunkt fallen lassen muß und die Vergütungen in Anrechnung brin- a e n werde. Einstweilen will man die Verhand-' fangen in Genf abwarten und dann beschließen.
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Die Dauer d?r Besetzung.
Gens, 15. November. (Eigene Drahtmel- frung.l Wie aus Paris berichtet wird, find über die Auslegung des Friedensvertrages, über die Dauer der Besetzung der Rheinge. biete, Verhandlungen zwischen den alliierten Kabinetten ausgenommen worden. Die Verhandlungen erfolgen auf Antrag Frankreichs, das die Schaffung einer klaren Rechtslage wünscht.
oder gemäßigte Politik das Ergebnis gehabt, daß 'sind. In zahlreiche» Orten Sachsens gelang es die Richtung von Jouhaux die R iederla-!der Deutschen Bolkspattei. die Hälfte aller ab« e. e erlitt unh vieler sich veranlaßt steht, zurück- gegebene« Stimmen aus sich zu »ertimorä,
kehrsminister Gröner über die Lage der Eisenbahnen abgegeben hat, und fein Hinweis auf das ständig wachsende Milliardendefizii bei denselben, ist nichts weiter gewesen als die erste offizielle Ankündigung einer weiteren „Nenre- gelung" der Tarife, was auf gut deutsch nichts, _ ■ , _ , m ,
anderes bedeutet als eine weitere stacke Er- erste Vertreter Englands, Lord Balfour, »st in höhuna derselben London infolge eines Unwohlseins zurückgehal»
Es ist noch nicht allzu lange 6er, daß der ten und wird erst Mitte dieser Woche ankommen. Retchsvorkehrsmmtster General Gröner erklärtaIaubt ^,6 Lloud Georae actum den Schluß hat, daß er Von einer weiteren Heraufsetzung der .
Eisenbahnt rife sich für die Besserung der allge- &er Genfer Tagung kommen wtrd. In den Ge.t- meinen Lage der Eisenbahnen wenig oder fer Kirchen aller Bekenntnisse wurde im geftrb nichts erhoffe, und daß er auf dem Stand- (,v„
der Verkehr durch eine allzu ^es Völkerbundes für die Herstellung des Fri> große Belastung drs reisenden Publikums nicht schließlich völlig an den Rand des Abgrunds j