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«affser -Erste Rachrkcht«,

Ein eigenartiger Wanderklub

Vor dem Kasseler Soudcrgericht.

Die spamrendst« Romane werden fartZesetzt in de» Kasseler Neueste» Nachrichten veröffentlicht das ist i» Stadt mb Provim allgemein bekannt. Wer deshalb Nachdruck auf eine feffelade Erzählung legt, der darf versmnnen, auf dre Laffeler Neuesten Nachrichtea zu abonnieren. Neben dem Roman veröffentliche» die Kasseler Neuesten Nachrichten täglich eine FWe von Nnbnchaltunqsmaterial, eine von keiner Partei beeinflußte Mtrsche Ueberstcht, die neuesten Depeschen »sw. Alle Träger, Agenturen, Postaustalten usw. nehmen sT fteöun3ea dre Kageler Neuesten Nachrichten für einen Movat oder ein Vierteljahr an jedem Tag. entgegen.

Der Frkeden-vertrag im Unterricht.

ns München, 9. November. (Privattelegrmnm.) Der Münchener Stadtrat hat auf Antrag der Demokraten einmütig beschlossen, den Friedens- vertrag und seine Wirkung in wirtschaftlicher, sozialer und kultureller Hinficht als Lehr, gegenstand des Schulunterrichts einzufüh- rcn. Der Redner der Unabhängigen begründete Arne Zusttmmuug mit dem Hinweis, daß drei Fncdensvertrag. wenn er ausgcführt werde," Deutschland auf ewige Zeit vernichten würde.

Radikale Forderungen.

Keine SchnldSetveise.

Berlin, 9. November. (Privattelegramm.) Die Morgenblätter melden die Einstellung des Strafverfahrens gegen die Kriegsleder- Aktiengcsellfchast. ES seien keine Schulv- bewcise festzustellen gewesen.

Deutsche Schiffe für die Tschechen.

Die SozialiffernngSfrage.

Essen, 9. November. (PKvattele^ramm.) SLie anS zuverlässiger Quelle verlautet, ist es dem vor» Neichswirtsbaftsrat eingesetzten Un­terausschuß für Sozialisierung des Ko h l e n - bergbanes gelungen, zu einem Einigungs- Vorschlag zu kouimeu. In diesem Unterausschuß fitzen drei Unternehmer, an ihrer Spitze Hugo Stinnes. und drei Bergarbeiter, von denen zwei Sozialisten sind und einer dem christlichen Bergarbeiterverband anyrhürt. Am Mittwoch wird in Berlin der vereinigte Kohlenausschuß des Reichswir-schaftSrateS und des Retchskob- lenratrs znsannnentreten, trm den Einigungs­vorschlag des Unterausschusses entgcgenzuneh- men und darüber zu beraten.

n^5 ^?l°?ll^^uhrcn im November. V°ssdtt städtischen VertetlunMentrale wird fol- gendes nntgetmlt: Vom Reickskohlenkommissar find der Stadt Kassel für den Monat November brapp 70000 Zentner Braunkohlen zum Land- absatzbezug von den hiesigen Zechen frcigegeben lm Monat November etwa 35000 Hau^altringen auf ihre Monatskarten je zwei Zmtzner Braunkohlen erhalten sollen und da außerdem noch eine Reihe von gewerblichen Be- A^ben zu versorgen ist, ist leider auch für den Monat November ein fuhren,veiser Bezug von Braunkohlen für Haushaltungen E möglich

Jubiläum des Dienstes. Zn selten körver- Rangiermeister

2. ® Kasse-l-R., sein vierzigjähriges

Ehrungen wird es ihm ivicyr ssmen.

Der Kampf gegen Scheideman«.

Eine Entschließung des Magistrats.

Der Magistrat Hat sich in seiner gestrigen Sitzung mit dem Pressekamps gegen den Ober- bufigermeister Scheidemann befaßt, namentlich mit einem Leitartikel eines hiesigen Blattes ge­gen den Parlamentarier Scheidemann und nahm als Ausdruck der Anschauung des Magistrats eine Entschließung an, wonach der Magistrat mit ttefem Bedauern von der persönlichen^ Kampfesweise dieser Zeitung gegen den Ober- burgermmster unserer Stadt Kenntnis nimmt Der in Betracht kommend- Leitartikel habe, so heißt es, in weitesten Kreisen der Bevölkerung Erbrtterung hervorgenrsen - Diese ver­letzende Art müsse die Befürchtung naheleaen, ^rtz schwere Störungen der öffentlichen. Ruhe dre Folge sein könnten. Deshalb, so heißt

Stusse der Entschließung, fühlt der Ma- glfirar sich verpflichtet, das' dringende Ersuchen an dre Leitung der betreffenden Zeitung zu rich- ten, sich einer sachlichen Kampsesweise zu bedie­nen. Drese Entschließung ist vom Bürgermeister Brunner gezeichnet. 1

Letzte Meschen.

Verhandlungen mit Polen.

Schwierige Fragen sind zu lösen.

(Privatz-Telearamm.)

Berlin, 9 November.

Wir derOstdienst" von unterrichteter Seite erfährt, find die auf polnische Initiative ein ge­leiteten deutsch-polnischen Wirtschafis verhandlungen gestern ergebnislos abge­brochen worden. Aus Danzig wird berich­tet: Der Oberkommiffar I)«t bestimmt, daß die verfassunggebende Bersammlung für den 17 No vembcr zusauimenberufen werde zwecks Bekannt­gabe der Verfassung der freien Stadt Dan­zig nachdem die Verhaiidlungen über das ganz- po-nisck-e Abkommen und über die Verfassung be­endet sind. Aus Riga wird gemeldet: Der russische Unterhändler Joffe ist am 6. November in Riga eingetroffen. Da die polnische Delegation in diesen Tagen nach Riga kommt, werden die neuen Verhandlungen in dieser Wock>c stattfinden.

-> Landesverband de r KulturvberselretLre und Kultursekretäre Preußens. Am Somnaq lE bler eine zahlreich besucht- Versammlung <^clr®1>crein? Kassel statt stiftttroiberfekretar Dierbach berichtigte über die bisherige Tätigkeit und die ErsolM/sowie Wer die am 17. Oktober stattgefundene Sitzung der Gelverkschäftlichen ^Bundes Verwaltunasbeamten in Kassel Hier- ^^'te Vorsitzende des Landesder- dandes, Kulturobersekretär Nebel - Merseburg emen imt großem Beifall ausgenommen en, lehr- reichen. Vortrag über aewekkichaftliche Beamwn- organriatwn, sowie über die bisherige Tätiq- eit und die Erfolge der Verbandsleitung. Es folgte eine Erörterung verschiedener aeschäftlicher t6rk-d-s Kassenberichts, Lb<6 geschastsfuchrenden Vorstandes usw Allseitig wurde dem verdienten Verband Svor- Mr seine rastlose und erfolgreiche- ttAett Dank ausgesprochen. Als Ort der näch- rten Tagung wurde Marburg bestimmt -Vt, verkauf der Faßfabrik. Die Kasseler Faß- ist, wie uns nntgeteikt wird, in d-n Be­ltz der Waggonfabrik von Wegmann n. Eo. iiber - gegangen.

Hier hat die Sparbüchse, der Sparstnu einzu- treten.

Die Versicherung gegen Sachschaden soll ae- gen unerwartete, ungewisse Schaden schützen. Gegen Verluste, di« naturgemäß und sicher zu gewärtigen find, wch jene durch Benutzung und Alter, kann sich der Eigentümer dadurch schützen, dsstz ermErw«^g des sicheren Verlustes all­mählich die Mittel sammelt und spart, bezw. bei den Bilanzwerten abschreibt itm den Verlust wieder zu ersetzen. Die Versicherten sollten es sich daher zur Aufgabe machen, alle Jahre, et­wa bei Gelegenheit der Steuererklärung oder bei einem anderen alljährlich wiederkehlenden Anlässe, auch die Versicherung nachguprüfen. Ist sie zu gering, so soll sie zur Erlanaunq einer vollen Entschädigung im Brandsaüc erhöht werden. v

München, 9. November (PttvatteLearamm) Die oberbayerischeu Bergleute in Ptisenbera ha. hen eine Erklärung an Len Reichstag und de« bayerischen Landtag gerichtet, in der sie den zwauasweisen Abbau der Preise für laud- wirtschastliche Erzeugnisse, sofortige restlose Aus­lösung der Kriegsgesellschaften, dir Herabsetzmig des Steuerabzuges von zehn auf fünf Prozent und dre Bollsozialisiening des Kvbtenberghauez verlangen.

Geständnis vor dem Tode.

Halle a. d. Saale, 9. November. (Privattelee gramm.) Der 68-jährige Invalide Schimeyer i» AscyerSleben legte auf dem Sterbebette das Ge- ab, daß er vor Jahre» bei verschiedenen Wilddiebereien drei Forstbeamte ermordet habe und zwar bei Schönewalde, Harderode und Har- zervvr. Die Verbrechen konnten damals nicht aufgeklärt werden. In zwei Fällen bezeichnete, er die stellen, an denen er die Leichen verscharrt hatte. Roch bevor er die dritte Stelle angeben onnte, starb er. Die Staatsanwaltschaft unter, ucht die Angelegenheit.

Ein großzügiger Betrüger.

Mönche n, 9. November. sPrivattelea-ramm.j I» München ist Herzog Ludwig von Bayern, der .^u.tor Hauses Wittelsbach, fast neunzig- alssig, gestorben. Tie Bestattung erfolgt in der herzoglichen Familiengruft in Tegernsee.

Eine bürgerliche Mehrheit.

Jena, 9. November. (Privat. Telegramm.) Durch die Gerne inderatSwahlcn in Je­na, in der die Hälfte der Gemeinderatsmilglie- der Mu gewählt wurde, ist die bisherige sozial­demokratische Mehrhett gestürzt worden. Der Ge- mcinderm setzt sich wie sillgt zusammeu: Bürger-

Vom Kasseler Bürgerbund. Man schreibt uns- Die heutigen Verhältnisse verlangen von Jedermann eine vielseitige Kenntnis früherer und neuergaugener Verfügungen und Bestim- rnungen ans den verschiedensten Gebieten. Un- kenntnis bamuber bringt oft Nachteil und Ver- ?jäLJ~er Bürgerbund hat daher in seiner Ge- jchnstsstelle, Frankfurter^tratze 33, eineAus- kunfts- und Beratungsstelle« für seine Mitglie­der eingerichtet. Ferner ist ein Abkommen mit »er hiesigenTreuhag' Treubanbgeseüschaft, Komgstor 11, getroffen worben, sodaß umfmiq- reichere Fragen auf steuerlichem ober anderem Sebiet mit dieser zusammen gegen Vorzuasac- büHren bearbeitet werden. ~

die noch andauern, dürfte daS Ur­teil nicht vor heute abend zu erwarten fein.

Lokalnachrichten vom Tage.

g. Vefteiung vom Roichsuotopfer. Das efftteckr sich mich auf noch fällige Ansprüche aus Lebens- und Kapiralverücherun- gen Mter aus Rentenversicherungen, wS benen bet BerechttOe noch nicht itt den Rentenbenw ^fuerfrei sind nach einem Er- ratz des Relchsminmers der Finanzen nur solche Awpruche an Witwen-, Waisen- und Pension^- 6et i>enen. baS Recht auf die Bezüge in Beziehung zu einem Dienst- oder Arbeitsver- Kassenangebörigen ficht. Es sollen toe^n< die gewissermaßen ein«t u«Htr4glich zur Auszahlung gelangenden d^Gehalts oder Lohns darstellen und behandelt werden können wie

1?tc6t fieuerpflichttge» Ansprüche <ntf Penfwn oder Hinterb li wen en fürforqe ; ~7" Der 30 000. Wegmann-Packwagen. Dieser Söffe wmde von Wegmann u. Co. bei 30 000 in btetem Bctrich fertiggestellte Packwagen s fiezert.^ Der Wagen war bekränzt. Den Werk- ^raM,8<n toM14*n E^sonbere Zuwendungen

Auf dem heutigen Schlachtviehmarkt ^er Austrieb noch gering. Das hat seine Ursache zweifellos in der noch immer grassie- ^cn Maul, und Klauenseuche. Dagegen ha- ®e d'e <2 chl a chtungen gegen dem Vor­monat bedeutend zugenommeu. Der Markt ver- und ohne besondere Vorkommnisse des Anspruch. Das Bild

des Marktes gestaltete sich wie folgt: Auf­triebs Ochsen, 8 Büllen, 17 ftW. 17 Rin- zusammen also 44 Stück Großvieh: ferner 9 Schweine, 11 Kälber u. 14 Schafe u. Hämrml.

Schlachtviehpreise

^^gewtcht pro Zentner für Rinder: voWdiichige ausgewachsene höchsten Schlacht-

65^T7?) diark, vollfleischige junge 550 brs 650 Mark. Färsen und Kühe: vollfleischige aus gemästete Kühe höchsten Schlachtwerts bis zu 7 Jahren 600 bis 700 Mark; Miere aus- gemastete Kühe und wenig gut entart cf eite lungere Kühe und Färsen sowie mäßig genährte Kühe und Färsen 400 bis 550 Mark. Kälber- fernste Mastkälber und mittlere Mast- und beste Saugkälber 600 bis 700 Mark. Schafe: ältere Masthammel, geringere MasMmmer und aut genährte junge Schafe sowie mäßig genähtte Hammel und Schafe (Merzschafe) 500 bis 550 Mark. Schweine: Fettschweine über 150 Kilogramm, vollfleischige von 120 bis 150 Kilo­gramm 1400 bis 1500 Mark; vollfleischige von . 100 bis 190 Kilogramm, vollfleischige von 80 j dis 100 Kilogramm und vollfleischige unter 80 1 Kilogramm 1200 bis 1400 Mark. Tendenz: lebhaft.

Rotterdam, 9. November. (Privattelegtanrrn.), Londoner wirffchaftliche ZeiffchriftMono.

nr"' daß dw Indexziffern für die h reise >n En gl and gegenüber dem Bormo- nat von 7675 auf 7175 gefallen sind. Dies ist dch medrigste Jnderziffer feit November 1919. D". Ruckgang ist hauptsächlich die Folge des Preissturzes für Baumwolle und Kaitat- tvotfaarne. Unter den Lebensmitteln ist Weize« chellim^P^ift"^^ siestiegeu, wenigstens die offi- Einigung von Nord- und Süd-Ghtna

9. Novembtt. (Privaitelegramm-r' Tfihen Tschunsuan. der Militürbefehlshaber deS uud Genttal Lu Jung Ting, der Ober, befehls^ber des Nordens, haben wie die chiue- ^"dreier in Berlin vem Berliner Tage- blatt auf Grund mnes ihnen aus Peking zu«, gangenen Telegramms Mitteilen, ihre Ab^u- taÄ?iMI>mm:D6-er6efc^i betanittgegeben. Die mi- Nn^^OrxNenrng ist aufgelöst worden, und Süd sollen wie früh« in vollem Ein- zusammengehen. Beide OberbefthL dudtt haben alle Provinzen von der Bereiittg-mg «.-chL^l,^SintilcSteiirc iu Kenntnis gesetzt. Der Prüdem der Republik Hai Reawa^ ^r 9^ publik angeordnet.

das erste mal, daß eine solche r" Scituitfl tttassen wird tata deshalb ist sie bemerkenswert. Wir haben °b«u ui Kassel vas eigenartige Verhältnis, daß eine Kritik an einem Politiker und Partei- Nchrer zugleich als Krittk am Oberbürqer- f^?r unfgesaßt werben kann und daidurch wlÄ-die Sache ungemein komplizi.-tt. Die Be­fürchtungen des Magjsttats sind WM wir dem inkriminier- mäntta'S-rÜrÄfl lE gehegt 2rdm,' Versammlungen die Per- Oberbürgermeisters einer nücht immer lachlichen Knttk unterzogen worden ist. Es sei U'ur an die Adolf Hoffmann-Rede im Stadtvark gelegentlich des WahMampfes erinnert.

Schlachtviehmarkt.

Görlitz, 9. November. (Privattelegvamm.) Ge^n den feit dem Frühjahr hier wohnenden, durch seine großen Güter- und HäuseranstSufe beruchtigttnDireftor" K 0 r n f e l d ist von der ; Staatsanwaltschaft wegen Betruges ein« Haftbefehl erlassen worden. Kornfeld gab sich für einen Grafen Sternberg oder für einen osterreichifchen Erzherzog aus. Außer edier Billa die Kornfeld auf Siebtt vollständia ne« ausmöb- derte, erwarb er auch das Gürlitzer Ähütze». haus undfchenkte" es der Stadt Görlitz. Ferner kaufte er vor längerer Zest das Bad Haltheide für dreizehn Millionen Mark fvwie mehrere Rit. terguter in der Provinz, aber ohne Kauffumme» zu bezahlen. Festzustehen scheint, daß es fickt hie. um den vorbesttaften Buchhalter Rudolf Korn­feld aus Mäyrifch-Ostrau liandelt.

Monarchismus in Griechrnlaud.

. Achm 9. November. (Eigene DrohtmÄ-- ,1(;,e.^^t TaOT Wer i einer gewaltigeu tonalifttftben Kundgebung, wie sie ^r Gefchichte noch nicht M verzeichnen ist.

Sechztgtaufend Perfonen, größtenteils im wahl- berechtigteu Mer, «ahmen an bet Kundgebung

Preislage itt England.

Prag 9. November. (Eigene Drahtmolbung.) Wie dasPrager Tageblatt" erfährt, werden die Verhandlungen wegen Auslieferung eines großen Teiles der Elbefchisfe an die Tfche- cho-Slovakci am 16. November in Berlin begin­nen. Namens der Tfchecho-Slövakei werden sich der eheuurlige österreichifche Handelsministerial- Beamtc Dr. Forst fomte DUnisterialdirekwr Partl nach Berlin begeben

Partei.Zusammenschluß.

Stuttgart, 9. November. (Privattelegramm.) Auf dem Parteitag der Württembergifchen Sür« gerpartei wurde der Befchluß gefaßt, daß sich die Bürgerpartei der Deutfchnationalen Volks- Partei anfchließen und fortan den Namen Bür- gcrpartei ideutschmttiouale Volksparteil Würt­temberg führen foll.

Herzog Ludwig von Bayern f.

Aus der EinbruchSchronik. In der vor- vergangenen Nachtbesuchten« Einbrecher ein Geschäft der Obersten Gasse und stahlen . Mr mehrere tausend Mark Weiß- und Kurzwa- Unbeobachtet getane vs ihnen, ihre Beute sortzwichaffen. ,

-i- Personalnachrichten von der Eisenbahn. Zu- gang: Lademeister Fleck von Viersen (Bez. Köln) nad) Kassel Ernannt: Zum Werkmeister Werk- fichrer Humburg in Kassel: z-um Eisenbahnasst- 'ienicn die Untera Menten Koch und Horn in Staffel, Stationsdiätar Reißner in Frantenbera zum Weichensteller 1. Masse Weichensteller Gb» tn Kassel. Versetzt: Eisenbahninspekwr Kießler von gs-ranfertberg nach Marburg; die ZugMrer B-vetthauer von Bad Wildungen nach Corbach u Vetter von Frankefiberg nach Warburg; Bahn - hossmrfsehtt Müller 3 von Willingen nach Cor- hach als Unterasfistent: die Unterassistenten Horn >on Corbach nach WMngen als Da-bnhofsauf- eher und Weber von Gilserberg nach Schlier- bßch. Die Prüfung haben besianben: zum techn. Effenbahnsekretär die Bahnmeffter Lütchcrneier, Brillofs und Samson, techn. OberbMrnsfistcn: steinhoff und techn Büroaspirant 1. .Klasse Trum per in Kassel: Fachprüfung j. Kl. strvil- sup.wnmnerar Brebm in Kassel; zum Dähnmei- fier bte Bahnmersterasviranten Bcchthold und Loose in Kochel, zum Werkmeister soraschinenmei- ster Kühne in Kassel, Lokomotivführer Wiealer in Esckwege und Werkführer Triohortt in Kassel: «an EffenbahnasMenten Stationsaspirant Ei- wnbera in Gensungen und Labemeister Herrn. Schmidt in Hann.-Münben; zum Lokomotidfüh- ige der"Zkugenvtt^ I ^teM^^m^Denb^gchilfta^Bu^chft^

Mittwoq, 10. RodemStt -1920.

liche Fraktion 15 Mandate (im Vorjahr 12 Brau, date), Demokraten 6 Mandate (im Vorjahre 7), Mehrheitssozialdemokrate« 14 Mnndate (tat Vorjahre 16 Mandate), Neulommunisten und Kommunisten 5 Mandate. Die rechte U. S. P. hat keine Mandate errungen. Sie hatten vor der Spaltung der Partei 5 Sitze ante, während die Kommunisten i« Rathause bisher nicht vertre­ten waren.

Aufgeschobene Luftfahrten.

Lörrach, 9. November. (Privat-Telegtamm.) Die für Montag geplante Eröffnung des Lust­fahrdienstes Lörrach-Karlsruhe-Mannheim- Frankfurt a. M. fand nicht statt und wurde auf unbestimmte Zeit verschöbe«. Die Gründ« dafür konnten nicht iu Erfahrung Wbracht nwy- vcn»

Die Thüringer Regierung. 5

Weimar, 9. November. (Privattelegrammü Die Biwung einer Koalitionsregierung im Thü- rrugen auf breiter Grundlage ist als gescheitert anzusehen. Nunmehr wird als l^tcr Auswea der Gedanke einer MinderhettSregie- r « n g, bestehend aus parteilosen samten, De- mottaten und Sozialdemokraten, erusthast er­örtert.

Wie wir gestern meldeten, ereignete sich auf dem hi engen Gericht der nicht ungewöhnliche Vorfall, daß die Vetteidiger die Zufammenset- zung des Gerichtes beanstandeten. Da es sich bei den Angeklagten um Leute handelt, die sich Ver­gehen schuldig gemacht haben, die ins Mili- tarifche hinüberfpielen, fo assistieren zwei mili. tarisch- Perfönlichkeiten. Me drei ans Düssel­dorf stammeirden Angekl,agten werden . beschul­digt, einem Wanderklub mrMhört zu haben, dessen Zweck und Ziel jedoch nicht auf friedlichem Gebiete lag, sondern bezweckte, ein militärisches Munitionsdepot in die Luft zu sprengen. Der Anttag der beiben Vertei- diger wurde ahgolehnt. Fufol<

' Aralien, Preßler in Papierfabrik, Imke i« Rie- dcrzewehren. In den Ruhestand versetzt: Loko- motwführer Angerstein iu Niederhone; Zugfüh- r Grubet in Kassel. Uebertragen: bte Ge­schäfte eines teö^i. Betriebs konttolleurs dem techn. Eifertvahnobersekretär Reinhold in Kassel.

-^ Mehrung der Typhus-Fälle. Wie uns von verschiedenen Seiten berichtet wirb, nimmt in btt letzten Zeit die Zahl der Erkrankungen an s y p h u s wieder zu. Gestern mußte u. a. ein junges Ehepaar aus der Bremerstraße ins Krankenhaus gebracht werden Auch ans Nie­derzwehren warm verschiedene Erkrankte in Krankmhausvehandlung zu bringen. An un­terrichteter Stelle wird uns erttärt, daß diese Krankheitsfälle in der Tat eine Vermehrung erfahren haben, daß sie aber im Verhältnis kei­ne derarttge Steigerung zeitigen, daß Befürch­tungen daran geknüpft, werden können Zudem sind die sanitären Maßnahmen derart.'daß von einer Epidemie keine Rede sein kann

-T- Veranstaltungen am Mittwoch. Staatliche Schauspiele:Don Carlos", Schüler-Ge­dächtnisfeier, 6 Uhr. ResidenztHeaier: Schwarzwaldmödel, 7% Uhr. Neues Theater: Spezialitäten, 7% Uhr. Kaffee- Kabarett Hansa: Tanz-Vorfühningen.Kund gobung Kriegsbeschädigter und Krieashinterblie- bener, Stadtpark, kleiner Saal, 8 Uhr. Thea­terverein: Schiller-GedächtniSfrterKabale und Liebe", V/. Uhr. Chasalla-Licht- spiele:Darwin". PenswnShaus Wil- helmshöhe: Konzett, 4 Uhr. Artille­ristenverein :Monatsvers<MMtlnng. Heute Dienstag: Dmtsche Demokratische Partei Mitgliederversammlung, PereinshanS, 8 Uhr.