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Hessische Abendzeitung

Nummer 244.

Donnerstag, 21. Oktober 1920

Fernsprecher 951 und 952.

10. Jahrgang

Fernsprecher 951 und 952.

Wirkung des englischen Ausstandes

nunautf Metotebe": ?V" äderen Staate derartige das wir vorläufig nicht abwenden können. Aber i ftlndliche Umtriebe nicht geduldet würden.

K. F. Dr.

Badernr feste Politik.

Entschließung hin. En!

l ö scheu. Man rechnet mit der Möglichkeit,

der Eisenbahn wird nicht vor,

eingeschränkt werden. Nach

Tages wird d«r Zugverkehr, wenn der Streik

gen Besch des Deutschen Reiches uns des yrcii

Anteil der durch die Besetzung und Verwaltung entstehende« Kosten vergüten müsse.

Ser Streit in England.

Die Ausdehnung auf wettere Kreise.

In den Häfen feiern alle Dockarbeiter, - die mit der Verladung der Exportkohle beschäf­tigt find In Arbeiterkreisen erklärt man, auf Grund der in den Kaffen vorhandenen Geldmit­tel würde man auf alle Fälle den Streik sechs Wochen lang durchhalten können. Sicher ist, daß die Regierung es länger ait^alten kann, denn sie hat so zahlreiche Vorräte sicher­gestellt, daß die Kohlenversorgung für die nächsten drei Monate keinesfalls gefährdet er­scheint, wenn auch weitgehende Einschränkungen im Kohlenvcrbranch der Haushaltungen und der Industrien sich als erforderlich erweisen werden. Der Kohlenstreik zieht mehr und mehr weitere Kreise über die Niontamnduftrie hinaus. So sind im Distrikt Teestde bereits zwanzigtausend Metallarbeiter infolge Schließung der großen Bietallwerke arbeitslos. Daß der Streik in der englischen Oeffentlichkeit sehr unpopulär ist, geht uns der Tatsache hervor, daß seit Sonn­tag zahlreiche Freiwillige aller Volksschichten den Bureaus zuströmen, um sich der Regierung zur Verfügung zu stellen und ihre Automobile zur Aufrechterhaltung der Lebensmittelversorgung und anderer öffentlichen Arbeiten anzubieten.

Unerwünschte Gäste.

AuSgewiefene russische Bolschewisten.

Das neue Deutschland hat auf seinem gast­freien Boden schon eine ganze Reihe machtvoller Herrschaften beherbergt. Die Musterkarte Derer, die unser Volk d u l d e n m u ß die vom We-

Dtr Haltet« Reuest«,Nachrichten erschein«,wöchentlich sechsmal und groar abends Der »bonnementsprets beträgt menatl. 5.00 Mark bet Treter Zustellung ins Hau«. Bestellung«, werden jeberjil, von der Beschäftsstelle oder den Boten entgegengenommen. Druckerei, ««lag en» Redaktion; Cchkachthofstrabe 28/30. Für unverlangt eingesandte Beiträge tacn Me Stedaltion eine «erantwonung oder «ewähr in keinem Falle übernehmen. Rückzahlung des Bezegsgeldes od« Ansprüche wegen etwaiger nichk ordnuugSmäßig« Lieferung ausgeschlossen.

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sten kommen und solcher, die es aus Mangel an Charakterfestigkeit f r e iw i l l i g d u l d e t die vom Osten kommen sollte in einem Völ­kermuseum verewigt werden, auf daß Kind und Kindoskinver noch Jahrzehnte lang darüber schamrot werden. Die ersterwähnte Gattung ist

fortdauern sollte, allgemein um zehn bis zwan­zig Prozent hercwgesetzt werden. Die Züge fiir BerMÜMnzsreisende werde« dann ganz aus «eschaktrt. Infolge des Kohlenftreiks in Eng­land sind die fälligen Kohlendampfer mit eng­lischer Kohle im Hamburger Hafen seit Montag stüh ausgeblieben. In den letz­ten Wochen waren im Hamburger Hafen täglich dreißig Waggons englischer Kohlen für die deutsche Industrie entladen worden.

(Eigener Drahtbericht.)

London. 20. Oktober.

scheu sind, die in sündhaftem russischen Solde stehen. Es muß wieder darauf hingewieseu wer-

terschast verhetzt wird, nicht mehr dulden will, so soll sie, nachdem sie A gesagt hat, auch B sa­gen. Es genügt nicht, die beiden russischen Ver- fchlvörer über die Grenze zu dringen am 23. Oktober werden sie abgeschoben werden son­dern es ist auch notwendig, die ganze mosko- witifche Organisation schärfer ins Auge zu fas­sen und einmal in die finsteren Verhältnisse hin- einzuleuchten, damit klargestellt wird, durch wen die russischen Agitationsgelder nach DeutMänp kommen und wer die Deut-

Derschiedene Auffassung in Frankreich, (Eigene Drahtmeldung.)

Weittragende Folgen.

London, 20. Okwber. (Eigene Drahtmeldung.) Zahlreiche Hochöfen mußten ihre Feuer

Unter der Fremdherrschaft.

Bestimmungen über den Staat Danzig.

(Privcrt-Telegramm.)

rn dieser Hinsicht bereits seit längerem über­wacht. Sendungen, deren Inhalt sichtbar aus bewirtschafteten Lebensmitteln be- steht, dürfen zur Pofibesörderung nicht ange­nommen werden, sie fallen unter die nach Para­graph 1 der Postordnung ausgeschlossenen Sen- düngen, deren sichtbarer Inhalt gegen das Gesetz oder öffentliches Wohl verstößt. Nun ist der Inhalt allerdings meist nicht ohne weiteres sicht­bar oder fühlbar. Deshalb werden Sendungen auch dann zurückgcwiefen, wenn aus äußeren Umständen (Person des Absenders, Anzahl der Sendungen, gleichmäßige Form oder Schw-re der Pakete) mit Wahrscheinlichkeit geschloffen werden kann, daß sie bewirtschaftete Lebensmit­tel enthalten. In gleicher Weise sind nach Pa- ragraph i der Telegraphenordnung Telegramme zurückzuweisen, deren Inhalt gegen das Gesetz verstößt oder aus Rücksichten des öffentlichen Wohls für unzulässig erachtet wird. Hierzu rech- nkt die Post auch Schiebertelegramme, me gesetzlich verbotene Handelsgeschäfte betref­fen oder bei denen aus der Person des Absen­ders oder Empfängers, der Zahl der Telegramme usw. dieser Verdacht entsteht. Die Post ist nach Vorstehendem bereits in gewißem Umfange an der Bekämpfung des Schiebertums und des Schleichhandels beteiligt, und je nach der Schärfe der Kontrollen innerhalb di.-ses Rahmens durch d>e Betrlebsbeamten gelingt es mehr oder we­niger, Schiebersendungeu anzuhalten und Schie- bergeichäfte zu vereiteln. Es fragt sich aber, ob und wie die Uebrrwachung noch wirkungsvoller gestaltet und auch auf den Fernsprechverkehr aus- aebebnt werden kann, und darauf zielt wohl jene < hin. Entgegen steht immer das vcu

der Post von jeher mit Recht peinlichst gehütete

Postgeheimnis,

unverletzlich und Ausnahmen können nur durch Reichsgesetz zugelassen werden. Diesen Artikel kann der Reichspräsident auf Grund von Artikel 48 der Verfassung Mar vorübergehend ganz oder zum Test außer Kraft setzen aber nur, wenn es zur Wiederherstellung der öffentlichen Sicher, bert und Ordnung nötig ist (Ausnahmezustand). Wenn also eine schürfte ileberstrachung des rchiebeiwefens unter Außerachtlassung des Post­geheimnisses Platz greifen soll, so müßte eigent­lich e,n R e i ch s g e s e - die nötigen Unterlagen ich« Yen. Indessen es geht auch -«nd-rs Badern bat sich inzwischen, selbständig wir

Für den Auslandsverkehr

gibt es jetzt im Reiche siebzehn Postüber« w achungs stellen (Behörden des Reicks- finanMlinisteriums), denen die gewöhnlichen und eiugefchri tbeneu Briefe und Pakete mit Wert­angabe nach und von dem Ausland« zur Prü- fmig zugeführt werden (Prüfung innerhalb vier, undzlluanzig Stunden). Auch der Tclegrammver- kchr nach dem Ausland ist unter Kontrolle, die Postaustallen prüfen alle Auslandstelegramme, von verdächtigen wird Abschrift angefertigt und der nächsten Postüberwachungsstelle brieflich zu- gefandt, und diesr veranlaßt daun das Weitere. Die Telegramme selbst werden nicht angehalten, sondern unverzögert weiterbcfördert, um nicht l-erechtigte Interessen zu schädigen, denn es hin- delt sich zunächst nur um einen Verdacht, der sich nach der Erfahrung ost auch als unbegründet hevausstellt. Diese Ueberwachung des Aus- landsverkehrs dient bestiurmungsgemäß nicht nur dem Steuerinteresse; sie soll die Kapitalflucht, den Kettenhandel und die Wucher- und Schie- bergefchüfte verhindern. Weuso wird der

Jnlandspostvcnehr

Schädigung der Industrie.

London, 20. Oktober. (Eigene Drahtmeldung.) Von allen Seiten Englands kommen Meldungen, daß die Fabriken genötigt sind, wegen Koh- lenmangels sttllzuliegen. In Newcastle ist eine Schiffsladung chinesischer Kohle angewm- men, die billiger als englische Kohle und- von besserer Beschaffenheit ist. In den Kohlenberg­werken der Vereinigten Staaten wird mit Hoch­druck gearbeitet, um die günstige GÄegenheit, die englische Konkurrenz zu schlagen, auszunützen, Der Streik lähmt bereits das gesamte Er­werbsleben in England Eine Fabrik nach der anderen wird wegen Kohl«nmangels geschlossen. In der Arbeiterschaft herrscht eine erbitterte Stimmung gegen die Bergarbeiter, da auch in England der frühe Winter sich bereits be­merkbar macht. Tie Hausfrauen haben begon­nen, Lebensmittel zu hamstern, da man befürch­tet, daß in Kürze auch die Eisenbahn nicht mehr verkehren wird, und dann keine Lebens­mittel mehr in die Städte kommen.

Ententekommisfion in Sachsen.

Dresden, 20 Oktober. (Privattelegramm.) In Srchsen befinden sich acht Ententekommissio- ncn, und zwar zwei Kommissionen für Nachfor­schungen nach Vermißten und Gräbern von En­tenteangehörigen, die eine in Leipzig, die andere in Dresden, ferner eine Heeresko-nrmiffion zur Ueberwachung des Luftdienstes in Dl.sden, ferner drei Kommissionen zur Feststellung der Stärke der Truppen, davon je eine in Dres­den. Chemnitz und Leipzig, eine Kommission zur Entwaffnung und der Zerstörung des KriegsmateriaW in Dresden. Es ist in Sachfen auch versucht worden, Handelsspiona^e -u treiben, besonders von Offizieren in Zivil Man hat sich bemüht, dies mit allen Mitteln ju verhindern und hat durchgesetzt, daß die En- tevte-Offiziere bei ihren Besuchen in Jndustrie- und Handel$unternehrmm aen immer von einem deutschen Offizier begleitet sein müssen.

Schieber-lleberwachung.

Sm Inlands- und Auslands-Verkehr.

Sie flteßen Säbiifcigungett, die vaS deutsche Volk durch di- Derschi-dung von £eben«mitteltt und Kapita» schon erlitte» dar, wirken auch aus da« Leben des Einzelnen. Aus nachstehenden Au«, ssthrungen ist erfichtlich, welche Maßnahmen die Behiirdeit zur wirksamen Bekämpfung de« Wucher, und »chiebertum« ergriffe« haben. Eine Versammlung des Reichsverbandes Deutscher Post- und» Telegraphenbeamten, Be­zirksverein Leipzig, hat eine Entschließung an­genommen, die sich nachdrüMch gegen das Wucher- und Schiebertmn richtet und Äs wirt- samste Hilfe die Ueberwachung des gesamten Post-, Fernsprech- und Telegraphen­verkehrs auf vorkommende Schiebergeschüftcf auf Dchiebersendungen usw. fordert. Dazu chreibt Poftdirektor Dr. Hammer, Leipzig: Nach dieser Entschließung könnte es in der Öeffent- lichkeit den Anschein gewinnen, als ob die Be­hörden in dieser Beziehung bisher nichts getan hätten. In Wirklichkett besteht eine solche Neber- wachung schon längst und ist in neuerer Zeit noch weiter verschärft worden.

ohme dessen Verletzung den Schiebern nicht bei- ^ttlMlmen ist, da nach geltendem Siechte auch die loslyen. Man rechnet mit der Möglichkeit. jXie,' wEft.^Er

daß die Theater und Kinos geschlos- heimnis fällt, postseitta also nickt verraten wer- s e n werden muffen. Ter Paffagierverkehr auf den darf. Nach Artikel 117 der neuen Reichs- "chsten Montag ^rfassuM sind das Briefgeheimnis, sowie das Ablauf dieses ^Sraphen- und Fernsprechgeheimnis

Kasseler Nemste Nachrichtza

Kasseler Abendzeitung

die andere Sorte! Der üebe Gott hat die Deut­schen anscheinend doch verlassen. Wie hätte es sonst geschehen können, daß wir von den .er­horchten bolschewistischen Heilibringer" heimge­sucht wurden. Unsere Regierung war wohl mtt Blindheit geschlagen, daß sie nicht sah, wie von, jenen Fanatikern die Brandfackel an unser er-I Paris, 20, Oktober,

schütterres, notdürftig ausgebessertes Staatsge-I Zwei Pariser Zeitungen veröffentlichen bstude gelegt wurde. Oder wollte sie nicht seheu?!gleichzeitig illustrierte, aus München dm ÄÄS WS, L».

ten Jnternattonale, und Losowski, den Füh- .^Emer stellt, kommt ledoch zu einer ver der russischen Gewerkschaften, ausgewieseu. I ^utzfolgernng, die in stärkstem Gegensatz steht Beide hatten nur befristete Einreiseerlaubnis 311 Artikel desMatiu", der mit einem Por- die für Losowski davon abhängig gemacht war' beS MmisterpräfidrMen von Kahr geziert ist. daß er sich nicht agitatorisch in Deutschland per Berichterstatter desPetit Paristen" ist von tätige. Da er trotzdem auf dem Haller Partei- stärkstem Mißtrauen beseelt gegenüber der tag in die Debatte eingrisf, hatte er die Beding-!Diktatur von Kahr-Escherich wie er sich ausdrückt ung berief ^nouftews Frist war während!Mit der bayerischen Reichswehr zusammen der Tagung in Halle abgclckufen. Beiden gefiel konnte dieOrgefch" in kürzester Zeit vierhnn es aber so gut inmitten einet urteilslosen beut« heritaufenh Wnr.« 'Im ' -

f^n Anhängerschaft, daß sie sich wie ^nn mobtt machen. Man träume

fühlten. Es ist bezeichnend, daß die Pwttien!-°^«^^^'ick)en zwar nur von einer Spar- der Linken gegen die Ausweisung Einspruch er= . *re01Utum m ®erIin' We Bayern Gelegen­hoben haben. hktt geben würde, das ganze Reich zu retten.

Die deutsche Regierung hat die Ausweisung r® könne auch ebenso gut zu einem von «ft verfügt, nachdem diese lästigen AusWnd-.r ^sichern selbst ausgehenden militärischen Staats- die deutsche Arbeiterschaft offen zum Hochver- streich kommen, der voraussichtlich besser gelinge« rai aufgefordert hatten. Kein Arbeiter würde als das Abenteuer Kapp-Lüttwitz Fn je- ieder miiff: bereit dem Falle sollte man in Frankreich beachten, lern, das Bürgertum zu terrorisieren und die daß die Oraesch von einem stark?» '

mal die beiden russischen Persönlichkeiten unter

bte Lupe, und man weiß nicht, worüber man Französische Lockungen.

ftotnen soll: über die bisherige Lanamut Paris, 20. Oktober. (Eigene ^rabtmekduno i U?et bte borsch.'wisttschen Der Berichterstatter des ,Marin" soiü in Bay»n dst bekannt, daß Sinowjew für frangoien-freundlrche Entdeckungen gemacht ha- vrele Blutraten in Rußland verantwottlich ,st j^n. Für ihn setzt sich das baverische Volk aus Wer nur gegen den Bolschewismus eine Aeuße- ^jEemokraten zusammen, die am Reich ftst- rung M tun wagte, wurde auf seinen Befehl ae- ,l1a:ten'^er nur ein Viertel der Einwohner aus- fangen gesetzt und Viele erschossen. Zu Hunder- aus Konservativen und kathoft-

ten an einem Tage wurden pokttische^^Gefangene Een^?üd^r^,^ Preußen lossagen

fyatten fchmrfeln rwrffen. Auf dem Haller Partei- katholische Partei habe nach dm VeMhemnaen t«? ^In5nt ^cinc P-rbrecheu von einem nrssi- ?es französjsen Berichterstatters nicht nur eine schen Menschewifien in Ennnerung gebracht Treue dem Hause der Witielsbacher be­worben, und als das di- Versammlung hönc |^rtl /»adern hege auch Sympathie für wtwde es selbst dem rechten Flügel bet' 5um Schluß

^ns-S-n zu viel. Sie rückten mtt geballten Fau - der^ E» L^en.Erfolge ^hervor, die sten gegen den kommunistischen Flügel, vor und bereits zu £r«tonm 2Räm^in

nannten Sinowjew nnen .Muthund",Mchsen- 3 verzeichnen gehabt hab«. Mörder", .Schwindler" und .Verräter". Er aber nahm diese Entrüstung mit höhnischem Lä­cheln entgegen. Mit Selbstüberhebung hielt e: ferne Reden und trug den Zwiespalt in die deutsche Arbeiterschaft. Es ist sonderbar, daß

Sr ne TU dkbgrmrd zuge-I Danzig, 20. Oktober.

- Die Spannung in Danzig über die sich in

3?tdrt minver rücksichtslos trat Losowski Paris vorbereitenden Ereignisse ist in den letz- brutaler Draufgänger und lei- ten Stunden außerordentlich gewachsen zumal stete sich Ausdrücke, ine absichtlich aufteizen soll- die Regelung der Danziger Frage umnittelbar ten. Er konnte es wagen, als Gast in einer Ver- bevorsteht. Ans dem englisch-frmnösischen Kon- sammlung von Vertretern einer Partei, die im- ventionsentwurf gibt der East Erpretz kolaende vorhin bisher ernen großen Teil der Arbeiter- Hauptpmüte wieder: Die Führung der aus- schäft hinter sich batte sowie auch einige wärtigen Angelegenheiten des Staa- ^werffchafter zu beschimpfen. Die tes Danzig ist den Bestimmungen des Ber- dadurch hervorzerusenen Tumultszenen auf bem paitter Friedensvertrages entsprechend Voten genannten Parteitage führten an einem Tage zugestanden. Danzig erhält eigene Flaa"en Sprengung der Versammlung. Losowski Ferner bestimmt der Entwurf, daß Danzig die ist schon ln Berlin auf dem Betriebsrättkongref IHafenverwaltung zu belassen sei. Die Ranziger Msgetreten mch hat auch dort durch seine Be- Hafenverwaltung erhält den gesamten ehemali- sthmtpfun^r der deuftchen Arbeirer bei einem gen Besitz des Deutschen Reichs unv des pren- be^J9e,^T stärksten Unwillen hervvrge- ßischen Staates auf dem Territorium der freien ^nn einmal die Regierung Ernst Stadt. Die Zollverwaltung wird in den Hän ,b«t und zeigt daß fic die nichtswürvi- den der freien Stadt belassen. Tie Allii^ten «n Treibereien, mtt denen Sne deutsche Arbei-« fordern, daß der künftige Freistaat DanM ttaen