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Nieter Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Dt» »affein Nrurst« rklchrtchrm rrscheir>«v wöchentlich Achtmal «ab paar ab«ab«. Ter ab<ma*mtnt«pnt« betrügt monatL S.00 Mar! bet freier Znstellmr, titf »aal. SeMtmgen werben lederz-U von ber «eschLftSstetle ober den Boten «ntgegsngeuomniea. Draüerei, Verlag anb Redaltton Schlachthofstratze 28/30, Für unverlangt etngefanbte Beitrüge kann bi« tRebattion eine Verantwortung oder SeivLhr ht itbttm Falle übernehmen. Wfidjoblang des B«plgrg«!de» odrr Ansprüche wegen etwaiger nicht orbnungsmüStg« Aefernag omsgeschloffen.

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Hessische Abendzeitung

JnserttonSprets« 1 ch Sinhetmisch« «nfträge: Die einspaltige Aazrtg«u-3eile SOL LOO, blc einspaltig, »eklamqeile SOL ISO. b) Auswärtige Aufträge: Die einspaltige Snzeigen^lle M. L20, die einspaltige R«Uame^iie TL L75, alle« etuschltetzlich Teuerung«,»schlag asb «n^igenfteuer. Für bte RtchtigkeU öltet durch Fernsprecher aafgegedenen Lnpigen, sowie für Aufnahmedaten und Plätze kann «in« Bewähr nicht übernommen werd«». Druckerei: Schlachchofftr. 18/30. «eschüstrftell«: »Autsch« Str. S. Telephon Ät. 951 n. 962,

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Nummer 236,

Fernsprecher 951 und 951 Dienstag, 12. Oktober 1920

Fernsprecher 951 und 951

10. Jahrgang.

Sie französische NnkreisungspoM

landwirtschaftliche Ausstellung.

bet diesem Mal

Es kam zu Tätlichkeiten, woraus die Versamm

Parteitag der K. P. D. in Berlin

Del Konkurrenz machen. Die Regierung erwar­tet von Deutschland nähere Aufklärung hierüber und hat ihre Handelssachverständigeu awgewie- sen, sestzustellkn. inwiewett der französische Han­del sich an der Rohstoffversorgung TemschlanvZ beteiligen kann. Jedenfalls werden von Frank­reich darauf Gegenvorschläge gemachst die die Lie­ferung deutscher Materialien für die Bedürfnisse der zerstörten Gebiete betreffen. In erster Linie soll die Bauindustrie in Betracht konmteu.

Ausstlmdr-BerhanLiongen.

Gast St*»tze«bahu-Elend in Hannover.

Berlin. 11 Oktober.

Am Sommberw trat im Reichsarbeitsmini sterimn in Berlin der besondere Schfichtnngs

Die Kosten der Konferenz.

Genf. 11. Oktober. (Eigene Drahtmeldung.) Der PariserMatin" meldet aus Brüssel: Die Gesamtkosten der Brüsseler Konferenz ollen drcidreiviertel Millionen Franken betra­gen. ES erscheint fraglich, ob dos Resultat der Konferenz den gewaltigen ftnanzicllen Austven-

Las Spiel mit dem Feuer

Französische Rüstung tat Rheinland.

von Interessen gewesen, die sie ungrunde gar nichts an gingen Das dürft e nicht wieder ge-

Berlin, 11. Oft ober. (Pripattelegrammft TJie Dono" erfährt, beruft die Zentrale ber

Ausbau der Wasserstraßen.

Dost Reich und Süddeutschland.

Der Berliner Zettnngsstreik.

Berlin. 11 Oktober, (Pttvaftelegramm.) Die Sage der Aussperrung tat Berliner Zei- rungsgewertbe ist unverändert. Die bür­gerlichen Zeitungen sind bis auf dirDeutsche Allgemeine Zettüng^ und denBSrssenkurier^ nicht erschienen. Irgend welche Verhandlungen finden vorläufig nicht statt, und so wird mit aller Wahrscheinlichkeit mtt einer längeren Dauer des StreiW, man spricht bis zum 25 Oktober, gerechnet werden müssen. Am Montag werden die FunkttonSre der streikenden Ange­stellten und der auSgesperrten Arbeiter zu einer Sitzung zufammentreten, um über weitere Massnahmen Beschluss zu fasse«.

Am den radikale« Partei«. Tumult tu einer Kommuuistsuversammluus- (Prtaat-Telearamm.1

Hannover, 11 OBober.

Zu einer äusserst erregten Auseinandersetzung kam es am Sonnabend in einer von der Kom munisten-Partei Deutschlands (Spartakiften- bnnd) einberufenen Versammlung in der Stadt- Halle, in der Dr. Paul Levi lebhaft für eine Un­terstützung Sowjetrusslands sprach. AlS ein Red­ner der Konummistischea Arbeiterpartei Deutsch­lands sprach, wurde die Debatte äusserst stür­misch. Der Redner wurde niedergrschrieen. Schliesslich sprachen drei Redner aus einmal, darunter auch einer von den Unabhängigen. Plötzlich wurde das Lictz im Saale auSgedreht. t« Leiter der Bersammlung mutzte mit seinem Hausrecht drohen. Aber -mH dies half nichts.

Ausnutzung der Wasserkraft.

München, 11. Oktober. lPrivaftelevramm) Zugleich mit der Rheiu-Douau-Kanalisierung sollen die Stauanbttzen mti Wasserkraftwerken Zur Erzeugung elektrischer Kraft ausge- stattet werden. Daneben bringt die Flussrege- lurrg den Anliegern durch Verbesserung des Hochwasserschutzes nicht mUveseMiche Vorteile. Die Baukosten sind nach fniheren An- schkägen aus rund einGmdertfünszig AttDonen Mark angesetzt worden, dürften aber in Anbc- ftvcht der gÄrftich veränderten Bechäftniffe sich jetzt viel hichrr stelle«. Immerhin erscheim die Nci-.t-rbrlftät «rvchert, wobei vor allem die Ab. gäbe eleftwkchon Stromes aus den Wasserftaft- onlagm H Rechnung zu stellen kst.

Rachklang zur Ssimchs.

Eta voller Erfolg.

Trotz der Schwiarigkciten, Me stch bl« «önigs. besser Mrffe infolge bet Transporte« barte den polnischen «orriber entgegenstellten, hatte bte Veranstalinng «inen enter Vollauf nnb befrle- digenbeeSrgedniSwie aaSFoigenbem h erborge!,«

Berkin, 11 Oktober.

Z« den Vorarbeiten Mr de« AuSbau der deutschen Wasserstrasse« wäre« vom Reich in de« Jahren 1917 biS ISIS nahezu zwei Millionen Mark angewtese«, die in erster Linie bett Plänen zur Verbindung des Rheins mft der Dona« durch de« Maiu und Neckar zugute kamen. Die Ausgestaltung des Neckars als Grotz-Schiff- fahrtswrg ist in Gestalt von Notstaudsavbeiten, nachdem hierzu im Mai zehn Millionen Mark bereitgestrllt waren, auch beretts i« Augriff genommen^ Der Entwurf stellt sich als ge­rade Fortsetzung der Rheiuschifsahrtsstratze «ach dem Innern Süddeutschlauds dar. tadem er die Kanalisierung der Reckarstraße von Mannheim bis Plochingen für de« Verkehr mit Großkühnen vorsicht. Plochingen wird dadurch statt des an der Außenlinie des Reichs belesenen Hafens Kehl nicht nur für Baden und Württemberg, sondern auch für bayerische Gebiete zum künf­tigen Umschlagsplatz, wodurch die Interesse« Bayerns eine erhebliche Förderung erfahren.

big«, mehrfach unterbrochener Sitzung in später Nachtstunde eiu Schiede«rteil fällte, wonach die Strassenbahn ta Hannover dahin wirken soll, ' daß die Stadtverwaltung in Hannover die Wege- benutzungsgebüh^ «lässt, nm daourch für dir. freiwerdeuden Ersparnisse eine Lohnerhöhung zu gewinnen. Don der Wiedereinstellung ber aus geschiedenen Arbeit« sollen nur die ansgeschlos se» werde«, die sich strafbar« Handluuge« schul­dig gemacht habe«. ES wird diesen Arbeitern eine Abfindung von fünfhundert Mark gewährt Unter diesen Voraussetzungen sind die Beteilig­ten gehalten, den Betrieb mwerzsiglich «riebet tu Gang zu setzen. Die Parteien haben sich spä testens bis zum 13. Oktober, abends sechs Uhr. dem Oberpräfldenten ht Hannover gegenüber itoer die Annahme oder Ablehnung des Ber­liner Schiedsspruches zu «Hären.

großen Zug. Drei Theater nahmen unter an- der em die Bertamaungskustigen aus, und im Prunksaal der Stavchalle gab -« ein wethedol les Konzert. DaS Leben in der Stadt erinnerte au die glanzvollen Tage von früher. Im brnar 1921 gibt es voraussichtlich eine Wiede - hovrnL tttrb schon heute freut sich Alles darauf!

Sie Arbettslssev-Bersichermm.

Mitwirkung bei Gemriuden.

D« Deutsche Städtetag hat in einer Ein­gabe an den ReirvSarboftsminist« tzs aN not-

krgrbniffe von VrSssel.

Französische Kredite an Deutschland.

Mgener Drahtbericht.)

Paris, 11 Oktober.

In d« französischen Regierung besteht Ge- neigthett dafür, Deutschland zu Krediten zu ver­helfen, die ausschliesslich zur Beschaffung von Rohstoffen dienen solle«. Die französische« Be­dingungen dafür sind, dass die Kredite nur für bestimmte Rohmaterialien ge­braucht «»erde«, die für die BolkSeruäh- rung und gewisse Industrien notwendig find. WaS letztere betrifft, kann eS sich nicht um Industrien handeln, die dem französischen Han-

wendig bezeichnet, dass entsagen den MHchten der Gesetzesvorlage die die Arbeitslose n- versicherung den Arankenrafienverdänden übertragen will, diese Velftchenuvz an die Eis- tichtungen »et Arbeitsvermittlung an» gegliedert wird. Die AobsftsrioSenvrisicherung st ein untrennbar« Teil b« «kstnntee tecroetbfe lasensSrftwge durch Ar be l: Sb eschasfHrug,

schon dienstbar zu machen wäre, sehr schwierig sei. In dem ehemalige« Kais« Start glaubten aber die Pariser Herren den für sie geeigneten Mann gehabt zu haben. Frankreich fürchtet, wenn es zu eitlem Anschluss Deutsch-Oesterreichs an Deutschland kommen sollte, die Vermehrung der deutschen Wacht. Was nun Oesterreichs Haftung betrifft, so ist eine Aeusserung dcS Staatskanzlers Dr. Renn« beachtenswert, der erst in diesen Tagen wieder erklärte, es scheine ganz ausgeschlossen, dass Oesterreich, das mir allen Nachbarn in Frieden Jr leben wünsche, sich zu einer deutschfeindlichen Politik mißbrauchen lasse. In der alten Monarchie seien die Oester- weiteren Beschluß Mseinanderging

reicher mit ihrm Gut und Blut das Werkzeug e

Sie war auf ein« grossen Spvrtrennbahn un­tergebracht tmid bot mit ihren tausenden Obiek- ten, ihren dampfenden, fauchenden Ungeheuern und kleinen Zierlichkeiten, mft ihren hunderten Fahnenmasten und mit dem roten Weinlaub einer offenen Riesenhalle <M Hintergrund, auch ästhetisch einen prächtigen Anblick. Nicht gleich gültig war es, dass bet Himmel im eigentlichsten Sinne seine Gnadensonne Über dieD. O. St * chelnen Ließ. Jeder Messetag war durch das terrkichste Sommerwetter ausgezeichnet. SV drängten sich denn ost Zehntausende «ft oem Gelände, und es war gar nicht so einfach, sich

Antrag derUnabhängigen.

-_. ..., - , -v--. -t----. ***, Berlin, 11. Oktober. (Privaftelearauun.)

der Polnische General Haller a-usserte sich ähnlich. ^Dic UnaSlzängige Sozialvcnrokratifche Partei hat

Ju der letzte« Zeft kamen mehrfach eingehen­de und zutreUende Nachrichten aus dem Rhein- Sand über bte vo« den Franzose«, teils cwch von de« Belgiern, betriebenen KriegSrüstungen auf deutschem Bo­de«. Rheinische Abgeordnete haben in Berlin berichtet, dass die Lage für die deutsche Bevülke- Mft, im Rheinland geradezu bedrohlich wird. Wie uns« Berlin« Telegrammdienst mitteilte, hat, letzt im Anschluss an die Besprechung im Reichs rat über die ungeheure Belastung durch bie Besetzungskosten wieder ein Abgr- ordnet« warnend darauf hingewiesen, dass am Rhein ein He« von hundertvierzig- bis hun- ^rtfünfzigtausend franzSstschen Soldaten stehe. Erne derart starke Armee sq ab« unmöglich vonnöten, um die entwaffnete rheinische Bevöl­kerung in Schach zu halten. Sehr richtig ver­weist d« Abgeordnete darauf, dass ein si> mäch­tiges Heer den Charakt« ein« Besetzungs- truppe verli«e und offensiven Vs Hara k- »er «halte. Dies« Eindruck wird noch verstärtt durch andere Umstände, die ausserorventDich be­zeichnend sind. Die Mlitärs der Elftente rich­ten. das Meinland systematisch als Auf­marschgelände gewaltüg« Tmppenmassen her.. Die Rheinländer sehen diese Rüstungen, die im Reich unp in Berlin vielleicht nicht ge­nügend beachtet werden, täglich vor Äugen. Der Gewährsmann führt uni« anderem folgende Einzelheiten an: In Tri« wird ein wcrwolles Gelände von riesigem Alrsmaß für eine Feld- bäckerei in Anspruch genommen, die täglich vi«- hunderttausend Mann mit Brot zu versorgen vermag. Die zahlreichen deutsche« Flugplätze nuS bei Friedens- und Kriegsyeit reichen für die Ententemilitärs nicht aus. Man enteignet immer neues Gelände für diese Zwecke, ausser­dem toerben neue Exerzierplätze, neue Truppen­kager, ja sogar neue Kasernen angelegt.

ber politische Hintergrund. Je Länger, desto mehr wurde man such allgemein bewusst, daß es sich Hi« nicht bloß um die Jnt«essen der Nordost- mark, und üsterhaupt nicht bloss um Heschäftliche Dinge handelte, sondern um ein

Bekenntnis zum Deutschtum, um eine EiniBeitÄrÄärung zwtstl-en Osten und Westen^ Süden und Norden. Wir wollen zei­gen, daß Ostpreußen mich heifte noch ein unlös­liches Glied de>s Reiches ist und immer bleiben muß! Das war die Empfindung, die sich vor alle anderen Erwägungen drängte. Das ganze Vaterland wollte sich zudem bei den Ostpreußen für das herrlfthe, auch die kühnsten Hoffnungen überflügelnde AbstimmungS-ErgebniS bedanken. Diese Hochstimmung kam nicht nur in schönen Reden, sondern auch in sehr re­alen Tatsachen zum Ausdruck. So sind unter anderem grosse Geschästsfirmen auf die Ostmesse gezogen, die sich einen materiellen Erfolg davon gor nicht vevsprechen konnten und die es nur aus moralischen, aus patriotischen Gründen taten. Ans diesen Gründen erklärt sich auch die offizielle Teilnahme hoher und hostü« Reichs- und Staatsbehörden. Selbst R eichSpräsident Ebert Hai es sich nicht nehmen lassen, mit einer großen Anzahl von Ministern und anderen Würdenträ­gern bte Reise üb« See anzutreten. Mt ihm kamen ReickEvirtschaftsminrfter Dr. Scholz, Handelsminister Fischbeck, Vertreter der Nachbarland« und ein kleines Heer von Preffe- leuten. die noch nie im Osten gewesen und nun von ber Kultur deS Nordostzipfels Merrascht waren. Bei Le« verschiedensten Gelsgenhettci» sie die Hör« durch ihre Reden ermuntert Der Höheprmkt ber Ostschau war, wie es sich tat das agrarische Ostpreußen schickt die

es war gar nicht so einfach, snh issenvertehr des Lebens Notdurft M sichern. Achthundert Firmen waren auf dem Markt erschienen, darunter erste Namen. Das Auslandsgeschäft hielt sich in mässigen Grenzen, vor allem, weil die .Randsiaaten^ noch zuviel mit sich z« tun Haden. Tas Textil- geschäft liess manches z« wünschen übrig, zu­mal der Zeitpunkt dafür «hon reichlich spät war. Rach des Tages Last mch Mühe war firr gute und sdle Unterhalftma gesorgt. Alles hatte einen

Diese riesenhaften Anlagen können unm-ög- stch nur für Besatzungszwecke in Aussicht genom­men sein Das gilt int besonderen für das ge­waltige Munitionslager, das bei Kaiserslau­tern geplant ist und nicht weniger als sechshun­dert Hektar E fassen soll. Das gäbe Raum Kr soviel Explosivstoff, dass man damit die gesamt« rheinische BevMerung wegfegen könnte. Wein dieses Munitionslager würde für eine Millionenarmee ausreichen. Was sollen all diese Rüstungen bedeuten? Der Grund ist jedermann natürlich ersichtlich: Frankreich will tat gegebenen Augenblick so stark wie möglich fein D« erwähnte Abgeordneten fragst was die Sozialisten in Frankreich zu diesen Dingen sagen. Er wird wissen, dass sie nichts sagen, denn sie sind machtlos. Für uns gift es, dass die deutsche OeffentliPeit und die Welt aus alle diese Vorgänge aufmerksam gemacht werden. Die Leute bei uns, die nicht au die stanzösischen Ge- heimpläne aus das Ruhrgebiet glauben wollen, werden sich an Hand dies« Mitteilungen wohl eines Bessere« belehren lassen.

Damit find aber die französischen Absichten noch nicht erschöpft. Das Bestreb«! ber französi­schen Militärpartei ist nack> wie vor auf die Ein- kreitana Deutschlands gerichtet. Zunächst hosst man in Paris, doch noch Süddeutschland ködern zu Linnen. Sollte das nicht gelingen, so werden die Fäden weiter gesponnen nach Oesterreich, Ungarn rd Polen hin, wofür die neugebtldete Kleine Entente" die Hilssttuppen stellen soll. In Frankreich gibt eS Kreise, die die Zerschla­gung d« alten öst«reichisch-ungarischen Armee für einen Fehler halten, weil jetzt die Schaffung eines Donauhundes, der den französischen Wün-

etae* Antrag an den Reichsrat eingebracht, bet bte Aufhebung des Gottesläfiernngs- Paragraphen im ReichSgefetz bezweckt.

FranVcesih solle bat Schutz deS Donauverban- deS übernehme«, bei bona »u einem grossen eu­ropäische« Machtsccktor werde« würde. ES wer­den Andeutungen gemacht, dass zwischen Pole«, - Ungarn, Rumänien und sogar de, Türkei eine - Fühlungnahme bereits fdattgefundeu hat. Es ; ist kein ZweifÄ, dass die mstlitüttschen i Vorbereitungen tat Westen mft alledem zusanr- : menhängen . ES ist notwendig, dass unfere R«- gievmrg ein besonderes Augenmerk darauf . richtest «-

Frankreich verrichtet nicht.

Berlin, 11. Oktober. (Privattelegramm) lieber die Ergebnisse der Brüsseler Konferenz ivird -ber ReichSminister Dr. Simon in einer der ersten. Sitzungen des Reichstages in der lammenden Woche ausführliche Mitteilungen machen. Der Aussenminilfi« tottib sich auch rin- gehend Wer die allgemeine Geschäftslage äußern. An die Erklärung d« Reichsregieruna dürste sich eine politische Aussprache tat Reichstage an- Mießen. Aus Brüssel wird noch gemeldet: Die französische Delegation Hai auf der Brüssel« Konferenz zum Ausdruck gebracht, dass sie in der Frage der Wiedererstattang auf bte tat Versailler Vertrag und tat Spaer Abkommen zugefftandenen Rechte keineswegs, auch nicht teivveife, vernichten könne.

Die soeben zu Ende gegangene Deutsche Ostmesse Königsberg (,D O. K.*) war ein Mnzender Erfolg. Man hört fast allgemein nut Lobeshymnen und selten eint kritische _ _, . , , - Stimme, die diese oder jene Eivzalheii bemäkelst

«msschttz für bat Stratzenbahnerstreik Es gibt natürlich auch Besucher, die das O. in Hannover zusammen, b« nach elfstün- am liebsten mitDauernd ohne Kunden" . übersetzen möchten; die meisten ab« sind von dem geschäMchen Ergebnis wie von dem gau- ' zen Arrangement entzückt; Köntgsiberg selbst steht seine kühnsten Erwartungen übertroffen, und dieSehleifte" und Znschau« haben zum min- desteu ein Fest genossen. Denn eine wahrhaft festliche Stimmung hat fünf bis sieben Tage lang die alte Kantstadt beherrscht, die in ihrer Ver­wandlung von Grund aus, in ihrer großstädti­schen Beliebtheit gar nicht wiederzuerkennen war ... Was betn grossen Werk von vornherein

schoben. Trotz dies« beruhigenden Erklärung bleibt die Tatsache bestehen, dass Frankreich mit-die ...... -----------,. ... ..........

den Donaulandern gegen Deutschland arbeitet ^communiftenpattei Deutschlands, die'^ttion d« Nack Schweiz« D'ätterm-ldrmgen sollen soaar^^'EnnrftrsLeu Internationale, für den 2. Ro- V«Wandlungen üb« ein BttadnlS zwischen bomb« äner 'Parteitag nach Berlin ein. Frankreich und Polen demnächst in Patts begin­nen Tas Bündnis soll foruoM militärischen alS auch wirtschaftlichen Charcrfter haben Auch