Einzelbild herunterladen
 

Nummer 223

Fernsprecher Kl und 952.

Sonntag, 26. September 1920

10. ZahrgarH.

Fernsprecher 951 und 952.

K-N«Ier »wwftw Ka<W»t«n <rf<b<tnen toöctentttd) w^Sntal «nb sroar abenb«. L«r «bmrntnttntJpriW b«trä«t meeati. MO Wart bei tretet (jitftetoutg in* -au*. »efttHtaaen werben jebenett Mn »er Setchüfistlell« oder den Boten entgegengenommen. Praaerei, Verlag and $i«battten: kchlachttzosliratz« 28/30, Für nnoerlangt dngefanbte Beiträge tarnt die Redaktion «ine «erantroortung oder Lewähr in feinem «alle übernehmen. Rückzahlung des v«rng*g«lbe* «der Unsprüche wegen eiwaigernichtorbMlNgrmLbiger Liekermtg an*g«schloss«n.

JnlertionDptets«, ch «inheimisch« «nttrtg«: ®te ein»atttg« Htytigett-geUe 8L LW. Ne einfpalHg« Reklame,eile SS. MO, b» UnSwürtige «ukirüge: Di, etnfpaÄtj« glnzeigenM; SR. LZ), bi, «inspaMg« rirtlamejetle M. L75, alle* einschließlich LeuerungS,Uschlag und «nzelgenteuer. YLc die Süchtigkeit aller durch Fernsprecher aerfgeg.benen Anzeigen, sowie für «ufnahmedaten und Büche kann Rn« SewLH» nicht übernommen werden. Druckerei: Schlachthofstr. 23/30. Seschüsttstell«: kölnisch« Sir. 6. r«l«ph«n Sir. 951 n, »X

Meter Neueste Mchrichtm

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

Finanzregelung auf der Srüsseler Konferenz.

wollte.

Am die AttLvrromk«.

:n ge>

der Frage brr lei Gegensätzr.

Abstimmung im November?

ähig. Der Versuch eines Donaubundes!

ei eine Torheit, da kein Mensch in der Lschc>

taw« T* etoW »rittM ta RttK* w

in einem Wirtschaftsgebiet und für uns gibt «S nichts anderes, als uns einzmeihen t« unser großes Mutterland und uns anzuschlietzen an das Deutsche Reich, wohin wir gehören.

Keiire Neigung zum Streik.

London, 25. September. (Eigene Drahtmek^ düng.) Die Führer der Bergarbeiter Haden ein Manifest verbreitet, worin sie ihre neuen Bedin-

wikdesten sozial! sii scheu Stürmer und Dränger. Mllerand war e$, der die MrfüOttenen Grüpp­chen der französischen SoxiaUsten »nr «nifizierten Partei einte: aber er Uetz den SoziESmuS im Stich, sobald er da airgelangt war, wohin et " . Denn Mr ihn wie Mr so viele ander«

französische Politiker war der

ten Europas herbeizuführen. Gestern abend nach der ersten Vollsitzung, fand bftm belgischen Ministerpräsidenten ein Empfang statt, zri dem auch die Vertreter deutscher' Zemurgci laden waren.

MSlande künftig! sein wird und haben wir weniger unter den Kursschwankungen zu leiben dann werden schon festere Finanzpläne mög­lich fein. K.F. D.

Vorschläge zur FinarrzverSefferung.

Paris, 25. September. (Eigene Drahtmel­dung.) Ein Pressevertreter berichtet «uz Brüs- sei, daß auf der Konferenz erstaunliche Bor - schlüge gemacht werden würden. Die Bereinig­ten Staaten würden die Gewährung von Kre­diten für den Wiederaufbau dex verschuldeten LäHder fordern. Holland werde eine große A n- leihe Vorschlägen, Belgien die Errichtung einer großen internationalen Bank, um die Anleihe der einzelnen Länder zu garantiere», die Schweiz habe die Absicht, die Umwandlung aller Kriegsschulden in schweizerische Währung vorznschtagrn. Die Konferenz wird sich in. drei Gruppen gliedern: L StoatS- inanzen, 2. auswärtiger Handel, 3. internatio­nale Kredite. Die Konferenz wird ferner die Errichtung eines internationalen Büros für Statistik Vorschlägen und wird die schwierige Lage der Valuten zu lösen trachte».

Ser SiittrSsnd--g«sl.

Mrtteltirfte und Werrakanalifierung.

(Pkivat-Telegramm.i

Berlin, 25. September.

Im Kanalausschuß der Landesversammlung wurde in dritter Lesung mit 82 gegen 5 Stimmen die Mittellinie des Mittellandkanals an­genommen und zwar einschließlich einer vom Ausschuß des mitteldeutschen Industriegebietes geplanten Berbindung nach der Saale vlS Bern- bürg. RegierungSseitia wurde dir Erklärung abgegeben, daß durch Speisung der Mittellinie die Bode-, Egge- mrd Okkertalsperre erbaut wer­den soll, sodaß damit Energiequellen mit unge­fähr elftausend Pferdestärke» auch auf der Mittel- linie der Volkswirtschaft Mr Verfügung ständen. Ferner wurde dem Proje» der Kassel lebhaft interessierenden Kanalisafton der oberen Werra zugestimmt.

revtftlmtz rrnd Sesteneich.

Befürwortung drö Anschlusses.

(Eigene Draßtmekdung.) Wien, 25. September. Präsident Seitz erklärte gestern in einer Wahl­versammlung, Oesterreich ist allein nicht lcbcns-

Einschränkung der Ausgaben soll nun auch im Reichshaushalt erfolgen eine löbliche Ab- sicht. ES heißt, der Weg $ur Hölle sei mit gut-n Vorsätzen gepflastert. Wenn unsere öffentliche Wirtschaft, an der ja schon mancherlei Befse- rungsversuche gemacht wurden, im bisherigen Stile wettergeht, dann werden wir tatsächlich in Teufels Küche ende«. Des Finanzminifters ernste Ermahnungen sind jetzt sogar von seinen Kollegen im Kabinett, bei denen er erstaun- licherweise seither keine Unterstützung gesunden hatte, beachtet worden. Weniastens scheint eS I?'denn sie lmben sich berett erklärt, nach feinen Richtlinien zu handeln und sparsamer zn wirtschaften. Diese Zusicherungen waren die Be- dingiMg für Dr. Wirths Verbleiben im Amte Oder sollten sie nur als schöne Worte zu bewer­ten sein, die auf des Kanzlers, Herrn Fch-ren- bachs, Veranlassung gesprochen wurden, um das Kabinett zusammen zu halten? Pessimistische Leute sagen, die Ministerkris« sei nicht beseittgt, sondern nur vertagt worden. Sobald die So- zicttidemokraten ihre Zeit für gekommen erachte­ten, würde etn kritischer Vorwand geschaffen werden. Wie dem auch fei. Auf festen Füßen wird das Kabinett in dem Augenblick nicht mehr stehen, wenn es sich darum handelt, das Finanz­programm in die Tat umzufetzen. Zwar hat der Reichsjustizminister Dr. Heinze, dem man ftirzltch auch Rücktrittsabsichten unterschoben hatte, betont, er werde im Amte bleiben, solange das Reich seine Dienste brauche, und es fei m> i(Äe jetzt notwendig, daß das Kabinett in sei- ner gegenwärtigen Zusammensetzung bestehen bleibe, da die Minister aufeinander eingespielt feien. Trotz alledem wenden die harten Tatsachen der Finanz not stärker sein als die schwach klim gende Harmonie persönlicher Verträglichkeit.

Es wird nicht lange dauern, da muß sich zei­gen, ob und wie sich das vom Finanzminister verkündete Programm der Sparsamkeit, das die Voraussetzung für ein; gedeihliche Ent­wicklung ist, durchführen läßt. Eigentlich ver­steht eS sich von selbst, daß di« Ausgaben ver­mindert rmd die Einnahmen vermehrt werden müssen, will man eins ausgeglichene Bilanz er­zielen. Wer dem Wissen und Wollen folgt nicht immer daS Können. Es wird noch heiße Aus- einairdersetzungen geben, wenn die angeregte Entlassung von überzähligen Beamten auSgc- fuhrt werden soll und etwaige neue Forderun­gen nicht bckwMgt wqüden. Mrd sich überall d,e Einsicht Bahn brechen, daß irgendwo eine Jrcnje Mn muß, dir nicht Überschritten werden

Soll Md Haben.

Die ungedeckten Reichsschulde«.

Die Mahuworte der Minister dorr heutzutage kreiden dann und wann ernst genommen. So machte zum Beispiel die Aeußerung des Außen­ministers Dr. Simons Eindruck, die er im August in seiner Reichstagsrede tat: daß jeder Deutsche eigentlich den Friedensvertrag genau kennen müsse, um zu sehen, daß wir den Krieg verloren hoben und wie schwer die Folgen des verlorenen Krieges sind. Wenn auch in weiten Kreisen des Volkes die drückenden Verpflichtim- gen in ihrer vollen Bedeutung noch nicht erkannt werden, weil Viele sich scheuen, unangenehmen Dingen ins Auge zu sehen, so bringen es doch die täglichen Nackenschläge, die Deutschland von der Entente erhält, deuÄich zum Bewußtsein. Mtt derselben Berechtigung hätte jetzt der Reichsftnanzminister Dr. Wirch in seiner Kabi- nettsrede sagen Immen, es sei notwendig, taft Jedermann sich mit der Fiuauznot des Reiches genau bekannt mache, damit er wisse, Wie arm Deutschland ist. Wer die politischen Ereignisse verfolgt wußte immer, daß die un­geheuren Schulden mtt den biMer zur Ver­fügung stehenden Mitteln nicht ausgeglichen wer- den können. Die Gefamtschuld beträgt ungefähr dreihundert Milliarden Mark (in der Zftt vor dem Kriege fünf Milliarden). Das Elend offen- barte sich wieder einmal unverhüllt in den Wor- ien Dr. Wirths, der die Lage .mehr als ernst- bezeichnete. Man soll sich als einfacher Siaais- bürger nicht auf den Standpmckt stellen, daß man nichts dabei tun könne. Die Verhäl,wisse gehen doch jeden Einzelnen an und Feder kann sein bescheidenes Teil dazu beitragen, we­nigstens den Kredit Deutschlands zu heben. Man vermeide den Kans WerflWsiger Auslands- waren, sofern sic unter die Luxusartikel zu rech, nen sind, und befleißige sich trn täglichen Leben größter Sparsamkeit.

Sie SMeler Konferenz.

Eröffn««« der Tagung.

(Eigene Drahtmeldung.)

Brüssel, 25. September.

Die Eröffnungssitzung der Brüsseler Finanz- konferenz erfolgte gestern abend, wobei Präsi­dent Ador (Schweiz) die Versammlung be­grüßte. Er führte u. a. aus: Man muffe und könne dahin kommen, ein gründliches und ge­wissenhaftes Studium der wirtschaftlichen und finanzielle« Lage aller Staaten vor- zunchmen, sowie die Mittel z« erforschen, die di« Welt vor völligem Ruin bewahren könne. Der Präsident gab sodann eine Uebersicht über das Arbcitsproginmm der Konferenz und fuhr dann fort, man müsse sich Rechenschaft zu geben suchen, daß allein die Solidarität aller Bölker eg ermöglichen wird, einen Ausweg aus der durch den Krieg geschaffenen Situation z« finden. Die Ansprache des Präsidenten wurde erwidert durch den Ministerpräsidenten Delacroix (Belgien) der dem Gedanken Ausdruck gab, daß nicht nur die Kreise der Fachleute aller Staaten da8 Ergebnis der Brüsseler Beratun­gen voll Spannung erwarten, sondern daß auch die breiten Massen davon eine Erleichte­rung ihrer DaseinSLedingungen erhofften. Die Konferenz erledigte dann eine Reihe von For­malitäten. Bon sämtlichen Delegationen wer­den schriftliche Darlegungen Wer den Stand der Finanzen, über ihre äußere« Schulde«, über den Notenumlauf, über die Entwicklung der Kurse, sowie über den Außenhandel erstattet.

LSerfchlefifche Stegen.

Entwaffnung und Tumult» (Privat-Telearamm.)

Veuthen tObevschlesterr), 95. Seat.

Auf Befehl der interalliierten Kommission wurde in vorletzter Nacht eine große Ent­waffnungsaktion in be« Grenzorten des Kreises Kattowitz unternommen. Die Aftion wurde von de« französischen Truppen in Ver­bindung mit der Abftimmungspolizei und der blaue« Polizei durchgeführt. Dreißig Personen, bei denen Waffen gesunden wurde«, sind »er- «astet worden. Aus Hindenburg O.-S.) wird berichtet: Gestern morgen kam es aus einer Kohlengrube z« wüsten Austritte«, wo­bei ei« Bergarbeiter, drei Steiger und ein Btt,, erialverwalter schwer verletzt wurde«. Der nmzüsische Grcnzkontrolleur griff ei« «nd ent. sandte Militär. Die Belegschaft des Kraft­werkes Chorzow ist gestern nachmittag ebenfalls in den Stteik getreten, fodatz ein großer Teil Oberschlesiens ohne Lickst mW Kraft ist.

Berlin, 25. September. (Ptivattelegramm) Wie von maßgebender Seite berichtet wird, be­stehen zwischen uei Reichsregicrung und der preußischen Staatsregierung jn der Frage der Amvnomie ObetschlefienS keinerlei Gegensätze.

Ne SrnShrmm-Ausskchterr.

Beratungen tot WirffchastSawSschntz.

(Telegraphischer Bericht.)

Berkin, 25. September

Der Wirtschaftsausschuß d«S ReichskabinettS befaßte sich gestern mtt dem Ernährungsproblem, wobei der Rcichsernährungsminister ausflchr- liche Darlegungen machte. Die ZwangS- wfrtfchaft, die tot Kriege gut gearbeitet babe, fei jetzt mtt dem Rückgang der titoemeitttn Moral und der StaatSantorULt to erheblichem

Keine Volksabstimmung.

Wien, 25. Sept. (Eigene Drahtmekdung.) Der Versaffungsausschuß lehnte es ab, den großüeutschen Antrag für eine Dolksabstimmimg über den Anschluß an Deutschland gelegentlich der kommenden Wahlen sofort $u beraten. Es wurde beschlossen, nach Erledigung der Wahlen den Antrag zu beraten, was nur bedeutet, daß der Antrag wahrscheinlich begraben ist.

Beuthen, 25. September. (Eigene Draht- meldung.i Nach einem Bericht aus Paris hat 6er BMschasicrrat bei bat alliierten Kabinetten tm Lause des Sonmters unter Zustimmung vie-

Vozialisnnts nur das Mittel Mm Zweck;

wie Aristide Brkand benutzt« auch Alexandre Millerand den Sozialismus nur als Sprung- brett, um Minister zu werden, und aus dem ent. kchiedenen Vorkämpfer der Lehre von Karl Marx in die ihn Longuet, Marr' Schwiegersohn, ein- geführl batte, wurde tot Jahre 1899, tot Kabinett Waldeck-Roussean, der nur noch dem Namen nach sozialistische Handelsminister Mllerand, der im Fabre 1900 bet letzten Pariser Weltaus­stellung präsidierte, und den schon damals feto SozialiSnttrS nicht hinderte, von alle« tot Aus­stellungsjahr Paris besuchenden Monarchen ho­he OtdenSauSzeichnünge« anznnehmen und zu tragen. Auch diejenige« gekrönte« Hünp. ter, die nicht selbst nach Paris kamen, ließen eS sich nicht nehmen, den ftaNzSstschen Handels- Minister zu dekorieren, weil daS nrtt Rücksicht auf die Ausstellungen der betreffenden Länder die internationale Eoutoifie so verlangte. Ml- lerand ist 61 Fahre. Seine Politik gegen Deutsch­land ist bekannt. Voller Hatz befolgt er Me Richt' stiften seines MetsterS Elemenceau. Bei jeder Gelegenhett zeigt er sich als etn Dentschen- resser. ES wird behauptet, daß er di« Un- ^Mbarkeit schon eingesehen habe, oder er Müsse die Gewalipoliftk treiben, weil eS das Volk fs wolle. DaS genügt, mn ihn zn beurteile«.

Die hartn8ckigen Franzose».

Brüssel, 25. September. (Eigener DraHt- bericht.) Die frangösische Delegation ist am Donnerstag früh in Brüssel eingsttoffen. Don­nerstag abend sanden die Vorbesprechungen mit den übrigen alliierten Dcsegierien statt. Dian einigte sich, alle Anträge von der Gegenseite zurück; uw eisen, die über'den Plan und die Aufgabe der Konferenz hinausaehen, um eine Klarlegung der Wirtschaftslage des gefam-

Frankreichs PrSstdent.

Einige« auf Millerands Vergangenheit.

»'»teettrtet Wahl »es »Ub««ia«n featw *8fito«tl Premier-Ministers zum Prüft denten d«, srepudl» »rin«,« für ®eatf»lan» «Ine D«,iindernns der Lage. Frankreich« -atzpotttik »leibt «ach wie vor bestrften. Frankreich ist, man weiß, das Land der Ad- v o k a t« n. Wer tot alten Deutschland Kartete machen wollte, mußte Bonner Borusse sein: in der dritten Republik gibt es bis zum heutigen Tage kein besseres Spnmgbrett als das Pariser Barreau. Die großen Pariser Anwälte sind samt und sonders Deputtette, und die führenden De- Wticrten, die .ministra-bles", mit wenigen Aus­nahmen Advokaten. Die bedeutendsten, beschäftig, sten, gesuchtesten Anwälte von Paris waren in den letzten beiden Jahrzehnten Ravmond Poin- carer und Alexandre Millerand. Als Alexandre Millerand im Jahre 1859 als Sohn eineS kleinen, aber nicht unvermögenden Kaufmanns geboren wurde, war «och di« Zeit des zweiten Kaiserreichs, und dem Sprößlin« des arbeitsa­men. sparsamen, ehrenhaften Pariser Spießbür­gertums war eS sicher nicht an der Wiege gefun. gen worden, daß et dereinst

bet erste Mann to Frankreich

werben würde. Aber für die begabten und to» telliaenten Elemente aus dieser Sphäre brach am 4. September 1870 eine neite Zett an Die zunehmende und rasche Verbürgerlichunä der anfangs noch umstrittenen und aristokratisch-mi­litärisch gefärbten Republik eröffnete den jungen Büraersohnen lockende ZukunstsauLstchten im Parlamentarismus, und alle Mefe jungen Advo­katen verfolgten mit ftelftteberifcher Energie ihre Endabsichten. Der Wege dazu gab eS viele; Poincaree der Lothringer Patriziersohn, intel­lektuell. literarisch, wissenschaftlich intetessiott, wurde bet Anwalt der .Bougeois", der Künstler und Literaten und khrer Verbände, der großen Finanzinstitute und Syndikate, der besten Gesell- scdaftskreise in ihren EhefcheidunaSprozessen; Millerand wählt« den andern Weg, begann bei den Sozialisten, wurde in jungen Iah. ren einer der zählreichen Mtarbeiter Clemen- ceaus an dessen radikalem Blatt ,8a Fufiioe^, ließ sich 1885 nach dem Bruch mit Elemenceau und den Radikalen von einem Pariser Arbeitet- bezirk in die Kammer wählen und verdiente sich als Anwalt seine Sporen als Verteidiger der

ffungett auseinander legen und vor allem nach­drücklichst auf ihrer Forderung der Lohner­höhung bestehen. Sekretär Thomas vom Ei­senbahnerverband, der in Wales sprach, sagte, daß nun beide Parteien zu einer Uchereinmm- mimg gekommen seien und es daher geradezu Frevel wäre, toenn jetzt bet Streik noch anSbrecben sollte. Die Führer der Bergarbeiter geben sich alle Mühe, um di« Angelegenheit in friedlicher Weise zu ordnen und Haffen, dabei unterstützt zu werde« .

haäden fein. Wenn sich jeder Einzelne als ein to Polen einen solchen haben will. Mtt Ungarn Teü des VoWganzen suhlte und demzusolse «ns z« verbinden, hat für u»s keinen Zweck, denn auch das Wohl der Gesamtheit im Auge hätte. Ungarn ist nicht mehr das alte Getreideland. Es iann sollte doch der Weg zur Besserung gefun- hat sich im Kriege auch eine Industrie geschaffen ben roeröen Viel wird von der jetzt in Brüssel Unb bie beiden Siegten würden sich nicht mebt ftottsindenden mternattoncften Finanzkonf:renz wirtschaftlich ergänzen. Wien kann nur bestehen abhängen, die sich nut der Valuiafrage und auch - ' -

mit den Kriessschulden beschäftigen wird. Wis­sen wir erst einmal, wie unser Verhältnis zum

Rie der Volksabstimmung in vtt Länder eingeleitete Umstellung der Ernäh.

2v - Ooer chlefie« ptrJ>ie zweite November- nn^wirtsckmst ans einzelne« Gebiete« nrt-

ch».Sl««Mi mw Sngvffawietz. ti Jttow« »derjwschs beawrastz, fprW der UebszrsMm, wettest« Steife mtb