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Nummer 215

Freitag, 17. September 1920

Fernfvrecker 951 und 955.

10. Jahrgang.

Fernsprecher 951 und 955

Genug Kohlen für Frankreich

W

Anspruch

rtwututty

hervorgM,

Sie KSmdie im SM.

SBoßeit wir eine Besserung unserer Luge er­

benden Betriebs- lenmangelS

der Garte« der Etas der Ue-riblick Wer

Soweit der Geist imb Arb

IreRe Unruhen in Shina.

Angriffe auf die Fremdenkolenien.

würden und neue nicht erteilt werden als eine Folge der zu hohe« Preise. Die Stttonft deS MetallmartteS hänge ganz von de« finan­ziellen und Brbeiterzustünden ab. Dennoch nd)= men di« Fabrikanten an, daß Aufträge erteilt werden müssen, sobaw die ausländischen Käufer das vertrollen zu der Stabtktät der Pretsbil duna wieder gewonnen habe«.

Snferttontprttfet a) «tnhrvntsch« «uftrtge: $te «tnfparttge «njetgm.gette M. LOO. btt ehtfpalitge ÄctlamyeUe M. 150. b) Auswärtig- Aufträge: »tt «tnfpatttg« «n|*tgen|*ttt M. 120. btt «tilfpalttge Reklame,ritt «R. 175, alle» «wschlteßltq renerungSjuschlag und Sn,eigenfteuer. Für Eie Richtigkeit aller durch Fernsprecher ausgegebenen Anzeige», sowie für «nfnahmedate» und Plätze tarn eine »ewllhr nicht übernommen «erde». - Druckerei: Schlachttzoffir. ro/za. SeschLftSstelle: aölntsch« Str. 6. Telephon Nr. 951 u, 151

*U Nasserer Neuesten Nachrichten erschein«! wöchentlich sechsmal und zwar abend». Der «bonnemnitSprei« betrögt menatL 6.00 Mark bei freier Zustellung in» Hau». Bestellungen werden :«der,eil oen der «eschäNSstelle »der den Boten entgegengenomme». Druckerei, Berlag und Redaktion-. Echlachthofstratze M/80. Für unverlangt eingesandte Beiträge kann dtt Redattion eine Ancantwortung »der »ewähr in keinem Fall« übernehme». Siüchablimg de» v-,»g»g«lde« oderSusprllche«ege» etwaig«rnichtord»ung»mästig«r Lieferung ausgeschloise»

Die Polen gegen Litans» nnd Raffen.

(Eigene Drahttnekdung.)

Posen, 16. September.

Polnischen Nachrichten zufolge ist Grodno von den Litauern gerämnt worden. Die Polen sind im Grenzgebiet von Suwalki und Merballen vorgestisien. In den Kämpfen ge­gen die Ruff en ist die Stadt Fanow zwi­schen Brest-Litowsk und Pmsk von den Polen besetzt. Die Südarmee steht zwölf Kilometer vor Kowrl. Reuter meldet aus Warschau: Der neue polnische Bormarsch hat auch die R o r d - front ergriffen. Die polnische Nordarmee be­findet sich östlich Grodno im Vormarsch aus Minsk. Oestlich von Grodno mürben von den Polen zweitausend Litauer und viertausend Ruffen zu Gefangenen gemacht. Rach bisher unbestätigten Meldungen finden laut Königs­berger Allgemeiner Zeitung im Abschnitt von Bialhstokschwere Kämpfe zwischen Polen und Ruffen statt, anscheinend zu Ungunsten der Polen

Stallem ArbeiterkW.

AnSdehnnng der industrielle« Störung.

(Eigene DrahtmekdUM.)

Basel, 16. September.

sme ton Neubau

Sinkender Stars.

Das Merkmal in Politik und Wirtschaft.

Man fall nicht den Teufel an die Wand malen. Sicherlich nicht. Aber es Wäre auch ver­kehrt, wollten wir die Augen schließen, wenn ums Beelzebub schon beim Kragen hat. Die arme

Politik mißbilligte, sehen wir uns setzt getäuscht, wenn das liebereintanmen der beiden Starten wirklich für jeden so vorteilhaft ist, wie es die SiMWfen darstellen. Von italienischer Seite -wtiunca allerdings Meldrmgen, die das Erg-H°

*** kühler und mit größerer Eirftchrärkuna veyrte^n. Aber auch der Erttenk-AMkuß, dje

Der Generalrat der Arbeitgeber, der am Dienstag in Mailand zusammentrat, hat sich in seiner Mehrheit gegen die von den Arbei­tern geforderte Betriebskontrolle auSge- sprachen. In Legnarnv find nunmehr auch die großen Textilfabriken von den Arbeitern be­setzt worden, die zusammen achtzigtzmsend Ar- beiter beschäftigen. Gleichzeitig wurden mehrere pVollwarenfabriken und andere Industrien von den Arbeitern besetzt. Der Zenttalvorstand deS Eisenbahnerverbandes nnd der italienische See- lenteverband in Gemia beschlossen, den von den Arbeitern besetzten Metallsabriken alle eingetrof­fene« Stohstoffsendungen anSzuliefer«.

Besprechung mit Giolitti.

Lugano. 16. September. (Eigene Drahtmel- dung.) Entgegen den Bestimmungen der ita­lienischen Gewerkschaftstommisswn besetzten gestern nachmittag die Arbeiter die Wollfa- briken von Biola mH der Begründung, die In­dustriellen hätten große Mengen von Rohstoffen entfernt. Die Industriellen beabsichtigen, diese ne1« Provokation mit der allgemeinen AuS- sperruna der Arvetter zu beantworten. Angesichts der schwierigen Lage im Halienifchen ArhettSkonflikt hat Giolitti die Vertreter der Gswerkschaften und der industriellen Verbände zusfleich zur Besprechung nach Rom eingeladen.

Berlin, 16. September.

Gegenüber der MÄdung einiger französischer Blätter, daß seit dem 1. September die deutschen Kohlenlieferungen an den Verband um fast zwanzig Prozent hinter ben in Spa übernom­menen Verpflichtungen zurückgeblieben seien, wird von zuverlässiger Seite erflärt, daß eben- fo wie im Monat August auch im laufenden Monat bisher die Kohlenlieferung an die En­tente <U68 dem Ruhrgebiet in vollem Umfange ausgeführt worden ist. In einem Verlust geraten siiü» lediglich die Lieferungen aus Oberschlesien an Italien und zwar infolge der Unruhen in Oberschlefien. In Zah­le« ausgedrückt find vom L bis 10. September von einem Lteferungssoll von 692000 Tonnen 682 000 Tonnen an den Verband «-geliefert wor­den. Der Fehlbetrag entfällt, wie erwähnt, nicht auf das Ruhrgebiet, sonder« aus Oberschlefien.

Mett mn dteMüMbr.

DaS deutsch-amerikanische Angebot.

(Eigener Drahtbericht.)

Vor einem Bergarbelterstrett.

London, 16. September. (Eigene Drahtmel­dung.) Die Sage hinsichtlich des bevorstehen­den Grubenstreiks ist bisher di« gleiche ge­blieben. I« bet Bevölkerung wechseln Furcht Md Hofft ft Der größte Lev der Bevölkerung

"!£*<» P vertagen, ist nicht °W ernsten HintergrrnL. Frankreich strebt MekfeWoS dahin, Deutschland von der Konft- renz! völlig auszuschalten, obwohl tn Sipa be- «en und den deutschen TÄeaierten der­en worden war, daß in Genf die Entwaff-

der Fuldabrücke, der Hasenbrücke. der Fuldaschleuse, des WatzenwehrS, wie überhaupt im Anfang der Fuldaregulie­rung, im Ausbau der Kläranlage, der Kanalisation, der Straßenbanten! Hand in Hand mit dem ihm vorgesetzten Bauamt ging die schöpferische Tätigkeit der ®taM«jrt»n- Verwaltung und ihre- DirettorS Engeln: Park

Staffelet Bauwesen.

20 Jahre Arbeit des Stadtbauamtes; eine AuSstellnug in der Stadt Halle.

«u» «»lag einer heute begonnenen Laguna de» technischen Oberbeamten »etanftaUtte das Stadtdanamt im Blauen «aale de» «eadthaa, eine Ausstellung, die eieren UeberblttT gewatzet über di» «Stig»eie seit der Jahrhundertwende.

steht aber auf Seiten der Regierung, deren Sage fest ist. Sie erklärte noch gestern, daß ste ihre Anerbietungen aufrecht erhält. Unter den Gru­benarbeitern scheint die Uebereinsttmmung im­mer mehr zu schwinden. Während einige Ge­werkschaftsführer erklären, daß die Bergleute von ihrer Forderung nicht ablaffen werden, sittd die meisten Arbeiterführer optimistisch.

(Eigene DrahtmeDung.)

London, 16. September

Der Ostafiatische Dienst der ,^pu" berichtet aus Peking: Die im Lande umherschweifenden chinesischen Truppenabteilungen, die sich bei den letzten Unruhen von ben regulären Abteilungen abgesondert haben, haben ausschließlich an ar- chistische Zustände hervorgerufen und be­drohen i« ernster Weise die ausländischen Kolonien und die christlichen Riederlas- sunge« Im Weypung-DistrM haben diese Soldaten mit Maschinengewehren die christlichen Niederlassungen angegriffen. Die Bewohner, dir ni$t flohen, wurden erschossen. Bon der am er i. lanischen Misfionsanstall wurde« zwei Missionare ermordet»

Lttan:« mobilisiert.

D t o ck h o l m, 16. September. (Eigene D«cht- meüdem«.) Die litauische Regierung hat «ach einer Meldung des Astonblavet auf Grund der Entwicklung der polnisch-litauischen Grenztztei- ttgleiten die formelle Kriegserflärung mit schleu­niger Mobilisierung aller Litauer im Atter von fcdfcdm bis fechSuntwreißig Jahren beschlossen.

Wollen wir eine Besserung unserer Lage er- Die Ausfuhr sei so gering geworden, weil reichen, so muß zunächst im Volke Stetig»alle Bestellungen auö Ostasten zurückgezogen

SS Abt wohl keine Forderns der stadtif Wicklung, die nicht das StadÄauamt tn nimmt, mag es sich um di« engere Ve drehen, um VoWHUdung und Kunst, u_. . lahrtspfieae und sonstige soziale Frage« mck Erfordernisse.

Slus der Arbeit der letzten zwanzig Fahre ragen besonders zwei Hochbauten hervor: TaS Rathaus und die Stadt Halle. Heute, da wir froh sind, dies« monumentalen Gebäude zu besitzen, sei nicht an die Kämpfe namentlich irm das letztere erinnert. Daß eS trotz allem

tigkeit ^dieses Amtes und in der S findet er dieS und jenes ausWse fiert, er kann zuweilen auch ein wen Der Fremde aber, der mit dem. ftrmrng mißt, findet Vieles, das der Nachen stehende, der daran Gewöhnte leichthin übersieht. WaS das Stadtbauamt in Wirklichleit bedeutet, läßt sich ganz besonders in der heutig«» Aus­stellung an der Hand von Plänen. Entwür­fen, Skizzen, Modellen und Photographien et« rennen, und dem Besucher schade MS, daß dl« Ausstellung nur einem beschränkten Kreise zu-

Rotterdam, 16. September.

DieJpu" meldet auf Grund von Mitteilun­gen ihrer amerikanischen Korrespondenten, daß von amerikanischer Seite niemals ein Age- bot gemacht worden ist, um Deutschland zwan zigtausend MikchMhe gratis zu liefern. Wohl find im Jahre 1919 verschiedentlich Angebote von amerikanischen Exporteuren gemacht worden, um Milchvieh nach Deutschland zu liefern, jedoch zu den üblichen Marttpreisen, woraus man von deutscher Seite nicht reagierte. Weiter haben deutsch-amerikanische H i l f S k o m i t e e 8 sich seit dem Sommer 1919 ununterbrochen bemüht, um von den Farmern Milchkühe geschenkt zu er­halten, die dann nach DeutsMand gesandt wer­den sollten Diese UnterftützungSaktion hat bis­her nur den Erfolg gehabt, daß bis jetzt etwa zweihundertachtzig Kühe angeboten find, wovon der erste Transport letzter Tage verschifft worden ist und zwar in Anwesenheit des Rezierungsver- treterS Dr. Möller. Der Streit, bet augenblick ttch in der deutschen Presse geführt wirb fibet angebliche Büreaukratie, wodurch die zwanzig- tausend Kühe von Amerika «idjt an Deutsch land hätte« geliefert werden können, kann sich daher nicht ganz auf Tatfachen stützen.

gaduftrieftömm in Suglanö.

Krisis im Sisen- und MeLallhandel.

(Eigene DrcchttnelLung.)

London, 16. September.

Fachblätter beurteilen die Lage des englischen Eisen- und Metallhaudrts als kritisch. Weder Fabrikanten noch Grossisten seien geneigt, Be­tellungen zu machen ober Verträge abzuschließen.

und so treibt et allerlei unsanften Schabernack mit ihr. Gegenwärtig ist es wieder die Va- luta, die uns nicht geringe Sorgen macht. Der Wert unserer Mark, die sich im Laufe deS Sommers einigermaßen erholt hatte, ist seit An- fang August m langsamem Sinken begriffen, und eS ist <M wahrscheinlich anMseden, daß die MwÄrtshowegung während der nächsten Mo­nate noch andauern wird. Um ein DeWiel cm- Seen, weisen.wir nur darauf hin, daß im der amerikanische Dollar siebenunddreißig kostete und die Mark damit ihren höchsten Stand dieses Jahres erreicht hatte. Dann be­gann die Mark langsam wieder zu fallen, und zwar machten sich Äußere Einflüsse bemerkbar. Zmmchst war es der für uns ungünstige AuS- ga der Konferenz im Spa, danach der boilsche- Vormarsch der den DurchttanSport Truppen in den Bereich der Mög­lichkeit rückte, und schließlich tat dir damit der- bundene Spekulation des Auslandes chre nach- teilige Wrkuna. Auf diese Weise ist bet Mark­wert fo weit heruntevaeaangen, daß wir für einen Dollar heute Mm sechzig Mart zah­len müssen. Anzeichen für ein weiteres Sinken liegen darin, daß wir die dauernden Verpflich-

rercyen, io mug zunächst im Volke Stetig» leit und Ordnung herrschen und müssen fick dre Rerchsämter von vermeidbaren groben Feh­let« freimachen. Vernunft und Wirtjchaftlichk-it im Innern M umso mehr notwendig, alS wir dauernden äußeren Schwierigkeiten gegenüber stechen. Das Ergebnis der ita- srentsch-französischen Besprechungen in Air-kes-BainS M-t «nS ernstlich zu denken. Wenn wir geglaubt hatten Italien Ware von Frank-

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leicht unerfüllbare Koihlenilte-fenmg an Frank­reich, auSsAhren müssen und dadurch feMst in Schwierigkeiten kommen werden. Schon jetzt be­klagt sich Frankreich, daß wir in der Lieferung der Ruchrtotzlen fett dem 1. September tot Rück­stand feien. Bon deutscher Sette wird dagegen heute diese Nachricht richtig gestellt. Immerhin gefällt es den weMchen Nachbarn, Deutschland »nach Belieben zu schikanieren. Sie fragen nicht danach ob wir es ertragen können. Die Gefahr ist bereits im Angrrqe, wie aus ben mancherorts,

die stete Fortentwicklung erkennen: Die Mäd­chenschule m Wevkheiden. daS SchuLgedäude an der unteren KarWraße, die Hilfsschule in der Schillerstraße und die Ämalienfchule an dar Gar- tensttaße, die Doppelibürgerschulen Bettenchaufen, Hclländischestraße und Rothenditmold, die 8w> isenschule, daS Realgymnasium an der WAhelmS- böher Mee, die Tevvelfchule Hsaelstraße-P ioPhenwea-Tischbeinstraße, die Oberrealsthu an der Weserstraße, die Dopvebschule lkirc mold.

Weiter befaßte sich her Hochbau mtt der Er­richtung des städtischen Wohn- urtb GefchäftS- haüseS tn der Druselgaffe, wo bekanntlich an eine großizügige Lesehalle gedacht war, mit der WalderbolunqSstätte Kragenhof, der Aedelung Philippinenhos, verschiedenen Beam­ten- und Arbe iterwohnhäusern, Umsvrmerstcmv- nen und gewissen Häuschen in der Aue, cm der Woserstwaße ... Den arbeitsreichen Umbauten zur Gewinnung von Notwohnungen hat die Ausstellung merkwürdigeaveife keinen Raum ge­geben. Das ist m G. eine Lücke. Wehmütige Be­tt achtungen löst di»Abteilung .Projektierte Bauterrt aus. Weilchen Bautenreichtum hätte die Ausführung der Projekte deS Neubaus der Bürgerschule an der Frankfurterstraße, der Stu- dienanstalt mit Lyzeum an der Murhardstraße, der Höheren. Mädchenschule am Felixplatz, deS Daphieichauises (Entbindungsanstalt) cm der Frankfurtersttatze ergeben, vor allem aber die Durchfiivrunq des Henschelbades mit der großzügigen Umgestaltung des Garde du Corps» Platzes, der Friedhofsbauten mit Krema- tortont und prachtvoller Gedächtnishalle, ferner die Verbreiterung der Marktgasse, die BerbindungSstratze nach dem Indu­strieviertel, der Wafferturms auf dem Krctt- zenberge, die Flußbadeanstakt und daun der Märchenbrunnen innerhalb der Drei-Erker-Ecke am Altmarkt! Ter Krieg brachte die so glücklich im Flusse vefindKche BautAig- kett «an Stillstand und legte Asche und Staub auf die ungeheure Arbeit, die diese Plane «ft;-

Kasseler Neuesie Mchrichtm

Kasseler Abendzeitmrg Hessische Abendzeitung

Ueber die unmttteLare Wirkung des finkenden Kurses gehen in deutschen HandelSkreifen die Gefühle natürlich auseinander, je nach dem Einfuhr- oder Musftchrgeschäft. Wer deutsche Ware an das A-iMmtd verkaufen will, hegt Hoff­nung auf Besserung der GeschSfts-lage, weÄ bei niederem Wartstand das Ausland billiger kaufen kann. In den Sommermonaten, als die Mark verhältnismäßig hoch stand, zeigte sich der Rach- teÄ für unfern Außenhandel in der Stockung des Absatzes. Es unterliegt wohl keinem Zweifel, daß mit der Derschlecksterung des Kurses die Ausfuhr wieder stärker einfetzen wird. Möge aber rechtzeitig durch vernünftige gesetzliche Maßnahmen etote Uebertrerdung verhütet wer­den, damit der Handel nicht wieder tote im ton- gen J-chre in einen wahnsinnigenAusverkauf Deutschlands' ausarte. Anders steht eS um dM Einfuhrgeschäft. Teure Zeiten tote- verholen sich für diejenigen, die als Verbraucher ton AuRandsware in Bett acht tommen, und dazu gehört ein großer Teil des Volkes, da wir mit den Jnlanderzeuaniffen allein nicht auskom­men. Ew.gesrchtte Nahrungsmittel und Klei- düng werden in erster Linie davon betroffen Fabrcken, die auf auSWcldHche Rohstoffe ange­wiesen sind, müssen jetzt schon vorausschauend kalkulieren, eine keineswezs einfache Ausgabe im Hinblick auf die uuruhigen pMtifchen Verhaft- niffe tot eigenen Lande. Daß zu solchen Geschäs- ten eine außerordentliche Umsicht, Sachkenntnis und Erfahrung gehört, zeigen betftiirtStoeife die Fehlschläge des Reichsernährungsministeriums, daS außer der Einfuhr von amerikanischen Milchkühen auch die Einfichr ton amerÄkani- schem Mehl vor einigen Wochen verboten, aber erst jetzt, nachdem eS durch den Kurs erheblich teurer geworden ist, erlaubt hat. Eine ähnlich' Preissteigerung mußte infolge EmfuhvbeschrSn- ttmg der Kaffee erleiden.

eine bautechnifche und künfilerffche Tat darMtt, liegt außerhalb des Bereichs jeAicher Anzwets- lung. DaS leibhafteste Interesse wecken ferner die stAdkische Murhard - Bibliothek, me Hauptfeuerwache an der Nebelthausttaße, das Kraftwerk an der Losse und die Erwei- teruugcn ves Schlacht- und BiehhofeS. Die VielseitiiakM der Inanspruchnahme deS StadtbEourteS läßt sich am allerbcsten an de« nmnnigfachen Schulbauten ertmnen mit ihren ständig zunehmenden Anforderungen auf dem Gebiete Der Hygiene, des prcrkttfchen Anbei iS- Unterrichts und nicht zuletzt der Schönheit und Reinheit des Stils und der räumlichen Gestal­tung. Schon die chronologische Reihenfolge Eßt

Zwar scheint es, daß England, entgegen dem französischen Strebenauf der baldigen Einbe- rufimg der Konferenz bestehm wird, aber trau, jchau werft Innerer Zusmnnrenhalt und vorsichtige Wrtschast ist in erster Linie nötig, um dem finkenden Kurs nach Möglichkeit ent­gegen zu wirten. k. f. D,

Sie Kohienlieserungsn.

Znrllckweisung bei franzSstfchen Klage«.

(Vriv at-Telearamm.f

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