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Meier Neueste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung

Hessische Abendzeitung

10. Jahrgang.

Nummer 195

Mittwoch, 25. August 1920

Fernfvrecher 951 mtt> 952.

Fernsprecher 951 und 952.

Uebeaaschende Beschlüsse in Luzern

von

el

i

eingesetzte unabhängige ©tdbtrat

mit einem

die AwMhrungen des St-Ww. HanS Wikd

beit werden. Die Sicherheitspolizei in Kattowitz hat bis jetzt elf Tote und el Schwerverwundete. Seitens der tat

völlige Neutralität em- he Konflikte sich ent»

niffrfcben Staasitrat und forderte die UntersW» zrmg der russischen Garnison durch deutsche Truppen. Verlangt wurden mindestens drei« hundert Kavalleristen, andernfalls die Stadt heute vormittag geräumt werden müßte. Dieses merkwürdige Ansinnen wurde cibgÄehut.

gnfertfonSpretfet> «nheNntsch» Cuftrig«: Sie etnfpatttge «nietgen. Rette M U». die etnfpalttge Reklamezeile M. 150. b) «uSroärttge Aufträge: Die einspaltige «njetgenzetle M. 1.20, »te einspaltige Retlamezetle M. 175, alles etnschltetzlich Leuerungszuschtaa UN» Lnjeigenfteuer. Für bis Richtigkeit aller durch Fernsprecher aufgegebenem Anzeigen, sowie für «ufnahmedaten und Platz« kann eine ServLhr nicht übernommen »erben. Druckerei: «chlachthofftr. A/30. «eschüftsftelle: Kölnische kir. 5. Delephon «t. 851 u. »61.

Vergütung m an LebenSmittel« s gewährt werden. So geht es nicht weiter. Wemr nichts getan wird, bricht alles zusammen. Der Magistrat möge sich nicht vom anderen Kreisen schieben lafTex Die Gewettschaften werden die Interessen der AkbartAloson zu vertreten wissen. Auf Antrag Wittrock wurde dann in eine Be­sprechung eingetreten, in der Stadiv Stöhr (Ar. b. V.) Vorwürfe des Vorredners gegen eine Profitgier der Unternehmer znrückwics. Auch der Gem^scmschafiKhchitrlrsmns siche bereits, tea% e? n-icht st> einfach ist, Unternehmer zu sein. ES wevo-n im der Stadt noch zu viel Arbeiter be-

Die Kasseler Neuestem Nachrichten erscheinen wöchentlich sechsmal mtb zwar oben»«. Der «bonnemenUpret« beträgt monatl. 6.00 Mark bet freier Zustellung in« Lau«. Bestellungen werben lederzei» von der »eschäftsstelle oder den Boten entgegengenemmen. Druckerei, Verlag mnb Rebaktion -. Echlachthofslroße 28/30, ssur unverlangt etngesandte Beiträge lamm die Redaktion eine Verantwortung »der Bewahr in keinem Falle übernehmen. Rückzahlung »es Bezugsgelbe« ober Ansprüche wegen etwaiger nicht orbnangämäBiger Lieferung ausgeschlossen.

lienischen und französischen Truppen wird jetzt mit aller Strenge aingegriffctk

StraSSurg in Flammen.

LöuigsSerg, 24. August. (Privcrttelegrmmn.) Strasburg steht in Flammen. Rulssijche Trup­pe habe« die ©tatet in Brand geschaffen aus Rache sirr die Ueberfälle der Polnischs gs»

Sberschlefienr Brandherd.

Die Lag« «ach wie »er ernst.

(Privat-Telegramrn.1

Bewhen, 94. August.

Die Trümmer der Rerdarmee.

Reval, 24. August. (Eigene DrahtmcMmg.) Nach einer Meldung von der russifchrn Front ist es der Rordarmee im letzten AnyeEick «och ge­lungen. sich per drohenden Umklamme­rung durch di« Polen zu entziehen. Die Reste des Leeres werden vorn den Polen verfolgt.

den,»aber die Durchführung gestaltet sich äußerst schwierig. Die Städte sind überfüllt. Die inter­alliierte Kommission gibt fetzt zu, daß bete off- tide Polenhaufen über die Grenze gekommen sind und Zustände geschaffen haben, die nicht länger zu ertragen sind und die die Verhängung des Belagerungszustandes über den Kreis Ryb- nik erforderlich gemacht haben. De« Polen- führern ist dort seitens der italienischen Mi- litärbehSrden das Ultimatum gestellt wor­den, die Unruhen einzustellen, sonst würde mit den schärfsten Maßnahmen eingeschritten wer­den, denn bei den leitenden Stellen der Be­satzungsbehörden bestehe der ernste Wille, diese Zustände zu beendige«.

* *

Verhaftungen im Aufrnhrgebiet.

Beuthen. 24. August. (Eigene Drahtmeldung.) Aus der Ballodhütte wurde seitens der Besat- zungsbohZrde ein Oberingenieur, «Ar Polizei­chef und ein Bergverwalter, s/wie zwei Mitglie­der des Arbe'tterrates als Geiseln festge- nommen, weil angeblich Waffen auf der Hüt­te verborgen sein sollten. Auf Vorstellung der Bergbehörden ist die Entlassung wieder erfolgt. Auch sonst ist eine Reihe von Verhaftungen vor­genommen worden. Die Pofen bemächtigten sich An den besetzten Orten der Gemeindevcr- woltningen imb der Waffenscheinliste, auf Grund deren sie dann Haussuchungen abh'elten. Dabei haben sie es vor allen Dingen auf die dänischen Lehrer, Förster, Polizeibeamten nstv. abgesehen, die in den meisten Fällen m i ß h a n-

Keine Meldungen für die Presse.

Bern, 24. August. (Eigene DrtchtmÄdumg.) Dor Privatsekretär Giolittiz erklärte, daß die Uwe rieh ring Gi o l i 11 i s mA dem englischen Premierminister Llohh George rein pri- baten Charakter habe- wssbalb kein« Dar­stellung für die Presse veröffentlicht wird. An-

dustrielle lrssen NotstamdSarbeiten mtSsühr« Der DemvhiünachWrqsausschuß hat in seiner ten Sitzung die vrrsMedonsten Beschlüsse gesa'-^ wtn wertere ArheiterenÄassrmgen zu verhindert'

..... .... , j| '' " , U«r

BZmichtend geschlagen!

Dir Niederlage der Russe« in Ostpreußen. (Eigene Drahtmeldung.)

Reideburg, 24. August.

Die bolschewistische dritte und vierte Armee ist vernichtend geschlagen mW etwa zehntausend Russen find über die Grenze gekom­men. Die Entwaffnung ist reibungslos verlau­fen . Die Offiziere sagten aus. daß die Truppen einfach nickst mehr kämpfen könnten, weil sie sich seit acht Tagen fortgesetzt im Vormarsch befan­den. Die Kavallerie mußte aus de« Pferden schlafen Das Fußvolk brach wach der Schlacht bei Strasburg vollständig zusam­men. Die Uebcrtritte der Russe« vollziehen sich in immer steigendem Maße. In Janowo ist die zwölfte russische Infanterie-Division einye- troffen. Sie wollte sich bis nach Chorzele zurück­ziehen. da ihr Munition fehle. Andere Meldun­gen bestreiten den Munitionsmangel. Am Sonn­tag waren etwa viertausend Russe« bei Kamera« über die Grenze gekommen, wo sie sofort entwaffnet und in Sonderzügen den Internierungslagern zugeführt wurden. Sie waren völlig erschöpft mib erklärten, sie müßten über die deutsche Grenze übertreten, um der Gefahr der Gefangennahme durch die Po­len zu entgehen. An anderen Orten traten etwa vierhundert Russen über die Grenze.

Gestern abend gegen elf Uhr konnte man sich von der Lage in Oberfchleficn folgendes Bild machen: Don einem Abflauen des Aufstandes ist nichts >n bemerken, tzdoch deuten alle Anzeichen darauf i-in, daß das AusftaudSwesen un­verändert anhält und zunimmt. Auch die Kreise Lubliuitz uud Rosenberg sind gefährdet. Mit der Entwaffnung ist begonnen war.

Sie Arbeitslosigkeit.

Debatte im «affeler Stadtparlament.

.Welch« Maßnahmen auf dem ««Mete bet pes» d»ktiv«nErwerdSl»seufitts»rgehatderMagittta1 bisher getroffen, um eine Linderung der infolge bet Wirts.haftokrif« zunehmenden Arbeitslosig­keit herbeizufiihren und was gedenkt er zu tun, nm einer Steigerung vorzubeugenk«

Mr md der Sften.

Dis »ugländer atme« auf.

Als vor Warschaus Außerrforts die Donner- schläae der Kanonen dröhnten, hielt man sich an «r Themse die Ohren zu. Man ist nervös ge- wvldcn in Downing Street in den letzten Wochen, und weiß nicht mehr ein und aus. Das Kriegsabenieuer der Polen liegt Lloyd George und seinen Getreuen schwer in den Wiedern denn es erscheint auch heute in seinem Endergeb­nis noch nicht gewiß. Mit unbekannten Größm hat John Bull alber nie gerne gerechnet. So stieg die Nervosität von Tag zu Tag, sie steigerte sich, veranlaßt durch die schweren Niederlagen, die den Polen von Trotzkys roten Truppen zu-

gefügt wunden, mehr und mehr, sie veranlaßte LloA George, in einem anderen TorHalle zu reden und fand schließlich ihren sichtbaren Aus­druck in den Differenzen mit dem Freunde in Paris. Auch an der Seine war man durch den Siegeslauf der Russen nicht nur verstimm!. Tas Gefühl des Unliichagens war auch dort bis zu einer sehr beträchtlichen Höhe gestiegen und im Geiste sahen die Diplomaten schon die rus­sische Soldateska Deutschlands Grenzen Wer- sluten, um an den Rhein zu kommen. Run, nach­dem die Krieaswage sich wieder zugumsten der Polen gehoben, nachdem im raschen Wechselspiel der Kämpfe die Russen sich in Trab nach rück­wärts setzten, nachdem wieder Ruhe um die Warschauer Außensorts herrscht, atmet man aut in London und Paris gleichermaßen

zuettennen, wenn es nur die Gewähr hat, daß sie ihre propagandfftischen Maßnahmen auf das eigene Land beschränken, und für Frankreich wird es einen goldenen Mittelweg geben Wenn man dann in Attusk oder sonstwo Polen und Russen am Verhandlungstisch vereint, dann wird man ängstlich daraus achten, daß das Kriegsende nicht mit Vorteilen für Deutschland mhurtben fei. Rußland kann afrn ohne regste HandÄsbeziehungen mit seinen ehemaligen Nach­barn nicht bestehen, es wird Mer auch Ford'- rmtgen beim Frikdensschlnß stellen müssen, die ols Endzweck die Möglichkeit haben, schleuniast in einen Warenaustausch mit uns einputre* ten. Deese Rotwenh-igkeit weiden die derzeitigen Moskauer Machthaber ganz bestimmt nicht ver­kennen. Aber aus dem Bewußtsein, daß Ruß­land ohne Deutschlamtd seinen Wicder-niWau nicht b erb ei führen kann, ergeben sich für rms Möglichkeiten wirtschaftlicher Art, die nur erfreu­lich fern können, umso erfreulicher, als wir sie nicht zuletzt, drrrch das Festhalten an völliger NenttEtät erzielen. * * *

Diese Anfrage der soziaVdemtzkvüWHeu Stadt- verordne ten-Frakti-on rief gestern abend im Rat- hauL eine Döbatte von nahezu zwei Stunden hervor. Stadtvevordneter Haupt, der sie be­gründete, machte unter anderem Mitteilung vo" einem An,schwellen der Erwerbslosigkeit in Kass um hundert Prozent ttmerhalb von zwei Mo«

war, ist getan. Das Volk war gut beraten, als die Regierung JNnchaltuug strittefter Neutralität proklamierte, und auch der Versuch abgel'chnr wurde, uns zu einem Kreuzzug gegen den Bol- schewismus zu pressen.

Roch lassen sich die Pläne, die Polen verfolgt, nachdem sich das KriegsaKick wieder auf ferne Seite geneigt, nicht mit voller Deutlichkeit erken­nen. Sollten feine Ziel« aber zu weit gesteckt fern, so wird man ihm aus London und Paris wiedergute Ratschläge' geben, denn man hat ein Interesse daran, diesen Ostkrieg so sthnell als nur irgend mSglich beenden. England wird ryunderten geübten Me- auch die Stzwje« an-

aebkrch soll die Adriaftage und die Lage i m O st e n besprochen worden fein, und -war i« völliger Uebereinflimmvng beider Staatsmänner. GicklW wird nach Meldungen ans italienischer Quelle Mittwoch von Luzern abvs'sen und nicht mit dem deutschen Außenminister Dr. Simons zusam«^. m -

mentressen. Die Schweizer PEzei ist «bl11 »Ekenmg. Aus Soldau wird berich. «Älich einem Komplott gegen Lloyd Georae «cf tet: ber ®5caSt erschien der von den Russen me öpur gorommen

Tief im Herzen des biederen Lloyd George wohnte ja uns wohnt auch heute noch die gleiche Liebe für die edlen Polen, wie sie von Millerand im Dusen bewahrt wird. Aber diese Liebe ist nicht von einer brennenden Tiefe, da sie kauf­männischer Berechnung nicht etwa seelischer Lei­denschaft entsprang. Rach d»m (vielleicht nur vorübergehenden) Zusammenbruch des Bvlsche- wistenheeres bekennt nmn drüben über dem Aer- melmeer Farbe. Lord Curzon war dazu auser­sehen, der staunenden Welt zn künden, welch hohe ethisch: Ziele das große Albion im Osten ver­folge, welch edle Zwecke man im Auge hatte, als man ein unabhängiges Polen schuf. Zwar wird die Zahl der Dummen nicht groß sittn, die da mit Curzon gleicher Ansicht sind, daß man in Polen einen Hort deS Friedens und ein Boll- wett der Zivilisation erblicke. Wir Deutschen sind leider nur zu genant über englisch-französischi- Friedens-Gedanren und Zivilisations-Ansichten unterrichtet, als daß wie auf ein verächtliches Lachen über den Curzonscheu Wortschwall und das Lloyd Georgesche PhrasengeklrngÄ Verzicht leisten könnten. Daß unsere Gegner nach dem gro­ßen Ringen heute nicht besonders für neue Kriege ix-fletftert sind, braucht nicht gesagt zu werden, deshalb mußte man ja auch darauf verzichten, dem schönen polnischen FriedenS-Bolllwerk wei­tere Steine in Gestalt englischer Kompagnien hinzuzufügen. Man war vielmehr gezwungen, tatenlos zuzusehen, wie man dem .Verfechter der Zivilisatiorr" in Warschau mit russischen Knuten den Rock ausklopste. Daher das Bangen an Themse und Seine, daher das Aufatmen in 8on- don und Paris, als sich das DpiÄ wendete und die Bolschewfften ihr Heil in der Flucht suchten

Man muß wohl heute der Meinung sein, daß die französische Mhrung der Polen geschickt ge­nug sei, um einen neuen Rückschlag auszuschlie- ßcn, sonst wurde man wohl kaum rm Unter, Hanse nach Art des Lord Curzon rtben. Für Deutschland waren die Wage, die wir in der Ostpolitik zu gehen hatten, vom ersten Augen­blick der Verwicklungen zwischen Rußland und Polen genau vorgezeichnet. Daran hat sich bis heute nichts geändert konnte sich nichts ändern, denn ein so schwach gewordenes VoW wie daS

tn Kassel stehen die Gebäude da und welasen nicht benutzt. Astes wird nichts helfen, v war Kassel nicht den CharaAer als Residenz Der preisgfbt, der auf Beamte und Hoslieseren or- sin gestellt ist, trnfo dafür Wert darauf legt. Da heutigen Zeit Rechnung zn tragen, indem Ast. für eine industrielle Arbeiterarmee gescha wirb Der Redner brachte dann verschiei Beschwerden vor. Hmschel und Sohn tönt.. LvMNwtiven für Rußlimch bauen; der Auft/^ss kam nicht gufiartbe, weil die Forderungen $u g?..85 waren und Rußland das «Kontrollrecht der ?'-n trbebsräte gefordert hat. Die Erhöhung der t11* tevstützirng um 1 Mick sei völlig ungenüige-?'^ An den Magistrat sck das dringende Grfcdn4 zu richten, so schnell als möglich auf Maßnahme'" M krängen, wcdurch die Unterstützung erhök'- ' und

scheiden, wenn trii wickeln. Und doch gas es tn Deutschland Schwär­mer und Phantasten genug, die in Erinnerung an die Freiheitskriege an einen neuen Kampf Deutschlands an der Seite Rußlands träumten Sie totffgn nicht, immer «och nicht, wie es um Deutschland steht. Es ist ihnen unbekannt, daß uns Alles fehlt, was tat allaemsineu zur Krieg­führung gehört, sie ahnen auch mck» den Um­fang des Unr-LSS, das über Deutschland herein-

naten. Die Beantwortung übernahm Bürgev- meister Brunner, der es bestätigte, daß letzt allwöchentlich 75000 Mark für Erwerbslosen- Unterstützung ausgezahlt werden. Täglich fragen auf dem Arbeitsamt 2400 Personell nach Arbeit. Die Stadt ist seit DionatM bemüht, für Arbeit zu sorgen. Durch den Ausbau der Hessischen^ und Atti m-Br ruerei zu 110 Wohnungen, toefür^ tiereinbato Millionen ansgewvrsen sind, Um-^ Wandlung des Mairstallgebäudes in Wilhelme, höhe zu einem Kinder-Krankenhaus, Ausbau i>qt> Ziegelei von Köhler und Sußmann zu Wohnuni« gen (eine halbe Million Mark) und Wohnungsz,, neubau für zwck Millionen Mark. Bis zum ?n Llpril 1921 Werden wir jedenfalls 1500 netz- ZLöhnungen errichtet haben. Reu ist eine grd ?.u Siede lung mit städtischen Mitteln. In Vc-rte bereitumg befindet sich der Bau eines Schwim-i^,, bad es an der Fulda. HinM tritt der Bau ebtrn, großen Anzahl Gebäude durch das Landers,2- finanzamt zusammen mit Staat m>cu Stadt. Weit» kommen Erdatbeiten in Betta»" frei Kanal- und Straß enbanten und auf be Friedhof. Durch die Stadt geschieht alles, to-nTt geschehen kann. Auch Henschel und andere

und den Erwerbslosen Arbeit zu geben, rüderem soll daran gedacht werden, Arbeiter, i , feit langen Jahren in guter Stellung sich 6efrTl* den und etwas zurücklägen konnten, auf kürz^!> oder längere Zett zu beurlauben. Natürlich -* der gute Wille der Arbeiter dazu no-twend'.^ namentlich die , "'n,

Mitwirkung der Betriebsräte.

Wetter soll daraus hingomirkt werden, daß hiesigen Firmen von der Wiedergutmachung^ ' kommission mit Aufträgen bedacht werden. ®il4 Unterstützung der ErwerbsSosen wird täglich uiT. eine Matt erhöht. Stadtverordneter Haup^ war von dieser Antwort wenig bcfttediyt. @2. hätte gern ein schärfer umrissenes Programu. gehört, auch für Arbeitslose, die nicht dem Smre handwett angehören Arbeitslose Banarbeftt haben wir überhaupt nicht. Dor Redner, fee" mit einem Stadtrat zusammen in Berlin geweM. Hl um di» 1 Matt-Zulage zu erwttten, Kagt'S' dar.n die Fachminister der Weltsremdheit af8 i^etzt könnten wir uns nicht streng on die Par. in grwphen halten, sondern müssen die tatsächlicher- Dinge dort anfassen, wo sie liegen. Den Stadtver­waltungen muß eine größere Bewegwigssreihen. im der Verwendung der Arbeitslosenuntckli- lützmig eingeräumt werden Wo bleibt der Nwo der EntbindungsanstM? Das große Reichsuvor- mnß mehr austzeuützt werden Warum hat sich L-tadt nicht noch Mkchr Industrie heramgegog- Vn Ried^erhone wird eine Waggonfabrik gethnng

Luzerner Srgebnisse.

Höchst bedentnngsvokls Entschliesinngr». (Eigene Drahtmekdung,)

Berlin, 24 August.

Dle Verhandlungen in Luzern lmben ge­stern nachmittag z« einem überraschenden und bedeutungsvollen Ergebnis gefühtt. Nachdem Llotzd George in den fristen Bormittagßstunden die endgültigen Fr'e- densb-dinq-mgen der Räjeregiervng für Polen erhalten hatte, änderte er daraufhin sofort seine ganze SteLungntt-m: z« de« russi­schen Problem. Er bezeichnete diese B-- dingitngen mit de« ihm von Kamenew ab­gegebenen Dersicherunge« als unvereinbar und als einenWortbruch t^rMoskauer Re- gierung, der fede weiter- Berhandlung mt ihr n n m ö g l i ch mache. Es wurde demzufolge beschlossen, ein Utztimatum nach Moskau m senden, das bis Ende dieser Woche betmtwor. tet fein must, andernfalls würden die Alliierten die polnische Armee durch Entsendung von Kriegsmoterial unterstützen. Auch i« der Frage der Durchfuhr von Kriegsma­terial durch das Gebiet von Danzig hat Llopp George seine Atfffaffung übu- Nacht ins Gegen­teil vettehrt. Er erklärte gestern, dast in dieser Frage vor allem die Bestimmungen des Frie. densvrttrages in Betracht gezogen werden müs­sen, nach denen die Polen eine« An­spruch auf die DurchfL-hrung erhaffen hätten- Es wurde außerdem hesMossen, daß England und Italien der franzzösischrn Regie­rung Bottchläge für eine interalliierte Aktion unterbreiten werden. D'ese neuen Beschlüsse bedeuten demnach einen völligen Sieg der französischen Regierungspoliiik.