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Äoffeler Statefre NachrlSkei»

Dienstag, 24. Augnst 192b.

Lokalnachrichten vorn Tage

Sommerfeste.

FrMreich VKd Polen.

Letzte Zeyeschen

<8DZL

2 Fuhren

jeder Art, auch Kohftn

f]rer Heirat. Angebo-^ £?a den Zechen hott ife unter H 718 an b.u Neueuhagen, Rosenstra-

sse 10. Fernr. 3997.

LersSiedMS

für

Gebrüder Bachmann,

[uZ ycIjiSTSZZ.

Brurmer.

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Sömml-

Bereifung

acht n tr.

MMMg gebr. u. neue, Teilzahl, gestattet kauf. Sie vor­teil- bei Adam Grebe. Grüner Wea 11.

totnr gehoben. Tanz belebte sie noch mehr und o[8 im Garten en strahssendeL Fetterwerk bestaunt wurde, vergaß man, haß es ziemlich fühl ge­worden war.

OWitwe, 45 Jahre a.,I, »sucht 'ine Bekannt.« OschM eines solideno «Herrn M>ecks spätr-tt

riGeschästsstelle der? "Kass. Reuest. Rachr.O 9O1OIOIOIQ

Wie ietes möglich, eine Rückgratverkrümmung zu verhindern, zu bessern und zu hoüent lllustr. Broschüre gcg. Elnsendg-von 1 ICk. vor, Franz Menzel, Blssewltz-Dresder. 21fi ,

Rlnierwngen

stets vorrätig

Karl Kaufmann,

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> Einnahmen einWitoagen ' Tas 'Steuerheft hat der Stsuerpfltcht-oe stets : der sich zu führen und > auf Verlangen den Be­amten der Polizei-, . Eisenbahn- u. Finanz - vedwaltuna vor.znzrigen

DÄe hiernach steuer - pflichttg-n in der Stadt Kassel wohnenden Per­sonen werden hiermit auffgesovdert, bei aleich- zeitiger Verlag - ihres in das Steuerboft ein» zuklebenden Lichtbildes l Ihrer Pborographi») in 'der Größe von et­wa 5:5 Ztm., innerhalb 8 Tagen die Ausstal - lung eines 'Steuerheftes 6et d-m unterzelichneten Umsatzstoueriamte, Her­mannstraße 1, Zimmer Nr. 37, zu beantragen und daselbst den Steu- erberra g von 45 M eta- zuzMen.

bis 10 Mill, bohrend, Preis 550 Mark, 100 Kg. schwer». Gußftahl, 1015 MiL Durchmrss. Kg. 9. JL abzugeben. Angebote unter H 736 Geschäftsstelle der Staff. Neuesten Nachrichten.

Die Festsiimrmmg im Saale beeinträchtigte etwas den Genuß der vorzüglichen Gesangsdar« blstungen von Frau Elisabeth Jaßbinder-Bar- tram aus Mainz und von Heinz Dietrich und ^s dann List Abt mir ihrer rhythmischen Tanzkunst an der Reihe war ... da dtangte tnan ftcfe nach vorn, erstieg die Stühle. . . Was aber zu sehen war . . hinreißend-schön! List Abt

tanzte Chopin, Mozart, Brahms Schubert Strauß und Byrns-Wirme. Die' verkörperte Mußte wiederholen, MgÄen! Schließlrch folgst der allgemeine Tanz. Bis spät abends leuchteten bunte Lampions in allen nach der Stadt führenden Straßen.

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Ter AnUand der Polen.

Die Lage in Oberschlesien.

(Privat-Lelegrcrmm.1

Kattowitz, 23. August.

Die Lage in Kattowitz und an der ober, schlesisch-polnischen Grenze hat auch gestern eine weitere Verschärfung erfahren. Im Laufe der Rächt zum Samstag zöge« starke Abteilun­gen der französischen Besatzung durch die Stra- ien der Stadt und griffen alle Personen auf, die sich nach acht Uhr auf »er Strasse blicken liessen. Gegen sechzig Personen wurden im Keller pes Polizeigebltudes untergebracht und mutzten hier die Rächt verbringen. Am Domrerstag wurde eine Patrouille der dritten Hundertschaft in Bogutschütz überfallen, ein Mann wurde erschlagen, der zweite verwundet und der dritte enttarn. Dann wurde die Hundertschaft in Bo­gutschütz von den schwer bewaffneten Polen re­gelrecht belagert. Am Sonnabend nachmit- taa waren dst Polen bis zur Stadtgrenze vorge- drungen und bedrohten die Stadt selbst. In den östlichen Grenzorten wurde geplündert. Die Si­cherheitswehr machte die größte Anstrengung, die Stabt selbst zu halten. Sie wurde dabei von der i alienischen Besatzung unterstützt, die ihr di« erforderliche« Waffen zur Verfügung stellte. Dadurch gelang es, die Stadt­grenze zu säubern und die Polen wieder zurück- zuschlagen. Alle Anzeichen deuten darauf hi«, daß die bisherigen Vorgänge in der Nähe der

Siegmund Wertheim

Hohentorstraße 6.

Billige

Bezugs-Quelle

ginne Steuorah- schnittes zu eiiso-sgen. Als Steuerobschnttt gM das Kalendeiwirreljahr.

Das Umsatzsie-urramt ^bestätigt dem Steuer- pfluchtigen den Empfang der AnzaWung durch AushäudiMng eines Straßervsteuechcstes. In dieses hat der Stener-

Bei der Deutschen Bolkspartei..

Das es alles im Garten der Stadthalle gab ließ die frostig Kühle vergessen. Die Hen- ^^e Kapelle Ivielte lustige Weisen. Herbert ^Elster .Schorsches" taleirtierter Sohn hatte bte Führung. Beim Kasperle-Theater gina es hoch her. Ebenso am Kletterwwm. Rich mmder bei den sonstigen Spielen. Am Glücks- tad ließ sich manches gewinnen. Rettende Ge- htlftNnen Fortunas walteten dort des Amtes »ms hübsche Müdchenbtttten lächelst« aus den Mumenftanden. An den Schießständen wurde von llebenswurdigen Damen die Knarre gereicht Und drmncu tm Saale führten junge Damen Mtzu ckendr Reigen aus, dieweil eine Gruppe Bergleute unchorging mti> eine Fahne mit sich führte, auf der z« lesen stand: .Rettet Ober- idiliften be« deutschen Vate^^cheft Sie luden zum Dberschlesier-Fest i« diefer Woche ein

Abnch's hieß es: Kinder raus ! Für sie wur­de tm Garten eine Fackel-Polonaise veranstaltet ~er große Festsaal sollte den »Großen* bleiben' ^. noch viel «eine, aber auch große Kinder ber- bald erweisen. Zunächst stewan-a berlehrer Dr. Becker «ne glänzend^ Rede. Niemals, so sagte er, kann uns aus un­seres Landes schwerer Not irgend ein Wunder litten, memols Hilst uns das Mile-d anderer Volker oder Liebäugelei mit bem Jrrternationa- ^^^?u"drn mit eigener Herabsetzung untz «eldstschmahung die Kräfte zum Wiedeiaust bau sind ttitt in der eigenen Brust zu suchen. Der nationale Gemeinschaftsgedanke muß in unz allen lebendig werde«. Der Redner fand star. ken Beifall. Dann rezitierte Buchhändler Frie­drich Innghen «. Allgemeine Zustimmmw erntete er mit Nuppels .Bleibt treu* und dem ^E^err Schlußwort: .Fluch dem. der jetzt bom Demschchm läßt!" m

Personen, die ohne Be- gründumg einer gewerb­lichen Niederlassung or>. außerhalb ihrer ge­werblichen Niederlas­sung von Haus zu Haus oder aus öffentlich«« Wegen, Straßen, Mär­zen oder in anderen öf­fentlichen Orten inner­halb einer selbständig von ihnen ausgeüdten Tätigüeit Lieierumjgeu gegen Entgelt ausftch- ren, den Eingang der Umsatzsteuer durch An- zcMung sicherMstelle«.

Die Anzahlung be­trägt nach Wahl des Steuerpflichtigen erst- rnalig 45 .Ä oder 90 Ji und hat bei Anmeldnng des Begftrns der Tätig­keit und bei dem Be-

Juugc Dame« und Herren von 16-17 Ach- ten, die gewillt sind, in ein Wanderverein einMtreten, wolle« ihre Adresse angeben unter H 720 an die Geschäfts­stelle der Kasseler Neu- esten Nachrichten.

rwwpftr war bereits früher verfügt Wochen. Ter soziale Schuhverkauf ist, wie uns MWgeteilt wird, nächt <nttf die Gewerkschasttn be­schränkt. Feder tanm von den preiswerten Schuhen taufen. Von der Kriminalvrlize'. wurde eiste Fabrik falscher Fünfzig- markschekne wusgehvben. Sie wnche vor- neymMch von Galiziern betrieb an.

-T- Wie wird das Wetter? flür morgen, Drenstag, liegt foiltzende Wettechorhersage vor: Wärmer, wechsMid bewöwt. mäßige nordwestliche Wrnde; trocken. Auf dem Rordastrande eines von Südwesten voidröngenden Hochdruckgebietes ist sonniges, tags mäßig warmes, nachts sehr kühles, trockenes Wetter zu erwarten

-T- Veranstaltungen am Dienstag. Staatliche Schauspiele: »Ghges uUd sein Ring^, 734 Uhr. Refidenztheat-'r: Anffialle der am Sonnaben ausgefallenen Vorstellung, Abschieds- abend AschoMe tatTotentanz", 7% Uhr. N eues Theater: SpezioNtäten, 7% Uhr. Haffia-Lichtspiele:Der gelbe Gaukleri', Metropol-Theater. .Tresf-Siehei^ Heute Montag: Staatlich.' Schauspiele: Wege« Hsiiserkeit des Herrn Windgasseri stat: Meffter Grobian" der .F r e i s ch ü tz".

Saarbrücken, 23. August. (Eigene Drahtmel- dustg.z Der Präsident Rault hat im Name« der Regierungskommission verfügt, daß m Zu­kunft kür deutsche Redakteure keine Genehmiguna mehr zur Einreise i«8 Saarge. biet erteilt werden dürfe. Außer den bereits in ftüheren Meldungen Genannten stnd zahlreiche Lehrer, städtische Beamte usw. ausgewiesen und noch am Mittwoch sind Verhaftungen vorge­nommen worden. Die Redakteure Thoma und Ginzel von der Saarbrücker Zeitung werden nach vierzehntägiger Haft f re igel affen, nachdem sich keinerlei Anhaltspunfte für die ihnen «rr Last gelegten Anschuldigungen erge­ben hat. Wie verlautet, sind größere Protest­kundgebungen vorgesehen.

Ein polnisches Weißbuch.

Warschau, 23. August. (Eigene Drahtmel- duny!.) Die pMtrsche Rsgietung bereitet die Ver- öffenrlichuM der Dokumente über die Verhastd- Innigen mit den Bolschewisten feit Der Konferenz von Spa vor. Das Weißbuch wird in allernächster Zeit der Oeffentlichkeit übergebe» werden.

Die Franzose« bremsen in Polen-

Paris, 23. Ai'qust. (Eigene DraHt>mM>ung.s Marschall Fach ist gegen einen Vormarsch der Bolen auf russisches Gebiet. Rach feiner Ansicht dürfte die vom Obersten Rat festgesetzte Grenze Polens nur ans wichtigen straiegischen Gründen überschritten werde«.

Das Fest der Berufssoldaten

Zur gleichen Zeit feimen im Stadtpark die derzeitigen und ehemalige« Berufssolda­ten. Auch hier ein Massenibesuch. Zunächst er. gina man sich noch im Garten, ftüchtete aiber bald vor der Kühle in die Säle. Die m-usita- ttschen Daibtettmgen der Beamten. Musik. § e T e*«ist u n g unter der straffen Leitung vo« Pvltzerwachttnetster Lindemeyer sorgten für trefslichste Stimmung. Diese Kapelle hat das § guten Militärmusik angetreten.

Beifall über Beifall. Dazu sang der .Lieder' kr a n z'. Zum ersten Male trat er unter seinem neuen Dirigenten, Obermusikmeister Siebold an die OefsenÄichkeit. Ehrlicher Beifall um- ra!hmte die Anerkennung für das Gute das die Sanger boten. Prächttg klang .Rosenftühling« Schneidermeister Knobel's Bariton hat trotz des MterS des Sängers nichts an Schönheit eingebüßt Dafür z-eugten seine SottD-e Ros« nur" und .Dabeim". Und dann die Chöre, na­mentlich das -Rheinweinlied". Der Rhein muß deutsch bleiben, und wär es auch nur wegen seiner Reben! Den neuen Dirigenten zeichnete aud; ein Dlumengebinde aus. Die Stimmung

-4- Der Türklinkeir-Marder. Die lrriminal- poliyei hatte am Freitag das Glück, den Urheber irer letzten Türklinken-D iebstähle akvm.fa.ssen und tzstzunehmen. Der Utttersuchungs-richter hat den Tickb noch Feststellung des Erforderlichen wieder mrf freien Fuß gefetzt. Run wird wobl weiter gestohlen werden. Bis jetzt sind 45 Türklinken ms gestohlen gemeldät und noch kkapvern An­meldungen nach.. In der Stadt war das Frücht verbreitet worden, daß die Dickbstähle von einem Wachtbeantten des Wach- und Schließinstitnts mtSgeftrhrt seien. Durch die Ermittelung des Täters ist solchen Anwürfen die Spitze abge- brochen, die erwähnte Gesellschaft legt aber Wert auf die Feststellung, daß sie die Urheber derartiger Anwürfe straf- und zkvklrechMch zur Derawtwar- inng zieht.

Die Berreilimg von AuSlandözcker. Don dem angekündigten Einmachezucker loamtt vom morgigen Dienstag ab auf Karte Z 48 ein halbes Mund zur Verteilung- Der Preis iit vom Landeszuckeramt mtf 7,40 Mark das Pfund festgesetzt worden. Bei dieser Gelegenheit weist der Stadteinkaltf wiederholt darauf hin, daß noch größere Mengen Marmelade mit einem Zuckergehalt von mindestens 50 Prozent zum Preise von 2,90 Mark in sämtlichen Verkaufs­stellen zur V-rfüaung sichen. Es empfichlt sich Marmelade zur Streckung von selbst eiiwgekochtem Obst zu verwenden, da aus diese Weise der Zuckergehalt der Marmelade am besten zur Dws- rutzung kommt und der höhere Z-Uickerprets zum Teil ausgeglichen wird.

ri- Verpachtung von Domänen. Von den Do-

0 Solider Herr, in* guter Stellung, et^-n O^Harr dunkel, mittÄ-v groß uno eito. $er=" mSyen, wünscht pas-O 0sende Damen - Be-« «Staun sschaft M rnach-O Qtn 20er Jahr, zwecks, , späterer Heirat. 9tn«n ngeböte unter H 7A» -an die Geschäfts-e» n stelle der Kasseler U 11 Neuesten Nachricht. ?

BöscoecDeoicaL

für

Sthahegren

aller Art.

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,Sdi lasse dich nicht", wird augenblicklich intt'.r starrem Andravst im Metropol-Theater vorgefuhrt. Bor einiger Zeit wurdeIch lasse E? mchtt bereits dramatisiert im Residmz- thoater gegeben, es muß aber z-ugestanden wer­den, daß der Film wett eher ist der Lage isst, das Wesen und den Inhalt des Romans Miederzu- gckbe« als der beischränkte Bühnenranm. Dar- steümm uns Inszenierung sind gleich vollwer­tig. Der Gang der spannenden Handlung hin- terWßt einen tiefen Eindruck. Gute Musik be­gleitet ihn.

~ -T- Allerlei vom Tage. Erne ganze Anzahl Steuerzahler sind noch mit der sechsten R a t e tat Rückstände. Heute erscheint mm tat AnzeEUteil eine öffenttiche Mahnung. Binnen sechs Tagen ist das Geld ctazuzaUen, sonst tomMt die Zwangseinziehung. Einen Mahn­zettel gibt es nicht mehr ! stu beachten ist die heutige Bekanntmachung Sher die'Anzeige- Pflicht von Hafer früherer Ernten. Um bte hessischen Landwirte zu verainlassen, wieder mehr Flachs zu bauen, ist von den Mechanischen «-egeltachwehereien und Zettfabriftn Baumann utzd Lederer und Salzmanu und Co unter de- ^^L-^kachsfabrikHesse«, G. nt b. H t'tae Flachsaufbereitungsaustalt mit Flachsrösten gegründet worden, in der jähMch 20000 Dovpeb- zentner Strohflachs verarbettet werden können Mit Rücksicht auf die französische Sommerzen tm besetzten Gebiet wird der Wi«terfahr- Plan der Eisenbahn erst am 25. Oktober in Straft treten. Die Frist für die tzlhgabe der Besitzstettererklärung ist iMnmehr auf Grund der bereits gemeldeten ErmächtiMng allgemein dis zm 30. September verlängert wor-

Tie Führer des polnischen Heeres.

(Privat-Telearamm.1

Genf, 23. Autzuf!.

Die franzSsische Prooinzpreffe veröffentlicht ntm eine ohne Zweifel aus dem Sri^gsministe- r-nm stammende Schilder,mp, worin der U m - schwung der Lage r« Polen erster Li­nie den französischen Generalen und Offizierne und den französischen Dunks zuge- tvrochen wird Man erfähri daraus, daß General W c tz g a n d die polnische Nordarmee befehligt (was Wevgaud bestreitet. Red), General Bel- lotte die Mittelarmee. Die Südarmee steht un- er dem Befehl Pilsutskys, wird aber tat­sächlich von dem General Haller geführt. Ma» erfährt aus dieser Korrespondenz auch, dass (Se­ttern! Weygand die letzten Monate dazu benutzt hat um hinter der volnischen Front eine Armee mtszubilden, die auS antibolschewitzischen russi­sche« Freiwilligen zusammengesetzt ist mtb d-e unter dem Befehl des Generals B a l a ch o w i ch bereits in die letzte« Kämpfe eingegriffen hat. UebrigenS läßt der vorsichtige Ton der Pariser RegierungSprefle erkenne«, dass «an bi Frank­reich mit einem Stil Ist andder polnische« Kriegsoffensive rechnet.

Die Ministerzusatnntenkunfk.

Basel, 23. August. (Prövat-Telegramm.) Am Sonnabend abend traf Giolitti in Lu­zern ein. von Lloyd George tat Bahnhof emyfanoeni Am gesttige« Sonntag fand die erste Besprechung statt, dir heute fortgesetzt wird.

Franzossttherrschaft im Saarland.

-T- AuSaabe von Lebensmittel- und Kohlen- karten. Dom morgigen Dienstag bis zum Sonn­abend Warden m den Brockartenstellcu Lebens­mittel- mid Kohlentarteu auägegeben. Die Le­bensmittelkarten stad dieses Mall - - -- Wochen vorgesehen. Damit kctac______...

der Ausgabe eintteten, muß die tat Anzeigenteil vorgesehene Reihenfolge uribedtagt eingehakten werden. Außer der Reihe können keinesfalls Karten veraSstflgt werden. Die Karten sind bei Empfang mtchguzählen.

Nich'brsolgung der Besttmi.^nge« zi.cht wegen Steuer-.uwider - hanÄlmt« Bestrafttug nach sich und hat die Untersargung des Be­triebes zur Folge.

Der Magistrat:

ri- Aus der Diebstahlschrontk. I« einer Not­wohnung der städtischen Kaserne wurde ein Einbruch verübt. Dem Dieb sielen Bekleidungs­stücke von hohem Wert in die Hände. In mum Wirtschaft der Hohenzollernfiraße ist dem Wirt, ÄS er eitlen Nebeuraum betrat, von der .Theke^ weg der weMwlle Ueberzieher gestohlen worden. Ferner wurde die Wohnung einer Witwe im Graben ausgeräm-mt. Die Täter ktzNnten bald daraus sestgetwmmen wer­den.

Die Räuber von Wilhelmstal. Der Kri- mimflposizei ffÄang es, die vier Männer M er- mttteln, bte den Rcmbsiberfall in Schloß Wil- HÄmStrl verübten. Es sind ein Schneider Theme aus Helbrächt, der Kaufmann Alexander Lorena aus Horchheim, der Kellner Karl Gieß-

Zerbst und der Mechaniker Christian Kübel aus Melmbrcssen. Gießler wurde in Kassel festgenommen, während Lorenz in Gonz bet Trier verhaftet wurde. Dann hatte man roch einen Dritten auf das .3. Polizeirevier a:- biatat. Setber gelang es ihm, zu flüchten. So werden noch zwei ber Täter gesucht.

,. 77, .Cmttths-Mahler im Film. Die Roman- chrrststellerin Courths-Mahler, ans deren Feder

Nachrichten schon m-mchcn Roman veröffentlichten, hat nun auch verschie- bene ihrer Werke ve-.fflmm taffen. Einer davon

Nach §§ 117 ff. ber AuSsÜhrungs - Bestim- nmngeu iitm Umsatz iieu- crg-stz v->m 24 Tazew-

Grenze nur der Nuftatt gewesen find zu einer grossen polnischen ÄUsstandsbewegung. Be- kanntlich planten big Polen seit längerer Zett für bat gestrigen Sonntaa die besondere Feier des Auaust-Auftzmrdes.

Frankreichs Forderrmge«.

Paris, 23. August. (Etqene DtahttneDn-g.fi Millerand hat für diele Woche einen Mini^ »erröt einberusen, der sich mtt Fran!reichS Forderungen an Deutschland beschäMgeu soll und den Plan seftstellen für die Konferenz ja Genf. In derselbe« Angelcgenheit wird Mille, rand sich mit Lloyd Geo rge i« pe« kom- wenden Taaen in der Schweiz unterhalten. Rach einer Meldung aus Rotterdam wurde die dentsck>e Regierung aufgeforderi, ihre Vorschläge für die Brüsseler Finanzkonfere-tz bis Ist. Sep­tember einzureichen.

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Ortg. oder Flarrschutzorganifationen an gehören, Eo zu.den unsicheren Elementen gehöre« und ote Waffen zu irgend welchen Putschen sich an- geeignet haben. Erst wenn diez bnrckae- tuhrt ist. sind die bestehenden Wehren bereit, 2^Lt5rerLei^ 9B<*n Umgeben und dem Gesetze nachzukommen. Doch soll der Reg erung eme Unterlage über den Besitz der Waffen zug" den, ^iefe _affo vorläusg angemeldet werden. ^um-L-chlune wurde noch von 'den Führern er-

? die. Entwaffnung nicht von den Wchrntare« selbst, sondern von ortsftemiden neu.

si^?"^Ewuen durch geführt werden müßte Sowt- die Ausftchrungsbest'mm-ungen zu oe«, Geiftz bekannt gegeben werden soll eilte neue Konferenz der Wehrführer $u der Frage Siel- tunrr nehmen.

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1 MgeSMchte

mänen des RegiermtzMezirks Kassel kommen . tat Jahre 1990 die Domänen Burghasun­gen im Kreise Wolfhagen und Winne im Kreise Herrschaft SchmallaLden und tat Jahre , 19A die Domänen Kiuztghetmerhof und Wvlhelmsbaderhof tat Kreise Hamart zur Verpachtung.

Schlägerei i« der Somttagsnacht. In der letzten Zett kam es wiederholt in der untere« : König st raße zu Schlägereien. Verschied ent- : lrch waren sie nur ntarfi.'rt, ton die Sicherheits<- pEzei von Nebenstraßen abgulentan, ta denen dann Einbrüche verübt wurden. Jetzt glückt dieser Trick nicht mehr. In der Nacht zum Sonntag kurz vor 1 Uhr gab es wieder eine wüste Schlägerei. Drei Burschen hatten einen jungen Man« sibertasstu. Aus dessen Hilferufe den Beamte der Wach- und Schließqesekkschaft hinzu, benachrichtigten durch SigmÄpftff die Grün:' und diese naHm die ntächMchen Ord- nungsstörer fest.

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ZckmwsSims betr. Ueberggngsbesiim- mmigen von Hafer frü­herer Ernten.

Auf Grund der Reichs- getveideordnung für bte Ernte 1920 wird be. stimmt:

Wer mit dem Beginn des 16. Augrust. 1920 Hafer früherer Einten allein oder mit anderen Nahrungs- od. Futtsr- Mitteln gemischt, im Gewahrsam hatte, ist .verpflichtet, die in Fra. ae kommende Stange dem Statistischen Amt (Mauerstraße %, L ®t.) bis zum 25. August 1920 anzuzeigen. Hafer, der zu dieser Zett unter­wegs ist, uru!ß unfrer* züglich nach E-uptang dem SatMschen Amt vom Empfänger grm«L- der werden.

Von der Auzeigepflicht befreit sind Vorräte, bi< bei einem Besitzer fünf Doppelztr. n. übersteig.

ZuwiLerhandütnae* werden nach § 80 der ReichsgetreibeordmtNa für die Ernte 1920 be­straft.

Kassel, 20. Lum

Ter Maai'stru

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pflchttge tägssia-

Brind-gung der

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-er 19*9 . ML<La«L- (oder 3

8 2 Freunde in benjjj 20er Jahren, Stanrf.li| _Ieute, von großer,^ E tatttar Figur, su.«

n d. Bekanntschaft jj .. . eier ebenfvlcher j|

«uFrsundttrne« zu nui*^ chen zwecks späterer lllixirat. Betagte finb-! "von gutem heiteren» I-IGemüte und bemtt-I |i|$en nur ungern die-II öfen Wag, eben in Ilmangel«. eines mo- j Imentan Besseren.

»Frdl. Zuschriften er.J D beten unter H 708 a... die Geschäftsstelle d. Kasseler N. Nachr. |||

E rnpsMe mich zur Anfertigung von Da­men- und Kindergarde, rohe. Hanni Horcht, Schlochthosstr. 59, H. 1.

Piano gegen entfpre- chende Vergütung zu lechen gesucht. Scho-