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Nummer 173

1V. Jahrgang.

Ferntvrecher 951 und 952.

Freitag, 30. Juli 1920

Fernsprecher 951 und 952.

Die Alliierten im polnisch-russischen Krieg.

und AngesteMm

Preisen immer r

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Berichte von der Front.

gestern zwischen ProSken und Lallwom-n die

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*U tafiiUr 91 tuen«* Nachrichten erscheinen wöchentlich sechtrnal und zwar eben6*. Der «bomemtnUprol« beträgt monatl. S.00 Marl bei freiet Zustellung ins Haut, veftellmigeu »erben lebety-tt oen der SeschäslSslelle oder den Boten entgegengenommen. £ ruderet, Verlag und Redaltion LchlachthoMratze A/So. Für unverlangt eingesandte Beiträge tarnt die SRebattlon eine Berankwortung ober Sewähr tn keinem Falle übernehmen Rück,adlung beb Be,ng1gelbe« ober Ansprache wegen eiwaigernichr orbnunggmLbiger Lieferung aujgefchloffen

Di« gestern mitsteteilteu bolschewistifche« Putschpläue Heden überall Aufsehen erregt, da sie als eine Bestätigung der biS-erlge» Ent­hüllungen befrachtet werde«. Der verriner ro- kalanzeiger weist noch eine Menge Enzelheiten zu berichten, wonach roteSampsorganisa. tione« in der Pro« nz Sachsen und im Frei­staat Sachsen bestehe«, die nach Tausenden von Mannschaften und toaffcn zählen. Bon an- derer Seite kommen, wie z« rrwarten war, s«. fort Ableugnungen. Verhandlungen Mi­schen Deutsche« und Nuss«, hätte« Mar fkrttge- stnkden, aber alS Ergebnis war den zuständigen Wellen bisher das Gegenteil der Enthüllungen derMagdeburg'schen Leitung" bekannt. Die Russen sollten, wie es hieß, erklärt habe«, flr seien zum Einmarsch in Deutschland nicht ge­neigt, da Deutschland de« Bolschewismus ohnehin über kurz oder lang als reife Frucht in den Schoß falle« werde. DerVorwärts" be­zeichnet sogar die Mitteilungen der Maqdebnrgi- sch-n Zeitung a!S erlogen; sie fej einer 3ti . sührurrg zum Opfer gefallen,

3nfertlone$retfei *) Einheimische «uftrige: »te ewfpäMge Anzekgen-ZeUe M U», die einspaUige Reklamezelle M. ISO. b) «uSwärttge Aufträge: »te einspaltige «neetgenrrile M. L20, die einfpattlge Reklame,elle «. 1.75, alle« einschNeßlich reuemmg«,Uschlag unb «nzetgenfteuer. Für bte «ichtigkeU aller durch Fernsprecher aufgegebenen «nietgen, (amte für «usnahmebaten unb Matze kann eine »ewShr nicht übernommen werden. Druckerei: Echlachthofstr. Lchzo. SeschästSslelle: Kölnische Str. h. kkelephon Nr. SSt u. SS2,

Polnische Besorgniffe.

Furcht vor einer neuen Teilung.

(Eigener Drahtbericht.)

Warschau. 29. JuR.

i In einer gemeinsamen Sitzung von Som- miffären des Ministeriums des Äeußern und des i Kriegsministeriums wurde vom nationalen VolkSklub ei« Antrag aus Neusterung über die Ursachen des Mißerfolgs der polnischen Arutde gestellt. A« den Landtag wurde eine Entschließung gesandt, in der es unter anderem heißt: Der Landtag wird nicht zulasten^ einen Frieden zu schließe», der die aufopfernden Kämpfe der polnischen Soldaten zunichte macht und znlätzt, daß Polen wiederum geteilt wird.

oi«er Mm zeigt mit erschreck-n-

-----T**?- wie gang ohne Ahnung von der Notlage Deutschlands trete Menschen noch sind. Dcmn rtn letzten Grunde richtet sich die Bewegung

Solschewifte» in te«tf*lael

Behauptungen und Ableugnung«,.

(Privat-Telegraglml

und Lebensmuinterketl zeigt, «um mutz nur die richtige Stunde und den rechten Ort WÄH- len, um das festzustellen. Mn den Menen war-

Set lusfisch-polnisSe Kries.

Die Beratungen der Alliierten.

(Eigen« Drahtmeldung.)

Boulognr, 29. IM.

Der Sonderberichterstatter der Havas-Agentur meldet ergänzend, die franzäfische und die briti- sche Regien!.«« haben dje Dowjetreg'rung be- nachrichtigf, daß d « Wiederaufnahme der nor. male« Beziehungen der Entente zu Rutz, land von der befriedigenden RegÄung der polnische« Frage abhünge. Der War­schauer Regierung brachten ste zur Kenntnis, sie würden die schwirr ge Lage Polens nicht au­ßer Acht lassen. Der polnischen Regierung wur- de« außerdem bestimmte Ratschläge erteilt. Falls die Sowjctregierimg die in der gestern überreichten Note gestellten Bedingungen an. nimmt, werde« Großbritannien und Frankreich an der polnisch-russisch«, Konferenz teilnehmen. Diese Teilnahme schließt weder die Aufnahme der politischen Beziehungen «och die Anerren- nung der Sawjetteg-erung i« sich. Millerand wird zu Beg'nn der Konferenz die Frage stellen, ob Rußland die Verpflichtungen &er früheren russischen Regierung anerkennt. Die Frage der Beteiligung der Randstaaten und des Generals Wrangel wird ebenfalls zu Beginn der Konferenz aufgeworfeu werden. Sir Reginald Tower ha: Weisung erhalte« zu verhindern, daß die H i l f e- leistung der Alliierten für Polen durch politische Machenschaften sabotiert w rd, wie dies bei dem Streik der Dockarbekter in Danzig zum Ausdruck kommt, die sich weigern, alliierte Muni- tionSdampfer im Hafen zu lösche«.

Warnung vor Truppsnanwervnng.

Berlin, 29. Juli. (Telegraphische Meldung.) Das ReichAvehrmtuisterium erläßt eine War­nung vor militärischen Anwerbungen Auf der einen Sette suchen gewissenlose Werber aktive und entlassene HeereSan^höriae zurBekämp­fung des Bolschewismus gcheimnis- vollen Formationen zuzuführsn, die von Ost- preußerr, vom Baltenland, von Ftttlard aus ge- aen das bolschewistische Rußland zu Felde ziehen "ollen. Auf der anderst Sette wird für die Bol­schewisten Kanonenfutter für die rote Armee gesucht. Diese Art von Werbung ope­riert so, daß sie ihre Leute zunächst unter der VorjiWschung, eS gelte den Kampf gegen den Bolschewismus, zu einem Sammelpunkt lockt, der möglichst weit von ihrem Heimatort entfeint ist. Wenn den Getäuschten dann die Mittel für die Heimreise fehlen, wird ihnen eröffnet, sie müßten tn die rote Armee eintreten und mit ihr den Kapitalismus aller Völker bekämpfen. Wer denkt, er diene dem Vaterlande, indem er seine Haut für oder gegen Rußland zu Markte trägt, ist in verhängnisvollem Irrtum begriffen. Er schwächt nur di« deutsche Neutralität. Auch ge­nießt er keinen deutschen Schutz mehr. Die Wer­ber werden überdies strafrechtlich verfolgt.

ersten polnischen RückzugSslüchtlin. ge auf ostpreutzischen Bode« übergetrett«. Sie wurden durch die Sicherheitspolizei entwaff­net. Weitere Uebertritte erfolge« bei Oletzko unp Byala. F« Lyck rechnet man damit, daß die Bol­schewisten spätestens am Sonnabend die beitt-. sche Grenze erreicht habe» werden, wenn recht vorher der Waffenst llstnnd in straft tritt. Die rote Armee verdoppelt ihre Anstrengungen. Seit drei Tagen Endet ein fehr fjefiger An­sturm ans die ganze Front statt. Ein Trommel, feuer bereitete den Sturm vor. Tie Rfemen. l i n i e ist in der ganzen Brette geworfen, und der polnische Gegenstoß bei Grodno wurde westlich in der Flanke gefaßt. An der Südsront sind die Bolschewisten an drei Stellen in Dstgnlizien eingebrochen. Sie haben Brody, 76 Kilometer von Lemberg, besetzt. Nach einer Meldung bet Blätter aus Krakau wird Lemberg von den Russen über Jawarow umgangen. Aw sch'n Jawarckw und Jarvstaw sind stark? russische Kräfte im Anmarsch auf das Vorgelände von Przemysl in Galizi««.

Deutschlands AeuttalM.

Rnfstsche and Polnisch« Mitteilnngeu.

(Privat-Telegramnu)

Berlin, 29. Juki.

Ein Moskauer Funksprvch teilt mit, daß Tsckfit- scherin an den B-rliner Vertreter der S o w 1 e t. regierung folgende» Radiotelegramm ge- sandt hat: Berstcher« Sie nochmals bCr deut­schen Regierung, daß auf unserer Seite keinerlei feindliche Absicht gegenüber Deutschland besteht, und daß wir ihr gegenüber vur von

aber, die womöglich vom Reich oder den Ei starrten selbst Lohn empfangen, sehen vielfach md;t me Notwendigkeit ein, diesen vollkommen aus- gefogenen Organen neue Subsistenzmittel WM- fuhren und tompfen zugleich um stetige Lobn- erhöhungen, die sie nur in Gestalt eines sich

OTtttTvitetUlen PapieryeldersiitzeS beüomme« kön- nm. Do stehen tvir vor ei tern Laufenden 6k, ®CT>.ifei6: auf der eimv Seite der Staat, der tat- lächlich um seine nackte Existmz ringen muß, auf der ander«! Seite die breite Mass: der Stoats- b ärger, die vom Staat Unendliches fordert, ohne thm die LÄeuSmößSulreit zu gervähren. Daß die AllgenieinLtit die Einsicht in die Existengbedin. gungen des Staates erlangt, wenn ihm dieser selbst and? durch manch'riei wenig geschickte Maß­nahmen Las schwer zu machen geneigt ist, da­von hängt unsere Aulunst ad.

im Lande gehabt, haben sie noch heuta. Auch Mer uns Md Revolution und Terror getom«. men, totstes Schicksal hat unfern Wog urnLHt und überschattet, tage- und Wochsul-wg; und Ar. tillerie- und Minentoerferkämpfe tote am AlsiM-f denptotz und im Berliner ZcikungSvieriSl h-abon Petersburg und Moskau nicht gesehen. Mr Ha­ben die Gründlichle'N unserer Tugenden tote mi- erer Derfeh-ton'gen. Die brandende Welle iber uns in einem rasenden GetoäWsnYo hin-» weg. Aber tn Rußland sind Revolution und RevMttionsschrecken heimisch und srsthaft getooi« sen. Und Petersburg trägt am härtesten und chwersten unter dem Zustand rrwoLuionärer Verfumpfuug .. Akte Petersburger sagen be» kümmert, die Stadt ßeye im Sterben. Sie ist uichch mehr fo vergnüglich tote früher, das steht fest, das Leben in ihr ist unheimlich unterwüAtz von schleichMden Gefahren, dem Kajpital Wild mit ter größten Rückstästslostgkeit zu Leide ge* Mnigeu, die Bourgeotsie hat tarier

Hungersnot und Verfolgungen

EutseWiches zu l-Äden, sofern ste nicht dem hol« ........ Regiment den Nacken gebeizt art» um nicht unterzugehen. widerwWg yt dessen enft gestellt hat. Petrograd ist röcht mehr Das. verschwenderrsch Murstsüchtige, übereleMn-de Pe- teTSburs, das man vor dem Kriege sich. Mer «s

Newsky AVWchen den beZansr^ ja bsinähe bi» rühmt gewordenen Typen deS zi.ga«ttonoerLW- feuden Generals und 6er alnwsenbettelnden Tante ein leidlich elegantes jugenÄlicheS WE- kum undeklinrmlvt flanieren sichen, und in der»

.Lotznempfünger^ dnrchmds kein Grund zur De- «wustratwn dagegen. Die scharf Herang:zogen.n stUd in drescm Falle die Arbeitgeber, denen das Sdmm des Steucreinziehens aufaebürbet wor- beu ist, mit der wahrscheinlichen Rebeniwnckuna. dast tn vielen Füll«! die Steuer auf sie über, gewälzt wrrd. Ter genfer lag hier in dem ab- Muten Mangel an Psychologie, von dem Arbei-

d-t^ Steirer, noch dazu tn der Form ein«? ^hEfZttgeS' zu verlangen, in einer Zeit, wo bie Abgaru von den KviegSg-winnen erst in der »evanlagum, be-griffsn, das ReichSnotopfer uodt ntAt einnuM so weit ist. So war eS möglich, die Swualion pvchtisch zur Erregung neuer Unruhen und dwmtt zu einer neuen Verminderung Leritilngen der derr-tschen Wirtschaft auSzumv

den großen Sänger und größeren ______

schendavstrller, zahton sie jetzt ftefbenMtt fend Rubel für jedes Aüfiretcn, weV das Volk ihn vergöttert, und weil die Acgierunig i&t brmicht und fürchtet. Aber nun laß unS m einen stilleren Mzirk treten und von Därtschtomd reden ... Ja, auch wir haben Rot und Teuerung

Diese Zeit ist vorbei; wenn nicht für immer, jo doch für Generationen. Wer der Uebergang von der alten zur neuen Zett ist ein so plötzlicher, der Abstand em so Wafiender. daß der Steuer-

" t von einer ^Einfühlung" in die neuen Ver- äffe noch meÄenwcit entfernt ist. Die klugen ünder mit ihrer starken DiGiPlin haben tvührcnd des Krieges die Stenerschrauöc angedreht; wir haben aus soziachwliti- und wirtschaftlichen Erwägungen heraus, die sich endgültig als falsch erwiesen haben im Kriege zu Schwererhöhungen fast gar nicht gegriffen. Noch fchlrmmrr ist es fei: Kriegsende. Zwar ist über bte Notwendigkeit erhöhter Staatseinnahmen unerMich viel gsselzrie- ben und gesprochen worden; in Wirklichkeit aber hat man während der Erzberger-Herrschafi die Zügel völlig schleifen lassen Unglaub- KcheNweise ist von einet Sten« reinschatzung für das Fahr 1919 Mit seinen riesigen Schieberge- toinmcn, seiner massenhaften Kapitoliflucht ganz abgesehen worden; nicht minder schiltnrm ist es, daß von der Erhebung der Einkommensteuer im lausenden Jahre bis vor kurzem noch nicht die Rede war.

Aus Prtersbur».

Streiflichter Mische« Tag nnd srachö.

®te »<nWs»|3a«nfiaxtb«ftaM Hetzt e«<B li* »io

le»ton »te Rnßlan

eef*«»tee nn» Mlw MeMhMlUM

Slointz«»» SBeee in«eneemeetu friMtt.

»eften", (<get II». <8e«m*W»e^, >»*«» W« na*ft«ecnbe intereffaefe Stzizs» »n**<»wse*. In der Dämmerung wanderten wär dann über den RüwSki und tne fMsn, MMsthvnSee«« Kai» nach dem Sommergavteir PsyerS des Mo, ßen, und eine Mahlzeit in einem guten ReHrw raut ntzqg den Tag bchMießen. Zwar: di« LuxusloSale von ehemals, MÄwjed cher ©ar" und Eoniant und das srvhLbtM A«a- riian, sind geschlossen, und in das erste Hotel bet Stadt, den EnropWchcn Hof, hat man ein gto» bes Waifenhvus einquartiert; aber in vvm.LLtes o'Angleterrc am Jsaakspkatz, der TouOhen Dot- schatt gegenüber, von deren f&fengetftsgerem Ftrzt, dem Werke Beh renk', man die wtMsn FünMngc und ihre Rosse heruntergeMrAt hat, icerien wir das RMtze fi reden. Du bist1 chq WÄn begierig? Ich rate, den zu meiden. Wir körvwen UnannehmlichSeiten erleben, da Kaufund

Verkauf alles Alkohols verboten

ist, außerdem kostet die Flaschs ihre Kverhuuderj Rubel. Wer Bier M trfpten und dazu Kaviar zu schlemmi-n. wird uns niemand verwehM, wenn wir die hart an die Grenz« vierstelliger Zahlest heratLommeMde Rechnung ohne MurLn stczah. len. Vorher gehen wir am RewSL bei SW. jeff vorbei und nehmen uns MirübeLdn mit, das Stück M drei Rubel, torf f» »rasiem MM M toben, ist uns gestattet, wenn du die Fn- genieurstelleam städtischen WasseÄverk an. nimmst, für die dir der Sowjet sechstausend Ru­bel Monatsgehalt geboten hat. Diese BezaW>ung ist für eine Jndibiduellüstung keine besonderZ hohe, aber du kannst damit austommm. toeun! du die Leibensmirt-el zu den versprochenen Vor-

Eteuerdisziplin.

®ie Probleme der Gesetzgebung.

Vom

Professor Dr.Wygodxinski, Bonn.

Der deutsche Staatsbürger hat biS zum Kriege eine eigentliche Steuerlast nicht kennen gelernt; die deutschen DlNiern waren beträchtlich niedriger als die der westlichen Großstaaten. Das hatte seinen Gmund einmal in den recht hohen Erträgnissen der staatlichen Erwerbs bett i«le (Eisenbahnen, Firsten ufto.) und in der wrr dürfen das jetzt ruhrgy sagen außerordent­lichen Sparsamkeit der alten StaatSvcrwaWrng.

Kommunistische Waffenfundr.

Halle, 29. Juli. ((PriVatteleMamm.) Hier und in Erfurt ttmrt»e« gestern kommunisti­sche Wafsenfnnde gemacht. In Halle sind mehrere Verhaft»ngen vorgenommen wor­den. Unter bett Festgenommene - befaty:; Führer der Kommunistischen Partei.

das Gnckommen vielst Arbeite.' I freundschaftlichen Gefühlen beseelt find. Die gsgenuber den ftlsigenden Ipolnische Regierung hat gestern dem obersten , Dreselben Kreisel Rat die Erklärung übersandt, daß ste die Ne«- EiuzÄ-1 i x a l i t ä t Deutschlands im polnisch-russischen Kriege amtlich anerkennt.

Meier Neueste Nachnchtm

Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

Di« PressenbtlTiluug des Ministeriums des Aoußrrn teilt mit: Gestern hat eine Sitzung der englischen und französischen MiWär- koMmission mit dem polnischen Minifterr.ii stÄtMstrnderr. ES wende dabet di? Hilf« ge­genüber Polen besprochen. Die HM soll mit größter Beschlcuniaung orgamtstert werden, um, falls der SSasfonstiÄdand mit Rußland nicht zu­stande flamnen sollte, gerüstet zu jRtn, -

Die bisherige SteuerdiäMlün lst ganz ver­loren gegangen, und daS in einer Zelt, die an bie Leistungen des Steuerzahlers Anfordermraen stellt, die man früher als völlig phantastisch ohiv? weiteres abgewiesen hätte Die Steuer­gesetzgebung der deutschen Republik ist zweifellos viekfcch vom Geist« einer gefunden, kräftigen und gerechten Stezterinorol beseKt Aber sie hat drei schwere Fehler. Der erft- ift formaler Art: ihr uugehefi.rer Unifana, ihr« Komplaziertheit und Undurchsichtigkeit, die, rofe.- bpr allem bei den großen Vermögensabgaben, Mr Steuerzahler und Steuerbehörden mwnnto- fachste Dchfwierchgkeiten und Arbeit mit sich brin- Nu Der zweite Fehler ist ihr ausgsiprochener Alauencharalltor, ihreantifapitalisttsche" Rich- kmvK. Es ist seLbstverständlich, daß das Kapi­tal in stärkstem Maße zu den Lasten d:s Reiches herauHezogen werden muß. Di? Gesttzgebung hat aber vieWach direkt koisnskoto riühen Lharak- heißt, sie ist nicht mehr vom fteuertoitt-- schlichen, sondern von poMisckfen Gründen Dikttott. Der dritte Fehler sind technische Un- voLtoinmenheuen und Fehler, di- gxrgnet siud den ohnehin gering«: Stouerwillen ans den Rullfpm« herabzildrücken Hierhm gehören d-r zehnprozentige Abzug vom KapitaleinLmmnsn und der gleiche Lohnabzug. Allerdings find diese beide« anscheinend ähnlichen Maßnahmm durchaus verschieden zu beurteilen; nur in her anged-uteten Wirkung sind sie Mich Der Memaiische Abzug vom Kapitaleinkommen ver- Mgt gegen den vornehmsten Grundsatz der Steuer Politik, tie B-yibstuug des Steuerzahlers nach ferner LeistungslMWgleit Das Kaxttalein- rommen dürste nur unter der B-rücksichtiMmo des GosamteinkoanmeuS und her Lasten des Staukrzahl«s getroffen werden.

Die unglückselige , Quellenth eorie*, die das Eimkormnen dorr zu fassen wünscht, wo es sicht- tor zu Tage tritt, ist auch die Veranlassung zu dem zehuprozentigm Lohnabzug. Hier ist aber Vie Sachlage gang anders Abgesehen von den Fallen, im denen die zehn Prozent mehr aus- machen alS die Steuer, di« allerdings für die betroffenen besonders EintofnmrnSrchwachen nutzer ordentlich drückend ist, handelt es sich hier doch nur um eine Abzahlung auf die Steuer, b?e -m sich unter Berücksichtigung der Leistungs­

bahn und Drehfche'Le und VartotoLührne Mr Freie« mit einer Svrgtosigfrit, als ahne man bt Ser freundlichen Luft eines vorkrieWz-Mchen München ohök Wien. FreWch akbr e£ mwt muß es bei Vorführung solcher llchteren Eknxsl- bilder immer toteder betonen »ruf der Kehr«- feite «in anderes Petersburg, in dem Lho« lera «nd Ty in dem müde, Straße infallen des eirtftigtn l^rchs an innerer kem, um eines Tqgs, sthEtg ober u von den brutalen ApostM der neuen verhaftet nd oh« Wt «sch

erb-m, fe dem die lchen und zarrstisthe