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M» RichttgleU affet »urch Frrnkprrcher a«fgegebe«cn «njetgen.

Nummer 172

Donnerstag, 2S. Juli 1920

Fernfvrecher toi und SSL

10. Jahrgangs

Fernsprecher 951 und SSL

Der russische Vormarsch geht weiter

Steuersatz, der znrzM vi

leser B «öe m l< <Si»

gnferttoniprttf« , «) «tntzetmtfch« Kuttrige: Dir etafpcttige «Njeigen-geUe SR. Leo, »ft etnfpalttge Reklame,eile SL 150. b) «uirodrttge »uftrig«: $te einspalttge KtyttgeaeeUe SR. L20, »t« einspaltige Reklame,eile Wl 175, alle« etsfchließltch renerungSprschlaa und ■nietgeitfleutt. — Für die Richtigkeit affet »urch Ferniprechet awfgegebenea Anzeigen, fo»le für Sufnahmedatea mtb Platze kann eine Semiihr nicht übernommen werben. — »rutferrt: kchlachttzofftr. 28/30. «esctzOft«stelle: Sölntfche ktr. s. Lelepho» Str. »51 x. 951,

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Pa zur

EimvcchURN aus der

Künstler, JournOkisten, Schriftsteller, Architekten, Techniker und andere Haden einen schweren Stand. Bei ihnen ist nicht nur die geringe

einem plötzlichen Vevsagen des KvubMHHnsses der Magkstrat einfach ni&fnt mehr in Der Sage sein, am nächsten Quartatsersten die Gehäk- ter fiir seine Beamten und Lehrer auSzuzvUen. Das aber würde die Katastrophe bederttcn. Em-

m.rndo die polrrkschen Parlamentäre erst ant 38. Juki erwartet, erweck! Mißtrauen.

Am dem brsedten Sämig.

Die Herrschaft der Alliierten.

(Pvivat-Telegramm-1

Danzig, 23 IM.

Die Stimmung in Danzig ist außerordentlich gereizt. Bei einer erneute» Besprechung zwischen dem britischen Oberkommissar Sir Tower und General Hawkin einerseits und den Vertre­tern der deutschen Arbeiter andererseits wegen der Löschung eines polnischen Muni» tionvdampferS wies Tower aWdrücklich batanf hin, daß Polen darauf berechtigt sei, den Hafen von Danzig zu besetzen. Ten Arbeitern müfle die schwierige Situation, die durch ihre

Weigerung hervorgerufen wird, zum Bewußtsein gebracht werden. Bei den nächsten Berhandlun- gen in Paris würde die Angelegenheit behan- delt iverden, und es sei nicht ausgeschlossen. daß der Danziger Hafen polnisch werden würde. Ferner betonte Tower, daß die Ättiiet ten bemüht seien, Polen in jeder Weise zu «n- terftiiden, falls der Bolschewism,!S die Grenze überschreiten sollte. Weigern fich die Arbeiter, den Dampfer z» lösten, so werden die Englän­der die Löschung in die Hand nehmen.

v« vuriTt nicht mehr von der beut» föen gestört wird.« Tiefes abföMge

Urten sollte uns zu denken geben. K. F. Dr.

Sie Geistesarbeiter

Ihre wirtschaftliche Lage.

SpieMub-Sors«.

Sie Schließung de» Spielbank in Zoppok.

®a« ®ar.»ijer Parlament, bete auch bat ««Met von Zoppot unta-Aeht, bectxftOlsRrn, die ez,isl- bcni tiefe« OftfeibaWet twegw choo« »•erber», lieben eteftuffe« $u fGlietzen Uetzer W» üMMm« bei «eschluffe« liegt folgender «reicht vor.

Skt russistd-dolnische Stieg.

!lsbe»legenheit de» russischen Heeres.

(Ligen« Drahtmekdung.)

London, 28. Juki.

Ein Sonderberichterstatter des „Daily Tele. graph" ia Warschau berichtet seinem Blatte: Die Russen haben gegen die Polen sechsunddrei, big Divisionen Kavallerie im Felde; außer, dem steht ihnen eine große Reserve »ur Ber. fiinung. aus der fich ihre Verluste sofort wieder ersetzen lassen. Die P o l e n dagegen habe» k e b ne Munition mehr. Die Armee ist ge. schwächt durch die andauernden Strapazen und kann einen Vormarsch nach Warschau nicht mehr aufhalten. Fn acht Tagen find die Russen wahr­scheinlich in Warschau. — Wie aus Warschau ne. meldet wird, ziehen sich die Polen vet Brretz- tezko und weftichl der Zalwa unter dem Druck der roten Armee weiter zurück. Auch »uS der Gegend von Krzemienee-Wolrysk Haven die Po­len ihre Front infolge der bolschewistische« An­griffe weiter zurückgezogen.

Streik in Mitteidentschlsnd.

3« ber chemischen Industrie.

Wrivot-Telegramm.s

Halle -. 28. Juki.

lieber die Berhältniffe bei den Leuna- werken, die etwa breitzigtausend Arbeiter be- schästigen und wo gestern früh ein Streik aus brach, werden folgende Mitteilimgen gemacht. Dieser Angelegenheit kommt besondere Bedeü- tung zu. Eine Betriebörätekonferenz, die von der Belegschaft Moiffen einberufen wurde, sand un­ter Beteiligung von Vertretern der chemi­schen Industrie a«S allen Teilen Deutschlands statt. ES wurde beschlossen, ave Belegschaften zu ersuchen, die gleichen Forderungen zu stellen und gemeinsam ihre Durchführung zu erzwingen. Unlängst erst hatte diese Belegschaft der Leuna- werke durchgedrückt, daß ihr die Steuer nicht vom Lohne abgezogen wurde. Jetzt verlangt sie einen Lohnzuschlag von etwa fünfundzwan­zig Prozent als Anschuß für den Fall von Be- triebHemschränkungen und ferner wollen sie auch eine KoutroSe der Produktion.

_ .... _.j Einnahmen cm3

einem SpftMrnternehmcn abhömigig zu machen. WSHreniddeffen geht der Spiekb^tv-beb^w.

dies zu 6ut. mrtb ebne

tat Berwal» Hb. Der Ma-

rung kommt, und die der

Mißtrauen dsr Franzosen.

Paris, 28. Juli. (Giaene Drahtmekdung.s Tie französischen Blätter sind schr schlecht aus die Konferenz »wischen M i l l e r a n d und Lloyd George zn sprechen und warnen vor lieber- rite. Vie scheu ein, daß fich Frankreich nicht c.d,eits halten kann, dringen aber andererseits daraus, daß der Sowietregiernng Bedingungen gestellt werden, so die Anerkenmtid,z der rus­sischen Schulden, und ferner, daß nach de­mokratischem Prinsip auch das Volk zu Rate Serösen wich. Daß das «Msche Oberkom-

dbarfe Dorwürfe gegen dm $ weil er es dahin hat kommen und Wehe der ©tobt von den

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Met erreicht.^Während früher die stattliche und arbeti-er v«nechWMgt^dest? rei&ter kommunale Verwaltung von den dafür fachlich übrige Welt, die dann n4*. kJ.L

Konferenz in Boniogne.

FrauzSfisch.euglischs Spannung.

(Eigener Drahtbericht.)

Paris, 28. Juli.

Der Pariser „TempS" vom Dienstag schreibt zur Konfermz von Boulogne: Wir hoffen auf-- richtig, daß Frankreich nicht zwischen einer Politik England Sund einer Politik der Ber­einigten Staaten zu wählen hat Wenn aber, waS wir nicht wünschen, eine solche Wahl erfolgen muß, dürfen wir die triftigen Gründ«, die unS den Bereinigten Staaten nähern, nicht vergessen. Die Bereinigte» Staaten find sich so wie wir bewußt, daß eine große Demokratie wie die unsrige ihre Grundsätze und Einrichtungen verleugnet, wenn sie wegen angeblicher materiel­ler Vorteile mit einem Regime pÄtiert, daß in England die Verneinung jeder demo­kratischen Doktrin darftellt. In gut un- terrichten Kreisen nimmt man nun an, daß diese vom „TempS" wiedergebene Me-nung im wesentlichen die Absichten widerspiegelt, die Millerand »Ach Boulogne geführt haben.

müßte die StaX unt sich naHLrftig behaupten zu können, eine Anleihe von mehreren Millio­nen auffnehmen. Da das natürlich nicht von hncke auf morgen xu bewerkstelligen geht, würde bei

®me Besserstellung ber unteren Stände wird indessen dadurch erstrebt, daß die Macht der Ar- betterorgmiisatton höhere Entlohnung für "rperliche Arbeit erhAt. Diese Methode ließ sich bisher nur unter wirtschaftlichen Kärnp- fcn durchführen und zwar zunächst auf Grund des Vcrhaltmffes von Angebot mid Nachfrage. ES herrschte starke Nachfrage nach Arbeitskraft, da in allen Erzeugnissen großer Mangel bestand un® noch für Jahre hinaus bestehen wird. Des­halb ist die Arbeitskraft in der Lage, hohe Ent- rohnung zu verlangen, die ihr infolge des Da- penibedarfs, also infolge der gesteigerten Nach­frage, gewährt tourbe. In Zeiten bei Ueberpro- puftion fntitt naturgemäß die Nachfrage und da­mit aleichzeit!« die Entlohnung. Deshalb ist eS ein Grundsatz der Arbeiterorganisationen, eine Ueberprodwbion zu verhindern Dazu kommt ihnen noch die andauernde Knappheit an Roh- in gewissem Maße zu statten, weil schon dadurch die Warenerzeugung in engen Grenzen Schalten wird Zwar haben auch RoWofstnapp- httt und Teuerung den Nachteil, baß einzelne Betriebe stUlstehe-n und viele Arbeiter entlassen werden, oder das hat noch keinen Einfluß aus die Dbeilerbewegung im Ganzen So ist die seit- ^rrge und gegenwärtige Lage zu ihren Gunsten. Mer der erstrebte Ausgleich ist doch nicht erreicht Worden und kann nicht erreicht werden, denn die Leftumg eines Betriebes muß die gestiegenen Lohne ebenso wie die verteuerten Materialien in den Warenpreis eirtfaffuftcren und dennoch einen Gewinn herauswirtschaften, der den Be- trieb am Leben erhalten kann

Meter Neueste Nachrichten

Kaffeler Abendzeitung Hessische Abendzeitung

niimi.v, iiuty rwaje, oeren nr» beitskraft gesucht ist, haben Grund zur Klage. Aber ihnen steht keine straffeOrganifatton zur Ber- sugu-ng, da sie von Natur aus meist den Kampf um das Materielle scheuen. Welche Folgen diese -inseitige wirtschaftliche Entwicklu-ng Haden <nuß, Wird für die Allgemeinheit erst später er» kennbar. Wer ein wenig vorauszusihaum ver- B sieht setzt schon die Gefahren bet Zukunft

■ bezeichnend ist das Wort eint» analrtoen brten, der zu einem Deutschen sagte: „(&?

uns nur reck« sein, baft Ihr Sure Geistes»

Polnischer Generalstabschef.

Wien. 28 Juli. (Eigene DrahtmÄdlMg.) Zum neuen Generalstzrbschef per polnischen M- mee wurde General Kozwadowsft ernannt Der General stand früher in österreichischen Diensten und führte eine Division der Armee Ausfenberg. Er trat als Unter bändlet hervor, als die österrei­chisch-polnische Lösung zur D-rhandbtng st«id.

*

Einberufung neuer Jahrgänge.

Zürich, 28. Juli kEigene Drahtmeldung.) Ein Warschauer Berichterstatter telegraphiert, daß die Pole« die Jahrgänge 1900 und 1901 einberufen und daß zweifellos m't einer neuen Aufnaknne der Kämpfe zu rechnen sei, wenn die Russen im Friebensvertrage nicht die Selv- tändigkeit der Ukraine bestätigen.

St. Sorten« Verhaftung.

3* SntersuchungShaft in Leipzig.

(Pvivat-Telearamm.)

Berlin. 28. IM.

Die Nachrichten aus Leipzig über Dr. Dor- tens Inhaftierung find widersprechend. Die gestrige Meldung, daß er freigelassen sei, wird heute widerrufen. Nachdem Zweifel an der völkerrechtlichen Zulässigkeit der Derhaf- tirng TvrtenS aufgetaucht find wird der Unter­suchungsrichter am Reichsgericht darüber zu ent­scheiden haben ob die Festnahme rückgängig ge- mmlft werdend muß. Ter Haftbefehl ist le­gal erlassen und bftteht folange zu recht, bis da« Reichsgerichi ihn anfhebt. Aus diesen Aeuße mngen darf man den Schluß ziehen, daß Dr. Dorten nach wie vor in Leipzig in. Unter­suchungshaft sitzt. — Der Protest der Rheiickandkommission ist nach Berlin gesandt worden. Es wird geltend gemacht, das Bot- rehen der Frankfurter Polizeibehörde widersvreche den deutschen Gesetzen, sowie dem Rheinlandsabkommen. Zur Verhaftung DortenS sei nur die Wiesbadener Polizeibehörde be­flißt gewesen. Diese erklärte auf das entschie­denste, daß sie keine Kenntnis von diesem Vor­gänge gehabt hnbe. Hiernach wurde der Para- graph 167 des Gerichtsverfaffungsgrsetzes verletzt nach dem die Frankfurter Behörde mir nach Verständigung mit dem Wiesbadener Amtsge­richt vorgehen durste. Wetterhin sei eine Ver­letzung der „Ordonnanzen der Hohen Kommis­sion" gegeben, da die Hohe Kommission ihr Vor­gehen gegen Einwohner eS besetzten Gebietes egen »olitischer Betätigung aus der Zeit des Waftentzillstmides von der Berhasstina durch die Rheinlandskvmmifsion abhängig mache.

vorgebWeten Personen geleitet wurde, liegt sie jetzt zum großen Teil in dem Händen vv.i Poli­tikern, Vie alles mit dem „gefmtben Menschen- berftonfe* machen. Zwar hat die anbertW“ jährige Erfahrung gezeigt, daß unsere junge Ru- pnblik für diese Neuerung viel Lehrgeld zahlen muß, aber das kommt anifcheinend bei unserer finanziellen GroßzügigLcii auf ein paar Milliar- «n mehr oder weniger nicht cm. Nicht so ein­fach liegen die Dinge auf dem wirtschaft- liche n Gebiete. Die Theoretiker erstrebten einen AuSÄerch zwischen Reich und Arm, zwischen Ka- pttcmSmus und Arbeit. Ob sich die Absicht ber» wirklichen ließe, darum kümmerte man sich weiter nicht, sondern machte gewaltsame versuche. De­ren Ergebnis liegt bereits vor und zeigt, daß der Kapiitolismus nicht — wenigstens jetzt noch Mcht — beseitigt werden kann, weil die Men- sch en noch keine Engel sind, wie sich der isKich-ssziale Arbkiteradgeordnete Jmbusch vor Tagen ausdrückte. KapitalisumS ist Nd Mit Unternchmuivgsgeist und ge» winNdringender Ber-chmmg. Ohne diese beiden Faktoren ist ein Betrieb, gleichviel welcher Arr. fitf die Dauer unmöglich.

nbcht zurückgezogen wvrden kann, zum andere« weiß er keinen MuswsL um sich aus dem finan- z reuen Chaos zu retten. In allen Kreisen der Zoppoter Wingevfchaft find «Lagen laut gewor­den, die einer Beibehaltung be« SpMbe-- trieAes das SSart reden, und zwar anSsiWeMH aus dsn erwShnten praktischen Gründen. Wfir- dm doch zahWose Existengen einfach zugrunde xehen, wenn die Stenerquoie plötzlich awf ton­end Prozent oder darüber emHorfchnellen

Roch eine neue Steuer.

Der ReichSwirtschaftsrat fordert ehre Wohnfl««.

Lom ReichSwirtschaftsrat ist der naMkoheuiva Antrag angenommen und dem gemeinsamen wirtschaftspolitischen und sozialpolitischen Unter­ausschuß überwiesen worben: »Die Bantätig, eit stobt übe.-all trotz ber cniß-ervrdentlich grö­len Wohnungsnot unmittelbar vor dem Erkie- gen, weil di? bereirgestellten Uebetteueruna^»,. chüsse in gar keinem VerHSktniS mehr sichen **

Der Erfolg bet Arbeiterschaft ist also in ber Nachfrage nach Arbeitskraft imd in der Organi- fatton begründet. Sie steht es aber mit dem freien Geistesarbeiter? Er wirb bekann- Unmaßen immer nrch schlecht entlohnt, waS ein- ural daraus zuTückznführen ist, daß heutzutage ™r begrenzte Rachsraae nach seiner Arbeitskraft N wnd ihm zweitens die Organisation mangelt Wahrend zum Beispiel in ber Beamtenschaft das Berhaltms von Angebot und Nachfrage keine Roll« spielt, weck das System immer eine be» stimmte Anqahl von Beamten und anch eine be» stimmte Entlohnung dorfieht, muß den freie Gei­stesarbeiter sich anSienm und einen Wettbewerl, durchrnache«, da die meisten geistigen und wis. sMfchaftlichen Berufe überfüllt sind. Ein er» schleckendes Bild von in r bedauernswerten Lage ft, die meist dem bisherigen Mittä- hören, boten in diesen Tagen wieder langen auf dem G-ött-inger Studen­tentag deutsche Hochschulen. Als die .Norlage der Wade-miker" eingehend besprochen wurde, enthüllte sich ein weitverbreitetes Elmd. Zahl­reiche begabte junge Leute müssen sich Vic Mitt«! zum Sttibhtm durch abendlichen oder gar nüchc- ttchen Rebenverbietift erarbeiten. Das einfache Leben, die Kleidung, die Wohnung mid Lernmit­tel find fast untnschwinglich hoch geworben, so daß die geistige Fugend in größter Gefahr ist Ein anderes trauriges Zeichen der Zett ist die geringe Entlohnung ber Hochschulprofessoren, bk» bis jetzt für ein kleines Gehalt arbeiten mußten.

Rebe« tiefen steht ein ganzer Heer von An-

tlm Polen und Rußland.

Rotterdam, 28. Juli. (Eigener Dvccht- beritbt.1 Aus London wird gemeldet: Frank- re i ch hat offiziell gegen die Teilnahme der Alli­ierten an den Verhandlungen Polens mit Sowjetrußland Einspruch erhoben. Zur Beilegung des französischen Einspruchs wurde Lloyd Georgs Steife nach Boulogne notwendig

äch der AMwter Spörtzvoche nach vsm OMe- irande gSfcmmen find, Haben die Zahl der em- heimischen Spieler noch erheblich venwchrt. Schr ftoß ist namentlich die Zahl der Franen, Ae tundenlang am Ronlettetifch fitzen und sich oft. matCS nett recht mmchasten Einsätzen am Svtel bcte-Mgen. Selbstmorde bankerotter Spieler firib leider in letzter Zeit an ber Taaesordmma mtb tärten den Einfluß brr zahlreichen SpiEub» ssgnor in eihchSichem Maße Wie die Sache, einmal enden wirb? Heute kcmri es auch Ute- mcmd mit Bestimmtheit fagejt

Mr ÄWeßung der SpieDarÄ an ch» ergehen wird.

fich weigern werde.

»mb zwar in allernächster Zeit, schwerste Ar-, beitslosigkeit auf einem sehr großen SSkt- fchcrstSgebiet aiesbrechen, «ns dem sie durch ttch» Hat xrtb rechtzreittae Maßregchn bestimmt ft vew meiden waren. Reben ben in etiper Serie er­forderlichen Vochchnrrrgren zur Heeabsetz»«ft, mW berechtigt hoher Baustoffpr^se müssen Wittel be»

Mit ber neuzeitlichen Umwertung der Werte ist eine kücknihafte Arbeit getan toorben. Man hat nicht danach gefragt, ob durch die Reformen sine Besserung fiir ote Allgemeinheit erzieft wirb, sondern ist daraus bedacht gern cf en, einfach eine Umkehrung ber arten Verhälttnisse vorzn- vehmen. Was früher oben war, sollte unten fern, und was unten war, wollte hinaus. Die Absicht ist aber, wie sich längst herausgestellt hat, nicht ganz gelungen. Ungesahr ist das Umkeh- rungsziel alfttdingS auf politrfchem Ge­

ben ________ _

der bekannte» Zoppoter Spittöbank verbcmgt, "frei-stoate Danzto das größte Anssehm er. und mmtz bosoröers die Zoppoter Storgei. in eine nicht gelinde Aufregung vavfttzt Sürger Zoppots, meist Pensionäre, Wftivey und Kleinrentner, betrachten nämlich den Be. schduß des Freiftoaiparlamerris mit einem Hei» irren und eenem nassen Ange. Der gusgestmtt» Teil von ihnen frat schon längst ben bemo» ralifierenben Einfluß der Spfthölst erkannt und wünfcht, vom Standpunkte d»r Mo. rat aus gesehen, das ganze Kurhaus-Kafino das hin, wo der Pfeffer wä-chst. Die Sache hat abq> naben ter unmorakifche» noch

ehre sehr praMsche Sette,

und von dieser aus betrachtet, sieht Wlryer- schäft mit Bangen dem Tage entgegen, an wel­chem die Spttbbank ihre SAe schlietzenw«d. Es ist nümikich aWgemciu bekannt, daß die Stadt Zoppot, deren Defizit bereits die rähk ansehn­liche Höhe von dicizc'hn Millionen erreicht bat, sich überhaupt nur mit Hilft der Abgaben des Kasinos ftweißig Prozent der täglichen Brntto- sinmchme) über Wasser HM. Der LLraRrat Hat äereite daß, wenn der Befihftrsi b-S