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Hessische Abendzeitung

Nummer 171

stzernfvrecher 951 und 952.

Mittwoch, 28. Juli 1920

10. Jahrgang.

Fernsprecher 951 und 952.

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Meler Neueste Nachrichtm

Kasseler Abendzeitung

Verdöchlige Transporte durch Deutschland.

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Bamnarktes zugeführt «erben rönnen, so glaube

i* datz babur<6 eine MSalick»en <-rnrk<V «efluirtben: Im Schauspielhaurse wurde NAH mehr.

92J£****£2'J* wöchentlichen Vorarbeiten unter der Mitwirku^ Me eteMmta in immer größerem Umfange,der Vertreter der BühncnMnossenschM und der burchzusühren. Es müßten allerdings erheblich« Arbeiterorganisation die Gründung de» Summen -m BerfAguna gestellt weiden. .Arbeitsgemernschaff notariell vollzo-

Summen -m Berfliguug gestellt worden.

die im

formen zur S&etottgtung gemeinsamer Wieder- aufbauarbeiit empfohlmi. Sticht toerjiger tut eS Not, auch in dir inneren WirtsckmstSpvKtek neue Weg« zu weifen, welche die bewährten Gruridla- gen der kapitMstischen Wirtschastsorbnuing mit den mitzltten Element«!- der sozialen Gemein­schaft in lIinWang bringen. Di-. Groll.

Bewaffnete Tscheche Slowaken.

Hamburg, 27. FM. (Privattelegramm.) Bei der Durchfahrt eines Zuges mit etwa dreizehn­hundert Mann tfchecho-slo malischer Truppen, die gestern früh durch einen Dump­er der Withe Starlinie in Cuxhaven gelandet waren, kam es in Hamburg zu einem Zwischen- all. ES verbreitete sich das Gerücht, es handle sich um verkappte Engländer. Der Zug wurde auf dem Oberelöebahnhof angehalten. Eine Kommission nahm den Leuten die in ihrem Besitz befindliche Munition, Pistolen und Sei tengewchre ab. Der Transport wurde hierauf freigelaffen. Es sind Anordnungen getroffen, daß weitere Transporte nicht mehr durch Deutschland fahren dürfen.

Um Deutschlands Neutralität.

Genf, 27. Juli. (Eigene Drahtmeldrmg^ Ei- n-em HavaSbericht zufolge bescläftigre sich d e Sitzung der Kommiss an des SlUiicrtenra eS mit der deutschen Neutralitätserklärung. Die Mitglie­der der Kommission kamen einft mmig zu der Ttnfidrt, daß die Reutralitätserkläriuia nicht i m E i n k l a n g mit den Paragraphen des Ber- sailler Vertrages steht. (?) Deutschland habe im Friedensvertrag selbst die Unabhängigkeit Polens unterschrieben (Dieser Standpunkt ist geradr- ,u unsinnig und zeugt nur von feindlichen Ver­drehungs-Absichten. D. Red.)

Verdächtige Transvorte.

Dee franzSstsche Zug in Marburg.

(Pvivat-Telearamm.)

Marburg, 27. Juki.

Amtliche Nachrichten bestätigen, daß ein an­scheinend mit Munition nach Polen be- stimmtet Zug. der aus Koblenz kam, in Mar- bürg angehalten wurde. Es handelt sich offenbar um einen sogenannten Poloniazug, wie er auf Grund deS deutsch-polnischen Wirtschafts- abkommenk gefahren wurde. Die Eisenbahnver­waltung hat bereits die Weisung ergehen lassen, derartige Züge nicht mehr anzunehmen, doch scheint dieser Zug bereits auf deutschem Gebiet gewesen zu sein, als die Anweisung eiutras. Nähere Anweisungen werden ergehen, wenn ein­gehendere Meldungen über beit Inhalt des Zu­ges und die Vorfälle in Marburg vorliegen. Eine weitere Meldung auS Marburg besagt daß die in dem angehaltenen Zuge befindlichen Ge- wehre von der Volksmenge zerschlagen worden sind. Der Zug steht jetzt unter Bewa­chung auf einer Kleinstation bei Marburg.

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Vorbereitung zu Truppensendungen.

dürfe die Entwaffnungsaktion von vornherein der Reichswehr übertragen werden. Man müsse leibet*'in der nächsten Zeit mit wahrscheinlich größerer Arbeitseinstellung und damit mit einem Wachsen der Arbeitslosigkeit rechnen. Wenn die Situation durch eine kluge Politik und ein Zusammenarbeiten des ReichSarbeitS- ministeriumS und des Wohlfahrtsministeriums die unmittelbare Erwerbslosenunterstützung itt produktive Rotstondskrrbeiten verwandelt, wenn besonders die großstädtischen Arbeitslosen dem Produktionszweig per Wiederbelebung des

Bur dem Kohlenbergbau.

Die auSländifchen Gewerkschaften lehnen ab, (Privat-TÄearamm.)

Duisburg, 27. Juli.

AuS Gewerkschaftskreisen der Ruhrbergleute war an das internationale GewerschastSbiteo b'e Anfrage gerichtet worden wie sich bfe Vergär beiter der anderen Länder zu einer Aktion gegen die von der Entente geforderten Hebet- leistungrn im Ruhrkohlenbergbau stellen würden. Die Antwort lautete dahin, daß von internationaler Gewerkschastsseite in i*r Angelegenheit bet Ruhrbetgleute nichts m>t Aussicht auf Erfolg unternommen werden könnte. Nach den vo-rliegenben Mitteilungen müsse von vornherein gewarnt werden, ehre internationale Mion bet Bergarbeiter zu erwarten, die den deutschen Kollegen Helsen oder die Ententestall, ten überzeugen sollte, daß die Mehrleistungen der Ruhrbergleute nicht erwartet werden dürften. Dies gilt besonders für alle gemüßigten Arbei­terorganisationen in England, Frank­reich und Belgien In England not allem sind die Arbeiterorganisationen wenig geneigt, für ihre deutschen Kameraden einzutreten.

Ser russisch votnische Krieg.

Deutschland und Rußland.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 27. Juli.

Der neuernannte Bevollmächtigte der Sowjet regierung in Wien, BronSki-Warsawski, äußerte in einer Unterredung mit dem dortigen Vertreter eines Berliner Blattes übr die russischen Pläne: Es ist eine lächerliche Verleumdung, wenn man behauptet, daß nur die gemeinsame Grenze mit Deutschland fordern, wohl ober wird unsere erste Bedingung, die Forderung nach dem völlig uneingeschränkten WirtschastSverlehr mit dem Westen und vornehmlich mit Deutsch, land bleiben. Mit den Plänen deS polnischen und französischen Imperialismus, Rußland und Deutschland auch wirtschaftlich zu trennen, wer­den wir gründlich aufräumen'ffen. nenn bet uneingeschränkte Wirtschaftsverkehr bildet ein Lebenßinteresse des deutschen unv russischen Volkes,' das in voller Heberein- stimmung mit den Interessen des polnischen Vol­kes selbst stetzt Auch die Frage von Danzig spielt in diesem Zusammenhänge eine große Rolle.

Theater-Schwierigkeit«!.

eine Regelung der Finanz frage.

Aus allen »«übten kommen St taten iibee Me Rot bet ernsthaften Theater. Die AnSgatzen U»erste«aen melften# Me Cisncbmen, febeft Me «elterführuns MeletRnnftlnftttate geführter ift WuS Düsseldorf wird uns geschrieben: I« oer allgemeinen Krisis, die über die Theater hereingebrochen ist und die sich in den viel be-

schos mid kaufmännisches Personal bilden auf Grund bei gemeinsamen Arbeit eine Gemein­schaft, für beten äußere Form bieder G.rn.b.H. gewählt Werden mußte. Alle bisherigen Amge- stellten sind jetzt

Gesellschafter und Angestellte zugleich; n ein jeder verfügt, ebenso tote der DirÄtor, m über einen GesellschaftsanteÄ, der ihm eine Sfimme in der Hauptversarmstlung gibt. Dio Führuna des Unternehmens geschieht durch ei­nen Deilsaltnngsrat, dem der GejchLftsfichrte, ein DcitgläSd der künstlerischen Leitung (Drama, iurgen, Regisseure, Beiräte), Mei SchanMeler, zwei technisihe Arbeiter und ein Vertreter des kaufmännischen Personals amgehönen, die von ihren Berussgruppen gewühlt werbrör. Ge­schäftsführer ist Gustav Lindemann. Dieser ste- bsnrSdfige BervvaLtungsrat, zu dessen Sitzungen die einzelnen Mitglieder Vertrauensleute ihrer Organisationen, die dann nur eine beratende Stimme haben, zuziehen können, stellt den Haus­halt des Jahres ans, setzt die GshWer fest, ver-

»rbeitsgemetnschaff notariell vollzo­gen. Was im Fahre 1918, akS Luise Dumons und Gustav Lindemann schon einnuÄ täten ähn. liehen Vorschlag machten, nicht g-Äang, trotzdem ihn die BÄHnengenossenschast auch damals Warne begrüßte, ist nun Tatsache gewo rden. Alle, die im Schauspielhause arbeiten, Direktoren, Schauspie­ler, Dramaturgen. künstlerische Beiräte, techni-

sprochenen, vis in die Millionen gshrndcn Fehl­beträgen der TheaterhanshaltsMne zeigte, hat daS Düsseldorfer Schauspielhaus einen neuen Weg zur Lösung der Schwierigkeiten

Bessere Brotversorgung.

Halle a. d. Saale. 27. Juli. (Privottele- gramm.> In der gestrigen Bor,rau nsmänner- versammlung bet Bergarbeiter des mitteldeut­schen Braunkohlenbezirks wurde u. a. mi geteilt, daß in Verhandlungen mit dem RelchSwirtschaftsntt die Brotration für d'e ganze Bevölkerung auf vier Pfund, für die Berg­arbeiter auf viereinhalb Pfund erhöht und gleich, zeittg eine Verbesserung der Qualität deS Brotes kur die nächste Zett beschlossen wurde.

dem tatsächlichen Stand betr Einnahmen entspre­chend regulieren Unter einem ZusamMenschlutz so verschiedenartiger Elemente könnte natüÄich die künstlerische Arbeit des Thoaters leiden, ja, unmöglich gemacht Werden. Dem beugt die Be- stimmuua vor. daß der durch den Verwal-tmrgs- rat Ul Beginn der Spielzeit ausgssiellte Haus­halt vom Geschäftsführer nicht überschritten toer« den darf innerhalb der Grenzen dieses Etats aber hat der Leiter des Theaters vollkommene lünstlerische und wirtschaftliche Freiheit. Da Haus und Fundus nicht gemeinsauter Besitz fistd, sondern nur verpachtet werden, kann man noch nicht von einer

Sozialisierung des Theaters sprechen, Wohl aber von einem ersten Schritt dazu. Die bisherigen Angestellten entschlossen sich einstimmig zu dem entscheidenden Schritt, obwohl die Schauspieler damit die feste Sicher­heit abgeschlossener Verträge ausgaben, in der UeherzeiMMg, mrr mit dem o-pftmtoillige« Ein­setzen der ganzen Persönlichkeit dem Ganzen die­nen M können in der Hofftwmg, die Sttgdt Düseldors werde sich der Bedeutung dieses mutigen Vorgehens nichr verschließen. Denn wenn es zu einem glückliche,» Ergebnis führt, so ist nicht mar für dtese ehre Bühne, sondern für das deutsche Theater über­haupt Entscheidendes genwnnsn.

Im vorigen Jahre Wurde in Eisenach die Erste Stapelfaserfabrik für DolkSba- A. &.* Das Kapital der

.. , aus dreitausend Jnhaber-

artoen ( imatÄen) zu tausend Mark und tau­send NamensaWen (Arbeite-rMien) zu je zwei­hundert Mark. Der Zweck der Gesellschaft ist im eigentlichen Sinne voWtoirtschaftlich. An Stelle bar teuren, knappen ausländischen Faserstoffe sollen aus heimischen Rohprodukten Mnnnstösft erzeugt imd der Versorgung des Dolles mit bil- 0«dienstbar gemacht werden. Me Gründer der Gesellschaft haben sich mit einer Reiche vonMahnrufen^ an die OeffenMchfeit Mwandt, Haden ad-r bisder nicht das nötige

Der letzte .Mahnruf

M> dies^ JahreS beVcrgt besonders die Gleichgubltefeit der Handelskammern gegenüber von von jedem StaudvuM aus beachtlichen Gedanken. Die GetoinnbÄeMHiing der Arbeiter ist in der Eisenacher Mtienyesellschast sWgenber- mav«n gedacht: Die oben genannten53 rb e V iU ie Meihundert Maik sollen vo« Angestellten und Arche ftern des Betrtedes wder auch anderer Betriebe) etirorben werden. Disse^Mtien geuiesien daS gleiche Dividenden- vnd Stimmrecht toie die Wammaktien. Me Ar- berterattien haben Anspruch auf mindestens einen Sitz lm Atffiiclftsrat. Angestellte und Arbeiter lhrem Lohn als Gewinnanteil auf ihr Jahrcsernkmmnen den gleichen Prozent. wtz'^.d«n dte Mttonüre als Dividende beziehen. MMtch darf jeder Angestellte und Arbeiter fröne E^sVa-rniffe bis zum Höchstbetrage des Iah- reSemstmimenS M ltebormate S vor e i n -

b«r Gesellschaft Mitarbeiten lassen. Dies« E-Mage wird zu dem TiviidendMsatz der Lcktien, utinthestenS aber zu fünf Prozent, ver- »mft

S« ber Tat. ist hier eine Form geft-nden, die Lsonder Lasten, serbtzeivechräucher^chen . pra°kt'scher Versuche vorteilhaft um

terschechet. Gegenüber solchen Planen wie dem Eisenacher touch« bisher in erster Linie geltend toe Ersxaimisse der Arbeiter vor tedem Risiko slchergestellt werden müßten. ^^'EMi^eft der Ersparnisse in einer b^utet aber selbstverständlich ein echebftch-eS Risiko. Der erste .Mahnruft drö Eisenacher GeseUchast empfiehlt daher die Echos. Sicherheitsfonds für die Spareinla­gen oder die Einräumung eines Pfandrechtes an bestimmten Teilen des GesellschaftsvermS. genS. Die .Mchnruse' der Gesellschaft scheuen sich mcht, die empfohlene Arbröter-GetommSetei. ltgung alS eme Versicherung gegen lebensye- kahrftche wdikal-sozmlistische Erperimente hinzu­stellen. Eie verlangen vom Unternehmertum als Doraussetzvng für eine erfolgreich' Beschreitung

dieses nur guten Willen Äneik^nunL der GterchbetechtMMg und guten Glauben an ten Erfolg. Sollte der Versuch gelingen, so wäre die urtmttelbate Folge eine wirksame Sicherung des Atbeiterfriedens. Die in Arbeitnehmerkres. ftn herrschende Unkenntnis Wer die Rechnungs- leoiung und die erzielten Geivinnc von Erwerb ;. oesellschasten hnbin cbenteueMche Vorstellungen über i-ie angsbbch in allen oder den meisten Un­ternehmungen erzielten RtesenMvtnne eittstehen lassen.

Die Gewinnbeteiligung der Arbeiter bedeunn natürlich zunächst nur eine neue Verteiftma v:s Produktionsertrages Da aber in diesem Falle Unternehmer ueb Arbetter gleich stark «m erfolgreicher und sparsamer Produktion und « Erzielung eines großen Gewinns latere f-

Srnlihrungs-Fragen.

Eine internationale Konferenz von Ministern?

Ein Vorschlag, den der ReichsernührungSmte nistet Hermes den Alliierten in Spa machte, empfahl eine Konferenz her Ernabrunssmini- ster einzuberufen, um die europäische Ernah» runMrage zu behandeln und geeignete Vor­schläge darüber zu machen, wie die Ernäh­rung Europas sichergestellt werden könnte. Die­ser Vorschlag deS ReichSernährumgsminffter» ist in Spa fre nndlich aus genommen wov» den. Bisher firtb aber noch keine Antwor- ten der alliierten Staaten auf diesen Vorschlag in Berlin eingettoffen. Es laßt sich daher auch nicht sagen, ob es zu einer solchen ErnährunGs- konserenz kommen wild oder nicht. Im ReichS- ernührumgsminisi erium Werben aber schon jetzt Vorbereitungen für eine stÄche Konferrn, getroffen.

Die MrDxung von der bevorstehenden Auj- hebim« der Fleischkarte httt zu dem Gerücht Anlatz gegeben, als ob der Abbau der Zwangs­wirtschaft rascher erfolgen würde, als bisher angenommen wuabe. Wie von zuMnd ger titeäe

Bor kritischen Seiten.

Eine Uuterreduuz mit Minister Sevsriuz.

(Privat-Telegramm.)

Berlin, 27. IM.

Der Vertreter der Telegraphenunion hatte eine Unitrttbunfl mit dem preußischen Minister deS Innern, Severjng. Auf bte Frag«. In wel­ch« Weise nach seiner Ansicht hie Entwasf- nunaSaktion bei der deutschen Bevölke. r n n g vorgenommen werden soll, erwiderte bet Minister: Die eigentliche Ereku ivmatznahme sej seines Erachtens ausschließlich durch die Land.s. behörden vorzunehmcn. Rur im Falle, wo mon mit arundsäblichem Widerstand zu rechne« habe, dürfe das Reich Eingreifen. Auf feinen Fall

Frankfurt a M , 27. Juli. (Telegraphische Meldung.) Im besetzten Gebiet bereiten bte Franzosen eine Truppensrndung nach Pate« vor, die durch Deutschland gehen soll. Six haben für die Beförderung zunächst folgenden Ausweg gefunden: Die Transporte Werden zur Ablösung der in Oberschlesien stehenden Trrch. Pen in Marsch gesetzt. Um arch der eigenen pe das Wirkliche Ziel -u verschleiern, werden die Besatzungstrupprn verschiedenen Formattonen entnommen. Vor allem werden Artillerie wnb Sanitätspersonal geschickt. Ein Transport von einundzwanzig Waggons, der alsSanttätS. iufl bezeichnet wurde, ist bereits aibgiegangen. Die Waggons enthielten in SSstklichkeit Mun, tion und Maschinengewehre- Ein Mw«t- ter ähnlicher Transport von achtzehn Waggons geht in den nächsten achtundvierzig Stunden ab. Die Begleitmannschaften bestehen ans Unteroffi. zieren. Dies soll jedoch erst der Anfang sein. We verlautet, hat man die Aussendung weit größerer Transport? im Auge. Frankreich bead. chtigt, ihren Dtechmarsch, wenn die poWische Sage es erlaucht, auf diplsmaiischem Wege auch gegen den Willen DeutschlanLS durchzuPetzen.

Arbetts-Semsinschaft. S

Sparsamkeit angeregt Hiermit werden ge-

Vewinnseteiltgung an Aitien-llnternchmen. rObe dir beiden Faktoren belebt, die für die Re- ww. Es ist ein alter Grundsatz, baß durch allge-! organisofiom unserer Wirtschaft von grmMeae' meine Erörterungen allein die Gangbarkeit von der Bedeutung sind. In der auswärtigen Wir Resormwegen nicht hinreichend erforscht werden schaftSpoSittk hat die deutsche Megienmm kann. Erst die lebendige Praxis kann zeigen, Formen zur SBetötigung gemeinsamer Wil ob und in welchem Matze die am Schreibtisch------ ' *t **- -

herausgefundenen Gefahren und Fehlerquellen wirtlich gpgeben sind. Meistens wich man dabei finden, daß andere, vorher nicht erkennbare Hin­dernisse eine viel größere Rolle spielen. Darum ist es wichtig, daß mit der viel erörterten Ge­winnbeteiligung oon Arbeitern und An­gestellten ein ernster, großzügiger Versuch macht wird. Es ist bisher namentlich in Wirt» fchastlichen Fachblättern so viel über dieses Pro- l'tem geschneben Worden, ohne daß man einer Lösung näher gekommen wäre Die Meinungen gehen dabei weit auseinander Was von der einen Seite empfohlen wird, wird von der an­dern verworfen. Aus dem Papier sind manche Vorschläge ganz gut zu lesen, aber die Wirklich, feit würde vieles davon als mtbrauchbar erwei» ftn. Bei dem Befiirtoorter der Gewinnbeteili­gung besteht vor allem die Neigung, am Gewinn ferlMmehmsn, ohne ein Risiko mit tragen zu wollen. Geralde dieser Punkt bedarf einer sehr genauen Aufklärung, die man alletdings am besten durch Erfahrung erhält. Natürlich kann nun nicht überall experimentiert Werbest. Man wutz olbtoarten, Wie an einzelnen Stellen, wo ein fttche: Versuch gemwht ward. da§ betreffende Shstem arbeitet.