Einzelbild herunterladen
 

Wirtschaflsnok nnh geheime Umtriebe

Die Haltung der ALiierten.

l --x -ererbt hatte. Noch vor wenigen Jahreit zogen

Rotterdam, 20. Juft. iEiame Drahttneldu-ng ) »fälzischen Wcmdcrmusikandtt mit dem erste«, arrkrerch hat sich bei den V-chandlnngen .der ^..-rün weit über die Grenzen Deutschlands, netten in Spa Vorbehalten baß bei einer nach Amerika hinstber nm erst mit Wm» eigerung der deutschen KrtzilcrrfKrderung nuch pijduj« nut aesüllten Taschen, neuen Liedern, Belieferung Frankreichs durch etn lteuut Mnsittvrisen hcimzukehren. Da waten te3 Abkommen geregelt wird, imd zwar soll etliche unter ihnen, die haben ihr kunterbmttes uentual der Erhöhung der deutschen Förde- Wandetschrcksal in artigen Dechen ur» fe»

Dtei,

Baranowitsckii ist tfliüid) zu erwarten.

;er Munition in hmnili- ilarmdepotS" der links-

Frankreich Hal sich bei den Verhandlungen

Alliierten in Spa Vorbehalten. *" ' ~

wvaix »vnui vi wm van yrcpo-emd*

fchtutz ruhig warten, bis diel-r für bord- Teile vorteilhaft werde.

menez-Podolbk. Die Grenze von Lfigali- zren ist aber noch nicht überschritten. Aus der mittleren Fron: fleht ein Generalangriff gegen Kowel bevor, lieber den Waffenstillstand liegen noch keine Nachrichten vor.

Wsffenlggek liafs und rrckttf

Angebliche Rüstungen in Brandenburg.

(Pttv at-T elegtammk

Berlin, 20. FuK

DieFreiheit" mucht Mitteilungen über an­gebliche Rüstungen der Militaristen in der Mark Brandenl'itrg. Massenweise, so heißt es in -dem Artikel, werden die Aagehörigen der frül)e° rcn Frrikorpb ans Gülrrn untergeb.mcht und dort m militärischen Verbünden zusammenge- saßt. Sie werden für einen neuen Umsturz in Bereitschaft gestalten. Als Organisator für Brandenburg wird ein Haup mann Pfeffer genannt, der bereits im Frontbund tätig war. Gegen ihn ist vor einigen Blocken, um die Oef- sentlichkeit zu beruhigen, ein Steckbrief erlassen worden. Hauptmann Pst ff« hat sich, wie die Freiheit bemerN, über btefeu Steckbrief nicht auf­geregt - BiLhir sind im Kreise Aruoweil vier Compagnien Infanterie, mehrere Batterien Ar- tülerie. sowie Train, Berpsleguugs- und Sani, tätskolonnen untergebracht. Außerdem das Ba­taillon Motow von der Eisernen Division.

nehmer der Konferenz wünschte man vor allem eine Stabilisierung der Valuta. Die Regierung will gerne initroilcn ES fehlt, so führt man aus, nicht an Rohstoffen tmd Kehlen, sondern hauptsöckstich an Auslanbsanfttägen. Zum Schluß wurde auch der Käuferstreik einer lebhas- t«n Besprechung unterzogen. Die Regierung soll gebeten werden, das Boft dttrch die Presse auf zuUären, daß die Fortdauer des Käuferstreiks den Ruin Deutschlands mit sich bringen muß.

Irr russisch soittisrhe Krieg.

Die Bolschewisten rücken weiter vor.

(Eigene Drakitmekdung)

Kopenhagen, 20. Juli.

Ter Dor marsch der Bolschewisten nimmt an allen Fronlteilen seinen ungehemmteu Lauf. Er vollzieht sich an der Front mit einer Tagesgeschwindigkeit von zwanzig bist dreißig Kilometern. Am Sonntag ist S?Iba im Gou vememewt Wilna gefallen. Am Tage vorher M o l o d e t s ch n o. Die Streitträfte der von Minsk aus ootdringenden Bolschewisten stür­men bereits S« o w o - <S r o d e S Ter Fall von

Die Besetzung des Ruhrgebiets?

Berlin, 20. Jttli. ffprivaftelegramm.s Vo n Niederrhein wird gemeldet: Wie bekannt wird, ist bis den linksrheinischen BesatzungSvehörden der Plan für die Besetzung de» Ruhr­gebiets nicht nur in militärischer, sou- dem auch in technischer Hinsicht fertig. ES sollen tnSgesamt 50 000 Mann bere tgestellt wer­den. Dazu kommt noch eine technische Besatzung mit geübten Hilfskräften, die >« Bergdau die Aufsicht und die Kontrolle mrSüben werden, weil zu befürchten steht, daß Stte k und Sabotage den Betrieb bet Bergwerke ftillegen oder ei«, schränken könnten.

Wanderschicksal in urttgen lxiÄngcn Liedern erzählen tonnen Und chre Z» HLr.rschar wat immer groß und bnfallsfnch. ...

Umtriebe in Hamburg.

Hamburg, 20. Juli (Telegraph-schcr Bericht., Wie von amtlicher Seite zugestanoen worden iS, sind in Hamburg Ts->se«-e von Mr^Lr»s-'.L-

Aebungen in Leipzig.

Leipzig, 20 Juli (Eigener Dvahrbaoicht.) Das Polizemmt weist iu. einer Bekanntmachung herauf hin, daß von verfassnngsfeinÄichen Lte ment'« Marsch- und Schießübungen »c meldet iöerben sind Die Uebungen werden im- ier dem Teckmanitel des Sports auSgeführt. Der Polizeipräsident erinnert an eine Bekauntma chinig des ReickSptäfidenten nach der die Teil- iloynle an solchen Sernnftiiltungeu mit Zucht l aue bestraft werden kann ES handelt sich um Neblingsmärsche kommunistischer Arbcitertruppeu

Roch keine Antwort Rußlands.

Stockholm, 20 Aul« (öigen« DrahMv-ldung.) eine Antwort d.r Lowjetreai?Lunz auf d e Note ü-l>er di« Wasfenstillstanb mit Ps- h-n liegt nicht vor. Dageg.-n wird ütvr Hrising- sons eilt AvSzug aus einem Artikel des Bolsche­wisten Radeck i-n der .Fstwestija- vcröffnellich:, w-orin dieser kbr.ttt: England überschätze den Wert eines Friedens Das B^-thLttniS zwi­lchen England unb keinen Lterdündara fei

Sie spielen beut Pfälzer Landmmrn brn der irntTCit Arbeit Lustig auf. Und beim fitatg Vor Fiedel, des Dlashorns oder auch des Zerrwan. stes utt alles mit größerer Lust seine Arbeit. Ter wandernde Musikant im Pfälzerlenck> gehört einer recht alten Zunft an, die bet Urahn schon Noch vor wenigen Fach«« zogen

Wikssldastliche Notlage.

Amtliche Besprechungen iu Sachso«.

(Privat-Telegramm.l

Dresden, 20. Juli.

Die sächsische diegierimg hatte gestern eine Besprechung über die Krise in der Industrie, den L a l u t a st a n b und den Käufer streik, sowie die Ausfuhrabgaben einbernsen. Neunzig Personen nahmen daran teil, sowohl Arbeitgeber wie Arbeitnehmer. Auch ein Vertreter des Neichswirtschnstsiitinifieriitms war e.schiencn. Ten Vorsitz führte Nl-nistcrpräsident Buck. Bon der Regicrirng wurde erklärt, daß sie vor über einem Jahre Ausfuhrzölle gewünscht habe, um den At'Svertouf Deutschlands zu verhindern

Tie Volksfeste

der Pfalz gehören auch einer geschichtsrestvcn Zeit an.3 IcD-.'s Torf, jede Stadt hatte ihr #t« ralttristisches von Alters Äbcrnommme NsWfest. mtf bnn't-ae Essen, Schmausen und PichAn die allergrößt« Bedeutung hatten. In Bad TLrk- lieini feierte man den weit berühmten Wurscht* nrnrft. Doge und Rächte hindurch stopften,die Wursihär-dler endlose Ketten von Würstchen. Alle SUtben Verkaufsstände und Läden Jsxfton nüt ihren Würsten, die wie rosigrote. PerMrkw« re, wie Dekonatiions bogen und Gewinde aufy» (singt waren. Ter echte Pfälzer sich bei dem £efte gewissenhaft durch all- Marlrbnben.durch, tzevor et an den Nachhanseweg dacht^,D»e ma# (ertn Kriogsiahte Hoven dm fetten Tterryetm« LSurschtemuM vorübergrhend aus der HeimatS- assthrctzt: gefugt Drüben in Mannheim schei­nen sie em Tbeoter. Operetten und Konzerten wLhi«nS> der Abendstunden nicht mehr ihr vull-s (iienüiac zu finden, und es scheint, als muvtrn alle Ftruden und Zerstreuungen wich Mögliche k'A oarSgedehnt werden. Mm veranstaltet nanr- kich nächtlichetweile ThtatervotsteLmtg-ck COerctten, Konzerte und Kadatctrvotträge, dir

«Ü mit dem neugeborenen Tag- ertbret. B»

Folge« der Kausuklsst.

Die Fortdauer der tveschäfkSstockung.

Wit lchcn in einer Zeit der Schlagworte, In »« die Massenpsytosc stärker als jc wirkt Lv har auch die Käuferkreise jetzt b.*t Gedan-e er» soßt. sie tomucit durch eine Zurück-Haltung im Ettuaufe den allgemein ersehnten Preissturz her- betführen. Im allgemeinen ist diese Ansicht wohl eichttg, fctnn ohne Rachsrage ist zede Ware wert­los und mi-ocrkauslich, >hr Pre-s müßte sich theoretisch so nef s< nken, bis die Nachfrage wie­der emeiMit Run währt diese KaufmUust schon uuiHete Wcchen, ohne daß von einer nachhaltigen Sic Ben fßretifenfung Oie Siebe sein tarnt Tas berechtigt ut brr Frage, Warum das Preisgesetz w>n Angebot und Nachfrage nicht in dem ge-' wünschten. Umfange wirksam geworben Mt Ein äwßerlichet («rund für dte Tauer des hohen Pretsstaudes ist das sogenannte Behar- kungsvermögen, das einmal eingtlebteit Musternden anhaftet und ihrer Aeuderuna Lsid.-r- enigtgen setzt. Aber das allein kann es nicht sern Dieser tote Punkt müßt' überwun­den seit. Em weherer Grund ist in den Ge-

U"P4fosten bet jetzt int Handel besind- Ii^en Waren zu suchen Nur äußerste Not Wirb . ^^"''"bEttbt-nden cernnlaff.it, fein gan* jfii Warenlag. r unter Eiirkaufspr->i losznsch'a- gen. lind eine Lenkung unter bett Einkauispr is wenn der E-ttbildn.-tg bet Mass..-.

-mztch'lich d«s Pretsfalles Nechiiuuig geteagen tocroen soll.

Einmischung der Alliierten.

Genf, 2G Juli (Eigener Trah-Derrchs.) Einet französischen Journalmelduna zufolge sind gestern mehr alS hundert fr a nzosiscke C f. fiziere über Basel nach viraz und Polen ab- gcreift In B« sancon iverden f« a n z ö s i s ch e Lruppenverbände mit Artilieri: für Po len zufammengestellt Wie attc Preis berichtet wird, ist der Sowjetregientng von den Alliier- tui eine fünftägige Frist jur Einstellung der Operationen auf polnischem Boden gestellt mor­den. Die Moskauer Regierung tneitbet sich mit einem Fuickspruch an die Arbeiter der Ententekänder. um sie von der Unterstützung der demoralisierten Polen abzuhalte^

l^tL. f - ..-«rwa»'

Geschütze mit zugehörig« chen, gut verborgenen? radikalen Parteien Unabhängigen, Kommunisten, Uniuuiflcit usw. zum alsbaldi­gen Gebrauch sorgfältig im stillen organisiert«

organisiert« Masten bereit. Ue.'.cr die Geheim otganifatian plaudert der ,,Lübecker Genrralan- zelkktt' eilte ganze Reihe Einzelheiten auS. Darin heißt es: Die Samvfotganisatlou der U. S. P. Hamburg ist dem Lsi-iliner Genossen Otta unter­stellt werden Otto ist einer ber bekanntesten Organisatoren ber Kampfe im Ruhrgebiet, jvi'tr Hamburg sind genaue Pläne für einen Putsch aaSgea-beite! würben. Das Hauptaugenmerk ist darauf gerichtet, sofort beit Hasen in bie Hand zu bekemmcu, um dort die Zufuhr der auSläubi- schen Lebensrnittel für Deutschland abzufchnetven

bie ................... - - - ------ r

neues Abkommen geregelt Wito, imd zwar soll ptozentuol ber Erhöhung der deutschen Forde­rung Rechnung getragen werden. Rach der Mckkehr Lloyd Georges aus Spa wurde London eine Sitzung im englischen Kab t. nett Lbgekattnl Zu den Nachrichten Mis Warschau wurde Stellung genommen. Der Be- jchlutz d«s Kabinetts ging dahin, daß die Lage in Polen für England dieselbe Situation idjaiffe wie 1914 dir Besetzung Novdfttlnk:e.chs i durch Deutschland. (Soll das heißm, daß ai,iEngland sich wieder w uMtäriifchrn ElNgrel-

Im Süben sind die Russen im Besitz von ft a |fen berufen fühlt? T. Red.)

Aus der RheWsalz.

Wie sich das unpolitische Leben abspielt, rietet d«S öffentliche Leben, da« vietgenanot» RaitalUeeiett, den P-Slze» Obftftteit i«.h6 ander« Ereignisse entnehmen wir einem uns geschrie­benen «Pfütze» Brief die »achftehende «plauderet.

Ludwigöhnsen a. Rh, Mitte Juli.

Neber brn Bau eimt WasservctölnLmngA, stvaße zwischen R h e i n unb Donau erttspinnl sich gegertiuäitig ein stiller Streit. Bayern möchte den Main-Touan-Kanel. Württemberg deq R eckar-Drnaiu-5ianal Bayern erffört in dem Weitluwtib. daß sich ihm so gut wie keine tech» nischen Schwiciigkeitrn bei Ausfühmng diese? Planes in den Weg st- lleu Tage gen har das Rickat-Donau-Kanalprojekt mit recht beträchtli­chen Schwiertgketlen zu recksien. In Luwvigsa Hafener Schifsalsitslretfen unierhält man sich übe« bie nächsten wirtschaftlichen und stnanziellen Vorteile, bic sich aus rinm VrrbirMMgs'wege iiber den Main crgtben müssen Nämlich drei- urat soviel Kilowattsmudou aus elektrischer Kraft können beim Ausbau des Main-Dou-arv-KanalS gewor-nen werden als beim Bau der Nerkar-Do- nau-Wasst.'üsttaße Tie Strecke zwischen Mainz und Regeiishurg überschlägt beim Main-D-oiiau- Kamal eine Bonlänge von 516 Kilometern. Beim Neckur-Druuukanal aber 544 Kilometer. Die Fahrzeit durch den Main-Donau-Kaual dauert 145 Stürben, durch den N-ckar-Donau-Kanal ab« 189 Sttimdcn Ein ausschlaggebendes Wort über bett Kt nalstrett ist für die nächste Zsit noch mcht z« erwaitcn ..

Die pfälzischen Obstz-ichter haben eine Art G-Heimstreik ausgeführt. Sil beschickten die Lbsimärtte der Städte nicht mehr, weil man ihm n Preiswucher yorgswefen, und die Arbeit-rbetiölckrung einen radikalen ,SÄSA».

v.-C>C-4#.-01 *, <.-AP-»- überreiche Perkanfsstände und eine fröhliche Kittidschaft zeigten Außer unretsen Krüppel- b irne n und sündhaft früh gebrocheMn Pfir­sichen sah der Marktbesuchet kaum noch and.'« res Obft Und doch reiften draußen unter den besonnten Pfälzerstrichen, auf Sliefcnb-'rte.i, die Johanni strauben, die Grdbeercit, unb cm den bergigen Obsttrift in gabs die letzten herrlichen Kirschen. All dies« N.rtüttrgrn wurde .hinten helum" an b-.m MetstbitteudeN abgegeben, um endlich als ,8nrit6arh£d* und kostbare SehewswüidigkeÄ in den Läden der Händler aufzutaucheu. Die. Hausfr-rnen Häher daher den meisten pfälzischen Obstban- rn ihre c-.lt« Ft.nnÄschaft gekündigt. Zur Obsternte m der Pfalz verdingt sich alles .was Hände hat. Es gibt Cbftpflücfer und «leset. Für einen Zentner K:rsck>-it wird heute ein Pslückerlohn von dreißig Mark gezahlt. Der gewa-udte Kir- schenHMcker, ber tn der Morziniruhr fern Tuge- inert beginnt, kann gut vier bis fünf Zentiter täglich Mücken. Während der fammerltchen Obstzeit stachen in bin Obftdörfern gern geze- liene Gäste auf: bie pfälzischen

Wanbernnisikanten.

hin kommen, baß in einig« Zeit das Ausland'schlecht. Man könne deshalb mit dem Friedens, uns mit solchen Waren überschwemmt, bie wir <>>- s.-.r «.¥. «.. ..

si'Vbst hwstell-n. Hetzt z. B. liegea schon Huss eifenangebote vor. bie unter beit deutschen Pren« en liegen. Dasselbe trifft für aiübere Klein» isenwaren zu. x. G.

Unter semdiichem 8@aea.

Besprechungen im Reichskabinett.

(Privat-Telegtammsi

Berlin, 20. Juli.

DaS ReichSkab ne.t trat acftern nachmittag vier Uhr im Beisein des Reichspräsidenten Eb«tt zu einer Sitzung zusammen, um vas Er- gebnis von Spa ,u beraten. Eingehend wurden bie WirtschaftSsragm beraceit. Das Wort dazu nahmen Reichsminist« Dr. SimonS, ReichswirtschastSminister Dr. SchKz, und Relck)Sernähriin°sminiPer Dr. Hermes. ES folgte emc längeie unb eingehende Aussprache, in bic ber Reichspräsident mehrfach eingriff.

Der dritte Grund ba?ür. daß di« Preise in den misten Waren sich halten, ist ber, vas; die °$er in Arbeit genenvut?. re Ware sich auck nicht billiger stellt, Äil °ie m den Läden und Säg am b-slndliche. feare io weistde der Preissturz sich natücüch ^^nckeh.. bue billiger het gestellte

toi Mattle f«BT b >ü> uns bie teUt..

Hergestelllen mit im Preise herabf.-nEen. SSes» fyatfb fehlt aber ein Angebot billiger« Ware, ii»ähi>n:d uuai so vieles über Senkung so man­cher R c hs'.o ffp r e i se kiestk Die Ecklärunn pst eiunnal darin zu erblicken daß bie Herstellmiy und (Mewhtrung fertiger Ware« aus beu billige­ren Rohstofssn längere Zeil in Anspruch nimmt und sich erst in geraumer Zeit geltend machen ka>m, ferner bariit, daß bic Fabrikanten Lager mit teuer eiugefauften Rohstosf-n bisitz-n, drittens btrin, daß die Lohn' weiter steigen und daß düse Lobnsleigernnacn den geringen Preis» fall manchem Rohstoffe nicht nut auSgleichen, fon- reru httziftg übersteigen

, Also daß ber Preissturz nicht cimriti und m vielen Worcn gar nicht ciniretni kann, ist Ä>itowiitschafilick vollauf erklärlich Erst eine Bevbilltgiing des Lebensunterhaltes kann zur PtciSfeilkung auf ber ganzen Linie fuhren. Bei einer fortgesetzten W'sserung unf.*- ttx NtaaN.ährm>g kann die Preislage der sich schnell itmschlageirden Lebensmittel mehr und mehr henMerg, h n; ab-.t auch hier gibt eS cm» gogenigesetzt Wirk nde Kräfte. Sittm.tl wirb bei eüner Bevlstlliaung ber Lebensmittel mehr m- Von Mtaufi als bisher, wo viele nur ihren not» Wendt Wen Brdtrf deckten: für dcn einen oder anderen bislom, uncrschwtitalicke War.-n werden Ittzt beut Preise nach erreia l ar, die für bic Er- nnhtuita ousgowendete Summe wird also ote gische bfetten. Dann mnchtn sich erst jetzt bie hohen Steuerlasten bemerkbar, bie einen etloaigcn Lohnabbau zurzeit Mir erschweren. @in Kchrf.-rstreik s lbst wirkt, wenn « liäng'r an» W, mit, t- ber Preisfall nicht eintr.-ten kann. Schon jetzt bat bic Zurückhaltung beS kau» senden PcMikumS zn Ar b c ik e r entlassun» S-- und Btst.riybSi'iuschrankung.'n geführt; beide Erfcheinnngen führen letzten Cudcj unfehlbar wteoer zu einet Verteuerung ist d?r Eezeugung to® infolge ber Envi-rbSloseiruut.-rstütmita «j rin« Erhöhung ber Steuerlasten, stehen also ttoer Pteisfeimmg hindernd entgegen.

Für i in er. Käussrsttt'ik ist dahcr wie für jeden anderen Streik festzustell-n, daß er als eine Störung des Wirtschaftslebens nut schädlich hälft, daß er, je länger er anbauert, um so schwerere Nachteile für daS ganz.- Volk haben muß. Tas sollt' sich jeder Käufer vor Augen hal­ten und bie Krisis unseres Wirtschaftsleben», nicht künstlich durch etwa übertriebene Zurück Haltung tm Sinkauscn vertchär-'-u. Wie sehr j-tzi auch daS Stoßgeschäft unter ter Zurückhaltung vor Abnehm»r ludet und wi > ber ftonjuiuiuriim» schwung auf den BeschästiguwgSgra,) ctr Werkt rmfimtft. mag das eine Beispiel zeigen, daß btt einer Wetkzeng-maschinensabrik im Monat Mär; 1920 fünffembert Anaebote zu einer Bestellung von elf Maschinen führten, ini Ilpiil 1920 funshnndtrlfimszig Alio.-bot« zu einer Bestellung von vier Maschinen nu5 Im Mai ]9'0 fünfbunibert Angttote zu einer Bestellung von nur zwei Maschinen Infolge btS Stcss gcns ber Mark itrJb m felge ber ErlOhung inne» i« Proc-uftionskosien hat sich bL> W.-itbewerbs- möglkihfeit auf bem Wilkniarkt gänzlich- zu uns'» ren Ungarnster verjchaben. Anstatt raß wir aus» führen tonne», wird ei höchstwahrscheinlich da»

Hessische Abendzeitung

Nummer 165

Mittwoch, 21. Juli 1920

Ferntvrecher 951 unb 952

10. ZahrZsuA.

Fernsprecher 951 unb 952.

Stte fiafitler Keuefien 3iad)rt»ten erldittnen roddsentitd) (edjJmal und zwar abends. T«r abonnemenHpr«l6 tttragt monatl. 5.00 'Diart bet freier Zufiellimz ins Haus BefteUimgen werden lebetfitt von Der ®efd)äftiftelle ober den Bolen attflegengenommen. äruderet, tierlag und Redalilon -. kchlachlhoffirate 28/30. ,Zür tmnerlangt ebtgefanbte Beiträge lann die Siedaktion eine tetantieortung oder ISewähr In keinem Falle übernehmen RuUzabiung des Bezugsgelde« «der Sntorüche wegen etwaiger nicht ordnungsmäßiger Lte erunz auSgeschiossen

Jnlerttonsvreite, ») Einheimische Aufträge: Die einspaltige Anzetgen.geile «Dl. 1.00, die einspaltige Reklame,eile M. LöO. b) Auswärtige Austräge: Die einspaltige Anzeigenzeile M. 1.20. Sie etnfpultige ReklamezeUe M. 2.75, alles etnkchlletzlich Deuerungszuschlag UNS AnielgenNeuer. Kür Sie Richtigkeit aller durch Kerniprecher aufgegebenen Anzeigen, fSwte für vusnahmedaten und Plätze kann eine Gewähr nicht übernommen werden. Druckerei: Schlachthofftr. 28/80. »eschäftsftelle: Kölnische Str. ä. Telephon Nr. 861 n. 952.

Kasseler Nemste Nachrichten

Kasseler Abendzeitung