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Mngeütoe mit Platinstiften Zahn nicht unter Mi. L-

Sprechzeit

in Zukunft

89

(Knopfstiftzähne die Hälfte).

Halit-, M MMlMi verkauft man am vorteilhaftesten bei KnselmaB, Gießbergstr. 17, H.

außer ffittwodt nachmittag.

1 toltos Arzt HohenzoHernstraBe 4t Fernruf 4621.

KtchSlSr SU»efte gudyetttte*

Troteeog, a. JE 192fc

Är. 152. ~ 10. Jahrgang.

iotoie mach ihrer DiLNsttäligksit Änfpruch erhe­ben kann. Die DersoMmelten vertouaen einftim^ mig die «kSboibiae reüiüfc TurchWHrung fol gcntui MmLestfordenmgon: Einreihung ail-.'r afftftarten SekrciLre in BejiolbirngSgruppe 7 unter AwSschliobuna jeglicher DifferenzierMV aller geprüften Sekretäre als Dbtrfefreiürc m Gruppe S, aller C-btrf.'fr.'röc als Inspektoren iit Grnvpe S und Schaffung von ausreichenden KefördeMngssieSlm, Wiederherstellung der Vor- teile, die sich bisher aus der Ablegung der zwei­ten Prüfung ergaben, und TichrruNpen für hie Beförderung in angemessener Zeit, ferner die Einreihung der mittleren technischen Telegru- plhenbemnten in die Gruppen 6 und 7, sowie die Setieiburee des Titels Pos-nreister an die Bor- steher der Postämter 3, dos Titels Wer-Postmei- stsr oder Postanttmann an die der Postämter 2, des Titels Prjidirettor an dir Vorsteher der grasten Postämter 2 und der den mittleren Be­amten vorbehaltenen kleineren Postämter 1, so­wie Gswährrntq anaemesiner ©täten",ulagen für diese Vorsteher. Dir Versammelten erklären werter, daß die Nichterfüllung dieser I*e= r-echtitzten Forderungen -u Folgen für un­ser gesamtes Wirtschaftsleben M »ett «Atzte die im Interesse unseres DoKZ und Vaterlandes von niemanden «ehr als von jjüat seWer beAagt würden.

Turnen, Sport und Spiel.

Der Staffellauf WichelmshShe-Kaffel.

«IS vor acht Jahren der leider $u früh ver­storbene Lehdsr Huas Brinkmann den Staffel« lauf WUHelmAtShe-Kassel schuf, ahnte wohl nur der Gründer, welch unermeßlichen Aufschwung der Laufsport in Kassel haben würde. Tantals nrit Mühe und Rot fünf Mannsätasten am Start und heute 42, damals einige Neugierige als Zu­schauer und Heerte Tausende und Abertouseuse! Das iit ein Erfolg, der zu den schönsten Hoff­nungen berechtigt. Bereits um 7 Uhr ein Lausen und Hasten: jeder Mann muß an seinem r chti- gen Platz stehen, denn ein einziger Fehler kann . hier die Arbeit eines ganzen Jahres in Frage stellen. Die beteiligten Vereine hasten alles auf- geboten, um der Veranstaltung den würdigen Rahme« »u gehen und unter der Regie des Stadtvertmwdes für Leibesübungen wickelten sich die Läufe in sieden Klassen tote ein Uhrwerk ab. die Organisation war vorstesflich und da der be­deckte Himmel ein Einsehen haste, kann die Ver- cmitattnrua 'M Ganzen als vortrefflich gelungen bneichwtt werden. Punkt 8 Uhr wurden die hö­heren Schulen abgelassen, als Erster kam Obcr- Realschule 1 ein. dicht gefolgt voM Rcalgpmna- sium und Ober-Realschrüc 2. Ein Schiedsspruch stellte diese Reihenfolge fest. Kurz darauf kamen die Damen an, die viel getippte Mannschaft des Turn- und Sportvereins 1848 mutzte h'er der Kasseler TurngemÄnde den Vortrist lassen, wäh­rend die junge Tamenabteffung des Sportver­eins K-uthesscn les liefen nur 20 Damen gegen­über 25 der übrigen Vereine) den dritten Pwtz belegte. Nun kamen die Jungen an die Reibe Jugend unter 14 Jahren 1. Turn- und v Sportverein 1886. 2. Turn- und Sportverein * 1848, 3- Turn- und Rasenspostverein Wehlhei­den, 4. Sportverein Kurhessen, 5. Ballspelilub Dpost. Jetzt kommen schon ernstere Kämpfe. Mit dem Alter der JahreMaffen steigern sich die Leistungen. Die Jugend 1417 Jahre betritt den Plan.

Als Erster

kauft Sportverein Kurhessen ein, 2- Turn- mtb Rasenspostverein Wehlheiden, 3. Turn- und Sportverein 1848, 4. Turn- und Sportverein 1886. In der C-Klasse statten alle zweiten und unteren Mannschaften der großen Vereine, die In der A-Klafse laufen. 1. Sportverein Kurhes­sen 1, 2. Turn- und Sportverein 1848, 3. Sport­verein Kurhessen 2, In der Klasse für nicht Leichststhletir treibende Vereine wurde die Mannschaft der Sicherheitspolizei 1., 2. Sport­verein Wilhelmshöhe, 3. Turnverein Rothendit­mold. Nun erreichte die Spannung den Söhe- punckt. Gewaltige Menschenmaffen umsäumten die Allee am Friedrichsplatz, die obere König- siraße und Wilhelmshöher Allee. Die Besten der Besten erscheinen am Statt. Wer wird diesmal gewinnen? Kurhessen oder 1848 lauteten allge­mein die Tipps. Der Stast verunglückt mehrere Stotel die Nervosität ist zu groß. Es geht ums Ganze. Endlich gehen die neun Läufer auf die Reise. Schritt um Schritt, Meter um Meter wird gekämpft, hast gekämpft. Bach hat Kurhes­sen Führung und als der erste Läufer am Die- aesdenkmal eiuviegt, da war schon ein Vor­sprung vorhanden ,der nicht mehr zu holen war. Unter brausendem Jubel zerreißt der Schluß­läufer des Sportvereins Kurhessen nach acht Minuten fünfuiidzwanzi-gvierfünftel Sekunden das Zielband. 2. Turn- und Spostverein 1848, 3. Kasseler Turugemeinde, 4. Turn- und Rascn- spostveretn Wehlheiden, 5. Ballspielklub Sport, 6. Turn- und Sportverein Besterchausen. Sport­verein Kurhessen brachte damit eine glänzende Leistung zu Stande (3 Mannschaften dieses Ver­eins konnten als Sieger erklärt werden). Im Gasten des Städtparks übergab der Vorsitzende des Stadtverbandes für LerbEbungen mit erntet Ansprache den Negern die Ehrenpreise «nd Ehrenurkunden. W. E.

Fußball: Harburg gegen Kassel.

Ein spannender Kampf entwickelte sich «ff dem tzporchtotz an der Hafenbrücke, wo BallspieWub ttacb hastet Gegenwehr eine knappe Niederlage von 82 von Borussia-Harburg hinnehmen

in Führung und be.

ß-erordentlich hoch ist. Der Verkehr mit den Rus­sen belastet bat Vorsteher a. D. noch besonders. Als seinerzeit einer Anzahl Russenschieber Piste Brote abgenommen wurden, fragten wir, wie sie Dazu gekommen sein können. Jetzt habe« wir die AwflläNMg, die damals nicht gegeben wende!

Erfolg, wohl eine zu haste Entscheidung des Schiedsrichter. Durch gutes Zusammenspiel kommt Harburg mit zwei wetteren Toren ut Führung, mutz aber m letzter Minute sich durch einen Elfmetcrball ein Tor gefallen lassen. In Anbettacht dessen, daß Spost die zweite Spist- hälfte nur mit 10 Mann das schwere Spiel durchhalten mußte, ist das Resultat glänzend zu nennen. Harburg stellt eine treffliche Mann­schaft, die glänzende Leistungen bot und in Be­ma auf Technik hervorragend war. Die erste Jugendmannschaft Kurhessen schlug die erste Mannschaft von Eorbach 7:3, während die zwei­ten Mannschaften 33 unentschieden spielten.

r Erledigung der wurde allgemein

Festsetzung der Preise.

Neberwachungsausschuß in Braunschweig.

Braunschweig, 5. Juli. (Privattstegramm) Als Maßnahme gegen die fortschreitende Teue­rung und die bedrohliche Erregung der Bevöl­kerung beschloß die Stadtverordnetenversamm- ltmg auf Beranlaffuna des Oberbürgermeisters die Einsetzung eines Pr eisü berwachungS- AuSschusseS. Distem aus VerkSUfern und Konsumenten zu bildenden Ausschuß wird die Festsetzung und Herabsetzung der Preise für Le­bensmittel und sonstige Bedarfsartikel überlas­sen. Jeder, der die feftgefetrten Preise in der Stzwt Braunschweig überschreitet, wird sofort dem Wuchergericht zur Bestvafnna übertmefen.

Drohung mit Selbsthilfe.

Berlin, 5. Jttli. (Priivattstegramm.) Die Berliner revolutionären Obleute haben gestern Abend beschlossen, der Regierung cittc letzte Frist zur zwangsweisen Herabsetzung der Preise für Lebensmittel und Gebrauchsar­tikel bis 15. Juli zu stellen. Der Beschluß 6e-

umfangreichen DageSo

die GkeichstelluMi aller R tew ge­

fordert. ®ine geet «be Eingabe des BovstatzdeS des Zenttallverbandes ter Ruh'- standSbeamten und des Vorstandes des Deuf-

mußte. Dass Gpiel war spannend von Anfang bis Schluß. Sport geht der einem tadellosen Angriff mit gutem Schuß in Führung und be- bält sie bis Hallzeit. Nach Wiederbeginn kommt Harburg durch einen Elfmeter zu einem billigen

Der Herr Vrotkarten-Vorsteher.

Dieser Tage wurde der Vorsteher der Drot- kartmstelle in der Siavthalle, ein gewisser Wil­helm B.. verhaftete, weil er zahlreiche LcbenSmtt- telkaltten besonders für Brot und Zucker unterschlagen hat. Zu seinen Abnehmern Schür­ten bezeichnenderweise russische Kriegsgefangene! Die trieben damit einen unerhörten Brotwucher. Das Verfahren gegen den Sünder ist nunmehr eingeleitet. Bei der Voruntersuchung haben, wie wir hören, die Leben smittelzenttale und die Sirr minolpolizei zusammenyearheitet. Der Festge­setzte galt als ein tüchtiger Beamter. Allgemein fiel die Exaktheit seiner Arbeit «ff, sodaß ihm volles Vertrauen geschenkt wurde. Als er «m Dezember 1918 an gestellt wurde, zog die Stadt­verwaltung bei seiner Heimatbehörde WieSbalden Erkundigungen ein, und auf diese ging im Ja- nnar 1919 der Bescheid ein, daß der Buvoauvor- fieher völlig unbestraft fft. . '

Jetzt hat es sich he raus gestellt, daß auiderthailh, Jahre laug ein Zuchthäusler eine Vertrau­ensstelle eingenommen hat. Der Manu hat hier in Wehlheiden vier Jahre verbüßt Und wurde 1917 entlassen. Die Stadt kann dafür nicht ver­antwortlich gemacht werden. Unbegreiflich ist nur, wie die Auskunft von Wiesbaden zustande kommen konnte. Nähere Angaben waren nicht zu erhalten über die Art und Weise, mit der der Ungetreue vorging und die Allgemeinheit emp- sindlich schädiGte. Das Rathaus wünscht nicht

Lokalnschrichten vom Tage.

Verlegung von Brotkartenstellen. Der Ge­schäftsraum der Brotkartenstellen 23 und 24, bis­her Wilhelmshöher Allee 276, befinder sich von heute ab int Vorsehul-Grundstück, Kaiser Fried­richstraße 14. Ecke Kunoldstraße.

4- Ans der Bankwelt. Die fett 1897 bestehende angesehene Bankfirma Wilmsmann und Plant ist aus die Bank für Handel univ Industrie über gegangen, die hier eine Filiale errichtet. Ter hishertAe Mitinhaber Kommerzicnvat Josef Plaut tibernwant die Leitung dieser Filiale.

-> Kirscheubeschlaguahme auf dem Königs- platze. Auf dc-m Königsplatz vcrkaufte heute ein Händler Kirschen und forderte dafür 2 Jt, wäh­rend der neue Höchstpreis nur einen Preis von 1,80 M für das Pfund zulläßt. Die »Grüne- beschlagnahmten den ganzenVoroat von etwa 3 Zentnern, spannte sich vier Mann hoch vor den Handwagen und fuhr die köstliche 8a= dimg zur Wache, begleitet von einer großen Menschenmenge, Vie dem Händler gegenüber eine drohende Haltung errrnahm.

-i- Tagung der Pensionäre. Kürzlich fmtb in Bersin eine Delegierten - Versammlung des Zenttcklverbandes der Ruhesianosbeamien und Hinterbliedemm statt. Von 1S6 Ortsgruppen Provinzialverbänden waren 57 Vertreter mit 266 Stimmen aus allen Gegenden anwesend; »om Verein der Ruhestaddsbeamten Kassel

Antrag zwecks Mitbieten bei der D.'pste-gerung und Erlaubnis zur Einreise nach Frankreich fiel- Sen kann und außerdem Gelegenheit hat, durch irgend toetoe Einiftüffe in Frankreich gegebonen- faW di« Aufhebung der Zwangsverntolirmg oder der Dersteigerumg herbeizuftihreu. Die AbteiLmg Frankreich das Bundes der Aus- landsdewsschen e. V. macht es sich nun zur Aus­hübe, regelmäßig Auszüge aus dem ^Journal Offictel" bdtotni zu geben, um damit den aus

Fvankreich kommenden SJHtgtteiwm des Bundes itrtb solchen, die Nichtmitglieder sind, Gelsgen- hett zur Juterveniton M ged«,. Diese Listen, soweit sie bis iefct bekannt gegeben find, und in Zukunft bekannt gerben Word««, Iwgcn für Kassel in der GeschäHstelle der hiksigon Vor- prüfmtgskommWon Des Bundes, im Hotel Mrstewhoff bet Herrn Fritz Lahmstem fr., aus und können dort in den Stunden von 1112 Uhr vormittags oder abends von 78 Illhr ein- gesehen weiden.

-r- Erfolg einer heimischen Künstlerin im Aus­lände. Unsere bekannte Kassel« Komponisün und Sängerin Frau Luise Greger war kürz­lich als Gast zum Tonkünstlerfcst nach Zürich geladen und sand anschließend daran Eingang in die dortigen Künsklerkreife. Gescmgspädago- qcrt und Sängerinnen erwarben ihre Lieder für Konzertzwecke und zum Unterricht für ihre Schüler, s» auch im Jost Berr-Kouservatorium. Das hier so beliebt gewordeneStonttn* unserer Künstlerin wurde nicht nur in Zürich eingeführt, sondern auch durch Marie Philippi, Frau Dr. Hans Huber und andere in Basel-Aarau.

--- Zur Jubelfeier des Konservatoriums. Don dem Wjährrgen Fubeltage des Kasseler Koirs.'r- vatornsns hat auch die Fachpresse Notig gruom- men. So bringen nicht nur die berühmte, von Robert Schumann begründete Leipziger »Zeit­schrift Kr Musik" fbndern auch di: neu ins Le- ben gerufene Kahsessche Zeitschrkst »Der Chor­leiter" anerkennende Aussätze unp. Mar beide male mit des Bildnis des DirttftorS Julius Böhmer.

-z- Ueberfall auf einen Geschäftsmann In ein Möbelgeschäft in der Jägerstraße kamen an einem 'der letzten Nachmittag- zwei junge Leute im Mer von 25 bis 29 Jtthren. Einer wollte Gardinenleisten kaufen und wurde an einen Nachbar verwiesen. Als dttn anderen in einem Hmterzimmer auf seinen Wunsch Feder­betten gezeigt wurden, sah sich der Geschists- rnbtfber plötzkich um und gewahrte, wie einer der wieder vereinten M.li Leute ein DoSchmesser zog. Blitzschnell hielt der Geschästsm.rirn dem gc» fähilichen Burschen einen Revoltn-r entgegnt, worauf diese flüchteten und in der KSnigstvatze verschwanden

-r- Deranstalttrngrn am Dienstag. Residenz- theat'er: »Der gute Ruff. Neues Thea­ter :®ie Prinzessin vom Nil", 7% Ubr. U. T.-Lichtspiele: ^Die Frau im Doktorhut". Kino des Westens: .De, Reigen". Met'ropolthxtater: ,Das Gehetnnris et- ner Nacht" Hasfia-Lichtspiele: ,98er- fiegdte Sippen".

Letzte Weschm.

aelegenheit geboten. Allerdings kostet es dort 2 Mark. Die Bewegung für Jugendherbergen zieht immer wettere Strafe und es ist erfteuöch, zu beobachten, welche Fortschritte aatf diesem Ge­biete gerade bet uns im Hesse« und Waldeck er­zielt werden.

Hcssische Jugendherbergen.

Der Ausschuß zur Förderung des Jugend- wanderns und für Jugendherbergen deS H es. fischen Gebirgsvereins überwieS dem bereits bestehenden und Vorbildlich eingerichicien Jugendheim des Psarrtts Paulus in dm MAßnerorie Abterode dreißig Betten für bi?c allgemeine Mrgendherberge. Ferner hat die Jugendherberge ht der Schule zu Naumburg noch zchn Betten erhalten, während Eorbach verschiedene GegenstÄwe Wr wetteren Ausstat­tung Mgwiesen worden sind. Der Ludwig, ftetn wird demnächst ebenfalls eine Anzcchl Betten bekommen Im Sager zu Münden ist den jugendlichen Wanderern eine Hetzbsvgs.

schm Deauttuidunder um Sbättiientny des De- amtenrrcheackhaftSgesctzes nebst Begründung ist an die ve-rfaffiMtzsaebende preußische Lande2- versaemrSung adgesangen. In der sehr stark bx- such'eu Mmttichm Pensionär - Verjammluug sprachen 'bgeordnete verschiedener Parteien und bezelchnetm die Forderungen der Pensionäre als recht und gerecht. ES wurde fest versprochen, in den Parlamenten dafür einzutteten, daß Gkeichhett und Gerechtigteit allen beamren ju teil werde.

Pensionäre mch O sei dringens

empfohken.

-t- Deutsches Eigentum In Frankreich. Be­kanntlich wurde ein Teil des Deutschen Eigen­tums in Frankreich während der KriegKzett be­reits liquidiert. Die noch ht Zwangsvenwal- mng sich befindlichen -ahlreichen deutschen EiyenttMdsrechte werden in absehbarer Zeit li­quidiert. Das fMMösifche »Journal Offici'l" gibt nun regobnaßig bekannt, welche Deutsche Staatsangehörige zur Liquidation angesetzt swid. Dom Susicheincn dieser Nachricht im

aller

sagt, daß nach fruchtlosem Ablauf dieser Frist Vie revolutionären Oblatte die Vsuffü« Arbei­terschaft zur allgemeinen Selbsthilfe auk- rufen werde.

Nrederdevtsche Kunst-Au§fteüML

2w Zeichen des ExpreffionismuS.

(Eigener Drahtdericht.)

Hameln, 5. Juli.

In Gegenwart zahlreicher Kunstgewerbler und Maler sowie der Spitze« der BchSche« wurde eine von der Arbeitsgemeinschaft des Deutschen Werkbundes vorbereiteteRreder- deutsche Kunstausstellnnq« eröffnet Die einleitende Ansprache hielt Professor von Debschitz. Die Äusstellima ist mit große« Fleiß zusammengetragen, trägt aber in bet Hauptsache den Stempel des Expressionismus Schon gestern erwies sich, daß fix ans diesem Grunde wenig Käufer finden wird. Das große Publitzum sicht dem hier zur Schau gestellten ErpresstonisMUs verständnislos gegenüber. Ge- schulte KÄnstkreise aber interessieren sich lebhaft für diese problematischen Erzeugnisse mit ihrer Kultivierung des Häßlichen, eines Experiments, das noch der Klärung bedarf. Anders ist die Sache bei prächtigen Erzeugnissen der Keramik und des Knmsigewerbes. Ans diesem Gebiete bietet die Ausstellung außerordentlich viel des Guten.

Geze» Arbeittlosen-!!ttLerstZtznng.

Rotterdam, 5. Juli. (Eigene DrahüneldunH^ Ans Paris wird berichtet: Die Rede des deut­schen Fimmzministers, die ans eine Zahlungs­unfähigkeit Deutschlands vorbereiten soll, w«rd in Paris als ein Buff angesehen. Solange Deutschland jährlich fünf Milliarden Mark für die Arbeitslosen zahle, könne es Ech eben- soviel und mehr den Alliierten zahlen.

Dienftaltersgrenz; für Beamte.

Berlins 5. Juli. (Privattelegrammr.) In den nächsten Tagen wird der preußischen Landes- Versammlung eine Vorlage zugehen, die fiir die unmittelbaren Staatsbeamten und die Bolksschullehrer eine Altersgrenze- einsührt. Die Attersgrenze wird auf das 65. Lebensjahr festgesetzt, bei Richtern auf das 68. Lebensjahr. Die Vorlage soll MN 1. April in Straft treten.

Die KriegStrophäett.

Berlin, 5- JE. Wrivat « TÄsgrwmn.> Entsprechend Artikel 145 des Versailler Vertra­ges hat die stanzÄische Regierung nunmehr von Deutschland die Rückgabe der namenttich be­zeichneten Trophäen der beiden Kriege 1870/21 und 191418 bis 31. August angefordert.

BetriebSeinstellung und Kündigung.

Mannheim, 5. IM. (Pvivat-Telegramm.) Sämtliche Schuhfabriken der Rheinpfalz und in Rheinhessen stellen am 5. Juli ihre Be­triebe ein. In der Holzindustrie ist xum 15. Juli einigen tausend Arbeitern wegen Absatzmnngel gekündigt worden.

Traurige FamllienverhalLuisse.

Frankfurt a. M , 5. Juli (PrtvattÄegramml Der 44 Jahre alte Zementarbeiter Wilhelm Gröber bedrohte gestern ntitiag, als er heim» kehrte, ftzine Frau und seinen Sohn mit Tod» schlagen und Erschießen. Das hatte er schon oft getan. Gestern mm entriß ihm der 19 Jahre alte Sohn den Armeerevolver und gab einen Schutz ab, der den Vater in die Brust traf und nach kurzer Zeit den Tod herbei führte. Der Sohn stellte ihn freiwillig der Polizei, die ihn in Haft nahm.

Ei« GcncralstreikLer verhaftet.

München, 5. IM. (PriivattÄeyraUNnJ Der Unabhängige Liening, der in der mel erör­terten Geheinksitzung der U. S. P. D. das Referat über die Vorbereitungen zum Generalsireir erstattete, ist gestern im Auftrag der Staatsan­waltschaft verhaftet worden.

Schwede» und Finlaud.

Stockholm, 5. Juli. (Eigene Drahtmikdunzss Die diplomatischen Beziehungen zwischen Finn, fand und Schweden werde» voraussichtlich «i chs abgebrochen werden Die letzte schwedische Note an Finnland wird wohl abgÄehnt werden, doch wird die Ablehnung dadurch eine Milderung erfahren, daß die finnische Regierung darauf hin. weisen wird, daß die Angelegenheit dem VS le kerbund übergeben worde» ist.

Bolschewistischer Terror.

Men, 5. Juli. (Telegraphische Meldung.) Als in PHMpopel (Bulgarien) eine Versamm­lung stattfand, die gegen die bolschewistische« Bluttaten protestierte, wurde das Versamm­lungslokal, das Odeontheater, indie Luftge­sprengt. Unter den Trümmern des Theaters liegen etwa 150 Leichen. Auf den Straßen kam es zu Zusammenstöße« zwischen Demonstranten und den einschreitenden Polizisten, die mit Hilst des herbeigeeilten Mtlitärs die Ausrührer zer­streuten und zahlreiche Berhafiungen Vornahme«.

Freihälldiger Verlauf.

Dienstag, de« 6. Juli, von morgens 10 bi- nachmittags 4 Uhr, werde ick Obere Karlstr. H im Saal,

zitzka 200 Paar weiße Damen-Schnürschuhe zu einem festgesetzten Tagespreis sreihändta verkanfen. (Größe der Schuhe von 36 bis 4G.

Söfllige Selegellhett siir Meder

Mli

ÜiramA KSawm Versteigerer und Taxator ISBOF3 aaOFIlj Friedrichsvlatz Nr. 16.

Daselbst Annahme von Versteigerungen.