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Nummer 324
Fernsprecher 951 und 952.
Mittwoch, 24. Dezember 1919.
9. Jahrgang.
Fernsprecher 951 und 952.
a^ernoneorette a) etn»«tertf*< »u'rr»,,. $te ttnfDalrtg« «mei6*»3eUt W W«. («». fd>Rt8tt* Irutnmgtiufcttag). 6i« rtnfpalttge R<Nam«,etl« UL 1.W («tns»N«»N<» Teuerung*, lufdjtao). bi auSroarttge Aufträge: Di- -inkv-lti,- Knx;gen»eU< *» Wo. m-d «Ff. D-ll-run,*. «"schlag. Me etnfpalttge RetUtnejeUe M. LIO und SO»/. teummflHufcOta» - gfa die RichNgkeU aller durch tzerwprecher abgegebene, Hnjetgen. tourt» f*r l*«fna»m«»atee «nd «lüde kein- ®en«6t. - «esLLftslleSe: »6tnlf»e Siralle >. Telepha» Mr. 9bl «. tti.
Die Rafelet Keeel en Kattrictten erfcteuten rooä.entll<l leä.#m«l und bdox o ceeb*. Der »d->nn-M-nl«prei* tetrigi monatl 1.60 Marl dei tretet ptiftentm, tnS Haus Bellet!ungen toers»» -der»et! een 6er Setck<ittsll-V- oder den toten entgegengenommen. 5 ruderet, «erlag unt Webcttien €(tta<ttbofftrage VR/10. ,:ur uneertgngi eingelorbte Beitrage kann Me Webattton eine ^ergnnoortung ober Weroabr m t einem 71 alle übernehm en Sludzadlungbe« ee»ug»getbef ober »nlprüdie wegen -Nvaioeru chl ordnungsmabig-r kie -rung ausgetchlollen.
MM Neueste Nachrichten
Kasseler Abendzeitung Hessische Abendzeitung
Aokderilng der Eisenbahner und Bergarbeiter.
die Erlaubnis der Revision der Zollge
schärfen.
■anb in den
'.vohnuugsbaudätigfe it gewährt werden. Daraus- setzunH für diese Reichsdarlehen — die Vorzugs-
ailles auferlegt, loyal Nachkommen werd:.
Au der dsutschen Lstqrenze
Grrnzanariffe lettischer Bande«.
____ ärd «ns geschrieben: Die B«v» Handlungen der Dcrtreter der Berliner Käst- wirteorgantsation mit der Regierung führ bisher zu keinem greifbare« Ergebnis. ~
tsur in den Schul- und Kirchen-Angelegenheiten, sondern auch bei der Beratung der Steuergesetze würdigen und vertreten.
Thorn 23. Dezember. sPrvat-T^legramm' Der polnische Be-auftraaie beim hiestg-n Magistrat, der Rechtsanwalt Temvski. legt- in der
land zugute kommen sollen — ist, daß auch die Gemeinden wie bisher darlehnsweise ent-
den die heutigen un lichem Eintritt in
Verhandlungen mit dem Justizminitzer. Ans Berlin ki
l-esetz cn Gebieten am Tage deS Inkrafttretens dcS Friedens vorläufig nicht aufzuheben und die bisherig.n Tri-prenbestände in d:r br- 'etz'en Zone nicht sofort m vermindern, sondern erst abz uwarten, ob Deutschland falwen
Jeutschland md die Mente.
Fertigstellung der gegnerischen Antwort.
(Prrvattelegramm.!
Bern. 23. Dez.
Ser Deutschenhaß in ffnalMtz. Bedrohung eines deutschen F schdmnpfers, (Telegraphischer Bericht.!
Die EntschSdigungrfraqe.
Basel, 23 Dez. (Eigene Drahtmeldung.) Wie der Variier Berichterstatter der National- Feitung erfährt, hat der Oberste Rat gestern in der Srapa-Flow Frage den engl schen Standpunkt eiust mmig gebilligt und beschlossen, daß b;e deutschen DehSrden den Wortlaut des Protokolls unverändert zu unterzeichnen haben Nachher soll ihnen mstndl ch (N die Zu- ücherunq gegeben werden daß ihr Wünsche auf
Bremen. 23. Dez.
Der Bremerhastner Fischdanip'-r »Bremer- l'-afen', der zum Fischfang in die Nähe von Island gefahren war, hatte auf der Heimfahrt so starken Gegenwind, daß er anuehmen mußte, wegen Koblenm angel S leinen HemmtLha- fen nicht mehr erreichen zu können Der Kaptän entschloß sich deshalb, den englischen Haßen Aberdeen anzulaufen, um Kohlen w bekommen. Am 12. Dezember wollte ber Dermp- fer dort anleqen Als der Kapitän dem H a - lenbeamten aus lein« Anfrage nach "dem Begehr antwortete, er wolle Kohlen haben, ichri« der Engläuder. bevor ibm der Grund des ?(n« laufens verstäuhKch genarbt werden könnt-, wst.
Kegen die deutsche Gesetzgebung.
Berlin 23. Dezember. (Privattelegramm.) Nach Meldunacn aus Paris wird die V-rSf'en<- lichung des Gesetzes über das Reichsnot- "pfer im besetzen Gebiet vorerst nicht zu e lo'ren. Mau berichte an« Mainr. daß der stau töstsche M lstörbefeblSbabee in Mainz die Ver- i/fseutlichung der neuen deutschen Sten- ergefetze von der Genehmigung des Rates der Alliierten abhängig macht.
Eigene Währung für daS Saargebket.
Saarbrücken, 23. Dezember. (P-ivattelr- gramm.) Die Saamzeitunyen meldeten gestern die bevorsteihcnlde Einfübr'Mg der aeplant.m Goldwährung, Tas St. Weudeler VolkSblatt berichtet, daß eine Großbank in Saarbrücken das Unternehmen finanzieren werde. Di« Kaufmannschaft im SEaebiet und die französistbe Behörd? treten für die Einfl-Ibrung des Franken ein. wähnend die Arbeiterschaft unbedingt aus Beibehaltung der MarSwährun-g besteht.
MelAwohrmiW-Bauten
Reichsdarlehen für Bauzwecke.
Bon
Paul R. Müller-Koberg.
Die Aufrechterhaltung der Kleinwohnuntzs- bautätiksieit ist angesichts der Wohnungsnot auS innerpolitischen Gründen unbedingt erforderlich. Infolge der enormen Steigerung der Baukosten im Jahre 1919 haben sich mit der aus Reichs-, Staats- und Gcmeindemitteln aufgebrachten ver-
»k-- Lnaates. ?3l»« man ti vom bevölkern! politischen oder kulturellen Standpunkte aus stben, die Familie bildet das zusammerchalteade und erzieherische Element im Smatskörper. Die-
lorenen Zuschuß summ: von über einer Milliarde nur etwa sechzig- bis siebzißtausenb Wohnungen Herstellen lassen, was gegenüber dem ungeheuren Bedarf von mehr als achtbunderttausc iid-Woh- nunaen eine verschwindend geringe Zahl ist Auch im Jahre 1920 werden mehr als fünfzigtausend
Reichseinkommensteuer
Ein für die Ehe ungünstiges Gesetz.
(Bon unserm Berliner Mitarbeiter.)
Wenn es auch, wie das Schicksal des von der Nationalversammlung endgiltig angenommenen Reichsnotopfers gelehrt hat, bei der Schnelligkeit, mit der das Reichsparlament unter dem Druck der Reichs-fiuanzv-rwaltung und freilich auch der trostlosen Reichsfiuauizen arbeitet, nicht leicht und nicht sehr aussichtsreich ist, Verbesserungen der Regierungsvorlagen durchzufetzen, so muß doch verlangt und erwartet werden, daß bei der Reichseinkommen st euer der energische Versuch hierzu gemacht wird schon deshalb, weil die Einwirkung dieser Steuer auf unser Wirtschaftsleben durch das Zusammenwirken mit der Vermögensabgabe und der Kapita'eriragsstener verschärft wird. Die Einwirkung er' eckt sich nickst vur auf das Wirtschaftsleben, sonoern auch auf das Familienleben, und auf diesen Punkt, der bei der Beurteilung der Steuervorlage bisher allzu wenig berücksichtigt worden ist, soll im folgenden besonders die Aufmerksauckeit gelenkt werden. Der Entwurf der Reichseinkommen- peuer muß in der Lai direkt als ehefeind- l i ch berechnet werden. Es ist heute so viel und mit Recht von Beoölkerungspok:tif die Rede, und m der Lat lasten die ungeheuren Verluste, die Deutschland im Weltkriege erlitten hat, die Förderung der Ehen nicht nur als sittliche, sondern
b- 'Politische Forderung, ja, als eine der Selbch.ualtung ersii,<-...e-t. Wenn aber, wie es neuerdings verlangt wird, bei der Finanzpolitik bte Lozialpolitik und die Ethik mitsprechen sollen, dann mußte es doch als selbscherstäi'dlich gelten, . ‘ ‘ - .......li. .„ v.Ai triv p.'». t . . lttst a
der der Steuerzahler als Gatte be.zw. Vater unterliegt, die gebührende Rücksicht genommen werde.
bühreil erteilen, wie es die Wtedergutma- chungskommiffion im Hinbl ck auf de Entwertung des deutschen Geldes für cngemcffen halten werd. Zu gleicher Zeit wird eine Un'er- suchung flattfinden in dw Frage der Ginfuhr- verböte. — Nach einer Meldung aus Paris sind die Ber-atlmgen der deutschen und der alliierten Kommiffionen noch nicht über die ersten Pstmkte der Desprechmaen hinarrsfpkommen. Pariser Blätter vom Montag bereiten aus eine längere Dauer der Verhandlungen mit den Deleaienen in Paris vor.
zum Friedenswert, die Baukosten und die Aw lieg erbet träge. In k>öhe der Dumme des Reichs- und Gemeindedarlebns ist an dem Bauyrnnd- stnck 'ine unverzinsliche Hvvothek zu bestellen lBeibilfehvvothek). Spätestens zwanzig Jahre nach Gewäbnmg deS Beihilfedarlehens wird der Mretweri des Hauses endMtig festgesiellt. Ter Unterschied zwischen den Herstellungskosten und dem endgültig festgesetzten Danerwert gilt dann als verlorener Dmrkoftenznschutz Ntn dresen Betrag wird die Beihilsebvvotüek gelöscht. Ter ver- bletbende Rest der Be'hilfehstvothek ist mit vier Prozent zu verzinsen und mit 1 Proz zu tilgen.
Zer ZLrett der Vsstwitte.
Mörder tot?* Die Volksmenge erhielt immer weiteren Zuzug. Da die Ausschreitungen — der Dampfer wurde auch mit Stein n beworfen — immer größer wurde, schickte sich der Dampfer unter lauten Hallohrusen der Menge zum Auslaufen an. Steinwürfe b'gle.teten die Ausfahrt. Mit Segel und indem alles irgendwie brennbare Material verfeuert wurde, erreichte der Dampfer schlteßlich ohne fremde Hilfe die Bremer Hafen er Reede.
Miedergutmachungen traf dem Geb'ete der Schiffahrt den Vorrang. ES fielen England von den Ersableifiungen 70 Prozent zu während Frankreich nr t 1« Prozent und We Vereinigten Staaten mit 20 Prozent beteiligt fe rn. — Der Londoner Berichterstatter deS Manchester Guard'an sprecht, daß man in den Kreisen der englisthen WiedergntmachnnaSkontmistion mit einem Erträgn's von 80 b'S 100 Milliarden Mark mtS der deutschen Vermögensabgabe für die iÄiedergutmachung der Schäden der Alliierten rechnet.
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Kommen keine Zwangsmaßnahmen?
Rotterdam, 23. Dez (Eigene Drahtmeldung.) HolläUdtf-be Blätter melden aus Paris: Der Oberste Ktkegsrat hat feine B rawng-m bis zum 7. Jamtar vertagt. Marschall Foch tst am Sonntag mts Paris abgereist. Die Blätter erblicken darin di« evdgiltige Verzichtleistung auf mlikitävische Zwangsmaßnahmen der Alliierten gegen Deutschland.
zuftuni, auch «ckchl ^.iKÜöet'.ii u«f den Stand ber Friedenszeit zurückgehen. Höchstwahrscheinlich wird die Geldentwerttutg im Vergleich zu dem früheren Stand um das Mehrfache bleiben. Insofern wird der größte Teil der auf bisheriger; Grundlage dem Bauherrn gewährten Baukostenzuschüsse vonr Reichsarbeitsminifierium als ei« Geschenk aus öffeu'lichen Mitteln betrachtet. Eine Weitergewährung solcher Geschenke kann bei der trostlosen Lage unserer öffentlichen Finanzen nicht mehr verantwottet werden. Es sollen des- S anstatt der bisherigen verlorenen Baukosten-
hüsse künftig nur noch
unverzinsliche Reichsdarlehen
als Beihilfehypotheken zur Förderung der Klein-
Bisher wurde bekanntlich die Spanne zwischen den jetzigen Herstellrtngskosten und dem vora>tSsick)Äick)en späteren Dauenvert des Laufes, der durch einen Aufschlag von etwa 30 Prozent auf die FriedenSbatckoslen ermittelt wurde, als sogeitamrter „verlorener Baukosienzuschutz' den» - Bauherrn ans Mitteln des Reichs, der Staaten und der Gemeinden gewährt. Ohne Zweifel wer- lgesunden Preise bei allmäh- den späteren Beharrungs-
om- ■1 sib-rareif-'na durch die Polen diese G-stiete v»r- » Ralfen. Lemvski erklärte, es fei nicht der ge-
Ar« Paris wird gemeldet: Dn Oberste Rat Wohnungen - abgesehen von den Berlrarbetter- ^crt. 31 5 Wohnungen, deren Errichtung nach besonderen
Antwort genmgt, di« die allnerteu 3! gr Grundsätzen geschieht — voraussichtlich leider rung.m auf die letzte deutsche Rote geben wer- nW heyusteLen fein. Denn die Baustosf. den. Der Tert Weser Note sollte gest'rn abend knappheit wird sich wegen des Mangels an im Arbsits-ztmnier Ecemenceaus Den ver chie- Sohlen und wegen der steigenden Nachfrage nach den-d Delegattonsführcrn unterbrettet werden. Baustoffen infolge des Wiederaufbaues in Nord- Der Oberste Rat wird der deutschen Regn-rung Frankreich und, Belgien noch wesentlich ver
Halts, foror t sie begründet sind, Berücksichtigung '
finden werden. — Der Pariser Korrespondent f . „ , . .... _____
der Nasional-Ze'ttmg meldet: Rach einem inter- weise dem Flachbau mit hinreichendem Äatten-
alli'erten Abkommen habe England für alle ‘
nn ' ——len hier feine Kohlen bei mmett nTeber {en Geztchtspun-l jettten di» Abgepchvet« »ichlttze« g^siinr. * ' ' "
Die Preßinformation meldet aus Pari?: Im Obersten Rat wnrde der Antrag Clemenceaus angenommen, den B«la-'er:-naSziistc l-esetz cn Gebieten am Tage des I
aus jedenfalls willkommen zu heißen. Wll man OZLer zu ,olch Znem radikalen Vorgehen nicht mtschließen. so müßte zumindest die selbständige Veranlagung der zum Haushakt gehörenden Personen mrt eigenem Einkommen, sowie, wa? schon betont wurde, eine Erhöhung der freizulaffenden Ernkommenstetle gefordert werden Me wenig fxL a^f die Famckie Rücksicht nimmt, läßt auch der Fortfall der Anrechminq der Le- bensveritcherungSdramie bis zum Betrage Von 000 Mark erkennen wie sie bisher üblich war. In allen den erwähnten Punkten muß die Ra- tionassersammlung auf die Bese'ttgung der Ehe- feindlichkelt deS Gesetzentwurfes dringen Was dadurch in finanzieller Hinsicht eingebüßt werden ' lomrte spielt ferne Rolle geaenüber dem zu er- wartenden Gewinn ht sozial- und bevof-ruimS- ' wlitischer Beriehnng. Von den Rednern aller ür^erfi*en Parteien ist immer hervorockoh-n
worden, daß ch-ch ;m .neuen Steote* die Ebe be. 1 gunstigt w'iden soll, berat man betrachtet amu"
sprechend beteilig« bleiben. Die Frage der Ve- terli-Mng der Staaten ist im Hinblick auf die Zentralisation der FinanMirtschast zunächst offen gelaffen worden. Es wird fortab weit mehr als bisher auf größte Sparsamkeit sowohl in der Anlage als auch in der Ausstat tung der Wohnungen Bedacht genommen werden müssen. Die Höhe des ReichsLarlehens wird ermittelt durch Vervielfachung der Quadratmeter za hl der Wohnfläche und der Stallfläche. Wohnflächen werden biS zu 70 Quadratmeter, Stallflächen bis zu 10 Quadratmeter, bet rein lättdlichen Wohnungen bis zu 40 Quadratmeter der Berechnung zu Grunde gelegt. Zur Berechnung des Darlehens darf für den Quadratmeter im ein- und zweigeschossigen Wohnhaufe der Betrag von 120 Mark rm drei- und mehr- xefchoffigen Mehrfamilienhaus der Betrag von 100 Mark, für Swllflächen der Betrag von 60 Mark nicht überschritten werden. Für zeden mit Reichsdarlehn unterstützten Neubau, ans den entsprechend dem Baufortschritt Vorschüsse gewährt werden können, stellt die Gemeinde nach Ferttg- stellung die Kesamtherftellungskosten fest und setzt ferner bei Mietwohramgen die Methöhe. bet Eigenwohniungen den Mietwert fest. >
Während bei dem bisherigen Verfahren die Gemeinde ein Viertel des Gesamtzuschusses auf, zubringen hatte, wird es in Zukunst genügen, von der Gemeinde zn verlangen, daß sie min- desiens ein Drittel des feweiligen Reichsdar- lehns darlehnsweise hergibt. Die Gesamthersteh- lunoskosten umfassen die Gruuderwerbskosten
-^Aus dieser Erwägung heraus ist seit langem mrstatt vor bisher üblichen Hausbalts-Be ft e u e r u n g, das heißt der gemeinsamen Erfassung der Eheleute und der minderjährigen Kinder, die E 1 n z e l b e st e u e r u n g verlangt wor- .Der Gesetzentwurf hält aber an der Haus- Haltsbesteuerung fest, was zur Folge hat, daß bet der Eheschließung -Weier erwerbs'ätiger Persorwn Wese dr^rch die Zusammenrechnunq chres Einkommens einem höheren Steuersatz un- tcihegen, als es bei der Einzeleinschätzung der Fall ,e»N würde Die Entschädigung, welche die Vorlage dafür bietet, daß sie nämlich neben dem per den bei tilgen Preisen ganz unzureichenden sogenannten Extstenr-Minrrmtm von 1000 Mark
500 Mark für die erste zum Haushalt zählende Person (also für gewöhnlich die Ehestau) und ie 300 Mark für jede weitere (also Mmeist die Kinder) freilaßt, ist ganz unzureichend. Oder Will man etwa auch diese 500 bezw 300 Mark Existenzminimum ausgeben? Die Famirie rst bterrntt also jedenfalls wesentlich schlechter ge- stellt als der Junggeselle. Tenn der Hürte- einem Einkommen bis i« 10000 bezw. 20000 Mark besondere Ermäßi-
Mr außergewöhnliche Belastung durch Unterhalt und Erziehung der Kinder, durch Ver- pstichtung zum Unterhalt Mittelloser Angehöriger «ifW. zulaßt, ist ein ganz unrureichender Ersatz, £ 1» v-er ZMN Schlnb alles vom Wohlwollen bezw. Belieben der Steuerbehörde abhängt.
Es muß deshalb einmal die Forderung auf- Zestellt werden, daß die mit Rücksicht auf die Hanshaltungsangehörigen steizulassenden Eitttounnensteuerteile noch wesentlich erhöht werden. T«s weiteren aber ward zu erwägen ob man nicht bei dieser Gelegenheit den schon ost gemachten Vorschlag verwirklichen sollte, wo- nach die Steuerstaffel grundsätzlich nach Verzehreinhetten. also mtt Rüchicht auf die S 0 hl Familie einaerichtet werden soll
Reue Arbeiter Bewegung.
Lohnforderlmzen b-t Eifenbahner.
(Privatteiearamm.)
Senin 23. Dezember.
Die Organislttionen der Eisenbahner haben ven Eisenbahnminister um Erledigung der schon lange überreichten neuen Forderungen bis Mtm 15. Januar ersucht. Nach einer Erklärung dcS Eisenbahnm.niste« würde die Annahme der Lohnforderungen einen Fehlbetrag von drei Milliarden Mark und eine nochmalige hundert- prvzeniige Erhöhung aller Personen- u#b Gütertarife zur Folge haben.
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Forderungen der Ver arbeiter.
Bochum, 28. Dezember. (Privattelegramm.- Die vier BergaröeiterverbSnde im Ruhrgebiet kündigten den am 25. Ok'ober 1919 abgeschloffe- 'wn Lohntarif und erfuckttn den Zechenser^and bis zmn 31. Januar 1920 einen neuen Tarif aus der Grundlage höherer Löhne mit ihnen abzu- schliefen. — Ans Breslau wird berickstet: Im Oberschlesischen Kohlerigebiet sind für die Fe er- tage neue Beriarbvirerversammrimffen einbern- fen, in denen zu einer allgemeinen Streikbewegung noch vor der Bejequng Oberschlefins agttiert werden jou.
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Aus den besetzten Gsh?etm.
Der Belagerungszustand bleibt bestellen.
(Privattelkgramm.)
Mainz, 23. Dezember.
(Privattelegramm.)
Königsberg. 23. Dezember.
Rn verschiedenen Orten der Grenze südlich von Memel haben gestern Banden in un- übersichikichem wilden Gelände vcrswtt, b:t Grente tu überschreiten. Sie wurden jedoch von den Grenzposten zurückgeschlag-n. Auf d«ttsck'er Seite trat ein Verlust ein. Dagcaen scheinen die Banden einige Verluste an Verwundeten gelabt zu haben, die sie Mitnahmen.
Deutsche Beamte ht Pole«.
tmb mst erbotener Stimme und droben d-ri ™ ; ber Rcchtsanwa t Temvski, l-gt- in der gibt- keine »ohkm für ^rwabr-na
*•$^1 das Fgmilienüben als di« «run^age mäßig zi-rückbaktmd gewrieu war, nfickien heft!
Saales »iag man «8 vom bevölkernugs- Worte wie Feuer am Ss.ohhanfen M", einem t-nV e
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