Kasseler Neueste Nachrichten
Kaffeler Abendzeitung
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Hessische Abendzeitung
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Nummer 305.
Fernsprecher 951 sind 951
Dienstag, 2. Dezember 1919.
Fernsprecher 951 uttto 951
9. Jahrgang.
Revolutionäre Strömung in Italien.
itnerfünfmrtn Bedingungen
Unbezahlte Rechnukgea.
Was verjährt mit dem Ablaus dieses IahreSH
ES -st daher auzunrhmen. daß die deutsch-russischen VerhaiMungen auch allgemein in den Rahmen der Verhandlungen mit den Ententestaaten, über die Fragen, die über das reine Gefangrnen- abkommen hinausgehen, hinübergreisen Werden.
WasienMMand im Baltikum.
Abtransport der deutschen Truppen.
(Privattelegramm.)
Königsberg. 1. Dezember.
Auf die lettische Kriegserklärung sind schon Waffenstillsiands-Berhandlunqen gefolgt, die zunächst folgendes Ergebnis hatten: Die internationale Kommission übernimmt auf Grund lettischer Zusicherungen volle Gewähr, daß der Abtransport der deutschen Truppen ans Lettland bis »um 13. Dezember einschließlich von lettischer Seite nicht gesiärt wird. Als Bed inqungen für diese Zusicherung wnrden gestellt: 1. daß die Eiserne Division Lettland bis »um 18. Dezember räumt, 2., daß die Eiserne Division am 1. Dezember an der Bahnlinie Muraiewo-Schaulea rum Abtransport versammelt steht.
Ueberwmdeae Krisis.
Die Einigung Über das Betriebsrätegefetz.
Proteste gegen die Feinde.
Die deutsche Regierung will festblcibe«. (Privattelegramm.)
Berlin. 1. Dezember.
Die Kundgebungen aus der Kaufmannschaft, Industrie und aus den Arbeiterlreisen der Küstenstädte gegen daS Verlangen der Feinde, daß Deutschland die Reste seiner Schiffahrt und Werften an England ausliefern muffe, haben ihre Wirkung nicht verfehlt. Die Reichsregieruna ist fest entschlossen, nicht nach.zugeben. Es handelt sich hier nicht um eine Prestigefrage, sondern darum, daß die Abgabe des geforderten Materials Deutschlands wirtschaftliche Existenz schlechtweg unterbinden würde. Ebenso unannehmbar sei für die Reichsregie, rung die Klausel des Zusatz Protokolls, nach dem es in das Belieben Frankreichs gestellt werde, jederzeit in Deuttchland militärisch einzu. rücken. Die Reichsregieruna will, wie dir D. Allg. Ztg. sagt, den Frieden, aber nicht eine ein- seittge Fortsetzung des Krieges. Als selbstverständliche Boranssetzung wird angegeben, daß die in Frankreich befindlichen Kriegsgefangenen »«rückgeführt werden, so wie der Frie- densvertraa es vorsieht und nicht nach den neuen
Austausch von Gefangenen?
Berlin, 1. Dezember. (Telegraphische Meldung.) Wie der Osteurova-Dienst von zuständiger Seite erfährt, sind neue Verhandlungen zwischen der deutschen Regierung und Sowjetrußland aufgenvmmen worden, die sich in günstigem Fortschreiten befinden und einen befriedigenden Abschluß erwarten lassen. Im Mittelpunkt dieser Verhandlungen steht der Ge - angenenauStausch, sowie Vereinbarung über dte frühere Geiselfestnahme und Behandlung, sowie Freigabe des gegenseitigen beschlagnahmten Eigentums Die Frage des Gefangenenaustausches hat deswegen besondere Schwierigkeiten, da die Regelung der russischen Kriegsgefangenen laut Frredensderttag der Entente unterstellt ist und daher di« deutsch-russi- chen Verhandlungen automatisch auch in den Kompetenzbereich der gegenwärtig in Kopenhagen schwebenden Verhandlungen hineinreichen.
Entrüstung über Frankreichs Haltung.
Haag. 1. Dezember. «Same Drahtmeldung.) Es ist sehr bezeichnend, daß die französische Note über die Zurückhaltung der deutschen Gefangenen nicht in den französischen Zeitungen veröffentlicht Wochen ist. Clemenceau fürchtet selbst, daß sein Verhalten einen schlechten Eindruck in Weiten Kreisen Frankreichs verursachen könne. In den neutralen Ländern hat die Note, das Dokument französischer Gemeinheit und Brutalität, große Entrüstung hervorge- rufen. Eine Stockholmer Zeittrng schreibt u. ,a.: „Die Zurückhaltttng der Gefangenen läßt eine Drachensaat schlimmster Art ausschießen. Alle Männer und Frauen, für die der Gedanke der Versöhnnna mehr als eine Phrase und Chimäre ist. müssen beim Durchlesen der barschen Rein- Rote Clemeneeaus einen Stich inS Her, fühlen — Das Komitee der ch r i st l i ch e n A r b e i t e r- vereinignng in der Schwei, hat im Namen der christlichen Arbeitcrsck'aft aller Länder eine Aufiorderung an den Alltiertonrat gerichtet, die deutschen Gefangenen freizulaflen. — Aus Rom wird berichtet: Die Italien sche sozialistische Kammerfraktion nahm in ihrer ersten Fraktions- sitzuna einen P r o t e st gegen die Zurückhaltung der deutschen Gefangenen in Frankreich an, die sie eine kulturwidrige, grauenhafte Sklaverei nennt und ladet das Proletariat aller Länder ein, mit allen Mitteln auf die Befreiung der Gefangenen hi ri zuwirken.
Don
Dr. jwr. Roeder.
DK lange Dauer des verflossenen Krieges und die mit der Beendigung desselben eingesetzte Re. volution hat viele, weniger mit den Derfäh» rungsverhältnissen verttauteGläubiger rücksichtslos ihrer ausstehenden Forderungen in bang« Sorge versetzt. Denn viele glauben, daß infolge der Revolution, dir in mancher Hinsicht ein neues Recht geschaffen hat, der Untergang der Forderung zu befürchten sei. Zum Tröste.der Verzagten können Wir mitteilen: Die Revolution! hat amh kein Äpfelchen an den Verjährungs- Verhältnissen des Paragraphen 196 ff. Bürgerlichen Gesetzbuches, welche Bestimmungen hierfür in Frage kommen, geändert und auch di« Verordnungen, dir der frühere Bundesrat über die Verlängerung der Verjährungsfristen erließ, sind von der jetzigen Reichsregierung als zu Recht bestehend anerkannt worden. Unter Berücksichtigung dieser Verordnungen ergibt sich für die Verjährungsfristen folgendes Bild:
Es verjähren am 31. Dezember 1919:
a) die Forderungen für tägliche Ansprüche, z. B. die des Handwerkers für «lieferte Arbeiten, des Kaufmanns für gelieferte Waren, des Landmanns für gelieferte landwirtschaftliche Erzeugnisse, der Gastwirte fiir Speise. Getränke und Logis, des Angestellten für geschuldeten Lohn oder Gehalt, des Lehrherm für noch M forderndes Lehrgeld nnb sonstige Auslagen, der Aerzte, Zahnärzte, Rechtsanwälte. Habammeu usw. für noch zu fordernde Honorare und Gebühren. die im Fabre 1912 entstanden sind; — b) alle Forderungen für Lieferung von Warm, die für den Gew erbeb etrieb des Schuldners bestimmt waren oder bezogen wurden, die im Fahre 1910 entstanden sind. Dasselbe trifft z« auf Ansprüche von Rückständen von Zinsen mit Einschluß der als Zuschlag zu den Zinsen »um Zwecke der allmählichen Tilgung des Kapitals zu entrichtenden Beträge, ferner auf Ansprüche auf Rückstände von Met- und Pachtzinsen. Un- terstützllnqsbeiträgen, Besoldungen und anderen regelmäßig wiederkehrenden Leistungen, die seit dem Fahre 1910 schuldig geblieben sind. — Alle die hier aufgeführten Ansprüche müssen also, wenn sie nicht der Verjährung anheim- fallen sollen, spätestens bis »um 31. Dezbr. 1919 gerichtlich geltend gemacht fein,
d. h. bis zu diesem Tage muß die Klage oder der Zahlungsbefehl dem Schuldner zugestellt werden. Man warte daher niM erst diesen Zett- punft ab, sondern mache vielmehr schon Anfang Dezember, wenn bis dahin nicht Zahlung oder vollständige Anerkennung der Forderung (letzteres unterbricht die Verjährungsfrist um wertere zwei.Fahre) erfolgt ist. die Forderung bei dem Gericht geltend; denn es steht gerade in dresem Fahr zu erwarten, daß unsere Gerichte und Rechtsanwälte mit dieser Art Klagen überschwemmt werden.
Was die Geltendmach.lng von Klagen oder Zahlungsbefehlen gegen ehemalige Kriegsteilnehmer anbelangt, so ist immer noch darauf zu achten, ob der Schuldner schon von seinem Truppenteil entlassen ist oder sich noch in Gefangenschaft befindet. Bekanntlich sind noch zahlreiche Krieger, besonders die in der Türker und im Balttkum gekämpft haben, nicht zurück- gekehrt und viele Gefangene befinden sich noch in den Händen unserer Feinde. Gegen diese Schuldner darf nämlich keine Verurteilung ergehen. Die Klage kann zwar erhoben werden, aber daz Verfahren ruht, bis der Krieger »nrückge- kehrt ist. Auch ist bei anderen ehemaligen Kriegern. die längst zur Entlassung gekommen sind, zu erforschen .welchen Aufenthalt diese inzwischen genommen haben. Das ist für das Pro» zeßverfahren deshalb wichti, weil nur dasjenige Gericht für die Erhebung der Klage zuständig ist. in dessen Bezirk der Schuldner seine« Wohnsitz genommen hat. Ueberhcntpt ist es für den Gläubiger sehr wünschenswert, zu erfahren, welche Veränderungen in den Verhältnissen des Schuldners inzwischen vor gekommen sind. Er wird daher zum Zwecke der Erlangrmg solcher Auskünfte bei auswärts wohnenden Schuldner« dir Hilfe einer Auskunftei in Anspruch nehmen müssen. Aber gerade bei diesen Anskünsten ist große VorsiM geboten. Die Auskunfteien haben während des Krieges mit am meisten zu leiden gehabt: das Auskunftspersonal bat ihnen nicht in dem Maße zur Verfügung gestanden wie im
Das bolschewistische Rußland.
Angebliche Vermehrung der Roten Armee.
(Eigene Drahtmeldung.)
Kopenhagen. 1. Dezember.
Aus Hslsingfors wird berichtet: IM außerordentlichen Kongreß des Moskauer Sowjets erhärte Senin: Die Herrschaft des ruMchen Bolschewismus sei stärker als je zuvor. Die Rote Armee, deren Stärke auf etwa 260000 Manu geschätzt werde, sei aus das beste ausgerüstet und die Disziplin hervorragend. Die Armee sei eine unüberwindbare Stütze der ruMchen Sowjetmacht geworden, die sich stark genug fühle, um alle künftigen Angriffe der westeuropäischen Länder abzuwehren. — Die Zeitungen melden weiter, daß die russische Rote Armee bis zum Frühjahr auf vierhunderttausend Mann gebracht fein werde. Der Kongreß der Sowjets bewilligte die nötigen Mittel, ebenso diejenigen zum Ausbau der Festung Petersburg, der russischen Hafenstädte, der finischen Grenze und der Grenzen nach Litauen, Polen und der Ukraine. Der Belagerungszustand über Petersburg wurde in diesen Tagen aufgehoben.
sentliche Abschwächung des Entwurfes erzielt wurde.
Wie die iunerpolttischen Dinge stehen, wäre im Falle enter Richt-Einigung eine schwere innere Krisis kaum zu vermeiden gewesen. Die Sozialisten hätten sich mit der Lage kaum abge- funden, di« Unabhängigen insbesondere hätten versucht, sich gewaltsam in den Besitz der politischen Macht zui bringen und dann , wäre es mit ordnungsgemäßen Wahlert für eine neue parlamentarische Vertretung vorbei gewesen. Aber auch wenn diese Wahlen hätten vollzogen werden können, dann würde die Sozialdemo- katie keine bessere Wahlparole als die des Kampfes für das Rätegesetz sich denken und tiram.cfien können. Die sozialiftische Ettrigstmg. um die heute noch heftig gerungen wird, wäre den Mehrheitsfoziafisten, die sie besonders heiß ersehnen, mühelos in den Schoß gefallen. Unzweifelhaft würde eine gewaltige Radikalisierung
die Folge gewesen fein. Ob das Bürgertum frei dieser Lage besser abgeschnitten und eine zur Eut- falttmg seiner Kräfte stärker gebaute Position sich errungen hätte, wäre aber wohl fraglich gewesen. Das Interesse der bürgerlichen Parteien geht im gegenwärtigen Stadium der Dinge dahin, die politische Ausreise von selbst und ohne jegliches Eingreifen, woher es auch immer komme, sich entwickeln zu lassen. Maßgebend für die Einigung im Kabinett waren aber abseits von diesen politischen Erwägungen noch andere Tatsachen. Es ging schon mit Rücksicht auf unsere internationale Lage nicht, daß der Bestand der jetzigen Regierung ernstlich in Frage gestellt wurde. Man stelle sich vor, daß es zur Auslösung des Parlamentes und zu Neuwahlen gekommen wäre und daß ttotzdem die Pflicht bestanden hätte, in der Zwischenzett eine aktions fähige Regierung zu Hilden. DaS hätte wieder die schlimmsten Folgen nach sich gezogen. Dr. K.
Revolutionsneigung in Natten.
Massenkundgebung gegen den König.
(Eigener Drahtbericht.)
Basel. 1. Dezember.
Aus Mailand wird aemeldet: Am Freitag und Samstag haben in Mailand, Turin, Bologna und vielen anderen oberitalienischen Städten Massenversammlungen der Sozialisten stattgesunden. in denen stsirmisck die Abdankung des Königs und die Ausrufung einer italienischen Republik gefordert wurde. Die Polizei verhielt sich untätig. Zu Zwischenfällen ist es soweit bekannt, nicht gekommen.
Einer schweren innerpolitischen . Krisis find Wir für diesmal gerade noch glücklich entronnen. Die heikle Lage wurde gekennzeichnet durch ine Worte: Auflösung der Nationalversammlung. Rückttitt des jetzigen Kabinetts, Bildmtg einer neuen Regierung, schwerster neuer Wahlkampf. Es ging nm t>a£ Be- lriedsrätegesetz, nicht um das Gesetz als Ganzes, sondern nur um die Aufgabein der Betrwbs- ratsvertveter handelte es sich Nach allem, was feit den Revolutionstagen vorging, nach aUem Insbesondere, was von den sozialdemokratischen Machthabern aller Richtungen den Arbeitern teer« sprachen wurde, handelte es sich hier nicht mehr imt eine wirtschaftliche, sondern um eine politische Frage von höchster Bedeutung., Dte So° eWon hatten hier einen Wechsel einzulosen, sie den Arbeitern ausgestellt hatten; unter ganz anderen DorausfeHumgen frettich.als fie nach unserer jammervollen inneren Entwicklung und namentlich nach unserer trostlosen wirtschast- lichen Lage heute vorliegen. Aber dieses Gesetz sollte ja ein .Prüfstein" für die Lauterkeit und Ehrlichkeit der sozialistischen Regierung feinlSo kam es daß die Sozialdemokraten letzten Endes diesen ' schwerwiegenden .Aufgabew-Povigra- phen des Betriebsrätegesetzes zur KabMettsfrag« irrten. Das Schwergewicht der Entscheidung lag nunmehr bei den bürgerlichen Parteien. Es rückte immer mehr auf die Seite der Demokraten, die sich im Interesse eines großen.Teiles ihrer Anhänger int Lande mit den sozialdemolratt- ßbeü Forderungen nicht befreunden konnten. Em ungemein schwerer Meinungskamps mußte innerhalb der demokratischen Fraktion ausgetragen werden Auch beim Zentrum war naturymaß eine geschlossene Front nicht zu erzielen Darum wurde die Haltung der Demokraten schließlich entscheidend. Man gab zwar zu, daß Vas Gesetz gerade für die Demokraten angesichts der Zusammensetzung der Partei besondere Gefahren m sich barg, denn die Partei zieht ihre Hauptkraitc bekanntlich aus Industrie, Handel und Gewerbe. Diese Derufsschichten aber werden durch die Bestimmungen des Betriebsrätegesetzes, auch wenn sie eine Milderung erfahren, in so einschneidender Weife in Mitleidenschaft gezogen, daß man die zunächst erfolgte leidenschaftliche Ablehnung des Gesetzes begreifen kann. Andererseits aber wirs die Sozialdemokratie auf die Stimmung innerhalb der Massen hin, und so wußte mau zunächst näht, wie man aus dem Dilemma herauskommen sollte. ES bedurfte langer und eingehender Beratungen, ehe sich der mittlere Weg fand.
Die Dinge spitzten sich zu, als das Kabinett einstimmig »en Beschluß faßte, daß das Gesetz noch vor Weihnachten im Parlament und zwar von allen drei Regierungsparteien gemeinschaftlich erledigt werden müsse Das bedeutet nichts anderes als die Stellung der Vertrauensfrage der Parlamentarier in der Regierung an ihre Fraktionen. Es bedeutet weiter, daß nt demselben Augenblick, in dem das Betrieb sräiegesetz oder sein ,Aufgaben"-Patagraph im Plenum abgelehnt würde, die gesamte Regierung zuruck- eetreten wäre. Eine Auslösung der Nationalversammlung und die Neubildung einer Regierung wären die natürlichen Folgen gewesen. Diese Regierung hätte nach Lage der Dinge nur von den bürgerlichen Parteien und zwar bis noch äußerst rechts hin, gebildet werden können. Ws man den Weg zur Einigung gefunden hatte, war die Erleichterung auf alten Seiten groß. Insgeheim begrüßte nämlich das Zentrum die Unterstützung, die ihnen durch die Weigerung der Demokraten erwuchs, und durch die eine we-
Die Entente als Kriegstreiber.
Berlin. 1. Dezember. (Privat-Telegramm) Nack Meldungen über Tilsit berichtet das Lettische Pressebüro, daß sick die A rrn ern der baltischen Randsinatm unter den Befehl von Entente . Generälen gestellt haben. Londoner Blätter meldeten das Eintreffen von Gene- täten der Entente in Mita«. Libau u. Kowno.
Dis Lage ist sehr ernst.
Basel, 1. Dezember. (Eigener Drahtbericht.) Die Information meldet ans Paris: Zwi, fchen dem italienischen Vertreter in Paris und "Bertretern der französischen, englischen und amerikanischen Regierung haben Besprechungen stattgefunden, in deren Verlauf der Italiener auf den Ernst der Lage in Italien hinwies und er« Härte, daß der sozialistische Wahlsieg von unabsehbaren Folgen fein könne. Man müsse sich auf plötzliche Ereignisse in Italien gefaßt machen, die auch das Bündnis mit den Ententemächten beeinflussen könnten.
Deutsche Spar-Prämienanleihe ISIS
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